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DE2110232B2 - Aktive Filterschaltung fur Impulsfolgen - Google Patents

Aktive Filterschaltung fur Impulsfolgen

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Publication number
DE2110232B2
DE2110232B2 DE2110232A DE2110232A DE2110232B2 DE 2110232 B2 DE2110232 B2 DE 2110232B2 DE 2110232 A DE2110232 A DE 2110232A DE 2110232 A DE2110232 A DE 2110232A DE 2110232 B2 DE2110232 B2 DE 2110232B2
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DE
Germany
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evaluation
shift register
filter
capacitors
pulse
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Withdrawn
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DE2110232A
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English (en)
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DE2110232A1 (de
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Broder Dr.-Ing. 7911 Ay Wendland
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Publication of DE2110232A1 publication Critical patent/DE2110232A1/de
Publication of DE2110232B2 publication Critical patent/DE2110232B2/de
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    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03HIMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
    • H03H17/00Networks using digital techniques
    • H03H17/02Frequency selective networks
    • H03H17/04Recursive filters
    • HELECTRICITY
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    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L25/00Baseband systems
    • H04L25/02Details ; arrangements for supplying electrical power along data transmission lines
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    • H04L25/03012Arrangements for removing intersymbol interference operating in the time domain
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung eines Abtastfilters, insbesondere zur Impulsentzerrung, die mindestens eine Verzögerungsleitung mit äquidistanten Anzapfungen sowie eine Einrichtung zur Bewertung der Impulse und eine die bewerteten Impulse zusammenfassende Summierschaltung aufweist, wobei die Bewertungseinrichtung fest vorgegebene oder selbsttätig einstellbare Bewertungskoeffizienten realisiert.
Derartige Filterschaltungen sind seit langem bekannt. Es gibt zwei hauptsächliche Anwendungsbereiche dafür, nämlich die Verwendung als Entzerrer für amplitudenmodulierte äquidistante Impulsfolgen oder als Digitalfilter. Während im ersten Fall die Bewertungsglieder in ihrer Größe variiert werden können und in besonders vorteilhafter Weise selbsttätig einstellbar ausgebildet sind, um eine Adaptierung an wechselnde-Verzerrungsverhältnisse zu ermöglichen, sind bei der Anwendung als Digitalfilter die Bewertungsglieder fest vorgegeben. Die Bezeichnung Digitalfilter ist in der Literatur nicht eindeutig; es seien darunter auch die sogenannten Abtastfilter verstanden, die durchaus amplitudenmodulierte Impulsfolgen verarbeiten können, also nach dem Analogprinzip arbeiten.
Fig. 1 zeigt schematisch eine bekannte Entzerrerschaltung, die nach den eingangs erwähnten Grundsätzen aufgebaut ist. Die Verzögerungsleitung ist durch eine Folge von Einzelgliedern der Laufzeit T realisiert; die Bewertungsglieder tragen die Bezeichnung b_N-bn. Die Summierschaltung ist durch das Σ-Zeichen gekennzeichnet. Besonders bei Verzögerungsleitungen, die z. B. als Schieberegister mit einer großen Stufenz&hl ausgebildet sind, ist die erforderliche Anzahl an Bewertungsgliedern erheblich. Die Bewertungsglieder ihrerseits sind verhältnismäßig schwierig zu realisierende Bauteile, insbesondere dann, wenn sie im Rahmen einer selbsttätig adaptierenden Entzerrerschaltung eingesetzt werden, wie beispielsweise der Dissertation BroderWendland, »Abtastsysteme zur Entzerrung von Datenkanälen«, Techn. Universität Berlin, 1969, zu entnehmen ist.
Fig. 2 zeigt eine Möglichkeit vier Realisierung, wie sie in der genannten Dissertation beschrieben ist. Es sei hier nur auf den unmittelbaren Aufbau der Bewertungsglieder br bzw. bn eingegangen. Jedes Bewertungsglied besteht aus einem Multiplikator, der die Ausgangsgröße der zugehörigen Anzapfung und die Ausgangsgröße eines Integrators multiplikativ verknüpft. Der Integrator seinerseits ist einem weiteren Multiplikator nachgeschaltet, der wiederum die Ausgangsgröße der zugehörigen Anzapfung mit einer Kenngröße Ay1 multiplikativ verknüpft. Der Integrator - im allgemeinen als Gleichspannungsverstärker mit kapazitiver Rückkopplung ausgebildet - verändert den Wert seiner Ausgangsgröße nur relativ langsam, was sich dadurch auswirkt, daß sein Rückkoppelkondensator in seinem Spannungswert nur relativ geringe Veränderungen aufweist.
Aus Fig. 2 ergibt sich, daß für die erwähnten langen Verzögerungsleitungen wegen der großen Zahl der erforderlichen Bewertungsgjif der der Aufwand an relativ teuren Bausteinen wie Multiplikatoren und Integratoren erheblich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Filterschaltung der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, bei der dieser Aufwand vermindert ist.
Die Erfindung besteht darin, daß nur ein Bewertungsglied vorgesehen ist, das in der Zeit vor dem Eintreffen des jeweils nächsten Impulses nacheinander mit allen Anzapfungen verbunden wird und dabei in seinem Bewertungskoeffizienten jedesmal derart abgeändert wird, wie es den vorgegebenen oder selbsttä-
tig eingestellten Bewertungskoeffizienten entspricht.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einiger bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Zuhilfenahme weiterer Abbildungen näher erläutert.
Fig. 3 zeigt ein fünfstufiges Schieberegister 1 mit äquidistanten Anzapfungen, in das die Abtastwerte x, von links eingeschoben zu denken sind. Den Anzapfungen ist eine Schalterbank 2 nachgeordnet, wobei gerade der zweite Schalter von links geschlossen ist. Der Schalterbank ist nun über ein Abtasthalteglied 3 mit der Verzögerungszeit T/5 ein Bewertungsglied, wie in Fig. 2 beschrieben, nachgeordnet, das aus einem Multiplikator 4 besteht, der die jeweils durch den geschlossenen Schalter der Schalterbank 2 ausgewählte Anzapfung mit der bereits erwähnten Kenngröße Ay1 verknüpft Dem Multiplikator 4 ist ein Integrator5 nachgeschaltet, der in bekannter Weise als über einen Kondensator rückgekoppelter Gleichspannungsverstärker ausgebildet ist. Mit einer zu 2 synchron laufenden Schalterbank 2' wird der jeweils einem Koeffizienten bY zugeordnete Kondensator eingechaltet. Wie bei der Schalterbank 2 ist auch hier gerade der zweite Schalter von links geschlossen. Der Ausgang des Integrators S ist mit einem Eingang eines weiteren Multiplikators 6 verbunden. Dieser Multiplikator 6 ist mit seinem zweiten Eingang mit dem Ausgang der Schalterbank 2 verbunden, so daß er die Ausgangsgröße der jeweils eingeschalteten Anzapfung mit einem Faktor, hier dem Bewertungskoeffizienten b0, multipliziert. Der Ausgang des Multiplikators 6 ist mit dem Eingang eines weiteren Integrators 7 verbunden, der als Summierschaltung dient und nach jedem Umlauf in der Stellung (1) der Schalterbank 2 auf 0 gesetzt wird. Die Wirkungsweise der Anordnung folgt mit Hilfe der Tabelle 1. Es sei angenommen, daß gerade der Schiebetakt mit der Nummer / die Abtastwerte x^ in die Position gebracht hat, wie sie im Register 1 nach Fig. 5 dargestellt ist. Lie Dauer des verfügbaren Zeitintervalls T mit der Nummer i in der ersten Zeile der Tabelle 1 wird nun in der zweiten Zeile eingeteilt in m = 5 gleich große Intervalle der Dauer 775. Während dieser Intervalle 775 werden nacheinander, wie geschildert, die mit den Kanalnummern (1)... (5) bezeichneten Anzapfungen des Schieberegisters angeschlossen, so daß nacheinander die in Zeile α nach Tabelle 1 eingetragenen Abtastwerte jeweils für die Zeit T/m = 775 zur Verfügung stehen. Synchron mit der Schalterbank 2 läuft die Schaiierbank T für die Bewertungssteuerung der Koeffizienten by. Der Abfragezyklus beginnt zur Kanalnummer 1 (nach Zeile / der Tabelle 1) mit der Übernahme des Wertes yi _, des Integrators 7 am Ende des Taktintervalles / — 1 in das Abtasthalteglied 8 und dem anschließenden Nullsetzen des Integrators 7 (Zeile e). Der Wert y, _, liefert in Differenz mit dem in 9 quantisierten Wert qi _, das Fehlersignal 4y, „ das für das ganze nun folgende Abtastintervall Γ mit der Nummer / konstant bleibt.
Nacheinander werden nun die Werte X1 _ y über den Kanalschalter 2 abgefragt, über die Verzögerung 3 um T/m = T/5 verzögert (Zeile b) und mit y, _, multipliziert. Die Produkte A br nach Zeile c stellen die zur Korrektur der gerade jeweils über die Schalterbank 2' angeschalteten Koeffizienten dar. So liefer' z.B. die gezeichnet Schalterstellung das Produkt X1 _, · Ay1 _, = Ab0 als Korrektur für die über die Schalterbank T eingestellte Steuergröße für den Koeffizienten bQ, während gleichzeitig der Multiplikator 6 den angeschalteten Abtastwert x-t mit b0 bewertet und das Produkt b^ (Zeile d) dem Integrator 7 zuführt.
s In dieser Weise werden nacheinander während eines Abtastintervalls alle Koeffizientenbewertunger. durchgeführt und im Integrator 7 aufsummiert, während zugleich adaptiv die erforderlichen Koeffizientenkorrekturen erfolgen.
■ο Durch die Betätigung der Schalter der Schalterbank 2 werden, wie geschildert, nacheinander sämtliche Anzapfungen an das Bewertungsglied angeschlossen. Die Abfrage erfolgt so, daß bei einer in das Schieberegister 1 eingegangenen Impulsfolge in der
is Taktzeit Tdie Schalter jeweüs für die Zeit i · T geschlossen werden, wenn m die Anzahl der Stufen ist (hier m = 5). Da nun aber die Bewertungskoeffizienten, die den einzelnen Anzapfungen zugeordnet sind, verschieden groß sind, ist es erforderlich, das Bewer-
?n tungsglied diese verschiedenen V/erte annehmen zu lassen. Am einfachsten wird dies durch die Anschaltung unterschiedlich geladener Kondensatoren über die Schalterbank 2' an den Verstärker des Integrators 5 bewirkt. Es ist ein Kondensator weniger vorgesehen, als Anzapfungen vorhanden sind. Der letzte Kondensator ist durch einen Kurzschluß ersetzt. Im gezeichneten Zustand ist gerade der zweite Kondensator von links angeschlossen (entsprechend der zweiten Anzapfung von links). Durch die Schalteröffnung wird erreicht, daß die Kondensatoren den zuletzt eingenommenen Ladezustand bis zum Zeitpunkt des nächsten Anschlusses beibehalten und auf diese Weise den Integrator auf den dann erforderlichen Wert seiner Ausgangsgröße einstellen.
An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, daß bei der Ausbildung der erfindungsgemäßen Filterschaltung als nicht adaptierendes Digitalfilter die Kondensatoren durch fest eingestellte Spannungsteiler ersetzt werden, die die Größe der Bewertungskoeffizienten festlegen.
Obwohl die beschriebene Ausbildung der erfindungsgemäßen Filterschaltung gegenüber den bekannten Schaltungen die erwähnten Vo; teile bietet, ist doch der erforderliche Aufwand für die Schalterbänke erheblich. Vorteilhaften Weiterbildungen der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, diesen Aufwand weiter herabzusetzen. Fig. 4 zeigt eine Möglichkeit, die Schalterbank 2 einzusparen. Dies wird dadurch ermöglicht, daß das Schieberegister 1
so eine Rückkopplung auf seinen Eingang aufweist. Diese Rückkopplung ist über einen Schalter 10 geführt, der wahlweise die Rückkoppelleitung oder die Eingangsleitung mit dem Eingang des Schieberegisters verbindet. Zusätzlich ist noch ein Quanticierer 9 vorgesehen, der eine systemstabilisiereude Wirkung hat, wie beispielsweise der deutschen Auslegeschrift DOS 1791173 zu entnehmen ist.
Der Schalter 10 wird nun in der Weise betätigt, daß er zunächst die Eingangsleitung mit dem Schieberegister verbindet, und zwar so lange, bis ein Impuls in die erste Stufe des Schieberegisters 1 eingelesen ist. Sodann wird der Schalter 10 umgelegt. Mit einer Taktfrequenz, die m-mal höher ist als die Impulsfolgefrequenz auf <>,r Eingangsleitung, wird nun der Schieberegisterinhalt mit HiIfR der Rückkoppelleitung zyklisch verschoben (m ist wieder die Stufenzahl des Schieberegisters 1). N' h m Takten ist der Inhalt einmal umgelaufen. Sodann wird der Schalter 7 um-
felegt, so daß der nächste Impuls von der Eingangsleiteng in das Schieberegister eingeschoben werden kann. Mit der ersten (oder einer anderen) Stufe des * Schieberegisters ist nun wieder das variable Bewertungsglied aus den Bauteilen 3, 4, 5, 6, 7 und 8 verbunden, wie es im Zusammenhang mit Fig. 3 besenrieben worden ist. Durch die i."yklische Verschiebung des Schieberegisterinhalts wird erreicht, daß der Inhalt jeder Stufe des Schieberegisters einmal das Bcwertungsglied durchlaufen hat. Wird der Integrator 5 so ausgebildet, wie es im Zusammenhang mit Fig. 3 beschrieben ist, so muß naturgemäß dafür Sorge getragen werden, daß die Kondensatoren in der richtigen Weise mit dem Verstärker verbunden werden.
Mme weitere Ausgestaltung der Erfindung eeht von dem Wunsch aus, auch die erforderlichen Schalter zur Auswahl der jeweils richtigen Kondensatoren für den Integrator 5 einzusparen. Da es sich um die Anschaltung verschieden geladener Kondensatoren handelt, ist es möglich, diese Anordnung durch Analogschieberegister zu ersetzen, die ebenfalls Kondensatoren mit zugeordneten Schaltern aufweisen.
Es kann erwartet werden, daß derartige analoge Schieberegister in integrierter Form einmal verhältnismäßig preisgünstig komplett zu beziehen sind, so daß sich hier ein Kostenvorteil gegenüber der zunächst geschilderten Lösung ergibt.
Unter Umständen noch günstiger ist der Übergang auf digitale Schieberegister, die in diesem Fall allerdings den Einsatz von Analogdigital-Digitalanalog-Wandlern nötig machen. Hierbei handelt es sich um ebenfalls fertig zu beziehende Bauelemente verhältnismäßig niedrigen Preises. Fig. 5 zeigt ein Beispiel für die Realisierung des Integrators 5 in digitaler Bauweise. Dem Multiplikator 4 ist zunächst ein Analogdigitalwandler 11 nachgeschaltet. Dieser arbeitet auf einen schematisch dargestellten digitalen Addierer 12, der den rückgekoppelten Verstärker des Integrators 5 ersetzt. Je nach der zu verarbeitenden Bitzahl sind dem Addierer 12 rückgekoppelte digitale Schieberegister 13 zugeordnet, die parallel zueinander geschaltet sind und deren Anzahl der erforderlichen Bitzahl entspricht. Die Anzahl der Schieberegister ist gleich der höchst zu verarbeitenden Bitzahl. Die Länge der Schieberegister 13 ist gleich der Länge des Schieberegisters 1. Dem Addierer 12 ist ein Digitalanalogwandler 14 nachgeschaltet, der mit dem Multiplikator 6 entsprechend Fig. 3 verbunden ist. Die Wirkungsweise dieser Anordnung ist die folgende. Die Ausgangsgröße des Analogdigitalwandlers 11, die als parallel anstehende Bitfolge zu denken ist, wird im Addierer 12 zu dem ebenfalls als parallele Bitfolge anstehenden Wert addiert, der aus den Schieberegistern 13 gerade herausgeschoben worden ist. Der neue Wert wird parallel wieder in die Schieberegister eingegeben und läuft nun wieder in diesen um. Da der Umlauf in den Schieberegistern 13 ebenfalls mit der n-fachen Frequenz der Impulsfrequenz auf der Eingangsleitung des Schieberegisters 1 erfolgt, ist der Synchronismus zwischen dem jeweils gerade aus dem Schieberegister 13 herausgeschobenen Inhalt und der Abfrage der einzelnen Stufen des Schieberegisters 1 gewährleistet. Bei einer hinreichend großen Bitzahl ist die Addition im Addierer 12 der Integration im Integrator5 gleichwertig. Im übrigen ist durch die Auslesung des jeweiligen Inhalts des Addierers 12 und die nachfolgende Digitalanalogwandlung 14 die zweite Ansteuergröße für den Multiplikator 6 gegeben.
Wie sich aus dem Vorstehenden ergibt, ist die Realisierung der erfindungsgemäßen Filterschaltung und ihrer Ausgestaltungen keineswegs auf analoge oder digitale Bauelemente beschränkt. Vielmehr sind beliebige Mischformen ausführbar.
Es sei nochmals darauf hingewiesen, daß der Hauptvorteil der zuletzt geschilderten vorteilhaften Weiterbildungen darin zu sehen ist, daß diskrete Bauelemente, wie Schalter und Kondensatoren, durch leicht verfügbare und preiswerte Gesamtbausteine wie Schieberegister, Addierer und Digitalanalog- bzw. Anaiogdigitaiwandler ersetzt werden. ·
Der Vollständigkeit halber sei anhand der Fig. 6
ι ι erläutert, wie auch das Schieberegister 1 aus digitalen Bauelementen aufgebaut werden kann. Die Eingangsgröße wird zunächst in einem Analogdigitalwandler 15 in eine parallel anstehende Bitfolge umgesetzt, die in eine entsprechende Anzahl zueinander
2(i parallel geschalteter digitaler Schieberegister 16 eingeschoben wird, wobei jedes dieser Schieberegister wiederum m Stufen aufweise (dargestellt sind der Einfachheit halber lediglich zwei Schieberegister). In die Verbindungsleitung zwischen dem Analogdigital-
2~> wandler iS und den Schieberegistern 16 ist pro Schieberegister eine erste UND-Schaltung 19 eingeschaltet; die UND-Schaltungen sind mit einem Taktgenerator 17 verbunden, der einen Takt angibt, der mit dem Impulstakt auf der Eingangsleitung überein-
in stimmt. Dadurch ist gewährleistet, daß jeder neu einlaufende Impuls nach seiner Umsetzung im Analogdigitalwandler 15 über die ODER-Gatter 21 in die Schieberegister 14 eingeschoben wird. Pro Schieberegister sind je ein weiteres UND-Gatter 20 vorgesehen,
<-. die in die Rückkoppelleitungen der Schieberegister 16 eingeschaltet sind. Beide UND-Gatter 20 sind gemeinsam an einem weiteren Taktgenerator 18 angeschlossen, dessen Taktfrequenz das /n-fache der Taktfrequenz des Taktgenerators 17 ist (die Taktgeneratoren 17 und 18 können durch einen einzigen Taktgenerator mit entsprechenden frequenzteilenden oder vervielfachenden Mitteln ersetzt werden). Die Wirkungsweise der Schaltung nach Fig. 6 ist die folgende. Dadurch, daß immer dann, wenn ein neuer Im-
puls vom Eingang her ansteht, dieser in die Schieberegister 16 übernommen wird, und daß andererseits nach dem Einlaufen dieses Impulses die Verbindung zur Eingangsleitung her unterdrückt wird (Sperrung der UND-Gatter 19 und gleichzeitiges öffnen der
so UND-Gatter 20), ist der gleiche Umlauf des Inhalts des Schieberegisters 16 gewährleistet, wie es im Zusammenhang mit Fig. 4 bereits beschrieben worden ist. Die Ausgangsgröße der angezapften Stufe des Schieberegisters 16 kann entweder digital weiter ver-
arbeitet werden (entsprechend Fig. 5) oder nach einer Digitalanalogwandlung, so wie im Zusammenhang mit Fig. 4 beschrieben, analog.
Die bisherigen Ausführungen betreffen Filterschaltungen für eine Eingangsgröße. Die vorstehend
beschriebenen Überlegungen lassen sich aber auch zum einen für anders strukturierte Filterschaltungen, z. B. rekursive Entzerrer, anwenden; fernerhin auch für Schaltungen mit mehreren Eingangsgrößen, wie sie beispielsweise aus der DOS 1791174 bekannt
es sind.
Der Vollständigkeit halber sei abschließend anhand der Fig. 7 eine Entzerrerschaltung beschrieben, bei der ein um einen rekursiven Teil ergänztes Transver-
salfilter für einen Kanal realisiert wiird. Alle Bewertungsglieder sollen konstante Bewertungskoeffizienten by aufweisen. Die Eingangsgröße lauft entsprechend Fig. 4 über einen Schalter 10 und einen O^antisierer 9 in das //i-stufige Schieberegister 1 ein, d'js wiederum rückgekoppelt ist. Der ersten .Stufe des Schieberegisters ist der Multiplikator 6 nachgeschaltet. Da in diesen Fällen mit konstpnten Bewertungskoeffi'ienten by gearbeitet wird, wird abweichend von den bisher geschilderten Schaltungen nicht mehr auf die Größe A V1, die ein MaB für die restliche Verzerrung darstellt. Bezug genommen. Somit entfallen die für eine automatische Einstellung der Bewertungskoeffizientcn erforderlichen Bauteile 3. 4 und 5. Dem Multiplikator 6 werden vielmehr die erforderlichen Eingangsgrößen />. unmittelbar zugeführt. Diese Eingangsgrößen by sind in einem Schieberegister 23 der Stellenzahl 2/;/ gespeichert, das über einen weiteren Uuantisicrcr 22 rückgekoppelt ist. Der Ansteuertakt ist in diesem Falle um den Faktor 2m schneller als der Takt auf der Eingangsleitung. Die ersten m der 2m Bewertungskoeffizienten by des Schieberegisters sind dem rekursiven Teil des Entzerrers zugeordnet, die zweiten m dem transversalen. Demzufolge ist ein Schalter 25 vorgesehen, der jeweils nach m Takten umschaltet und den Ausgang des Integrators 6 abwechselnd mit dem für rekursive Entzerrer erforderlichen in die Eingangsleitung eingeschalteten Addierer 24 und mit dem Ausgang /1 verbindet.
[tine Schaltung, die äußerlich eine gewisse Ähnlichkeit mit der vorliegenden Erfindung aufweist, ist aus der DOS 1 909657. insbesondere fig. 4, bekannt. Diese bekannte Schaltung unterscheitlet sich jedoch von der vorliegenden Erfindung darin, daß für jeden neu eingelesenen Wed die Filterfunktion mit geänderten Größen mehrfach ausgenutzt wird, während sie hei eier vnrlirgrniliMi I: rf inching lediglich pinmal benutzt wird. Zum zweiten ist die bekannte Schaltung auf digitale Eingangssignal beschränkt. Drittens schließlich ist das dort verwendete digitale Filter von mindestens zweiter Ordnung, eine Einschränkung, die auf die vorliegende Erfindung nicht zutrifft.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung eines Abtastfilters, insbesondere zur Impulsentzerrung, die mindestens eine Verzögerungsleitung mit äquidistanten Anzapfungen sowie eine Einrichtung zur Bewertung der Impulse und eine die bewerteten Impulse zusammenfassende Summierschaltung aufweist, wobei die Bewertungseinrichtung fest vorgegebene oder selbsttätig einstellbare Bewertungskoeffizienten realisiert, dadurch gekennzeichnet, daß nur ein Bewertungsglied vorgesehen ist, das in der Zeit vor dem Eintreffen des jeweils nächsten Impulses nacheinander mit allen Anzapfungen verbunden wird und dabei in seinem Bewertungskoeffizienten jedesmal derart abgeändert wird, wie es den vorgegebenen oder selbsttätig eingestefitin Bewertungskoeffizienten entspricht.
2. Filterschaltung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ihre Anwendung bei einer an sich bekannten adaptiven Entzerrerschaltung, deren Bewertungsglieder als Multiplikatoren ausgebildet sind, die Integratoren nachgeschaltet sind, welche ihre Ausgangsgröße relativ langsam verändem, in der Weise, daß die Kondensatoren, die in allen Integratoren die Rückkopplung des Verstärkers bewirken, einzeln nur jeweils dann mit dem Verstärker des einen Bewertungsgliedes verbunden sinu, wenn das Bewertungsglied mit der Anzapfung verbunden ist, r ·. der der Kondensator gehört.
3. Filterschaltung nach .* nspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kondensatoren als an sich bekanntes rückgekoppeltes analoges Schieberegister ausgebildet sind, in dem die unterschiedlichen Ladungen für die Kondensatoren zyklisch umlaufen.
4. Abänderung der Filterschaltung nach Anspruch 2 in der Weise, daß die Kondensatoren und der Verstärker des Integrators in dem einen Fewertungsglied durch einen Analogdigitalwandler, dem ein Paralleladdierer nachgeschaltet ist, ersetzt sind, und daß jeder Stufe des Paralleladdierers ein digitales Schieberegister in der Weise nachgeschaltet ist, daß die Bitfolgen, die den Paralleladdierer durchlaufen, in den Schieberegistern parallel zueinander zyklisch umlaufen.
5. Filteranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß dann, wenn mehrere Sätze von Bewertungsgliedern erforderlich wären, ein Bewertungsglied entsprechend häufiger in seinem Bewertungskoeffizienten abgeändert wird, und daß die Anschaltung des Bewertungsgliedes an die Anzapfungen bzw. der -,■-. Umlauf der Impulsfolge im Schieberegister entsprechend öfter erfolgt.
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