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DE1840752U - Konservenglas. - Google Patents

Konservenglas.

Info

Publication number
DE1840752U
DE1840752U DE1961R0022335 DER0022335U DE1840752U DE 1840752 U DE1840752 U DE 1840752U DE 1961R0022335 DE1961R0022335 DE 1961R0022335 DE R0022335 U DER0022335 U DE R0022335U DE 1840752 U DE1840752 U DE 1840752U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
glass
ellipse
neck
canning jar
filling opening
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1961R0022335
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RONDO KONSERVENHANDELSGESELLSC
Original Assignee
RONDO KONSERVENHANDELSGESELLSC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RONDO KONSERVENHANDELSGESELLSC filed Critical RONDO KONSERVENHANDELSGESELLSC
Priority to DE1961R0022335 priority Critical patent/DE1840752U/de
Publication of DE1840752U publication Critical patent/DE1840752U/de
Expired legal-status Critical Current

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Landscapes

  • Table Devices Or Equipment (AREA)
  • Containers Having Bodies Formed In One Piece (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • "Konservenglas Die Neuerung bezieht sich auf ein Konservenglas, dessen Rauminhalt etwa 350 cm3 beträgt. Das Glas ist zur Verwendung bei der mechanischen Abfüllung bestimmt. Bei letzterer soll das Einfüllgut, beispielsweise Cornichons, Mixed Pickles, Sellerie, Rote Beete usw., weitgehend ohne Eingreifen von Hand bei gutem Füllverhältnis in das Glas eingegeben werden können und zwar derart, daß die Ware eine als geordnet anzusehende Lage einnimmt. Bei der Gestaltung des Glases muß nicht nur auf die Erfüllung dieser Anforderungen, sondern auch darauf Rücksicht genommen werden, daß die Ware über die Einfüllöffnung bequem in das Glas gegeben und diesem später auch wieder leicht entnommen werden kann. Ferner muß darauf geachtet werden, daß der zur Füllung eines Glases benötigte Zeitbedarf niedrig liegt.
  • Das erstrebte Ziel wird durch die Neuerung erreicht, bei welcher ausgegangen wird von einem Konservenglas mit einem Rauminhalt von ca. 350 cm und einer kreisrunden Einfüllöffnung mit einer lichten Weite in der Größenordnung von ca. 60 mm. Gemäß der Neuerung geht ein solches Glas von der runden Einfüllöffnung aus in einen im Querschnitt gesehenen ellipsenförmigen Wandverlauf über, wobei die Anfänge und Enden der großen und kleinen Hauptachsen der Querschnittsellipsen auf stetig verlaufenden Kurven liegen. Die den großen Hauptachsen zugeordneten Kurven stellen Teile von Hyperbeln dar, während die zu den Anfängen und Enden der kleinen Ellipsenhauptachsen gehörenden Kurven weitgehend einer geraden Linie folgen, die an der Anschlußstelle des Einfüllhalses eine leichte Krümmung aufweist. Die Hyperbeln, deren Lauf das Glas an seinen Längsseiten folgt, weisen ihre stärkste Krümmung an der ibergangsstelle zum Einfüllhals hin auf. Es hat sich als günstig erwiesen, wenn die Hyperbeln der Gleichung folgen und das Stück Y =-2 bis Y = 6,5 umfassen, wobei sie unterhalb des Halses beginnen und bis zum Boden reichen. Die Gesamthöhe kann hierbei 110 mm betragen. Die größte Ellipse ist von der Oberkante des Halses aus etwa um 45 mm entfernt, ihre große Hauptachse mißt 92 mm, während die kleine Hauptachse 64 mm lang ist. Die große Hauptachse der in 20 mm vom Boden entfernt liegenden Querschnittsellipse ist 80 mm lang, während die kleine Hauptachse etwa 60 mm mißt.
  • Bei einem in dieser Weise ausgebildeten Konservenglas kann die Ware infolge der großen Einfüllöffnung bequem in den Füllraum gegeben werden. Durch die von der mechanischen Abfüllvorrichtung verursachte Rüttelbewegung der Konservengläser legt sich die Ware rasch in eine als geordnet anzusehende Lage, so daß sich ein Füllverhältnis ergibt, das praktisch mit dem durch Handeinlegen erzielbaren Füllverhältnis übereinstimmt. Bewirkt wird dies insbesondere durch die stark ausgeprägten Schultern, die unmittelbar am Hals des Glases nach außen vorspringen und das Herausschnellen der beim Rütteln nach oben springenden Ware verhindern.
  • Gefördert wird dies durch die zum Boden des Glases hin erfolgende allseitige Verjüngung. Gefördert wird dies ferner noch dadurch, dan an der Innenseite der Glaswand kleine Vertiefungen vorgesehen sind, die an den Knotenpunkten eines Gittermusters angeordnet sind. Spitzen oder Vorsprünge der ware werden sich an diesen Vertiefungen festlegen, so daß beispielsweise eingefüllte Cornichons, die etwa mit ihrer Spitze sich an einer solchen Mulde festgesetzt haben, beim Rütteln des Glases an der Verankerungsstelle kaum mehr nach oben bewegt werden. Die freien Enden werden aber so bewegt, daß sich insgesamt ein ordnendes Ineinanderschieben der Cornichons einstellt. In ähnlicher Weise verläuft der Füllvorgang bei Hixed Pickles, Silberzwiebeln und scheibenförmigem Gut.
  • Das Glas nach der Neuerung ist an den Stellen der innenseitigen Vertiefungen nach außen vorgewölbt, so daß ein Warzenmuster entsteht. Die Warzen wirken nach Art von Vergrößerungsgläsern, so daß die eingegebene Ware von außen besser wahrgenommen werden kann.
  • Weitere Vorteile und Merkmale sind in der nachstehenden Beschreibung der Zeichnung erläutert, die ein Ausführungsbeispiel der Neuerung veranschaulicht. Dabei zeigen : Fig. 1 ein Konservenglas mit Füllung, in verkleinere Maßstab, Fig. 2 einen Längsschnitt durch das Konservenglas, in natürlicher Größe, Fig. 3 das Konservenglas nach Fig. 1, von A aus gesehen, in natürlicher Größe, Fig. 4 eine Draufsicht auf das Konservenglas, in natürlicher Größe, Fig. 5 eine Darstellung des Glases nach Fig. 1, woraus die Warzenanordnung ersichtlich ist, Fig. 6 einen Ausschnitt aus dem Glas nach Fig. 5, in natürlicher Größe, Fig. 7 einige Kurven, denen die Umrißlinien des Glases folgen. Bei dem Glas nach Fig. 1, das auf mechanischem Wege gefüllt worden ist, nehmen die eingefüllten Cornichons eine geordnete Lage ein. Sie liegen dabei dicht aneinander. Es läßt sich deutlich erkennen, daß der Innenraum des Glases gut ausgenutzt ist, das Verhältnis von Warenvolumen zu Glasvolumen also hoch liegt. Die Höhe H des Glases mißt 110 mm. Die lichte Weite W der Einfüllöffnung 1 mißt 60 mm. Die Öffnung verengt sich nach dem Boden zu leicht konisch, sie mißt an der engsten Stelle E etwa 55 mm. Vom runden Hals 2 aus, der die Einfüllöffnung 1 aufweist, geht der Glasquerschnitt in die Form einer Ellipse über. Die größte Ellipse ist von der Oberkante des Halses um ein Stück B entfernt, das etwa 45 mm beträgt. Die Querschnittsellipsen werden nach dem Boden zu allmählich Kleiner. Während die große Hauptachse der Ellipse, die in der Entfernung B von der Oberkante des Halses 2 durch das Glas gelegt ist, etwa 92 mm beträgt, mißt die große Hauptachse einer Ellipse, die bei einer Entfernung 0 = 20 mm vom Boden durch das Glas gelegt ist, nur noch etwa 80 mm. Die zugehörigen kleinen Hauptachsen sind 64 bzw. 60 mm lang.
  • Die Anfänge und Enden der großen Ellipsenhauptachsen liegen auf Kurven. D und F, die hyperbolisch verlaufen. Die Hyperbeln D und F folgen der Gleichung Bei den Kurven D und F handelt es sich selbstverständlich jeweils nur um ein Stück eines Hyperbelastes, das die Kurvenlänge von Y =-2 bis Y = 6,5 umfaßt.
  • Die Querschnittsellipse in der Entfernung B von der Oberkante des Halses 2 folgt der Gleichung Die Querschnittsellipse, die in der Entfernung C vom Boden vorhanden ist, folgt der Gleichung Wie deutlich aus Fig. 2 hervorgeht, kommt der stark gekrümmte Kurventeil der Hyperbeln D und F in den Bereich zu liegen, der dem Hals 2 folgt. Es entstehen somit unmittelbar unter der Einfüllöffnung 1 Ausbauchungen 3 und 4, die bewirken, daß eingegebenes Füllgut, welches beim Rütteln eines Glases u. U. nach oben schnellt, weitgehend gegen die Schultern 5 und 6 stößt, wodurch ein etwaiges Herausschnellen durch die Einfüllöffnung verhindert wird.
  • Auch an der Schmalseite folgt das Glas Kurven, die anschliessend an den Hals 2 nach außen vorspringende Schultern aufweisen. Die Kurven sind in Fig. 3 mit G und I bezeichnet, während die Schultern mit den Ziffern 7 und 8 bezeichnet sind. Von diesen Schultern aus laufen die Kurven G und I leicht geneigt nach dem Boden 9. Das Glas verengt sich also auch an seiner Schmalseite nach dem Boden 9 hin. An den Kurven G und I beginnen und enden die kleinen Hauptachsen der Querschnittsellipsen.
  • In Fig. 7 ist die Hyperbel K, der die Umrißlinien D und F folgen, im Koordinatensystem dargestellt. Auch ist dort die Kurve L wiedergegeben, der die Umrißlinien G und I folgen.
  • Im Inneren des Glases sind muldenförmige Vertiefungen 10 vorgesehen. Sie liegen auf den Knotenpunkten eines gedachten, durch dünne Striche 11 und 12 angedeuteten Gitters (Fig. 5). Die Vertiefungen 10 (Fig. 6) weisen etwa die Größe einer Reiskornspitze auf. An den Muldenstellen ist das Glas nach außen vorgewölbt, so daß Warzen 13 entstehen. Diese bilden eine Vielzahl von Vergrößerungsgläsern und lassen somit die Beschaffenheit der Ware gut erkennen.

Claims (1)

  1. Schutzansprüche 1. Konservenglas mit einem Rauminhalt von ca. 350 cm3 und einer kreisrunden Einfüllöffnung mit einer lichten Weite in der Größenordnung von ca. 60 mm, dadurch gekennzeichnet, daß das Glas von der runden Einfüllöffnung aus in eine elliptische Querschnittsform übergeht und auf jeder Höhenlage bis zum Boden hin ellipsenförmigen Querschnitt beibehält und daß die Anfangs-und Endpunkte der großen Ellipsenhauptachsen auf Hyperbeln liegen, die der Gleichung folgen und das Stück Y =-2 bis Y 6,5 umfassen, 15 mm unterhalb der Oberkante des Halses beginnen und bis zum Boden reichen, daß die Gesamthöhe 110 mm beträgt, die größte Ellipse von der Oberkante des Halses um ein Stück von 45 mm entfernt ist, eine große Hauptachse von 92 mm und eine kleine Hauptachse von 64 mm besitzt und daß ferner
    die Querschnittsellipse in der um 20 mm vom Boden ent- g y = 392- fernten Horizontalebene der Gleichung Y = 3 : 2 7w 4 ! 6
    folgt. 2. Konservenglas nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
    in der Innenwand muldenförmige Vertiefungen (10) in der Größe einer Reiskornspitze vorgesehen sind.
    3. Konservenglas nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Glas an den Stellen der Vertiefungen nach außen vorgewölbt ist.
    4. Konservenglas nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefungen (10) bzw. Vorwölbungen (13) an den Knotenpunktstellen der gedachten Linien (11, 12) ei- nes Gitters vorgesehen sind.
DE1961R0022335 1961-05-19 1961-05-19 Konservenglas. Expired DE1840752U (de)

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DE1840752U true DE1840752U (de) 1961-11-02

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DE1961R0022335 Expired DE1840752U (de) 1961-05-19 1961-05-19 Konservenglas.

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