DE1778153A1 - Verfahren zur Herstellung von Parabolreflektoren,insbesondere fuer Kraftfahrzeugscheinwerfer - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Parabolreflektoren,insbesondere fuer KraftfahrzeugscheinwerferInfo
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Classifications
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
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-
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Description
- Beschreibung zur Patentanmeldung : "Verfahren zur Herstellung von Parabolreflektoren, insbesondere für Kraftfahrzeugscheinwerfer" Es ist bekannt, Parabolreflektoren, insbesondere solche für Kraftfahrzeugscheinwerfer, im Tiefziehverfahren herzustellen. Dieses ist zwar ein häufig angewandtes Herstellungsverfahren, ist Jedoch wegen der Vielzahl der Arbeitsgänge umständlich und teuer. Aus diesem Grunde ist man bereits dazu übergegangen, die Reflektoren im Spritz- oder Druckgußverfahren herzustellen. Nach diesem Verfahren läßt sich ein Reflektor mit allen seinen Durchbrüchen, Ausnehmungen und Ansätzen in einem Arbeitsgang fertigstellen. Jedoch sind die für diese Verfahren notwendigen Werkzeuge sehr teuer, so daß sie nur für Werkstücke rentabel sind, die in großen Serien angefertigt werden.
- Die Erfindung hat es sich nun zur Aufgabe gemacht, ein Herstellungsverfahren zu entwickeln, bei dem die Vorteile der Gießverfahren ausgenutzt werden und darüber hinaus auch die Herstellung von Reflektoren in sehr geringen Stückzahlen rentabel gestaltet.
- Die Errindung bezieht sich daher auf ein Verfahren zur Herstellung von Parabolrerlektoren, insbesondere für Krartrahrzeugscheinwerrer, bei dem der Reflektorwerkstoff für den Formgebungsprozeß in einen fließ fähigen Zustand versetzt wird. Sie ist erfindungsgeMäß dadurch gekennzeichnet, daß der Werkstoff zur Erstellung des Reflektors in ein Gefäß gegeben wird, das um seine vertikal gestellte Mittelachse mit einer so großen Winkelgeschwindigkeit rotiert, daß die Oberfläche des flüssigen Werkstoffs die angestrebte Form eines Paraboloids einnimmt und mit dieser Winkelgeschwindigkeit so lange rotiert bis der Werkstoff erstarrt ist.
- Beim Rotieren eines mit einer flüssgen Masse gefüllten Gefäßes nimmt die Oberfläche der flüssigen Masse stets die Form eines Rotationsparaboloids an. Diese an sich bekannte physikalische Erscheinung ist unabhängig von der Form des Gefäßes. Voraussetzung ist nur, daß eine genügend große Menge der fließfähigen Masse eingebracht wird. Diese muß umso größer sein, Je weiter die Form des Gefäßes von der Form des Paraboloids abweicht. Es ist daher zweckmäßig , die Form des Gefäßes möglichst der angestrebten Form des Paraboloids anzupassen und zwar unter Berücksichtigung der Wandstärke des Reflektors. Das hat neben dem geringen Materialverbrauch den weiteren Vorteil, daß der Materialschwund während des Erstarrens besser zu beherrschen ist.
- Als Werkstoff eignen sich dieJenigen Materialien, die während des Formgebungsprozesses eine Phase hinreichend niedriger Viskosität durchlaufen. Diese niedrige Viskosität kann rein physikalisch, z. B. durch Schmelzen, erzeugt werden. Als Werkstoffe, die diese Forderung erfüllen, kommen u. a. Metalle, Gläser und thermoplastische Kunststoffe in Frage. Vorteilhaft ist die Verwendung von drucklos vernetzenden organischen Stoffen, insbesondere ungesättigte Polyester, Methylmethacrylate, Epoxyde und artverwandte Storfe. Zur Senkung der Stoffkosten und Beeinflussung der physikalischen Werte können noch Füllstoffe hinzugesetzt werden. Diese Füllstoffe werden bewußt stark sedimentierend eingestellt, so daß sich bei Rotation des Werkstoffs der spezifische schwerere Füllstoff bevorzugt an die Gefäßwandung anlegt. Dadurch bildet sich eine füllstoffreie und glänzende Reflexionsfläche.
- Zu einer vorteilhaften Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird der Reflektorwerkstoff bereits fein verteilt und in flüssiger Form auf die an die Reflektorform angepaßte Gefäßwandung aufgetragen.
- Der flüssige Werkstoff unterliegt dann keinen großen Fließbewegungen mehr, sondern es stellt sich sehr schnell der Gleichgewichtszustand ein. Dieser ist dann erreicht, wenn die Resultierende aus der Schwerkraft und der Fliehkraft der flüssigen Masse eine Normale der angestrebten Paraboloidform bildet. Außerdem läßt sich bei einer solchen Ausgestaltung des Verfahrens leichter ein dünnwandiger Reflektor herstellen.
- Soll der nach dem errindungsgemäßen Verfahren hergestellte Reflektor mit Ausnehmungen und/oder Aussparungen versehen werden, so können in das der Reflektorrorm angepaßte Gefäß entsprechende Ansätze und/oder Ausnehmungen eingebracht werden.
- Der Verfahrensaufbau ist in folgendem anhand einer Zeichnung näher beschrieben.
- Mittels eines Sprühkopfes 1 wird der flüssige Werkstoff in'das um die senkrecht gestellte Mittelachse 2 rotierende Gefäß 3 eingebracht. Die Innenwandung des Gefäßes ist der Form des Reflektors 6 angepaßt und weist Ansätze 4 und Ausnehmungen 5 auf, die entsprechend geformte Ausnehmungen und Ansätze km bzw. am Reflektor bilden. Die Oberfläche 7 der flüssigen nasse stellt sich bei einer vorher genau zu ermittelnden Winke geschwindigkeit als Rotationsparaboloid der angestrebten Form ein.
Claims (5)
- Patentansprüche 1. Verfahren zur Herstellung von Parabolreflektoren, insbesondere für Krartrahrzeugscheinwerfer, bei dem der Werkstoff für den Formgebungsprozeß in einen fließfähigen Zustand versetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkstoff zur Erstellung eines Rerlektors in ein Gefäß (3) gegeben wird, das um seine vertikal gestellte Mittelachse (2) mit einer so großen Winkelgeschwindigkeit rotiert, daß die Oberfläche (7) des flüssigen Werkstoffs die angestrebte Form eines Paraboloids einnimmt und mit dieser Winkelgeschwindigkeit so lange rotiert, bis der Werkstoff erstarrt ist.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den fließfähigen Werkstoff aufnehmende Gefäß (3) in seiner Form so gewählt ist, daß es unter Berücksichtigung der-Wandstärke des zu erstellenden Reflektors (6) der Form der Reflexionsfläche entspricht.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Reflektor in Berührung kommenden Bereiche des Gefäßes mit einem Trennmittel bestrichen werden.
- 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Werkstoff für den Reflektor (6) ein drucklos vernetzender organischer Stoff verwendet wird.
- 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Werkstoff ungesättigte Polyester, Methylmethacrylate oder Epoxyde unter Beimengung von Füllstoffen verwendet werden.L e e r s e i t e
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681778153 DE1778153A1 (de) | 1968-04-02 | 1968-04-02 | Verfahren zur Herstellung von Parabolreflektoren,insbesondere fuer Kraftfahrzeugscheinwerfer |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE1778153A1 true DE1778153A1 (de) | 1971-07-22 |
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ID=5703305
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| DE19681778153 Pending DE1778153A1 (de) | 1968-04-02 | 1968-04-02 | Verfahren zur Herstellung von Parabolreflektoren,insbesondere fuer Kraftfahrzeugscheinwerfer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1778153A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2367559A1 (fr) * | 1976-10-14 | 1978-05-12 | Wacker Chemitronic | Procede de fabrication de pieces moulees en silicium a symetrie de revolution |
-
1968
- 1968-04-02 DE DE19681778153 patent/DE1778153A1/de active Pending
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