DE1802195C - Dosenträger - Google Patents
DosenträgerInfo
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- DE1802195C DE1802195C DE19681802195 DE1802195A DE1802195C DE 1802195 C DE1802195 C DE 1802195C DE 19681802195 DE19681802195 DE 19681802195 DE 1802195 A DE1802195 A DE 1802195A DE 1802195 C DE1802195 C DE 1802195C
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Description
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Die Erfindung betrifft einen Dosenträger, nämlich einen Träger für eine Anzahl von Behälterpaaren, der
Halterungen für die mit Randwulsten versehenen Behälter aufweist, wobei die Halterungen Abschnitte
zum schlüssigen Angreifen an den Wulsten und jeweils eine seitliche öffnung umfassen, durch die die
Randwulste in die Halterung einschiebbar bzw. durch die die Randwulste aus der Halterung herausziehbar
sind. Dabei sind die öffnungen in aufeinander zu ge- $0 richteter Lage angeordnet und die Behälter befinden
sich in Normallage der Halterungen in finer Sperrlage zur gegenseitigen Sicherung in der jeweiligen
Halterung. Bei dem Träger sind ferner die Halterungen derart miteinander verbunden, daß sie aus dieser
Normallage in eine Lage bewegbar sind, in der die Behälter in die Halterungen einsetzbar sind.
Bei einem bekannten Träger dieser Art sind Flaschen mit ihren oberen Randwülsten in schlüssellochartige
Ausnehmungen im Träger eingehängt, wobei «·
die Flaschen zunächst in den größeren Teil des Schlüssellochs eingeführt und dann seitlich nach
außen verschoben werden, wobei der Wulst jeweils über die seitlichen Ränder des kleineren Teils des
Schlüssellochs greift und die Flasche gegen Heraus· Cs
fallen festhält Bei diesem Träger besteht die Gefahr, daß beim Aufsetzen der eingehängten Flaschen auf
einen Tisch od. dgl. der Träger etwas nach unten rutscht, wobei die Flaschenhälse in die größeren
teile der Schlüssellöcher gelangen. Wenn dann die lackung wieder aufgehoben wird, besteht die Gefahr,
daß einige Flaschen nicht mit angehoben werden oder nach dem Anheben endgültig herausfallen.
Es sind auch andere Träger für Behälter bekanntgeworden,
bei denen jedoch entweder das Einsetzen der Behälter oder das Herausnehmen verhältnismäßig
schwierig ist.
Ausgehend von den bekannten Behältern hegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Träger der
eingangs genannten Art derart weiterzubilden, daß auch beim Aufsetzen der gesamten Packung kerne
Gefahr besteht, daß die eingehängten Behälter nach oben aus dem Träger herausgleiten. Diese Aufgabe
wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Halterung durch unten offene Einschubkappen gebildet
sind, die jeweils einen an der Behälteroberseite anliegenden Oberteil und eiiaen Seitenteil aufweisen, der
seitlich am Behälterwulst anliegt und die Einschubbewegung begrenzt und den Behälterwulst formschlüssig
umgreift.
In diesen Träger werden die Behälter mit ihren oberen Randwulsten, von der Mittellinie des Behälters
ausgehend nach außen, eingeschoben und sitzen fest und unverlierbar in dem Träger. Sie können aber
auch ebenso leicht einzeln aus dem Träger herausgenommen werden, in dem der Träger wieder längs seiner
Mittellinie gefaltet wird und der betreffende Behälter aus seiner Tasche herausgezogen wird.
Vorzugsweise ist vorgesehen, daß der Seitenteil an dem Behälter über höchstens 180° anliegt. Durch
diese Ausbildung wird das Einschieben sowie das Herausnehmen sehr einfach gestaltet. Will man jedoch
eine noch festere Halterung erzielen, so ist vor gesehen, daß der Seitenteil um etwas mehr ais 180
am Behälter anliegt. Dann müssen die Behälter in die Taschen mit einem verhältnismäßig geringen Kraftaufwand
eingefedert werden, haUsn dafür aber auch um so sicherer im Träger.
Vorzugsweise besteht der Träger aus elastischer Kunststoffolie. Dadurch wird nicht nur die Herstellung
verbilligt, sondern auch bei der vorgenannten Ausbildung, das Einfedem erleichtert.
Die Erfindung wird nachstehend in Ausführungsbeispielen näher erläutert. Dabei zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines Paketes
von sechs Konservendosen mit einem erfindungsgemäßen Träger,
F i g. 2 eine vergrößerte perspektivische Darstellung des Trägers in Fig. 1, in Aufnahmestellung gefaltet,
F i g. 3 eine Endansicht auf den Träger mit einer voll eingesetzten und einer halbeingesetzten Dose,
F i g. 4 einen Schnitt längs der Linie 4-4 in F i g. 1,
F i g. 5 einen Schnitt ähnlich F i g. 4 eines abgewandelten Trägers,
Fig.6 eine Endansicht eines Pakets mit einem Träger nach F i g. 5,
F i g. 7 eine Endansicht, ähnlich F i g. 6, F i g. 8 eine Seitenansicht des Pakets nach F i g. 7,
Fig. 9 eine Draufsicht auf einen Träger nach einem weiteren Ausführungsbeispiel und
F i g. 10 eine Endansicht eines Trägers nach F i g. 9 mit eingesetzten Dosen.
Das in Fig. 1 dargestellte Paket 2t umfaßt sechs
paarweise angeordnete Konservendosen 22 und 24 mit Endfalzen 26 in einem Träger 2S. Der Träger ist
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aus einer dünnen Kunststoffolie geformt; die zwei doch zur Unterscheidung niit
längsverlauf ende flache Platten 3fr und 32 umfaßt, dexa versehen. Hier sind die
die längs einer Mittellinie 34 miteinander verbunden kappen versehenen Platten 30 a
sind und sich gegeneinander Mten lassen. Die Platten direkt miteinander verbunden, sondern ι
30 und 32 sind mit Einschubkappen 36 bzw 38 zur 5 schnitte 62 und 64, die längs einer gern«
der Dpse anliegenden Oberteil 40 bzw! 50 sowie weife zusammen eine Breite, *e^.^r rc™"
einen seitlich am Bshälterwulst anliegenden, dessen einer Konservendose e"^"™^* ^f6J Γ^™-
formschlüssig umgreifenden Seitenteil 42 bzw. 52 auf, oder auch wieder herauszunehmen^ ohne,_™e bei der
die eine einwärts gerichtete Schulter 44 bzw, 54 be- Ausführung nach den Fig. 1 bis 4, den ι rager aazu
sitzt Der Radius der Innenfläche des Seitenteils 42 . längs der Mittellinie falten zu müssen,
bzw. 52 ist praktisch gleich dem Radius des Behälter- Die Dosen werden in den etwa in ebener Lage be-
wulstes, während der kleinste Radius der Schulter44 15 Endlichen Träger, wie in Fig. 5 .aargestellt, einge-
bzw. 54 etwas kleiner ist Die Oberteile 40 und 50 schoben. Dann werden ^ Abschnitte 62 und M wie
verlaufen, wie man insbesondere aus den Fig. 3 in Fig. 6 dargestellt, hochgefaltet und umgelegt und
bis 7 der Zeichnung erkennen kann, unter eiaem spit- in dieser umgelegten Lage, wie m r- ig. 8 dargestellt
zen Winkel zur übrigen Platte 30 bzw. 32, so daß jede durch Heftklammern 68 miteinander verbunden. Die
schubkappe an ihrer der Mittellinie 34 zugewandten Um aus einem solchen Trager eme oder menrere
wird dieser zunächst, wie in Fig.2 dargestellt, um ben wurde, die beiden Platten 3Oo.und Stα mit je
die Mittellinie 34 gefaltet Dann werden die Dosen 22 einer Behäitergruppe um die Mittellinie Ma tauen,
in die Einschubkappen der Platte 30 eingeschoben. Man kann aber auch die Befestigungselemente 68
in die Einschubkappen 38 der Platte 32 eingescho- 30 zunächst in die in Fig. 5 dargestellte gestreckte Lage
ben. Dann kann der Träger so zurückgefaltet werden, bringen.
daß alle sechs Behälter mit ihren Längsachsen etwa Bei dem in den Fig. 9 und 10 dargestellten Au>
parallel zueinander liegen, wobei dann die Oberteile führungsbeispiel, bei dem wiederum die gleichen Be-
40 bzw. 50 der Einschubkappen sämtlich miteinander zugszeichen, jedoch unter Hinzufugung des Index b
fluchten. In dieser Lage können keine Dosen aus dem « verwendet werden, ist der Träger 286 relativ starr
den drei Behälterpaaren zwei öffnungen 61 und 63, der beiden Platten 306 und 326 gegeneinander zu
die ein Ergreifen des Pakets mit den Fingern bzw. ermöglichen, ist zwischen diesen Platten ein relativ
delten Ausführungsbeispiel werden, soweit es sich um ser Schamierabschnitt einen etwa halbkreisförmigen
gleiche Teile handelt, dieselben Bezugszeichen wie im Querschnitt und erleichtert somit das Falten des Tra-
Claims (4)
1. Träger für eine Anzahl von Behälterpaarender
Halterungen für die mit Randwulsten verse- S henen Behälter aufweist, wobei die Halterungen
Abschnitte zum schlüssigen Angreifen an den Wulsten und jeweils eine seitliche öffnung umfassen,
durch die die Randwulste in die Halterung einschiebbar bzw. durch die die Randwulste aus
der Halterung herausziehbar sind, wobei die öffnungen
in aufeinander zu gerichteter Lage angeordnet sind und wobei in Normallage der Halterungen
sich die Behälter in einer Sperrlage zur gegenseitigen Sicherung in der jeweiligen Walterung
befinden, und wobei ferner die Halterungen derart miteinander verbunden sind, daß sie aus
dieser Normallage in eine Lage bewegbar sind, in der die Behälter in die Halterungen einsetzbar
sind, dadurch gekennzeichnet, daß die ao Halterungen durch unten offene Einschubkappen
(36, 38) gebildet sind, die jeweils einen an der Behälteroberseite anliegenden Oberteil (40, 50) und
einen Seitenteil (42, 52) aufweisen, der seitlich am Behälterwulst (26) anliegt und die Einschubbewegung
begrenzt und den Behälterwulst formschlüssig umgreift.
2. Träger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Seitenteil an dem Behälter über
höchstens 180° anliegt.
3. Träger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einfedem der Seitenteile um
etwas mehr als 180° am Behälter anliegt.
4. Träger nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger aus elastischer
Kunststoffolie besteht.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US67483767A | 1967-10-12 | 1967-10-12 | |
| US67483767 | 1967-10-12 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1802195A1 DE1802195A1 (de) | 1969-07-31 |
| DE1802195C true DE1802195C (de) | 1973-02-08 |
Family
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