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DE1224218B - Bolzensetzgeraet - Google Patents

Bolzensetzgeraet

Info

Publication number
DE1224218B
DE1224218B DET27019A DET0027019A DE1224218B DE 1224218 B DE1224218 B DE 1224218B DE T27019 A DET27019 A DE T27019A DE T0027019 A DET0027019 A DE T0027019A DE 1224218 B DE1224218 B DE 1224218B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
barrel
bolt
housing
mass body
firing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET27019A
Other languages
English (en)
Inventor
Max Skumawitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tornado GmbH
Original Assignee
Tornado GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tornado GmbH filed Critical Tornado GmbH
Priority to DET27019A priority Critical patent/DE1224218B/de
Publication of DE1224218B publication Critical patent/DE1224218B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25CHAND-HELD NAILING OR STAPLING TOOLS; MANUALLY OPERATED PORTABLE STAPLING TOOLS
    • B25C1/00Hand-held nailing tools; Nail feeding devices
    • B25C1/08Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure
    • B25C1/10Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure generated by detonation of a cartridge
    • B25C1/14Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure generated by detonation of a cartridge acting on an intermediate plunger or anvil
    • B25C1/143Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure generated by detonation of a cartridge acting on an intermediate plunger or anvil trigger operated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
B25c
Deutsche Kl.: 87 a-18
Nummer: 1224 218
Aktenzeichen: T 270191 c/87 a
Anmeldetag: 17. September 1964
Auslegetag: 1. September 1966
Die Erfindung bezieht sich auf ein Bolzensetzgerät zum Eintreiben von Bolzen od. dgl. in Werkstücke mit in einem Gehäuse axial verschiebbar angeordnetem Lauf, der am rückwärtigen Ende ein Lager für eine Treibladung enthält, deren Verbrennungsgase unmittelbar bzw. über einen Schubkolben auf einen Bolzen wirken, und mit einem im Gehäuse ebenfalls axial verschiebbaren, mit einem Zündbolzen versehenen Verschlußstück, das zur Schußauslösung unter der Wirkung einer Druckfeder gegen das Kartuschlager vorgleitet und den seiner beschleunigten Masse entgegenwirkenden Rückstoß weitgehend ausgleicht.
Bei einem bekannten Gerät dieser Art mit dynamisch wirkendem sogenannten Massenverschluß besteht das eigentliche Verschlußstück sowie die dem Rückstoß entgegenwirkende Zusatzmasse aus einem einzigen massiven zylindrischen Körper, der lediglich von einer außermittigen Längsbohrang zur Aufnahme des Zündbolzens und der denselben auslösenden Einrichtung durchsetzt ist.
Da der durch die Reaktionskraft der zurückbewegten Teile erzeugte Rückstoß allein durch die Trägheit der aus dem Verschlußstück plus Zusatzmasse gebildeten Gesamtmasse aufgefangen wird, ist letzterer nur in Gestalt eines vergleichsweise langen Zylinders unterzubringen, der eine verhältnismäßig große Baulänge des Gerätes erforderlich macht. Die von dem langen und schweren zylindrischen Verschlußstück weitgehend beeinflußte Gerätelänge erweist sich in vielen Fällen als zu sperrig, so daß manche Schußmontagen mit derartigen Geräten nicht durchführbar sind.
Diese Nachteile zu beheben ist Aufgabe der Erfindung, gemäß der dem Verschlußstück als Zusatzmasse ein Massekörper zugeordnet ist, der fest mit dem Verschlußstück verbunden an einer den Lauf umgebenden Laufhülse verschiebbar geführt ist.
Diese Anordnung des Massekörpers ermöglicht, abgesehen von dem annähernd rückstoßfreien Arbeiten mit diesem Gerät, eine extrem kurze Baulänge, welche die Verwendung des Setzgerätes auch bei ungünstigen räumlichen Verhältnissen gestattet. Die Anordnung und Ausbildung des Massekörpers sowie die des Verschlußstückes bilden die Voraussetzung für eine neuartige und vorteilhafte Formgestaltung des Gerätes. So kann beispielsweise das Gehäuse eine kastenartige Form von rechteckigem Querschnitt haben, das sowohl zur Aufnahme der den Lauf enthaltenden Laufhülse als auch der 4es Massekörpers dient. Dabei weist die Laufhülse zweckmäßig einen quadratischen Querschnitt auf, der zusammen mit dem rechteckigen Querschnitt des Massekörpers den Bolzensetzgerät
Anmelder:
Tornado G. m. b. H,, Ljntorf (Bez. Düsseldorf)
Als Erfinder benannt:
Max Skumawitz, Neuhofen, Ybbs (Österreich)
Querschnitt des Gehäuses ausfüllt. Auch der Gerätelauf kann aus einem gezogenen Profilmaterial, z. B, einem Sechskantstab, hergestellt sein, dessen Flächen eine verdrehungssichere Festlegung ohne zusätzliche Mittel in der Laufhülse ermöglichen. Bei Auswahl des geeigneten Profilmaterials lassen sich bei diesem Gerät die Kosten für eine mechanische Bearbeitung auf ein Mindestmaß reduzieren. Der Handgriff kann mit dem Gehäuse zusammen aus einem einzigen Stück, ζ. B. aus emera hochwertigen Kunststoff, bestehen, so daß das Gerät weder eine Schraube noch ein anderes Befestigungsmittel aufweist, das zur Montage oder zu Reparaturzweckeji mittels eines Werkzeuges gelöst oder befestigt werden müßte.
Weitere Ausgestaltungsmerkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen veranschaulicht und nachfolgend beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 ein Bolzensetzgerät im entspannten Zustand mit einem im Gerätelauf verschiebbar angeordneten Schubkolben im Längsschnitt,
F i g. 2 einen Ausschnitt des Bolzensetzgerätes in vergrößertem Maßstab mit gespanntem Verschluß im Längsschnitt,
Fig. 3 den in Fig. 2 gezeigten Ausschnitt nach der Auslösung des Schusses,
F i g, 4 einen Querschnitt nach der in F i g. 1 gezeigten Linie IV-IV und
Fig. 5 eine die Anlage des Laufvorholers am Lauf betreffende Einzelheit in stark vergrößertem Maßstab.
Das kastenförmige, im Querschnitt rechteckige Gehäuse 1 ist am rückwärtigen Ende mit einem Handgriff 2 versehen, der eine dem Gehäuse 1 zugekehrte Sackbohrung 3 aufweist. Gehäuse 1 und Handgriff 2 können aus einem einzigen Stück, z. B, aus einem hochwertigen Kunststoff, bestehen. Das Gehäuse 1 ist vorn offen, wobei die Bodenplatte la etwa doppelt
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so lang ist wie die Deckplatte 1 b und wobei die beiden schräg verlaufenden Seitenteile %.c die Verbindung zwischen beiden Platten herstellen. Im Innern des Gehäuses 1 befindet sich ein Verschlußstück 4 und ein Massekörper 8, die beide als Prismen von rechteckigem Querschnitt ausgebildet sind, wobei das Verschlußstück 4 am rückwärtigen Ende des achsparallel zur Laufachse angeordneten' Massekörpers 8 hochkant auf demselben befestigt ist. Das Verschlußstück 4 trägt den Abzughebel 5, den Schlagbolzen 6 und einen Lauf vorholer 7. Der Massekörper 8 hat am rückwärtigen Ende eine Bohrung 8 α zur Aufnahme einer sich an einer Schulterfläche des Gehäuses 1 abstützenden Druckfeder 9. Das vordere Ende des Massekörpers 8 weist ebenso wie ein Anschlagzapfen 10 die gleiche Abschrägung auf, durch die ein ungewolltes Herausspringen des Massekörpers 8 bei entferntem Lauf verhindert werden soll. Schließlich ist die Bodenplatte 1 α des Gehäuses 1 mit wenigstens zwei durch Prägung hergestellten Längsrippen 1 d versehen. An den Seitenteilen 1 c des Gehäuses 1 sind bis in Höhe des Massekörpers 8 Führungsleisten 11 angeordnet, die im/Bereich des vorderen Gehäuseteiles mit je einem Führungszapfen 12 versehen sind.
Das in das Gehäuse 1 einsteckbare Vorderteil besteht im wesentlichen aus einer im Querschnitt quadratischen Laufhülse"13, in welcher der Lauf 14 zwischen Distanzscheiben axial verschiebbar geführt ist. Der Lauf 14 kann aus einem gezogenen Profilmaterial, z. B. einem Sechskantstab, hergestellt sein, dessen Flächen eine v.erdrehungssichere Festlegung ohne zusätzliche Mittel In der Lauf hülse 13 ermög·'· liehen. An der rückwärtigen Stirnfläche des Laufes 14 befindet sich das Kartuschläger 15. Zum Entweichen der beim Abschuß im.-JL.auf 14 entstehenden Druckgase ist dieser mit seitlichen Öffnungen 16 versehen. Das Mundstück des Laufes 14 ist als Laufmutter 17 ausgebildet, sofern—wie in der Zeichnung angegeben — der Lauf 14 zur Aufnahme eines zwischen dem Kartuschlager 15 und dem Befestigungsbolzen 19 eingesetzten Schubkoihens 18 eingerichtet ist. Selbstverständlich kann dieser Lauf 14 durch einen anderen ersetzt werden, bei dem der Befestigungsbolzen unmittelbar von den Treibladungsgasen· beaufschlagt wird. In diesem Falle müßte die Laufmutter 17 durch eine Splitterschutzkappe ersetzt werden.
An der Unterseite der Laufhülse 13 ist ein aus einem Vierkantrohr bestehendes Rahmenstück 20 befestigt, in das die an den Führungsleisten 11 des Gehäuses angeordneten Führungszapfen 12 einander entgegengerichtet eingreifen. Das Rahmenstück 20 erstreckt sich in Längsrichtung der Laufhülse 13 so weit, daß eine axiale Verschiebung der Laufhülse 13 in Schußrichtung möglich ist, die etwas größer ist als die Überdeckung der Laufhülse 13 durch die Deckplatte Ib des Gehäuses 1, so daß das hintere Ende des Laufes 14 aus dem Gehäuse nach oben ausschwenkbar ist, um die Kartusche 21 einsetzen zu können. Ferner ermöglichen zwei im hinteren Teil des Rahmenstückes 20 vorgesehene seitliche Durchtrittsöffnungen 20 α für die Führungszapfen 12 nach dem Ausschwenken der Laufhülse 13 eine völlige Trennung derselben vom Gehäuse 1 ohne Hilfsmittel. Schließlich sei noch darauf hingewiesen, daß der den Lauf 14 am rückwärtigen Ende kraftschlüssig in Schußrichtung haltende Laufvorholer 7 aus einem durch eine Druckfeder 7 σ beeinflußten Schieber besteht, dessen dem Lauf'i4 zugewandte Stirnfläche eine den Boden der Kartusche 21 überlagernde Schulter 7 δ· bildet. Aus der Schulter 7 b ragt ein gegen die Rückfläche' des Laufes 14 anliegender Stift 7 c heraus, dessen Länge so bemessen ist, daß zwischen der Schulter 7 b und dem Boden der Kartusche 21 ein Spalt bestehenbleibt.
Die Wirkungsweise ist wie folgt:
Die Laufhülse 13 mit dem Lauf 14 wird so weit aus der Überdeckung des Gehäuses 1 hervorgezogen,
ίο daß die Laufhülse 13 um die Führungszapfen 12 geschwenkt werden kann, bis das Kartuschlager 15 freiliegt. In dieser Stellung kann die aus dem vorherigen Schließvorgang noch im Kartuschlager 15 sitzende leere Kartuschhülse von der Laufmündung ausgestoßen werden. Dies kann, wenn die Kartuschlänge es zuläßt, mit dem Einführen des Befestigungsbolzens 19 bzw. des Schubkolbens 18 in den Lauf 14 geschehen. Der Befestigungsbolzen 19 ist in an sich bekannter Weise mit einem Führungshütchen und einer Rondelle versehen. Er. wird mit dem Schubkolben zusammen mittels eines Ladestocks in den Lauf 14 eingeschoben. Das Kartuschlager 15 wird nunmehr mit einer neuen Kartusche 21 versehen und die Laufhülse 13 in das Gehäuse 1 eingeschwenkt.
Damit ist das Gerät — wie F i g. 1 zeigt — so weit vorbereitet, daß es mit der Laufmündung auf die Eintreibstelle aufgesetzt werden kann. Beim Andrücken schiebt der Lauf 14 über den Abzughebel 5 das Verschlußstück 4 gegen die Wirkung der Druckfeder 9 nach hinten. Hierbei folgt der Lauf vorholer 7 der Bewegung des Laufes 14. Dabei tritt der in der unbeeinflußten Stellung vom Handgriff 2 teilweise umschlossene Abzughebel 5 nach hinten heraus. Das Gerät ist — wie F i g. 2 zeigt — nunmehr gespannt.
Durch Betätigung des Abzughebels 5 mittels des Daumens wird der Schuß ausgelöst. F i g. 3 zeigt die Stellung unmittelbar nach der Schußauslösung, vor dem Abheben des Gerätes von der Eintreibstelle. Es ist deutlich zu erkennen, wie das dem Lauf 14 zugekehrte Ende des Abzughebels 5 angehoben ist, so daß das gespannte Verschlußstück 4 nach vorn bewegt wird und mit dem Schlagbolzen 6 auf die Kartusche 21 trifft. Die Masse des Verschlußstückes 4 und des Massekörpers 8," deren Bewegungsenergie in diesem Moment ihre Spitze erreicht hat, wirkt somit den durch die Reaktiqnskraft zurückbewegten Teilen derart entgegen, daß der Rückstoß weitgehend ausgeglichen wird.
Nach dem Abheben des Gerätes von der Eintreibstelle schiebt sich der Lauf 14 wieder nach vorn und es kann wieder erneut geladen werden.
Damit die Kartusche 21 bei nach oben gerichtetem Lauf 14 nicht aus dem Kartuschlager 15 herausfällt, wird sie durch die Schulter 7 & des Laufvorholers 7 drucklos gehalten, so daß eine ungewollte Zündung nicht möglich ist. Der Laufvorholer 7 hat ferner die Aufgabe, in jeder Stellung des Gerätes und selbst bei einer nicht zur Zündung geführten Auslösung durch Fallenlassen des Gerätes, den Lauf 14 unter allen Umständen vom Verschlußstück 4 fernzuhalten.
Für den Fall eines Zündversagers wird in jeder Laufstellung, einschließlich der senkrechten nach oben weisenden Laufmündung, beim Abheben des Gerätes von der Eintreibstelle der Lauf 14 durch den Laufvorholer 7 soweit nach vorn gedruckt, daß der Abzughebel 5 wieder seine den Lauf 14 vom Verschlußstück 4 distanzierende Stellung einnehmen kann.

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Bolzensetzgerät zum Eintreiben von Bolzen od. dgl. in Werkstücke mit in einem Gehäuse axial verschiebbarem Lauf, der am rückwärtigen Ende ein Kartuschlager enthält, wobei die Treibladungsgase unmittelbar bzw. über einen Schubkolben auf einen Bolzen wirken, und mit einem im Gehäuse ebenfalls axial verschiebbaren, mit einem Zündbolzen versehenen Verschlußstück, das zur Schußauslösung unter der Wirkung einer Druckfeder gegen das Kartuschlager vorgeleitet und den seiner beschleunigten Masse entgegenwirkenden Rückstoß weitgehend ausgleicht, dadurch gekennzeichnet, daß dem Verschlußstück (4) als Zusatzmasse ein Massekörper (8) zugeordnet ist, der fest mit dem Verschlußstück (4) verbunden an einer den Gerätelauf (14) umgebenden Laufhülse (13) verschiebbar geführt ist.
2. Bolzensetzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußstück (4) und der Massekörper (8) Prismen von rechteckigem Querschnitt bilden, wobei das Verschlußstück (4) am rückwärtigen Ende des achsparallel zur Laufachse angeordneten Massekörpers (8) hochkant auf demselben befestigt ist.
3. Bolzensetzgerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußstück (4) und der Massekörper (8) in einem kastenartigen Gehäuse (1) von rechteckigem Querschnitt untergebracht sind, dessen Form so bemessen ist, daß sie sowohl die Laufhülse (13) mit ihrem quadratischen Querschnitt als auch den Massekörper (8) mit seinem rechteckigen Querschnitt umschließt.
4. Bolzensetzgerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) im Auflagebereich des Massekörpers (8) mit Längsrippen (Id) und beiderseits bis in Höhe des Massekörpers (8) mit je einer Führungsleiste (11) versehen ist.
5. Bolzensetzgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsleisten (11) im Bereich des vorderen, nach vorn und oben offenen Gehäuseteiles (1) mit je einem Führungszapfen (12) versehen sind, die einander entgegengerichtet in ein an der Unterseite der Laufhülse (13) befestigtes Rahmenstück (20) eingreifen, das sich in Längsrichtung der Laufhülse so weit erstreckt, daß eine axiale Verschiebung der Laufhülse (13) in Schußrichtung möglich ist, die etwas größer ist als die Überdeckung der Laufhülse
(13) durch die Deckplatte (Ib) des Gehäuses (1), so daß das hintere Ende des Laufes (14) aus dem Gehäuse nach oben ausschwenkbar ist.
6. Bolzensetzgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Rahmenstück (20) in seinem hinteren Teil zwei seitliche Durchtrittsöffnungen (20 a) für die Führungszapfen (12) aufweist, so daß die Laufhülse (13) nach dem Ausschwenken ohne Hilfsmittel vom Gehäuse (1) trennbar ist.
7. Bolzensetzgerät nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Lauf (14) aus einem gezogenen Profilmaterial, z. B. einem Sechskantstab, hergestellt ist, dessen Flächen eine verdrehungssichere Festlegung ohne zusätzliche Mittel in der Laufhülse (13) ermöglichen.
8. Bolzensetzgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der in an sich bekannter Weise leicht auswechselbare zur Aufnahme eines unmittelbar oder über ein Treiborgan (18) von den Treibladungsgasen beaufschlagten Bolzens (19) od. dgl. vorgesehene Lauf (14) an seiner Rückfläche durch einen federbelasteten Laufvorholer (7) kraftschlüssig in Schußrichtung gehalten ist.
9. Bolzensetzgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der im Verschlußstück (4) gelagerte Laufvorholer (7) an seiner dem Lauf
(14) zugewandten Stirnfläche aus einer den Boden der eingesetzten Kartusche (21) teilweise übergreifenden Schulter (7 b) besteht, die mittels eines gegen die Rückfläche des Laufes anliegenden Stiftes (7 c) einen Zwischenraum zum Boden der eingesetzten Kartusche (21) aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 658/60 8.66 © Bundesdruckerei Berlin
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2209029A1 (de) * 1972-02-25 1973-09-06 Hilti Ag Kolben fuer pulverkraftbetriebene setzgeraete
EP0467834A3 (en) * 1990-07-17 1992-06-03 Hilti Aktiengesellschaft Powder-actuated fastener driving tool
EP0579575A1 (de) * 1992-07-13 1994-01-19 HILTI Aktiengesellschaft Pulverkraftbetriebenes Setzgerät
DE10251307B4 (de) * 2002-11-04 2014-04-10 Hilti Aktiengesellschaft Brennkraftbetriebenes Setzgerät

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