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DE1720695C3 - Verfahren zur Herstellung von Polyimiden aus Carbamidsäureestern und Säureanhydriden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Polyimiden aus Carbamidsäureestern und Säureanhydriden

Info

Publication number
DE1720695C3
DE1720695C3 DE19671720695 DE1720695A DE1720695C3 DE 1720695 C3 DE1720695 C3 DE 1720695C3 DE 19671720695 DE19671720695 DE 19671720695 DE 1720695 A DE1720695 A DE 1720695A DE 1720695 C3 DE1720695 C3 DE 1720695C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
polyimides
carbamic acid
aliphatic
aromatic
hours
Prior art date
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Expired
Application number
DE19671720695
Other languages
English (en)
Other versions
DE1720695A1 (de
DE1720695B2 (de
Inventor
Wilfried Dr. 5000Köln; Merten Rudolf Dr. 5090 Leverkusen Zecher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayer AG filed Critical Bayer AG
Publication of DE1720695A1 publication Critical patent/DE1720695A1/de
Publication of DE1720695B2 publication Critical patent/DE1720695B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1720695C3 publication Critical patent/DE1720695C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

in der R, einen ζ + lwertigen aliphatischen, aliphatisch-aromatischen, aromatischen oder Polyurethanrest, R2 einen gegebenenfalls durch Hydroxyreste substituierten aliphatischen, aliphatisch-aromatischen oder Polyurethanrest, ζ 1 oder 2 und X einen Rest
oder
NH--
-FNH- C-O- R2] — COOH
O
— NCO oder — COOR4
und R4 einen aliphatischen, aliphatisch-aromatischen oder aromatischen Rest bedeutet mit cyclischen Anhydriden der allgemeinen Formel O
O
1-0-CH2-CH2-O-C
Dcucuu-i, oder mit einem cyclischen Trianhydrid der allgemeinen Formel
CH2 — OR
CH-OR
CH2 — OR
in der R einen Rest
O
O
— C
in der R3 einen 2wertigen aliphatischen, aliphatisch-aromatischen oder aromatischen Rest bedeutet, der einfach oder mehrfach durch einen Hydroxy-, Carboxy-, Carbamido-, Carbalkoxy-, Carbaroxy-, Alkylimido- oder Arylimido-Rest substituiert ist, oder mit cyclischen Dianhydriden der allgemeinen Formel
bedeutet gegebenenfalls in einem organischen Lösungsmittel, bei Temperaturen zwischen O und 45O0C miteinander umsetzt.
R5
Il ο
in der R5 einen Rest der Formeln
Es ist bereits bekannt, daß man Polyimide erhält, wenn Tetracarbonsäuren oder ihre Anhydride, in denen sich jeweils zwei Carboxylgruppen in o-Stellung zueinander befinden, mit Diaminen kondensiert wer-
«. den Viele Polyimide sind besonders temperaturbeständig und werden z. B. als Drahtlacke und Folien in der Elektroisoliertechnik verwendet. Da aber gerade die temperaturbeständigen Polyimide m den meisten organischen Lösungsmitteln unlöslich sind,
« stellt man sie meist in zwei Stufen her (vgl. deutsche Auslegeschrift 12 02 981). Man arbeitet mit Lösungen von Polyamidpolycarbonsäuren m stark polaren Lösungsmitteln, deren praktische Verwendung jedoch erhebliche Schwierigkeiten bereitet, da z.B. durch
vorzeitige Cyclisierung die unlöslichen Polyimide ausfallen oder durch bei dieser Reaktion abgespaltenes Wasser Aufspaltung in niedermolekulare Bruchstücke
Außerdem ist aus der französischen Patentschrift 6, 1473 600 bekannt, Polyimide durch Umsetzung von Diisocyanaten mit Tricarbonsäureanhydriden herzustellen. Die so erhaltenen Polymeren sind aber in den Aromaten, die man bevorzugt zur Herstellung
von Lacklösungen verwendet, nicht oder nur in sehr geringem Ausmaß löslich.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung hochmolekularer Polyimide, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man Carbamidsäureester der allgemeinen Formel
X.
NH-C-O-R2
II. ο
IO
in der R1 einen ζ + lwerigen aliphatischen, aliphatisch-aromatischen, aromatischen oder Polyurethanrest, R2 einen gegebenenfalls durch Hydroxyreste lubstituierten aliphatischen, aliphatisch-aromatischen oder Polyurethanrest, ζ 1 oder 2 und X einen Rest
-ENH — C — O — R2] — COOH
— NCO oder
COOR4
und R4 einen aliphatischen, aliphatisch-aromatischen oder aromatischen Rest bedeutet mit cyclischen Anhydriden der allgemeinen Formel
Il ο
Il
Il
O
in der R= einen Rest der Formeln
45
C— -N = N- —O
oder
-NH
— C — O — CH2 — CH2 — O — C
bedeutet, oder mit einem cyclischen Trianhydrid der allgemeinen Formel
35
in der R3 einen 2wertigen aliphatischen, aliphatischaromatischen oder aromatischen Rest bedeutet, der einfach oder mehrfach durch einen Hydroxy-, Carboxy-, Carbamido-, Carbalkoxy-, Carbaroxy-, Alkylimido- oder Arylimido-Rest substituiert ist, oder mit cyclischen Dianhydriden der allgemeinen Formel
55 CH, — OR
CH-OR
CH1 — OR
in der R einen Rest
bedeutet, gegebenenfalls in einem organischen Lösungsmittel, bei Temperaturen zwischen O und 450' C miteinander umsetzt.
Das Verfahren wird bevorzugt bei Temperaturen zwischen 20 und 35O°C durchgeführt.
Nach dem beschriebenen Verfahren werden die oxydationsempfindlichen und nur schwierig zu reinigenden Polyamine durch die wesentlich beständigerer Polycaibamidsäureester ersetzt. Ein weiterer Vortei dieser Reaktion liegt darin, daß als monomere flüchtige Verbindungen lediglich Kohlendioxid und Alkohole entstehen. Im Gegensatz zu den bereits bekannter Verfahren, bei denen die Imid-Bildung unter Abspal tung von Wasser erfolgt, ist daher eine Hydrolyse der Amid- oder Imidgruppen, die zu niedermoleku laren Anteilen führt und die mechanischen Eigen schäften der Polymeren verschlechtert, nicht möglich Auch erfolgt die Ausbildung der Imid-Gruppe im all gemeinen erst bei höheren Temperaturen, wodurcl die Lagerstabilität, z. B. von Lacklösungcn, gewähr leistet ist.
Der Rest R1 der allgemeinen Formel ist bevorzug der von Äthan. n-, iso-, tert.-Butan, Hexan. Eicosen Propen, Diäthyläther. Dipropylsulfid, Cyclopentan Cyclohexan, Benzol, Naphthalin. Diphenyl, Diphenyl methan, Diphenylsulfon. DiphenyliUher, 4,4'-Diphen oxy-diphenylpropan, Toluol, o-. m-, p-Xylol. Tris tolyl-meihan oder Polyurethan.
R4 hat bevorzugt dieselbe Bedeutung wie R2. kan aber zusätzlich eiPen aromatischen Rest bedeuter z. B. die einwertigen aromatischen Reste, wie sie unte
Il
I! /C/
T e Il
Il
I!
R, als bevorzugt aufgeführt sind. Besonders kann R4 Geeignete cyclische Säureanhydride, deren Her-
Phenyl oder Kresyl sein. stellung ebenfalls nach bekannten Verfahren erfoltu.
Der Rest R2 leitet sich bevorzugt von Methan, sind Äthan, n-, iso-, tert.-Butan, Propen, Propin, Dodecan, Cyclopentan, Cyclohexan o«ier Polyurethan ab und 5 kann einfach oder mehrfach mit einer Hydroxygruppe substituiert sein.
Die Herstellung der erfindungsgemäß a's Ausgangsmaterialien zu verwendenden Carbamidsäureester ist bekannt und erfolgt z. B. durch Addition, eventuell io unter Zusatz von Katalysatoren, von Alkoholen an Isocyanate. Die Carbamidsäureester können in Substanz eingesetzt oder auch erst im Reaktionsmedium aus Isocyanat und Alkohol hergestellt werden.
Als Beispiele für erfindungsgemäß als Ausgangs- 15 materialien zu verwendenden Carbamidsäureester seien aufgeführt:
CH3—OOC—NH—[CH2]6—MH—COO—CH3
20 Il
CH3 NH- COO- C4H9
-COO C4H9
NH- NH-^ O CH2-
OOC —
35
40
45
■n
_ -A
CH3
NH-COO-C-CH3 CH3
HO — CH2 — CH, — OOC — NH
y v
55
- COO — CH, — CH, — OH
-C-NH
il
NH-CO-CH2-CH2-CH2-O-
CH3OOC — CH2 — CH2 — NH — COO — CH3 wobei η den Polymerisationsgrad angibt.
60
65
Il
C\
11 ο
C'
il
N=N
Il
Il
NH-C
Il
C-NH
CH2-O-R
CH2-O-R
CH2-O-R
O
R = —C
Il ο
oo °
Il Il 0 ^. "
0^cX>°A>c/° S H5C2-O-C^,/0
oo o
/C-CH1n
CH-CH2-COOH
C-O-CH2-CH2-O-C
Ο· Τ 1 N
0 0
ο ο
Die erfindungsgemäße Reaktion wird durch das folgende Beispiel erläutert:
A/Cv
CO2 + CH3OH
Il
CH3OOC-NH-R' \
Werden als Ausgangsprodukte mindestens bifunk- 45 formamid, Dimethylsulfoxid, Dimelhylsulfon und detionelle.Carbamidsäureeste,:u„d^tioneUe Saure- «" <^: des erfindungsgemäßen Verfah-
anhydride eingesetzt *° «™gt die Verknuplun, ^ ReaklJonsk nenten mit oder ohne
Monomeren oder'Ongommnzur h°cnm^eK Lösungsmittel einige Minuten bis zu mehreren Stun-
V K erbindu"8 ledl.g 11^SkS^Verbindungen aus 50 den bei Temperaturen von O bis 4500C gehalten. Zuaber auch die hochmolekularen ν;™n° k V „ *· wdlen isi es vorteilhaft, die Reaktion in mehreren einer monofunktioneller,und einer Munktwne durchzufuhren. So kann in erster Stufe ein Ad-
ir^T^'^vIÄ^eStaShan dukt oder Kondensat hergestellt werden, das dann 4'4'-B^-[buloxy-carbonylaminoJ "P^ h u - bei hoheren Temperaturen, eventuell unter Ketten-
™d^nrt^1^1^^SX^nto Carb- 55 Verlängerung oder Vernetzung, in das hochmoleku-Zur Umwandlung der'^^" pol le &. f5 iare Polyimid übergeht. In manchen Fällen empfiehlt amidsaureestergruppen können auch 1 o^yw £ Umsetzung unter einem inerten Schutzgas
nutzt werden. Beisp.elsweise erha t man nach^ dem ArS durchzufiihren
erfindungsgemäßen ^^^^^Ϊ^ΕΗ. Im allgemeinen werden die Mengenverhältnisse anhydnd und dem P^f „JJ^Sykol den » zwischen den Reaktionskomponenten zur Erzielung isocyanatodiphenylmethan und AtnyiengiyKO. u *> ^^ Molekulargewichte möglichst äquivalent geentsprechenden Polyim'd p e^e e r aktion wird im ,,„cc- wählt, doch sind auch Abweichungen von diesen stö-Die .^?*»?SÄL ^, iSr« Geeiste Lö- . chiometrischen Verhältnissen möglich. Der Verlauf
meinen in Lösungsmitteln ausgeiunn. vjeeigncit; Lu- . u>.u...w„.u ..._D _
sungsmittel sind (Halogen)-Kohienwasserstoffe, Phe- der Reaktion kann durch geeignete Katalysatoren —1~ c„.„, ν^,^τ,* Äther substituierte Amide, SuIf- ·{ beschleunigt werden, z. B. durch Borfluorid und seine
öl, o-Dichlor- Addukte, Zinkchlorid. Zinn(ll)-chlorid, Eisen(IlI)-Glykolmonochlorid, Triäthylendiamin, Zinkoctoat, Dialkyl-zinndiacylate, Titan-tetrabutylat und Bleioxid.
ίο
Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren herstellbaren Polyimide zeichnen sich durch besondere Temperaturbeständigkeit aus und sind geeignet zur Verwendung als Lacke, Folien und Formkörper. Ihre Eigenschaften können für die verschiedenen Einsatzgebiete durch Zusatz von Füllstoffen, Pigmenten und nieder- und hochmolekularen Komponenten, z. B. zur Herstellung von Drahtlacken durch Abmischung mit Terephthalsäurepolyestern, in weiten Grenzen variiert werden.
Stunde bei 60"C gerührt. Dann werden zu dem erhaltenen Carbamidsäureester 21,8 g Pyromellilhsäuredianhydrid eingetragen und 5 Stunden auf 160 C erhitzt. Das Reaktionsgemisch wird auf eine Glasplatte aufgetragen und bei 25O11C zu einem klaren harten Lackfilm eingebrannt.
Beispiel 6
g Älhylenglykol werden in eine Lösung von p4.4'-Diisocyanato-diphenylmethan in 279 g Kresol eingetropft: anschließend wird 2 Stunden bei C nachgerührl. Nach dem Erkalten werden zu dem erhaltenen Carbamidsäureester 154 g Trimellith-
Beispiel !
79,6 g Bis-(butoxy-carboxylamino-phenyl)-methan und 38,4 g Trimellitsäureanhydrid werden mit 0,5 g
Zinkoctoat in 470 g Kresol 10 Stunden auf 190°C er- 15 säureanhydrid eingetragen und das Gemisch 20 Stunhitzt. Im Verlaufe der Umsetzung entstehendes Butan- den auf 190° C erhitzt. Man erhält eine viskose braune öl wird über eine Destillationsbrücke abdestilliert. Die Lösung, die zum Nachweis des technischen Fort-Beendigung der Reaktion ist daran zu erkennen, daß schritts mit 100 g eines Polyesters aus Tercphthalkein Kohlendioxid mehr abgespalten wird. Man erhält säure, Äthylenglykol und Glyzerin und 280 g Kresol eine viskose Lösung des Poly-amid-imids, die auf eine 20 abgemischt und bei 200 und 290 C auf einer Glas-
g y
Glasplatte aufgestrichen und zuerst bei 20O0C und dann bei 28O0C zu einem klaren braunen Lackfilm eingebrannt wird. Das 1R-Spektrum zeigt bei 1662 cm ~' die für die Amid-Gruppe und bei 1712 und 1775 cm"' die für die Imidgruppe charakteristischen Banden.
Beispiel 2
platte zu einem
brannt wird.
klaren elastischen Lackfilm einge
Beispiel 7
25 g Äthanol werden in die Lösung von 69 g eines lsocyanatgemischcs. das durch Kondensation von Anilin mit Formaldehyd und anschließende Phosgenierung erhalten wird und dessen Isocyanatgehall 35% üht
63,2 g 4,4'-Bis-(methoxy-carbonylamino)-diphenyläther und 43,6 g Pyromellithsäuredianhydrid werden
in 250 g Kresoi 12 Stunden auf 1900C erhitzt. Man 30 30,5% beträgt, in 330 g Kresol eingetropft. Man rührt
erhält das Polyimid als gelbes Pulver, das abgesaugt noch 1 Stunde bei 75"'C nach, trägt zu dem erhaltenen
und mit Methanol ausgewaschen wird. Die Ausbeute '"■■-1 :j-" "' -- ■ ■·"-■ ·■ ■ u..j.:,j „;«
beträgt 71 g.
(C22H10N2O5)
Berechnet ...C 69,1. H 2,6, N 7
gefunden ...C 68,9, H 2,7, N 7
Bei sp iel 3
,3:
.5.
Carbamidsäureester 96 g Trimellithsäureanhydrid ein und erhitzt das Gemisch 20 Stunden auf 19O0C Es entsteht eine braune viskose Lösung, die bei 200 und 290° C auf einer Glasplatte zu einem harten elastischen Lackfilm eingebrannt wird.
Unerwartete technische Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens gegenüber dem aus der FR-PS 73 600 bekannten Verfahren ergeben sich aus den
In die Lösung von 75Og 4.4'-Diisocyanato-diphe- 40 folgenden Vereleichsversuchen:
1 .1 ■ -7r\rv τ~ι 1 ...~..*-iAn uQ; m.iV irt^ r *"
nylmelhan in 700 ecm Toluol werden bei max. 30'C 329 g n-Butylalkohol in 300 ecm Toluol eingetropft. Dann wird noch 1 Stunde bei 1000C nachgerührt, abgekühlt und zu dem erhaltenen Carbamidsäureester 1326 g Kresol und 576 g TrimeHithsäureanhydrid zugegeben. Man steigert nun langsam, während gleichzeitig Butanol und Toluol abdestilliert werden, die Temperatur auf 200° C und rührt bei dieser Temperatur bis zur Beendigung der Kohlendioxid-Entwicklung. Nach Aufstreichen auf ein Blech und Einbrennen bei 2000C und 280°C erhält man einen klaren Lackfilm.
Beispiel 4
34,8 g Toluylen-(2,4)diisocyanat und 30 g n-Butanol werden in 360 g Phenol 2 Stunden auf 90° C erhitzt. Dann wurden 62 g Bistrimellithsäureanhydrid-glykolester zugegeben und das Gemisch bei 1800C gerührt, bis kein Kohlendioxid mehr entweicht. Die so dargestellte Lacklösung wird auf ein Blech aufgestrichen und bei 190 und 2800C zu einer klaren harten Lackschichl eingebrann·. Das IR-Spektrum enthält bei 1715 und 1778 cm"1 die für Imide und bei 1738 cm"1 die für Ester charakteristischen Banden.
1. Versuch gemäß dem
fahren:
rrfindungsgcmaßen
Beispiel 5
25 g 4,4'-Diisocyanato-diphenylpropan und 6,5 g Äthylcnglykol werden in 200 ecm Dimethylacetamid
65 In 279 g Kresol werden 25 g Äthylenglykol und anschließend 100 g 4,4'-Diisocyanato-diphenylmethan eingetragen. Die Mischung wird 2 Stunden bei 100 bis1l0nC gerührt, bis im 1R-Spcktrum die Isocyanat-Bande nicht mehr oder nur noch in Spuren nachweisbar ist. In die Lösung des so erhaltenen Carbamidsäureesters werden 154 g Trimellithsäureanhydrid eingetragen und das Gemisch 6 Stunden auf 190°C und 16Stunden auf 210°C erhitzt. Man erhält eine klare viskose Lösung des Polyimidesters, die mit 255 £ Kresol verdünnt wird. Eine Probe dieser Lösunt wird auf einen Kupferdraht aufgebracht und ir jeweils 20 Minuten bei 200 und 300° C in cinerr klaren Lackfilm eingebrannt. Die Erweichungs temperatur betrug 252° C.
II. Versuch gemäß der französischen Patentschrift 1473 600:
Eine Lösung von 100 g (0,4 Mol) 4,4'-Diiso cyanato-diphenylmcthan'in 279 g Kresoi wurdi 2 Stunden auf 100 bis 110° C erhitzt. Anschließem wurden 76.8 g (0.4 Mol) Trimellithsäurcanbydric zugegeben und das Gemisch 6 Stunden auf 190' ( und 20 Stunden auf 2100C erhitzt. Dabei wurd
cine trübe Lacklösung erhallen, die beim Einbrennen nur eine heterogene, spröde Schicht ergab.
Aus den Versuchen geht klar hervor, daß sich unerwarteterweise die Polyimide, die man durch Um-
sctzur.g von cyclischen Anhydriden mit Carbamic säureestern erhält, weit besser zur Lackierung eigne als Produkte, die man durch Reaktion von meh funktioneilen Isocyanaten mit cyclischen Anhydride gemäß dem französischen Patent 14 73 600 herstell

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung hochmolekularer Polyimide, dadurch gekenn zeich net, daß man Carbamidsäureester der allgemeinen Formel
    Rr X.
    -NH
    C-O-R2
    !I ο
    IO
DE19671720695 1967-08-07 1967-08-07 Verfahren zur Herstellung von Polyimiden aus Carbamidsäureestern und Säureanhydriden Expired DE1720695C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF0053161 1967-08-07
DEF0053161 1967-08-07

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1720695A1 DE1720695A1 (de) 1971-07-15
DE1720695B2 DE1720695B2 (de) 1975-06-26
DE1720695C3 true DE1720695C3 (de) 1976-02-12

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