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DE1719222A1 - Verfahren zur erhoehung der viskositaet von ungehaerteten alkydcopolymerharz-gemischen und die daraus erzeugten produkte - Google Patents

Verfahren zur erhoehung der viskositaet von ungehaerteten alkydcopolymerharz-gemischen und die daraus erzeugten produkte

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Publication number
DE1719222A1
DE1719222A1 DE19671719222 DE1719222A DE1719222A1 DE 1719222 A1 DE1719222 A1 DE 1719222A1 DE 19671719222 DE19671719222 DE 19671719222 DE 1719222 A DE1719222 A DE 1719222A DE 1719222 A1 DE1719222 A1 DE 1719222A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
basic magnesium
magnesium carbonate
resin
mgo
uncured
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19671719222
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English (en)
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DE1719222B2 (de
Inventor
Yoshihiro Hatanaka
Syuiti Takagi
Makoto Yokoo
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Takeda Pharmaceutical Co Ltd
Original Assignee
Takeda Chemical Industries Ltd
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Filing date
Publication date
Application filed by Takeda Chemical Industries Ltd filed Critical Takeda Chemical Industries Ltd
Publication of DE1719222A1 publication Critical patent/DE1719222A1/de
Publication of DE1719222B2 publication Critical patent/DE1719222B2/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K3/00Use of inorganic substances as compounding ingredients
    • C08K3/18Oxygen-containing compounds, e.g. metal carbonyls
    • C08K3/24Acids; Salts thereof
    • C08K3/26Carbonates; Bicarbonates

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Macromonomer-Based Addition Polymer (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)
  • Polyesters Or Polycarbonates (AREA)

Description

I I I O £. C £*
PATENTANWÄLTE
DR.-ING. VON KREISLER DR.-ING. SCHDNWALD DR.-ING. TH. MEYER DR. FUES DIPL.-CHEM. ALEK VON KREISLER DIPL.-CHEM. CAROLA KELLER DR.-ING. KLOPSCH
KÖLN 1, DEICHMANNHAUS
Köln, den 23.3.1970 Fu-pJ
Takeda Chemical Industries, Limited, 54,4-chome, Jusonishino-cho, Higashiyodogawa-ku, Osaka, Japan
Verfahren zur Erhöhung der Viskosität von ungehärteten Alkydcopolymerharz-Gemischen und die daraus erzeugten
Produkte
Die Erfindung betrifft verbesserte ungehärtete Alkydeopolymerharz-Gemische, daraus hergestellte Produkte und ein Verfahren zur Herstellung der Harzgemische, Sie betrifft insbesondere verbesserte ungehärtete Alkyd« copolymerharze, die ein calciniertes basisches Magneßiumcarbonat enthalten, das die Analysenwerte 82 bis 96# MgO, 2- 8# CO2 und 2 bis 11 £ H2O hat und in einem ungehärteten Alkydharz dispergiert ist, das Proäkt der Polymerisation dieses Harzes und das Verfahren zu M seiner Herstellung. '
Das Pressen von vorimprägniertem Material ("pre-preg"), das mit einem ungehärteten Alkydharz imprägniert ist, ist wegen der niedrigen Viskosität und der Klebrigkeit des Harzes praktisch unmöglich. Zum Pressen ist es in der Praxis unbedingt erforderlich, daß das mit einem ungehärteten Alkydharz vorimprägnierte Material mit Sicherheit lange Zeit gelagert werden kann, ohne das störende Erscheinungen auftreten. Da jedoch ungehärtete Alkydharze niedrige Viskosität und Klebrigkeit aufwei-
i- " ^r'ugeniArtTHA^aNr.is.ttSÄiÄndtrune^w.v^l,^/·
209881/0664
ORIGINAL INSPECTED
sen, ist es unvermeidlich, daß ein ungehärtes Alkydharz aus dem vorimprägnierten Material fließt. Ferner kann das vorimprägnierte Material auf Grund der Klebrigkeit während der Lagerung oder des Versandes zusammenkleben.
Es ist daher erwünscht, die Viskosität von ungehärteten Alkydharzen zu erhöhen und ihre Klebrigkeit zu verringern.
Zu diesem Zweck wurde bereits vorgeschlagen, Magnesium oxyd ungehärteten Alkydharzen zuzusetzen. (U.S.A. Pa-tent 2 628 209 und deutsches Patent 1 131 881) oder Magnesiumoxyd und eine aliphatische Monocarbonsäure den ungehärteten Alkydharzen zuzusetzen und diese anschließend auf eine ziemlich hohe Temperatur zu erhitzen, wodurchdie Fettsäure über das Magnesiumatom an das Alkyd gebunden wird. (U.S.A. - Patent 3 219 604):
Alkyd - C- -,_ Mg >C- Fettsäure
XCH 0 HO
I '
~ Hrtze
Q P
Alkyd -0-0-Mg-O -C- Fettsäure
Bei diesen bekannten Verfahren ist jedoch eine lange Zeit (z.B. mehr als 24 Stunden) oder eine ziemlich hohe Temperatur erforderlich, um einen Viskositätsanstieg bis zum gewünschten Grade zu erreichen. Ferner erfordert das letzt-genannte Verfahren den Zusatz einer verhältnismäßig großen Menge der aliphatischen Monocarbonßäure, die häufig unerwünschte Wirkungen haben.
Gemäß der Erfindung wurde nun gefunden, daß durch Zu-
eines
satz/calcinierten basischen Magnesiumcarbonate mit den Analysenwerten 82 bis 969ε MgO, 2 bis 8$ CO2 und 2 bis 11 H2O zu einem ungehärteten Alkydharz die Viskosität dieses Harzes innerhalb kurzer Zeit (z.B. 4 bis
209881
8 Stunden) bei Raumtemperatur ohne Erhitzen wesentlich erhöht wird.
Die Erfindung betrifft somit ein verbessertes, ungehärtetes, nichflclebendes Alkydharz, das im ungehärteten Zustand eine hohe Viskosität hat, ein neues Verfahren zur Steigerung der Viskosität von ungehärteten Alkydharzen innerhalb sehr kurzer Zeit ohne Erhitzen des Harzes oder ohne Verwendung einer aliphatischen Monocarbonsäure sowie ein neues Mittel zur Steigerung der Viskosität von ungehärteten Alkydharzen.
Die für die Zwecke der Erfindung verwendeten calciniertenbasischen Magnesiumcarbonate haben Analysenwerte innerhalb der folgenden Bereiche: 82 bis 96$ MgO, 2 bis 8% CO2 und 2 bis 11$ H2O, vorzugsweise 87 bis 94$ MgO, 2 bis 4 $ CO2 und 2 bis 7$ H2O. Die Kohlenstoff- und Wasserstoffatome im calcinierten basischen Magnesiumcarbonat sind mit dem Magnesiumatom in Form von Carbonat- und Hydroxylgruppen, und nicht in Form von CO2 bzw. H2O gebunden, jedoch sind sie in dieser Beschreibung und in den Ansprüchen als Analysenwerte in üblicher Weise angegeben. Diese Verbindungen können somit durch die Formel 1 MgO.m CO-,.n OH dargestellt werden, wobei 1,m und η positive Zahlen sind, die dem Analysenwert entsprechen.
Das calcinierte basische Magnesiumcarbonat mit den Analysenwerten 82 bis 96$ MgO, 2 bis 8$ CO2 und 2 bis 11$ H2O kann hergestellt werden, indem basisches Magnesiumcarbonat bis unmittelbar vor dem Zeitpunkt calciniert wird, zu dem Magnesiumoxyd gebildet wird. Als Ausgangsmaterialien können basische Magnesiumcarbonate der Formel χ MgO.y CO2. ζ HgO, in der x, y und ζ einen Wert von 2 bis 6 haben, verwendet werden. Geeignet sind beispielsweise 5 MgO.4 C02; 5 H2O, 4 MgO.4 CO2- 5 H3O, 5 "MgO.4 CO2. 6 H20,4 MgO. 3 CO2. 2 H2O, 2 MgO. 2 CO3.
209881 /066^
4 HpO usw. Diese basischen Magnesiumcarbonate werden gelegentlich durch die folgenden Formeln dargestellt: 4 MgCO3.Mg(OH)2.4 H2 0, 4 MgCO3. Mg(OH)2. 5 H2O, 3 MgCO3.Mg (OH)2, 2 MgO.CO2.4 H3O, 5 MgO.4 CO2. 5 H3O usw. ( siehe z.B. "Gmelins Handbuch der anorganischen Chemie", Magnesium, Teil B, System-Nr. 27, Seite 321, Verlag Chemie GmbH., Berlin 1939). Es ist allgemein bekannt, daß basisches Magnesiumcarbonat durch Calcinieren schließlich in Magnesiumoxyd umgewandelt wird, aber durch Calcinieren von baßischem Magnesiumcarbonat unter verhältnismäßig milden Bedingungen das vorstehend genannte calcinierte basische Magnesiumcarbonat leicht in stabiler Form hergestellt werden kann. Beispielsweise werden durch Calcinieren von basischen Magnesiumcarbonat (4 MgCO3. Mg(OH)2.4 H2O ) beiverschiedenen Temperaturen und für verschiedene Dauer verschiedene Produkte erhalten, wie aus der folgenden Tabelle ersichtlich ist:
Calcinie-
rungstem-
peratur, C
Calcinie-
rungsdauer,
Stunden
Analysenwert e
ten basischen
bonats, $>
H2 des calcinier-
Magnesiumcar-
MgO
CO2 10, 0 63,3
300 5 25,9 10, 8 83,16
400 3 6,80 9, 04 83,72
400 5 6,42 6, 86 90,57
500 2 2,66 6, 67 91,36
500 3 2,49 7, 15 89,69
500 4 2,49 6, 82 91,22
500 5 2,66 2, 12 95,67
55Ox 5 2,10 23
An Stelle von 4 MgC03.Mg(0H)2.4 H2O wird 4 MgCO3.
H2O verwendet.
Diese Tabelle zeigt, daß die Mengen der Hydroxyl- und
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Carbonatgruppen bei steigender Temperatur abnehmen und nach einer Calcinierungsdauer von 5 Stunden bei 5000C 2 bis % CO2 und6 bis 7$ H2O verbleiben. Ferner kann durch Festlegung der Calcinierungstemperatur fast gleichmäßiges calciniertes basisches Magnesiumcarbonat hergestellt werden, auch wem die Calcinierungsdauer verändert wird. Das durch Calcinieren bei etwa 3000C erhaltene Produkt behält jedoch eine große Menge Hydroxyl— und Carbonatgruppen zurück, und seine viskositätssteigernde Wirkung ist ziemlich schlecht, wenn auch besser als bei Magnesiumoxyd. Wenn dagegen das basische Magnesiumcarbonat bei Temperaturen über 7000C, insbesondere über 75O0C, calciniert wird, fällt das Produkt als Magnesiumoxyd an, das eine sehr schlechte viskositätssteigernde Wirkung hat. Ferner ist das calcinierte basische Magnesiumcarbonat mit den Analysenwerten 82 bis 96$ MgO, 2 bis 8j£ CO2 und 2 bis 11 # HgO sehr vuliminös, während das durch Calcinieren von basischem Magnesiumcarbonat bei 750 bis 100O0C hergestellte Produkt (MgO) große Teilchen und ein kleines Volumen sowie eine geringe viskositätssteigernde Wirkung aufweist.
Das für die Zwecke der Erfindung zu verwendende calcinierte basische Magnesiumcarbonat wird somit an vorteilhaftesten durch Calcinieren des basischen Magnesiumcarbonate bei etwa 350 bis 7000C, vorzugsweise bei etwa 400 bis 55O0C, hergestellt.
Für die Zwecke der Erfindung können beliebige bekannte ungehärtete Alkydharze verwendet werden ( siehe beispielsweise die U.S.A.-Patentschriften 2 255 313 und 2 667 430). Besonders vorteilhaft sind ungehärtete Alkydharze, die wenigstens ein Monomeres mit einer polymerisierbaren Doppelbindung enthalten, und ungesättigte Polyesterharze mit einer Säurezahl von 10 bis 100, die durch Kondensationspolymerisation von oc,ß-ungesättigten
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Polycarbonsäuren und Diolen mit oder ohne gesättigte oder aromatische Polycarbonsäuren hergestellt worden sind. Als cc,ß-ungesättigte Polycarbonsäuren eignen sich beispielsweise Maleinsäure, Fumarsäure, Itaconsäure usw., und als gesättigte oder aromatische Polycarbonsäuren kommen beispielsweise Phthalsäure, Isophthalsäure, Terephthalsäure, Tetrahydrophthalsäure, Endomethylentetrahydrophthalsäure, Hexachlorendometylenphthalsäure, Tetrachlorphthalsäure, Tetrabromphthalsäure usw. in Präge. Geeignete Diole sind beispielsweise Propylenglykol, Dipropylenglykol, Äthylenglykol, Diäthylenglykol, Bisphenol A, hydriertes Bisphenol A, Neopentylglykol, Trimethylpentandiol, Butandiol, Hexandiol, Hydroxyäther von Bisphenol A usw. Als Monomere mit einer pdLymerisierbaren Doppelbindung eignen sich beispielsweise Styrol, Vinyltoluol, Methylmethacrylat, Vinylacetat , Diallyphthalat, Triallylcyanurat usw.Zur Herstellung der ungehärten Alkydharze können ferner gegebenenfalls geeignete Polymerisationsinhibitoren (z.B. Hydrochinon, Chinon, tertiäres Butylcatechin, Kupferverbindungen usw.), Polymerisationskatalysatoren (z.B.Peroxydverbindungen, wie Benzolperoxyd, Hydroperoxyde, wie tertiäres Butylhydroperoxyd, Ketonperoxyde, wie MethyläthylketonperoxyJs, Perbenzoate, wie tertiäres Butylperbenzoat), Stabilisatoren (z.B. Phenolderivate, wie butyliertes Hydroxytoluol, butyliertes Hydroxyanisol usw.), verstärkaües Fasermaterial, Pigmente, Farbstoffe, Antioxydantien, feuerfestmachende Mittel, Füllstoffe, und andere Zusätze zugegeben werden.
Gemäß der Erfindung wird das calcinierte basische Magnesiumcarbonat mit den genannten Analysenwerten dem ungehärteten Alkydharz zugesetzt. l>ie Zugabe kann während der Herstellung des ungehärteten Alkydharzes erfolgen. Das calcinierte basische Magnesiumearbonat wird gewöhnlich in einer Menge von etwa 1 bis 7 Teilen,
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vorzugsweise von 1 bis 4 teilen, pro 100 Teile des ungehärteten Alkydharzes zugesetzt. Die Viskosität des hietoei erhaltenen Gemisches steigt sehr schnell (z.B. nach 4 "bis 8 Stunden), ohne daß erhitzt wird oder andere Verbindungen zugesetzt werden. Das Gemisch kann zum Gießen, zur Herstellung von Schiditpresstoff en oder zur Herstellung von vorimprägniertem Material durch Imprägnieren von Fasermaterial verwendet werden.
DaB mit dem erfindungsgemäßen Harzgemisch vorimprägnierte Fasermaterial ist nicht klebrig, und ein Ausfließen des Harzes aus dem imprägnierten Material ist nie festzustellen.
Daher kann das mit dem erfindungsgemäßen Harz vorimprägnierte Fasermaterial mit Sicherheit lange Zeit gelagert oder transportiert werden, ohne daß unangenehme Begleitscheinungen, wie Verklebung des vorimprägnierten Materials mit sich selbst oder Ausfließen des Harzes eintreten. Daher kann das so vorimprägnierte Material einfach und vorteilhaft durch Formpressen zu den verschiedensten Produkten verarbeitet werden.
In den folgenden Beispielen sind sämtliche Temperaturen unkorrigiert. Die Mengenangaben beziehen sich auf das Gewicht.
Beispiel 1 A) Herstellung eines ungehärteten Alkydcopolymeren
Man erhitzt ein Gemisch von 60 Mol Isophthalsäure und 100 Mol Propylenglykol auf 175 bis 1770C, bis man ein Polyesterharz mit einer Säurezahl von 20 erhält. Zum Polyesterharz gibt man 0,04 Mol Hydrochinon und 40 Teile Maleinsäureanhydrid. Man erhitzt das Gemisch auf 190 bis 2000C, bis man das ungesättigte Mischpolyesterharz mit einer Säurezahl von 14 erhält. Man löst 200
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Teile des so erhaltenen ungesättigten Mischpolyesterharzes in 200 Teilen Styrol, wobei man ein ungehärtetes Alkydcopolymeres erhält.
B) Herstellung von calciniertem basischen Magnesium- t carbonat
Die Calcinierung des basischen Magnesiumcarbonate wird bei verschiedenen Temperaturen mit unterschiedlicher Sauer durchgeführt, wobei die nachstehend genannten calcinierten basischen Magnesiumcarbonate erhalten werden. Bei den Versuchen A,B und C geht man von einem basischen Magnesiumcarbonat der Formel 4 MgCO,.Mg(OH)2* 4 H2O und bei den Versuchen D1E, und P von einer Verbindung der Formel 4 MgCO^. Mg(OH)2. 5 H2O aus.
Ver- Calcinierungs- Calcinierungs- Analysenwerte des such temperatur, C dauer, Stunden calcinierten basischen Magnesiumcarbonate, jC
500 2 MgO CO2 H2O
1 400 5 90,67 2,66 6,67
B 300 5 83,72 6,42 9,86
C 550 5 63,30 25,90 10,80
D 560 5 95,67 2,10 2,23
E 500 3 96,22 2,09 1,69
F Herstellung eines ungehärteten 93,80 3,54 2,66
P) Alkydmi s chpolxmeri sats
Die oben genannten calcinierten basischen Magnesiumcarbonate werden su Mischungen der folgenden Zusammensetzung verarbeitet:
Ungehärtetes Alkydcopolymeres 100 Teile
Benzoylperoxyd 1 Teil
Zinkstearat 3 Teile
Calciniertes basisches Magnesiumcarbonat 2 Teile "(verschiedene Produkte)
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Bei den Vergleichsversuchen G,H,I,J und K werden die folgenden Verbindungen an Stelle des calcinierten basischen Magnesiumcarbonats verwendet:
Versuch
G 2 Teile MgO, erhalten durch Calcinieren von Magnesiumhydroxyd bei 1000 C
H 2 Teile MgO (Spezialqualität gemäß japanischer Industrienorm)
I 2 Teile MgO(erste Klasse der japanischen Industrienorm
J 2 Teile MgO(Spezialqualität gemäß der japanischen Industrienorm) + 7,5 Teile Stearinsäure
K 2 Teile MgO (erste Klasse gemäß der japanischen Industrienorm) + 15,0 Teile Stearinsäure.
Man läßt die Harzgemische bei 25°Cstehen und misst ihre Viskosität nach 60, 120, 180 und 240 Minuten. Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle genannt.
O 60 Viskosität in Minuten Centipoise
Versuch 3200 7000 Zeit, 180
3200 5200 120 22600 240
A 3200 4600 11200 13400 48000
B 3200 5000 7800 7200 21000
C(Ver
gleichs-
versuch)
3200 4800 5700 11200 8600
D 3200 7200 7400 7800 18000
E(Ver-
gleichs-
versuch)
3200 4000 6000 23300 10000
F 3200 3400 12000 5250 50000
G(Ver-
gleichs-
versuch)
3200 3800 4700 3600 6000
H(Vei"i-
gleichs-
versuch)
3500 4300 3700
I (Ver
gleichs-
versuch)
4000 4600
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0 .60 Viskosität in 180 Centipoise
Versuch 5600
7350
5600
7400
Zeit, Minuten 5700
7600
120 240
«J(ver-
gleichs-
versuch)
K(Ver-
gleichs-
versuch)
5650
7400
5700
7750
Anmerkung: Beim Versuch K wurde festgestellt, daß die Stearinsäure sich vom Harz unter Bildung von zwei Schichten trennt, so daß die beim Versuch K verwendete Verbindung ungeeignet ist.
Beispiel 2 A) Herstellung eines ungehärteten Alkydcopolymeren
Man erhitzt ein Gemisch von 50 M0I Maleinsäureanhydrid, 50 Mol Phthalsäure, 100 Mol Propylenglykol und 0,04 Mol Hydrochinon auf 180 bis 200 C, bis man ein ungesättigtes Mischpolyesterharz mit einer Säurezahl von 30 erhält. Man löst 200 Teile des so erhaltenen Harzes in 160 Teilen Styrol.
B) Herstellung von calciniertem basischen Magnesiumcarbonat
Man calciniert basisches Magnesiumcarbonat der Formel 4 MgCO3.Mg(OH)2.4 H2O 5 Stunden bei 5000C, wobei man calciniertes Magnesiumcarbonat mit den Analysenwerten
MgO, 2,66# CO2 und 6,12$ H2O erhält. C) Herstellung einer vorimprägnierten Glasfasermatte
Man imprägniert 50 Teile Glasseidematte mit einem Gemisch aus 100 Teilen ungehärtetem Alkydcopolymerem, 1 Teil Benzoylperoxyd, 3 Teilen calciniertem basischen Magnesiumcarbonat, 3 feilen Zinkstearat und 0,1 feilen Stabilisator (butyliertes Hydroxytoluol). Die impräg-
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nierte Glasseidematte wird nach 6 bis 8 Stunden bei Eaumtemperatur nicht-klebrig und zeigt nach 10 bis 15 Stunden eine Härte von 75 (Shore-Härtemesser C). Diese Härte ist zum Pressen am vorteilhaftesten, obwohl die vorimprägnierte Glasseidematte im allgemeinen schon gepresst werden kann, wenn sie nicht-klebrig gewordenist.
Bei einem Vergleichsvereuch, bei dem 3 Teile Magnesiumoxyd an Stelle von calciniertem basischen Magnesiumcarbonat verwendet werden,wird das Produkt nach 1 bis 2 Tagen bei Raumtemperatur nicht-klebrig und erfordert 5 bis 6 Tage, um eine Härte von etwa 75 zu erreichen.
Beispiel 3
Man calciniert basisches Magnesiumcarbonat der Formel A MgC0,.Mg(OH)2.5 H2O 3 Stunden bei 5000C und erhält calciniertes basisches Magnesiumcarbonat mit den Analysenwerten 93t80j6 MgO, 3f54?6 CO2 und 2f66f> H2O. Auf die in Beispiel 2 (C) beschriebene Weise wird das calcinierte basische Magnesiumcarbonat zur Herstellung von vorimprägnierten Glasseidematten verwendet, die nach 6 bis 8 Stunden bei Baumtemperatur nicht-klebrig werden und nach 10 bis 15 Stunden eine Härte von 75 (Shore-Härtemesser C) zeigen.
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Claims (7)

- 12 - . Patentansprüche
1) Harzartige Masse, enthaltend ein ungesättigtes Alkydharz und ein calciniertes basisches MagneBiumcarbonat mit Analysenwerten von 82 bis 9&fo MgO, 2 bis Qfo CO2 und 2 bis 11 Ji H2O.
2) ' Harzartige Masse, die man durch Härten der harzartigen Masse gemäß Beispiel 1 erhalten hat.
3) Verfahren zur Erhöhung der Viskosität eines ungehärteten Alkydharzes, dadurch gekannzeichnet, daß man zu einem nicht-gehärteten Alkydharz ein calciniertes basisches Magnesiumcarbonat mit Analysenwerten von 82 bis 96$ MgO, 2 bis 8$ CO2 und 2 bis 11$ H2O hinzufügt und die erhaltene Mischung solange stehen läßt, bis sie die gewünschte Viskosität erreicht hat.
4) Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß man das Gemisch aus calciniertem basischem Magnesiumcarbonat und dem ungehärteten Alkydharz bei Haumtemperatur ohne Erhitzen stehen läßt.
5) Verfahren nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß man auf je 100 Gew.-'^eile der ungesättigten Alkydharze 1 bis 7 Gew.-Teile des calcinierten basischen Magnesiumcarbonats verwendet.
6) Verfahren zur Herstellung von mit ungehärtetem Alkydharz imprägnierten faserartigent Material, dadurch gekennzeichnet, daß man ein calciniertes basisches Magnesiumcarbonat mit Analysenwerten von 82 bis 96$ MgO, 2 bis Sfo COp und 2 bis 11$ HpO in einem ungehärteten Alkydharz dispergiert und mit dem so erhaltenen Gemisch da.s faserartige Material imprägniert.
7 0 9 8 8 1/0664
DE1719222A 1966-09-12 1967-09-09 Ungesättigte Polyesterformmassen erhöhter Viskosität Withdrawn DE1719222B2 (de)

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