DE2224511A1 - Automatischer entzerrer - Google Patents
Automatischer entzerrerInfo
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Classifications
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- Power Engineering (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)
- Filters That Use Time-Delay Elements (AREA)
Description
Böblingen, 10. Mai 19 72 ker-we
Anmelderin: International Business Machines
Corporation, Armonk, N.Y. 10504
Amtliches Aktenzeichen: Neuanmeldung Aktenzeichen der Anmelderin: YO 970 108
Automatis eher Entzerre£
Diese Erfindung betrifft Verfahren und Schaltungsanordnungen
zur Entzerrung durch Echoimpulse verzerrter elektrischer Signalfolgen mit Hilfe einer Entzerrerstufe, welche eine Vielzahl
einstellbarer Dämpfungsglieder an den Abgriffen eines Laufzeitgliedes und eine Summierschaltung zur Zusammenfassung der
Ausgangssignale der einzelnen Dämpfungsglieder aufweist. Insbesondere betrifft die Erfindung einen automatischen Entzerrer
und ein Verfahren, mit-deren Hilfe ein gegebener Verzerrungsgrad
innerhalb kürzester Zeit im wesentlichen völlig kompensiert werden kann. - Ein Ausführungsbeispiel umfaßt einen einstufigen
Entzerrer, dessen Abgriffe nach einem vorgegebenen Algorithmus in einzelnen Einstellschritten eingestellt werden. Bei
dieser Ausführung wird das Ergebnissignal jedes Einstellschrittes nach einer näherungsweisen Modifikation während dieses Schrittes
in einer Summierschaltung konvertiert und zum Eingang der gleichen Entzerrerstufe wieder zurückgeführt. Nach der abermaligen
Eingabe wird das Ausgangssignal der betrachteten Entzerrerstufe zur Betätigung einer AbgriffSeinstelleinrichtung verwendet,
welche dabei die einzelnen Abgriffe der betrachteten Entzerrerstufe
einstellt und so den nachfolgenden Einstellschritt vorbereitet. - Anstelle der Wiedereingabe in den beschriebenen Entzerrer kann auch ein zweiter Entzerrer verwendet werden, der
eine Hilfseinrichtung umfaßt, die mit der erstgenannten Entzerreranordnung identisch ist; damit läßt sich eine noch kürzere
Einstellzeit erreichen.
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Es ist bekannt, daß bei der übertragung von Signalen über einen
Übertragungskanal üblicherweise ein gewisser Verzerrungsgrad auch bei störungsfreiem Betrieb gegeben ist. Diese Verzerrungen
rühren von unerwünschten Eigenschaften des Übertragungskanals her. Bei der grundlegenden Form der digitalen Datenübertragung
werden Symbole eines endlichen Alphabetes mit gegebener Folgefrequenz als Impulse verschieden großer Amplituden oder in
Form eines modulierten Signals übertragen. Im Empfänger wird das aufgenommene Signal periodisch mit der gleichen Folgefreguenz
abgetastet und dabei die Bedeutung der eingegebenen Signale bestimmt. Verzerrungen der empfangenen Wellenformen bewirken
störende Beeinflussungen aufeinanderfolgender Zeichen. Ganz typisch läuft ein übertragener Impuls in den Empfänger in Form
eines Hauptimpulses mit einer Anzahl voranlaufender und nachlaufender
Echoimpulse ein. Bei der binären Datenübertragung wird die Summe der Amplituden aller mitempfangenen Echos als totale
Verzerrung bezeichnet in bezug auf einen als 1 betrachteten oder auf 1 eingestellten Hauptimpuls.
Zur Einschränkung unerwünschter Beeinflussungen zwischen den einzelnen Zeichen aufgrund linearer Verzerrungen werden mit
Kompensationseigenschaften ausgestattete Filter verwendet, die auch als Entzerrer bezeichnet werden. Eine spezielle Form
von Laufzeitfiltern ist insbesondere für die Zwecke der digitalen Übertragung geeignet. Grundsätzlich besteht ein Laufzeitfilter
aus einer Anzahl von hintereinanderliegenden Verzögerungsabschnitten mit untereinander gleich großer Verzögerung, einer
Anzahl von Abgriffen an den einzelnen Verzögerungsabschnitten
mit einstellbaren Dämpfungen und einer Summierschaltung. Zwei Arten von Laufzeitfiltern sind dabei möglich: Nicht zurückführende
oder transversale Filter einerseits und zurückführende Filter andererseits. Da die gegebenen Kanaleigenschaften anfangs
nicht bekannt sein müssen und des weiteren zeitlichen Variationen unterliegen können, ist es wünschenswert, einen vorhandenen
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YO 970 10b
Entzerrer automatisch an jeden beliebigen Kanal anpassen zu
können. Dazu ist ein Gerät erforderlich, daß unter Einstellung verschiedener Abgriffe die totale Verzerrung auf ein Minimum
reduziert.
Ein allgemein anwendbares Verfahren zur automatischen Einstellung eines Entzerrers besteht in der Übertragung einer Folge einzeln
stehender Impulse während einer Einstellperiode vor der eigentlichen Datenübertragung. Bei jedem einzelnen Einstellimpuls erfolgt
eine größenmäßige Einstellung von Abgriffen.
Auf diesem Prinzip basierend ist bereits ein automatisches Entzerrereinsteilverfahren
nach dem Stand der Technik bekannt. Die übertragungsgüte einer übertragungsstrecke wird dabei sehr wesentlich
verbessert. Mehrpegelige Datenübertragungen bis zu 16 Pegeln erscheinen damit über übliche Fernsprechkanäle möglich. Möglichst
kleine Einstellspannen ergeben möglichst genaue Entzerrungen, erfordern andererseits aber einen größeren Zeitaufwand. Nach
dem bekannten Stande sind zahlreiche Modifikationsverfahren mit schrittweisen Entzerrungen bei geringgehaltenem Zeitbedarf
durchführbar.
Der Trend in der Datenübertragung ist auf schnellarbeitende automatische Entzerrer gerichtet, da die Wirtschaftlichkeit
von Übertragungssystemen mit Verringerung der Einstellzeiten
insbesondere bei Hochgeschwindigkeits-Datenübertragungsstrecken sehr wesentlich wächst. Aus diesem Grunde sind kurze Einstellzeiten
bei jedweder Übertragung mit schnellen Rechnern erforderlich.
Mit solchen Rechnern aufgebaute Anlagen umfassen entfernt aufgestellte Endstellen, die untereinander überlappend arbeiten,
oder Multiplexverfahren oder ähnliches. In Anbetracht solcher Anlagen sind verbesserte Entzerrer erforderlich, die insbesondere
für möglichst kurze Einstellzeiten ausgelegt sind. Der Hauptunterschied zwischen Entzerrern nach dem Stande der Technik und
Entzerrern nach der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß die Entzerrungen bei herkömmlichen Geräten additiv von einem
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Einstellschritt zum nächsten verbessert werden, daß aber die
Entzerrungswirkung bei Entzerrung nach der vorliegenden Erfindung demgegenüber auf einem multiplikativen Prinzip beruht.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, Verfahren und Schaltungsanordnungen zur Entzerrung elektrischer Signale anzugeben
mit möglichst kurzer Einstellzeit; diese Verfahren und Schaltungsanordnungen sollen sowohl für digitale als auch
für analoge Signale verwendbar sein; dieses Ziel soll entweder mit einer Entzerrerstufe allein oder in Verbindung
mit einer Hilfsstufe wirtschaftlichen Aufwandes realisiert werden,
Die Lösung dieser Aufgabe ist im Patentanspruch 1 gekennzeichnet. Vorteilhafte Weiterbildungen und Schaltungsanordnungen zur Durchführung
der beschriebenen Verfahren sind in den Unteransprüchen genannt.
Die vorliegende Erfindung befaßt sich im wesentlichen mit der Entzerrung elektrischer Signale, die der Verzerrung durch übertragungskanäle
unterliegen. Das Verfahren nach der vorliegenden Erfindung umfaßt die Eingabe einer durch die Funktion 1 -A darstellbaren
elektrischen Signalfolge in mindestens einen Entzerrer mit einer Vielzahl einstellbarer Abgriffe und die Modifizierung
des eingegebenen Signals zur Einstellung der Abgriffsdämpfungen
2 des betrachteten Entzerrers entsprechend der Funktion 1+A+A +
2n-l
... +A ; diese Funktion hat n+1 Glieder. Die Modifizierungsregel ergibt am Ausgang des Entzerrers in jedem einzelnen Schritt ein durch die Funktion 1~A darstellbares Signal mit n=0, 1, 2, 3, ... . Das beschriebene Modifizierungsverfahren umfaßt die Eingabe des zu entzerrenden Signals in mindestens
... +A ; diese Funktion hat n+1 Glieder. Die Modifizierungsregel ergibt am Ausgang des Entzerrers in jedem einzelnen Schritt ein durch die Funktion 1~A darstellbares Signal mit n=0, 1, 2, 3, ... . Das beschriebene Modifizierungsverfahren umfaßt die Eingabe des zu entzerrenden Signals in mindestens
einen Entzerrer, um am Ausgang ein modifiziertes, durch die
Funktion 1-A darstellbares Signal zu gewinnen, und die Konvertierung
dieses modifizierten Signals in einer Summierschaltung,
mit deren Hilfe ein konvertiertes Signal nach der Funktion
2
1+A erreicht wird. Des weiteren gehört zu jedem Modifizierungs-
1+A erreicht wird. Des weiteren gehört zu jedem Modifizierungs-
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schritt die Rückführung der konvertierten Funktion zu wiederum mindestens demselben Entzerrer, um ein Signal nach der Funktion
1+A+A +...+A ~* zu erzielen und damit die ursprüngliche Einstellung
der Abgriffe innerhalb des betrachteten Schrittes durch neue Abgriffseinstellungen entsprechend dem Signal nach der zuletzt
genannten Funktion zu erreichen. In einer besonderen Ausführungsform nach der vorliegenden Erfindung umfassen die schrittweisen
Modifizierungen die Eingabe der konvertierten Funktion in einen Hilfsentzerrer, der ebenfalls eine Vielzahl einstellbarer
Abgriffe aufweist, anstelle der Rückeingabe der konvertierten Funktion in den vorbeschriebenen Entzerrer selbst.
Nach einer weiteren Ausbildung umfaßt die vorliegende Erfindung die Konvertierung des modifizierten Signals mit Hilfe einer
Summierschaltung, um an deren Ausgang ein Signal entsprechend
der konvertierten Funktion A ζμ erzielen. Zumindest die Wiedereingabe
in denselben Entzerrer ermöglicht die,Erzeugung eines
?n 2n+i 2n+2 oTn+lT., 3 ■' Signals,
durch die Funktion A +A +A +...+A ,anzugebenden /
Diese Funktion enthält 2n Glieder; während jedes einzelnen
Einstellschrittes wird eine Neueinstellung entsprechend der Funktion 1+A+A2+...+A2 "1 erreicht.
Anstelle der Wiedereingabe der konvertierten Funktion in zumindest
denselben Entzerrer kann' die konvertierte Funktion wiederum auch in einen Hilfsentzerrer eingegeben werden mit einer Vielzahl
von Abgriffen, um an dessen Ausgang dasselbe Signal wie vorbeschrieben zu erreichen.
Ganz allgemein ausgedrückt enthält ein Entzerrer für elektrische
Signale nach der vorliegenden Erfindung einen Eingang zur Zuführung einer durch die Funktion 1-A ausdrückbaren elektrischen
Signalfolge in mindestens einen Entzerrer mit einer Vielzahl von in η Schritten einstellbaren Abgriffen und eine Vorkehrung zur
Modifizierung des eingegebenen Signals zur Einstellung der Abgriffe des betrachteten Entzerrers nach der Funktion 1+Ä+A2+...
2—1
A , wobei diese Funktion n+1 Glieder aufweist. Die vorbe-
A , wobei diese Funktion n+1 Glieder aufweist. Die vorbe-
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schriebene Modifizierung des Signals ergibt .am Ausgang des
Entzerrers in jedem einzelnen Schritt ein durch die Funktion
2n
1-A darstellbares Ergebnissignal mit n=0, 1, 2, 3, ... .
1-A darstellbares Ergebnissignal mit n=0, 1, 2, 3, ... .
Nach der vorliegenden Erfindung umfassen die vorzusehenden Einrichtungen
erstens Modifikationsmittel zur Umwandlung der zuge-
2n führten elektrischen Signale in Signale der Funktion 1-A
und einen daran angeschlossenen Konverter zur Umkehrung dieser
2
Funktion in die Funktion 1+Ä . Des weiteren ist die Rückeingabe in den so gebildeten Entzerrer vorgesehen zwecks Erzeugung eines
Funktion in die Funktion 1+Ä . Des weiteren ist die Rückeingabe in den so gebildeten Entzerrer vorgesehen zwecks Erzeugung eines
2 2-1
durch die Funktion 1+A+A +...+A darstellbaren Signals, welches den AbgriffSeinstelleinrichtungen zugeführt und dabei jeweils die gegebene Einstellung durch eine neue Einstellung ersetzt wird. Anstelle einer Rückeingabe der umgekehrten Funktion in die zu ihrer Ermittlung vorgesehenen Einrichtungen kann auch eine zweite Modifikationseinrichtung vorgesehen werden, in die
durch die Funktion 1+A+A +...+A darstellbaren Signals, welches den AbgriffSeinstelleinrichtungen zugeführt und dabei jeweils die gegebene Einstellung durch eine neue Einstellung ersetzt wird. Anstelle einer Rückeingabe der umgekehrten Funktion in die zu ihrer Ermittlung vorgesehenen Einrichtungen kann auch eine zweite Modifikationseinrichtung vorgesehen werden, in die
2n das Signal mit der umgekehrten Funktion 1+A zur Bildung des
2 2n-l Sxgnals mit der Funktion 1+A+A +...A eingegeben wird.
Entsprechend einer Weiterbildung der vorliegenden Erfindung geben die verwendeten Umkehrvorrichtungen ein konvertiertes
2n
Signal mit der Funktion A ab. Mit diesem wird bei der Rück-
Signal mit der Funktion A ab. Mit diesem wird bei der Rück-
eingabe ein Signal der Funktion A +A +A +...A gebildet. Dieser Ausdruck hat 2n Glieder.
Der gewählte Konverter wird durch eine Summierschaltung gebildet, die entweder eine 1 oder eine 2 zum negativen Wert des durch die
Funktion 1-A darstellbaren Signals hinzuaddiert, je nachdem, welche der beiden genannten Betriebsmöglichkeiten vorgesehen
werden soll. Wenn die schrittweise Nachstellung der Abgriffseinstellungen durchgeführt werden soll, dann muß die Summierschaltung
eine 1 addieren, und wenn die Methode der völligen Neueinstellung vorgezogen wird, dann muß die Summierschaltung eine 2 hinzuaddieren.
Das beschriebene Verfahren und entsprechende Schaltkreise zu 9 70 108 209883/0565
seiner Ausführung ermöglichen die Entzerrung sowohl von verzerrten
Digital- als auch Analogsignalen bei sehr kurzen Einstellzeiten. Dies ist besonders dann sehr bedeutsam, wenn zentrale Datenverarbeitungsmaschinen
eine große Zahl entfernter Endstellen über kommerzionelle Übertragungskanäle,· z.B. Telefonleitungen, bedienen
sollen. Dabei ist eine optimale Entzerrung verzerrter Signale mit kürzesten Einstellzeiten.und einem Minimum apparativen Aufwandes
zu erzielen, um die Datenübertragung möglichst wirtschaftlich durchzuführen. Das Verfahren und die Schaltungsanordnungen
entsprechend der vorliegenden Erfindung genügen diesen Anforderungen
.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben.
Fig. 1 zeigt einen Entzerrer nach der vorliegenden
Erfindung mit einer Entzerrerstufe und einer Hilfsstufe sowie den zugehörigen einstellbaren
Abgriffen, Summierschaltungen zur Konvertierung des Ausgangssignals der Entzerrerstufe und eine
AbgriffSeinstelleinrichtung für die Abgriffe der betrachteten Entzerrerstufe und der zugehörigen
Hilfsstufe. Die Hilfsstufe ist dabei in ihrer Ausführung mit der eigentlichen Entzerrerstufe
identisch.
Fig. 2 zeigt das Blockschaltbild der Abgriffseinstell-
'einrichtung gemäß Fig. 1, die entweder das Ausgangssignal
der Entzerrerstufe oder auch der Hilfsstufe in Signale zur Einstellung der Abgriffe entweder nur der £ntzerrerstufe oder
der Entzerrerstufe und ihrer Hilfsstufe umsetzt.
Fig. 1 zeigt das Blockschaltbild eines Entzerrers, der entweder
nur aus der Entzerrerstufe selbst oder aus der Entzerrerstufe
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in Kombination mit einer Hilfsstufe besteht. Die Schaltelemente
sowohl der Entzerrerstufe 10 als auch der Hilfsstufe 10' sind nach dem Stande der Technik bekannt und dienen zur Reduzierung
der Verzerrungen eines digitalen oder analogen Signales auf einen vernachlässigbaren Wert. An einer Verzögerungsleitung werden Abtastwerte
eines zugeführten Signals entnommen, über veränderbare Dämpfungsglieder geführt und die dem Hauptimpuls des Signals
voranlaufenden und nachfolgenden Echoimpulse nahezu vollkommen eliminier-t. Wegen der gegenseitigen Einflußnahme der verschier
denen Signalanteile aufeinander läßt sich die Eliminierung der Echomimpulse nicht mit einem Schlag durchführen, sondern erfordert
eine Anzahl aufeinanderfolgender Näherungsschritte.
Es mögen {<*].}- ^0Lm' ··· ' a-i' αη' αι' *** ' 01N^ ^e atltastkaren
Werte am Ausgang eines Übertragungskanals für einen einzigen sendeseitig gegebenen Impuls sein. Diese Folge {öl } ist die in
einen Entzerrer eingegebene Eingangssignalfolge nach der Funktion 1-A, die einen Hauptimpuls und voranlaufende und nachfolgende
Echoimpulse enthält.
In z-Transformationsdarsteilung läßt sich A wie folgt ausdrücken:
Es ist allgemein bekannt, daß ein lineares Digitalfilter bzw. ein Entzerrer durch seinen Übertragungsgang gekennzeichnet werden
kann. Es ist ebenfalls bekannt, daß die AbgriffSeinstellungen
in nicht rekursiven Transversalfiltern direkt den Koeffizienten der Glieder ihres übertragungsganges entsprechen. Der übertragungsgang
eines Entzerrers 10 nach Fig. 1 ist:
ß + 3 z"1 + ß z~2 + + ß z~2N
-N -N+1Z + -N+2Z + *·· + V
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¥0 9 70 108
Die durch ζ verkörperte Verzögerung von η Abtastperioden wird
automatisch durch eine versetzte Abfühlung der aufeinanderfolgenden Momentansignalwerte kompensiert. Für eine gegebene Eingangssignalfolge
in den Entzerrer ist die Ausgangssignalfolge in z-Transformationsdarstellung
ganz einfach das Produkt der z-Transformationen der Eingangsfolge und des übertragungsganges des
Entzerrers. Die Multiplikation der einzelnen Polynomwerte erfolgt nach den allgemein bekannten Regeln der Polynommultiplikation.
In Fig. 1 ist eine Entzerrerausführung entsprechend der vorliegenden
Erfindung dargestellt, die entweder nur eine Entzerrerstufe allein oder eine solche in Verbindung mit einer Hilfsstufe verwendet.
Zuerst soll die Ausführungsform betrachtet werden, die
nur die die Entzerrerstufe selbst verwendet. Die Entzerrerstufe 10 in Fig. 1 enthält eine Verzögerungsleitung 11 mit geeigneten,
untereinander gleichen Verzögerungsabschnitten und Abgriffen 12.
Ein Schieberegister mit einer Anzahl aufeinanderfolgender Stufen könnte an die Stelle der Verzögerungsleitung 11 treten, ohne daß
vom Erfindungsgedanken abgewichen würde. Die Abgriffe 12 sind mit Hilfe einer Summierschaltung 13 oder einer gleichwertigen
Einrichtung zur Signaladdition zusammengefaßt. Einstellbare Dämpfungsglieder 14 befinden sich zwischen den einzelnen Abgriffen
12 der Verzögerungleitung 11 und dem Eingang der Summierschaltung 13. Die Dämpfungsglieder 14 entsprechen dem in der Entzerrertechnik
bekannten Stande der Technik; sie können entweder elektrisch oder mechanisch auf die erforderlichen Dämpfungswerte
und Polaritäten einstellbar sein. Bei der vorliegenden Anordnung erfolgt die Einstellung der Dämpfungsglieder 14 auf Werte, die
durch den zugrundegelegten Algorithmus entsprechend der übertragungseigenschaften
des insgesamt betrachteten Systems bestimmt sind. Gestrichelte Linien 15 zu den Pfeilen in den einzelnen
Dämpfungsgliedern 14 stellen mechanische Stellglieder von der Abgriffseinstelleinrichtung 16 dar. Eine durch die
Funktion 1~A darstellbare Eingangssignalfolge wird der Verzöge-
YO 97o 108 209883/0565
rurigsleitung 11 zugeführt f entsprechend der Einstellung der
einzelnen Dämpfungsglieder 14 an der Verzögerungsleitung 11 modifiziert und über eine zusammenfassende Summierschaltung
13 und die Stellung 17 eines Schalters 18 einer Summierschaltung 19 zugeführt, die die Eingangsfunktion 1-A in die Funktion
2
A umwandelt, wenn die Entzerreranordnung nach Fig. 1 in
A umwandelt, wenn die Entzerreranordnung nach Fig. 1 in
schrittweise nachstellender Betriebsart verwendet wird. Der Schalter 18 kann ein mechanischer oder elektronischer Schalter
sein, der seinen Eingang mit je einem seiner Ausgänge verbindet. Solche Schalter sind ebenfalls nach dem Stande der Technik wohlbekannt.
Bei der nachstellenden Betriebsweise werden die jeweils zu den gegebenen Einstellungen der Dämpfungsglieder 14 hinzuzufügenden
Nachstellwerte in der vorgenannten Weise behandelt. Die Summierschaltung 19 addiert zum negativen Wert der in sie eingegebenen
Funktion eine 1 hinzu. Mit Hilfe eines Schwellwertdetektors läßt sich die entsprechende Addition auf die Mitte der einlaufenden
Impulsfolge ausrichten. Bei der Erkennung der Mitte dieser Folge wird eine Torschaltung geöffnet und der Wert 1 zur Impulsfolgemitte
hinzuaddiert. Beim 0-ten Einstellschritt z.B. tritt folgende mathematische Operation auf:
1-(1-A) = A
Bei der anderen Betriebsart mit völliger Neueinstellung der Dämpfungsglieder wird das Ausgangssignal der Summierschaltung
13 einer Summierschaltung 19' über die Schalterstellung 17
des Schalters 18 zugeführt und die Eingangsfunktion 1-A in die
Funktion 1+A^konvertiert. Die Summierschaltung 19' addiert dabei
eine 2 zum negativen Betrag der Eingangsfunktion. Auch diese
Addition kann in der Mitte der auftretenden Signalfolge mit Hilfe eines Schwellwertdetektors durchgeführt werden. In der
Mitte der Impulsfolge wird eine Torschaltung geöffent und der Wert 2 hinzuaddiert. Mathematisch betrachtet tritt dabei folgendes
beim 0-ten Einstellschritt auf:
2-(1-A) = 1+A
yo 970 108 209883/0565
- Ii -
Bei der Neueinste1lungsmethode werden die Einstellungen der
Dämpfungsglieder 14 völlig erneuert. Die vorhandenen Einstellungen .des vorangehenden Einstellschrittes werden nicht mehr berücksichtigt
und gänzlich neue Dämpfungseinstellungen werden durch die AbgriffSeinstelleinrichtung 16 auf Werte durchgeführt, wie noch
beschrieben werden wird.
Vorerst noch einmal zurück zur Arbeitsweise ohne Hilfsstufe und zur schrittweisen Nachstellung. Das Ausgangssignal der
Summierschaltung 19 wird über eine Leitung 20 auf den Eingang
der Verzögerungsleitung 11 zurückgeführt. Das wie bereits erläutert konvertierte Ausgangssignal der Summierschaltung 19
entsprechend dem funktioneilen Wert A wird in die Verzögerungsleitung 11 eingegeben und wiederum den Dämpfungsgliedern 14
an den einzelnen Abgriffen unterworfen, die im voranbeschriebenen Schritt alle auf 0 gestanden haben mit Ausnahme des Dämpfungsgliedes
am mittelsten Abgriff, das seinerseits bereits während des Anfangsschrittes, der als O-ter Schritt bezeichnet
wird, auf 1 eingestellt wurde. Das nun durch den funktionellen Wert A darstellbare modifizirte Signal wird noch einmal modifiziert
'und erzeugt am Ausgang der Summierschältung 13 ein
durch das Produkt 1 . A darstellbares Signal, das jetzt über die Stellung 21 des- Schalters 18 und die Leitung 22 zur Abgriffseinstelleinrichtung
16 weitergegeben wird. Die Abgriffseinstelleinrichtung 16 erzeugt Ausgangsstellwerte, mit deren Hilfe die
mechanische Einstellung der einzelnen Dämpfungsglieder 14 erfolgt.
Nun zur Neueinsteliungsmethode: Das durch die Funktion 1+A darstellbare
Ausgangssignal der Summierschaltung 19' wird über die
Leitung 20 zum Eingang der Verzögerungsleitung 11 zurückgeführt. Dieses Signal wird dann mit Hilfe der Verzögerungsleitung
11 und der Einstellung der Dämpfungsglieder 14 entsprechend der noch vorhandenen ursprünglichen Einstellung (auf 0 bzw. im
Falle des mittelsten Abgriffes auf 1) modifiziert. Das Signal 1+A wird modifiziert und erscheint am Ausgang der Summierschal-
Y0 97Ü 108 209883/0*65 .
tung 13 als durch das Produkt 1 . (1+A) darstellbares Signal,
das über die Schalterstellung 21 und die Leitung 22 ebenfalls der Abgriffseinstelleinrichtung 16 zugeführt wird.
Wie auch für die Nachstellungsmethode bereits vorangehend beschrieben,
werden mit Hilfe der AbgriffSeinstelleinrichtung 16 mechanische Ausgangsstellwerte erzeugt zur Einstellung der Dämpfungsglieder
14. Die Einstellung erfolgt ebenfalls wiederum vor Beginn des nächsten Schrittes. Nun erfolgen die Einstellungen
jedoch mit anderen Modifikationsverhältnissen.
Bei der Wachstelimethode erfolgte die Einstellung schrittweise
aufeinander aufbauend. Bei der jetzt betrachteten Neueinstellungsmethode
werden jedoch die Dämpfungsglieder 14 vor jeder einzelnen Einstellung immer wieder auf 0 zurückgestellt/ bevor eine Neueinstellung
aufgrund eines neu ermittelten Stellwertes erfolgt. Somit wird jeweils ein zwischengefügtes Nullstellungssignal durch
die AbgriffSeinstelleinrichtung 16 erzeugt, das die Einstellungen
der Dämpfungsglieder 14 auf 0 durchführt, bevor eine Neueinstellung erfolgt.
Eine Schaltungsanordnung, die sich für die Abgriffseinsteileinrichtung
16 verwenden läßt, ist in Fig. 2 in Einzelheiten dargestellt. Das Ausgangssignal der Summierschaltung 13 wird nach der
Wiedereingabe über die Leitung 22 der Abgriffseinstelleinrichtung 16 zugeführt. Die Leitung 22 gibt das entsprechende Signal über
die Leitung 2 3 an eine Anordnung von Torschaltungen 24 weiter. Die Zahl der Torschaltungen 24 entspricht der Zahl der vorgesehenen
Dämpfungsglieder 14 in der Entzerrerstufe 10. Ein Zeitgeber 25 ist über die zweiten Eingänge mit den Torschaltungen
24 verbunden. Obschon dies nicht näher dargestellt ist, werden die Torschaltungen 24 jeweils geöffnet, wenn an ihrem anderen '
Eingang das entsprechende auszuwertende Signal ankommt. Die Torschaltungen 24 geben somit jeweils ein Ausgangssignal durch,
wenn zeitlicher Zusammenfall zwischen einem Zeitgebersignal
vom Zeitgeber 25 und dem zugehörigen Ausgangssignalwert von der
Entzerrerstufe IO in den einzelnen Einstellschritten herrscht. Die Ausgänge der Torschaltungen 24 sind mit Einstellantrieben
26 gemäß Fig. 2 verbunden. Diese Einstellantriebe 26 können aus
kleinen Servomotoren bestehen, deren Ausgangsstellgröße proportional
dem Ausgangssignal der zugeordneten Torschaltung 24 ist. DieSie Einstelloperationen mit Hilfe von Servomotoren entsprechen
dem Stande der Technik, sowohl bei der Nachstellmethode als auch bei der Neueinstellungsmethode. Bei der Neueinstellungsmethode
ist lediglich zu beachten, daß zwischendurch immer wieder eine Nullstellung der Dämpfungsglieder zu erfolgen hat. Ein Zähler
im Block 27 gemäß Fig. 2 steuert dies. Da die Signallaufzeiten aufgrund der Verzögerungen im Entzerrer 10 bekannt und
durch die Summe der einzelnen Verzögerungszeiten von der Eingabe
in den Eingang bis zum Ausgang der Summierschaltung 13 nach Durchlauf der Wiedereingabeschleife sind, kann der Zähler
27 so eingerichtet werden, daß er zeitgerecht für die individuellen Einstellungen der einzelnen Dämpfungsglieder ein Ausgangssignal
abgibt. Dazu ist der Zeitgeber 25 über eine Leitung 28 mit dem Zähler 27 verbunden. Das Ausgangssignal des Zählers
27 wird den Eingängen aller Einstellantriebe 26 über eine Leitung 29 zugeführt und bewirkt die Nullstellung aller Dämpfungseinstellungen. Hierauf folgend sprechen die Einstellantriebe 26
wiederum auf die Ausgangssignale der Torschaltungen 24 wie vorbeschrieben
an.
Vorangehend wurde verständlich gemacht, daß für die beiden Einstellmethoden,
die Nachstellmethode oder die Neueinstellungsmethode , in·den einzelnen Einstellschritten verschiedene Einstellgrößen
erforderlich sind. Es ist jedoch daran zu denken, daß unabhängig von der gewählten Methode am Ende jedes einzelnen
Einstellschrittes die jeweils erreichte Einstellung in beiden Fällen identisch sein soll.
In Fig. 1 ist eine zweite Entzerrerstufe 10' als Hilfastufe
innerhalb gestrichelter Umrandung dargestellt. Diese Hilfsstufe
YO 970 108 209883/0565
ΙΟ1 ist in allen Einzelheiten mit der Entzerrerstufe 10 identisch.
Es sind mit ' die gleichen Bezugszahlen gewählt wie für die Entzerrerstufe 10. Die Entzerrerstufe 10' ist als Hilfsstufe
bezeichnet worden, da sie lediglich die Funktionen der Entzerrerstufe 10 während der Wiedereingabe des konvertierten Ausgangssignals
von der Summierschaltung .19 bzw. 19 ' übernimmt. In beiden Fällen, sowohl bei der Nachstellmethode als auch bei der
Neueinstellmethode, ist die Hilfsstufe 10' verwendbar. Das Ausgangssignal
der Summierschaltung 19 bzw. 19' wird nun mit der Hilfsstufe 10' nicht mehr in die Verzögerungsleitung 11 zurückgegeben,
sondern über die Leitung 20' zum Eingang der Verzögerungsleitung 11* der Hilfsstufe 10". Wenn das Ausgangssignal
der Summierschaltung 19 bzw. 19' über die Leitungen. 20 und 20"
dem Eingang der Verzögerungsleitung II1 zugeführt wird, wird
jetzt ein Ausgangssignal für die Einstellung der Dämpfungsglieder 14' der Hilfsstufe 101gebildet. Das so modifizierte
Signal gelangt über die Summierschaltung 13' und die Leitung
22' zur Abgriffseinstelleinrichtung 16. Die Wirkungsweise der Abgriffseinstelleinrichtung 16 erfolgt nun in entsprechender
Weise wie für den Fall ohne Hilfsstufe 10' vorbeschrieben. Mechanische
Stellglieder 15" sind jedoch vorgesehen, so daß gleichzeitig die Dämpfungsglieder 14 und 14' gestellt werden
können. Ein Eingangssignal der Funktion 1-A wird durch Wirkung der Entzerrerstufe 10 modifiziert und ein rückgeführtes modifiziertes
Signal ein zweites Mal demselben Einstellalgorithmus, nun in der Hilfsstufe 10", unterworfen.
Da die Hilfsstufe 10* zum Aufwand der Gesamtanordnung hinzukommt,
ist eine Entscheidung bezüglich benötigtem Aufwand und erforderter Einstellzeit zu treffen. Bei Verwendung der Hilfsstufe
10" wird die erforderliche Einstellzeit in Abhängigkeit von der Zahl der vorgesehenen Verzogerungsabschnitte in den
Verzögerungsleitungen 11 und II1 wesentlich reduziert gegenüber
einem Aufbau ohne Hilfsstufe. Wenn die Zahl der Verzögerungsabschnitte relativ groß ist, dann läßt sich die Einstellzeit
mit einer Hilfsstufe im wesentlichen halbieren. Die Verringe-
ϊο 970 108 209883/0565
rung des Zeitbedarfes rührt daher, daß bei Vorkehrung nur der Entzerrerstufe allein ein neues"Eingangssignal nicht eingegeben
werden kann, bevor das rückgeführte konvertierte Signal ein'
zweites Mal aus der Verzögerungsleitung 11 abgegeben worden ist.
Nun soll die einstufige Entzerreranofdnung gemäß Fig. 1 in ihrer
Funktionsweise mit einer Anzahl von Schritten beschrieben werden. Die Einstellungen der Dämpfungsglieder der Entzerrerstufe werden
zuerst sämtlich auf O gesetzt mit Ausnahme des Dämpfungsgliedes am mittelsten Abgriff, welches auf 1 zu stellen ist. Eine Eingangssignalfolge
nach der Funktion 1-A wird nun dem Eingang der Entzerrerstufe 10 zugeführt. Weil alle Dämpfungseinstellungen
an den einzelnen Abgriffen mit Ausnahme des mittelsten Abgriffes auf 0 gesetzt sind, gelangt diese Eingangssignalfolge 1-A durch
die Entzerrerstufe 10 hindurch und erscheint am Ausgang der Summierschaltung 13 im wesentlichen unverändert wiederum als
Folge 1-A. Mit dem Schalter 18 in seiner Stellung 17 gelangt das Ausgangssignal der Summierschaltung 13 entweder zur Summierschaltung
19 bzw. 19', je nachdem, ob das Nachstellverfahren oder das Neueinstellverfahren gewählt ist.
Im Falle des Wachstellverfahrens wird das Ausgangssignal der
Summierschaltung 13 als Funktion 1-A der Summierschaltung 19
zugeführt, mit deren Hilfe eine 1 zum negativen Wert der zugeführten Signalfunktion hinzuaddiert wird. Das Ausgangssignal
der Summierschaltung 19 mit dem Funktionswert A wird über die Leitung 20 zum Eingang der Verzögerungsleitung 11 rückgeführt.
Die Einstellung der einzelnen Dämpfungsglieder ist jetzt immernoch 0 mit Ausnahme des mittelsten Abgriffes. Ein Ausgangssignal
mit dem funktionellen Wert A erscheint nun am Ausgang der Summierschaltung.13. Der Schalter 18 wird jetzt in die Stellung
21 umgeschaltet und das Ausgangssignal des Funktionswertes
A über die Leitung 22 der Abgriffseinstelleinrichtung 16 zugeführt. Diese gibt, wie bereits anhand der Fig. 2 erläutert,
mechanische Stellgrößen über mechanische Stellglieder 15 ab zur üinstellung der einzelnen Dämpfungsglieder 14 auf Werte,
VO.7O1O* 209883/ΠΚ65
die den den UND-Schaltungen 24 zu den einzelnen Abtastzeitpunkten zugeführten Signalen proportional sind."
Beim Nachstellverfahren wird die Gesamtheit der Dämpfungsglieder auf durch die Funktion 1+A darstellbare Werte eingestellt; dies
entspricht der ursprünglichen Dämpfungseinstellung der Dämpfungsglieder 14 plus der Nachstellgröße A. Praktisch besteht die
Einstellung der Dämpfungsglieder 14 aus der Einstellung einer Anzahl von Potentiometern oder Dämpfungsgliedern auf eine
Folge gegebener Einzelwerte. Dabei wird jedem einzelnen Dämpfungsglied ein Einstellwert zugeführt, der je ein empfangenes
Echo der Eingangssignalfolge auslöscht oder zumindest so weit modifiziert, daß von den Echos nur noch ein minimaler Rest übrigbleibt.
Wegen der gegenseitigen Einflußnahme der verschiedenen Signalanteile der Eingangsfolge aufeinander ist das nicht in
einem einzigen Einstellgang zu bewerkstelligen; weitere Maßnahmen zur Bereinigung sind erforderlich. Die bis hierher beschriebene
Einstellung soll als O-ter Einstellschritt bezeichnet werden.
Eine weitere Eingangssignalfolge IA, die ebenso beschaffen ist
wie die während des O-ten Einstellschrittes, wird dem Eingang
der Entzerrerstufe. 10 zugeführt. Diese Eingangssignalfolge wird nun durch die bereits durch die Funktion 1+A gegebene Dämpfungseinstellung modifiziert und ergibt am Ausgang der Summierschal-
2 tung 13 ein durch die Funktion 1-A darstellbares Signal.
Dieses Ausgangssignal passiert die Stellung 17 des Schalters 18
zur Summierschaltung 19, die nunmehr an ihrem Ausgang ein βίο
gnal mit dem funktioneilen Wert A abgibt. Dieses Signal wird über die Rückleitung 20 zum Eingang der Verzögerungsleitung 11 rückgeführt und abermals entsprechend der durch die Funktion 1+A gegebenen noch vorhandenen Dämpfungseinstellung
gnal mit dem funktioneilen Wert A abgibt. Dieses Signal wird über die Rückleitung 20 zum Eingang der Verzögerungsleitung 11 rückgeführt und abermals entsprechend der durch die Funktion 1+A gegebenen noch vorhandenen Dämpfungseinstellung
2 modifiziert. Ein durch die Funktion A .(1+A) darstellbares
Signal erscheint am Ausgang der Summierschaltung 13 und gelangt
über die Schalterstellung 21 des Schalters 18 und die Leitung 22 zur AbgriffSeinstelleinrichtung 16. Diese stellt
YO 9 70 108 20 988 3/0 56 5
über die mechanischen Stellglieder 15 die Dämpfungsglieder 14 nunmehr entsprechend der Funktion 1+i
stellschritt ist somit durchgeführt.
stellschritt ist somit durchgeführt.
2 3 nunmehr entsprechend der Funktion 1+A+A +A nach. Der erste Ein-
Eine weitere Eingangssignalfolge 1~A wird nun zu Beginn des
zweiten Einstellschrittes dem Eingang der Entzerrerstufe IQ zugeführt
und jetzt durch die Einstellfunktion 1+A+A2+A modifiziert.
Am Ausgang der Summierschaltüng 13 steht jetzt ein
4 ■
Signal nach der Funktion 1-A an. Dieses Signal wird über die
Stellung 17 des Schalters 18 zur Summierschaltung 19 geführt
4
und in dieser zur Signalfunktion A modifiziert. Das Signal nach dieser Funktion wird über die Leitung (20) zur Verzögerungsleitung 11 zurückgeführt und nun mittels der zu Beginn des zweiten Einstellschrittes gegebenen Dämpfungseinstellung entsprechend
und in dieser zur Signalfunktion A modifiziert. Das Signal nach dieser Funktion wird über die Leitung (20) zur Verzögerungsleitung 11 zurückgeführt und nun mittels der zu Beginn des zweiten Einstellschrittes gegebenen Dämpfungseinstellung entsprechend
2 3
der Funktion 1+A+A +A modifiziert. Damit ergibt sich ein Signal
der Funktion 1+A+A +A modifiziert. Damit ergibt sich ein Signal
4 2 3
nach der Funktion A . (l+A+A +A) am Ausgang der Summierschaltung
13 und gelangt über die Schalterstellung 21 des Schalters · 18 und die Leitung 22 zur AbgriffSeinstelleinrichtung 16. Diese
stellt nun die Dämpfungsglieder 14 auf die Funktion 1+A+A +A +A +A +A +A nach. Die ersten vier Glieder dieser Funktion
entsprechen der Dämpfungseinstellung zu Beginn des zweiten Einstellschrittes und die hintersten vier Glieder der zugefügten
Nachstellung.
Nach dem Vorbeschriebenen ist deutlich zu verstehen, daß in jedem einzelnen Einstellschritt eine Signalfolge der Funktion
1-A entsprechend einer Modifizierfunktion abgewandelt wird, wobei in fortschreitenden Einstellschritten die empfangenen verzerrenden
Echos sehr schnell auf einen sich 0 nähernden Wert reduziert werden.
Die aufeinanderfolgenden Einstellschritte werden sämtliche in
der gleichen vorbeschriebenen Weise durchgeführt. Dabei ergibt sich mit dem η-ten Einstellschritt die Modifizierung einer eingegebenen
Signalfolge 1-A mit Hilfe des gegebenen Einstellalgo-
YO 970 108 209883/0565
rithmus, der seinerseits aus dem Produkt aller einzelnen Modifizier
funktionen der einzelnen Schritte besteht und durch die
2 2n-i
Funktion 1+A+A + ... +A mit n=0, 1, 2, 3, ... gegeben ist. Diese Modifizierfunktion ergibt mit der Eingangssignalfolge
Funktion 1+A+A + ... +A mit n=0, 1, 2, 3, ... gegeben ist. Diese Modifizierfunktion ergibt mit der Eingangssignalfolge
1-Ä multipliziert ein Ausgangssignal 1-A am Ausgang der Entzerrerstufe
10. Dieses Ausgangssignal wird normalerweise einem üblichen Datenempfänger zugeführt. Dazu wird entsprechend Fig. 1
der Schalter 18 in die Stellung 30 gebracht und das Ausgangssignal
der Summierschaltung 13 in genügend entzerrter Form
über den Ausgang dem Empfänger zugeführt. Wenn unter normalen Bedingungen die Anfangsverzerrung weniger als 100 % ist, ist
nach fünf Einstellschritten die übrigbleibende Restverzerrung im wesentlichen auf 0 reduziert und ein hinreichend entzerrtes
elektrisches Signal gegeben.
Die vorbeschriebenen Funktionen für das Kachstellverfahren sind in der folgenden Tabelle I dargestellt.
Diese Tabelle I läßt sich ebenfalls bei der Verwendung einer
Entzerrerstufe 10 mit einer Hilfsstufe 10' für das Nachstellverfahren
verwenden. Dabei soll vorausgesetzt werden/ daß die Dämpfungsglieder 14 und 14' beider Schaltungsteile jeweils auf die
gleichen Dämpfungswerte eingestellt werden. Dann ist der zugrundeliegende
Einstellalgorithmus genau derselbe wie ohne Verwendung einer Hilfsstufe 10'. In jedem einzelnen Einstellschritt
wird die eingegebene Eingangssignalfolge dann jedoch doppelt modifiziert. Dies entspricht der zeitlich hintereinander durchgeführten
zweimaligen Modifikation, wenn nur die Entzerrerstufe 10 verwendet wird. Die in der Tabelle I angegebenen Funktionswerte sind in beiden Fällen dieselben; es sollte lediglich in
der Spalte "Ausgangssignal Summierschaltung 13 beim 2. Durchlauf" gelesen werden 13'.
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FUNKTION DER DÄMPFUNGSEINSTELLG. EINSTELL- EINGANGS- WÄHREND DES
SCHRITT SIGNAL BETRACHT. SCHRITTES
AUSG.-SIGNAL
AUSG.-SIGNAL AUSG.-SIGNAL SUMM.-SCH. 13
SUMM.-SCH. 13 SUMM.-SCH. 19 BEIM 2. DURCHLF.
SUMM.-SCH. 13 SUMM.-SCH. 19 BEIM 2. DURCHLF.
NACHSTELLWERT, DER ZUR ZU BEGINN DES BETR. SCHRITTES GEGEBENEN DÄMPFGS-EINSTELLUNG
HINZUGEFÜGT WIRD.
1-A
NJ O CO OO
1-A
1-A
1-A
1+A
1+A+A2+A3
1+A+A2+A3+A4+A5+A6+A7 1-A8
A2(1+A)
A4(l+A+A2+A3)
A2 +A3
(A4+A5+A6+A7)
A8(1+A+A2+...+A7) (A8+A9+...+A15)
1-A
1+A+A +...+A
Im folgenden soll das Neueinstellungsverfahren beschrieben werden.
Die Funktion der Entzerrerstufe 10 ist dieselbe, wie sie für das Nachstellverfahren beschrieben wurde. Der wesentliche
Unterschied besteht darin, daß jetzt die Summierschaltung 19' anstelle der Summierschaltung 19 verwendet wird. In der Summierschaltung
19' wird der Wert 2 zum negativen Wert der eingegebenen Signalfunktion hinzuaddiert. Im 0-ten Einstellschritt,
wenn alle Därapfungseinstellungen mit der einen bekannten Ausnahme noch auf 0 stehen, erscheint ein eingegebenes Signal der
Funktion ·1-Α ebenfalls mit der Funktion 1-A am Eingang der
Summierschaltung 19'. Mit einer 2 zum negativen Wert dieser eingegebenen Funktion hinzuaddiert, gibt die Summierschaltung
19' ein durch die Funktion 1+A darstellbares Signal ab. Nach Rückeingabe dieser Funktion über die Leitung 20 in die Verzögerungsleitung
11 wird, mit noch unveränderten Ausgangseinstellungen der Dämpfungsglieder, ein durch die Funktion 1+A darstellbares
Signal am Ausgang der Summierschaltung 13 abgegeben und der AbgriffSeinstelleinrichtung 16 über die Schalterstellung
des Schalters 18 und die Leitung 22 zugeführt. Unmittelbar vor der Abgabe den Ausgangssignalen der UND-Schaltungen 24 proportionaler
mechanischer Stellwerte gibt der Zähler 27 gemäß Fig. 2 an sämtliche Einstellantriebe 26 über die Leitung 29
ein Ausgangssignal ab, das die Einstellungen der Dämpfungsglieder 14 auf 0 setzt. Hierauf erfolgt nun die Neueinstellung der
Dämpfungsglieder 14 auf die durch den Algorithmus 1+A definierten
Werte.
i,ine weitere Eingangssignalfolge 1-A, die der zuerst eingegebenen
Signalfolge gleich ist, wird in die Verzögerungsleitung 11 eingegeben und bewirkt, durch die Funktion 1+A modifiziert, am Ausgang
der Summierschaltung 13 die Abgabe eines Signals ent-
2
sprechend der Funktion 1-A . Diese Signalfunktion wird in der Summierschaltung 19' in ein Signal nach der Funktion 1+A umgewandelt und zum Eingang der Verzögerungsleitung 11 zurückgegeben. Es wird nun wiederum entsprechend der ursprünglichen Modifizierungsfunktion 1+Λ noch einmal umgewandelt und am
sprechend der Funktion 1-A . Diese Signalfunktion wird in der Summierschaltung 19' in ein Signal nach der Funktion 1+A umgewandelt und zum Eingang der Verzögerungsleitung 11 zurückgegeben. Es wird nun wiederum entsprechend der ursprünglichen Modifizierungsfunktion 1+Λ noch einmal umgewandelt und am
209883/0 5BP
Ausgang der Summierschaltung 13 die Abgabe eines durch die
2 3
Funktion 1+A+A +A darstellbaren Signals. Die Abgriffseinstelleinrichtung 16 erzeugt daraus mechanische Stellgrößen und bewirkt die Dämpfungseinstellung der Dämpfungsglieder 14 über die mechanischen Stellglieder 15. . - -
Funktion 1+A+A +A darstellbaren Signals. Die Abgriffseinstelleinrichtung 16 erzeugt daraus mechanische Stellgrößen und bewirkt die Dämpfungseinstellung der Dämpfungsglieder 14 über die mechanischen Stellglieder 15. . - -
Eine weitere Eingangssignalfolge l-A wird erneut in die Entzerrer-
2 3
stufe 10 eingegeben und nun durch die Funktion 1+A+A +A modifiziert.
Daraus ergibt sich am Ausgang der Summierschaltung 13 ein durch die Funktion l-A darstellbares Signal. Diese Funktion
wird in der Summierschaltung 19' zu einem Signal nach der Funk-
tion 1+A konvertiert, welches zum Eingang der Verzögerungsleitung
11 zurückgegeben wird; nun wird es ein zweites Mal der gleichen Modifizierung wie vorher unterworfen. Diese Modifizierung
bewirkt am Ausgang der Summierschaltung 13 die Abgabe eines
2 7
durch die Funktion 1+A+A +...+A darstellbaren Signals. Dieses Signal wird der Abgriffseinstelleinrichtung 16 zugeführt und damit die Dämpfungsglieder erneut eingestellt.
durch die Funktion 1+A+A +...+A darstellbaren Signals. Dieses Signal wird der Abgriffseinstelleinrichtung 16 zugeführt und damit die Dämpfungsglieder erneut eingestellt.
Jeder weitere Einstellsx3hritt wird in gleicher Weise wie vorbeschrieben
durchgeführt. Im η-ten Schritt wird eine eingegebene Signalfolge l-A mittels einer Modifizierungsfunktion umgewandelt,
die durch das Produkt aller vorangehenden Modifizierungsfunktionen
mitbestimmt wird; die im η-ten Schritt wirksame Modifizierungs-
2 2n—1
funktion ist 1+A+A + ... +A . Diese Funktion mit der Eingangs-
funktion ist 1+A+A + ... +A . Diese Funktion mit der Eingangs-
2n signalfolge l-A multipliziert ergibt ein Ausgangssignal l-A am
Ausgang der Entzerrerstufe 10.
Der funktioneile Zusammenhang dieses NeueinstellungsVerfahrens
mit wiederholter Eingabe in die Entzerrerstufe 10 ist in der nachstehenden Tabelle II dargestellt.
Y0 a,ο lüö 20 9 881 /0566
EINSTELL·- EINGANGSSCHRITT SIGNAL
FUNKTION DER
DÄMPFUNGSEINSTELLG. AUSG.-SIGNAL
WÄHREND OES AUSG.-SIGNAL AUSG.-SIGNAL SUMM.-SCH. 13
BETRACHT. SCHRITTES SUMM.-SCH. 13 SUMM.-SCH. 19' BEIM 2, DURCHLF,
NEUEINSTELLWERT
DER DÄMPFUNGSGLIEDER
1-A
1-A
1+A
1+A
1+A
1-A
1-A
1-A
1-A
1+A
1+A+A2+A3
l+A+A2+...+A7
5 ■> -l
Ι+Α+Α^+.,.+Α
1-A"
1-A
1-A
1-A"
1+A
1+A
1+A
(1+A+A2+A3)
1+A+A2+A3
l+A+A2+...+A7
(1+A8)(1+A+A2+...+A7) 1+A+A2+...+A15
'23 -
Nachfolgend soll kurz die Neueinstellungsmethode unter Verwendung der Entzerrerstufe 10 mit einer Hilfsstufe 10' beschrieben werden.
Die Funktionswerte der einzelnen Signale entsprechen wiederum denen in Tabelle II, wobei in der Spalte "Ausgangssignal Summierschaltung
13 beim 2. Durchlauf" wiederum zu lesen ist Summierschaltung 13'. Der Unterschied gegenüber vorher ist nun wiederum,
daß das Ausgangssignal der Summierschaltung 19' nicht ein 'zweites
Mal in die Verzögerungsleitung 11,- sondern in die Verzögerungsleitung
II1 der Hilfsstufe 10' rückgeführt wird. Dabei wird ebenso
wie bei der Nachstellungsmethode eine beschleunigte Einstellung erzielt. Der verwendete Algorithmus und das erzielte Endresultat
ist aber dasselbe, wie es zwar langsamer ohne Verwendung der, Hilfsstufe 10· erreichbar ist.
Bisher sind in der vorliegenden Beschreibung noch keine besonderen
Angaben bezüglich der Entzerrerstufe 10 und der Hilfsstufe 10' im einzelnen gemacht worden. Es lassen sich jedoch übliche,
nach dem Stande der Technik bekannte Transversalfilter dafür verwenden. Eine praktisch verwendbare Ausbildung der Entzerrerstufe
10 möge eine Verzögerungsleitung mit neun Verzögerungsabschnitten
aufweisen. Vier bis fünf aufeinanderfolgende Einstellschritte genügen damit, die gegebenen Echoverzerrungen nahezu vollständig
zu 0 zu reduzieren. Die nachstehende Tabelle III führt die einzelnen
mit einer solchen Entzerrerstufe innerhalb von fünf Einstellschritten eingestellten Dämpfungswerte auf, unabhängig davon,
ob das Nachstellverfahren oder das Neueinstellungsverfahren
angewendet wird.
Yü 97ü 10b 2 0 9883 /0565
JT TNGANGS—
(1-A)
0,153
-0*395
-0,255
eingegangen am.
0,0262'
SCHRITT
uair.piungscinstellung 0
Aasgangssignal 0 i Erkennbarkeit ■ 0,172'
EHSTER EINSTELLSCHRITT .'
Däir.ptungseinstellung 0 Ausgangssignal -0,023,4
Erkennbarkeit 0,397
ZWEITER EINSTELLSCHRITT : Uaxnpiungseinstellung -0,0481
Ausgangssignal -0,0457 Erkennbarkeit 0,632.
Dl:ITTER EINSTELLSCHRITT "
Ii. uiipiungse ins teilung -0,0365
Ausgangssignal -0,0146 Erkennbarkeit 0,897
VIERTER EINSTELLSCHRITT Dljnpf ungseinstellung -0,0282
Äüsgangssignal 7,25·Λ( Erkennbarkeit 0,988.
FÜNFTER EINSTELLSCHRITT <
Diimpfungseinstellung -0,0289 Ausgangssignal . -2,42M{
Erkennbarkeit 0,993
O O
O 0,121
-0,0413 0,0749
-0,0758 0,0211
-0,0877 ■ 0,00139
O 0,153
-0,153 0,156
-O,0909
-0,0792
-0,0527 -0,0205
-0,0415 -0,00142
-O;395
0,395 0,0778
0,445 0,0552
0,437· 0,0167
0,429 0,00118
-0,0888 fe -0,0407 , 7,38 ·Λ0 -5 ,28 ..Λ0**
0,428 5,12·40"
O
-0,255
O,.255
0,0207
0,317
0,0231
0,325
0,00863
0,322
0,000643
0,000643
0,321
O
0,0262
-0,0262 -0,0648
0,0225 -0,0298
0,0468 -0,0065
0,0511 -0,00042
0,0514 -1,87- A
O. O
O 0,0133
0,00396 0,00828
0,00588 O,00294
O O.
O -0,000687
-0,O0441 -0,00483
-0,00113 -0,0014
Die Erkennbarkeit ist die Summe der absoluten Beträge der Verzerrungsechos
dividiert aurch den Betrag des zu übertragenden Hauptimpulses.
O,00472 -0,000139 O,00019'4 -1,66Mo"
0,00459 , -0,000181 2,25*10+ -3,38·40"-*
fsj K)
cn
Es ist ein Entzerrungsverfahren für in einen Empfänger einlaufende
Nachrichtenimpulse angegeben worden, die unter Begleitung durch störende voranlaufende und nachfolgende Echoimpulse aufgenommen
werden. Dabei wurden zwei Möglichkeiten betrachtet: Einerseits ein Nachstellverfahren für die verwendeten Dämpfungsglieder und
andererseits ein Neue'insteilverfahren, bei dem mit einem geringfügig
variierten Algorithmus ähnlichen Grundprinzips gearbeitet wird. Des weiteren sind Schaltungsanordnungen beschrieben worden,
einmal nur unter Verwendung einer einzigen Entzerrerstufe, andererseits
aber auch unter Verwendung einer zusätzlichen HiIfsstufe,
die praktisch die Verdoppelung der Einstellgeschwindigkeit ermöglicht. In jedem Falle werden mit den beschriebenen Varianten des
Verfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung sowie mit den entspre-,
chenden Schaltungsanordnungen zur Durchführung sehr schnelle Einstellungen
unter sehr wirksamer Entzerrung mit einem Minimum an gerätemäßigem Aufwand ermöglicht. Alle Einstellungen werden in
aufeinanderfolgenden Schritten in einer einzigen Entzerrerstufe allein oder in einer Entzerrerstufe mit einer zugeordneten
Hilfsstufe durchgeführt.
209883/OF65
Yü 970 10Ö
Claims (1)
- L. ATE N T A N S P R Ü C H EVerfahren zur Entzerrung durch Echoimpulse verzerrter elektrischer Signalfolgen mit Hilfe einer Entzerrerstufe, welche eine Vielzahl einstellbarer Dämpfungsglieder an den Abgriffen eines Laufzeitgliedes und eine Summierschaltung zur Zusammenfassung der Ausgangssignale der einzelnen Dämpfungsglieder aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Funktion 1-A darstellbare verzerrte Signal-.folgen mit Hilfe einer einzigen Entzerrerstufe (10) dieser Art entzerrt werden,
indem die eingegebenen Signalfolgen einer durch die Funktion1+A+A2+ +A2 "X mit η =0,1, 2, 3, ... darstellbaren,durch die schrittweise Einstellung der vorgesehenen Dämpfungsglieder (14) realisierten Modifizierungsfunktion unterworfen werden unddaß am Ausgang der Entzerrerstufe (10) pro eingegebene verzerrte Signalfolge ein Signal im Verlauf der Durchführung von η Einstellschritten wachsenden Entzerrergradeserzielt wird,2n
welches durch die Funktion 1-A darstellbar ist.2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die folgenden Verfahrensschritte:2na) Erzeung eines durch die Funktion 1-A darstellbarenSignals.b) Konvertierung dieses Signals mit Hilfe einer zweiten2n Summierschaltung (19') in ein durch die Funktion 1+Adarstellbares Signal.2*1c) Rückführung dieses konvertierten Signals 1+A zum Eingang des Laufzeitgliedes (Verzögerungsleitung 11) der Entzerrerstufe (10) und dabei Erzeugung eines durch die2 2 — 1
Funktion 1+A+A + ... +A darstellbaren Signals.d) Ersatz der während der vorbetrachteten Modifizierung gegebenen Einstellung der Dämpfungsglieder (14) durch Neu-2 2—1 einstellungen, die mittels dem Signal 1+A+A + ... +A proportionale Stellgrößen erfolgen.YO 970 108■ - 27 -Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die folgenden Verfahrensschritte:a) Erzeugung eines durch die Funktion l-A darstellbarenSignals.b) Konvertierung dieses Signals mit Hilfe einer zweiten2 Summier schaltung (19 ') in ein durch die Funktion -1+Άdarstellbares Signal.2nc) Rückführung dieses konvertierten Signals 1+A zum Eingang des Laufzeitgliedes (Verzögerungsleitung 11') einer der Entzerrerstufe (10) im Aufbau identischen Hiifsstufe (101) und dabei Erzeugung eines durch die Funk-2 2-1
tion 1+A+A + ... +A darstellbaren Signals.d) Ersatz der während der vorbetrachteten Modifizierung gegebenen Einstellung der Dämpfungsglieder (14) der Entzerrerstufe (10) sowie auch der Einstellung der Dämpfungsglieder (141) der Hilfsstufe (10') durch Neuein-2 2-1 Stellungen, die mittels dem Signal 1+A+A + ... +A proportionale Stellgrößen erfolgen.Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die folgenden Verfahrensschritte:2na) Erzeugung eines durch die Funktion l-A darstellbarenSignals.b) Konvertierung dieses Signals mit Hilfe einer zweiten2n Summierschaltung (19) in ein durch die Funktion Adarstellbares Signal.2*1c) Rückführung dieses konvertierten Signals A zum Eingangdes Laufzeitgliedes (Verzögerungsleitung 11) der Entzerrerstufe (10) und dabei Erzeugung,eines durch die2n 2n+i 2n+? οTn+IT , Funktion A +A Χ+Α ^+ ... +A x darstellbarenSignals.d) Wachstellung der während der vörbetrachteteri Modifizierung gegebenen Einstellung der Dämpfungsglieder (14) durch Nachs^ejlgrößen, die der Funktion A2 +A2+ 1^-A2 +2 + ... +A proportional sind, auf Einstellungen,2 2n—1 die üer Funktion 1+A+A + ... +A entsprechen.7U lüö 209883/05655. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die folgenden Verfahrensschritte:2na) Erzeugung eines durch die Funktion 1~A darstellbarenSignals.b) Konvertierung dieses Signals mit Hilfe einer zweiten2 Summierschaltung (19) in ein durch die Funktion Adarstellbares Signal.2nc) Rückführung des konvertierten Signals A zum Eingangdes Laufzeitgliedes (Verzögerungsleitung 11') einer der Entzerrerstufe (10) im Aufbau identischen Hilfsstufe(101) und dabei Erzeugung eines durch die Funktion2n 2n+i 2n+? 2^nil'-i
A +a +A + ... +A darstellbaren Signals.d) Nachstellung der während der vorbetrachteten Modifizierung gegebenen Einstellung der Dämpfungsglieder (14) der Entzerrerstufe (10) sowie auch der Einstellung der Dämpfungsglieder (14") der Hilfsstufe (101I durch NachsteiU^rößen, die der Funktion A2 +A2 + 1+A +2+ ... +A proportional sind, auf Einstellungen, die2 2-1
der Funktion 1+A+A + ... +A entsprechen.6. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Konvertierung die Addition einer 2 zum negativen Betrag des erzeugten Signals l-A umfaßt.7. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Konvertierung die Addition einer2n zum negativen Betrag des erzeugten Signals l-A umfaßt.YO 970 los 20 98 83/05658. Schaltungsanordnung zur Durchführung eines der Verfahren nach den vorgenannten Ansprüchen, gekennzeichnet durch ein Laufzeitglied (Verzögerungsleitung 11), das den Eingang einer Entzerrerstufe (10) mit einer Vielzahl in η = 0, 1, 2, 3, ... Einstellschritten einstellbarer Abgriff s-Dämpfungsglieder (14) für durch die Funktion 1-A darstellbare Signalfolgen bildet, und eine vom Ausgang der Entzerrerstufe (10) gespeiste Ab-. griffSeinstelleinrichtung (16) zur Einstellung der Dämp-2 2-1fungsglieder (14) nach der Funktion 1+A+A + ... +A , wobei am Ausgang der Entzerrerstufe (10) für jede einge-2n gebene Signalfolge 1-A ein Signal 1-A im Verlauf der η Einstellschritte wachsenden Entzerrungsgrades abnehmbar ist.9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch eine erste Summierschaltung (13) am Ausgang der Entzerrerstufe (10) zur Abgabe eines modifizierten, durch die Funk-2
tion 1-Ä darstellbaren Signals,eine dem Ausgang der Entzerrerstufe (10) nachgeschaltete zweite Summierschaltung (19') zur Konvertierung des modi-2n "fizierten Signals in ein durch die Funktion 1+A darstellbares Signal,eine Rückführungs-Leitung (20) vom Ausgang der zweiten Summierschaltung (19') zur wiederholten Eingabe des abgegebenen konvertierten Signals in die Entzerrerstufe (10)5 9—1zur Erzeugung eines durch die Funktion 1+A+A + ,.. +A darstellbaren Signals undeine dieses zuletztgenannte Signal aufnehmende Abgriffseinstelleinrichtung (16) zur Erzeugung diesem Signal proportionaler Stellgrößen zur Neueinstellung der Dämpfungsglieder (14) für den nächsten Einstellschritt.20988 3/0565YO 970 108222A51110. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch eine erste Summierschaltung (13) am Ausgang der Entzerrerstufe (10) zur Abgabe eines modifizierten, durch die2n
Funktion 1-A darstellbaren Signals,eine dem Ausgang der Entzerrerstufe (10) nachgeschaltete zweite Summierschaltung (19') zur Konvertierung des modi-fizierten Signals in ein durch die Funktion 1+A darstellbares Signal,.eine Rückführungs-Leitung (201) vom Ausgang der zweiten Summierschaltung (19') zur wiederholten Eingabe des abgegebenen konvertierten Signals in eine der Entzerrerstufe(10) im Aufbau identische Hilfsstufe (IQ1) zur Erzeugung2 2 — 1 eines durch die Funktion 1+A+A + ... A darstellbarenSignals undeine dieses zuletztgenannte Signal aufnehmende Abgriffseinstelleinrichtung (16) zur Erzeugung diesem Signal proportionaler Stellgrößen zur Neueinstellung der Dämpfungsglieder (14) der Entzerrerstufe (10) und gleichzeitig der Dämpfungsglieder (14') der Hilfsstufe (101) für den nächsten Einstellschritt.11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch eine erste Summierschaltung (13) am Ausgang der Entzerrerstufe (10) zur Abgabe· eines modifizierten, durch2
die Funktion 1-A darstellbaren Signals,eine dem Ausgang der Entzerrerstufe (10) nachgeschaltete zweite Summierschaltung (19) zur Konvertierung des modi-fizierten Signals in ein durch die Funktion A darstellbares Signal,eine Rückführungsleitung (20) vom Ausgang der zweiten Summierschaltung (19) zur wiederholten Eingabe des abgegebenen konvertierten Signals in die Entzerrerstufe (1O)« η λ η, - rj η, —zur Erzeugung»eines durch die Funktion A +A +A + ... +A ~ darstellbaren Signals und eine dieses zuletztgenannte Signal aufnehmende Abgriffseinstelleinrichtung (16) zur Erzeugung diesem Signal proportionaler Stellgrößen zur Nachstellung der Dämpfungsglieder (14) für den nächsten Einstellschritt.20988 3/0565YO 9 70 1Ο812. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8r gekennzeichnet durch eine erste Summierschaltung (13) am Ausgang der Entzerrerstufe (10) zur Abgabe eines modifizierten, durch die Funktion 1-A darstellbaren Signals, eine dem Ausgang der Entzerrerstufe (10) nachgeschaltete zweite Summierschaltung (19) zur Konvertierung des modi-fizierten Signals in ein durch die Funktion A darstellbares Signal,eine Rückführungs-Leitung (201) vom Ausgang der zweiten Summierschaltung (19) zur wiederholten Eingabe des abge-gebenen konvertierten Signals in eine in ihrem Aufbau der Entzerrerstufe (10) identische Hilfsstufe (10') zur2 2+1 2+2 Erzeugung eines durch die Funktion A +A +A + ...+A - darstellbaren Signals undeine dieses zuletztgenannte Signal aufnehmende Abgriffseinstelleinrichtung (16) zur Erzeugung diesem Signal proportionaler Stellgrößen zur Nachstellung der Dämpfungsglieder (14) der Entzerrerstufe (10) und gleichzeitig der Dämpfungsglieder (141) der Hilfsstufe (101) für den nächsten Einstellschritt.13. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 9 oder 10, gekennzeichnet durch eine zweite Summierschaltung (19'), die eine 2 zum negativen Betrag des modifizierten, durch• 2
die Funktion 1-A darstellbaren Signals addiert.14. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 11 oder 12, gekennzeichnet durch eine zweite Summierschaltung (19), die eine 1 zum negativen Betrag des modifizierten, durch2
die Funktion 1~A darstellbaren Signals addiert.15.· Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die einstellbaren Dämpfungsglieder (14 bzw. 14 und 14') als Verstärker einstellbaren Verstärkungsgrades ausgebildet sind/ mit deren Hilfe selektiv eine Signalvorzeichenumkehr durchführbar ist.209883/0565Leerseite
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|---|---|---|---|
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| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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