DE1791173B1 - Entzerrerschaltung fuer linear verzerrte impulsfolgen - Google Patents
Entzerrerschaltung fuer linear verzerrte impulsfolgenInfo
- Publication number
- DE1791173B1 DE1791173B1 DE19681791173 DE1791173A DE1791173B1 DE 1791173 B1 DE1791173 B1 DE 1791173B1 DE 19681791173 DE19681791173 DE 19681791173 DE 1791173 A DE1791173 A DE 1791173A DE 1791173 B1 DE1791173 B1 DE 1791173B1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- circuit
- input
- output
- shift register
- evaluation
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Ceased
Links
- 238000011156 evaluation Methods 0.000 claims description 29
- 238000013139 quantization Methods 0.000 claims description 13
- 230000005669 field effect Effects 0.000 claims description 7
- 230000010354 integration Effects 0.000 claims description 5
- 238000012905 input function Methods 0.000 claims 1
- 239000002243 precursor Substances 0.000 description 5
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 3
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 238000005070 sampling Methods 0.000 description 2
- 101100162210 Aspergillus parasiticus (strain ATCC 56775 / NRRL 5862 / SRRC 143 / SU-1) aflM gene Proteins 0.000 description 1
- 101100102500 Caenorhabditis elegans ver-1 gene Proteins 0.000 description 1
- 108010076504 Protein Sorting Signals Proteins 0.000 description 1
- 230000002238 attenuated effect Effects 0.000 description 1
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 description 1
- 238000004891 communication Methods 0.000 description 1
- 238000012937 correction Methods 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 230000001934 delay Effects 0.000 description 1
- 230000003111 delayed effect Effects 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000002452 interceptive effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L25/00—Baseband systems
- H04L25/02—Details ; arrangements for supplying electrical power along data transmission lines
- H04L25/03—Shaping networks in transmitter or receiver, e.g. adaptive shaping networks
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L25/00—Baseband systems
- H04L25/02—Details ; arrangements for supplying electrical power along data transmission lines
- H04L25/03—Shaping networks in transmitter or receiver, e.g. adaptive shaping networks
- H04L25/03006—Arrangements for removing intersymbol interference
- H04L25/03012—Arrangements for removing intersymbol interference operating in the time domain
- H04L25/03114—Arrangements for removing intersymbol interference operating in the time domain non-adaptive, i.e. not adjustable, manually adjustable, or adjustable only during the reception of special signals
- H04L25/03146—Arrangements for removing intersymbol interference operating in the time domain non-adaptive, i.e. not adjustable, manually adjustable, or adjustable only during the reception of special signals with a recursive structure
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Analogue/Digital Conversion (AREA)
- Filters That Use Time-Delay Elements (AREA)
- Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)
Description
registers und einer Summierschaltung Hegen, und mit io Schaltung in gewissem Umfang bedampft und somit
einem Rückkopplungszweig, über den der Ausgang weitgehend unschädlich gemacht werden. Handelt es
der Summierschaltung mit dem Eingang der Ent- sich jedoch bei den der bekannten Entzerrerschaltung
zerrerschaltung verbunden ist (deutsche Patentschrift zugeführten Signalen um verhältnismäßig stark ver-1
157 677). zerrte Signale, so ist es infolge der Rückkopplung auf
Die bekannte Schaltung soll nachstehend an Hand 15 die Summierschaltung möglich, daß die Entzerrerder
Fig. 1 der Zeichnung näher erläutert werden. schaltung instabil wird und damit ihre Aufgaben
Zuvor soll jedoch noch kurz auf die grundlegende nicht mehr erfüllen kann. Das Bestreben, auch über
Problematik der Impulsverzerrung in linear ver- 'nicht ideale Kanäle mit verhältnismäßig hohen Gezerrenden
Systemen eingegangen werden. schwindigkeiten Impulsfolgen zu übertragen, was ent-Wird
auf den Eingang eines nicht idealen über- 20 sprechend größere lineare Verzerrungen zur Folge
tragungssystems ein Impuls gegeben, so tritt am hat, hat dazu geführt, daß die angestrebten Ziele mit
Ausgang dieses Systems infolge linearer Verzerrungen der bekannten Schaltung nicht mehr erreicht werden
ein Signal auf, das gegenüber dem Eingangssignal können.
um eine Laufzeit verzögert ist und außerdem im all- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, auch
gemeinen einen verformten Hauptimpuls, Vorläufer 25 bei schnellen Übertragungen und bei starken linearen
und Schleppimpulse aufweist. Diese Verzerrungen Verzerrungen eine stabile Arbeitsweise der empfangsversuchte
man zunächst mit den sogenannten Transversalfiltem auszugleichen. Ein Transversalfilter besteht
aus einem Verzögerungselement, das Anzapfungen aufweist, an denen das Eingangssignal jeweils um 30
eine Taktzeit verzögert auftritt. Mit dem bekannten
Transversalfilter gelingt es, durch Bewertungsglieder,
die zwischen die Anzapfungen und eine Summierschaltung eingeführt sind, einen gewissen Bereich vor
und hinter den Hauptimpulsen von Vorläufern und 35
Schleppimpulsen freizuhalten. Es ist mit dieser Schaltung jedoch nicht möglich, eine völlige Unterdrükkung der Vorläufer bzw. der Schleppimpulse herbeizuführen. In der genannten deutschen Patentschrift
eine Taktzeit verzögert auftritt. Mit dem bekannten
Transversalfilter gelingt es, durch Bewertungsglieder,
die zwischen die Anzapfungen und eine Summierschaltung eingeführt sind, einen gewissen Bereich vor
und hinter den Hauptimpulsen von Vorläufern und 35
Schleppimpulsen freizuhalten. Es ist mit dieser Schaltung jedoch nicht möglich, eine völlige Unterdrükkung der Vorläufer bzw. der Schleppimpulse herbeizuführen. In der genannten deutschen Patentschrift
ist nun eine Entzerrerschaltung beschrieben, mit der 4° Entzerrerschaltung wird nach Anspruch 3 erreicht,
durch ein Rückkopplungsnetzwerk eine völlige Unter- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an
drückung der Schleppimpulse erreicht werden kann.
Die bekannte Entzerrerschaltung ist im einzelnen
wie folgt aufgebaut. Hinter dem Eingang E, dem das
verzerrte Signal y{t) zugeführt wird, liegen Verzöge- 45
rungsglieder 1 und 2, die das ihnen zugeführte Signal
jeweils um eine Taktzeit verzögern. Die Ausgänge der
Verzögerungsglieder und der Eingang der Schaltung
sind über Bewertungsglieder 3 bis 5 mit einer Summierschaltung 6 verbunden. Am Ausgang der Sum- 5° zerrerschaltung.
Die bekannte Entzerrerschaltung ist im einzelnen
wie folgt aufgebaut. Hinter dem Eingang E, dem das
verzerrte Signal y{t) zugeführt wird, liegen Verzöge- 45
rungsglieder 1 und 2, die das ihnen zugeführte Signal
jeweils um eine Taktzeit verzögern. Die Ausgänge der
Verzögerungsglieder und der Eingang der Schaltung
sind über Bewertungsglieder 3 bis 5 mit einer Summierschaltung 6 verbunden. Am Ausgang der Sum- 5° zerrerschaltung.
mierschaltung 6 liegen hintereinander weitere Ver- Die in F i g. 2 der Zeichnung dargestellte Ent-
zögerungsglieder 7 und 8, deren Ausgänge über weitere Bewertungsglieder 9 und 10 ebenfalls mit dem
Eingang der Summierschaltung 6 verbunden sind,
über ein weiteres Bewertungsglied 11 ist ferner der 55 gemäß Fig. 1. In ihrer Arbeitsweise unterscheidet Ausgang der Summierschaltung 6 direkt mit deren sie sich jedoch von der bekannten grundsätzlich. Eingang verbunden. Die entzerrte Impulsfunktion z(t) Während dem Eingang der bekannten Schaltung
Eingang der Summierschaltung 6 verbunden sind,
über ein weiteres Bewertungsglied 11 ist ferner der 55 gemäß Fig. 1. In ihrer Arbeitsweise unterscheidet Ausgang der Summierschaltung 6 direkt mit deren sie sich jedoch von der bekannten grundsätzlich. Eingang verbunden. Die entzerrte Impulsfunktion z(t) Während dem Eingang der bekannten Schaltung
wird vom Ausgang der Summierschaltung abgegriffen. das verzerrte kontinuierliche Signal y(t) zugeführt
Mit einer Entzerrerschaltung gemäß F i g. 1 ist es - wird, liegen am Eingang der erfindungsgemäßen Entmöglich,
die Schleppimpulse vollständig zu unter- 6° zerrerschaltung die Abtasthaltewerte y„ des Signals
drücken, ohne daß hierfür mehr Laufzeitglieder bzw. ,+■, , , , c· 1 fJ.\ · j, ■ ·,. , ^n ■, .* 1
Bewertungsglieder erforderüch wären, als ein ver- Xi), d.h., das Signal j(t) wird mit der Taktfrequenz γ,
zerrter Eingangsimpuls Schleppimpulse hat. Zweck- mit der die Impulse sendeseitig ausgesendet werden,
mäßigerweise wird man die Entzerrerschaltung gemäß abgetastet, und die abgetastete Amplitude wird bis
Fig. 1 so einrichten, daß mit den Laufzeitgliedern 65 ZUm nächsten Abtastvorgang, also für eine Taktzeit T,
vor dem Summierglied die Vorläuferimpulse beseitigt gehalten.
bzw. vorverlegt und gedämpft werden und daß mit Die von den störenden Einflüssen der Vorläufer-Hilfe
der Laufzeit- und Bewertungsglieder hinter der impulse mit Hilfe der Verzögerungsglieder 1 und 2
seifig angeordneten Entzerrerschaltung zu erreichen. Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebene
Erfindung gelöst.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß durch eine Quantisierung der der Verzögerungsschaltung
bzw. dem Schieberegister zugeführten Signale auch bei starker Rückkopplung die Stabilität einer
Entzerrerschaltung erzwungen werden kann.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung, insbesondere
im Hiriblick auf eine automatische Einstellung der Bewertungsglieder der Entzerrerschaltung,
wird die Schaltung nach Anspruch 2 aufgebaut.
Eine technisch besonders einfache Realisierung der
Hand der Fig. 2 bis 4 näher erläutert. Es zeigt
Fig. 2 ein Prinzipschaltbild der Entzerrerschaltung,
F i g. 3 eine Entzerrerschaltung mit automatischer Einstellung der Bewertungsglieder als Blockschaltbild
und
Fig. 4 die technische Realisierung eines automatisch
einstellbaren Bewertungsgliedes in der Entzerrerschaltung unterscheidet sich rein äußerlich nur
durch die in den Rückkopplungszweig eingefügte Quantisierungsstufe 12 von der bekannten Schaltung
und der Bewertungsglieder 3 bis 5 weitgehend befreite Signalfolge yv gelangt hinter der Summierschaltung 6
auf die Quantisierungsstufe 12. Am Ausgang der Quantisierungsstufe 12 treten nur noch diskrete Amplitudenwerte
xv auf. Die Zahl der Amplitudenstufen ist gleich der Zahl der sendeseitig verwendeten Amplitudenstufen,
also im einfachsten Fall zwei, d.h. Impuls oder kein Impuls. Man erkennt, daß infolge der
Tatsache, daß eine bestimmte Größe der der Entzerrerschaltung über den Rückkopplungszweig zugeführten
Amplitudenwerte xv nie überschritten werden
kann und daß damit eine Instabilität der Entzerrerschaltung, wie sie infolge ungünstiger Einstellung
der Bewertungsglieder bei den bekannten Anordnungen auftreten konnte, wirksam verhindert
wird. Darüber hinaus bringt die Verwendung der Quantisierungsstufe 12 und die Entzerrung der Abtasthaltewerte
yv an Stelle des Signals y(t) weitere
Vorteile mit sich, die nachstehend an Hand der F i g. 3 erläutert werden sollen.
Bei dem Ausführungsbeispiel für die Entzerrerschaltung, wie sie in F i g. 3 dargestellt ist, soll
davon ausgegangen werden, daß störende Einflüsse der Vorläuferimpulse entweder nicht vorhanden oder
bereits mit den eingangs beschriebenen bekannten Mitteln soweit als möglich ausgeschaltet sind.
Ferner sollen der Entzerrerschaltung an ihrem Eingang E wiederum die Abtasthaltewerte yv des linear
verzerrten und lediglich Schleppimpulse aufweisenden Signals y(t) zugeführt werden.
Die Abtasthaltewerte yv gelangen vom Eingang £
der Entzerrerschaltung über eine Summierschaltung 6 zu einer Quantisierungsstufe 12 und von dort in ein
analoges Schieberegister 13, dessen einzelne Stufen, im Ausführungsbeispiel sind η Stufen angenommen,
den Verzögerungsgliedern 7 und 8 in F i g. 2 entsprechen. Die Amplitudenwerte xv, die vom Ausgang
der Quantisierungsstufe 12 kommen, werden in dem analogen Schieberegister 13, das als Speicherglieder
beispielsweise Kondensatoren enthalten möge, mit 4°·
der Taktfrequenz -ψ weitergesehoben, mit dem auch
die Gewinnung der Abtasthaltewerte yv erfolgt. Der
Ausgang der Quantisierungsstufen 12 und die Ausgänge der Schieberegister liegen an Bewertungsgliedem
b0 bis bn, die den Bewertungsgliedern 9 bis 11
in F i g. 2 entsprechen. Die Ausgangsspannungen der Bewertungsglieder b0 bis b„ werden in der Summierschaltung
6 zu den Abtasthaltewerten yv addiert.
Es soll nunmehr kurz erläutert werden, auf welche Weise bei der Entzerrerschaltung gemäß F i g. 3
eine automatische Einstellung der Bewertungsglieder b0 bis b„ erfolgt.
Wie man der Zeichnung entnimmt, besteht in F i g. 3 jedes der Bewertungsglieder, von denen der
Einfachheit halber nur die Bewertungsglieder b0, ^1
und b„ dargestellt und die übrigen, ebenso wie die zugehörigen Anzapfungen bzw. Stufenausgänge des
Schieberegisters 13, durch Punkte angedeutet sind, aus drei Elementen, und zwar aus zwei Multiplikatoren
M, M' und einer Integrationsschaltung I. Jeweils ein Eingang der Multiplikatoren M, M' liegt
am Ausgang der zugehörigen Schieberegisterstufe bzw. im Falle des Bewertungsgliedes b0 am Ausgang
der Quantisierungsstufe 12. Der Ausgang des Multiplikators M' ist mit dem zweiten Eingang des Multiplikators
M über die Integrationsschaltung I verbunden. In einer Subtraktionsschaltung 14 wird das
Ausgangssignal X0 der Quantisierungsstufe 12 von
deren Eingangssignal z„ abgezogen. Die hierbei am
Ausgang der Subtraktionsschaltung 14 auftretende Spannung Δζν wird dem zweiten Eingang des Multiplikators
M' aller Bewertungsglieder zugeführt.
Für die Erklärung des automatischen Einstellvorganges für die Bewertungsglieder b0 bis b„ geht man
zweckmäßig davon aus, daß bei Fehleinstellung der Koeffizienten br die Ausgangssignale z„ sich von den
quantisierten Signalen x„ etwas unterscheiden. Das ankommende, linear verzerrte Signal yv enthält die
Überlagerungen der Schleppimpulse der vorher gesendeten Sendezeichen xv-r, r = 0, 1 ... η ■ (n Nachschwinger).
Dann ist
arxv-r
das verzerrte Empfangssignal und
r=0
r=0
das bereits durch die Koeffizienten br beeinflußte,
aber noch nicht korrekt eingestellte entzerrte Signal. Die Differenz zwischen z„ und dem quantisierten
Signal x„ ist dann wegen (2)
Δ zv =
-1) xv
0.
(3)
Sind alle Abr, also alle Fehleinstellungen der Koeffizienten
Null, so ist wegen dz„ = 0 der Entzerrer korrekt eingestellt, denn es ergibt sich
zv - x„ = dz, = 0 z„ = xv.
(4)
Diese korrekte Einstellung findet der Entzerrer in folgender Weise:
Für einen beliebig gewählten Einstellkoeffizienten br = Jb1 (z. B. r = 1) wird das quantisierte Signal xv-x
multipliziert mit Δζν. Das Ausgangssignal des Multiplizierers
M[, die Spannung U1', ist dann wegen (3)
U1' = xv_x · Δ zv
—2_ Δ brxv—r ■
(5)
Setzt man jetzt voraus, daß alle Nachrichtensignale xv voneinander statistisch unabhängig sind,
d. h., beliebige diskrete Werte und Polaritäten zueinander haben, so heben sich, wenn U1 zeitlich
gemittelt wird, alle Produkte im Mittel heraus bis
auf diejenigen, bei denen x„_! · xv-t auftreten. Dieses
Produkt ist stets positiv. Damit wird der Mittelwert
(5)
(6)
= Ab1X2
x2 ist dabei der quadratische Mittelwert der gesendeten Sendesignale.
Diese Korrekturspannung ist also nach (6) direkt ein Maß für die Ferneinstellung des Koeffizienten bx
und führt am Ausgang des Integrators I1 zur Kor~
rektur des Koeffizienten so lange, bis Ab1 = 0 und
damit CZ1' = 0 wird und am Ausgang des Integrators
die Spannung konstant bleibt. Der Koeffizient O1 ist
jetzt korrekt abgeglichen.
Hier zeigt sich ein wesentlicher Vorteil der Quantisierung. Alle Koeffizienten bv stellen sich unabhängig
voneinander korrekt ein.
Die Entzerrerschaltung gemäß F i g. 4 weist einen Eingang E auf, dem die Abtasthaltewerte yv zugeführt werden. Wie bei der Entzerrerschaltung gemäß
F i g. 3 und in der gleichen gegenseitigen Verschaltung sind ferner vorhanden eine Additionsschaltung,
eine Substraktionsschaltung, eine Quantisierungsstufe und ein Schieberegister sowie ein Bewertungsglied br,
das stellvertretend für die Bewertungsglieder b0 bis b„
dargestellt ist, was durch mehrere unbeschaltete Anzapfungen des Schieberegisters 13 sowie durch unbeschaltete
Leitungsenden an den Punkten α bis d der Schaltung angedeutet ist.
Das Bewertungsglied br, das von. einem gestrichelten
Rahmen umgeben ist, enthält als wesentliche Elemente zwei Feldeffekttransistoren, die die Funktion
der Multiplikatoren M, M' der Bewertungsglieder gemäß Fig. 3 erfüllen und mit T und T
bezeichnet sind, sowie einen Verstärker V, der zusammen mit einer parallelgeschalteten Kapazität C
die technische Realisierung der Integrationsschaltungen in F i g. 3 darstellt. Die Ausgangsspannung
der zugeordneten Stufe des Schieberegisters 13 wird dem Feldeffekttransistor T" über eine Diode D als
Gatespannung zugeführt. Die Spannung Δζν wird
diesem Feldeffekttransistor T' über eine Inversionsschaltung Iv' und einen Widerstand R als Drainspannung
und über einen Widerstand 2R, der, wie die Bezeichnung andeutet, den doppelten Widerstandswert
besitzt wie der Widerstand R als Sourcespannung. Das transistorseitige Ende des Widerstandes
2 R liegt ferner an dem einen Eingang des als Differenzverstärker ausgebildeten Verstärkers V.
Zwischen diesem Eingang und dem Ausgang des Verstärkers V liegt die Kapazität C. Der zweite Eingang
des Verstärkers V liegt an Bezugspotential. Dieses Bezugspotential liegt über Widerstände auch
an der Gateelektrode des Feldeffekttransistors T' und an der Drainelektrode des zweiten Feldeffekttransistors
T; an dieser Elektrode liegt ebenfalls über einem Widerstand die Ausgangsspannung der zugeordneten
Stufe des Schieberegisters 13. Die Gateelektrode des zweiten Feldeffekttransistors T liegt
am Ausgang des Verstärkers V, seine Sourceelektrode ist über eine Inversionsschaltung Iv und einen Widerstand
mit der Summierschaltung 6 verbunden, der außerdem die Ausgangsspannung der dem Bewertungsglied
br zugeordneten Stufe des Schieberegisters über einen Widerstand zugeführt wird. Die unbeschalteten
Leitungsenden an den Punkten α bis d der Entzerrerschaltung gemäß F i g. 4 deuten an, daß
hier die entsprechenden Spannungen der übrigen Bewertungsglieder zugeführt bzw. abgegriffen werden.
Claims (3)
1. Entzerrerschaltung für linear verzerrte Impulsfolgen aus Signalen mit beliebig vielen diskreten
Amplitudenstufen mit einem Schieberegister, dessen Eingang eine von der verzerrten
Impulsfolge abgeleitete Eingangsfunktion zugeführt wird und das mehrere Ausgänge aufweist,
an denen die Eingangsgröße mit unterschiedlicher Verzögerung auftritt, mit in Polarität und Amplitude
regelbaren Bewertungsgliedern, die zwischen den Ausgängen des Schieberegisters und einer
Summierschaltung liegen, und mit einem Rückkopplungszweig, über den der Ausgang der Summierschaltung
mit dem Eingang der Entzerrerschaltung verbunden ist, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Eingang (E) der Entzerrerschaltung, dem die Abtasthaltewerte (yr)
der verzerrten Impulsfolge zugeführt werden, und dem Eingang des Schieberegisters (13) eine Quantisierungsstufe
(12) für die gesendeten diskreten Amplitudenstufen liegt.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Bewertungsglied aus zwei
Multiplikatoren und einer Integrationsschaltung besteht, daß je ein Eingang der beiden Multiplikatoren
mit dem zu dem betreffenden Bewertungsglied gehörigen Ausgang des Schieberegisters verbunden
ist, daß die Integrationsschaltung den Ausgang des einen Multiplikators mit dem zweiten
Eingang des anderen Multiplikators verbindet, dessen Ausgang mit der Summierschaltung verbunden ist, und daß der zweite Eingang des
anderen Multiplikators an jedem Bewertungsglied an einem Glied (14) zur Bildung der Differenz
zwischen dem Eingangssignal und dem Ausgangssignal der Quantisierungsstufe liegt (Fi g. 3).
3. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Multiplikatoren Feldeffekttransistoren
sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681791173 DE1791173B1 (de) | 1968-09-26 | 1968-09-26 | Entzerrerschaltung fuer linear verzerrte impulsfolgen |
| FR6933018A FR2018968A1 (de) | 1968-09-26 | 1969-09-26 | |
| US861297A US3614636A (en) | 1968-09-26 | 1969-09-26 | Distortion correction circuit for linearly distorted pulse sequences |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681791173 DE1791173B1 (de) | 1968-09-26 | 1968-09-26 | Entzerrerschaltung fuer linear verzerrte impulsfolgen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1791173B1 true DE1791173B1 (de) | 1971-04-15 |
Family
ID=5707114
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681791173 Ceased DE1791173B1 (de) | 1968-09-26 | 1968-09-26 | Entzerrerschaltung fuer linear verzerrte impulsfolgen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3614636A (de) |
| DE (1) | DE1791173B1 (de) |
| FR (1) | FR2018968A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3132972A1 (de) * | 1981-08-20 | 1983-03-24 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Regenerator fuer digitale signale mit quantisierter rueckkopplung |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3810067A (en) * | 1973-05-23 | 1974-05-07 | Iomec | Electrical signal filter |
| US4143285A (en) * | 1976-10-01 | 1979-03-06 | Rockwell International Corporation | Data smear compensation in charge-transfer-device analog shift registers |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1157677B (de) * | 1961-04-19 | 1963-11-21 | Telefunken Patent | Entzerrerschaltung fuer ein Mehrkanalsystem zur UEbertragung von amplitudenmodulierten Impulsen |
-
1968
- 1968-09-26 DE DE19681791173 patent/DE1791173B1/de not_active Ceased
-
1969
- 1969-09-26 FR FR6933018A patent/FR2018968A1/fr not_active Withdrawn
- 1969-09-26 US US861297A patent/US3614636A/en not_active Expired - Lifetime
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3132972A1 (de) * | 1981-08-20 | 1983-03-24 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Regenerator fuer digitale signale mit quantisierter rueckkopplung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2018968A1 (de) | 1970-06-26 |
| US3614636A (en) | 1971-10-19 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1272978B (de) | Schaltungsanordnung zur Korrektur der Verzerrungen von digitalen Nachrichtensignalen durch UEbertragungsmedien begrenzter Frequenzbandbreite | |
| DE2027544C3 (de) | ||
| CH615308A5 (de) | ||
| DE2059728B2 (de) | Spulenloser daempfungs- und laufzeitentzerrer | |
| DE2256193A1 (de) | Verfahren und schaltungsanordnungen zur signalentzerrung mit hoher einstellgeschwindigkeit | |
| DE1762829A1 (de) | Selbsteinstellender Analog-Digitalwandler | |
| DE1812835A1 (de) | Selbstabgleichender Entzerrer fuer einen sich zeitlich veraendernden UEbertragungskanal | |
| DE1791173B1 (de) | Entzerrerschaltung fuer linear verzerrte impulsfolgen | |
| DE2221276A1 (de) | Verfahren zur Entzerrung elektrischer Signalfolgen und entsprechende Entzerrer | |
| DE1290584B (de) | Schaltungsanordnung zur Kompensation von bei der UEbertragung von elektrischen Impulsen hervorgerufenen Verzerrungen | |
| DE2224511A1 (de) | Automatischer entzerrer | |
| DE3530299A1 (de) | Schaltungsanordnung zur reduzierung des kantenrauschens bei der uebertragung von videosignalen | |
| DE2156003A1 (de) | Entzerrer und Verfahren zur Einstellung eines solchen | |
| DE2654927A1 (de) | Schaltungsanordnung zur abtastung einseitig verzerrter fernschreibzeichen | |
| DE2511089C3 (de) | Schaltung zur Gewinnung des Vertikalumpulses aus einem Fernsehsynchronisiersignal | |
| DE1487769B2 (de) | Verfahren und vorrichtung zur optimalen einstellung der multiplizierglieder eines transversalentzerrers | |
| DE2013555C3 (de) | Adaptiver Entzerrer zur Entzerrung mehrstufiger PAM-Datensignale | |
| DE2110232B2 (de) | Aktive Filterschaltung fur Impulsfolgen | |
| DE2020805B2 (de) | ||
| DE2158881C3 (de) | Video-Verstärker mit gleichstromfreiem Ausgang und verminderter Verzerrung langdauernder Impulse | |
| DE1537626A1 (de) | Verfahren zur selbsttaetigen frequenzabhaengigen Leitungs- und/oder Echoentzerrung von UEbertragungsleitungen der Nachrichtentechnik und Schaltungsanordnung zur Durchfuehrung des Verfahrens | |
| DE2012570C3 (de) | Entzerrer für binäre Signale | |
| DE2013556C3 (de) | Adaptiver Entzerrer zur Entzerrung mehrstufiger PAM-Datensignale | |
| DE2040039C3 (de) | Entzerrerschaltung zur Beseitigung der linearen Verzerrungen eines U bertragungssystems | |
| DE1946851C3 (de) | Adaptiv einstellbarer Entzerrer |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| BHV | Refusal |