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DE1737281U - Transportkarren. - Google Patents

Transportkarren.

Info

Publication number
DE1737281U
DE1737281U DE1956S0021904 DES0021904U DE1737281U DE 1737281 U DE1737281 U DE 1737281U DE 1956S0021904 DE1956S0021904 DE 1956S0021904 DE S0021904 U DES0021904 U DE S0021904U DE 1737281 U DE1737281 U DE 1737281U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
trolley according
side walls
car body
rear wall
approximately
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1956S0021904
Other languages
English (en)
Inventor
Max Sojak
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1956S0021904 priority Critical patent/DE1737281U/de
Publication of DE1737281U publication Critical patent/DE1737281U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

&62724SMiUSfi
PATENTANWALT DR. QUARDER STUTTGART
Kienesiralje 33, Postfach 266 . Telefon 955 66
Max S ο ,j a k Stuttgart
G-ebrauchsmusteranmeldung; Deutschland Kennwort: "Rollschaufel"
A 6769+
Zi.
Transportkarren
Die !Teuerung betrifft einen Transportkarr en, der z. B. anstelle der "bisher üblichen Schaufeln, Schippen, Koksgabeln o. dgl. für das Befördern und die Ortsverlagerung größerer Mengen von Schüttgut o. dgl. bestimmt ist. Er wurde entwickelt für den Transport you Koks in großen Zentralheizungsanlagen. Er kann - gegebenenfalls nach entsprechender Umgestaltung - auch für andere Schüttgüter - wie z.B. Kartoffeln, Rüben, Mostobst o. dgl. - verwendet werden, wenn es gilt, in kurzer Zeit größere Mengen derartiger Produkte über eine mehr oder minder große Wegstrecke von einer Stelle zu einer anderen zu befördern.
A 6769+ - 2 -
Bisher werden derartige Schüttgüter im allgemeinen mit Schaufeln, Schippen, Koksgabeln und dgl. unmittelbar oder unter Zwischenbeladung von fahrbaren Behältern o. dgl. von einem Ort zum andern befördert, was - vor allem, wenn es sich um täglich größere Mengen zu verfrachtender Güter handelt - erhebliche körperliche Anstrengungen der damit Beauftragten erfordert.
Der Erfinder hat sich die Aufgabe gestellt, eine Vorrichtung zu schaffen, welche die hierfür erforderliche körperliche Anstrengung auf ein Minimum reduziert und vor allem die viel Kraft erfordernde Hubarbeit überflüssig macht.
Zu diesem Zwecke hat er eine gleichsam auf Räder gestell te Schaufel, eine Art "Rollschaufel", entwickelt in Form eines Transportkarrens, dessen Wagenkasten die Form einer großen Schaufel, mit hochgezogenen Seitenwänden und hochgezogener Rückwand aufweist.
In der Nähe des hinteren Endes des Wagenkastens sind zwei seitliche Räder angeordnet. An der Rückseite befindet sich - zweckmäßig in einer gewissen Entfernung von ihr angeordnet - ein Fahr- und Kippbügel aus Stahlrohr, der zum Fahren und Kippen des Karrens bestimmt ist.
Die Achse der Laufräder wird durch eine in der Bähe des flachen Bodens angeschweißte Profileisenstange gebildet, deren über die zweckmäßig vertikalen Seitenwände hinausragenden Enden die Achsbolzen dieser Räder bilden. Zusätzlich zu diesen Haupträdern können in der Nahe des vorderen Endes an der Unterseite des Bodens noch kleine Hilfsrollen so angeordnet sein, daß sie beim Verfahren des gefüllten Karrens, dessen Boden sich im vorderen Teil bis zu einem gewissen Grade durchbiegen kann, zum Aufsitzen auf die Stand- und Rollfläche gelangen dergestalt, daß die vordere messerartige Kante sich unmittelbar über der Lauffläche des Karrens hinwegbewegt.
A 6769+ - 3 -
Zur Erleichterung des Fortbewegens des Karrens auf einer unebenen Fahrbahn sind an der Unterseite des Bodens mehrere gleichzeitig zur längsversteifung dienende kufenartige Leisten angebracht. Zu dem gleichen Zweck können die Seitenwände in der Nähe des vorderen Bodenendes in Form von spitzen Dreiecken heruntergezogen werden, so daß ihre nach unten gerichtete Kante ebenfalls als Gleitkufe dient.
Alles Nähere über die Neuerung ergibt sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung, auf der ein Ausführungsbeispiel eines Karrens gemäß der Neuerung dargestellt ist.
Im einzelnen zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des Karrens halbschräg von vorn,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des Karrens halbschräg von hinten,
Fig. 3 eine Aufsicht auf den Boden des hochgekippten Karrens.
Der Wagenkasten besitzt einen ebenen oder schwach geneigten, flachen Boden 1, an den sich seitlich die etwa vertikalen Seitenwände 2 anschließen, sowie die in der Normallage des Karrens vertikale Rückwand 3· In der Nähe der Rückwand 3 sind etwa unterhalb des Schwerpunktes des beladenen Karrens die beiden seitlichen Laufräder 4 angebracht, deren über die Seitenwände 2 hinausragenden Achsstummel die Enden der an der Unterseite des Bodens 1 angeschweißten und gleichzeitig zu seiner Versteifung dienenden Profileisenstange 5 sind. Durch diese die Bodenflache unterstützende kräftige Profileisenstange ist der im wesentlichen aus Eisenblech gefertigte Karren auch größeren Gewichtsbelastungen ohne weiteres gewachsen.
A 6769+ - 4 -
In der Rückwand 3 "befindet sich eine rechteckige Öffnung 6, die durch den mit Handgriff 7 versehenen Schieber 8 verschlossen werden kann.
Wenn das in dem Wagenkasten befindliche Schüttgut durch diese Öffnung 6 entleert werden soll, wird der ganze Karren um 90° nach hinten in die in Pig. 3 dargestellte Stellung verschwenkt, so daß die Öffnung 6 über die zum Einfüllen des Schüttgutes vorgesehene Luke o. dgl. in der Lauffläche des Karrens zu liegen kommt, worauf der Schieber 8 mittels des Handgriffes 7 zurückgezogen wird.
Der zum Betätigen des Karrens dienende Fahr- und Kippbügel 9 wird durch ein. etwa U-förmig gebogenes Stahlrohr gebildet. Die unteren Enden 10 der Bügelschenkel sind aus der Ebene des Bügels 9 etwa rechtwinklig nach vorn gebogen und in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise an den Seitenwänden des Wagenkastens angeschweißt. Der Bügel 9 verläuft in einiger Entfernung von der Rückwand 3 etwa, parallel zu ihr. Seine Schenkel 11 sind mittels der seitlichen, aus Ilacheisen bestehenden Streben 12 mit dem oberen Teil der Seitenwände 2 verbunden. Zur weiteren Versteifung sind die Schenkel 11 oberhalb ihrer unteren Urabiegung durch die horizontale Yerbindungsstange 13 miteinander verbunden.
Der Karrenboden 1 ist nach vorn verbreitert. An der vorderen schneidenartigen Kante ist eine besonders harte Stahlleiste 14 o. dgl. angeschweißt, die nach der Abnutzung, die beispielsweise bei der Verwendung des Karrens zum Koksschippen nach einiger Zeit eintritt, durch Anschweißen einer neuen Leiste ersetzt werden kann.
Zwecks leichteren lortbewegens des Karrens - insbesondere auf unebenem Gelände - sind an der Unterseite des Bodens 1 kufenartige Leisten 15 angebracht. Zu dem gleichen Zweck sind die Seitenwände 2 in der Nähe des vorderen Endes in Form von spitzen Dreiecken 16 über den Wagenkastenboden 1 nach unten gezogen. Zwischen diesen dreieckigen Schürzen 16 und den kufenartigen Leisten 15 befinden
A 6769+ - 5 -
sich an der Unterseite des Bodens 1 in der Iahe seines vorderen Endes die Laufrollen 17, die besonders auf ebener Fahrbahn ein leichtes Portbewegen des beladenen Karrens ermöglichen, da sich der Boden 1 - besonders in seinem vorderen Teil - unter dem Gewicht des Ladegutes elastisch durchbiegen kann, so daß die Rollen 17 zum Aufsitzen auf die Lauffläche kommen.
Wenn der Karren gemäß der Heuerung zum Transport von mit Erde o. dgl. vermischtem Schüttgut - wie z.B. Kartoffeln, Rüben o. dgl. - verwendet werden soll, können in dem Boden 1 längliche Schlitze angebracht werden, oder der Boden kann in seiner Gesamtheit nach Art der bekannten Koksgabeln o. dgl. ausgebildet werden, wobei lediglich zwecks Versteifung der Zinken dieser Gabeln Querleisten in einer solchen Porm und Anordnung angebracht werden können, daß weder die Portbewegung, noch das Aufnehmen des Schüttgutes durch sie behindert wird.

Claims (11)

1.) Transportkarren, dessen Wagenkasten die Form einer großen Schaufel mit hochgezogenen Seitenwänden (2) und hochgezogener Rückwand (3) aufweist und in der Nähe seines hinteren Endes zwei seitliche Räder (4)> sowie einen vorzugsweise aus Stahlrohr gefertigten Fahr- und Kippbügel (9) besitzt.
2.) Transportkarren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse der laufräder (4) durch eine auf der Unterseite des flachen Bodens (T) angeschweißte, zur Querversteifung des Y/agenkastens dienende Profileisenstange (5) gebildet wird, deren über die vorzugsweise vertikalen Seitenwände (2) hinausragenden Enden die Achsbolzen der Räder (4) bilden.
3.) Transportkarren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (11) des aus Stahlrohr bestehenden, U-förmig gebogenen ÜFahr- und Kippbügels (9) etwa parallel zu den Seitenwänden (2) und der Rückwand (3) des Tifagenkastens verlaufen und daß ihre unteren Enden (10) aus der Bügelebene etwa senkrecht abgebogen und mit je einer der Seitenwände (2) verschweißt sind, während die etwa parallel zu der Rückwand (3) und den Seitenwänden (2) verlaufenden Schenkelteile (11) etwa in der Mitte, durch eine Strebe (12) o. dgl. mit dem Wagenkasten verbunden sind.
4·) Transportkarren nach einem der Ansprüche 1 bis 3> dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (2) in der Hähe des vorderen Endes in Form eines sehr spitzen, sich nach vorn verjüngenden Dreiecks (16) über den Boden (1) nach unten gezogen sind und als Gleitkufen dienen.
A 6769+ - 7 -
5.) Transportkarren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite des Bodens (1) in der Nähe seines vorderen Endes etwa auf der Höhe der dreieckig heruntergezogenen Seitenwände Laufrollen (17) angeordnet sind, die bei sich unter Belastung nach unten elastisch durchbiegendem vorderen Teil des Bodens (1) zum Aufsitzen auf die Lauffläche kommen.
6.) Transportkarren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite des Bodens (1) parallel zu seiner Längsachse kufenartige Rippen (15), Leisten o. dgl. angeordnet sind.
7.) Transportkarren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Bodenfläche (1) des Wagenkastens von hinten nach vorn verbreitert.
8.) Transportkarren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Torderkante des Bodens (1) eine verschleißfeste Stahlleiste (14) o. dgl. angeschweißt ist.
9.) Transportkarren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Rückwand (3) des Wagenkastens eine verschließbare Öffnung (6) angeordnet ist.
10.)Transportkarren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die' in der Rückwand (3) befindliche Öffnung (6) mit einem vertikal verschieblichen Schieber (8) versehen ist
11.)Transportkarren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (1) die Form eines Rostes o. dgl. aufweist, dessen Stege etwa parallel zur Längsachse des Wagenkastens verlaufen.
DE1956S0021904 1956-10-18 1956-10-18 Transportkarren. Expired DE1737281U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1956S0021904 DE1737281U (de) 1956-10-18 1956-10-18 Transportkarren.

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DE1956S0021904 DE1737281U (de) 1956-10-18 1956-10-18 Transportkarren.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1737281U true DE1737281U (de) 1957-01-03

Family

ID=32729102

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1956S0021904 Expired DE1737281U (de) 1956-10-18 1956-10-18 Transportkarren.

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