DE1775585B2 - Kettenanordnung zur lagerung biegsamer leitungen - Google Patents
Kettenanordnung zur lagerung biegsamer leitungenInfo
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- DE1775585B2 DE1775585B2 DE19681775585 DE1775585A DE1775585B2 DE 1775585 B2 DE1775585 B2 DE 1775585B2 DE 19681775585 DE19681775585 DE 19681775585 DE 1775585 A DE1775585 A DE 1775585A DE 1775585 B2 DE1775585 B2 DE 1775585B2
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description
Die Erfindung betrifft eine Abstützung für biegsame Leitungen, deren eines Ende mit einer ortsfesten und
deren anderes Ende mit einer beweglichen Station verbunden ist, mit mindestens einer Kette, an der
Stützmittel für die Leitung befestigt sind und die aus einer Anzahl von Gliedern besteht, die durch eine
Gelenkeinrichtung an den benachbarten Enden jedes Paares benachbarter Glieder miteinander verbunden
sind, wobei jedes Paar von miteinander verbundenen Enden mit einem Paar von Begrenzungseinrichtungen
versehen ist. die mit Winkelabstand entfernt von den Gelenkeinrichtungen angeordnet sind.
Durch die französische Patentschrift 1 460 204 ist eine Abstützung für biegsame Leitungen in Form einer
Kettenanordnung zur Lagerungder Leitungen bekannt, bei der die Kette von einer Anzahl beweglich miteinander
verbundener Glieder gebildet wird, deren Bewegungen relativ zueinander durch Bolzen begrenzt werden,
die in konzentrisch zur Drehachse angeordneten Schlitzen geführt sind.
Nachteilig bei der bekannten Abstützung ist es, daß die Bolzen bei der Begrenzung der relativen gegenseitigen
Bewegung der Kettenglieder auf Abscherung beansprucht werden.
Die nicht unerheblichen auf die Begrenzungsbol^en
einwirkenden Scherkräfte tragen zu einer vorzeitigen Zerstörung der bekannten Abstützung bei. Die konzentrisch
zu den Drehachsen der Bolzen angeordneten Schlitze müssen mit äußerster Sorgfalt hergestellt
werden, damit keine schädlichen Zusatzkräfte auf die Begrenzungsbolzen ausgeübt werden. Außerdem müssen
die Bolzen aus einem Material bestehen, das die gleichen Verschleißeigenschaften wie die Kettenglieder
hat, um einen weiteren zusätzlichen Verschleiß und damit ein vorzeitiges Unbrauchbarwerden der Abstützung
zu vermeiden.
ίο Bei einer durch die USA.-Patentschrift 3 330 105
bekannten Abstützung für biegsame Leitungen ist an jedem Gelenkpunkt eine Begrenzungsfläche angeordnet.
Die in den Gelenkpunkten liegenden Bolzen werden bei dieser Abstützung ebenfalls durch Scherkräfte
»5 beansprucht, die sich ungünstig auf die Lebensdauer
der Kette auswirken.
Eine andere Kettenanordnung (USA.-Patentschrift 1 952 885), die nicht zur Abstützung biegsamer Leitungen
dient, hat auch Begrenzungsflächen im Bereich der Gelenke, die als Anschlagflächen bei der Winkeldrehung
der Kettenglieder dienen. Es handelt sich um eine Antriebskette, deren Glieder nacheinander in die
Zahnlücken eines sich drehenden Zahnrades eingreifen. Aufgabe der Erfindung ist es, eine Abstützung für
biegsame Leitungen in Form einer Kettenanordnung so auszubilden, daß jedes Paar Kettenglieder zwischen
zwei Grenzstellungen gelenkig angeordnet ist, wobei die Kettenglieder einer stark verminderten Scherkraft
unterworfen sind.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß jedes Glied in Kettenlängsrichtung gleichzeitig als Begrenzungseinrichtung
ausgebildet ist, die mit dem in dieser Ebene benachbarten gleichartig ausgebildeten Glied zusammenwirkt,
derart, daß der in Kettenlängsrichtung angeordnete Lappen des einen Gliedes durch die in
Kettenlängsrichtung angeordnete Aussparung des anderen Gliedes in seiner Winkelbewegung um die
Gelenkeinrichtung begrenzt wird, und daß durch ein weiteres mit dem ersten Glied verbundenes zweites
4" Glied gleichen Aufbaues zwei Gelenkeinrichtungen
gegeben sind, die durch Zusammenwirken von Lappen und Aussparung jeweils benachbarter Glieder einer
verminderten Scherkraft unterworfen sind.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Ab-Stützung, deren jedes Glied in Kettenlängsrichtung
als Begrenzungseinrichtung ausgebildet ist, wird in vorteilhafter Weise erreicht, daß der gesamte Kraftfluß
in der Längsebene der Kettenglieder verläuft. Die nicht ganz vermeidbaren Scherbeanspruchungen der Gelenkeinrichtungen
sind bei der Abstützung gemäß der Erfindung vernachlässigbar klein.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung ist zum Aufbau der Abstützung ein Glied mit einem Lappen
am konkaven Ende und einer Aussparung am konvexen Ende, ferner ein Glied mit einem konkaven und einem
konvexen Ende ohne Lappen bzw. Aussparung vorgesehen. Die Glieder sind so einfach ausgebildet, daß
auch bei Massenfertigung der Glieder keine Maßabweichungen auftreten können, die Schwierigkeiten bei
ς° den Winkelbewcgungen der aus den Gliedern gebildeten
Gelenke bereiten.
Die Erfindung sieht unter Beibehaltung einer einfachen Herstellungsmöglichkeit eine Alternativausbildung
des mit einem Lappen und einer Aussparung versehenen Gliedes dadurch vor, daß der Lappen am
konvexen Ende und die Aussparungam konkaven Ende liegt.
Ein kombiniertes Glied besteht erfindungsgemäß aus
zwei Gliedern mit je einem konvex gewölbten und einem konkav gewölbten Ende, die jeweils mit entsprechenden
Enden benachbarter Glieder zusammenpassen, wobei die Glieder in entgegengesetzten Riehtungen
orientiert sind und das konkav gewölbte Ende eines Gliedes das konkav gewölbte Ende des anderen
Gliedes überlappt und daß ein kombiniertes Glied (Fig. 5) zwei Glieder aufweist und jedes Glied ein
konvex gewölbtes Ende und ein konkav gewölbtes Ende hat, die jeweils mit entsprechenden Enden benachbarter
Glieder zusammenpassen, daß die Glieder in entgegengesetzten Richtungen orientiert sind, wobei
das konkav gewölbte Ende eines Gliedes das konkav gewölbte Ende des anderen Gliedes überlappt und an
diesem befestigt ist, so daß an jedem Ende des kombinierten Gliedes das konvex gewölbte Ende eines Gliedes
und das konkav gewölbte Ende des anderen Gliedes im wesentlichen kongruent mit der Fläche eines gemeinsamen
imaginären Zylinders sind, dessen Achse durch den Schwenkpunkt hindurchgeht. Das kombinierte
Glied zeichnet sich entsprechend den Gliedern, aus denen es gebildet wird, durch eine denkbar einfache
Formgebung aus. die für Massenherstellung gut geeignet ist.
In vorteilhafter Weise sieht die Erfindung weiter vor, daß aus den vorstehend gekennzeichneten Gliedern
eine Gelenkeinrichtung gebildet wird, deren Glieder mittels Gelenkzapfen in Gelenkzapfenlöchern verbunden
sind, die Gelenkzapfen mittels Halteringen gesichert sind und zusätzliche Querstützglieder an den
oberen und unteren Kanten des Gelenks mittels Schraubenbolzen und Muttern angebracht sind, wobei
zwecks Verminderung der auf die Zapfen wirkenden Scherkräfte an der Gelenkstelle die seitlichen Begrenzungsflächen
der Lappen die Begrenzungsflächen an den unteren Enden der Aussparungen berühren und
an der Gelenkstelle die oberen Begrenzungsflächen der Lappen die Begrenzungsflächen an den oberen Enden
der Aussparungen berühren. Die erfindungsgemäße Gelenkeinrichtung kann zur Bildung einer besonders
einfachen Ausführungsform der Abstützung gemäß vorliegender Erfindung Verwendung finden, die sich
gegenüber dem Bekannten dadurch auszeichnet, daß sie durch einfaches Aneinanderreihen der einzelnen
Gelenke herstellbar ist.
Es wird ferner ein vorteilhaft ausgebildetes kombiniertes
Glied vorgeschlagen, das aus zwei Gliedern mit je einem Lappen sowie einer Aussparung und aus einem
Glied ohne Lappen und Aussparung besteht, wobei das letztere Glied als Außenglied des kombinierten
Gliedes dient und zwei Befestigungslöcher und ein Gelenkzapfenloch hat.
Die Erfindung sieht die Verwendung des vorstehend kombinierten Gliedes zur Bildung einer an einer Seite
abgeschirmten Gelenkeinrichtung vor, deren Glieder mittels Schraubbolzen und Muttern verbunden sind.
wobei das konkave Ende des Zwischengliedes zwischen den konvexen Enden der äußeren Glieder eingesetzt ist
und in den Gelenkzapfenlöchern Gelenkzapfen liegen, die mit Halteringen gesichert sind. Dieses Gelenk kann
in vorteilhafter Weise zur Bildung einer geschlossenen und nach außen abgeschirmten Kettenanordnung für
die erfindungsgemäße Abstützung dienen.
Eine vorteilhafte Alternativausbildung des vorstehenden Gelenks zeichnet sich dadurch aus, daß ein
viertes Glied an dem Außenglied zur Verwirklichung eines an beiden Seiten vollständig abgeschirmten Gelenks
angebracht ist.
In vorteilhafter Weiterausbildung des Erfindungsgegenstandes
sind Glieder vorgesehen, deren eines Befestigungslöcher, Gelenkzapfenlöcher und zwei konvexe
Enden hat, die am Umfang bogenförmige Aussparungen mit Begrenzungsflächen haben, und deren
anderes ein Einsatzglied mit zwei konkaven Enden, Begrenzungslappen mit Begrenzungsflächen und Befestigungslöchern
ist.
Mit den vorstehend gekennzeichneten Gliedern kann
ίο ein weiteres kombiniertes Glied dadurch gebildet werden,
daß an dem zuerst genannten Glied mittels Schraubenbolzen und Muttern ein Einsatzglied befestigt
wird, dessen konkave Fläche und konvexe Fläche mit der Fläche eines imaginären gemeinsamen
Zylinders kongruent sind, dessen Achse durch den Mittelpunkt des Gelenkzapfenloches hindurchgeht,
wobei das konkave Ende und das konvexe Ende mil der Fläche eines gemeinsamen imaginären Zylinders
kongruent sind, dessen Achse durch den Mittelpunkt des Gelenkzapfenloches hindurchgeht.
Die Erfindung sieht in vorteilhafter Weise vor, daß mit dem vorstehend gekennzeichneten kombinierten
Glied eine Gelenkeinrichtung gebildet wird, die aus zwei Gliedern besteht, die mittels eines Gelenkzapfens
verbunden sind, der mit einem Haltering geischert ist, wobei in einer Grenzschwenkstellung die Begrenzungsfläche
des Lappens mit der Begrenzungsfläche der Aussparung zusammenwirkt und in anderen GrenzSchwenkstellungen
die Begrenzungsfläche des Lappens mit der Begrenzungsfläche der Aussparung zusammenwirkt.
Die Gelenkeinrichtung hat gegenüber bekannten Gelenken von Kettenanordnungen einer Abstützung
für biegsame Leitungen und auch gegenüber Antriebsketten den Vorteil, daß in den Grenzstelhingen
des Gelenks an jeder Seite des Gelenkzapfens Stützpunkte vorhanden sind, wodurch die auf den Zapfen
einwirkenden Scherkräfte vernachlässigbar klein bleiben. Da in jeder Grenzstellung jeweils zwei Beerenzungsflächen
auf jeder Seite des Gelenks anecorcinet
sind, bleibt der Gelenkbolzen praktisch frei von Momenten.
Ferner sieht die Erfindung noch Glieder vor. i.cicii
eines Befestigungslöcher. Gelenkzapfenlöcher und kon-
vexe Enden ohne Aussparungen hat. und deren imde-
+5 res ein Einsatzglied mit Befestigungslöchern und kon-
kaven Enden ohne Lappen ist."
Aus diesen Gliedern kann erfindungsgemäl· eine
Gelenkeinrichtung gebildet werden mit einem Glied und zwei Einsatzgliedern, die auf einer Fläche mit
Gliedern zwecks Abdeckung der Lappen und Xussparungen
aufeinandergelegt sind, oder ein volisiämiig abgeschirmtes Gelenk mit Gliedern und Einsntzüüedem
auch auf der anderen Seite des Gelenks.
Die Erfindung sieht noch eine vorteilhafte Ausbildung
der Kettenanordnung für die erfindungseemäße Abstützung vor, die sich dadurch auszeichnet."daß sie
ein Paar Ketten aufweist, zwischen denen eine Leitungsstützeinrichtung angeordnet und befestigt ist.
und daß beide Ketten parallel zueinander liegen, wobei die Leitungsstützeinrichtung ein Paar Querstützdieder
aufweist, von denen jedes an einem Ende mit "einem Glied einer der Ketten und am anderen Ende mit einem
Glied der anderen der Ketten verbunden ist. wobei eines der Stützglieder an einer Kante der Kette und
das andere an der anderen Kante der Kette liegt und daß Leitungen zwischen beiden Stützgliedern hindurchführbar
sind.
Schließlich wird noch eine vorteilhafte Alternativ-
Schließlich wird noch eine vorteilhafte Alternativ-
.««■dung der ^^^^j^ Α^ΑΑΐ ctK
gen, ehe mehrere querhegende S u^g ^r au^ ^ L ^ £τ am konkaven Ende 16 angeordnet ist,
ehe je an einen. Ende an emen Glied ^r der Kee pp ment-^ bogenföl.mige Aussparung
und am anderen Ende an u nc m OM der a^ konvexen Ende 15 vorgesehen ist und nut
Kette befcst.gts.nd und daß Jf^ J^l.ed Oltnu ^ 2 ^ benachbarten G,jcdes zusammen.
gen aufwe.st, durch ehe sich ehe Leitungen Α|) 1J^n Fig 4 zejgt ein AuDenglicd 24, das in
erstrecken. vorteilhafte Ausführung*- seiner Form demjenigen gemäß Fig. 3 ähnlich ist,
η den Figuren s.nd «'"^.^^„"eSt Es jedoch keine Lappen oder bogenförmige Aussparungen
beispiele der Erfindung schematisch dargestellt. ^ J aufweist Das £\kd 24 dient dazu, die Lappen und
ζε1^ Ansicht einer Ketten- Aussparungen von innen liegenden Gliedern abzu-
IST?*- Q-n*-«—« ■** ein abge- ^^ΑΑΐ!
wandelte; Qiierstutzgüed Kettenelied in Verbindung mit zwei als innengliedern dienenden
besteht, . rvipnkrinrichtune maß Fig. 3 mittels Schrauben 30 und Muttern 31
Fig. 6 eine Se.tenans.cht «"",^gJdSfel ^bildet werden. Die Glieder sind in entgegengesetzten
die aus den Gliedern gemäß Hg. 5 gldetjst, |ichtungen orientiert, wobei das konkave Ende eines
Fig. 7 eine perspektivische Answht eines wrao B Ende ^ anderen flberl t
nierten Gliedes, das aus zwei Gliedern gemäß Hg. >5 u^^ ^ .^ dje Anordnung so getroffen) daß
und einem Glied gemäß Fig. 4 De s ent an jedem Gliedende das konkave Ende 16 eines Gliedes
Fig. 8 eine Seitenansicht ^.^™?^**' Jd das konvexe Ende 15 des anderen Gliedes mit der
die aus Gliedern gemäß Fig ' »«8?» 'Bi,d Fläche eines gemeinsamen imaginären Zylinders zu-
Fig. 9 eine Draufsicht auf c 11 ^'ed ^" sammenfallen, dessen Achse durch den Mittelpunkt
einer anderen Ausführung orm der Erfindung Gelenkzapfenloches 19 geht.
Fig. 10 eine Draufsicht auf em Emsatzgl ezur ^ ^ d ^ Gelenkeinrichtung kann
Wendung in Kombination mu Jem uiicu e ^ Gliedern gemäß Fig. 5 gebildet werden, indem
Fig. 9, «„es kombi- Gelenkzapfen 32 durch die Gelenkzapfenlöcher 19
Fig. 11 eine perspektivische Ansicht unes κι, ^ eingeführt und mittels Halteringen befestigt werden,
nierten Gliedes, das aus emcn\^' ,,f,'.,., "' Zusätzliche Querstützglieder 5 und 6 sind jeweils an
und einem Einsatzglicd gemäß rig. lu dc.il . j den oberen und unteren Kanten jedes Gliedes mittels
Fig. 12 eine Seitenansicht einer ^^ 1°7^""SnL iÄ' Schrauben 30 und Muttern 31 angebracht. Wie man
die aus zwei Gliedern gemäß Hg. > >
ncr^ts ' aus pj 6 sieht berührt an der Gelenkstelle 34 die
Fig. 13 eine Draufsicht auf cm Glied zur tiers ^^ Begrenzungsfläche 35 des Lappens 22 (mit
lung eines Gelenks gemäß einer abgewancicuu ausgeZogenen Linien dargestellt) die Begrenzungsführungsform
der Erfindung. f]a h 36 am uriteren Ende der Aussparung 23. Aui
rig. 1·^ eine uiauiiiv.« — <-... - Glied ähnliche weise \μγμ am octug am uas umu an uui
ausgebildet ist, daß es in Verbindung mn ucn anderen Seite (gestrichelt dargestellt) die Begrenzungsgemäß
Fig. 13 verwendet werden kann u 45 n;iche 37 des Lappens 22'mit der unteren Begrenzungs-1
i g. 15 eine Seitenansicht einei u^uikc: ^^ ^^^^ 38 der Aussparung 23' zusammen. In der Grenz·
die aus Gliedern besieht, die durcn \ crwc ^ stellung, in welcher die Glieder in einer geraden Linie
Glieder gemäß Fig. 11 zusammen mit υuuicrn b iiegen^ ^.^ dje Gelenkkraft auf jeder Seile de:
den Fig. 13 und 14 gebildet worden· "«· -ß Gelenkzapfens 32 an. Hierdurch wird die gesamtf
Die in Fig. 1 dargestellte Kcltenabslutzung^ ^ Scherkraft im weSentüchen vom Zapfen 32 ferngehal
der Erfindung weist seitliche Ketten 1 un° .' ten. Auf ähnliche Weise berührt in der anderen Be
je aus mehreren gelenkig miteinander vcrbun.Oc ^enzungsstellung, wie an der Gelenkstelle 39 gezeig
Gliedern 3 und 4 bestehen. Die seitlichen 'J-- ^ die obere seiüiche Begrenzungsfläche 40 des Lap
und 2 sind miteinander in Abstanden mm, ■ ^1 pens 22 die Begrenzungsfläche 41 am oberen Ende de
itützgliedern 5 und 6 verbunden. Menruc 0 ^ Aussparung 23, während die obere Begrenzungsfläcb
7, 8 und 9 sind zwischen den Mutzgiicocr ^ ^ Lappens 22- die Begrenzungsnäche43 am oberei
gehalten. Alternativ kann, wie Hg-- 20KJn 1L-.,, u Ende der Aussparung 23' berührt. In dieser Grenz
nes Stützglied 10 verwendet werden, 1aas um b ^^ ste]]ung sind somit ebenfalls zwei Abstützungen, um
12 und 13 aufweist, durch die sich die Leuu'B äß zwar eine auf jeder Seite des Gelenkzapfens 32 vorhan
durcherstrecken. Die Stützglicdcr, also je fav ^ 6o den; um die Scherkraft auf den Zapfen zu verminderr
Fig 1 die durch die Zahlen 5 und b ÜCfcli- . . Dank der vorstehend beschriebenen Anordnung untei
oder die gemäß Fig. 2. können cl™fn r k^vonein_ liegen die Gelenkzapfen während des Betriebes de
Gelenk der Kette oder ein oder zwei ueiui* Kettenabstützung nur geringer Abnutzung,
dt werden j Fi 7 dtllt Glid bt
Gelenk der Kette oder ein ode Kettenabstützung nur geringer Abnutzung,
ander im Abstand angeordnet werden Bn jn Fig 7 dargestelltes Glied besteht aus zw
Die in den Fig. 3 und 4 dargestellter Ghed«^.o ^^ ^ gem_ß fig 3 und eineffi Außenglied 2
Gelcnke.nrichtungen η vcr ^ ^Q p.g 4 AUe Gheder sind mitdnander ve]
nen zur Bildung von Gelcnkeinnchtungw . ^ gemäß Fig 4 AUe Glieder sind miteinander ve
denen Ausführungsformen Vcrweniau.ng ι · schraubt. Bei dieser Ausführungsform sind die äußci
Glied 14 gemäß Fig. 3 hat einen blat™fkonkav sten Glieder 14 und 24 gleichsinnig orientiert. Dc
per, ein konvex gebogenes Ende is un 309 524/i
9 10
zweite Glied 14 liegt zwischen den beiden äußersten samen Zylinders kongruent sind, dessen Achse durch
Gliedern und ist zu diesen in der entgegengesetzten den Mittelpunkt des Gelenkzapfenloches 56 hindurch-
Richtung orientiert. Das konkave Ende des innersten geht, wobei das konkave Ende 60 und das konvexe
Gliedes wird von den konkaven Enden der äußeren Ende 47 mit der Fläche eines gemeinsamen imaginären
Glieder überlappt und an diesen mittels Schrauben 30 5 Zylinders kongruent sind, dessen Achse durch den
und Muttern 31 befestigt. In der dargestellten bevor- Mittelpunkt des Gelenkloches 57 hindurchgeht. Daraus
zugten Ausführungsform sind an einem Ende des ergibt sich, daß die konvexen Enden eines Gliedes
Gliedes die konvexe Fläche 15 des Zwischengliedes genau mit den konkaven Enden der Einsatzglieder
und die konkaven Flächen 16 und 26 der äußeren benachbarter Glieder zusammenpassen, wodurch die
Glieder kongruent mit der Fläche eines imaginären io sich während der Gelenkbewegung bewegenden Flächen
Zylinders, dessen Achse durch den Mittelpunkt des vollständig abgedeckt sind.
Gelenkzapfenloches 19 hindurchgeht. In ähnlicher Fig. 12 erläutert eine Gelenkeinrichtung, die aus
Weise sind die konvexen Enden 15 und 25 der äußeren zwei Gliedern gemäß Fig. II hergestellt ist, welche
Glieder und das konkave Ende 16 des Zwischengliedes mittels eines Gelenkzapfens 71 miteinander verbunden
im wesentlichen kongruent mit der Fläche eines Zy- 15 sind, der mittels eines Halteringes 72 an Ort und Steile
iinders, dessen Achse durch den Mitteipunkt der gehalten wird. Die Glieder sind in der Grenzschwenk-Gelenklöcher
19 und 29 hindurchgeht. Daraus ergibt stellung gezeigt, in welcher sie unter einem Winkel gesich,
daß, wenn die Glieder zu einem Gelenk gemäß ringer als 180° relativ zueinander angeordnet sind. In
Fig. 8 zusammengebaut sind, die konvexen Enden dieser Stellung wirkt die Begrenzungsfläche 63 des
jedes Gliedes in einer Reihe in die konkaven Enden 20 Lappens 61 mit der Begrenzungsfläche 50 des Schlitzes
benachbarter Glieder eingreifen, so daß eine Gelenk- 48 zusammen, während an der anderen Seite des Geeinrichtung
gebildet ist, die vollständig geschlossen und lenkzapfens 71 die Begrenzungsfläche 63 des Lappen'
auiien abgeschirmt ist. 61 mit der Begrenzungsfläche 50 des Schlitzes 4S
Alternativ kann das Außenglied 24 dem Zwischen- zusammenwirkt. Demgemäß werden Stützpunkte an
glied 14 überlagert werden. Zusätzlich kann ein viertes 25 jeder Seite des Gelenkzapfens 71 geschaffen, wodurch
Glied 24 dem Außenglied 14 überlagert werden, um die Scherkraft vom Zapfen weitgehend ferngehalter
eine Gelenkeinrichtung zu schaffen, die an beiden wird. Tn ähnlicher, nicht dargestellter Weise, nämlich
Seiten vollständig abgeschirmt ist. wenn die Glieder in ihren anderen Grenzschwenk·
Die drei Glieder gemäß Fig. 7 können auch zur Stellungen relativ zueinander liegen, wirkt die Begren-
Bildung eines Gelenks zusammengebaut werden, indem 30 zungsfläche 64 des Lappens 61 mit der Begrenzungs-
das konvexe Ende 15 des Zwischengliedes 14 zwischen fläche 51 des Schlitzes 48 zusammen und die Begren·
die konvexen Enden 15 und 25 der äußeren Glieder zungsfläche 64 des Lappens 61 wirkt mit der Begren-
eingesetzt wird und ein Gelenkzapfen 32 in die Ge- zungsfläche 51 des Schlitzes 48 zusammen, um eben·
lenkzapfenlöcher 19 und 29 eingesetzt und mittels eines falls auf jeder Seite des Gelenkzapfens einen Stützpunki
Halteringes 33 an Ort und Stelle gehalten wird. Eine 35 zu schaffen, um dadurch wiederum Scherkräfte vorr
so hergestellte Gelenkeinrichtung aus miteinander ver- Gelenkzapfen weitgehend fernzuhalten. Daraus cigibi
bundenen Gliedern ist in Fig. 8 dargestellt. Die funk- sich, daß in jeder Grenzstellung zwei Stützpunkte vor·
tionelle Arbeitsweise des Gelenks ist genau dieselbe, handen sind, so daß keine wesentliche Scherkraft ir
wie die des Gelenks gemäß Fig. 6. Wegen der zusatz- einer dieser Grenzstellungen auf den Gelenk tapfer
liehen Außenlage der Glieder 24 sind die Vorsprünge 40 übertragen wird.
und Aussparungen des Gelenks jedoch vollständig von Bei den in den Fig. 13, 14 und 15 dargestellten ab·
den Gliedern umschlossen, wodurch die Möglichkeit gewandelten Ausführungsformen der Erfindunc findel
der Verletzung der Bedienungsperson oder das Ein- ein Uiied 73 Verwendung, das eine Größe und Forrr
treten von Fremdkörpern in den inneren Mechanismus ähnlich demjenigen gemäß Fig. 9 hat. Das GlicJ hai
einer aus den Gelenken gebildeten Kette vermieden 45 Befestigungslöcher 74 und 75 und Gelenkzapfci !,>chei
wird- 76 und. 77. Die konvexen Enden 78 und 79 Inner
Die Fig. 9 bis 12 erläutern eine andere Ausführung- jedoch keinerlei Aussparungen. Weiterhin wird, wie
form der Erfindung. Bei dieser Ausführungsform wird aus Fig. 14 hervorgeht, ein Einsatzglied 80 verwendet
ein Glied 45 verwendet, das zwei konvexe bogenför- das Befestigungslöcher 81 und 82 hat und dessen lon
mige Enden 46 und 47 hat, welche am Umfang mit 50 kave Enden 83 und 84 keine Begrenzungslappen :.uf
bogenförmigen Aussparungen 48 und 49 versehen sind, weisen.
die Begrenzungsflächen 50, 51, 52 und 53 an ihren Eine in Fig. 15 dargestellte Gelenkeinrichtunü be
Enden haben. Das Glied ist zusätzlich mit Befestigungs- steht aus einem Glied gemäß Fig. 13undzwei Einsatzlöchern
54 und 55 sowie Gelenkzapfenlöchern 56 und gliedern gemäß Fig. 14 in Verbindung mit Glicderr
57 versehen. 55 gemäß Fig. I]. Die Funktion und Betriebsweise dei
Em Einsatzglied 58 gemäß Fig. 10 kann in Kombi- Gelenkeinrichtung ist identisch mit derjenigen des Ge
nation mit dem Glied gemäß Fig. 9 zur Herstellung lenks gemäß Fig. 12, wobei jedoch das Glied 7.3 unc
eines kombinierten Gliedes verwendet werden. Das die Einsatzglieder 80 eine vollständige Abdeckung füi
Emsatzghed hat zwei konkave Enden 59 und 60 und die Lappen und Aussparungen auf einer Seite dei
Lappen 61 und 62 mit seitlichen Begrenzungsflächen 60 Gelenks bilden. Verletzungen von Personen durcl
63, 64, 65 und 66. Befestigungslöcher 67 und 68 sind eine aus den Gelenken gebildete Kette und Eindringer
zur Befestigung des Einsatzgliedes an dem Glied 45 von Fremdkörper in das Innere der Gelenke kommer
gemäß Fig. 9 vorgesehen. Ein in Fig. 11 dargestelltes nicht vor. Falls gewünscht, können Glieder 73 unc
Glied wird durch Befestigung des Einsatzgliedes 58 Einsateglieder 80 zusätzlich auf der anderen Seite dei
an dem Glied 45 mittels Schrauben 69 und Muttern 70 6S Gelenke angebracht werden, um eine vollständig ab
hergestellt. Diese Ausfuhrungsform ist so gestaltet, daß geschirmte Kette zu schaffen
an einem Ende die konkave Fläche 59 und die konvexe Bei den in den Zeichnungen dargestellten Ausfüh
Fläche 46 mit der Flache eines imaginären gemein- rungsformen der Erfindung sind Umfangsaussparun
11 12
gen am Umfang der konvexen Enden der Glieder und gemäß die Kette in ihren auch durch nach außen voll·
Lappen am Umfang ihrer konkaven Enden vorge- kommen abgeschlossene Ausführungsformen auszeich·
sehen. In Abwandlung der Erfindung können auch die net, ist es unmöglich, daß Fremdkörper, wie Metallkonvexen
Enden mit Lappen und die konkaven Enden späne von der Kette eingefangen und in die Kette ein·
mit Aussparungen versehen werden. Es ist auch noch 5 treten können. Ein weiterer Vorteil ist darin zu sehen
eine weitere Abwandlung der Ausführungsformen der daß die Kette aus in einfachster Weise ausgeschnittener
Erfindung möglich, bei der einige der konvexen Enden bzw. ausgestanzten und gebohrten flachen Platten-Aussparungen
hüben, während andere Zungen besit- gliedern hergestellt wird, die zur Reparatur oder zuit
zen, wobei dann einige der konkaven Enden Aus- Austauschen eines Gliedes leicht montiert und demon·
sparungen und andere Zungen aufweisen. to tiert werden können.
Die Abstützung gemäß der Erfindung weist dadurch Die vorstehend beschriebenen einzelnen Gliedei
erhebliche Vorteile gegenüber bekannten Anordnungen können je nach Verwendung der Abstützung aus Me-
auf, daß die mit den erfindungsgemäßen Gelenkein- tall oder Kunststoff hergestellt werden. An Stelle vor
richtungen gebildete selbsttragende Kette eine Zwei- kombinierten Gliedern, die durch Zusammenschrau·
Punkte-Abstützung an gegenüberliegenden Seiten des 15 ben von zwei oder mehr Einzelgliedern gebildet wer
Gelenkpunktes für jede Grenzstellung hat, wodurch den, können auch einstückige Kunststoff- oder ge
die auf den Gelenkzapfen ausgeübte Scherkraft maß- formte Metallglieder Verwendung finden. Die in der
geblich herabgesetzt wird und der Gelenkzapfen und Zeichnungen dargestellten Ausüfhrungsformen dei
die zugehörigen Gelenkzapfenlagerungen vor einer Glieder bestehen aus nur zwei oder drei Einzelgliedern
schnellen Abnutzung geschützt werden. Die Begren- 20 Es liegt auch im Rahmen der Erfindung, daß vier, fünf
zungsflächen können so genau hergestellt werden, daß sechs oder sogar mehr Glieder für gewisse Zweck<
in einigen Fällen der Gelenkzapfen vollständig weg- verwendet werden können. Beispielsweise können zu
gelassen werden kann. Dank der Tatsache, daß die sätzliche Glieder vorgesehen werden, um jeder Gelenk
Glieder zusammenpassende konvexe und konkave einrichtung eine größere Festigkeit zu verleihen. Zu
Enden in der einen Ausführung und zusammenpas- 25 sätzliche Glieder mit Begrenzungseinrichtungen kön
sende konvexe und konkave Flächen zwischen den nen verwendet werden, um an den Grenzlagen eini
Plattenenden und den Einsatzflächen bei der anderen größere Festigkeit zu erreichen. Alternativ könnei
Ausführung haben, sind die sich bewegenden Ränder auch sehr dünne Glieder an den Außenseiten de
der Kette vollständig abgeschirmt. Die Möglichkeit Gelenke angeordnet werden, die als Abdeckung fü
von Verletzungen der Bedienungsperson ist deshalb 30 die Schlitze, Aussparungen usw. dienen, welche dii
ausgeschaltet. Bei der Abstützung, die sich erfindungs- Begrenzungseinrichtungen darstellen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (17)
1. Abstützung für biegsame Leitungen, deren eines Ende mit einer ortsfesten und deren anderes
Ende mit einer beweglichen Station verbunden ist, mit mindestens einer Kette an der Stützmittel für
die Leitung befestigt sind und die aus einer Anzahl von Gliedern besteht, die durch eine Gelenkeinrichtung
an den benachbarten Enden jedes Paares benachbarter Glieder miteinander verbunden sind,
wobei jedes Paar von miteinander verbundenen Enden mit einem Paar von Begrenzungseinrichtungen
versehen ist, die mit Winkelabstand entfernt von den Gelenkeinrichtungen angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet, daß jedes Glied (14, 45, 58) in Kettenlängsrichtung gleichzeitig
als Begrenzungseinrichtung ausgebildet ist, die mit dem in dieser Ebene benachbarten gleichartig
ausgebildeten Glied zusammenwirkt, derart, daß der in Kettenlängsrichtungangeordnete Lappen
(22, 61, 62) des einen Gliedes durch die in Ketten- !ängsrichtung angeordnete Aussparung (23, 48, 49)
des anderen Gliedes in seiner Winkelbewegung um die Gelenkeinrichtung begrenzt wird, und daß durch
ein weiteres mit dem ersten Glied verbundenes zweites Glied gleichen Aufbaues zwei Gelenkeinrichtungen
gegeben sind, die durch Zusammenwirken von Lappen (22, 61. 62) und Aussparung
jeweils benachbarter Glieder einer verminderten Scherkraft unterworfen sind.
2. Abstützung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Glied (14) mit einem Lappen (22) am
konkaven Ende (16), einer Aussparung (23) am konvexen Ende (15), ferner durch ein Glied (24)
mit einem konkaven Ende (26) und einem konvexen Ende (25) ohne Lappen bzw. Aussparung.
3. Abstützung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Lappen (22) am
konvexen Ende (15) und die Aussparung (23) am konkaven Ende (16) des Gliedes (14) liegt.
4. Abstützung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein kombiniertes
Glied (Fig. 5) zwei Glieder (14) aufweist, und jedes Glied ein konvex gewölbtes Ende (15) und ein
konkav gewölbtes Ende (16) hat, die jeweils mit entsprechenden Enden benachbarter Glieder zusammenpassen,
daß die Glieder in entgegengesetzten Richtungen orientiert sind, wobei das konkav
gewölbte Ende eines Gliedes das konkav gewölbte Ende des anderen Gliedes überlappt und an diesem
befestigt ist, so daß an jedem Ende des kombinierten Gliedes das konvex gewölbte Ende eines Gliedes
und das konkav gewölbte Ende des anderen Gliedes im wesentlichen kongruent mit der Fläche eines
gemeinsamen imaginären Zylinders sind, dessen Achse durch den Schwenkpunkt (19) hindurchgeht.
5. Abstützung nach Ansprüchen I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Gclenkeinrichtung (Fig.
6) aus Gliedern (14) besteht, die mittels Gelenkzapfen (32) in Gelcnkzapfenlöchcrn (19) verbunden
sind, die Gelcnkzapfen mittels Halteringen (33) gesichert sind und zusätzliche Querstützglieder
(5, 6) an den oberen und unleren Kanten des Gelenks mittels Schraubenbolzen (30) und Muttern
(31) angebracht sind, wobei zwecks Verminderung der auf die Zapfen (32) wirkenden Scherkräfte an
der Gelenkstelle (34) die seitlichen Begrenzungsflächen (35, 37) der Lappen (22, 22') die Begrenzungsflächen
(36, 38) an den unteren Enden der Aussparungen (23, 23') berühren und an de·· Gelenkstelle
(39) die oberen Begrenzungsflächen (40, 42) der Lappen (22, 22') die Begrenzungsflächen
(41, 43) an den oberen Enden der Aussparungen (23V 23') berühren.
6. Abstützung nach Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch ein kombiniertes Glied (Fig. 7), das
aus zwei Gliedern (14) und einem Außenglied (24) besteht, das ein konvex gebogenes Ende (25),
ein konkav gebogenes Ende (26) ohne Aussparungen bzw. Lappen, Befestigungslöcher (27. 28) und
ein Gelenkzapfenloch (29) hat.
7. Abstützung nach Ansprüchen I und 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine an einer Seite abgeschirmte
Gelenkeinrichtung (Fig. 8) aus je zwei Gliedern (14) und einem Glied (24) besteht, die mittels
Schraubenbolzen (30) und Muttern (31) verbunden sind, wobei das konkave Ende (15) des Zwischengliedes
(14) zwischen den konvexen Enden (15, 25) der äußeren Glieder eingesetzt ist und in den Gelenkzapfenlöchern
(19, 29) Gelenkzapfen (32) liegen, die mit Halteringen (33) gesichert sind.
8. Abstützung nach Ansprüchen 1, 6 und 7. dadurch gekennzeichnet, daß ein viertes Glied (24)
an dem Außenglied (14) zur Verwirklichung eines an beiden Seiten vollständig abgeschirmten Gelenks
angebracht ist.
9. Abstützung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Glieder, deren eines (45) Befestigungslöcher
(54,55). Gelenkzapfenlöcher (56, 57) und zwei konvexe Enden (46, 47) hat, die am Umfang bogenförmige
Aussparungen (48, 49) mit Begrenzungsflächen (50, 51, 52, 53) haben, und deren anderes
(58) ein Einsatzglied mit zwei konkaven Enden (59, 60), Begrenzungslappen (61, 62) mit Begrenzungsflächen
(63, 64, 65, 66) und Befestigungslöchern (67, 68) ist.
10. Abstützung nach Ansprüchen 1 und 9, gekennzeichnet durch ein an dem Glied (45) mittels
Schraubenbolzen (69) und Muttern (70) befestigtes Einsatzglied (58) gebildetes kombiniertes Glied
(Fig. 11), dessen konkave Fläche (59) und konvexe Fläche (46) mit der Fläche eines imaginären gemeinsamen
Zylinders kongruent sind, dessen Achse durch den Mittelpunkt des Gelenkzapfenloches (56)
hindurchgeht, wobei das konkave Ende (60) und das konvexe Ende (47) mit der Fläche eines gemeinsamen
imaginären Zylinders kongruent sind, dessen Achse durch den Mittelpunkt des Gelenkzapfenloches
(57) hindurchgeht.
11. Abstützvorrichtung nach Ansprüchen 1 und 9 und K), gekennzeichnet durch eine Gelenkeinrichtung
aus zwei Gliedern (Fig. 11), die mittels eines
Gelenkzapfens (71) verbunden sind, der mit einem Haltering (72) gesichert ist, wobei in einer Gren7-schwenkstellung
(Fig. 12) die Regrenzungsflache
(63) des Lappens (61) mit der Begrenzungsfläche (50) der Aussparung (48) zusammenwirkt und in
anderen Grenzschwenkstellungen die Begrenzungsfläche (64) des Lappens (61) mit der Begrenzungsfläche (51) der Aussparung (48) zusammenwirkt.
12. Abstützvorrichtung nach Anspruch I, gekennzeichnet
durch Glieder, deren eines (73) Befestigungslöcher (74, 75), Gelenkzapfenlöcher (76,
77) und konvexe Enden (78, 79) ohne Aussparungen hat. und deren anderes ein Einsatzglied (80) mit
Befestigungslöchern (81, 82) und konkaven Erden (83, 84) ohne Lappen ist.
13. Abstützvorrichtung nach Ansprüchen 1 und 12, gekennzeichnet durch eine Gelenkeinrichtung
(Fig. 15) mit einem Glied (73) und zwei Einsatzgliedern (80), die auf einer Fläche mit Gliedern
(Fig. 11) zwecks Abdeckung der Lappen und Aussparungen aufeinandergelegt sind.
14. Abstützvorrichtung nach Anspruch 1 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Bildung eines
vollständig abgeschirmten Gelenks Glieder (73) mit Einsatzgliedern (80) auch auf der anderen Seite
des Gelenks angebracht sind.
15. Abstützung nach Ansprüche.! 1 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß sie ein Paar Ketten (1, 2) aufweist, zwischen denen eine Leitungsstützeinrichtung
(5, 6, 10) angeordnet und befestigt ist, und daß beide Ketten parallel zueinander liegen.
16. Abstützung nach Ansprüchen 1 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, daß die Leitungsstützeinrichtung ein Paar Querstützgüeder (5, 6) aufweist,
von denen jedes an einem Ende mit einem Glied einer der Ketten und am anderen Ende mit einem
Glied der anderen der Ketten verbunden ist, wobei eines der Stützglieder (5) an einer Kante de; Kette
und das andere (6) an der anderen Kante der Kette liegt, und daß Leitungen (7, 8, 9) zwischen beiden
Stützgliedern hindurchführbar sind.
17. Abstützung nach Ansprüchen 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungsstützeinrichtung
mehrere querliegende Stützglieder (10) aufweist, die je an einem Ende an einer:! Glied einer
der Ketten und am anderen Ende an einem Glied der anderen Kette befestigt sind, und daß jedes
Stützglied Öffnungen (11, 12, 13) aufweist, durch die sich die Leitungen (7, 8, 9) hindurcherstrecken.
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