DE3530299A1 - Schaltungsanordnung zur reduzierung des kantenrauschens bei der uebertragung von videosignalen - Google Patents
Schaltungsanordnung zur reduzierung des kantenrauschens bei der uebertragung von videosignalenInfo
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Description
Die Erfindung geht aus von einem Verfahren zur
Reduzierung des Rauschens nach der Gattung des Hauptanspruchs
und einer Schaltungsanordnung hierfür.
Bekannte, einfache Verfahren zur Rauschreduzierung bei
Videosignalen nach dem der Anmelderin bekannten Stand der
Technik arbeiten nach dem Prinzip, daß hochfrequente
Signalanteile mit kleinen Amplituden als Rauschen betrachtet
und vom Nutzsignal subtrahiert werden. Das Videosignal
wird dazu in einem Haupt- und einem Nebenweg übertragen
und im Nebenweg hochpaßgefiltert, begrenzt und invertiert.
Anschließend werden die Signalanteile des Haupt- und des
Nebenweges zusammengefaßt und so die durch die Hochpaßfilterung
und Begrenzung definierten Rauschanteile entfernt.
Das Rauschreduzierverfahren unter Anwendung dieser Schaltung
hat den Nachteil, daß nach einem Signalsprung im Videosignal
aufgrund der Hochpaßfilterung im Nebenweg der Signalpegel
die Begrenzerschwelle kurzzeitig überschreitet und für diese
Zeitdauer daher die Rauschreduzierung unwirksam ist. Es entstehen
sogenannte "Rauschschleppen" an senkrechten Kanten
im wiedergegebenen Bild, sowie nichtlineare Verzerrungen,
deren Dauer mit zunehmender Störabstandsverbesserung
ebenfalls wächst.
Aus der DE-PS 32 23 066 ist eine Rauschreduzierschaltung
bekannt, die die beschriebenen Nachteile dadurch vermeidet,
daß in einer ersten Stufe das zeitlich verzögerte, rauschbehaftete
Videosignal von einem tiefpaßgefilterten und daher
von Rauschanteilen freien Videosignal subtrahiert wird,
wodurch bei größeren Leuchtdichteänderungen im Bereich der
Signalflanken des tiefpaßgefilterten Signals Amplitudenwerte
entstehen, die die Schwellen eines nachfolgenden Begrenzers
übersteigen und daher bei nachfolgender Subtraktion vom
Ursprungssignal als Rauschanteile vor den Kanten größerer
Leuchtdichteänderungen erscheinen. Diese Rauschanteile werden
in einer nachgeschalteten zweiten Rauschreduzierstufe
herkömmlicher Art beseitigt. Nachteilig bei der Anordnung
nach der DE-PS 32 23 066 ist der erhöhte Schaltungsaufwand.
Aus der DE-OS 33 13 430 ist eine weitere Video-
Rauschunterdrückungsschaltung bekannt, bei der zur Verbesserung der
Bildqualität das Eingangsvideosignal zum Ausscheiden von
Rauschkomponenten an ein Paar von Tiefpaßfiltern mit
unterschiedlichen Zeitkonstantenwerten angelegt wird, und die
Ausgangssignale der Tiefpaßfilter in geeigneter Weise kombiniert
werden. Das Kombinationsprodukt wird mit dem verzögerten
Eingangsvideosignal abermals kombiniert und einem
Begrenzer zum Erzeugen einer Versetzungsspannung zugeführt.
Diese Versetzungsspannung wird von dem verzögerten Videosignal
subtrahiert und so die in den Tiefpaßfiltern von
Rauschunterdrückungsschaltungen nach dem Stand der Technik
infolge der in dem Tiefpaßfilter auftretenden Anstiegszeit
erzeugten Weiß- bzw. Schwarzbereiche vor größeren Änderungen
des Luminanzsignals vermieden. Die Behandlung des Videosignals
mit der bekannten Rauschunterdrückungsschaltung erfordert
jedoch einen ähnlich großen Schaltungsaufwand wie die
vorher angegebene Schaltung.
Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung zur Unterdrückung
des Rauschens bei der Übertragung von Videosignalen mit
den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs hat demgegenüber
den Vorteil, daß das den senkrechten Kanten nachfolgende
Rauschen wesentlich reduziert wird. Als weiterer
Vorteil ist anzusehen, daß diese Verbesserung mit geringerem
Schaltungsaufwand als nach dem Stand der Technik erzielt
wird. Wird die Zeitkonstante RC bei herkömmlichen Schaltungen
vergrößert und damit der Bereich der erfaßten Rauschkomponenten
zu niedrigeren Frequenzen hin erweitert, so entstehen
nach einem Signalsprung Rauschschleppen, die mit wachsender
Zeitkonstante RC zeitlich länger sichtbar sind. Dies wird
mit der vorgeschlagenen Schaltung in vorteilhafter Weise
vermieden.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind
vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der im Hauptanspruch
angegebenen Schaltungsanordnung möglich. Besonders
vorteilhaft ist, daß die vorgeschlagenen Maßnahmen auch für
nichtlineare Pre- und Deemphasen verwendet werden können.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung
dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Rauschminderungsschaltung nach dem Stand der
Technik,
Fig. 2 eine Rauschminderungsschaltung nach der Erfindung,
Fig. 3 die Signalformen bei Anwendung der Schaltung nach
Fig. 1,
Fig. 4 die Signalformen bei Anwendung der Schaltung nach
Fig. 2,
Fig. 5 die zeitliche Darstellung des Hochpaßverhaltens bei
verschiedenen Zeitkonstanten,
Fig. 6 die zeitliche Darstellung des Hochpaßverhaltens mit
weiteren Zeitkonstantenwerten,
Fig. 7 ein Detailschaltbild entsprechend dem Blockschaltbild
nach Fig. 2,
Fig. 8 die Spannungsversorgung für verschiedene Arbeitspunkte
in Fig. 7.
Bei einer bekannten Rauschreduzierschaltung, deren Blockschaltbild
in Fig. 1 und deren Signalformen in Fig. 3 dargestellt
sind, wird das am Eingang E ankommende rauschbehaftete Videosignal
im Punkt G in einen Haupt- und einen Nebenzweig aufgeteilt.
Im Nebenzweig durchläuft das Signal zunächst eine Hochpaßschaltung
HP zur Ausfilterung der hochfrequenten Signalanteile,
die auch das Rauschen enthalten. Das ausgefilterte
Signalgemisch durchläuft einen nachgeschalteten Begrenzer B
zur Abtrennung der Signalanteile mit geringer Amplitude,
die als Rauschen betrachtet werden. Diese Rauschanteile
werden in der Schaltung V invertiert und mit geeignetem
Pegel im Summierpunkt 3 dem Ursprungssignal zugesetzt,
wodurch das Rauschen eliminiert wird.
Wie aus der Darstellung der zugehörigen Signalverläufe in
Fig. 3 erkennbar ist, überschreitet die Sprungantwort der
Hochpaßanordnung auf einen Signalsprung der rauschbehafteten
Videospannung U11 (Fig. 3a) infolge des differenzierenden
Verhaltens der Hochpaßschaltung HP kurzzeitig die
Begrenzerschwelle 2A (Fig. 3b). Die Signalspannung U 41
(Fig. 3c) am Ausgang der Begrenzeranordnung B enthält daher für
die Zeitdauer des Überschreitens der Begrenzerschwellen
keinen Rauschanteil, so daß bei der nachfolgenden invertierten
Zusammenfassung im Summationspunkt 3 nach einer
größeren Änderung des Leuchtdichtesignals sogenannte
"Rauschschleppen" im Signal verbleiben (Fig. 3d). Die Größe dieser
Rauschschleppen sind abhängig von der Zeitkonstanten der
Hochpaßanordnung HP.
In der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung zur Unterdrückung
des Rauschens im Videosignal wird daher die Zeitkonstante
der Hochpaßanordnung pegelabhängig umgeschaltet
mit dem Ziel, die Maßnahmen zur Rauschreduzierung nach
einem Signalsprung früher wieder wirksam werden zu lassen.
Im Blockschaltbild nach Fig. 2 durchläuft das bei E
eintreffende rauschbehaftete Videosignal zunächst einen Pufferverstärker 2
zur Entkopplung von der Signalquelle. Im
Verzweigungspunkt G am Ausgang des Pufferverstärkers wird
das Signal wieder wie bei der bekannten Schaltung in einen
Haupt- und einen Nebenzweig aufgeteilt. Haupt- und Nebenzweig
werden später im Summationspunkt 3 wieder zusammengefaßt
und ergeben am Ausgang 10 der Schaltung das weitgehend
rauschfreie Videosignal U 52. Die rauschbehaftete
Videospannung U 11 durchläuft im Nebenzweig ein Hochpaßfilter 4
zur Ausfilterung der das Rauschen enthaltenden
hochfrequenten Signalanteile. Im Unterschied zu der
Hochpaßanordnung HP in Fig. 1 enthält die Hochpaßschaltung 4
neben dem RC-Glied einen Schalter S zur pegelabhängigen
Umschaltung der Zeitkonstanten. Die Ansteuerung des Schalters S
erfolgt durch Schaltungsbausteine, die weiter unten
beschrieben sind. Der Schalter S ist im Blockschaltbild
schematisch als mechanischer Schalter dargestellt. In der
realen Ausführungsform ist er jedoch durch Halbleiterelemente
verwirklicht, deren Widerstandsänderung zur Änderung
der Zeitkonstanten des RC-Gliedes ausgenutzt wird.
Die durch das Hochpaßglied 4 ausgefilterte hochfrequente
Spannung U 32 wird in einem nachfolgenden Verstärker 5 invertierend
verstärkt und anschließend in der Begrenzeranordnung 6 auf
Pegelwerte in der Größe 2M symmetrisch zum Nullpunkt begrenzt.
Die daraus resultierende Rauschspannung U 42 wird
in der Schaltung 7 mit einem geeigneten Koeffizienten versehen
und gelangt so zum Summationspunkt 3, dessen resultierende
Spannung U 52 weitgehend vom Rauschanteil befreit
ist.
Die Spannung vom Ausgang des Invertierverstärkers 5 wird
außerdem einem Pegeldetektor 8 zugeführt, der beim Überschreiten
einer voreingestellten Schaltschwelle Impulse an den
nachgeschalteten Impulsformer abgibt. Die formierten Impulse
des Impulsformers 9 dienen zur Betätigung des Schalters S
in der Hochpaßanordnung 4. Dadurch wird für die
Zeitdauer der Impulse die Zeitkonstante der Hochpaßanordnung 4
durch Verringerung des Widerstandswertes verkürzt.
Dadurch verkürzt sich die Zeitdauer, in der die Spannung
U 32 die Begrenzerschwellen 2M überschreitet. Entsprechend
kurz ist die Ausfallzeit T 2 der Rauschspannung U 42, so
daß die Rauschschleppe im Ausgangssignal U 52 der
Gesamtanordnung wesentlich geringer ist und sich dadurch die
Rauschschleppe deutlich reduziert (Fig. 4).
In Fig. 5 ist das Verhalten einer Hochpaßanordnung als
Antwort auf eine größere Leuchtdichteänderung dargestellt.
Bei einem Ansteigen der Eingangsspannung U 11 auf einen bestimmten
gleichbleibenden Wert wird die Ausgangsspannung
U 21 zunächst mitgezogen, da die steile Rampe des Eingangssignals
U 11 sehr viele hochfrequente Anteile enthält, für
die die Kapazität C nur einen geringen Widerstand darstellt.
Gleichzeitig wird jedoch über den Widerstand R die Ausgangsspannung
gegen die Masse abgebaut, so daß die Spannung U 21
nicht ganz den Wert der Spannung U 11 erreicht und nach
dem Übergang der Spannung U 11 in den waagrechten Teil nach
der bekannten E-Funktion abklingt. Aus der gleichen Figur
ist auch erkennbar, daß dann, wenn die Zeitkonstante der
Hochpaßanordnung oberhalb einer Schaltschwelle N verkürzt
wird, indem der Widerstandswert R durch Parallelschalten
eines zweiten Widerstands verkleinert wird, die Ausgangsspannung
U 32 nur einen relativ kleinen Spitzenwert erreicht
und wegen des verringerten Widerstandswertes über
den Schalter S diese Spannung auch wieder rasch abgebaut
wird, so daß sie nach verhältnismäßig kurzer Zeit die
Schaltschwelle N wieder unterschreitet. Beim Umschalten
auf die ursprüngliche größere Zeitkonstante klingt dann
die Spannung U 32 zwar wieder langsamer ab, die Gesamtzeit
T 2 bis zum Unterschreiten der Begrenzerschwelle M ist jedoch
wesentlich geringer als die Zeit T 1, welche die
Spannung U 21 infolge der größeren Zeitkonstante benötigt.
In Fig. 6 sind in das Diagramm die Verhältnisse für die
Spannungen U 11 und U 21 in gleicher Weise eingezeichnet
wie in Fig. 5, jedoch ist die Zeitkonstante für die Spannung
U 32 so verkürzt worden, daß die Zeit T 2 bis zum
Unterschreiten der Schaltschwelle praktisch mit dem Ende
der Steigzeit der Spannung U 11 zusammenfällt. Damit reduziert
sich die Länge der Rauschschleppe zeitlich auf
einen Betrag, der mit der Steigzeit der Signale identisch
ist. Hierdurch wird der Bildeindruck ganz wesentlich
verbessert.
Der Signalverlauf der Spannung U 32 nach den Fig. 5
und 6 ergibt sich aus dem Zeitkonstantenverhältnis τ2 : τ1
und der Größe der vorgegebenen Schaltschwelle N des
Pegeldetektors 8. Die Zeitkonstante τ1 ergibt sich
zu
die Zeitkonstante τ2 zu
und damit die erwünschte kürzere Zeitkonstante bei
geschlossenem Schalter S.
Wird das Verhältnis der Zeitkonstanten τ2/τ1 wie im Bild 6
gewählt, so kann die Begrenzerstufe 6 entfallen, da die
Spannung U 32 die Werte ±M nicht überschreiten kann. In
diesem Fall ist die Schaltschwelle N des Pegeldetektors
gleich der Begrenzerschwelle M. Der Wert K (Verstärkung
oder Dämpfung) ist so gewählt, daß die Rauschspannungen
in Stufe 3 mit gleichen Amplituden subtrahiert werden.
In Fig. 7 wird das rauschbehaftete Videosignal zunächst
einem Pufferverstärker 2 zugeführt, der aus zwei hintereinander
geschalteten Transistorverstärkerstufen in
Kollektorgrundschaltung (Emitterfolger) besteht. Das
Videosignal wird dazu vom Eingang E über den Widerstand R 73
der Basis des ersten Transistors T 27 zugeführt und vom
Emitter des Transistors 27 über einen Widerstand R 100
der Basis der zweiten Transistorstufe T 19. Die beiden
Transistorstufen T 27, T 19 werden vorteilhaft als NPN-
und PNP-Stufen ausgeführt, damit die spätere Addition
des Haupt- und des Nebenweges ohne Gleichspannungsversatz
ausgeführt werden kann.
Im Punkt G am Ausgang der Transistorstufe T 19 teilt sich
der Signalweg in einen Hauptzweig, der über den Widerstand
R 66 zum Summierpunkt 3 führt, und einen Nebenweg,
der über den Widerstand R 32 und die Emitterfolgerstufe
T 7 zu den im Blockschaltbild mit 4, 5, 6 und 7 bezeichneten
Stufen ebenfalls zum Summierpunkt 3 führt.
Das in Fig. 2 mit 4 bezeichnete Hochpaßnetzwerk mit
Schalter, das schematisch durch den Kondensator C, den Widerstand
R und den als mechanischen Schalter dargestellten
Schalter S angedeutet ist, besteht in der realen Schaltung
nach Fig. 7 aus der Parallelschaltung aus zwei Kondensatoren,
welche in ihrer Gesamtheit als C 4 bezeichnet sind,
dem Widerstand R 12, der über den Eingang des weiter unten
beschriebenen Operationsverstärkers IC 8 virtuell auf Masse
liegt. Der in Fig. 2 im Schaltungsbaustein 4 angedeutete
Schalter S besteht aus einem Feldeffekttransistor T 9,
dessen Drain über den Anschluß H mit der Kondensatorschaltung
C 4 und dem Widerstand R 12 verknüpft ist und dessen
Source-Anschluß S auf Masse liegt.
Das Verstärkungsverhältnis der Verstärkerstufe 5 bestimmt
sich aus dem Verhältnis der Widerstände R 60, R 91 zu dem
Widerstandswert R 12. Die beiden antiparallel geschalteten
Dioden-Widerstandskombinationen G 2, R 33, R 34 dienen zur
Begrenzung des Ausgangssignals U 32 bei großen Amplituden.
Die RC-Kombination R 11/C 6 dient zur Frequenzgangkompensation.
Die Kondensatoren C 5, C 7, C 8 und C 18
zur Abblockung der Versorgungsspannung des Operationsverstärkerbausteins
IC 8.
Die der Verstärkerstufe 5 nachgeschaltete Begrenzerstufe 6
besteht im wesentlichen aus zwei in Serie geschalteten
Begrenzerstufen, von denen die erste aus den beiden
Transistoren T 20, T 21 mit ihren Emittern miteinander verbunden
sind und das Signal im negativen Bereich auf einen Wert
begrenzen, der um die Basis-Emitter-Spannung unter dem
am Widerstand R 62 voreinstellbaren Spannungswert liegt.
In gleicher Weise wird das so begrenzte Signal von dem
gemeinsamen Emitteranschluß der Transistoren T 20, T 21
über den Widerstand R 64 der Basis eines weiteren Transistors
T 31 zugeführt, der zusammen mit dem Transistor
T 32 eine zweite Begrenzerstufe bildet, die das Signal
im positiven Bereich auf einen Wert begrenzt, der um die
Basis-Emitter-Spannung höher liegt als der am Widerstand
R 63 voreingestellte Spannungswert.
Das Widerstandsverhältnis der Widerstände R 66 zu der
Parallelschaltung aus den Widerständen R 80, R 81 bestimmt
die Anteile der aus dem Haupt- und dem Nebenweg am Punkt 3
zusammengefaßten Signale. Vom Summationspunkt 3 durchläuft
das Signal eine aus zwei Emitterfolgerstufen T 33,
T 22 bestehende Schaltung, die in ähnlicher Weise wie
die unter 2 beschriebene Schaltung am Ausgang F das
rauschbefreite Videosignal niederohmig zur Verfügung
stellt.
Für die zur Betätigung des Schalters S im Baustein 4
erforderliche Pegelerkennung ist in der Stufe 8 das Signal
U 32 vom Ausgang der Operationsverstärkerstufe IC 8 über
den Widerstand R 36 zur Basis einer ersten Transistorstufe
T 23 geführt, an deren Kollektor das Signal invertiert
und über den Widerstand R 39 am Emitter das Signal
nicht invertiert abgenommen werden kann. Beide Signale
werden über die Transistorstufen T 11 bzw. T 24, die als
Emitterfolger arbeiten und über die Reihenschaltung aus
dem Kondensator C 11 und dem Widerstand R 45 bzw. aus C 19,
R 46 den Basen der beiden Transistoren T 13, T 25 zugeleitet,
die als Differenzverstärker geschaltet sind. Über den
Gleichspannungsanschluß B und die Widerstände R 44, R 45
wird der Basis des Transistors T 13, von dem Gleichspannungsanschluß
C über die Widerstände R 42, R 46 wird der
Basis des Transistors T 25 jeweils ein Gleichspannungswert
angelegt. Bei einem Signalsprung der Spannung U 32, der
die an den Basen der Transistoren T 13, T 25 eingestellten
Gleichspannungswerte überschreitet, entsteht an den
verbundenen Kollektoren dieser Transistoren ein Impuls.
Dieser wird über den Widerstand R 17 der Impulsformerstufe 9
zugeleitet. Diese besteht aus der Emitterfolgerstufe T 12,
der eigentlichen Impulsformerstufe T 10, welche über den
Kondensator C 9 dem Gate des Schalttransistors T 9 einen
geeigneten Schaltimpuls zuführt. Der Kondensator C 10 bildet
zusammen mit dem Widerstand R 13 eine Zeitkonstante, die
zusammen mit dem Transistor T 10 einen Impuls genügender
Breite und Höhe für T 9 formt.
In den Hauptweg des Videosignals kann zum Ausgleich der
unterschiedlichen Laufzeiten im Haupt- und Nebenweg ein
Laufzeitglied eingefügt sein.
Zur Einstellung der Arbeitspunkte A, B und C in Fig. 7
dient die in Fig. 8 gezeigte Schaltung. Dazu wird die von
einer Referenzdiode G 3 erzeugte konstante Spannung über
den Widerstand R 53 der Basis einer ersten Emitterfolgerstufe T 15
zugeführt, von deren Emitter die Spannung für
den Arbeitspunkt A abnehmbar ist. Diese Spannung wird
über den Widerstand R 26 der Basis einer Transistorverstärkerstufe
T 16 zugeführt, deren Kollektor über die
Reihenschaltung aus den Widerständen R 55, R 56 an Masse
gelegt ist. Im Verbindungspunkt der beiden Widerstände
R 55, R 56 ist die Basis einer zweiten Emitterfolgerstufe
T 18 angeschlossen, an deren Emitter die Spannung für den
Speisepunkt B abnehmbar ist. Vom Kollektor der Transistorverstärkerstufe T 16
ist die Spannung an eine Seite des
einstellbaren Widerstandes R 92 gelegt, dessen andere Seite
an Masse liegt. Vom Schleifer des einstellbaren Widerstandes
R 92 wird eine Gleichspannung an die Basis einer dritten
Emitterfolgerstufe T 28 geführt, von deren Emitter
schließlich die Arbeitsspannung für den Punkt C abgenommen
werden kann. Die Kondensatoren C 16, C 30 dienen als
Siebkondensatoren.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann auch zum Betrieb, die
erfindungsgemäße Schaltungsanordnung zum Aufbau nichtlinearer
Preemphasis- und Deemphasisnetzwerke verwendet werden.
Dabei ist der Schaltungsaufbau prinzipiell gleich dem der
Schaltungsanordnung nach Fig. 2, jedoch wird bei der
Preemphasis-Schaltung das Signal aus dem Haupt- und dem Nebenweg
additiv, bei der Deemphasis-Schaltung subtraktiv
verknüpft.
Claims (9)
1. Verfahren zur Reduzierung des Rauschens in einem
Videosignal, bei dem das rauschbehaftete Signal in einen
Haupt- und einen Nebenzweig aufgeteilt und das Eingangssignal
im Nebenzweig nacheinander einer Hochpaßfilterung,
einer Begrenzung und einer Invertierung unterworfen und
das Signal aus dem Haupt- und dem Nebenzweig wieder
zusammengefaßt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zeitkonstante der Hochpaßanordnung im Nebenzweig während
des Überschreitens voreingestellter Pegel des hochpaßgefilterten
Signals auf niedrigere Werte umgeschaltet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Änderung der Zeitkonstanten durch die Herabsetzung
des Widerstandswertes des RC-Gliedes erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Änderung des Widerstandswertes durch die
Widerstandsänderungen eines Halbleiterschalters vom Übergang
vom leitenden zum nichtleitenden Zustand und
umgekehrt hervorgerufen werden.
4. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens
nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einem Haupt-
und einem Nebenzweig, wobei im Nebenzweig ein Hochpaßfilter,
eine Begrenzerstufe und eine Invertierstufe vorgesehen
sind und das Signal des Nebenzweigs, das den Rauschanteil
darstellt, mit dem Signal im Hauptzweig zusammengefaßt
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitkonstante
der Hochpaßanordnung (4) umschaltbar ist.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zeitkonstante der Hochpaßanordnung (4)
durch Verringerung des Widerstandswertes des RC-Gliedes
umschaltbar ist.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß parallel zum Widerstand R ein Halbleiterschalter S
vorgesehen ist, dessen Änderung der Widerstandswerte
beim Übergang vom nichtleitenden zum leitenden Zustand
und umgekehrt zur Änderung der Zeitkonstanten
benutzt ist.
7. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Pegeldetektor (8)
zur Prüfung des hochpaßgefilterten Signals im Nebenzweig
auf Überschreiten einer vorgegebenen Schaltschwelle N
und ein im Pegeldetektor (8) nachgeschalteter Impulsformer (9)
zur Ansteuerung des Halbleiterschalters S zur
Änderung der Zeitkonstanten der Hochpaßanordnung (4).
8. Schaltungsanordnung nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch die
Anwendung in einer nichtlinearen Preemphasis-Schaltung.
9. Schaltungsanordnung nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch die Anwendung
in einer nichtlinearen Deemphasis-Schaltung.
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ID=6279277
Family Applications (1)
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