DE1778759B2 - Brausewanne - Google Patents
BrausewanneInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
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Description
len zum Tragen, in denen körperlich behinderte oder mit der Bidetbrause-Au
Versehrte und ältere Menschen eine Körperreinigung die Wandecke angrenzt.
sitzend vernehmen und ohne fremde Hilfe die aneinander angrenzenden ι
Wanne sicher und bequem besteigen müssen, also Brausewanne sind gegenüber oh
vor allem in Altersheimen, Entbindungsstationen und 5 Beckens 2 hoher als d« Oberkanten^der «™m
Krankenhäusern, aber auch m Badezimmern privater ren aneinander ang^nd^ Becken^itenwande^
Haushalte. Dabei erstreckt sich die Sitzfläche 1 im «ereicüzwi
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann die sehen den beiden hoher ge'^ne
zwischen den beiden höher gelegenen Beckenrändern deren dem Beckemnnern ^"T4-
gebildete Sitzfläche eine der durchschnittlichen Knie- io chenkante 1' in dem Beaten eiwd
beugenhöhe einer Person entsprechende Höhe aufwei- Die Sitzfläche 1 weist eine Qer
sen; hierdurch wird bei großer Standsicherheit und Kniebeugenhöhe (etwa 43 cmj.em£r ,?"£?-£;
geringer Oberkörperbeuge eine gleichzeitige Verwen- chende Höhe auf, wahrend die der 5«™acte
dung der Sitzfläche al! Trittfläche zum bequemen genüberliegenden zum ^L^SSStaS^
Füßewaschen ermögUcht. Die der Sitzfläche gegen- 15 gelegenen Oberkanten %&ύ^*™™***
überliegenden, zum Boden des Beckens tiefer gelege- etwa Fußbadhöhe (etwa 25 cm) haben und den vor-
nen Oberkanten der Beckenseitenwände können etwa deren Becken-Einsüeg bilden.
Fußbadhöhe (etwa 25 cm) haben und den vorderen Wie aus Fig. 1 und 2 ersieh^ξ™*™»™ "_
Beckeneinstieg bilden. brause 4 eine Handhabe 5 zur Reguherune des Was
In der Zeichnung sind zwei Ausfühnmgsbeispiele so serzulaufs zur Brausewanne über einen
des Gegenstandes der Erfindung dargestellt, es zeigt und ein Bidetventil 7 aut. Auueraem
Fig.l die Draufsicht auf die erfindungsgemäße der Bidetbrause-Ausnehmung J em 1
Brausewanne in Einbaustellung, angeordnet, dessen obere Emlwakm«» κ
F i g. 2 einen Schnitt nach Linie H-II in F i g. 1, halb des oberen Randes der Seitenwand^ 2 enaei
F i g. 3 die Ansicht ähnlich F i g. 1 mit einer als 25 In Abwandlung davon ist die in Fi g. 3 und 4 dar-
Mulde ausgebildeten Bidetbrausen-Ausnehmung, gestellte Bidetbrause-Ausnehmung ^ Mulde 3 au -
Fig. 4 linen schematischen Schnitt nach Linie gebildet, in deren Verlauf zum Beckenboden die
IV-IV in Fig 3 Ausnehmung das Überlaufrohr8 aufnimmt
Die in der Zeichnung dargestellte, auf Füßen abge- Die Grundform der in der Zeichnung als Quadrat
stützte Brausewanne hat im vorliegenden Ausfüh- 30 ausgebildeten Brausewanne bietet natürlich auch Va-
rungsbeispiel quadratische Grundform und besteht riaüonsmöglichkeiten. So können z.B. die gegenüber
im wesentlichen aus einem mit einer Sitzfläche 1 ver- der Sitzfläche 1 tiefer gelegenen zwei Beckenseiten-
sehenen Becken 2. In der Sitzfläche 1 ist eine Aus- wände 2' bogenförmig nach außen gekrümmt sein
nehmung 3 vorgesehen, in der eine als Ganzes mit 4 Im Falle einer runden Wandecke ware es darüber
bezeichnete Bidetbrause untergebracht ist. 35 hinaus möglich, die Beckenseitenwände an den
Die quadratische Brausewanne ist in einer in der Krümmungsradius der Wandecke anzupassen und
Zeichnung durch Schraffur angedeuteten Wandecke auf diese Weise den gesamten Wandeckenbereich
des Badezimmers so aufgestellt, daß die Sitzfläche 1 voll auszunutzen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Brausewanne, bestehend aus einem in einer liegt, muß der Benutzer beim Einstieg in die Wanne
Wandecke aufstellbaren, mit einer Sitzfläche ver- 5 und beim Ausstieg im Vergleich zu einer diagonalen
sehenen Becken von quadratischer oder zumin- Sitzflächenkante in jedem Fall eine erhebhch größere
dest angenähert quadratischer Grundform, bei Körperdrehung ausführen, um auf die Sitzfläche zu
dem die dem Beckeninneren zugewandte, vordere gelangen bzw. von dieser aus der Wanne auszustei-Sitzflächenkante
im Becken etwa diagonal ver- gen, gleichgültig ob er diese Vorgänge vorwärts- oder
läuft und die Sitzfläche mit einer Ausnehmung αο rückwärtsgehend ausübt Trotz der üefer gelegenen
versehen ist, dadurch gekennzeichnet, drei Wannenwände wird demnach die Benutzung der
daß die Oberkanten von zwei aneinander angren- Wanne insbesondere für körperlich behinderte oder
zenden Beckenseitenwänden (1') gegenüber der Versehrte Personen kaum erleichtert, da für diesen
Bodenfläche des Beckens (2) höher als die Ober- Personenkreis jedes Mehr in Bewegung eine starke
kanten der beiden anderen, aneinander angren- 15 Belastung zu sein pflegt Im übrigen ist bei der bezenden
Beckenseitenwände (2') bind und daß sich kannten Bidetwanne lediglich ein Wasserzulauf für
die Sitzfläche (1) im Bereich zwischen den beiden das in sich abgeschlossene Bidetbecken vorgesehen,
höher gelegenen Beckenrändern erstreckt, wobei Hierdurch ist die das Bidet benutzende Person gein
der Ausnehmung (3) in an sich bekannter zwingen, eine Hand für die Körperwaschung zu ver-Weise
eine Bidetbrause (4) untergebracht ist. 20 wenden. Die Benutzung dieser Bidetwanne ist daher
2. Brausewanne nach Anspruch 1, dadurch ge- insbesondere für Versehrte Personen, beispielsweise
kennzeichnet, daß die zwischen den beiden höher Einarmige, in gleicher Weise gefahrvoll wie die Begelegenen
Beckenrändern gebildete Sitzfläche (1) nutzung der eingangs erwähnten bekannten Brauseeine
der durchschnittlichen Kniebeugenhöhe wanne, bei der eine Hand zum Halten und Führen
einer Person entsprechende Höhe aufweist. 25 der Handbrause benötigt \\ ird.
3. Brausewanne nach Anspruch 1 oder 2, da- Es ist zwar an sich bekannt, in der Ausnehmung
durch gekennzeichnet, daß die der Sitzfläche (1) einer Sitzfläche einer Brausewanne eine Bidetbrause
gegenüberliegenden, zum Boden des Beckens (2) unterzubringen, jedoch nur bei solchen Brausewantiefer
gelegenen Oberkanten der Beckenseiten- nen. hei denen die oberen Ränder der Beckenseitenwände
(T) etwa Fußbadhöhe (etwa 25 cm) haben 30 wände ringsum in einer in Sitzflächenhöhe horizonta-
und den vorderen Becken-Einstieg bilden. len Ebene abschließen und die Sitzfläche eine Verbreiterung
der Vorderwand bildet, von der aus das
Becken üblicherweise bestiegen werden muß. Auch
hierbei sind daher der Ein- und Ausstieg umständlich
Die Erfindung betrifft eine Brausewanne, beste- 35 und gefahrvoll, so daß eine Benutzung der Brausehend
aus einem in einer Wandecke aufstellbaren, mit wanne von körperlich behinderten oder Versehrten
einer Sitzfläche versehenen Becken von quadrati- Personen kaum ohne fremde Hilfe möglich ist.
scher oder zumindest angenähert quadratischer Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
scher oder zumindest angenähert quadratischer Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Grundform, bei dem die dem Beckeninneren züge- Brausewanne zu schaffen, deren Benutzung auch unwandte,
vordere Sitzflächenkante im Becken etwa 40 beweglichen bzw. körperlich Versehrten oder behindiagonal
verläuft und die Sitzfläche mit einer Aus- derten Personen gefahrlos und ohne fremde Hilfe
nehmung versehen ist. möglich ist.
Eine derartige bekannte Brausewanne (deutsches Ausgehend von einer Brausewanne der eingangs
Gebrauchsmuster 1 902 161) weist eine tiefer gele- angegebenen Art wird dies erfindungsgemäß dadurch
gene Sitzfläche bzw. die Sitzfläche allseitig überra- 45 erreicht, daß die Oberkanten von zwei aneinander
gende Badebeckenwände auf, die den Ein- und Aus- angrenzenden Beckenseitenwänden gegenüber der
stieg, insbesondere für körperlich behinderte oder Bodenfläche des Beckens höher als die Oberkanten
Versehrte Personen, beträchtlich erschweren, da je- der beiden anderen, aneinander angrenzenden Bekweils
eine höhere Beckenwand überwunden werden kenseitenwände sind und daß sich die Sitzfläche im
muß, um zu der tieferen Sitzfläche zu gelangen bzw. 50 Bereich zwischen den beiden höher gelegenen Bekum
die Brausewanne verlassen zu können. Insbeson- kenrändern erstreckt, wobei in der Ausnehmung in
dere im letzteren Fall ist die Gefahr eines Ausglei- an sich bekannter Weise eine Bidetbrause untergetens
und Hinstürzens der die Wanne verlassenden bracht ist. Hierbei ist durch die gegenüber der Sitz-Person
auf Grund des nach Benutzung der Brause in fläche tiefer gelegenen Beckenseitenwände eine beder
Regel um das Becken herum nassen Fußbodens 55 queme Ein- und Ausstiegsmöglichkeit geschaffen,
gegeben. Die Ausnehmung in der Sitzfläche der be- wobei die diagonale Anordnung der Sitzfläche im
kannten Brauswanne dient zum Führen einer Hand- Becken dem Platznehmen entgegenkommt, indem
brause, wozu der Benutzer stets eine Hand benötigt, der Benutzer nur eine minimale Körperdrehung ausso
daß er sich niehl: während des Brausens an den zuführen hat, um die Sitzfläche zu erreichen. Bei der
Wänden des Beckens oder gegebenenfalls oberhalb 60 Benutzung der in der Ausnehmung untergebrachten
des Beckens angebrachten Haltegriffen festhalten Bidetbrause hat der Benutzer beide Hände frei, um
kann, was bei körperlich behinderten Personen zwin- sich an den Wänden des Beckens oder anderenorts
gend erforderlich sein kann. festzuhalten. Der Gefahr eines Ausgleitens und Hin-
Es ist auch bereits eine flache, etwa quadratische stürzens ist somit sowohl beim Einstieg in die Wanne
Wanne mit Bidet bekanntgeworden (französische Pa- 65 und beim Ausstieg, als auch während des eigentlitentschrift
1039 321), bei der drei der etwa quadra- eben Waschens weitgehend entgegengewirkt. Die
tisch angeordneten vier Wände tiefer als die als Sitz- durch die Brausewanne nach der Erfindung erreichfläche
ausgebildete vierte Wand angeordnet sind. Da- ten Vorteile kommen insbesondere in allen den Fäl-
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681778759 DE1778759C3 (de) | 1968-05-31 | 1968-05-31 | Brausewanne |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681778759 DE1778759C3 (de) | 1968-05-31 | 1968-05-31 | Brausewanne |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1778759A1 DE1778759A1 (de) | 1971-08-05 |
| DE1778759B2 true DE1778759B2 (de) | 1973-12-06 |
| DE1778759C3 DE1778759C3 (de) | 1974-07-04 |
Family
ID=5703578
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681778759 Expired DE1778759C3 (de) | 1968-05-31 | 1968-05-31 | Brausewanne |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1778759C3 (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3047509C2 (de) * | 1980-12-17 | 1983-09-29 | Franz Kaldewei GmbH & Co, 4730 Ahlen | Brausewanne mit quadratischem Einbauquerschnitt |
| DE9214290U1 (de) * | 1992-10-22 | 1993-09-30 | Minova Exclusiv-Bad Handelsgesellschaft mbH, 46539 Dinslaken | Duschwanne |
| DE202013006811U1 (de) * | 2013-07-29 | 2014-10-30 | Josef Lesslhumer | Badestuhl |
-
1968
- 1968-05-31 DE DE19681778759 patent/DE1778759C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1778759A1 (de) | 1971-08-05 |
| DE1778759C3 (de) | 1974-07-04 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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