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DE1841705U - Konservenglas zur aufnahme von gurken. - Google Patents

Konservenglas zur aufnahme von gurken.

Info

Publication number
DE1841705U
DE1841705U DE1961R0022812 DER0022812U DE1841705U DE 1841705 U DE1841705 U DE 1841705U DE 1961R0022812 DE1961R0022812 DE 1961R0022812 DE R0022812 U DER0022812 U DE R0022812U DE 1841705 U DE1841705 U DE 1841705U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
glass
equation
cucumbers
depressions
ellipse
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1961R0022812
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RONDO KONSERVENHANDELSGESELLSC
Original Assignee
RONDO KONSERVENHANDELSGESELLSC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RONDO KONSERVENHANDELSGESELLSC filed Critical RONDO KONSERVENHANDELSGESELLSC
Priority to DE1961R0022812 priority Critical patent/DE1841705U/de
Publication of DE1841705U publication Critical patent/DE1841705U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

  • "Konservenglas zur Aufnahme von Gurken" Um Gurken auf mechanischem"Jege bei gutem Füllverhältnis und
    weitgehend ohne Eingreifen von Hand in Konservengläser ver-
    bringen zu können, sind eigens hierzu bestimmte Gläser entwickelt worden. So ist auch ein Konservenglas vorgeschlagen worden, das eine kreisrunde Einfüllöffnung besitzt, von der aus es in eine elliptische Querschnittsform übergeht und auf jeder Höhenlage bis zum Boden hin ellipsenförmigen Querschnitt beibehält, wobei die Anfangs-und Endpunkte der großen Ellipsen-Hauptachsen auf Hyperbeln liegen. Für Gläser mit einem
    x
    Rauminhalt von ca. 800 cm3 und Gläser mit einem Rauminhalt
    von etwa 350 cm'sind die geeigneten Kurven, denen das Glas folgt, bereits ermittelt worden.
  • Durch die Neuerung wird nun ein Konservenglas mit einem Rauminhalt von etwa 1600 cm3 geschaffen, das sich als besonders günstig für die Füllung auf mechanischem Wege erwiesen hat.
  • Dieses Glas ist insbesondere zur Aufnahme größerer Gurken bestimmt. Es erbringt ein hohes Füllverhältnis, wobei nur eine äußerst kurze Zeit zum Füllen des einzelnen Glases benötigt wird.
  • Bei dem Glas nach der Neuerung wird wiederum von einem Konservenglas mit einer kreisrunden Einfüllöffnung ausgegangen, von der aus das Glas in die elliptische Querschnittsform übergeht und auf jeder Höhenlage bis zum Boden hin ellipsenförmigen Querschnitt beibehält, wobei die Anfangs-und Endpunkte der großen Ellipsen-Hauptachsen auf Hyperbeln liegen. Gemäß der Neuerung mißt die Einfüllöffnung bei einem Glas mit einem Rauminhalt von 1600 cm3 etwa 80 mm und die Hyperbeln folgen
    71, X-9-
    der Gleichung Y=--2/X-9. Sie erstrecken sich dabei
    3
    über das Kurvenstück, das von Y =-4 bis Y = +9, 5 reicht. Die Gesamthöhe des Glases beträgt 165 mm, die größte Ellipse ist
    von der Oberkante des Glases um 65 mm entfernt. Sie folgt der
    Gleichung y = 5-57/8, 32-x2. Die Bodenellipse folgt der
    8,b 3
    Gleichung y = 4 5 F5 92 x2
    599
    Besonders günstig ist es, wenn innenseitig muldenförmige Ver-
    tiefungen etwa in der Größe einer starken Bleistiftkuppe vor-
    gesehen werden, die nach außen vorgewölbt sind, wobei die Vertiefungen bzw. Vorwölbungen an den Knotenpunktstellen ausgeprägter Linien eines Gitterwerk-es vorgesehen sind.
  • Die Gurken können bei ihrem Eingeben in ein solches Glas weitgehend unbehindert in das Innere gelangen. Durch Rüttelbewegungen der Gläser werden die in sie gelangenden Gurken in eine weitgehend als geordnet anzusehende Lage gebracht. Dieser Vorgang wird durch die muldenförmigen Vertiefungen noch unterstützt.
  • Die Gurken werden sich nämlich, sobald sie mit ihrer Spitze oder mit ihrem Ende an eine Mulde gelangen, hier gleichsam gelenkig festlegen. Beim Rütteln werden sie demzufolge zwar mit ihrem freien Ende leicht in eine andere Lage verschwenkt, behalten aber ihre Lage an der Gelenkstelle weitgehend bei. Dies deshalb, weil die nach oben gerichtete Kraftkomponente vielfach nicht mehr ausreichen wird, um das Gurkenende bzw. die Gurkenspitze wieder aus der Mulde herauszuheben. Die nach unten gerichtete Kraftkomponente dagegen wird dies unschwer vermögen, weil hier noch die durch das Eigengewicht der Gurke bedingte, nach unten gerichtete Kraft sich der Rüttelkraft überlagert.
  • Insgesamt wird erreicht, daß der Rütteleffekt durch die Vertiefungen verstärkt wird und die Gurken sich verhältnismäßig schnell in eine als geordnet anzusehende Lage schieben. Die Einfüllzeiten liegen niedrig und das Füllverhältnis ist gut.
  • Die Vorwölbungen nach außen wirken vergrößernd und lassen die Ware optisch besser erkennen.
  • Die Neuerung ist nachstehend anhand der Zeichnung erläutert, die ein Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Dabei zeigen : Fig. 1 das Konservenglas, im Längsschnitt, Fig. 2 eine Ansicht des Konservenglases von A aus in Fig. 1 gesehen, Fig. 3 eine Draufsicht auf das Konservenglas, Fig. 4 eine Darstellung des Glases nach Fig. 1, woraus die Anordnung der Vorsprünge ersichtlich ist, Fig. 5 einen Ausschnitt aus dem Glas nach Fig. 4, in natürlicher Größe, Fig. 6 einige Kurven, denen die Umrißlinien des Glases folgen.
  • Die Gesamthöhe H des Glases beträgt 165 mm. Die Einfüllöffnung 1 ist kreisrund gehalten. Sie mißt an der engsten Stelle bei B
    80mm. Der Rauminhalt des Glases beträgt etwa 1600 cm3. Die Län-
    ge 0 des Halses 2 beträgt etwa 20 mm. Vom Hals 2 aus geht das
    Glas aus der runden Querschnittsform in eine elliptische Querschnittsform über. Die größte Ellipse ist von der Oberkante des Halses 2 um das Stück D entfernt. Diese Entfernung beträgt
    9 7-
    x2
    65 mm. Die größte Ellipse genügt der Gleichung y = --j/8,3-x
    8,3
    Die größte Hauptachse dieser Ellipse mißt 16,4 mm, während die
    kleine Hauptachse 11 mm mißt. Die Ellipse, die mit der Umrißlinie des Bodens übereinstimmt, folgt der Gleichung Die Ellipsenhälften der Bodenellipse einerseits und der größten Querschnittsellipse sind in Fig. 6 in einem Koordinatensystem dargestellt.
  • Die Anfänge und Enden der großen Ellipsenhauptachsen liegen auf Kurven L, M, die vom Hals 2 bis zum Boden reichen. Diese Kurven stellen sich als Teile einer Hyperbel dar, die der Gleichung
    Y = 298 folgt. Das Kurvenstück reicht von Y =-4 bis
    3
    Y = +9, 5. Die Kurven L und M sind ebenfalls in Fig. 6 eingezeich-
    net. Der am Glas nicht vorhandene Kurventeil ist gestrichelt er-
    gänzt.
  • Durch die starke Krümmung der Kurven L und M im Anfangsgebiet entstehen im Bereich der Einfüllöffnung große Ausbuchtungen R und S, durch die Schultern geschaffen werden, die das etwaige Herausspringen eingefüllter Gurken aus der Öffnung 1 beim Rütteln des Glases verhindern. Diese Schultern bewirken beim Anstoßen hochschnellender Gurken deren Zurückstoßen und verursachen im Zusammenhang mit den stetig ineinander übergehenden Krümmungen der Innenwandung zugleich ein Richten der durch den Rückstoß zurückgeschobenen Gurken.
  • Das Einordnen der Gurken wird noch dadurch unterstützt, daß innenseitig in der Glaswand muldenförmige Vertiefungen 3 (Fig. 5) vorgesehen sind. Nach außen stellen sich die Vertiefungen als Vorwölbungen 4 dar. Die so entstehenden harzen 4 liegen auf den Knotenpunktstellen 5 eines durch ausgeprägte, nach außen vorgewölbte Linien 6 gebildeten Gitters. Durch die muldenförmigen Vertiefungen 3 entstehen Vertiefungen, wie sie etwa beim Eindrücken der Kuppe eines starken Bleistiftes in eine formbare Masse entstehen würden. Die Vertiefungen bewirken, daß die Spitzen bzw. Enden der Gurken hier leicht festgehalten werden. Durch die Vorwölbungen an den Muldenstellen wirkt das Glas vergrößernd, so daß sich die Beschaffenheit der darin verbrachten Ware optisch besser erkennen läßt.

Claims (1)

  1. Schutzansprüche 1. Konservenglas mit kreisrunder Einfüllöffnung, von der aus das Glas in eine elliptische Querschnittsform übergeht und auf jeder Höhenlage bis zum Boden hin ellipsenförmigen Querschnitt beibehält, wobei die Anfangs-und Endpunkte der großen Ellipsen-Hauptachsen auf Hyperbeln liegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Einfüllöffnung eine lichte Weite von 80 mm hat und die Hyperbeln der Gleichung Y = 298 77X2---9"folgen und das 3
    Stück Y =-4 bis Y = +9, 5 umfassen, unterhalb der Oberkante des Halses beginnen und bis zum Boden reichen, daß die Ge-
    samthöhe 165 mm beträgt, die größte Ellipse von der Oberkante des Halses 65 mm entfernt ist und der Gleichung y =-i-i//8, 3-x folgt, während die Bodenellipse der 8, 3. 893 495 5,92 ~ x2 Gleichung y =-'-=-/'5, 9-x genügt. 5, 9' 599
    2. Konservenglas nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Innenwand muldenförmige Vertiefungen in der Größe einer starken Bleistiftkuppe vorgesehen sind.
    3. Konservenglas nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Glas an den Stellen der Vertiefungen nach außen vorgewölbt ist.
    4. Konservenglas nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefungen bzw. Vorwölbungen an den Knotenpunktstellen ausgeprägter Linien eines Gitters vorgesehen sind.
DE1961R0022812 1961-08-19 1961-08-19 Konservenglas zur aufnahme von gurken. Expired DE1841705U (de)

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