DE1224218B - Bolzensetzgeraet - Google Patents
BolzensetzgeraetInfo
- Publication number
- DE1224218B DE1224218B DET27019A DET0027019A DE1224218B DE 1224218 B DE1224218 B DE 1224218B DE T27019 A DET27019 A DE T27019A DE T0027019 A DET0027019 A DE T0027019A DE 1224218 B DE1224218 B DE 1224218B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- barrel
- bolt
- housing
- mass body
- firing
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 238000010304 firing Methods 0.000 title claims description 21
- 230000006835 compression Effects 0.000 claims description 5
- 238000007906 compression Methods 0.000 claims description 5
- 239000007789 gas Substances 0.000 claims description 4
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 4
- 239000003380 propellant Substances 0.000 claims description 4
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 2
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 claims 1
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 2
- 206010041662 Splinter Diseases 0.000 description 1
- 230000000712 assembly Effects 0.000 description 1
- 238000000429 assembly Methods 0.000 description 1
- 239000000567 combustion gas Substances 0.000 description 1
- 238000004049 embossing Methods 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 230000009191 jumping Effects 0.000 description 1
- MFOUDYKPLGXPGO-UHFFFAOYSA-N propachlor Chemical compound ClCC(=O)N(C(C)C)C1=CC=CC=C1 MFOUDYKPLGXPGO-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 description 1
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25C—HAND-HELD NAILING OR STAPLING TOOLS; MANUALLY OPERATED PORTABLE STAPLING TOOLS
- B25C1/00—Hand-held nailing tools; Nail feeding devices
- B25C1/08—Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure
- B25C1/10—Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure generated by detonation of a cartridge
- B25C1/14—Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure generated by detonation of a cartridge acting on an intermediate plunger or anvil
- B25C1/143—Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure generated by detonation of a cartridge acting on an intermediate plunger or anvil trigger operated
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
Int. CL:
B25c
Deutsche Kl.: 87 a-18
Nummer: 1224 218
Aktenzeichen: T 270191 c/87 a
Anmeldetag: 17. September 1964
Auslegetag: 1. September 1966
Die Erfindung bezieht sich auf ein Bolzensetzgerät zum Eintreiben von Bolzen od. dgl. in Werkstücke
mit in einem Gehäuse axial verschiebbar angeordnetem Lauf, der am rückwärtigen Ende ein Lager für
eine Treibladung enthält, deren Verbrennungsgase unmittelbar bzw. über einen Schubkolben auf einen
Bolzen wirken, und mit einem im Gehäuse ebenfalls
axial verschiebbaren, mit einem Zündbolzen versehenen Verschlußstück, das zur Schußauslösung unter
der Wirkung einer Druckfeder gegen das Kartuschlager vorgleitet und den seiner beschleunigten Masse
entgegenwirkenden Rückstoß weitgehend ausgleicht.
Bei einem bekannten Gerät dieser Art mit dynamisch wirkendem sogenannten Massenverschluß besteht
das eigentliche Verschlußstück sowie die dem Rückstoß entgegenwirkende Zusatzmasse aus einem
einzigen massiven zylindrischen Körper, der lediglich von einer außermittigen Längsbohrang zur Aufnahme
des Zündbolzens und der denselben auslösenden Einrichtung durchsetzt ist.
Da der durch die Reaktionskraft der zurückbewegten Teile erzeugte Rückstoß allein durch die Trägheit
der aus dem Verschlußstück plus Zusatzmasse gebildeten Gesamtmasse aufgefangen wird, ist letzterer nur
in Gestalt eines vergleichsweise langen Zylinders unterzubringen, der eine verhältnismäßig große Baulänge
des Gerätes erforderlich macht. Die von dem langen und schweren zylindrischen Verschlußstück
weitgehend beeinflußte Gerätelänge erweist sich in vielen Fällen als zu sperrig, so daß manche Schußmontagen
mit derartigen Geräten nicht durchführbar sind.
Diese Nachteile zu beheben ist Aufgabe der Erfindung, gemäß der dem Verschlußstück als Zusatzmasse
ein Massekörper zugeordnet ist, der fest mit dem Verschlußstück verbunden an einer den Lauf
umgebenden Laufhülse verschiebbar geführt ist.
Diese Anordnung des Massekörpers ermöglicht, abgesehen von dem annähernd rückstoßfreien Arbeiten
mit diesem Gerät, eine extrem kurze Baulänge, welche die Verwendung des Setzgerätes auch bei ungünstigen
räumlichen Verhältnissen gestattet. Die Anordnung und Ausbildung des Massekörpers sowie
die des Verschlußstückes bilden die Voraussetzung für eine neuartige und vorteilhafte Formgestaltung
des Gerätes. So kann beispielsweise das Gehäuse eine kastenartige Form von rechteckigem Querschnitt
haben, das sowohl zur Aufnahme der den Lauf enthaltenden Laufhülse als auch der 4es Massekörpers
dient. Dabei weist die Laufhülse zweckmäßig einen quadratischen Querschnitt auf, der zusammen mit
dem rechteckigen Querschnitt des Massekörpers den Bolzensetzgerät
Anmelder:
Tornado G. m. b. H,, Ljntorf (Bez. Düsseldorf)
Als Erfinder benannt:
Max Skumawitz, Neuhofen, Ybbs (Österreich)
Querschnitt des Gehäuses ausfüllt. Auch der Gerätelauf kann aus einem gezogenen Profilmaterial, z. B,
einem Sechskantstab, hergestellt sein, dessen Flächen eine verdrehungssichere Festlegung ohne zusätzliche
Mittel in der Laufhülse ermöglichen. Bei Auswahl des geeigneten Profilmaterials lassen sich bei diesem
Gerät die Kosten für eine mechanische Bearbeitung auf ein Mindestmaß reduzieren. Der Handgriff kann
mit dem Gehäuse zusammen aus einem einzigen Stück, ζ. B. aus emera hochwertigen Kunststoff, bestehen,
so daß das Gerät weder eine Schraube noch ein anderes Befestigungsmittel aufweist, das zur Montage
oder zu Reparaturzweckeji mittels eines Werkzeuges gelöst oder befestigt werden müßte.
Weitere Ausgestaltungsmerkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen veranschaulicht und nachfolgend beschrieben.
Es zeigt
F i g. 1 ein Bolzensetzgerät im entspannten Zustand mit einem im Gerätelauf verschiebbar angeordneten
Schubkolben im Längsschnitt,
F i g. 2 einen Ausschnitt des Bolzensetzgerätes in vergrößertem Maßstab mit gespanntem Verschluß im
Längsschnitt,
Fig. 3 den in Fig. 2 gezeigten Ausschnitt nach
der Auslösung des Schusses,
F i g, 4 einen Querschnitt nach der in F i g. 1 gezeigten Linie IV-IV und
Fig. 5 eine die Anlage des Laufvorholers am Lauf
betreffende Einzelheit in stark vergrößertem Maßstab.
Das kastenförmige, im Querschnitt rechteckige Gehäuse 1 ist am rückwärtigen Ende mit einem Handgriff 2 versehen, der eine dem Gehäuse 1 zugekehrte
Sackbohrung 3 aufweist. Gehäuse 1 und Handgriff 2 können aus einem einzigen Stück, z. B, aus einem
hochwertigen Kunststoff, bestehen. Das Gehäuse 1 ist vorn offen, wobei die Bodenplatte la etwa doppelt
609 658/60
i 224 218
so lang ist wie die Deckplatte 1 b und wobei die beiden schräg verlaufenden Seitenteile %.c die Verbindung
zwischen beiden Platten herstellen. Im Innern des Gehäuses 1 befindet sich ein Verschlußstück 4
und ein Massekörper 8, die beide als Prismen von rechteckigem Querschnitt ausgebildet sind, wobei das
Verschlußstück 4 am rückwärtigen Ende des achsparallel zur Laufachse angeordneten' Massekörpers 8
hochkant auf demselben befestigt ist. Das Verschlußstück 4 trägt den Abzughebel 5, den Schlagbolzen 6
und einen Lauf vorholer 7. Der Massekörper 8 hat am rückwärtigen Ende eine Bohrung 8 α zur Aufnahme
einer sich an einer Schulterfläche des Gehäuses 1 abstützenden Druckfeder 9. Das vordere Ende des
Massekörpers 8 weist ebenso wie ein Anschlagzapfen 10 die gleiche Abschrägung auf, durch die ein ungewolltes
Herausspringen des Massekörpers 8 bei entferntem Lauf verhindert werden soll. Schließlich ist
die Bodenplatte 1 α des Gehäuses 1 mit wenigstens zwei durch Prägung hergestellten Längsrippen 1 d
versehen. An den Seitenteilen 1 c des Gehäuses 1 sind bis in Höhe des Massekörpers 8 Führungsleisten 11
angeordnet, die im/Bereich des vorderen Gehäuseteiles
mit je einem Führungszapfen 12 versehen sind.
Das in das Gehäuse 1 einsteckbare Vorderteil besteht im wesentlichen aus einer im Querschnitt
quadratischen Laufhülse"13, in welcher der Lauf 14 zwischen Distanzscheiben axial verschiebbar geführt
ist. Der Lauf 14 kann aus einem gezogenen Profilmaterial, z. B. einem Sechskantstab, hergestellt sein,
dessen Flächen eine v.erdrehungssichere Festlegung ohne zusätzliche Mittel In der Lauf hülse 13 ermög·'·
liehen. An der rückwärtigen Stirnfläche des Laufes 14
befindet sich das Kartuschläger 15. Zum Entweichen der beim Abschuß im.-JL.auf 14 entstehenden Druckgase
ist dieser mit seitlichen Öffnungen 16 versehen. Das Mundstück des Laufes 14 ist als Laufmutter 17
ausgebildet, sofern—wie in der Zeichnung angegeben
— der Lauf 14 zur Aufnahme eines zwischen dem Kartuschlager 15 und dem Befestigungsbolzen 19
eingesetzten Schubkoihens 18 eingerichtet ist. Selbstverständlich kann dieser Lauf 14 durch einen anderen
ersetzt werden, bei dem der Befestigungsbolzen unmittelbar von den Treibladungsgasen· beaufschlagt
wird. In diesem Falle müßte die Laufmutter 17 durch eine Splitterschutzkappe ersetzt werden.
An der Unterseite der Laufhülse 13 ist ein aus einem Vierkantrohr bestehendes Rahmenstück 20 befestigt,
in das die an den Führungsleisten 11 des Gehäuses angeordneten Führungszapfen 12 einander
entgegengerichtet eingreifen. Das Rahmenstück 20 erstreckt sich in Längsrichtung der Laufhülse 13 so
weit, daß eine axiale Verschiebung der Laufhülse 13 in Schußrichtung möglich ist, die etwas größer ist als
die Überdeckung der Laufhülse 13 durch die Deckplatte Ib des Gehäuses 1, so daß das hintere Ende
des Laufes 14 aus dem Gehäuse nach oben ausschwenkbar ist, um die Kartusche 21 einsetzen zu
können. Ferner ermöglichen zwei im hinteren Teil des Rahmenstückes 20 vorgesehene seitliche Durchtrittsöffnungen
20 α für die Führungszapfen 12 nach dem Ausschwenken der Laufhülse 13 eine völlige Trennung
derselben vom Gehäuse 1 ohne Hilfsmittel. Schließlich sei noch darauf hingewiesen, daß der den
Lauf 14 am rückwärtigen Ende kraftschlüssig in Schußrichtung haltende Laufvorholer 7 aus einem
durch eine Druckfeder 7 σ beeinflußten Schieber besteht, dessen dem Lauf'i4 zugewandte Stirnfläche
eine den Boden der Kartusche 21 überlagernde Schulter 7 δ· bildet. Aus der Schulter 7 b ragt ein
gegen die Rückfläche' des Laufes 14 anliegender
Stift 7 c heraus, dessen Länge so bemessen ist, daß zwischen der Schulter 7 b und dem Boden der Kartusche
21 ein Spalt bestehenbleibt.
Die Wirkungsweise ist wie folgt:
Die Laufhülse 13 mit dem Lauf 14 wird so weit aus der Überdeckung des Gehäuses 1 hervorgezogen,
Die Wirkungsweise ist wie folgt:
Die Laufhülse 13 mit dem Lauf 14 wird so weit aus der Überdeckung des Gehäuses 1 hervorgezogen,
ίο daß die Laufhülse 13 um die Führungszapfen 12 geschwenkt
werden kann, bis das Kartuschlager 15 freiliegt. In dieser Stellung kann die aus dem vorherigen
Schließvorgang noch im Kartuschlager 15 sitzende leere Kartuschhülse von der Laufmündung ausgestoßen
werden. Dies kann, wenn die Kartuschlänge es zuläßt, mit dem Einführen des Befestigungsbolzens 19
bzw. des Schubkolbens 18 in den Lauf 14 geschehen. Der Befestigungsbolzen 19 ist in an sich bekannter
Weise mit einem Führungshütchen und einer Rondelle versehen. Er. wird mit dem Schubkolben zusammen
mittels eines Ladestocks in den Lauf 14 eingeschoben. Das Kartuschlager 15 wird nunmehr mit
einer neuen Kartusche 21 versehen und die Laufhülse 13 in das Gehäuse 1 eingeschwenkt.
Damit ist das Gerät — wie F i g. 1 zeigt — so weit vorbereitet, daß es mit der Laufmündung auf die Eintreibstelle
aufgesetzt werden kann. Beim Andrücken schiebt der Lauf 14 über den Abzughebel 5 das Verschlußstück
4 gegen die Wirkung der Druckfeder 9 nach hinten. Hierbei folgt der Lauf vorholer 7 der
Bewegung des Laufes 14. Dabei tritt der in der unbeeinflußten Stellung vom Handgriff 2 teilweise umschlossene
Abzughebel 5 nach hinten heraus. Das Gerät ist — wie F i g. 2 zeigt — nunmehr gespannt.
Durch Betätigung des Abzughebels 5 mittels des Daumens wird der Schuß ausgelöst. F i g. 3 zeigt die
Stellung unmittelbar nach der Schußauslösung, vor dem Abheben des Gerätes von der Eintreibstelle. Es
ist deutlich zu erkennen, wie das dem Lauf 14 zugekehrte Ende des Abzughebels 5 angehoben ist, so
daß das gespannte Verschlußstück 4 nach vorn bewegt wird und mit dem Schlagbolzen 6 auf die Kartusche
21 trifft. Die Masse des Verschlußstückes 4 und des Massekörpers 8," deren Bewegungsenergie in
diesem Moment ihre Spitze erreicht hat, wirkt somit den durch die Reaktiqnskraft zurückbewegten Teilen
derart entgegen, daß der Rückstoß weitgehend ausgeglichen wird.
Nach dem Abheben des Gerätes von der Eintreibstelle schiebt sich der Lauf 14 wieder nach vorn und
es kann wieder erneut geladen werden.
Damit die Kartusche 21 bei nach oben gerichtetem Lauf 14 nicht aus dem Kartuschlager 15 herausfällt,
wird sie durch die Schulter 7 & des Laufvorholers 7 drucklos gehalten, so daß eine ungewollte Zündung
nicht möglich ist. Der Laufvorholer 7 hat ferner die
Aufgabe, in jeder Stellung des Gerätes und selbst bei einer nicht zur Zündung geführten Auslösung durch
Fallenlassen des Gerätes, den Lauf 14 unter allen Umständen vom Verschlußstück 4 fernzuhalten.
Für den Fall eines Zündversagers wird in jeder Laufstellung, einschließlich der senkrechten nach
oben weisenden Laufmündung, beim Abheben des Gerätes von der Eintreibstelle der Lauf 14 durch den
Laufvorholer 7 soweit nach vorn gedruckt, daß der Abzughebel 5 wieder seine den Lauf 14 vom Verschlußstück
4 distanzierende Stellung einnehmen kann.
Claims (9)
1. Bolzensetzgerät zum Eintreiben von Bolzen od. dgl. in Werkstücke mit in einem Gehäuse
axial verschiebbarem Lauf, der am rückwärtigen Ende ein Kartuschlager enthält, wobei die Treibladungsgase
unmittelbar bzw. über einen Schubkolben auf einen Bolzen wirken, und mit einem im Gehäuse ebenfalls axial verschiebbaren, mit
einem Zündbolzen versehenen Verschlußstück, das zur Schußauslösung unter der Wirkung einer
Druckfeder gegen das Kartuschlager vorgeleitet und den seiner beschleunigten Masse entgegenwirkenden
Rückstoß weitgehend ausgleicht, dadurch gekennzeichnet, daß dem Verschlußstück
(4) als Zusatzmasse ein Massekörper (8) zugeordnet ist, der fest mit dem Verschlußstück
(4) verbunden an einer den Gerätelauf (14) umgebenden Laufhülse (13) verschiebbar geführt
ist.
2. Bolzensetzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußstück (4) und
der Massekörper (8) Prismen von rechteckigem Querschnitt bilden, wobei das Verschlußstück (4)
am rückwärtigen Ende des achsparallel zur Laufachse angeordneten Massekörpers (8) hochkant
auf demselben befestigt ist.
3. Bolzensetzgerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußstück
(4) und der Massekörper (8) in einem kastenartigen Gehäuse (1) von rechteckigem Querschnitt
untergebracht sind, dessen Form so bemessen ist, daß sie sowohl die Laufhülse (13)
mit ihrem quadratischen Querschnitt als auch den Massekörper (8) mit seinem rechteckigen
Querschnitt umschließt.
4. Bolzensetzgerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) im
Auflagebereich des Massekörpers (8) mit Längsrippen (Id) und beiderseits bis in Höhe des
Massekörpers (8) mit je einer Führungsleiste (11) versehen ist.
5. Bolzensetzgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsleisten (11) im
Bereich des vorderen, nach vorn und oben offenen Gehäuseteiles (1) mit je einem Führungszapfen (12) versehen sind, die einander entgegengerichtet
in ein an der Unterseite der Laufhülse (13) befestigtes Rahmenstück (20) eingreifen, das
sich in Längsrichtung der Laufhülse so weit erstreckt, daß eine axiale Verschiebung der Laufhülse
(13) in Schußrichtung möglich ist, die etwas größer ist als die Überdeckung der Laufhülse
(13) durch die Deckplatte (Ib) des Gehäuses (1),
so daß das hintere Ende des Laufes (14) aus dem Gehäuse nach oben ausschwenkbar ist.
6. Bolzensetzgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Rahmenstück (20) in
seinem hinteren Teil zwei seitliche Durchtrittsöffnungen (20 a) für die Führungszapfen (12)
aufweist, so daß die Laufhülse (13) nach dem Ausschwenken ohne Hilfsmittel vom Gehäuse (1)
trennbar ist.
7. Bolzensetzgerät nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Lauf (14) aus
einem gezogenen Profilmaterial, z. B. einem Sechskantstab, hergestellt ist, dessen Flächen eine
verdrehungssichere Festlegung ohne zusätzliche Mittel in der Laufhülse (13) ermöglichen.
8. Bolzensetzgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der in an sich bekannter
Weise leicht auswechselbare zur Aufnahme eines unmittelbar oder über ein Treiborgan (18) von
den Treibladungsgasen beaufschlagten Bolzens (19) od. dgl. vorgesehene Lauf (14) an seiner
Rückfläche durch einen federbelasteten Laufvorholer (7) kraftschlüssig in Schußrichtung gehalten
ist.
9. Bolzensetzgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der im Verschlußstück (4)
gelagerte Laufvorholer (7) an seiner dem Lauf
(14) zugewandten Stirnfläche aus einer den Boden der eingesetzten Kartusche (21) teilweise
übergreifenden Schulter (7 b) besteht, die mittels eines gegen die Rückfläche des Laufes anliegenden
Stiftes (7 c) einen Zwischenraum zum Boden der eingesetzten Kartusche (21) aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 658/60 8.66 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET27019A DE1224218B (de) | 1964-09-17 | 1964-09-17 | Bolzensetzgeraet |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET27019A DE1224218B (de) | 1964-09-17 | 1964-09-17 | Bolzensetzgeraet |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1224218B true DE1224218B (de) | 1966-09-01 |
Family
ID=7553201
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET27019A Pending DE1224218B (de) | 1964-09-17 | 1964-09-17 | Bolzensetzgeraet |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1224218B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2209029A1 (de) * | 1972-02-25 | 1973-09-06 | Hilti Ag | Kolben fuer pulverkraftbetriebene setzgeraete |
| EP0467834A3 (en) * | 1990-07-17 | 1992-06-03 | Hilti Aktiengesellschaft | Powder-actuated fastener driving tool |
| EP0579575A1 (de) * | 1992-07-13 | 1994-01-19 | HILTI Aktiengesellschaft | Pulverkraftbetriebenes Setzgerät |
| DE10251307B4 (de) * | 2002-11-04 | 2014-04-10 | Hilti Aktiengesellschaft | Brennkraftbetriebenes Setzgerät |
-
1964
- 1964-09-17 DE DET27019A patent/DE1224218B/de active Pending
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2209029A1 (de) * | 1972-02-25 | 1973-09-06 | Hilti Ag | Kolben fuer pulverkraftbetriebene setzgeraete |
| EP0467834A3 (en) * | 1990-07-17 | 1992-06-03 | Hilti Aktiengesellschaft | Powder-actuated fastener driving tool |
| EP0579575A1 (de) * | 1992-07-13 | 1994-01-19 | HILTI Aktiengesellschaft | Pulverkraftbetriebenes Setzgerät |
| DE10251307B4 (de) * | 2002-11-04 | 2014-04-10 | Hilti Aktiengesellschaft | Brennkraftbetriebenes Setzgerät |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1478822A1 (de) | Bolzensetzgeraet | |
| DE1067377B (de) | Bolzensetzgerat | |
| DE1008216B (de) | Bolzensetzgeraet | |
| DE3120024C2 (de) | Selbsttätige Sicherungsvorrichtung für Handfeuerwaffen | |
| DE1478871A1 (de) | Bolzensetzpistole mit wiederholter Schussabgabe | |
| DE1251699B (de) | Kopf Robert W Henning Roger Harsh Cleveland Ohio (V St A) I Werkzeug zum Einschießen von Be festigungsbolzen in Bauteile | |
| DE1224218B (de) | Bolzensetzgeraet | |
| DE1205425B (de) | Automatische Pistole | |
| DE1478944A1 (de) | Explosiv betaetigtes Treibwerkzeug fuer Befestigungsmittel | |
| DE975116C (de) | Bolzensetzgeraet | |
| DE2437933C3 (de) | Abzugseinrichtung an einem Brennkraftbolzensetzer | |
| DE1222449B (de) | Bolzensetzgeraet zum Eintreiben von Bolzen in einen Bauwerksteil durch den Druck hochgespannter Gase | |
| DE2319152A1 (de) | Werkzeug, vorzugsweise pistole, zum einschiessen von befestigungsmitteln | |
| DE1250376B (de) | Setzgerät zum Eintreiben von Bolzen | |
| DE69003551T2 (de) | Sicherheitsvorrichtung für den Fall des Auftreffens auf eine durch eine Sprengstoffpatrone angetriebene Vorrichtung. | |
| DE1503098C (de) | Brennkraftbolzensetzer mit Schub kolben | |
| DE2053331C3 (de) | Schubkolbengerät mit Stange zum Zurückholen des Kolbens | |
| DE969590C (de) | Vorrichtung zum Einschiessen von Stahlduebeln, Bolzen oder anderen Befestigungsmitteln in Mauerwerk, Eisentraeger u. dgl. | |
| DE1255058B (de) | Pulverkraftbetriebenes Kolbengeraet zum Eintreiben von Verankerungsstiften | |
| DE2439571B2 (de) | Handfeuerwaffe | |
| DE1134640B (de) | Bolzensetzgeraet zum Einschiessen von Befestigungsbolzen in Mauerwerk, Stahlplatten od. dgl. | |
| DE2226598C3 (de) | Pulverkraftbetriebenes Werkzeug | |
| DE1478822C (de) | Brennkraft-Bolzensetzer mit einem selbstätig in die Ladestellung bringbaren Schubkolben | |
| DE1428612C (de) | Vorrichtung zum Befestigen eines Sei tengewehres an einem Gewehr | |
| DE1170880B (de) | Bolzensetzgeraet zum Eintreiben von Bolzen od. dgl. in Bauwerksteile |