DE29824230U1 - Mehrzweckbadewanne - Google Patents
MehrzweckbadewanneInfo
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Description
KOL-0837-00 12.08.2000
Das technische Sachgebiet
Die Erfindung bezieht sich auf eine Mehrzweckbadewanne, die ein Badegefäß enthält, das in eine Randplatte übergeht und einen Boden und. einen Mantel enthält, der zwei gegenüberliegende Seitenwände enthält, die an einem Ende des Badegefäßes in eine Stützwand und am gegenüberliegenden Ende des Badegefäßes in eine Fußwand übergehen, wobei der Mantel des B'adegefäßes in seiner unteren Seite in den Boden des Badegefäßes übergeht und der Boden einen in Richtung von der Stützwand zur Fußwand sich erstreckenden Fußteil enthält, der in einen schräg nach oben situierten Mittelteil übergeht, der seinerseits in einen schräg nach oben situierten Fußteil übergeht, wobei der Boden des Badegefäßes außerdem eine Tretfläche zum Duschen enthält.
Stand der Technik
Die Badewannen sind meistens als längliche Gefäße mit flachem oder durchgebogenem ungeteiltem Boden und mit mehr oder weniger formgestalteten Wänden ausgebildet.
Der flache Boden der Badewanne ermöglicht auch ihr Benutzen zum Duschen, weil das Rutschrisiko auf der feuchten und relativ glatten Oberfläche bei flachem Boden viel geringer als auf einem durchgebogenen Boden der Badewanne ist.
Die Ausführung mit einem flachen oder auch durchgebogenen ungeteiltem Boden der Badewanne bedeutet jedoch einen hohen Wasserverbrauch beim Baden, wenn die badende Person mit ihrem ganzen Körper unter dem Wasserspiegel der Badewanne eingetaucht sein will. Die badende Person, besonders eine solche, deren Bewegungsmöglichkeiten durch Alter, Krankheit oder Unfall beschränkt sind, hat auch Schwierigkeiten, sich in der Badewanne mit flachem oder auch durchgebogenem ungeteiltem Boden zu setzen und wieder aufzustehen. Auch das Einnehmen der Muskelentspannungslage in der Badewanne mit flachem oder auch durchgebogenem Boden ist wegen des oft vorkommenden Mißverhältnisses zwischen der Länge der Badewanne und der Höhe der badenden Person schwierig.
Die Bewegungsprobleme der badenden Personen beim Einnehmen der Sitzlage und beim Aufstehen im Badegefäß löst die offengelegte Patentanmeldung DE OS 41 23 635, die eine Badewanne mit formgestaltetem Boden des Badegefäßes und mit formgestalteter Stützfläche für den Rücken der badenden Person offenbart, wobei sich an die Stützfläche für den Rükken der badenden Person eine Kopfstütze der badenden Person anschließt.
Der Boden des Badegefäßes enthält eine gegenüber der Grundfläche des Bodens des Badegefäßes leicht erhöhte Sitzfläche. Die Grundfläche des Bodens ist die tiefste Fläche des Badegefäßes und geht auf der von der Stützfläche für den Rücken der badenden Person abgekehrten Seite in eine schräg nach oben situierte Stützfläche für die Fußsohlen über, die dann weiter in eine horizontal orientierte Fläche zum Abstützen der Fußsohlen beim Sitzen in der Badewanne mit gestreckten Beinen übergeht. Diese horizontale Fläche zum Abstützen der Fußsohlen geht dann weiter in den Mantel des Badegefäßes über. Am Oberrand des Badegefäßes ist ein Handgriff vorgesehen, der der badenden Person das Einnehmen der Sitzlage und Aufstehen erleichtert.
Der Nachteil dieser Lösung besteht in zu kleinem Höhenunterschied
zwischen der Grundfläche des Bodens des Badegefäßes und der Sitzfläche, so daß die badende Person zum Übergang in die Sitzlage und besonders zum Aufstehen beträchtliche Anstrengung entwickeln muß, was für Personen mit beschränkter Bewegungsfreiheit schwierig ist.
Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß auch in der Muskelentspannungslage in der teilweisen Liegelage nicht alle Körpermuskeln entspannt sind, weil die diese teilweise Liegelage einnehmende Person nur in der oberen Partie der Schenkel und auf den Fußsohlen abgestützt ist, was zur Entspannung aller Körpermuskeln nicht ausreicht.
Einen weiteren Nachteil bedeutet auch der große Umfang des Badegefäßes, der beim Baden mit dem Eintauchen des ganzen Körpers unter den Wasserspiegel unvermeidlich erhöhten Wasserverbrauch zur Folge hat.
Die offengelegte Patentanmeldung PCT/US91/06910 beschreibt eine Badewanne mit formgestalteten Wänden und mit Ergänzungen. Die Badewanne nach dieser Erfindung enthält einen Mantel, der zwei formgestaltete gegenüberliegende und in zwei gegenüberliegende formgestaltete Stützflächen übergehende Seitenwände aufweist, wobei jede von den beiden formgestalteten Stützflächen eine Kopfstütze enthält und der Mantel des Badegefäßes in den Boden des Badegefäßes übergeht. Zur Erleichterung der Bewegung der badenden Person ist auf einer der Seitenwände ein Handgriff vorgesehen. Das Badegefäß enthält weiter einen Satz von in den Wänden des Mantels des Badegefäßes gelagerten Massagedüsen.
Der Nachteil dieser Badewanne besteht im Risiko beim Duschen für
Personen mit beschränkter Bewegungsfreiheit und auch in großen Abmessungen des Badegefäßes, die beim Baden mit dem Eintauchen des ganzen Körpers unter den Wasserspiegel unvermeidlich erhöhten Wasserverbrauch
zur Folge haben und auch die Wirksamkeit der Massagedüsen auf die badende Person radikal herabsetzen.
Die Erfindung bezweckt, die Nachteile des Standes der Technik zu beseitigen oder wenigstens auf ein Minimum zu senken und eine Badewanne zu schaffen, die der badenden Person vollkommene Muskelentspannung, vereinfachten Eintritt in die Badewanne und den Personen mit beschränkter Bewegungsfreiheit das Duschen in der Sitzlage und einen sicheren Übergang von der Sitzlage in die Muskelentspannungslage ermöglicht, in der der ganze Körper abgestützt ist, so daß eine vollkommene Entspannung aller Muskeln gewährleistet ist.
Wesen der Erfindung
Das Ziel der Erfindung ist durch eine Mehrzweckbadewanne erreicht, deren Prinzip darin besteht, daß der Boden des Badegefäßes eine Tretfläche zum Duschen enthält, die im Grundriß zwischen dem Übergang der Stützwand in den Sitzteil des Bodens des Badegefäßes und der Fußwand situiert ist, wobei die Tretfläche zum Duschen wenigstens an einem Teil ihres Umfangs in eine Umfangwand übergeht, die dann an die entsprechenden Wände des Badegefäßes und/oder an eine Randplatte anschließt, wobei die Form und Lage der Tretfläche bei der Konstruktion der Badewanne vorteilhaft je nach Bedarf geändert werden können.
Die Tretfläche zum Duschen ist im Grundriß in der Querrichtung mit Vorteil zwischen der Längssymmetrieebene des Badegefäßes und einer von den Seitenkanten der Randplatte situiert, wobei diese Seitenkante der Randplatte im Grundriß sich mit der zu ihr anliegenden Seitenwand des Badegefäßes schneidet, wodurch im Badegefäß eine genügende Breite der entsprechenden Flächen des Bodens des Badegefäßes erreicht und der badenden
Person somit das Einnehmen einer bequemen Muskelentspannungslage ermöglicht wird.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführung reicht wenigstens ein Teil der Tretfläche im Grundriß außerhalb der Randplatte in Richtung aus dieser Randplatte hinaus, wodurch die Breite der entsprechenden Bodenflächen und somit der Komfort der badenden Person in der Muskelentspannungslage weiter vergrößert werden.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführung ist die Tretfläche zum Duschen als die am niedrigsten gelegene Fläche des Badegefäßes ausgebildet, wodurch geeignete Höhenunterschiede zwischen der Tretfläche, den übrigen Wänden des Badegefäßes und der Randplatte zur Sicherung des Wasserauslaufs geschaffen werden.
Die Tretfläche zum Duschen ermöglicht die Verwendung der Mehrzweckbadewanne auch zum Duschen und reduziert durch ihre Konstruktion auf Minimum das Rutschrisiko mit nachfolgendem Unfall, wie es bei den üblichen Typen der Badewannen der Fall ist.
Die geeigneten Höhenunterschiede zwischen den jeweiligen Flächen des Badegefäßes können von den badenden Personen mit Vorteil zum Übergang von der Muskelentspannungslage zur Sitzlage und zum Aufstehen benutzt werden. Den Personen mit beschränkter Bewegungsfreiheit wird dadurch ermöglicht, sich sicher zu setzen, zum Beispiel auf den Fußteil des Bodens des Badegefäßes mit Füßen auf der Tretfläche zum Duschen, und dann leicht und sicher in die Muskelentspannungslage, teilweise liegend und mit ganzem Körper im Wasser eingetaucht, zu übergehen, oder sitzend Dusche zu nehmen und leichter aufzustehen und die Badewanne zu verlassen.
Übersicht der Abbildungen
Eine konkrete Ausführung der Mehrzweckbadewanne ist in den Abbildüngen dargestellt, in denen zeigen Abb. 1 eine von den konkreten Ausführungen der Mehrzweckbadewanne in der sogenannten diagonalen Anordnung, Abb. 2 eine weitere konkrete Ausführung der Mehrzweckbadewanne in normaler Ausführung, Abb. 3 einen Schnitt in der Längssymmetrieebene des Badegefäßes durch die in der Abb. 2 gezeigte Mehrzweckbadewanne, Abb.
4 eine weitere konkrete Ausführung der Mehrzweckbadewanne in normaler Ausführung, Abb. 5 die Lage der Tretfläche im Grundriß der konkreten Ausführung der Mehrzweckbadewanne in diagonaler und normaler Ausführung, Abb. 6 eine konkrete Ausführung der Mehrzweckbadewanne in normaler Ausführung und mit einer Tretfläche, Abb. 6a, 6b Längsschnitte durch die Mehrzweckbadewanne nach der Abb. 6, Abb. 7, 7a eine Ausführung der Mehrzweckbadewanne nach den Abb. 6, 6b mit einem Handgriff, Abb. 8, 8a eine Ausführung der Mehrzweckbadewanne nach den Abb. 6, 6b mit einem Handgriff anderer Form als in den Abb. 7, 7a, Abb. 9a bis 9e das Eintreten, Einnehmen der Sitzlage und Aufstehen der badenden Person in der Mehrzweckbadewanne, und Abb. 10a bis 10g die Varianten beim Sitzen und Duschen in der Mehrzweckbadewanne.
Ausführungsbeispiele
Die im Ausführungsbeispiel nach den Abb. 1, 2 und 3 dargestellte Badewanne enthält ein Badegefäß A, an das eine Randplatte B anknüpft, die zwei Seitenkanten B1 und B2 enthält. Die Längssymmetrieebene des Badegefäßes A bildet mit der Längssymmetrieebene der Randplatte B einen spitzen Winkel &agr;, der entweder von Null unterschiedlich (Siehe Abb. 1) oder Null gleich ist (Abb. 2).
Das Badegefäß A enthält einen Boden 4 und einen Mantel A1, der zwei gegenüberliegende, an ihrem einen Ende in eine formgestaltete Stützwand 2 übergehende Seitenwände 1 enthält, wobei auf dem gegenüberliegenden Ende des Badegefäßes A die beiden Seitenwände 1 in eine formgestaltete Fußwand 3 übergehen und das Badegefäß A weiter einen Boden 4 enthält, dessen ein Teil als Tretfläche zum Duschen dient.
Im Ausführungsbeispiel nach den Abb. 1 und 2 vermindert sich der Abstand zwischen den beiden Seitenwänden 1 in horizontaler Richtung von der Stützwand 2 zur Fußwand 3, wobei in der Ausführung nach der Abbildung 1 der Winkel &agr; so gewählt ist, daß eine Seitenwand 1 mit der entsprechenden Seitenkante B2 der Randplatte B parallel ist.
In einem anderen, in der Abb. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der gegenseitige Abstand der beiden Seitenwände 1 in der horizontalen Richtung konstant. Der gegenseitige Abstand der beiden Seitenwände 1 nimmt in der vertikalen Richtung vom oberen Rand des Badegefäßes A zum Boden 4 des Badegefäßes A ab.
Die in den Abb. 1, 2, 3 und 4 dargestellte Stützwand 2 ist als ein Teil der Mantelfläche eines bekannten stumpfen Kegels ausgebildet. In einem anderen Ausführungsbeispiel ist die Stützwand 2 als eine allgemeine schräge durchgebogene Fläche ausgebildet. Die Stützwand 2 geht in ihrem unteren Teil in den Boden 4 und in ihrem oberen Teil in die Randplatte B über.
Die in den Abb. 1,2, 3 und 4 dargestellte Fußwand 3 ist als ein Teil der Mantelfläche eines bekannten stumpfen Kegels ausgebildet. In einem anderen Ausführungsbeispiel ist die Stützwand 2 als eine allgemeine schräge durchgebogene Fläche ausgebildet. Die Fußwand 3 geht in ihrem unteren Teil in den Boden 4 und in ihrem oberen Teil in die Randplatte B über.
In der Längssymmetrieebene des Badegefäßes A bildet die Fußwand 3 mit der zur Längssymmetrieebene senkrechten Vertikalebene einen spitzen Winkel ßß und die Stützwand 2 bildet mit der zur Längssymmetrieebene senkrechten Vertikalebene einen spitzen Winkel ß2, der größer als der Winkel ß3 ist, wie in der Abb. 3 dargestellt.
Der Boden 4 des Badegefäßes A enthält einen Sitzteil 41, einen Mittelteil 42 und einen Fußteil 43, die in die Stützwand 2, in die entsprechenden Teile der beiden Seitenwände 1, in die Fußwand 3 und in die jeweiligen angrenzenden Teile des Bodens 4 übergehen, wobei alle Übergänge abgerundet sind und der Sitzteil 41 und/ oder Fußteil 43 als Tretfläche zum Duschen dient.
Der Sitzteil 41 des Bodens 4 bildet gegenüber dem oberen Rand des Badegefäßes A die niedrigste Fläche des Badegefäßes A.
Der Mittelteil 42 des Bodens 4 besteht aus einer schrägen Fläche, die den Sitzteil 41 des Bodens 4 und den Fußteil 43 des Bodens 4 verbindet, der im Vergleich mit dem Sitzteil 41 des Bodens 4 höher gelegen ist, wie in der Abb. 3 dargestellt.
Der Fußteil 43 des Bodens 4 neigt in der dargestellten Ausführung mäßig in der Richtung der Längssymmetrieebene des Badegefäßes A von der Fußwand 3 zum Mittelteil 42 des formgestalteten Bodens 4 gegenüber der horizontalen Ebene, aber der Neigungswinkel gegenüber der horizontalen Ebene kann auch gleich Null sein.
Die Randplatte B umgibt das Badegefäß A, wobei die beiden Seitenwände 1, die Stirnwand 2 und die Fußwand 3 in diese Randplatte B übergehen, wie in den Abb. 1,2,3 und 4 dargestellt ist.
♦♦ ·
In einem anderen, in den Abb. 5, 5a dargestellten Ausführungsbeispiel der Mehrzweckbadewanne enthält der Boden 4 des Badegefäßes A eine Tretfläche 5 zum Duschen, die im Badegefäß A tiefer als der Sitzteil 41 des Bodens 4, an den sie anknüpft, untergebracht ist, wobei sie im Grundriß in der Querrichtung zur Seitenkante B1 der Randplatte B und in der Längsrichtung zwischen dem Sitzteil 41 des Bodens 4 und der Fußwand 3 situiert ist, wie in den Abb. 5, 5a dargestellt.
In einem anderen nicht dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Tre'tfläche 5 zum Duschen in der Richtung von der Stützwand 2 zur Fußwand 3 zwischen dem Übergang dieser Stützwand 2 in die Sitzfläche 41 des Bodens 4 und der Fußwand 3 des Badegefäßes A situiert.
Die Grundrißlage der Tretfläche 5 kann sich bei der Konstruktion der Badewanne je nach Bedarf in der Längs- und/oder Querrichtung ändern, wie in den Abb. 5, 5a durch die Richtungen X und Y dargestellt, wobei sie auch in die Randplatte B oder sogar außerhalb von ihr in Richtung nach außen von der Randplatte B hin reichen kann.
Die Längssymmetrieebene der Tretfläche 5 zum Duschen ist im Ausführungsbeispiel nach der Abb.5 parallel mit der Längssymmetrieebene des Badegefäßes A . Im Ausführungsbeispiel nach der Abb. 5a ist die Längssymmetrieebene der Tretfläche 5 zum Duschen parallel mit der Längssymmetrieebene der Randplatte B . In einem anderen nicht dargestellten Ausführungsbeispiel schließt die Längssymmetrieebene der Tretfläche 5 zum Duschen sowohl mit der Längssymmetrieebene des Badegefäßes A als auch mit der Längssymmetrieebene der Randplatte B einen von Null unterschiedlichen Winkel ein.
Die Tretfläche 5 zum Duschen enthält eine bekannte Auslaßöffnung des Badegefäßes A . Die Tretfläche 5 zum Duschen geht auf ihrem Umfang in eine schräge Umfangwand 51 über, deren Teile weiter in die jeweils an-
grenzenden Teile der übrigen Wände des Badegefäßes A oder direkt in die Randplatte B übergehen, wobei alle Übergänge abgerundet sind.
Der Grundriß der Tretfläche 5 zum Duschen hat in den in den Abb. 5, 5a dargestellten Ausführungsbeispielen eine Rechteckform. In einem anderen nicht dargestellten Ausführungsbeispiel hat der Grundriß der Tretfläche 5 zum Duschen eine Quadratform. In weiteren nicht dargestellten Ausführungsbeispielen kann die Tretfläche 5 zum Duschen im Grundriß eine beliebige allgemeine Form haben.
Im Ausführungsbeispiel nach den Abb. 6, 6a, 6b, wo die Längssymmetrieebene des Badegefäßes A mit der Längssymmetrieebene der Randplatte B einen solchen von Null unterschiedlichen spitzen Winkel &agr; einschließt, daß eine der Seitenwände 1 mit der Seitenkante B2 parallel ist (eine sog. diagonale Anordnung), ist die Tretfläche 5 zum Duschen in der Querrichtung zwischen dieser Längssymmetrieebene des Badegefäßes A und der Außenkante B1 der Randplatte B situiert, wobei die Tretfläche 5 zum Duschen im Grundriß eine ovale Form hat.
In einem anderen Ausführungsbeispiel ist die Tretfläche 5 zum Duschen im Grundriß so situiert, daß ihr Umfang in der Richtung aus dem Badegefäß A hinaus bis über die Seitenkante B1 der Randplatte B hinaus reicht, wie in den Abb. 5, 5a durch die unterbrochene Linie Y1 dargestellt.
Im Ausführungsbeispiel nach den Abbildungen 6, 6a, 7, 7a, 8, 8a bildet ein Teil der Umfangwand 51 der Tretfläche 5 zum Duschen einen Teil einer der Seitenwände 1, wobei der zweite Teil der Seitenwand 51 der Tretfläche 5 zum Duschen in den Sitzteil 41 des Bodens 4 und der dritte Teil der Umfangwand 51 der Tretfläche 5 zum Duschen in den Mittelteil 42 des Bodens 4 und des Fußteils 43 des Bodens 4 übergeht, wodurch unterschiedliche Höhenunterschiede zwischen der Tretfläche 5 zum Duschen und dem Sitzteil 41 des Bodens 4, der Tretfläche 5 zum Duschen und dem Fußteil 43
des Bodens 4 und der Tretfläche 5 zum Duschen und der Randplatte B entstehen.
In den Übergangsteilen der beiden Seitenwände 1 in die Stützwand 2 sind in der horizontalen Ebene bekannte Handstützen 11 vorgesehen, wobei die Stützwand 2 auf ihrem oberen Rand in eine bekannte Kopfstütze 12 übergeht, die ihrerseits weiter in die Randplatte B übergeht. An einem Teil der Umfangwand 51 der Tretfläche 5 zum Duschen, die einen Teil einer der beiden Seitenwände 1 bildet, ist ein Handgriff 13 beliebiger Form gelagert, wie in den Abb. 7, 7a, 8, 8a dargestellt.
In einem anderen nicht dargestellten Ausführungsbeispiel enthält das Badegefäß A weiter einen Satz von Massagedüsen 14, wobei diese Massagedüsen in Vertiefungen der jeweiligen Wände und/oder auf dem Boden 4 des Badegefäßes A untergebracht sind und ihre Lage und Anzahl an den einzelnen Wänden des Badegefäßes A variabel ist.
In den Abb. 9a bis 10g sind die häufigsten Anwendungsmöglichkeiten der Mehrzweckbadewanne dargestellt. Die badende Person bringt ein Bein über den vorderen Rand der Badewanne und tritt auf die Tretfläche 5. Dana bringt sie über den vorderen Rand der Badewanne auch das andere Bein und kann sich auf den erweiterten vorderen Rand der Badewanne setzen, siehe Abb. 9a. Nach dem Treten mit den beiden Beinen auf die Tretfläche 5 kann sie sich auf den Fußteil 43 des Bodens 4 setzen, siehe Abb. 9b, 10d und in dieser Lage zum Beispiel Dusche nehmen, siehe Abb. 10d. Die auf der Tretfläche stehende Person kann sich in verschiedenen Lagen duschen, wie dargestellt in den Abb. 10e, 10f, 10g.
In die Bade- und Muskelentspannungslage gelangt die auf dem Fußteil 43 des Bodens 4 sitzende Person durch Verstellung ihrer Sitzpartie über den Fußteil 43 und Mittelteil 42 auf den Sitzteil 41 des Bodens 4, siehe Abb.
9c, 9d. Durch das folgende Heben der Füße/Beine auf den Fußteil 43 des
Bodens 4 erreicht die Person die Bade- und Muskelentspannungslage, in der ihr Körper maximal abgestützt und im Wasser eingetaucht ist, und die auch körperlich höheren Personen das Liegen in einer kürzeren Badewanne ermöglicht. Die komplette Bade- und Muskelentspannungslage ist in den Abb. 10a, 10b, und ihre Variante mit höherer Rückenlage in der Abb. 10c dargestellt.
Das Verlassen der Badewanne kann in umgekehrter Reihenfolge des
Eintretens und Überganges zur Sitzlage vorgenommen werden, was besonders für Personen mit beschränkter Bewegungsfreiheit von Vorteil ist. Die Personen mit normaler Bewegungsfreiheit können zu ihrer Sitzlage in der Badewanne in üblicherweise gelangen.
Claims (5)
1. Mehrzweckbadewanne, die ein Badegefäß enthält, das in eine Randplatte übergeht und einen Boden (4) und einen Mantel enthält, der zwei gegenüberliegende Seitenwände (1) enthält, die an einem Ende des Badegefäßes in eine Stützwand (2) und am gegenüberliegenden Ende des Badegefäßes in eine Fußwand (3) übergehen, wobei der Mantel des Badegefäßes in seiner unteren Seite in den Boden (4) des Badegefäßes übergeht und der Boden (4) einen in Richtung von der Stützwand (2) zur Fußwand (3) sich erstreckenden Fußteil (41) enthält, der in einen schräg nach oben situierten Mittelteil (42) übergeht, der seinerseits in einen schräg nach oben situierten Fußteil (43) übergeht, wobei der Boden (4) des Badegefäßes (A) außerdem . eine Tretfläche (5) zum Duschen enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die Tretfläche (5) zum Duschen im Grundriß zwischen dem Übergang der Stützwand (2) in den Sitzteil (41) des Bodens (4) und der Fußwand (3) des Badegefäßes (A) situiert ist, wobei wenigstens ein Teil des Umfangs der Tretfläche (5) zum Duschen in eine Umfangwand (51) übergeht, die ihrerseits in die angrenzenden Wände des Badegefäßes (A) und/oder der Randplatte (B) übergeht.
2. Mehrzweckbadewanne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tretfläche (5) zum Duschen im Grundriß in der Querrichtung zwischen der Längssymmetrieebene des Badegefäßes (A) und einer von den Seitenkanten (B1 oder B2) der Randplatte (B) situiert ist, wobei diese Seitenkante (B1 oder B2) im Grundriß sich mit der zu ihr anliegenden Seitenwand (1) schneidet.
3. Mehrzweckbadewanne nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tretfläche (5) zum Duschen im Grundriß in der Querrichtung über die jeweilige Seitenkante (B1 oder B2) der Randplatte (B) in Richtung nach außen von der Randplatte (B) hinaus wenigstens teilweise ragt.
4. Mehrzweckbadewanne nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tretfläche (5) zum Duschen die am niedrigsten gelegene Fläche des Bodens (4) des Badegefäßes (A) ist.
5. Mehrzweckbadewanne nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Teil der Umfangwand (51) der Tretfläche (5), der in den Teil der angrenzenden Seitenwand (1) und/oder der Randplatte (B) übergeht, einen Handgriff (13) enthält.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20001214 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20010215 |
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| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20040317 |
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| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20060127 |
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| R071 | Expiry of right |