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P a t e n t a n m e l d u n g ============================= der Herren
Michael Lehmacher, 5215 Mondorf Üb. Troisdorf, Unteraorrstr.
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und Hans Lehmacher, 5215 Mondorf Ub. Troisdorf, Im Hummerich Tragbeutel
sowie Verfahren und Vorrichtungen zu seiner Herstellung.
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Die Erfindung betrifft Tragbeutel mit zwei Traggriffen an der Mlllöffnung,
die mit ihren Befestigungsteilen an den Seitenwänden des Tragbeutels befestigt sind
und mit ihrem Griffteil die FÜllöffnung Überragen sowie Verfahren und Vorrichtungen
zur Herstellung solcher Tragbeutel.
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Die Erfindung geht von der Aufgabe aus, Beutel der vorgenannten Art
zu schaffen, die einfach in der Herstellung sind und eine hohe Tragfestlgkeit aufweisen.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird bei Tragbeuteln mit zwei Traggriffen an der PUlldRrnung,
die mit ihren Befestigungsteilen an den Seitenwänden
des Tragbeutels
befestigt sind und mit ihrem Griffteil die F~ullöffnung Überragen, erfindungsgemäß
vorgeschlagen, daß die Befestigungsteile der Traggriffe von einer Selbstklebefolie
abgedeckt sind. Die Verwendung einer Selbstklebefolie für einen solchen Zweck hat
nicht nur den Vorteil, daß zu ihrer Befestigung an der Verarbeitungsmaschine keine
Beleimungseinrichtungen oder dergleichen notwendig sin d, die einer sehr hohen Wartung
und stetigen Sauberhaltung bedürfen, sondern die Verwendung einer Selbstklebefolie
hat darüberhinaus den Vorteil, daß der Klebstoff an der Folie als nicht aushärtender
Dauerklebstoff sehr elastisch bleibt und sich daher die Selbstklebefolie den Verformungen
der Tragbeutelwandung bei einer Belastung anschmiegt. Es hat sich gezeigt, daß mit
einer Selbstklebefolie und somit mit nicht aushärtendem Kleber versehene Streifen
eine Festigkeit der Traggriffbefestigung aufweisen, die zwanzigmal und mehr höher
ist als sonstige angeklebte oder angeschweißte oder in Verbindung mit angeklebten
sonstigen Verstärkungsstreifen aus Papier bei Tragetaschen aus Papier und auch Griffschlaufen
aus Papier bestehenden Verstärkungsstreifen.
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Die Verwendung von Selbstklebefolien in Gestalt von die Befestigungsenden
der Traggriffe Überdeckender Streifen hat den weiteren Vorteil, daß die Befestigungsteile
der Traggrlfre selbst nicht unmittelbar mit der Tragetaschenwandung durch besonderen
Klebstoff oder durch eine Schweißung verbunden zu werden brauchen, weil die Selbstklebefolie
an
den Befestigungsteilen der Traggriffe und an den Beutelwandungen
anliegt und diene Selbstklebefolie aus Kunststoff eine sehr hohe liegsanikeit aufweist,
so daß sie auf ganzer Klebefläche zur Wirkung kommt und sich somit auch nicht bei
starker Verformung der Tasche durch starke Belastung loslöst oder teilweise loslöst.
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Es ist möglich, daß Jedem Befestigungsende eines Griffteils eine Selbstklebefolie
aus Kunststoff zugeordnet drd. Besonders vorteilhaft überdeckt Jedoch eine Selbstklebefolie
in Gestalt eines langen Streifens beide Befestigungsenden eines Traggriffes.
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Um die Befestigung zu erhöhen, wird nach einem weiteren erfindungsgemäßen
Merkmal vorgeschlagen, daß die Befestigungsenden der Traggriffe mit ein oder mehreren
Durchbrechungen versehen sind, so daß auch innerhalb des Bereiches eines Befestigungsendes
die Selbstklebefolie unmittelbar an der Tragbeuteiwandung anliegt. Nach einem weiteren
erfindungsgemäßen Merkmal wird in Verbindung damit oder unabhängig davon vorgeschlagen,
daß die Selbstklebefolie Über die vorderen freien Enden der Befestigungsenden der
Traggriffschlaufen vorstehen. Die Traggriffe mit den Selbstklebefolienstreifen können
an den Außenwandungen, aber auch an den Innenwandungen des Tragbeutels angeordnet
sein. In weiterer Ausbildung ist es vorteilhaft, wenn die Tragbeutel mit Seitenfalten
versehen sind. Darin erstrecken sich die die Traggrifflbnden abdeckenden Selbstklebefolien
Über eine länge, die sich bei flach liegenden Beuteln bis zu den Faltkanten der
Seitenfalten erstreckt.
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Die Streifen der Selbstklebefolie können unterhalb der Beutelöffnung
inbeinem geringen Abstand dazu angeordnet sein. Besonders vorteilhaft ist Jedoch
die Oberkante der Selbstklebefolie mit der Oberkante der Beutelöffnung bündig abschließend.
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Zur Herstellung von Tragbeuteln aus Kunststoffolie oder dergleichen,
die an zwei gegenüberliegenden Tragetaschenwänden mit Je einem die Tragbeutelöffnung
überragenden U-förmigen Traggriff aus Kunststoffolie oder dergleichen versehen ist,
die aus einem in die U-Form umzuformenden Traggriffstreifen gebildet werden, die
aus einer Werkstoffbahn hergestellt ist, insbesondere nach Anspruch 1, wird erfindungsgemäß
vorgeschlagen, daß für die Traggriffstreifen eine Flachbahn um ihre Mittellängsachse
zu einem Halbschlauch gefaltet und von der so erhaltenen doppellagigen Bahn U-förmige
Streifen abgetrennt werden, wobei Jeder Schenkel des U-förmigen Streifens von einem
Jeweils zugeordneten rotierenden Griffanleger erfaßt wird, wobei die rotierenden
Griffanleger die freien Enden der Schenkel auseinanderspreizen und zugleich diese
um einen Winkelbetrag von 900 nach außen umschlagen und die Enden der Griffschlaufen
mit einem Haftmittel versehen und an die Beutel bzw. Folienbahn der Beutel angedrUckt
werden.
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Dieses erfindungsgemäße Verfahren läit auf eine besonders einfache
Weise die Bildung von Griffschlaufen aus einer Folienbahn zu. Die Traggriffenden
können dabei durch Anwendung
eines Klebstoffes, durch Schweißung,
aber nach einem weiteren erfindungsgemäßen Merkmal in der Weise an einen fertigen
Beutel oder eine Folienbahn, aus der die Beutel noch abzutrennen sind, angebracht
werden, daß die Traggriffenden der Traggriffschlaufen mit einer Selbstklebefolie,
insbesondere aus Kunststoff, versehen werden, dann die Traggri ffschlaufenenden
mit der diese verbindenden Selbstklebefolie um 1800 gewendet und dann die Traggriffschlaufenenden
zusammen mit der Selbstklebefolie auf die Beutel bzw. die Folienbahn der Beutel
angedrückt werden Diese Lösung läßt verschiedene Abwandlungen zu, so daß sie schon
dadurch besonders vorteilhaft ist. So können nach einem weiteren erfindungsgemäßen
Merkmal die Traggriffenden mit den daran befestigten Selbstklebefolien außen auf
einer Schlauchbahn angebracht werden, wobei vorzugsweise die Schlauchbahn vor dem
Anbringen der Traggriffschlaufen mit der Selbstklebefolie in Abständen, die der
herzustellenden Beutelhöhe entspricht, mit einer Querperforation versehen wird.
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Es ist Jedoch möglich und zur Herstellung von Tragbeuteln mit an den
Innenwandungen befestigten Traggriffen vorteilhaft, daß nach einem weiteren erfindungsgem&ßen
Merkmal die Traggriffschlaufen mit den daran befestigten Selbstklebefolien zu beiden
Seiten symmetrisch zur Mittellängsachse einer Flachbahn aufgebracht, die Flachbahn
zu einem Halbschlauch umgeschlagen und der Halbschlauch durch Längsverschweißung
der
freien Kanten zu einem Schlauch geschlossen und dann durch Querabschweißungen
in Verbindung mit einem Querabtrennen die einzelnen Tragbeutel gebildet werden Eine
Vorrichtung zum Herstellen von Tragbeuteln der vorbeschriebenen Ausbildung ist gekennzeichnet
durch eine Schneidvorrichtung zum Abschneiden von Streifen vom Halbschlauch und
zu beiden Seiten des Halbschlauches und in einer Erstreckung quer dazu angeordneten
rotierenden Griffanlegern, die an ihren Kopfenden mit Saugern versehen sind, eine
quer zur Erstreckung der rotierenden (1riffcffi#leger und vorzugsweise zugleich
zwischen den Griffanlegern und der Folienbahn für die Beutel hin- und herbewegte,
mit Saugern versehene Griff-t!bergabevorrichtung und eine im Bereich dieser Griff-Übergabevorrichtung
vorhandene Selbstklebefolie -Übergabevorrichtung, die die abgeschnittenen Streifen
der Selbstklebefolie an die Griff-Übergabevorrichtung abgibt.
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Besonders vorteilhaft sind die beiden Griffanleger kreuzförmig ausgebildet
und weisen Jeweils vier Arme auf, wobei die Arme des einen Griffanlegers mit Schneidmessern
und die Arme des anderen Griffanlegers mit Gegenschneiden ausgebildet sind.
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Die Griffanleger sind somit zugleich als Schneidvorrichtung zum Abtrennen
der Streifen für die Traggriffe aus dem Halbschlauch ausgebildet. Es sei verstanden,
daß aber auch eine von den Griffanlegern unabhängige, Jedoch mit diesen zusammen
wirkende Schneidvorrichtung vorhanden sein kann.
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Die Griff-übergabevorrichtung kann aus einer an ihrem Umfang mit Öffnungen
versehenen Walze bestehen. Es ist Jedoch auch möglich, daß die Griff-Ubergabevorrichtung
aus einem im Querschnitt quadratischen Ilohikasten besteht, der an seinen Kanten
mit Saugöffnungen versehen ist. Bei der Ausbildung der Griff-Übergabevorrichtung
als Walze braucht diese nicht in Richtung zwischen den vorzugsweise kreuzförmigen
Griffanlegern und der Folienbahn für die Beutel hin- und hergehend bewegbar angeordnet
zu sein oder in einem nur ganz geringen Maße, beispielsweise durch Anordnung eines
Exzenters. Dies ist Jedoch zufolge der eckigen Ausbildung des vorerwähnten, im Querschnitt
quadratischen Hohlkastens notwendig, sofern nicht Maßnahmen vorgesehen sind, die
kreuzförmigen Griffanleger und die Folienbahn in Richtung zu der Griff-Übergabevorrichtung
beweglich anzuordnen.
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Auch die Selbstklebefolie-übergabevorrichtung kann aus einer an ihrem
Außenumfang mit Saugöffnungen versehenen, an der Griff-Übergabevorrichtung anliegenden
Walze bestehen.
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Es ist Jedoch auch möglich, daß diese Selbstklebefolie-Ubergabevorrichtung
aus einem im Querschnitt quadratischen Hohlkasten besteht, der an seiner Umfangsfläche
mit Saug-Öffnungen versehen ist, drehbar und in Richtung zur Griff-Ubergabevorrichtung
hin- und herbewegbar ist, weiterhin diese Selbstklebefolie-Übergabevorrichtung mit
einer Schneidvorrichtung zum Abtrennen von Streifen von einer Selbstklebefolienbahn
versehen ist oder mit einer solchen zusammenwirkt.
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Die Erfindung ist in den Zeichnungen anhand eines Ausführungsbeispieles
näher erläutert. Sie beschränkt sich nicht auf die dargestellten Ausführungsformen,
vielmehr sind weitere, im Rahmen der Erfindung liegende Abwandlungen möglich. Es
zeigen: Fig. 1 eine erfindungsgemäße Tragetasche mit außen angebrachten Griffschlaufen
in perspektivischer Darstellung, Fig. 2 eine erfindungsgemäße Tragetasche mit innen
angebrachten Griffschlaufen in perspektivischer Darstellung, Fig. 3 in perspektivischer
Darstellung eine Vorrichtung zum Anbringen von Griffschlaufen an einen Schlauch
zum Herstellen von Tragbeuteln, Fig. 4 in perspektivischer Darstellung und im wesentlochen
schematisch das Anbringen der Traggriffschlaufen zunächst auf eine Flachbahn, die
zu einem Schlauch umgefaltet und dann zu Tragbeuteln verarbeitet wird, Fig. 5 in
Seitenansicht eine im wesentlichen Fig. 3 entsprechende Vorrichtung, Fig. 6 die
Vorrichtung nach Fig. 5 in der Ansicht von oben,
Fig. 7 die Vorrichtung
nach Fig. 5 in Seitenansicht mit dortiger teilweiser Darstellung und anderer Arbeitsstellung.
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Nach Fig. 1 ist der TrQpettel 10 aus thermoplastischer Kunststoffolie
ein Beutel mit den Seitenfalten 11 und 12 auf der einen und 13 und 14 auf der anderen
Seite. An der Füllöffnung sind vorhanden diese Überragende Traggriffe 15 und 16,
die mit ihren zugeordneten Befestigungsteilen 16a und 16b bzw. 15a und 15b an den
Außenwandungen des Tragbeutels anliegen und jeweils durch eine Selbstklebefolie
17 in Gestalt eines Abdeckstreifens an der einen Tragetaschenwandung und 18 an der
anderen Tragetaschenwandung befestigt sind. Nach Fig. 1 sind die außen angebrachten
Traggriffe jeweils von einer Abdeckfolie aus Selbstklebefolie abgedeckt, die zum
oberen Einfüllrand einen Abstand aufweist.
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Nach Fig. 2 sind die Tragegriffe mit ihren Befestigungsenden an den
Innenwandungen des Beutels angebracht und die Selbstklebefolie 17 und 18 schließen
oben bÜndig mit der Beutelöffnung ab. Fig. lzeigt weiterhin, daß im linken Bereich
die Befestigungsenden der Traggriffe mit einer Durchbrechung 19 versehen sind, während
im rechten Teil in gleicher Weise, wie in Fig. 2 dargestellt, die die Traggriffenden
abdeckende Selbstklebefolie über die vorderen freien Enden 20 der Befestigungsenden
der Traggriffschlaufen vorstehen, so daß die Selbatklebefolie mit dem Dauerkleber
auch im unmittelbaren Bereich der Befestigungsenden unmittelbar an der Beutelwandung
anliegt. Die Tragbeutel sind am Boden verschlossen durch eine Querschweißnaht 21,
Fig.
3 zeigt eine Vorrichtung zum Herstellen der Traggriffanordnung und Ausbildung nach
den Figuren 1 und 2 und Anbringen an eine Folienbahn, die im Anschluß an das Anbringen
der Traggriffe in die einzelnen Tragbeutel abgeteilt wird. Zum Herstellen der Traggriffschlaufen
wird ausgegangen von einer Flachbahn 22, die zu einem Halbschlauch umgefaltet wird,
so daß die beiden anliegenden, vorzugsweise vertikal gerichteten miteinander verbundenen
Bahnen 22a und 22b vorhanden sind, aus der durch Querabschneiden U-förmige Streifen
15 erhalten werden.
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Diese quer abgeschnittenen Streifen 15 werden an ihren beiden Schenkeln
erraßtdurch Jeweils zugeordnete Greiferarme von rotierenden Griffanlegern 24 und
25 von denen Jeder vier in einem rechten Winkel zueinander stehende Greiferarme
26, 26a, 26b und 26c bzw. 27 bis 27c hat. Diese beiden Griffanleger sind quer zum
Halbschlauch 22a, 22b gerichtet, wobei die Greiferarme an den Außenwandungen des
Streifens 15 anliegen. Der Griffanleger 24 wird in angegebener Pfeilrichtung 28
und der Griffanleger 25 in angegebener Pfeilrichtung 29 gedreht. Die Greiferarme
sind an ihren oberen Kopfenden an den in der entsprechenden Stellung dem Halbschlauch
zu gerichteten Außenflächen mit Saugern versehen, die bestehen aus oeffnungen in
der Außenfläche, die mit einem Vakuum im Innern der Greiferarme in Verbindung stehen.
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Das Abschneiden der Uförmigen Streifen kann durch ein Messer 23 geschehen,
wird aber in Verbindung mit Fig. 6 noch im einzelnen beschrieben werden. Die Greiferarme
26a und 27c, die nach der Darstellung in Fig. 3 einander fluchten und zwischen denen
der Halbschlauoh und entsprechend der abgetrennte Streifen 15 eingeklemmt ist, bringen
diesen Streifen 15 bei ihrer
Rotation in angegebener Pfeilrichtung
in die Stellung, die in Verbindung mit den Greiferarme 26b und 27b in Fig. 3 dargestellt
ist. Durch diese Maßnahme wird somit der zunächst flachliegende U-förmige Streifen
auseinandergespreizt und zumindest die Enden werden um 900 gewendet. Diese Stellung
it in Fig. 3 in Verbindung mit dem dargestellten Streifen 15 gezeigt.
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Zum Herstellen der Streifen aus der Selbstklebefolie und deren Anbringung
an die Traggriffschlaufe 15 wird ausgegangen von einer Wickelrolle 30 eines Selbstklebebandes,
die über Vorzugswalzen 31 und 32 an eine Selbstklebeband-übergabestation 33 herantransportiert
wird, die nach der Darstellung in Fig.3 als im Querschnitt quadratischer Hohlkasten
ausgebildet ist und an ihrer Außenfläche zahlreiche Saugöffnungen oder dergleichen
Festhalteelemente aufweist, die bestehen können aus stiftartigen, vorne angespitzten
Erhebungen. Die Selbstklebefolie 30 wird in der Weise abgewickelt, daß die Klebeschicht
34, wie durch eine Kreuzschraffur dargestellt ist, obenliegt, so daß diese an der
Fläche der Selbstklebefolie-Ubergabevorrichtung 33 zur Anlage kommt0 Hier sind Maßnahmen
vorgesehen, daß dadurch nicht eine zu starke Haftung mit der Oberfläche stattfindet.
Eine nicht zu starke Haftung kann dadurch erreicht werden, daß die Selbstklebefolie-Ubergabevorrichtung
33 eine entsprechende, eine Klebhaftung vermindernde Oberfläche hat. Dies kann beispielsweise
geschehen durch eine Oberflächenschicht aus dem Kunststoff Polyäthylen. Die Ubergabevorrichtung
33 ist in angegebener Pfeilrichtung 35 hin- und hergehend
bewegbar
und auch im angegebenen Drehsinn 56 entgegen dem Uhrzeigersinn derehbar. Mit der
Drehung wirken die Kanten der übergabevorrichtung 33 mit einer Quetschwalze 37 oder
dergleichen Schneidvorrichtung zusammen, so daß Streifen einer Breite erhalten werden,
die der Breite zwischen den Kanten entspricht. Diese Breite ist zugleich die Breite
der Streifen aus Selbstklebefolie, die bei den fertigen Tragetaschen vorhanden ist.
Aus der vorgenannten Schilderung geht hervor, daß die nicht mit Klebstoff versehene
Seite der Selbstklebefolie an der übergabestation 33 außen liegt. Mit der Bewegung
nach oben in angegebener Pfeilrichtung 35 wird der oben liegende, abgetrennte Selbstklebefolienstreifen
an eine Traggriff-Ubergabevorrichtung 38 herangebracht, die nach dem Ausführungsbeispiel
in Fig. 3 im Querschnitt ebenfalls quadratisch und auch in Hohlbauweise, zumindest
an den Kanten, ausgebildet ist, weil diese mit Saugöffnungen versehen sind.
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Diese Ausgöffnungen sind im wesentlichen schematisch im Schnitt dargestellt
mit den Bezugszeichen 39, 40, 41 und 42 versehen.
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Mit der Aufwärtsbewegung der Sel#tklebefolie-übergabevorrichtung 33
wird der abgetrennte Selbstklebefolienstreifen 17 übernommen von dem Sauger 40.
Nach dem Abfahren der Ubergabevorrichtung 33 und der Drehung der Traggriffübergabevorrichtung
38 um 900 gelangt dann der Selbstklebefolienstreifen in den Wirkungsbereich der
Griffanleger 24 und 25, wobei die Klebschicht 34 zu diesen hinweist. Die Übergabevorrichtung
38 ist somit in angegebener Pfeilrschtung 43 drehbar, und zwar
wird
sie vorzugsweise Jeweils absatzweise gedreht um 900.
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Sie ist zugleich in angegebener Pfeilrichtung 44 hin- und herbewegbar.
Mit der Bewegung zu den Griffanlegern 24 und 25 hinzu kommen dann die Befestigungsenden
16a und 16b der Griffschlaufe 15 zur Anlage an die Klebschicht der Selbstklebefolie,
die ihrerseits durch die Saugvorrichtung von der Traggriff-Übergabevorrichtung gehalten
wird und zunächst auch gehalten bleibt. Die Griffanleger geben durch Maßnahmen,
daß bei oder nach der Ubergabe die Saugwirkung abgeschaltet wird, die Traggriffschlaufe
frei.
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Anschließend wird die Traggriff-Ubergabevorrichtung um weitere 900
gedreht, so daß an ihrer Oberseite ein vorbereiteter Traggriff mit Selbstklebefolie
in Bereitstellung gehalten wird. Bei einer weiteren Drehung um 900 gelangt der Traggriff
mit der Selbstklebefolie 17 in eine Stellung parallel ausgerichtet zu einer Werkstoffbahn
45, die nach dem Ausführungsbeispiel in Fig. 3 in Richtung von oben nach unten v@@äuft.
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Diese Werkstoffbahn ist in Abständen, die der Beutelhöhe der herzustellenden
Tragbeutel entspricht, mit einer vorbereiteten Querperforation 46 versehen. Es können
auch im Bereich der anzubringenden Traggriffe vorbereitete, mindestens deren Breite
entapreoende, vorzugsweise H-förmige Einschnitte 47 vorhanden sein. Bei einer Querperftration
46 lassen sich die Beutelabschnitte abreißen. Bei vorbereiteten, inabesondere dargesteI#ten
H-f##igen Schnitten 47 ist auch zum Abtrennen der fertigen EFutol vom Schlauch die
Anwendung eines Sohneid*-messern mdglich.
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Die vorne sichtbare Fläche der Folienbahn 45 zeigt einen mit der erfindungsgemäßen
Lösung angebrachten Traggriff 16 mit der diesen Überdeckenden Selbstklebefolie 18.
Diese Griffanordnung ist angebracht worden durch eine spiegelbildlich vorhandene
Griffanlegervorrichtung, die zum Zwecke der vereinfachten Darstellung in Fig. 3
Jedoch nicht zeichnerisch dargestellt ist.
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Die Schlauchbahn 45 wird im Anschluß an das Anheften der Griffe über
eine Umlenkwalze 46 umgelenkt und durch Vorzugswalzen 49 und 50 vorgezogen. Der
vordere Teil gelangt in eine Abziehvorrichtung 51 und 52, die an der Perforationsstelle
46 den vorhergehenden Beutel abtrennt. Dadurch werden die Über die Perforation vorstehenden
Griffteile soweit von einem Schweißbalkenpaar 53 und 54 weggegogen, daß dieseSchweißbalken
die Querabtrennung 21 vornehmen können. Sofern 3edoch anstelle der Perforation 46
vorbereitete H-rörmige Schnitte 47 vorhanden sind, dann kann, vorzugsweise zugleich
in Verbindung mit dem Schweißbalkenpaar 53 und 54 ein vorzugsweise in diesen oder
hinter diesen angeordnetes Schneidmesser den verbleibenden Trennschnitt ausführen,
während die Schweißbalken 53 und 54 die vorgenannte Querabschweißung 21 durch führen.
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Fig. 4 zei$#t die Mißnahie, daß die Traggriffschlaufen mit der diese
UberdEckenden Abdeckfolie in Gestalt von Streifen nicht lod1glloh zu bilden Seiten
einrs Schlauches aus
thermoplastischer Kunststoffolie anzubringensind,
sondern daß auch symmetrisch zu einer Mittellängsachse Traggriffe mit deren Befestigungsenden
abdeckenden Selbstklebefolienstreifen auf eine Flachbahn 55 symmetrisch zur Mittellängslinie
56 gebracht werden können, wobei die Flachbahn dann zu einem Halbschlauch umgeschlagen
und die Schlauchränder miteinander verschweißt, anschließend die Seitenfalten eingelegt
und die vorbeschriebene Querabschweißung in Verbindung mit der vorbeschriebenen
Querabtrennung vorgenommen wird, wobei ebenfalls entweder eine Querperforation der
Flachbahn 56 oder auch die vorgenannten H-förmigen Einschnitte vorgenommen sind,
bevor die Traggriffe mit den Selbstklebefolienstreifen an der Folienwandung durch
Klebung befestigt worden sind.
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Fig. 5 zeigt in Seitenansicht eine Wickelrolle 57 für die Flachfolie
22 zur Verarbeitung als Traggriffstreifen, die Über ein Faltdreieck 58 in einen
vertikal gerichteten oben offenen Halbibhlauch umgewandelt wird. Die Griffanleger
24 sind in Seitenansicht dargestellt. Sichtbar ist auch im Querschnitt die mit den
Saugkammern für die Saugöffnungen 40, 41, 42 und 43 in Fig. 3 im einzelnen beschriebene
Traggriff-Übergabevorrichtung 38.
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Das Selbstklebefolienband 30 wird durch ein Vorzugswalzenpaar 59,
60 abgewickelt.
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Fig. 6 zeigt die Oberansicht mit der Maßgabe, daß im Anschluß
an
das Faltdreieck 58 neben Führungswalzen 61 und 62 auch Vorzugswalzen 63 und 64 vorhanden
sind. Fig. 6 zeigt auch die Anlage der Trag-Übergabevorrichtung an den Griffanlegern
24 und 25. Weiterhin sind die Arme des Griffanlegers 24 mit zugeordneten Schneidmessern
65, 65a, 65b und 65c versehen, während die entsprechenden Arme des Griffanlegers
25 mit entsprechenden Gegenschneiden versehen sind, so daß mit der Rotation der
Griffanleger 24 und 25 und mit der Anlage der Greiferarme der Griffanleger am Halbschlauch
durch die Messer die Streifen 15, 16 für die Griffschlaufen abgetrennt werden.
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Fig. 7 zeigt in einer Seitenansicht die Anlage der Traggriff-Ubertabevorrichtung
an der Folienbahn 45 und die Anlage der Selbstklebefolie-Übergabevorrichtung 33
an der Traggriffübergabevorrichtung 38.
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Es sei verstanden, daß zum Herstellen von Tragbeuteln ausgehend von
einer Flachbahn entsprechend Fig. 4 oder auch zum nebeneinander gleichzeitigen Herstellen
von Tragbeuteln nach Fig. 1, die Üb~rgabevorrichtungen 38 und 33 für die Trrgsri
ffs chlaufen mit den Selbstklebefolien und den Selbstklebefolien eine entsprechende
Länge haben, damit sie zugleich im Jeweiligen Takt zwei nebeneinander liegende Traggriffsohlautön
und / oder Selbstklebetolienstreifen tibernebmen.
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in sei weiterhin veratinden, daß die Grirtanlegor 24 und 25 nicht
eine ausgeprägte Kreuzform haben brauchen, sondern auch
aus Zylindern
bestehen, deren Umfangs flächen, und zwar in deren oberen Bereich und Jeweils um
900 versetzt, die Saugöffnungen haben, die zum Transport der Befestigungsenden der
Traggriffe vorgesehen sind.
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A n s p r ü c h e