DE2311395A1 - Verfahren zur herstellung haertbarer polyesterformmassen - Google Patents
Verfahren zur herstellung haertbarer polyesterformmassenInfo
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Description
Verfahren zur Herstellung härtbarer Polyesterformmassen
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung härtbarer Polyesterformmassen, die neben üblichen Zusatz- und
Hilfsstoffen Erdalkalioxide enthalten, wobei zur Beschleunigung
des Eindickvorgangs derartiger Massen bestimmte aktive Zusatzstoffe mitverwendet werden.
Form- und Preßmassen aus ungesättigten Polyesterharzen enthalten üblicherweise außer ungesättigten" Polyestern und damit copolymerisierbaren
monomeren Vinylverbindungen, Polymerisationsinitiatoren und Inhibitoren sowie häufig pulverförmige Füllstoffe
und Glasfasern oder flächige Glasfasergebilde. Um klebfreie Produkte mit optimalem Fließverhalten bei den erforderlichen Aushärtungsbedingungen
zu bekommen, werden den Polyesterformmassen vor dem Vermischen mit Füllstoffen geringe Mengen feinteiligen
Erdalkalioxids zugemischt. Dabei findet durch Salzbildung mit den Carboxylendgruppen des ungesättigten Polyesters und eine
Komplex—__bildung eine Eindickung statt. Der oft langwierige
Reifungsprozeß, der bis zu mehreren Wochen dauern kann, erschwert aber eine rationelle, schnelle Verarbeitungsweise, da er eine
nacht ellige größere Lagerhaltung bei fortlaufender Produktion von
Formteilen bedingt.
Man kennt zahlreiche Zusätze zur Beschleunigung des Viskositätsanstieges MgO-haltiger ungesättigter Polyesterharze; so verkürzt
z.B. nach der DT-PS 1 198 551 Wasser in geringer Konzentration die Eindickzeit, setzt jedoch den Viskositätsendwert herab, so
daß häufig keine klebfreien Produkte resultieren. Bekannt sind aus der US-PS 3 465 061 auch Zusätze von Dicarbonsäureanhydriden,
wie etwa Hexahydrophthalsäureanhydrid und aus der britischen PS 1 058 460 Zusätze von Carbonsäuren, Carbonsäurehalo-
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geniden, sauren Phosphorigsäureestern oder deren Halogeniden sowie
Sulfonsäuren und Sulfonsäurehalogeniden.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren aufzuzeigen,
bei dem dieser Reifungsprozeß noch schneller abläuft und diese Beschleunigung reproduzierbar ist, ohne daß die Haltbarkeit
und der Viskositätswert der eingedickten Formmasse nachteilig beeinflußt werden.
Überraschenderweise wurde nun gefunden, daß man den Eindickungsprozeß
von ungesättigten Polyesterharzen mit Hilfe bestimmter, bereits in Mengen <
0,1 #■ wirksamer Halogenverbindungen reproduzierbar
beschleunigen kann, ohne dabei die Haltbarkeit und den Viskositätsendwert der eingedickten Masse nachteilig zu beeinflussen.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung
von in Gegenwart üblicher Polymerisationsinitiatoren härtbaren, ungesättigten Polyesterformmassen auf Basis eines Gemisches
aus
a) mindestens einem ungesättigten Polyester,
b) mindestens einer copolymerisierbaren olefinisch ungesättigten Verbindung,
c) einem Erdalkalioxid und/oder -hydroxid,
d) mindestens einem Inhibitor sowie gegebenenfalls
e) üblichen Füllstoffen, Verstärkungsstoffen, inerten Lösungsmitteln,
Polymerisationsbeschleunigern und/oder weiteren üblicherweise bei der Verarbeitung von Polyesterformmassen verwendeten
Hilfsstoffen,
das dadurch gekennzeichnet ist, daß 0,005 bis 1 Gewichtsprozent, bezogen auf ungesättigtes Polyesterharz a) + b), mindestens einer
Verbindung der allgemeinen Formel
Z °
zugesetzt wird, wobei Z für Wasserstoff, Deuterium, Phosphor, Bor,
Aluminium, Gallium, Silicium, Germanium, Zinn, Blei, Antimon, Wismut, Zink, Titan, Zirkon oder Schwefel und X für Fluor, Chlor,
Brom, Jod oder deren Gemische stehen und η = 0, 1 oder 2 sowie
m = 2, 3, 4,5 oder 6.
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Eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens
besteht darin, daß zusätzlich eine Verbindung mit mindestens einer Hydroxylgruppe mitverwendet wird. Besonders bevorzugt ist
eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, bei der die Verbindung der allgemeinen Formel Z On Xn (f) mindestens eine
Verbindung aus der Gruppe HCl, HBr, PCl51 POCl5, SOCl2, SO2Cl2,
SiCl4, SnCl4 und TiCl4 ist, sowie als Verbindung mit mindestens
einer Hydroxylgruppe mindestens eine Verbindung aus der Gruppe Wasser, Methanol, Xthanol, Isopropanol, n-Propanol, Butanol,
Äthylenglykol und Propylenglykol-1,2 verwendet wird.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
besteht ferner darin, daß die Verbindung der allgemeinen Formel Z 0 3L· (f) der Lösung des ungesättigten Polyesters a)
in b) oder einem inerten Lösungsmittel vor oder bei dem Vermischen mit den Komponenten b) bis e) zugegeben wird.
Ungesättigte Polyesterharze reagieren zwar reproduzierbarer und schneller mit Magnesiumoxid, wenn sie bereits Magnesium salzartig
an die Carboxylgruppen des Polyesters gebunden enthalten (vglo DT-PS 1 209 738). Es war aber nicht vorherzusehen, daß die
Reaktivität dieser Produkte, die u.a. durch partielle Umsetzung der Polyester-Carboxylgruppen mit Magnesiumoxid hergestellt werden
können, durch den Einsatz erfindungsgemäßer Halogenverbindungen (f) extrem gesteigert wird.
Zu den Aufbaukomponenten der für das erfindungsgemäße Verfahren in Frage kommenden Formmassen ist im einzelnen folgendes auszuführen;
(a) Als ungesättigte Polyester eignen sich die üblichen Polykondensationsprodukte
aus mehrwertigen, insbesondere zweiwertigen Carbonsäuren und deren veresterbaren Derivaten, die
mit mehrwertigen, insbesondere zweiwertigen Alkoholen esterartig verknüpft sind, und gegebenenfalls zusätzlich Reste
einwertiger Carbonsäuren und/oder Reste einwertiger Alkohole und/oder Reste von Hydroxycarbonsäuren enthalten, wobei zumindest
ein Teil der Reste über äthylenisch ungesättigte copolymerisierbare Gruppen verfugen muß.
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Als mehrwertige, insbesondere zweiwertige, gegebenenfalls ungesättigte Alkohole eignen sich die üblichen, insbesondere
acyclische Gruppen, cyclische Gruppen als auch beide Arten von Gruppen aufweisenden Alkandiole und Oxaalkandiole, wie
z.Bc Äthylenglykol, Propylenglykol-(1,2), Propandiol-(1,3),
Butylenglykol-(1,3), Butandiol-(1,4), Hexandiol-(1,6), 2,2-Dimethylpropandiol-(1,2),
Diäthylenglykol, Triäthylenglykol, PoIyäthylenglykol, Cyclohexandiol-(1,2), 2,2-Bis~(p-hydroxycyclohexyl)-propan,
Neopentylglykol, 1,4-Bis-methylolcyclo~
hexan, Vinylglykol, TrimethyIolpropanmonoallylather oder
1,4-Butendiolc Ferner können ein-, drei- und höherwertige
Alkohole, wie z.B. Äthylhexanol, Fettalkohole, Benzylalkohol, 1,2-Di-(allyloxy)-propanol-(3), Glycerin, Pentarythrit oder
Trimethylolpropan in untergeordneten Mengen mitverwendet werden. Die mehrwertigen, insbesondere zweiwertigen Alkohole
werdenim allgemeinen in stöchiometrischen oder annähernd stöchiometrischen Mengen mit mehrbasischen, insbesondere
zweibasischen Carbonsäuren bzw. deren kondensierbaren Derivaten umgesetzt.
Geeignete Carbonsäuren bzw» deren Derivate sind zweibasische
olefinisch ungesättigte, vorzugsweise α,β-olefinisch ungesättigte
Carbonsäuren, wie z.B. Maleinsäure, Fumarsäure, Itaconsäure, Citraconsäure, Methylenglutarsäure und Mesaconsäure
bzw. deren Ester oder Anhydride. In die Polyester können weiterhin zusätzlich andere modifizierend wirkende zweibasische
ungesättigte und/oder gesättigte sowie aromatische Carbonsäuren, wie z.B. Bernsteinsäure, Glutarsäure, ct-MethyIglutarsäure,
Adipinsäure, Sebacinsäure, Pimelinsäure, Phthalsäureanhydrid, o-Phthalsäure, Isophthalsäure, Terephthalsäure,
Dihydrophthalsäure, Tetrahydrophthalsäure, Tetrachlorphthaisäure,
3,6-Endomethylen-1,2,3,6-tetrahvdrophthalsäure, Endomethylentetrachlorphthalsäure
oder Hexachlorendomethylentetrahydrophthalsäure einkondensiert sein, ferner ein-, drei-
und höherbasische Carbonsäuren, wie z.B. Äthylhexansäure,
Fettsäuren, Methacrylsäure, wie z.B. Propionsäure, Benzoesäure, 1,2,4-Benzoltricarbonsäure oder 1,2,4,5-Benzoltetracarbonsäure.
Diese ungesättigten Polyester werden im allgemeinen durch
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Schmelzkondensation oder Kondensation unter azeotropen Bedingungen
aus ihren Komponenten hergestellt.
Es hat sich im allgemeinen als zweckmäßig erwiesen, wenn die ungesättigten Polyester eine Säurezahl von 10 bis 100, vorzugsweise
von 25 bis 60, sowie ein mittleres Molekulargewicht von etwa 800 bis 4 000 aufweisen."
Bezüglich der Zusammensetzung ungesättigter Polyester sei beispielsweise auch auf das Buch von H. V. Boenig, Unsaturated
Polyesters: Structure and Properties, Amsterdam, 1964, verwiesen.
Die erfindungsgemäßen Formmassen enthalten Im allgemeinen 10
bis 50, vorzugsweise 15 bis 35, Gewichtsprozent, bezogen auf
die Komponenten a) bis e), an ungesättigten Polyestern a).
(b) Als copolymerisierbare olefinisch ungesättigte monomere Verbindungen
kommen die üblicherweise zum Herstellen ungesättigter Polyesterformmassen verwendeten Vinyl- und Allylverbindungen
in Frage, wie Styrol, substituierte Styrole, wie p-Chlorstyrol oder Vinyltoluol, Ester der Acrylsäure und Methacrylsäure
mit 1 bis 18 Kohlenstoffatome enthaltenden Alkoholen, wie z.B. Methacrylsäuremethylester, Acrylsäurebutylester,
Äthylhexylacrylat, Hydroxypropylacrylat, Dicyclopentadienylacrylat, Butandioldiacrylat und (Meth)-acrylsäureamide,
/llylester.
wie z.B. Diallylphthalatj und Vinylester, wie z.B. Athylhexan-
wie z.B. Diallylphthalatj und Vinylester, wie z.B. Athylhexan-
säurevinylester, Vinylpivalat und andere.
Desgleichen eignen sich Gemische der genannten olefinisch ungesättigten
Monomeren. Bevorzugt geeignet als Komponente (b) sind Styrol, Vinyltoluol, a-Methylstyrol und Diallylphthalat.
Die Komponente (b) ist in den erfindungsgemäßen Formmassen im allgemeinen in einer Menge von 15 bis 50, vorzugsweise von
20 bis 40, Gewichtsprozent, bezogen auf die Mischung der Komponenten (a) + (b), enthalten.
(c) Als Erdalkalioxide eignen sich Calciumoxid, Calciumhydroxid und vorzugsweise Magnesiumoxid sowie Gemische dieser Oxide bzw.
Hydroxide. Diese können auch teilweise durch Zinkoxid ersetzt sein.
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Der Gehalt der erfindungsgemäßen Formmasse an Komponente (c) beträgt im allgemeinen 0,05 bis 10, vorzugsweise 0,2 bis 3,
3.lif*
Gewichtsprozent, bezogen*die Mischung der Komponenten (a)
und (b).
(d) Als Inhibitoren kommen die üblichen in Frage, wie z.B. Hydrochinon,
tert.-Butylbrenzkatechin, p-Benzochinon, Chloranil,
Nitrobenzole, wie m-Dinitrobenzol, Thiodiphenylamin oder
Salze von N-Nitroso-N-cyclohexylhydroxylaminen sowie deren
Gemische. Die Inhibitoren sind in den Formmassen im allgemeinen in einer Menge von 0,005 bis 0,1, vorzugsweise 0,01
bis 0,05, Gewichtsprozent, bezogen auf die Komponenten (a) und (b), enthalten.
(e) Den für das erfindungsgemäße Verfahren in Frage kommenden Formmassen werden außerdem meistens übliche Füllstoffe, Verstärkungsstoffe
sowie gegebenenfalls inerte Lösungsmittel, Polymerisationsbeschleuniger und/oder weitere üblicherweise
bei der Verarbeitung von Polyesterformmassen verwendete Hilfsstoffe zugesetzt.
Geeignete Füllstoffe sind z.B. übliche feinpulverige oder körnige anorganische oder organische Füllstoffe, wie Zement, Talkum,
Kiegelgur, Holzmehl, Holzspäne und dergleichen.
Als Verstärkungsstoffe kommen in Frage anorganische oder organische
Fasern oder flächige, gegebenenfalls daraus gewebte Gebilde, z.B. solche aus Glas, Asbest, Zellulose und synthetischen
organischen Hochpolymeren.
Die Füll- und Verstärkungsstoffe können in Mengen von 3 bis 200 Gewichtsprozent, bezogen auf die Komponenten (a) bis (d),
verwendet werden.
Als weiterhin gegebenenfalls mitzuverwendende inerte Lösungsmittel
kommen Ketone, Ester, Kohlenwasserstoffe in Mengen bis zu 100 Gewichtsprozent, bezogen auf die Komponente (a),
schrumpfungsmindernde Zusätze, wie z.B. thermoplastische
Polymere, wie Polystyrol, Styrolcopolymerisate, Polyvinylacetat oder Poly(meth)-acrylate in Mengen bis zu etwa 15
Gewichtsprozent, bezogen auf die Komponenten (a) + (b), ferner Polymerisationsbeschleuniger in Betracht.
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(f) Erfindungsgemäß wird den Formmassen mindestens eine Verbindung
der allgemeinen Formel
zugesetzt, wobei Z für Wasserstoff, Deuterium, Bor, Phosphor, Aluminium, Gallium, Silicium, Germanium, Zinn, Blei, Antimon,
Wismut, Zink, Titan, Zirkon oder Schwefel, X für Fluor, Chlor, Brom, Jod oder deren Gemische stehen und η = 0, 1 oder 2 sowie
m = 2, 3, 4, 5 oder 6. Derartige geeignete Stoffe sind z.B. Halogensauerstoffverbindungen, Phosphor- und Schwefelhalogenide
sowie Metallhalogenide mit Lewis-Säure-Charakter; vorzugsweise eignen sich als Zusätze der allgemeinen Formel
Z On Xm HCl, HBr, PCl5, POCl5, SOCl2, SO2Cl2, SiCl4, SnCl4
und TiCl4. Diese Halogenverbindungen werden den Formmassen
im allgemeinen in Mengen von 0,005 bis 1, vorzugsweise 0,04 bis 0,2, Gewichtsprozent, bezogen auf ungesättigtes
Polyesterharz (a) + (b) zugesetzt.
Ein Effektivitätsvergleich (s. Tabellen 1 und 2) zeigt,
daß die erfindungsgemäßen Zusätze (f) (Tab. 1, Nr. 1 und Tab. 2, Nr. 2 bis 7) der für die Beschleunigung des Viskositätsanstieges
dei Formmassen bereits bekannten Zusätzen (Tab. 1, Nr. 2 und Tab. 2, Nr. 8 bis 14) deutlich überlegen sind; die Viskosität der mit
den Halogenverbindungen (f) versehenen Ansätze steigt schneller an. Die hervorragende eindickbeschleunigende Wirkung - auch bei
Raumtemperatur - zeigt Tabelle 3, in der Ergebnisse, die mit einem ungesättigten Polyesterharz (Harz B) mit Magnesiumoxid-
und Phosphortrichlorid-Zusatz erhalten worden sind, verglichen werden mit analogen Versuchen ohne Phosphortrichlorid-Zusatz.
Sowohl die bei 550C wie die bei 220C erhaltenen Viskositätswerte
differieren überraschenderweise um mehrere Zehnerpotenzen.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die erfindungsgemäß zu verwendenden
Halogenverbindungen (f) mit dem ungesättigten Polyester und Erdalkali(hydr)-oxid zu kombinieren.
So ist es z.B. von Vorteil, das im allgemeinen inhititorhaltige ungesättigte Polyesterharz (a) + (b) + (d) mit einem
Unterschuß an Magnesiumoxid, z.B. mit einer Menge von 0,2 bis 0,4 io MgO, bezogen auf das ungesättigte Polyesterharz (a) + (b),
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mit den Halogenverbindungen (f) zu vermischen und bei Temperaturen
von etwa 10 bis 10O0C, vorzugsweise von 40 bis 800C, 5 bis
120 Minuten lang zu behandeln. Das so erhaltene aktivierte Harzgemisch ist sehr gut lagerfähig und wird dann vom Verarbeiter
zweckmäßigerweise mit· weiterem Erdalkali(hydr)-oxid, gegebenenfalls
einem weiteren Zusatz an Komponente (f), den unter (e) genannten Füll- und Verstärkungsstoffen sowie weiteren für die
Verarbeitung ungesättigter Polyesterharzmassen üblichen Hilfsund Zusatzstoffen sowie für die Härtung üblicherweise verwendeten
Polymerisationsinitiatoren vermischt und in üblicher Weise zu Form- oder Preßkörpern ausgehärtet.
Anstelle dieses Zweistufenverfahrens kann jedoch auch das Vermischen
der Komponenten (a) bis (f) in einem einzigen Arbeitsgang erfolgen, wobei die Reihenfolge der Zugabe der einzelnen Komponenten
beliebig sein kann, Komponente (f) also auch zuletzt zugegeben
werden kann. Zweckmäßigerweise wird meistens zunächst das ungesättigte Polyesterharz mit der Halogenverbindung (f) kombiniert
und dann Magnesiumoxid usw. eingemischt.
Desgleichen kann auch der ungesättigte Polyester (a) mit einem inerten Lösungsmittel, wie z.B. Aceton oder Äthylacetat gelöst,
zunächst mit der Halogenverbindung (f) kombiniert, anschließend Erdalkali(hydr)-oxid und dann Komponente (b), wie z.B. Styrol,
Diallylphthalat oder ein bei Raumtemperatur fester polymerisierbarer Stoff, wie z.B. ein Diallylphthalatpräpolymeres oder Acrylamid,
sowie die übrigen Komponenten (Füll-, Verstärkungsstoffe usw.) und Initiator zugefügt und das inerte Lösungsmittel schließlich
verdampft werden.
Tabelle 4 zeigt klar, daß offensichtlich die Reaktivitätssteigerung
- meßbar an der Viskositätserhöhung mit der Zeit - nicht in erster Linie auf das im ungesättigten Polyesterharz vorher
eingebaute Magnesium, sondern vielmehr auf die Anwesenheit des Halogenids - beispielsweise Phosphortrichlorid - zurückzuführen
ist (vgl. dazu Beispiele A und B mit C, D, E und F der Tabelle 4).
Die in Tabelle 5 zusammengefaßten Ergebnisse (Harz C + 1,07 $
MgO) zeigen, daß auch Umsetzungen ungesättigter Polyester mit MgO
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in inerten Lösungsmitteln durch erfindungsgemäß geringe Zusätze von Halogenverbindungen (f) stark begünstigt werden.
Es ist zwar bereits bekannt, daß die Umsetzung ungesättigter Polyesterharze
mit Magnesiumhydroxid durch Zusätze von Polyalkoholen etwa Glycerin - beschleunigt wird (US-PS 3 631 144) und daß das
Eindicken MgO-haltiger Polyesterharze durch Zusatz von Wasser
(DT-PS 1 198 551) beschleunigt wird; überraschenderweise hat sich jedoch gezeigt, daß durch Kombination von Verbindungen mit mindestens
einer Hydroxylgruppe mit den speziellen Halogenverbindungen (f) bei der Eindickung ungesättigter Polyesterharze mit Magnesiumoxid
ein synergistischer Effekt erreicht wird. Mit Hilfe dieser Arbeitsweise ist es möglich, die Reifezeit der Formmassen
noch erheblich zu verkürzen und den Viskositätsanstieg MgO-haltiger ungesättigter Polyesterharze gezielt über die Konzentration
der Hydroxyverbindungen einzustellen. Darüber hinaus bietet sich zur Prepregherstellung die Nutzung hochreaktiver Systeme an, die
dennoch eine ausreichende Verarbeitungszeit garantieren. Beispielsweise wird die Halogenverbindung (f) in einem MgO-haltigen
ungesättigten Polyesterharz vorgelegt und eine Hydroxylgruppen enthaltende Verbindung - gegebenenfalls in Mischung mit ungesättigtem
Polyesterharz oder einer flüssigen Vinylverbindung unmittelbar vor der Glasmattentränkung zugesetzt. Danach steigt
die Viskosität sehr schnell an (vgl. dazu die Ergebnisse der Tabellen 6 bis 8).
Geeignete, mindestens eine Hydroxylgruppe enthaltende Verbindungen
sind außer Wasser organische Hydroxylgruppen enthaltende
Verbindungen der allgemeinen Formel ROH, wobei R für einen geradkettigen oder verzweigten aliphatischen oder cycloaliphatischen
Rest steht, z.B. für-OH5, -C3H5, -C5H7 und-C4H9, oder R1 (OH)x,
wobei R1 für -CH2-CH2;-,-CH2-CH(CH5)-und -CH2-CH-CH2-und χ für
eine ganze Zahl zwischen 2 und 4 steht. Bevorzugt geeignet sind Methanol, Äthanol und Isopropanol.
Besonders geeignet erscheint diese Arbeitsweise feur kontinuierlichen
Fertigung von Formteilen aus ungesättigten Polyestermassen, die entgegen der konventionellen Herstellung in sehr kurzer
Reifezeit etwa auf einem Transportband verarbeitbar sind. Auch
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- ίο - o.z. 29 ψ&Λ 1395
die zweistufige Umsetzung von ungesättigten Polyesterharzen mit MgO kann prinzipiell so erfolgen, daß im ersten Schritt eine
partielle Umsetzung der Carboxylendgruppen in Gegenwart etwa
einer der erfindungsgemäßen Halogenverbindungen stattfindet und im zweiten Schritt die endgültige Eindickung mit Magnesiumoxid
und einer mindestens eine Hydroxylgruppe enthaltenden Verbindung durchgeführt wird. Die Zusätze können auch allein in der letzten
Reaktionsstufe zur Anwendung kommen.
Die Konzentration erfindungsgemäßer Halogenverbindungen (f) bewegt
sich zwischen etwa 0,01 und 1 $, vorzugsweise zwischen 0,04
und 0,2 $, während die Hydroxy!verbindungen im allgemeinen in
Mengen zwischen 0,05 und 5, vorzugsweise zwischen 0,1 und 2 $,
bezogen auf den Anteil an ungesättigtem Polyesterharz (a) + (b) in den Formmassen eingesetzt werden.
Das Vermischen der Einzelkomponenten erfolgt in üblichen Mischaggregaten,
wie z.B. Walzenstuhl oder Kneter.
Zur Aushärtung der erfindungsgemäß erhaltenen Formmassen werden diese mit Polymerisationsinitiatoren, wie sie üblicherweise für
ungesättigte Polyesterharze verwendet werden, kombiniert, insbesondere mit.solchen, die bei Raumtemperatur möglichst stabil
sind, bei erhöhter Temperatur jedoch polymerisationsauslösende Radikale liefern. In Frage kommen beispielsweise Peroxide, wie
z.B. Benzoylperoxid, Dicumylperoxid, Di-tert.~butylperoxid, tert.
Butylperbenzoat oder Azoverbindungen, wie Azodiisobutyronitril
sowie Gemische dieser Initiatoren. Die Initiatormenge in der erfindungsgemäßen Formmasse beträgt im allgemeinen 0,5 bis 6,
vorzugsweise 1 bis 3, Gewichtsprozent, bezogen auf die Komponenten (a) + (b).
Die nach den erfindungsgemäßen Verfahren erhaltenen Formmassen können sehr vielfältig verarbeitet werden, z.B. durch Anwendung
von Druck und erhöhter Temperatur (Heißpressen bzw. Spritzgießen)
Die in den nachstehenden Beispielen angegebenen Teile und Prozente
sind Gewichtsteile bzw. Gewichtsprozente.
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Untersuchung der Wirksamkeit verschiedener Zusätze bei der Umsetzung
von Magnesiumoxid mit dem ungesättigten Polyesterharz A.
Harz A ist eine mit 0,01 # Hydrochinon stabilisierte, 66
styrolische Lösung eines ungesättigten Polyesters (C) aus Maleinsäure,
o-Phthalsäure und Propylenglykol-1,2 im Molverhältnis
: 1 : 3,15. Die Säurezahl des ungesättigten Polyesters beträgt 50.
a) Bei 220C wurden Mischungen dieses Harzes mit je 2 $ Magnesiumoxid
und 0,08 i° Phosphortrichlorid, Hexahydrophthalsäureanhydrid
oder ohne weiteren Zusatz so behandelt, daß weder Styrol verdampfen konnte, noch ein Absitzen des Magnesiumoxids eintrat.
Nach 0, 7 Stunden und nach 24 Stunden wurde die Viskosität mit Hilfe eines Rotationsviskosimeters, bei Werten über 4,1O5 cP
mit einem Konsistometer (Fa. Haake, Berlin) ermittelt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 zusammengefaßt.
Umsetzung von Harz A mit 2 $ "Magnesiumoxid, leicht" (Merck)
bei 220C in Gegenwart von Zusätzen.
| Nr. | Zusatz | J-Cf0J | 0 | VXSJCl | 5· | 10* | jsixax | /er/ na( 7 |
2-1O5 | :n: | 24 | 3· | 107 |
| Stunden | Stunden | ||||||||||||
| 1 | Phosphortri- | Zo, 087 | 8, | ρ | 1. | Stunden | |||||||
| chlorid | 5· | 10^ | 1, | 0· | 104 | ||||||||
| 2 | Hexahydro- | ||||||||||||
| phthalsäure- | /0,087 | 8, | 5· | 102 | 2, | 2-103 | 6· | 105 | |||||
| anhydrid | 4, | ||||||||||||
| - | - | 8, | 2, | ||||||||||
| 3, |
b) Harz A, 1,18 # Magnesiumoxid (DAB6, Merck) und 0,04 1° aktivierende
Zusätze wurden vermischt und 2 Stunden bei 560C unter Rühren gehalten. Die anschließend bei 250C mit einem Rotationsviskosimeter
gemessenen Viskositätswerte sind in Tabelle 2 enthalten.
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Umsetzung von Harz A mit 1,18 fo Magnesiumoxid (DAB6, Merck) und
0,04 $ aktivierenden Zusätzen.
Eeaktionsbedo 2 Stunden, 560Co
Eeaktionsbedo 2 Stunden, 560Co
| Nr. | Zusatz | Viskosität (25°C)/~cP_7 |
| 1 | - | 5,OdO3 |
| 2 | PhosphortriChlorid | 2,2.105 |
| 3 | Phosphoroxytrichlorid | 2,OdO5 |
| 4' | Titan-IV-chlorid | 1,5dO5 |
| 5 | Zinn-IV-chlorid | 5,OdO4 |
| 6 | Silicium-IV-chlorid | 9,0.104 |
| 7 | Aluminiumchlorid (wasserfrei) | 5,2.104 |
| 8 | Eisessig | 2,3dO4 |
| 9 | Chloressigsäure | 1,8JO4 |
| 10 | Acetylchlorid | 6,OdO3 |
| 11 | Acetanhydrid | 1,3dO4 |
| 12 | Phosphorigsäurebutylester- | 3,8dO3 |
| dichlorid | ||
| 13 | p-Toluolsulfonsäure | 2,6.1O4 |
| 14 | p-Toluolsulfonylchlorid | 1,OdO4 |
| Trichloräthylphosphit | 4,7.103 |
Mischungen aus Harz B und 1,18 $ Magnesiumoxid (DAB6, Merck)
wurden, gegebenenfalls mit 0,055 $> Phosphortrichlorid, bei
bzw. 230C gehalten, wobei durch Rühren ein Absitzen des Oxids
verhindert wurde. Harz B ist eine 65 $ige styrolische Lösung
eines ungesättigten Polyesters aus Maleinsäure und Propylenglykol-1,2
mit der Säurezahl 30, die mit 0,01 $ Hydrochinon stabilisiert war.
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Umsetzung von Harz B bei verschiedenen Temperaturen mit 1,18
Magnesiumoxid (DAB6, Merck); Anfangs viskosität; 3,00°10 cP«,
| Zusatz | [+J | Temperatur | Reaktionszeit C Stunden7 |
Viskosität /"cP_7 |
| Phosphor trichlorid Phosphor trichlorid |
/"0,0557 /0,055.7 |
55 55 23 23 |
3 3 19 19 |
9,0.103 3,18.107 6,9.105 8,4.106 |
Untersuchung der zweistufigen Umsetzung von Harz A mit Magnesiumoxid
und gegebenenfalls Zusätzen.
In der ersten Stufe wurden Proben von Harz A bei 800Q bzw. 220G
mit 0,4 5^ Magnesiumoxid, gegebenenfalls in Gegenwart von 0,08 #
Phosphortrichlorid behandelt. Die resultierenden Produkte wurden in der folgenden zweiten Stufe weiter mit 2 $ Magnesiumoxid und
gegebenenfalls 0,08 # Phosphortrichlorid behandelt. Die sich einstellende
Viskosität wurde jeweils nach 7 und nach 24 Stunden bei Reaktionstemperatur gemessen. Tabelle 4 informiert über die
erhaltenen Ergebnisse.
-H-
409837/0549
VJT
Zweistufige Umsetzung von Harz A mit "Magnesiumoxid, leicht" mit und ohne
Zusatz von PhosphortriChlorid.
I. Stufe Versuch
MgO [$J PCl3 [ij
Temperatur [0Qj Zeit /"Stunden_7
Viskosität (2O0C) /TcPj
8,5*10'
0,4
80 2 1,65°1O3
8,5·1(Τ
0,4
80
2
2
1,6-1O3
0,4
0,08
80
.
1,6-103
1,6-103
II. Stufe
0,4
0,08
22
20
1,6.10:
1,6.10:
| MgO [icJ | 2, | 2 | 105 | 5 | 2 | 1 | O3 | 2 | 08 | 2 | 2 | 08 | 5, | IV) | 0 | 6 | 1 | 2 | 1 | O6 |
| pci3 [ioj | 3, | - | 10 | 3 | - | 1 | O5 | 0, | 6 | 0, | 2, | - | 1 | O7 | 1 | - | 1 | O7 | ||
| Temperatur [0OJ | 22 | 22 | 22 | 22 | 22 | 22 | ||||||||||||||
| Viskosität (220C) /cPj | O5 | 106 | ||||||||||||||||||
| nach 7 Stunden | 2· | ,5- | 1,2.1 | O7 | ,6·· | 107 | 6.1 | ,15- | ||||||||||||
| nach 24 Stunden | 6· | ,6- | 1,3-1 | ,4- | 58- | ,85- | ||||||||||||||
K) υπ
CO
CD
CD
- 15 - O.Z. 29 755
Der im Harz A (Beispiel 1) enthaltene ungesättigte Polyester (C)
aus Maleinsäure, o-Phthalsäure und Propylenglykol-1,2 mit der
Säurezahl 50 wurde in 40 # Aceton gelöst; die Viskosität bei 200C betrug ca. 35 cP. Mehrere Proben dieser Lösung wurden in
Mischung mit je 1,07 $ Magnesiumoxid und gegebenenfalls mit 0,
eines aktivierenden Zusatzes am Rückfluß gehalten. In Tabelle 5 sind die nach einer Stunde bei.200C gemessenen Viskositätswerte
zu sammengefaßt.
| Zusatz | /"0,047 | Viskosität /~cP7nach 1 Stunde 200C |
| — | /0,047 | 4,0·102 |
| Wasser | /0,047 | 1,3·1Ο3 |
| 35 #ige Salzsäure | 3,8·104 | |
| Aluminiumchlorid | 1,6°1Ο5 | |
| (wasserfrei) | ||
Es wurden 100 Teile des mit 0,08 $> Phosphoroxytri Chlorid und 0,01 #
Thiodiphenylamin versetzten Harzes A (vgl. Beispiel 1), 150 Teile Kreide, 3 Teile Titandioxid, 4 Teile Zinkstearat, 1,5 Teile "Magnesiumoxid,
leicht, rein" (Merck) und 3 Teile 50 jtiges tert.-Butylperbenzoat
vermischt und mit dieser Masse Glasmatten getränkt, die zwischen Polyäthylenfolien aufgewickelt wurden. Zum
Herstellen von Pormteilen verpreßte man die 2 bis 3 Tage gereiften
Matten - Glasgehalt 28 $ - 2 Minuten bei 1500C und einem
Druck von 70 kp/cm unter Formgebung, wobei harte, klebfreie und unlösliche Produkte erhalten wurden.
Mischungen aus Harz A und 2 96 "Magnesiumoxid, leicht" wurden mit
0,5 ^ Methanol, 0,08 # Phosphoroxytrichlorid oder mit beiden Zusätzen
bei 23°C gehalten und der Viskositätsanstieg mit der Zeit verfolgt. Meßwerte bis zu 4,0*10^ cP wurden mit Hilfe eines Rotationsviskosimeters,
Werte darüber mit einem Konsistometer (Pa. Haake, Berlin) ermittelt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 6 be-
409837/0549 -16~
- 16 - OoZo 29 755
schrieben. Harz A, eine 65 ^ige styrolische Lösung eines ungesättigten
Polyesters aus Maleinsäure und Propylenglykol-1,2 im
Molverhältnis 1 : 1 mit der Säurezahl 30, ist mit 0,01 $>
Hydrochinon stabilisiert..
Umsetzung von Harz A mit 2 # "Magnesiumoxid, leicht" und verschiedenen
Zusätzen bei 230C
Zusatz
CiJ
Viskosität fcTj nach /"StundenJ7
24
Phosphoroxytrichlorid Methanol Phosphoroxytricnlorid
Methanol
/"0,087
, 57 0,08]
1,8*10' 1,8°10
2,8·10-
4,2=10
3,2·10
2,40«10'
2,0-10
8,9°10
Mischungen aus Harz B und 2 $> "Magnesiumoxid, leicht" wurden mit
0,5 i> Methanol, 0,08 $ Phosphoroxytrichlorid oder mit beiden
Zusätzen bei 220C gehalten und die Viskosität mit der Zeit verfolgt»
Unter den Versuchsbedingungen war das Absitzen von Magnesiumoxid ausgeschlossen. Harz B ist eine 65 $ige styrolische
Lösung eines ungesättigten Polyesters aus Maleinsäure, o-Phthalsäure
und Propylenglykol-1,2 im Molverhältnis 2 ; 1 : 3 mit der
Säurezahl 18, die mit 0,01 $ Hydrochinon stabilisiert ist. Über die Versuchsergebnisse informiert Tabelle 7.
Umsetzung von Harz B mit 2 $ "Magnesiumoxid, leicht" und verschiedenen
Zusätzen bei 220C.
7naa + (7 rät 7 Viskosität /cP7 nach /"Stunden 7
Zusatz /*7 q,O__LO125l_O15i_O,75 2 4
Phosphoroxytri chlorid
Methanol
Phosphoroxytrichlorid Methanol
/0,087 /0,57
2,8·10-
2,8-10-
/δ,Οβ" : 2,8· 1θ3
3,1-10'
1,5-10
J8,0*105
5,ΟΊΟ5
1,8·10ι
2,24-10* 3,9-1O4
409837/0549
_ 17 -
- 17 - O.Zo29 755
Der Viskositätsanstieg von Mischungen aus Harz C, 2 $ "Magnesiumoxid,
leicht" und verschiedenen Zusätzen wurde in Abhängigkeit von der Zeit verfolgt. Dabei waren die Versuchsbedingungen so
gewählt, daß weder Styrol verdampfen, noch Magnesiumoxid sich absetzen konnte. Harz C, eine 60 $ige styrolische Lösung eines
ungesättigten Polyesters aus Maleinsäure, Terephthalsäure und Propylenglykol-1,2 im Molverhältnis 1 : 1 ; 2 war mit einer Kombination
aus 0,01 io Hydrochinon und 0,01 $ Trime thy !hydrochinon
stabilisiert und wies eine Säurezahl von 12 auf. Die Versuchsergebnisse sind in Tabelle 8 enthalten.
Umsetzung von Harz C mit 2 $ "Magnesiumoxid, leicht" und verschiedenen
Zusätzen.
| _ 7 | Reaktionstem | Viskosität /cP7 nach /Stunden/ | 5 | 24 | |
| Zusatz | L fJ | peratur [ 0Cj | 2 | 6,5ΊΟ2 | 2,8Ί03 |
| Phosphoroxy- trichlorid |
/0,087 | 23 | 5.Ο.1Ο2 | 7,8=102 | 2,2Ί03 |
| Methanol | /0,357 | 23 | 8,3·102 | ||
| Phosphoroxy- | r τ | _ | 2,Ο1·1Ο7 | ||
| trichlorid | 0,08 | 23 | 1,34°106 | ||
| Methanol | Lo, 35 | 1,6»1Ο4 | 3,9·1Ο5 | ||
| Äthylenglykol | /0,357 | 21 | 2,2·103 | ||
| Phosphoroxy- | 8,ΟΊΟ6 | ||||
| triChlorid | '0,08 | 21 | 3.1·1θ5 | ||
| Äthylenglykol | 0,35 | 1,0·103 | 1,3·1Ο3 | ||
| Titantetra chlorid |
#,087 | 21 | 3 | ||
| Titantetra | 3,Ο·1Ο5 | 4,9°1Ο6 | |||
| chlorid | 0,08" | 21 | 2,1°1Ο3 | (nach 4 h) | |
| Methanol | 0,35 |
Es wurden 4 000 Teile Harz C (s. dazu Beispiel 3),- das mit 0,08 #
Phosphoroxytrichlorid und 0,35 i» Methanol versetzt war, 4 000
Teile Kreide, "80 Teile "Magnesiumoxid, leicht, rein" und 40 Teile Benzoylperoxidpulver vermischt und mit dieser Masse Glasmatten
-18-
409837/0549
- 18 - O.Ζ» 29 755
getränkt, die zwischen Polyäthylenfolien aufgewickelt wurden. Die bei Raumtemperatur nach einem Tag klebfreien Matten mit
einem Glasgehalt von 28 $ wurden zum Herstellen von Formteilen
zugeschnitten und 5 Minuten bei 12O0C unter einem Druck von
50 kp/cm verpreßt, wobei harte, unlösliche Produkte erhalten wurden.
-19-409837/0549
Claims (4)
1. Verfahren zur Herstellung von in Gegenwart üblicher Polymerisationsinitiatoren
härtbaren, ungesättigten Polyesterformmassen auf Basis eines Gemisches aus
a) mindestens einem ungesättigten Polyester,
b) mindestens einer copolymerisierbaren olefinisch ungesättigten Verbindung,
c) einem Erdalkalioxid und/oder -hydroxid,
d) mindestens einem Inhibitor sowie gegebenenfalls
e) üblichen Füllstoffen, Verstärkungsstoffen, inerten Lösungsmitteln,
Polymerisationsbeschleunigern und/oder weiteren üblicherweise bei der Verwendung von Polyesterformmassen
verwendeten Hilfsstoffen,
dadurch gekennzeichnet, daß 0,005 bis 1 Gewichtsprozent, bezogen
auf ungesättigtes Polyesterharz a) + b), mindestens einer Verbindung der allgemeinen Formel
z °n *m (f)
zugesetzt wird, wobei Z für Wasserstoff, Deuterium, Phosphor, Bor, Aluminium, Gallium, Silicium, Germanium, Zinn, Blei, Antimon,
Wismut, Zink, Titan, Zirkon oder Schwefel und X für Fluor, Chlor, Brom, Jod oder deren Gemische stehen und η = 0,
1 oder 2 sowie m = 2, 3, 4, 5 oder 6.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß außerdem
0,05 bis 5 Gewichtsprozent, bezogen auf ungesättigtes Polyesterharz a) + b), mindestens einer Verbindung mit mindestens
einer Hydroxylgruppe zugesetzt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindung der allgemeinen Formel Z 0 X (f) mindestens
eine Verbindung aus der Gruppe HCl, HBr, PCI,, POCl5,
SOCl2, SO2Cl2, SiCl4, SnCl4 und TiCl4 ist.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindung mit mindestens einer Hydroxylgruppe mindestens eine Verbindung aus der Gruppe Wasser, Methanol,
Äthanol, Isopropanol, n-Propanol, Butanol, Äthylenglykol und Propylenglykol-1,2 ist. _ 2Q
409837/0549
- 20 - O.Z. 29 755
Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verbindung der allgemeinen Formel Z 0 X (f) der Lösung
des ungesättigten Polyesters a) in b) oder einem inerten Lösungsmittel vor oder bei dem Vermischen mit den Komponenten
(b) bis (e) zugegeben wird.
Badische Anilin- & Soda-Fabrik AG
409837/0549
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8281 | Inventor (new situation) |
Free format text: DEMMLER, KURT, DR. HESSE, ANTON, DR., 6700 LUDWIGSHAFEN, DE KOSER, WOLFGANG, DR., 6718 GRUENSTADT, DE |
|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8330 | Complete renunciation |