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DE1872698U - Setzgeraet. - Google Patents

Setzgeraet.

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Publication number
DE1872698U
DE1872698U DEA11260U DEA0011260U DE1872698U DE 1872698 U DE1872698 U DE 1872698U DE A11260 U DEA11260 U DE A11260U DE A0011260 U DEA0011260 U DE A0011260U DE 1872698 U DE1872698 U DE 1872698U
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DE
Germany
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setting tool
tool according
cartridge
damping piston
pin
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Expired
Application number
DEA11260U
Other languages
English (en)
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Anstalt fuer Montage Technik
Original Assignee
Anstalt fuer Montage Technik
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Filing date
Publication date
Application filed by Anstalt fuer Montage Technik filed Critical Anstalt fuer Montage Technik
Priority to DEA11260U priority Critical patent/DE1872698U/de
Publication of DE1872698U publication Critical patent/DE1872698U/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25CHAND-HELD NAILING OR STAPLING TOOLS; MANUALLY OPERATED PORTABLE STAPLING TOOLS
    • B25C1/00Hand-held nailing tools; Nail feeding devices
    • B25C1/08Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure
    • B25C1/10Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure generated by detonation of a cartridge
    • B25C1/14Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure generated by detonation of a cartridge acting on an intermediate plunger or anvil
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25CHAND-HELD NAILING OR STAPLING TOOLS; MANUALLY OPERATED PORTABLE STAPLING TOOLS
    • B25C1/00Hand-held nailing tools; Nail feeding devices
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    • B25C1/10Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure generated by detonation of a cartridge

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

..P.A. 07121-7*31.1- 63
A 11 26.0/87a G-m " 31 . Januar 1963
Anstalt für Montage-Technik, Vaduz /Liechtenstein. Setz gerät.
Die Erfindung "bezieht sich auf Setzgeräte zum Eintreiben von Verankerungsstiften in Form von Nägeln, Bolzen od. dgl. mit oder ohne Kopf "bzw.- Gewindekopf in harte Aufnahmewerkstoffe, wie Stein, Beton, Eisen, durch einen durch schnelle Verbrennung einer Treibladung "bewirkten Treibgasstoss*
Es ist bekannt, den Treibgasstoss unmittelbar oder unter Zwischenschaltung eines Treibkolbens auf den Verankerungsstift einwirken zu lassen, der im freien Flug durch einen Lauf bis zur Eintreibstelle beschleunigt wird. Bei einer anderen bekannten Bauart wirkt der Treibgasstoss auf einen das Kartuschen»
lager enthaltenden Treibkorben, dessen vorderer, auf einen kleineren Durchmesser abgesetzter Teil als Treibdorn in eine Führungsbüchse hineinragt und schon bei Beginn des Arbeitshubes am hinteren Ende des in der Führungsbüchse zum Eintreiben bereitgehaltenen Verankerungsstiftes anliegt. Der Treibdorn dient in diesem Fall, gegebenenfalls auch unter Einschaltung eines Zwischenstücks, zum Eintreiben des Verankerungsstiftes, ohne dass also hierbei der Verankerungsstift frei durch einen Lauf fliegt und dabei beschleunigt wird. Ferner ist es bekannt, in der Längsachse eines Setzgerätes, durch welches der Verankerungsstift unter der unmittelbaren Wirkung der Treibgase durch den Lauf fliegend eingetrieben, also eingeschlossen wird, einen Rucks to ssdämpfungsko Ib.en verschiebbar anzuordnen. Bei allen diesen bekannten Setzgeräten ist jedoch die die Treibladung enthaltende Kartusche an einer bestimmten Stelle des Gerätes gelagert, und der Rückstoss der Treibgase wirkt entweder unmittelbar oder mittelbar über Federn oder Bremsvorrichtungen auf das Gehäuse des Gerätes und somit auf die das Gerät haltende Bedienungsperson.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Setzgerät derjenigen Bauart, bei der durch schnelle Verbrennung einer Treibladung ein Treibgasstoss herbeigeführt wird und in der Längsachse des Setzgerätes ein Rückstossdämpfungskolben verschiebbar angeon3.net ist. Bei einem solchen Setzgerät ist erfindungsgemäss die zwischen dem Verankerungsstift bzw. zwischen einem den Verankerungsstift führenden Schubstück und dem Rückstoss«
- 3 „
._ 3 ■-
dämpfungskolben unterzubringende Treibladung im Setzgerät in dessen Längsachse in eine beliebige Zünbereitschaftslage verstellbar.
Sei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung verhält sich die Gesamtmasse der durch den Treibgasstoss vorbewegten Teile zur Gesamtmasse der durch die Reaktionskraft zurückbewegten Teile ungefähr wie 1 zu 10. Dieses oder ein ähnliches Verhältnis lässt sich konstruktiv leicht beherrschen, "beispielsweise indem man das rückwärts aus dem Führungsrohr ragende Dopperende mit einem mehr oder weniger schweren Eisenkopf als Zusatzmasse versieht. Diese Zusatzmasse ist erfindungsgemäss auswechselbar mit dem hinteren Ende des Rückstossdämpfungskolbens verbunden, um den E int reib vor gang "bei verschiedenen Eindringungswiderständen "bzw. "bei verschiedenen Kartuschentreib· ladungen und verschiedenen Verankerungsstiften zu beeinflussen. Der Rückstossdämpfungskolben kann durch ein an sich bekanntes Reibelement-in beliebiger Stellung gehalten werden.
Die Erfindung gestattet, das Eintreiben des Verankerungsstifts mit einer möglichst geringen Treibladung zu erreichen und hierbei vom Standpunkt der Sicherheit Vorteile zu erzielen, die insbesondere darin bestehen, dass die Restenergie bei Beendigung des Eintreibvorgangs tunlichst aufgezehrt ist, so dass Durchschüsse, Abpraller und Rüekpraller praktisch ausgeschlossen sind. Dabei entfällt die bekannte Anordnung von Ruckstossdämpfungsfedern. Der Rückstoss wird allein durch die
Trägheit der lasse des unter der Treibgaswirkung zurückgleitenden Rückstossdämpfungskolbens aufgefangen, der schon nach einem verhältnismässig kurzen Rückschubweg zum Stillstand kommt. Das Gerät führt keine Absetzbewegung von der Beschußstelle bzw. Eintreibstelle aus. Auch treten keine die Bedienungsperson durch starke Schläge beanspruchenden Kräfte auf.
Das/Gerät ist ausserordentlich einfach in seinem Aufbau und in seiner Wartung sowie billig in seiner Herstellung und im Betrieb, Es kann für das Eintreiben von Verankerungsstiften unterschiedlicher Länge und Dicke verwendet werden, weil die Treibladung im Gerät in dessen Längsachse des Gerätes beliebig verstellbaren Lage zwischen dem zweckmässig mit einer auswechselbaren Zusatzmasse verbundenen Rückstossdämpfungskolben einerseits und dem Verankerungsstift andererseits angeordnet ist. Vorzugsweise ist das Stirnende des Rückstossdämpfungskolbens als Lager für die die Treibladung enthaltende Kartusche ausgebildet, und diese befindet sich bei der z.B. duroh einen Handhammersehlag auf den Rückstossdämpfungskolben bewirkten Zündung in einer axialen Stellung im Gerät, die sich durch die jeweilige Länge des einzutreibenden Verankerungsstiftes gegebenenfalls zuzüglich der Länge eines den Verankerungsstift führenden Schubstückes selbsttätig einstellt. Jedoch kann der Aufnahmeraum für die/Treibladung enthaltende Kartusche statt am Stirnende des Rückstossdämpfungskolbens auch unmittelbar an dem von der Einschlagstelle abgewandten Ende des Verankernngs-
stiftes Id zw. des den Verankerungsstift führenden Schub stücke angeordnet sein.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele. Es zeigt
Fig. 1 ein Setzgerät in einem seknrechten Mittellängsschnitt, Pig. 2 einen Querschnitt nach der Linie H-II der Fig.1,
Fig. 3 einen weiteren Querschnitt nach der Linie IH-III der Fig. 1. ■ - . . '
Fig. 4 auswechselbare Teile zu dem Gerät nach Fig. 1 "bis 35 nämlich einen sehlagbetätigten Döpper und einen Handschutzteller,
Fig. 5 im Mittellängsschnitt zwei andere Ausführungsformen der Führung des Verankerungsstiftes im Gerät,
Fig. 6 ebenfalls im senkrechten Mittellängsschnitt eine Ausführung des Gerätes mit entgegen einer Feder spannbarer Hammermasse und Auslösevorrichtung,
Fig. 7 in Teilansicht und geschnitten eine Ausführungsform, bei welcher die Treibladung im Schubstüek angeordnet . ist, . ■ - . "
Fig. 8 im Längsschnitt eine Teilansicht des Gerätes mit beweglichen Führungsbacken an der Eintreiböffnung.
Fig. 9 in grösserem Maßstab einen Querschnitt durch die Ausnehmung für die Aufnahme der Kartusche nach der Linie IX-IX der Fig. 6,
Fig. 10 eine Kartusche ebenfalls in grösserem Maßstab.
Das in Fig. 1 bis 3 dargestellte Setzgerät besteht in seinen wesentlichen teilen aus einem Führungsrohr 1 für einen Rückstossdämpfungskolben 2, der mit seinem verbreiterten Stirnende 3 in diesem Rohr gleitet. Das rückwärtige Ende 4- des Kolbens 2 führt sich in dem Verschiß stück 5, das mit einem Reißelement β ausgestattet ist, so dass der Kolben 2 in jeder beliebigen Stellung stehenbleibt. Ein Herausziehen des* Kolbens aus »dem Gerät wird durch Anschlag der Schulter zwischen dem Schaft 2 und dem dickeren Stirnende 3 gegen die Fläche 40 des Verschluß Stückes 5 verhindert. ■- '
An dem aus dem Gerät nach hinten heraus ragenden Ende 4- des Rüekstoßdämpfungskolbens 2 ist eine Zusatzmasse in Form eines eisernen Kopfes 7 auswechselbar befestigt. Das Verschlußstück 5 ist auf das abgesetzte rückwärtige Ende 8 des Führungsrohres aufschiebbar und durch Drehung um 90 mittels eines Bajonettkupplungsverschlusses 9 zu befestigen. Durch Kugelrasten 10 wird das Verschlußstück in der Kupplungsstellung gesichert.
Im Stirnende des Rüekstoßdämpfungskolbens 2, 3 befinde^ sich eine Ausnehmung 11 für die Aufnahme der Kartusche 12, deren den Initialzündsatz enthaltender Boden in der Eintreibrichtung nach vorn gerichtet liegt. Das Kartuschenlager 11 geht in eine Sackbohrung 51 von geringerem Durchmesser über, in die hinein die erste Expansion der Gase erfolgt. Infolge des
Absatzes 11,51 können nur Kartuschen von "begrenzter länge in das Kartusohenlager 11 aufgenommen werden.
Vor der Stirnfläche des Rückstossdämpfungskolbens 2,3 ist ein Schubstück 13 in dem Führungsrohr 1 gleitbar gelagert, in dessen verjüngtem Stirnende 14 sich eine Ausnehmung für die Aufnahme und Zentrierung des rückwärtigen Endes des Verankerungs· Stiftes 15 "befindet, auf den eine Lochscheibe 19 aufgeschoben ist, die den Stift in der Äustreibbohrung 20 des Gerätes vor und bei dem EintreibVorgang zentriert. Der Teil 13 des Schubstüeks ist zweckmässig mit einem Reibglied z.B. in Form eines Spreizringes 52, versehen.
Die Bewegung des Schubstücks beim Eintreiben eines Verankerungs-Stiftes ist durch den Anschlag der zwischen den Teilen 13 und 14 gebildeten Schultern 16 gegen den auswechselbaren Anschlagring 17 begrenzt. Dieser Ansehlagring ist bei dem gezeichneten Beispiel so angeordnet, dass das Schubstück mit seinem Stirnende bis über die Ansetzfläche des Gerätes vortreten kann.
Für die Zündung der Kartusche ist am rückwärtigen Ende des Teiles 13 des Schubstücks ein flacher breiter Zündstift 18 vorgesehen, dessen Oberfläche etwa ein Fünftel bis zur Gänze der Bodenfläche der Kartusche, vorzugsweise etwa die Hälfte dieser Fläche, einnimmt, um eine für dieses Gerät unerwünschte Schärfe der Zündung zu vermeiden.
Wie Fig. 1 zeigt, wirken dem Eintreiben des Verankerungs-
Stiftes folgende Widerstände entgegen :
1. Eindringwiderstand im Aufnahmewerkstoff 21 durch den eindringenden Schaft 15 des Verankerungsstiftes.
2. Verdrängungswiderstand gegenüber der auf dem Schaft sitzenden Lochscheibe 19, die durch die Stirnfläche des Schubstücks 13, 14 an "bzw. mehr oder weniger in den Aufnahmewerkstoff 21 gepresst wird.
3. Falls nach Überwindung der zu 1. und 2. genannten Wider-stände noch eine Restenergie in den "bewegten Teilen vorhanden ist, so erfolgt Anschlag des Schubstücks 13, 14 gegen die Anschlagscheibe 17 im Gerät.
Diese drei Widerstände zusammen entsprechen der von der Treibladung in der Eintreibrichtung ausgeübten Schubkraft. Diese ist gleich der Reaktionskraft, die auf den Ruckstossdämpfungskolben 2 und die mit ihm verbundene Zusatzmasse 7 einwirkt.
Sind die zu 1 und 2 genannten Widerstände gleich Hull, was dem Fall eines Freischusses entspricht, der bei den bekannten Geräten gefährliche Folgen haben kann, so wird der bei weitem überwiegende Teil der Vortriebsenergie durch das Aufprallen des Schubstücks auf die Anschlagscheibe 17 aufgezehrt, und nur eine geringe Restenergie, die dem eine wesentlich geringere Masse aufweisenden Verankerungsstift selbst innewohnt, bleibt übrig, um diesen mit geringer Kraft vorzutreiben.
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Berechnungen und praktische Versuche haben ergeben, dass es sich hierbei um Kräfte von 1 TdIs höchstens 2 mkg handelt,die keine schädlichen Folgen verursachen können.
Der Expansions raum in welchem die Treibgas e wirksam werden, verlagert sich selbsttätig je naeh der Länge der einzutreibenden VerankerungsbOlzen 15 Ta zw. nach From und Grosse des den Bolzen führenden Schubstücks 13, 14. Man wählt grössere Schubstücke von grösserer Masse, um auch kleine Bolzen von geringer Masse in sehr harte Werkstoffe sicher eintreiben zu können. Um gleich Haftfestigkeit zu erreichen, verwendet man in an sich bekannter Weise für harte Werkstoffe kurze Bolzen, für weiche Werkstoffe aber lange Bolzen, Das Gerät nach der Erfindung ermöglicht auf einfache Weise solche Kombinationen vorzunehmen.
Das Schubstück 13> 14 gibt in oder kurz vor seiner Endstellung beim Eintreiben des Verankerungsstiftes Querbohrungen 22 in der Wandung des Führungsrohres 1 frei, durch welche die expandierenden "Treibgas« in einen das Rohr 1 umgebenden, geschlossenen Mantelhohlraum 25 übertreten. Durch die Expansion der Gase in einem geschlossenen Raum wird praktisch jedes Schussgeräusch vermieden. Der Raum 23 ist nach aussen durch eine als Handgriff dienende Hülse 24 abgedeckt, die nach Abnahme des VerschlußStücks 5 und der Sperrstifte 25 rückwärts von dem Führungsrohr 1 abgezogen werden kann, um den Hohlraum 23 von Rückständen der Explosionsgase zu reinigen, was aber erst nach einer grossen Zahl von Eintreibvorgängen erforderlich ist. ·
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~ to -
Die Zündung kann durch einen leichten Hammerschlag: auf den als Zusatzmasse zur Masse des Rüekstossdämpfungskorbens 2, 3 vorgesehenen Kopf 7 ausgelöst werden. Datei ist der Rüokstossdämpfungskolben 2, 5 in der Regel Ms in die Zündkontaktstellung vorgeschoben, was aber nicht unbedingt erforderlich ist, führt man den Hammerschlag auf den Kopf 7 so aus, dass der Hammer am Ende des Schlages seine Anlage an dem Kopf beibehält, so kann man-hierdurch eine Vergrösserung der gegenüber der Reaktionskraft der Treibgase wirksamen Masse erreichen, *
Zweckmässig ist die gesamte Länge des RückstossdämpfungsiOlbens 2, 3 so bemessen, dass er in seiner aussersten, in Fig. 1 gezeichneten Vorschubsteilung das den Verankerungsstift führende Schubstück 13,-14 nicht bis in eine mit der Oberfläche der Wand 21 bündige Lage vorschieben kann. Dadurch werden ungewollte Zündungen vermieden.
Mach lösen des VerschlußStücks 5 kann dieses zusammen mit dem darin geführten Rückstossdämpfungskolben 2,3 aus dem Gerät entfernt und dafür ein gewöhnlicher, in an sich bekannter Weise durch Handhammerschläge zu betätigender Döpper 26 eingeführt werden, wobei das Verschlußstück 5 durch einen in gleicher Weise auf dem abgesetzten Rohrende 8 zu befestigenden Handschutzteller 27 ersetzt werden kann. Diese Teile sind in Fig. 4 dargestellt. Dort ist auch zu erkennen, dass das Stirnende des schlagbetätigten Döppers 26 eine Ausnehmung 28 hat,
um zu verhüten, dass durch die Einwirkung dieses Döppers auf das Schubstüek 13 der daran sitzende Zündstift 18 "beschädigt wird.
Das Gerät ist mit einem gegenüber der Handgriff hülse 24 verbreiterten Ansetzfuss ausgestattet, der "bei dem gezeichneten Beispiel zweiteilig ausgebildet ist, indem die gegen die Eintreibwand 21 anliegende Grundplatte 29 mittels der Schrauben 30 an einem Flansch des Führungsrohres 1 lösbar'befestigt ist. In radialen Bohrungen der Grundplatte 29 sind zwei sich diametral gegenüberstehende Dauermagnete 31 angeordnet, durch die vor Beginn des Eintreibvorganges die auf die Schaftspitze aufgezogene Lochscheibe 19 und damit auch der Verankerungsstift 15 in Stellung gehalten werden. Statt der Magnete können auch mechanische Haltemittel für die Lochscheibe vorgesehen sein, z.B. achsparallel verlaufende Federn, die etwas über die Innenwand der Justreiböffnung 20 vorragen. Der Ansetzfuss ist in bekannter Weise an einer Seite 41 abgeflacht.
Das Gerät kann in jeder Lage benutzt werden, -so dass die Austreiböffnung 20 z.B. nach unten oder nach oben gegen die Decke oder gegen eine Seitenwand gerichtet sein kann. Sowohl der Ruckstossdämpfungskolben 2, 3 mit seiner Zusatzmasse 7 als auch das Schubstück 13,14, als auch die Verankerungsstifte bleiben dabei infolge der vorgesehenen Hemmvorrichtungen, z.B. der Reibelemente 6 und 52, in ihrer Stellung, bis die Treibgase wirksam werden.
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Wie Fig. β zeigt kann die Zündung der Treibladung statt durch einen Hammerschlag auf den Kopf des Hüekstossdämpfungskol/bens auch dadurch erfolgen, dass in einem rückwärtigen Ansetzrohr 32 des Gerätes eine Hammermasse 34,35 entgegen einer Feder in eine Spannstellung zurückziehbar angeordnet ist, die mit einer in an sich bekannter Weise ausgebildeten, in dem seitlichen Griff % angeordneten Auslösevorrichtung 37 derart zusammenwirkt, dass nach erfolgter Auslösung der Masse 34,35 unter Wirkung der Feder 33 auf den Kopf 38 des Rückstossdämpfungskolbens 2,3 schlägt. Die Reaktionskraft wird in diesem Fall von dem Kolben 2,3 und den Massen 34,35,38 aufgenommen. Im übrigen ist das in Fig 6 dargestellte Setzgerät in gleicher Weise ausgebildet wie das in Fig. 1 gezeigte Gerät.
Der in Fig. 9 vergrössert gezeichnete Querschnitt durch den · Äufnahmeraum 11 «für die Kartusche zeigt, dass die Wandung dieses Raums etwas unrund ausgeführt ist. Dies bietet den Vorteil, dass die eingeführte Kartusche 12 einen !Klemmsitz erlangt. Dieser Klemmsitz kann z.I. auch dadurch erreicht werden, dass der Mantel der Kartuschenhülse, von der ursprünglichen zylindrischen Form abweichend, etwas nach aussen gewölbt ist, wie in Fig. 10 durch strichpunktierte Linien angedeutet.
Fig. 7 zeigt, dass die die Treibladung enthaltende Kartusche 12 statt in eine Ausnehmung am Stimmende 3 des Rückstossdämpfungskolbens in eine Ausnehmung 39 an dem von der Einschlagstelle abgewandten Ende des Schubstücks 13, 14 eingesetzt
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werden kann. Eine weitere Möglichkeit "bestellt "bei Verzicht auf ein Schabstück darin, dass die Kartusche- 12 unmittelbar in eine Ausnehmung 42 des Kopfes 43 des einzutreibenden VeraBkerungs'stifts 44 eingesetzt wird, wie dies in Fig. 8 dargestellt ist. In beiden Fällen ist der Zündstift 18 an der Stirnfläche des Rucks to ssdämpfungsko ITd ens angeordnet.
Für die Wirkungsweise des Setzgerätes ist es von erheblicher Bedeutung, dass der Verankerungsstift unter möglichst genauer Zentrierung seines -vorderen und seines rückwärtigen Endes genau axial eingetrieben wird und dass die auf ihn einwirkenden Schubkräfte zentrisch und axial auf das rückwärtige Ende des Stiftes einwirken. TJm dies zu erreichen, wird das vordere Stiftende zweckmassig mittels einer auf den Schaft aufgeschobenen Eochscheibe 19 zentriert und axial geführt. Statt dessen kann die vordere Führung in an sich bekannter Weise auch von den sieh zu einer Führungsöffnung ergänzenden Ausnehmungen seitlich beweglicher Führungsbacken 45 gebildet werden, wie dies in Fig. 8 dargestellt ist.
In Kombination mit einer auf den Schaft aufgezogenen Lochscheibe 19 sind am rückwärtigen Ende des VerankerungsStiftes ebenfalls Führungsmittel vorgesehen, die an sich bekannt und in Fig. 5 in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt sind. Bei der oberen Darstellung ist am Stirnende 3 des Schubstücks ein zentraler Ansatz 46 vorgesehen, während in der unteren
Darstellung ein Ansatz 4-7 am rückwärtigen Ende des Veränkerungsstiftes selbst angebracht ist. In Fig. 1 und 6 sind derartige Ansätze als kegelige Zentrieransätze ausgebildet, die formschlüssig von entsprechenden Ausnehmungen im Stirnende des Sehubstüeks aufgenommen werden. :
Durch die Erfindung ist erstmalig ein Setzgerät geschaffen worden, dass mit Hilfe von expandierenden Treibgasen praktisch geräuschlos und ohne Ruckstoss das Eintreiben von Verankerungsstiften in harte Werkstoffe ermöglicht und dabei in seinen Abmessungen den mit einer Hand umspannbaren, durch Hammerschläge auf einen Böpper betätigten Setzgeräten ungefähr entsprechen kann. Auch kann das nach der Erfindung ausgebildete Gerät durch einfachen Austausch des die Kartusche enthaltenden Rückstossdämpfungskolbens ge°gen einen üblichen Döpper jederzeit in ein ausschliesslich durch Handkraft betätigtes Setzgerät umgewandelt werden und umgekehrt. Das Gerät bietet grösste Sicherheit und gestattet die Verwendung minimaler Treibladungen. Es ist auch bei beengten Raumverhältnissen wie ein einfaches Handgerät anwendbar und wahlweise als solches zu betätigen. Mit dem Gerät können auch Verankerungsstifte eingetrieben werden, die wegen ihrer besonderen Gestaltung bisher mit Treibladungen nicht einzutreiben waren, z.B. dünne schlanke Bolzen, besonders lange Bolzen, aber auch sehr kurze.
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Claims (16)

IA. 231.137*-U.63 A 11 260/87a Gm - 15 - Schutzansprüche __--
1. Setzgerät zum Eintreiben von Verankerungsstiften in Form von Nägeln, Bolzen od. dgl. mit oder ohne Kopf bzw. Gewindekopf in harte Aufnahmewerkstoffe, wie Stein, Beton, Eisen, durch einen durch schnelle Verbrennung einer Treibladung bewirkten Treibgasstoß mit einem in der Längsachse des Setzgerätes verschiebbar angeordneten Rückstoßdämpfungskolben, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen dem Verankerungsstift (43,44) bzw. zwischen einem den Verankerungs-· stift (15) führenden Schubstück (13,14) und dem Rückstoßdämpfungskolben (2,3) unterzubringende Kartusche (12) mit Treibladung in der Längsachse des Setzgerätes in eine beliebige Zündbereitschaftslage verstellbar ist.
2. Setzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem aus seiner Führung (15) nach hinten herausragenden Rückstoßdämpfungskolbeh (2,3,4) ein als Zusatzmasse wirkender Kopf (7) auswechselbar verbunden ist.
3. Setzgerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet/ daß die Gesamtmasse der durch den Treibgasstoß vorbewegbaren Teile (13,14,15) sich zur Gesamtmasse der durch die Reaktionskraft rückbewegbaren Teile (2,3,4,7) sieh ungefähr wie 1 zu 10 verhält.
-16-
■-; 16 ~
4. Setzgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3,dadurch gekennzeichnet, dass der Rückstossdämpfungskolben (2,3,4) durch ein an sich "bekanntes Reißelement (6) in beliebiger Stellung gehalten wird. :
5. Setzgerät nach einem der Ansprüche 1 "bis 4» dadurch gekennzeichnet, dass das Stirnende (3) des Ruckstossdämpfungskolbens als Lager für die die Treibladung enthaltende Kartusche (12) ausgebildet ist und diese sich bei der vorzugsweise durch einen Handhammerschlag auf den Ruckstossdämpf ungskolben bewirkten Zündung.in einer axialen Stellung im Gerät befindet, die sich durch die jeweilige Hange des einzutreibenden Verankerungsstiftes (15; 43j44), gegebenenfalls zuzüglich der länge eines den Verankerungsstift (15) führenden Schubstüokes (13,14), selbsttätig einstellt.
6. Setzgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5 mit an sich bekannter Begrenzung des Vorschubes des Schubstückes durch einen Anschlag, dadurch gekennzeichnet, dass der Ansehlag (17) so angeordnet ist, dass das'SGhubstuck (13,14) in der Anschlagstellung mit seinem Stirnende bis über die Ansetzfläche des Gerätes vortreten kann.
7. Setzgerät nach einem der Ansprüche 1 bisi,dadurch gekennzeichnet, dass ein am Stirnende (3) des Rückstossdämpfungskolbens vorgesehenes Saekloch (11) für die Aufnahme der Kartusche (12) so ausgebildet ist, dass diese nach dem
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Einsetzen mit ihrem den Zündsatz enthaltenden Boden einem aus der Rückfläehe des Schul)Stückes (13,14) herausragenden Zündstift (18) zugewandt ist.
8. Setzgerät nach einem der Ansprüche 1 Isis 7, dadurch gekennzeichnet, dass Aufnahmebohrung (11) und Kartusche bzw. Kartuschenhülse.(12) so ausgebildet sind, dass die Kartusche einen Klemmsitz in der Aufnahmebohrung hat, z.B. dadurch, dass entweder die Aufnahmebohrung für die Kartusche etwas von der zylindrischen Form abweicht oder die Kartuschenhülse unrund ist.
9. Setzgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlagfläche des Zündstiftes (1-8) ein Fünftel bis zur Gänze, vorzugsweise etwa die Hälfte der Bodenflache der Kartusche (12) beträgt.
10. Setzgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9 mit in' dem als Führung des Schubstückes und des Eückstossdämpf ungskolbens dienenden Führungsrohr vorgesehenen Treibgasabblasen ff nungen, die durch das seine vordere Endstellung erreichende Schubstück freigegeben werden, dadurch gekennzeichnet, dass die TreibgasabblasÖffnungen (22) in einen das Führungsrohr (1) umgebenden, völlig geschlossenen und abgedichteten Hohlraum (23) münden, dessen Aussenmantel (24) zwecks Reinigung des Hohlraumes vom Führungsrohr abziehbar ist.
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11. Setzgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10 mit einem rückwärtigen Ansetzrohr, in dem ein Hammer entgegen einer Feder in eine Spannstellung zurückziehbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die kopfförmige Zusatzmasse (34,35) so angeordnet ist, daß sie bei Auslösung aus ihrer Spannstellung den für die Zündung der Treibladung (12) erforderlichen Schlag auf das rückwärtige Ende des Rückstoßdämpfungskolbens (2,3,38) ausführt.
12. Setzgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vermeidung ungewollter Zündungen die Länge des Rückstoßdämpfungskolbens (2,3) so bemessen ist, daß dieser mit eingesetzter Kartusche in seiner äußersten Vorschubstellung das gegen seinen Vorschubbegrenzungsanschlag (17) anliegende Schubstüek (13,14) bzw. den aus dessen Rüekflache herausragenden Zündstift (18) nicht erreichen kann.
13. Setzgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der einzutreibende Verankerungsstift an oder nahe seiner Spitze eine auf den Stift aufgezogene Lochscheibe (19) trägt, die ihn in der Austreibbohrung des Setzgerätes zentriert und mit an dieser Bohrung vorgesehenen, magnetisch oder mechanisch wirkenden Halterungsmitteln (31) für die Lochscheibe derart zusammenwirkt, daß der Verankerungsstift mit seiner Spitze an der Eintreibfläche gehalten wird.
-19-
14. Setzgerät nach-Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die z.B. als Magnete oder,· in Form von Klemmfedern ausgebildeten Halterungsmittel (31) in axialer Richtung so angeordnet foznK derart verbreitert sind, daß sie eine gewisse axiale Verschiebung der Lochscheibe (19) zulassen
15. Setzgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß für die Begrenzung der Rückbewegung des Rückstoßdämpfungskolbens (2,3) am rückwärtigen Ende des Führungsrohres (1) ein Verschlußstück (5) abnehmbar angeordnet ist,
16. Setzgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückstoßdämpfungskolben (2,3,4) nach Abnahme des Verschlußstückes (5) gegen einen in an sich bekannter Weise als Treibstößel dienenden, mittels eines Handhammers beaufschlagbaren Döpper (26) auswechselbar ist.
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DEA11260U 1958-02-27 1958-02-27 Setzgeraet. Expired DE1872698U (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19648535A1 (de) * 1996-11-24 1998-06-18 Gerd Dr Ing Kellner System zum Setzen von Bolzen

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DE19648535A1 (de) * 1996-11-24 1998-06-18 Gerd Dr Ing Kellner System zum Setzen von Bolzen
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