DE3701639A1 - Sitzbeschlag - Google Patents
SitzbeschlagInfo
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Description
Die Erfindung liegt auf dem Gebiet der Sitzbeschläge
für Kraftfahrzeugsitze und betrifft insbesondere einen
Sitzbeschlag mit verzahntem Getriebe für die Neigungs
verstellung der Rückenlehne von Sitzen in Kraftfahr
zeugen gegenüber der Sitzfläche mit einem auf einem
dreh-achsfesten Exzenter angeordneten Zahnrad, das mit
einer im von zwei Trägerplatten gebildeten Gehäuse ange
ordneten Innenverzahnung gemeinsam kämmt, wobei eine der
Trägerplatten drehbar auf dem Exzenter angeordnet ist
und die andere der Trägerplatten fest mit dem Zahnrad
verbunden ist.
Bei derartigen bekannten Sitzbeschlägen, die verhältnis
mäßig einfach aufgebaut sind, besteht ein Nachteil da
rin , daß aufgrund des notwendigen Spiels der mitein
ander kämmenden Innen- und Außenverzahnung die Rücken
lehne "schlackert", d.h. aufgrund des langen Hebelarms
der Rückenlehne ergibt sich eine erhebliche Vergrößerung
des Spiels der ineinandergreifenden Zähne, wobei dieses
Spiel - also der Freiraum der Beweglichkeit - am ober
sten Ende der Rückenlehne schon in der Größenordnung
von einigen Zentimetern liegen kann. Abgesehen davon
daß ein solches Spiel oder "Schlackern" der Rückenlehne
in unbelastetem Zustand ohnehin nicht sehr angenehm ist,
ergeben sich dadurch auch Geräusche während des Fahrens
und zusätzliche Belastungen der Zähne und der Schwenk
achse, die bei der Konstruktion und Herstellung zu
mindest insoweit zu berücksichtigen sind, als ein vor
zeitiger Verschleiß der das Spiel vergrößert vermieden
werden muß.
Weiterhin ist zu beachten, daß bei miteinander kämmen
den Außen-/Innenverzahnungen das Spiel zwischen den
Zähnen der Verzahnungen größer ist als miteinander
kämmenden Außen-/Außenverzahnungen, insbesondere wenn
es sich um Verzahnungen handelt, deren Teilkreisdurch
messer nicht wesentlich voneinander unterschieden sind,
weil dabei der Weg des Eintauchens der Verzahnungen
ineinander wesentlich länger ist und deshalb auch eine
besondere Ausbildung der Zähne verlangt.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt einen Sitz
beschlag der gattungsgemäßen Art vorzuschlagen, bei
dem ein Spiel zwischen den Verzahnungen praktisch aus
geschaltet ist, also das "Schlackern" der Rückenlehne
vermieden wird, daß dabei eine wirtschaftliche Her
stellung ermöglicht wird und insbesondere für die ge
stanzte Herstellung der einzelnen Teile eine zweckmäßige
Form vorgeschlagen wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Erfindung dadurch ge
kennzeichnet, daß auf dem drehachsfesten Exzenter ein
weiteres Zahnrand gleicher Größe, Teilung und Zähnezahl
in Kontakt mit dem mit der Trägerplatte fest verbundenen
Zahnrad drehbar auf diesem aufliegt und mindestens eine
mit den beiden Zahnrädern zusammenwirkende und deren
Verdrehung gegeneinander bewirkende Feder vorgesehen ist.
Dabei ist vorteilhaft eines der Zahnräder innerhalb
seines Umfanges mit mehreren, auf einem Radius liegenden
Durchbrüchen oder Fenstern versehen und das andere weist
Vorsprünge auf, wobei die Vorsprünge des zweiten in die
Durchbrüche oder Fenster des ersten hineinragen und wo
bei zwischen den Vorsprüngen des zweiten Zahnrades und
einer der Stirnflächen der Durchbrüche oder Fenster des
ersten Zahnrades Druckfedern angeordnet sind.
Durch die Anordnung zweier gleicher Zahnräder, die mit
der Innenverzahnung kämmen und die verdrehende Federbe
lastung der Zahnräder gegeneinander wird bewirkt, daß
die Zähne der beiden Zahnräder sich gegeneinander gegen
überliegende Zahnflanken der Zähne der kämmenden Innen
verzahnung anlegen, so daß das Spiel der Verzahnungen
beseitigt ist und zwar aufgrund der Federwirkung, die
die Zähne der Zahnräder innerhalb der Zahnzwischenräume
der Innenverzahnung spreizt. Da, wie schon ausgeführt,
die Rückenlehne des Sitzes einen verhältnismäßig sehr
langen Hebelarm bildet, kommt es darauf an, daß nach
der Erfindung eine verhältnismäßig hohe Federkraft zur
Verfügung steht, die die "Spreizung" der beiden Zahn
räder gegeneinander bewirkt. Diese verhältnismäßig hohe
Federkraft läßt sich erfindungsgemäß dadurch erzeugen,
daß innerhalb des Umfangs der Zahnräder raumsparend in
entsprechenden Durchbrüchen oder Fenstern eine Anzahl
von Schraubenfedern angeordnet sind, die die Zahnräder
gegeneinander zu verdrehen suchen.
Zweckmäßig hat das erste Zahnrad eine größere Dicke als
das zweite Zahnrad, wobei das erste Zahnrad mit einer
der Trägerplatten fest verbunden ist. Die Breite der
Innenverzahnung ist mindestens gleich der Summe der
Dicke der beiden Zahnräder.
Die Vorsprünge des zweiten Zahnrades sind als durch
Ausstanzung und etwa rechtwinklige Abbiegung erzeugte
Zungen ausgebildet, die in die Fenster oder Durchbrüche
des ersten Zahnrades hineinragen. Vorteilhaft sind
beide Zahnräder sowie die Grundplatte des Exzenters bzw.
die dazu korrespondierende Trägerplatte mit zueinander
fluchtenden Bohrungen versehen, die zum Ausrichten der
Zahnräder zueinander und gegenüber der mit dem ersten
Zahnrad fest verbundenen Trägerplatte des Gehäuses
mittels durch die Löcher hindurchgesteckte Stifte bei
der Montage.
Aufgrund der unterschiedlichen Dicke der beiden Zahn
räder ist dafür gesorgt, daß einerseits genügend Raum
zur Aufnahme der Federn in den Durchbrüchen oder
Fenstern zur Verfügung steht, andererseits das dünnere
Zahnrad die Möglichkeit bietet, das im Bereich der
Fenster nur teilweise ausgestanzte Material derart abzu
biegen, daß es zungenförmig in das benachbarte, voll
ständig ausgestanzte Fenster des dickeren Zahnrades
eingreift. Diese durch etwa rechtwinklige Abbiegung
erzeugten Zungen dienen einerseits als Widerlager für
die in die Durchbrüche oder Fenster beider Zahnräder
eingesetzten Federn, andererseits als Anschläge, die
ein Verdrehen der Zahnräder nur in einem bestimmten
begrenzten Winkel gegeneinander zulassen, weil durch
diese Anschläge eine formschlüssige Verbindung zwischen
den beiden Zahnrädern hergestellt wird. Die Anordnung
der Federn in etwa miteinander fluchtenden Durchbrüchen
beider Zahnräder innerhalb des Außenumfangs der Zahn
räder bietet die Möglichkeit, daß eine größere Anzahl
von Federn angeordnet werden können, so daß eine aus
reichende Federkraft zur Verfügung steht um die beiden
Zahnräder gegeneinander zu "spreizen" und damit
"Schlackerbewegungen" der Rückenlehne mit ihrem langen
Hebelarm wirksam zu verhindern. Der zusätzliche Raum
bedarf ist, wenn überhaupt vorhanden, äußerst gering,
so daß ein Sitzbeschlag nach der Erfindung ohne
Schwierigkeiten in gleicher Weise einzubauen ist, wie
das bei den ähnlich ausgebildeten Sitzbeschlägen bisher
der Fall war. Als Montagehilfe sind Lochungen vorge
sehen, die durch die eine Trägerplatte des Gehäuses,
das damit fest verbundene Zahnrand und das lose Zahn
rad geringerer Stärke hindurchtreten und zweckmäßig
außerhalb des Gehäuses auch durch einen breiten Flansch
der Antriebswelle. Diese Löcher, gegeneinander ausge
richtet durch hindurchgesteckte Stifte bewirken, daß
die Zahnungen der beiden Zahnräder miteinander fluchten
und die als Anschläge wirkenden Zungen, die von dem
Zahnrad geringerer Stärke in die Durchbrüche oder Fen
ster des Zahnrades mit größerer Stärke hineinragen,
von der Anlagefläche in dem Zahnrad größerer Stärke ab
gehoben sind und zwar um einen Betrag der größer ist
als das Spiel zwischen den Zähnen der Außen- und Innen
verzahnung. Erst nach dem Ausrichten der einzelnen zu
sammengesteckten Teile miteinander mittels der Stifte
werden die Federn in die Durchbrüche oder Fenster ein
gesetzt und nach dem Schließen des Gehäuses mittels
der mit Innenverzahnung versehenen weiteren Trägerplatte
und damit Ineinandergreifen der Außen- und Innenver
zahnung werden die hindurchgesteckten Stifte entfernt
und das Gehäuse durch Aufschrauben des Handrades auf
die Drehachse verschlossen gehalten und gesichert.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungs
beispiels mit Bezug auf die Zeichnungen näher erläutert.
In den Zeichnungen zeigen
Fig. 1a-d Explosionszeichnung der Seitenansicht, teil
weise geschnitten, des Beschlages,
Fig. 2 und 3
das aufgeklappte Gehäuse,
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV der
Fig. 2
Nach der Fig. 1a-d besteht der Beschlag aus der Drehachse 1,
dem Gehäuse 2 mit dem Getriebe und dem Handrad zur Be
tätigung bzw. seinem Kern 3.
Die Drehachse 1 hat einen Flansch 4 großen Durchmessers,
in dem radial einander gegenüberliegend durchgehende
Lochungen 5 angeordnet sind. Unmittelbar an dem Flansch
4 schließt ein Exzenter 6 an, darüber die Drehachse
fortgesetzt in einem Schaft 7 mit einzelnen Absätzen
und die Drehachse endet mit einem Schaftteil 8, in dem
zentral ein Innengewinde 9 zur Aufnahme einer Be
festigungsschraube 10 angeordnet ist sowie eine Kerbe
10 a zur Aufnahme eines Sicherungs- und Spannringes. Der
Schaftteil 8 ist an zwei einander gegenüberliegenden
Seiten 11 mit Abflachungen versehen, zur Aufnahme
einer entsprechenden Ausformung des Handrades, das hier
nicht dargestellt ist.
Das Getriebegehäuse 2 besteht aus einer Trägerplatte 12
mit einer zentralen Ausnehmung 13 zur Aufnahme des
Flansches 4 an der Drehachse. Weiterhin ist mit der
Trägerplatte 12 ein Zahnrad 14 mit Außenverzahnung 15
fest verbunden. Trägerplatte 12 und Zahnrad 14 können
einstückig hergestellt sein, sie können auch aus ge
stanzten Teilen hergestellt und beispielsweise fest
miteinander verschweißt sein. Das Zahnrad 14 mit der
Außenverzahnung 15 begrenzt die Ausnehmung 13 für den
Flansch 4 in der Trägerplatte 12 in axialer Richtung.
Das Zahnrad 14 ist ebenso wie der Flansch 4 mit zwei
Durchgangslöchern 16 versehen, die einander radial
gegenüberliegen und mit den Löchern 5 in dem Flansch 4
bei eingesetzter Drehachse fluchten. Weiterhin ist in
dem Zahnrad 14 ein mittleres Loch vorgesehen zur Auf
nahme des Exzenters 6 an der Drehachse 1 und es sind
in gewissem Abstand von der Außenverzahnung, also auf
einem geringeren Umfang Durchbrüche oder Fenster 17
angeordnet, nach dem Ausführungsbeispiel entsprechend
der Fig. 3 sind fünf solcher Durchbrüche oder Fenster
17 auf dem entsprechenden Umfang gleichmäßig verteilt.
Unmittelbar über diesem Zahnrand 14, das mit der Träger
platte 12 fest verbunden ist, liegt ein weiteres Zahn
rad 18 gleicher Größe, Teilung und Zähnezahl drehbar
auf dem Exzenter 6, das für diesen Exzenter 6 ein ent
sprechendes Aufnahmeloch 91 aufweist. Die Zahnung 20
dieses Zahnrades 18 ist mit der Zahnung 15 des Zahnrades
14 übereinstimmend ausgerichtet.
In dem Zahnrad 18 befinden sich ebenfalls Durchgangs
löcher 21, radial einander gegenüberliegend, die mit
den Löchern 16 in dem Zahnrad 14 und den Löchern 5
in dem Flansch 4 fluchten. Weiterhin befinden sich in
dem Zahnrad 18, das eine geringere Stärke aufweist als
das Zahnrad 14, Ausstanzungen 22 als Durchbrüche oder
Fenster, die kongruent sind zu den Durchbrüchen oder
Fenstern 17 in dem stärkeren Zahnrad 14.
Ein Teil des Materials dieser Ausstanzungen hängt noch
an einer radialen Stirnseite mit dem Material des
dünneren Zahnrades 18 zusammen und ist rechtwinklig
abgebogen. Dieses Material ragt jeweils in Form einer
Zunge 23 in den Durchbruch oder das Fenster 17 des
Zahnrades 14 hinein (s. Fig. 4).
Das Getriebegehäuse 2 ist abgedeckt mit einer zweiten
Trägerplatte 24, die an ihrem Umfang mit axialen
Flanschen 25 auf der Trägerplatte 12 aufliegt. Beide
Platten 12 und 24 sind gegeneinander verschiebbar und
verdrehbar. An den ringsumlaufenden axialen Flansch 25
der Trägerplatte 24 befindet sich die Innenverzahnung
26. Es ist dargestellt und erkennbar, daß die auf dem
Exzenter 6 sitzende Außenverzahnung 15, 20 auf der
rechten Seite des Schnittbildes außer Eingriff ist.
Auf der Innenverzahnung 26 und auf der linken Seite
befinden sich beide Zahnungen, also die Außenzahnung
der Zahnräder 14 und 18 sowie die Innenverzahnung an
dem axialen Flansch 25 der Trägerplatte 24 miteinander
im Eingriff.
In der Trägerplatte 24 befindet sich eine zentrale
Öffnung 27 für den Durchtritt der Drehachse 1 in dem
unteren Bereich des Schaftstückes 7. Der Schaft ragt
in die Haube 3 hinein, die den obersten Teil 8 der Dreh
achse formschlüssig umgibt und gewissermaßen den Kern
des hier nicht dargestellten Handrades zum Antrieb des
Sitzbeschlages bildet. Die Haube sitzt mit einem breiten
Flansch 8 auf der Trägerplatte 24 gewissermaßen zur
Führung auf, der die eigentliche haubenförmige Aus
bildung 29 umgibt. Das ganze ist wie schon erläutert
durch eine Schraube 10 zusammengehalten und damit auch
miteinander verbunden.
Aus den Fig. 2 und 3 wird deutlich, wie die beiden
Trägerplatten 12 und 24 ausgebildet sind. Die Träger
platten sind praktisch auseinandergeklappt. Auf die
Trägerplatte 12 ist das Zahnrad 14 mit der Außenver
zahnung 15 fest aufgesetzt, mit einem mittleren Durch
bruch 14 a zur Aufnahme des Exzenters 6 an der Drehachse.
In dem Zahnrad 14 sind die beiden radialen, einander
gegenüberliegend angeordneten Löcher 16 für die Montage
hilfe sowie die Durchbrüche oder Fenster 17 angeordnet.
Es sind insgesamt fünf derartige Fenster gleichmäßig
auf einen, innerhalb des Zahnkreises liegenden Umfang
verteilt angeordnet. Weiterhin sind in der Trägerplatte
14 Vorsprünge vorhanden, mit Löchern 30, die zum Be
festigen beispielsweise der Längsholme der Rückenlehne
dienen.
Die Trägerplatte 24 ist mit der Innenverzahnung 26 ver
sehen und es ist hier der Übersichtlichkeit halber in
diese Innenverzahnung 26 das Zahnrad 18 mit der Außen
verzahnung eingelegt um zu zeigen, wie die Verzahnungen
im Bereich A miteinander kämmen und im Bereich B außer
Eingriff sind. Weiterhin ist zu erkennen, daß die
zentrale Lochung 19 in dem Zahnrad 18 von gleicher
Weite wie die zentrale Lochung 14 a auf den Exzenterteil
6 der Drehachse aufzusetzen ist, während die zentrale
Lochung 27 in der Trägerplatte 24 auf den untersten
Bereich des Schaftteils 7 der Drehachse aufzusetzen ist.
Auch in dem Zahnrad 18 von geringerer Stärke sind zwei
einander radial gegenüberliegende Lochungen 21 als
Montagehilfe angeordnet sowie innerhalb der Außenver
zahnung 20 auf einem Kreis mit geringerem Durchmesser
sind die Durchbrüche oder Fenster 22 angeordnet, aus
denen Zungen 23 herausgebogen sind und in die Durch
brüche 17 des darunterliegenden Zahnrades 14 mit Außen
verzahnung eingreifen.
Auch hier sind an zwei Vorsprüngen der Trägerplatte 24
Löcher 31 vorgesehen zur Befestigung beispielsweise
des Längsträgers für die Sitzfläche.
Aus der Fig. 4 ist ein Schnitt durch den bzw. durch die
Durchbrüche 17 und 22 in den Zahnrädern 14 und 18 zu
erkennen. Diese beiden Zahnräder 14 und 18 liegen un
mittelbar, jedoch gegeneinander drehbar aufeinander und
der von dem Zahnrad 18 etwa rechtwinklig abgebogene
Vorsprung ragt als Zunge 23 in den Durchbruch oder das
Fenster 17 des Zahnrades 14 hinein. Zwischen diese Zunge
23 und der radial verlaufenden Frontseite des Zahnrades
14 befindet sich ein kleiner Zwischenraum.
In die miteinander korrespondierenden Durchbrüche oder
Fenster 22 und 17 in beiden Zahnrädern sind Druckfedern
33 eingesetzt. Da eine größere Anzahl solcher Druck
federn angeordnet sind und diese Druckfedern auch ver
hältnismäßig kräftig ausgebildet sein können, denn sie
werden in den Zahnrädern seitlich und zwischen den
Trägerplatten von oben und unten gestützt, so daß sie
an ihrem Platz gehalten sind, ist es möglich eine ver
hältnismäßig große Federkraft auf sehr geringem Raum
bzw. ohne wesentliche Raumbeanspruchung zum "Ver
spreizen" der Zahnräder 14 und 18 gegeneinander und
damit zum Verhindern des "Schlackerns" der Rückenlehne
anzubringen.
Zur Montage wird zunächst die Drehachse nach Fig. 1
in die übereinander gelegte Trägerplatte 12 mit dem
daran festsitzenden Zahnrad 14 und daraufgelegtem Zahn
rad 18 eingesteckt bei Ausrichtung der Bohrungen oder
Löcher 5, 16 und 21 gegeneinander. Sodann werden Stifte
durch diese gegeneinander ausgerichteten Löcher einge
schoben, um die Teile in ihrer Stellung unverdrehbar
gegeneinander zu halten. Als dann werden die Federn 33
in die Durchbrüche oder Fenster 17, 22 eingesetzt und
anschließend die obere Trägerplatte 24 mit der Innenver
zahnung 26 aufgesetzt, so daß die Außenverzahnungen der
Zahnräder mit der Innenverzahnung kämmen, wie das in
Fig. 2 zu erkennen ist. Nach dem Aufsetzen der Haube 3
bzw. des Handrades und Einschrauben der Schraube 10
sind sämtliche Teile miteinander verbunden und die einge
setzten Stifte, die als Montagehilfe dienten können aus
den Löchern 21, 16 und 5 herausgezogen werden, so daß
dann die Federn 33 zur Wirkung kommen und die beiden
Zahnräder 14 und 18 gegeneinander so weit verdrehen, daß
sie im Eingriffsbereich A an beiden Seiten unter Feder
druck fest gegen die Flanken der Innenverzahnung 26
anliegen.
Claims (6)
1. Sitzbeschlag mit verzahntem Getriebe für die Nei
gungsverstellung der Rückenlehne von Kraftfahrzeug
sitzen gegenüber der Sitzfläche, mit einem auf einem
dreh-achsfesten Exzenter angeordneten Zahnrad, das
mit einer im von zwei Trägerplatten gebildeten Ge
häuse angeordneten Innenverzahnung gemeinsam kämmt,
wobei eine der Trägerplatten drehbar auf dem Ex
zenter angeordnet ist und die andere der Träger
platten fest mit dem Zahnrad verbunden ist, dadurch
gekennzeichnet, daß auf dem dreh-achsfesten Exzenter
(6) ein weiteres Zahnrad (18) gleicher Größe,
Teilung und Zähnezahl in Kontakt mit dem mit der
Trägerplatte (12) fest verbundenen Zahnrad (14) dreh
bar auf diesem aufliegt und mindestens eine mit den
beiden Zahnrädern (14 und 18) zusammenwirkende und
deren Verdrehung gegeneinander bewirkende Feder vor
gesehen ist.
2. Sitzbeschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß eines der Zahnräder (14 oder 18) innerhalb seines
Umfanges mit mehreren, auf einem Radius liegenden
Durchbrüchen (17, 22) oder Fenstern versehen ist und
das andere Zahnrad Vorsprünge (23) aufweist, wobei
die Vorsprünge (23) des zweiten Zahnrades (18) in
die Durchbrüche oder Fenster (17) des ersten Zahn
rades (14) hineinragen und wobei zwischen den Vor
sprüngen (23) des zweiten Zahnrades und einer der
Stirnflächen der Durchbrüche (17) oder Fenster des
ersten Zahnrades Druckfedern (33) angeordnet sind.
3. Sitzbeschlag nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß das erste Zahnrad (14) eine größere
Dicke als das zweite Zahnrad (18) aufweist, wobei
das erste Zahnrad (14) mit einer der Trägerplatten
(12) drehfest verbunden ist.
4. Sitzbeschlag nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Breite der Innenverzahnung (26) mindestens
gleich der Summe der Dicke der beiden Zahnräder (14
und 18) ist.
5. Sitzbeschlag nach einem oder mehreren der vorstehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vor
sprünge des zweiten Zahnrades (18) als durch Aus
stanzung und etwa rechtwinklige Abbiegung erzeugte
Zungen (23) ausgebildet sind, die in die Fenster (17)
oder Durchbrüche des ersten Zahnrades (14) hinein
ragen.
6. Sitzbeschlag nach einem oder mehreren der vorstehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß beide
Zahnräder (14 und 18) sowie die Grundplatte (4) des
Exzenters (6) bzw. die dazu korrespondierende
Trägerplatte (12) mit zueinander fluchtenden
Bohrungen (5, 16 u. 21) versehen sind zum Ausrichten
der Zahnräder (14 und 18) zueinander und gegenüber
der mit dem ersten Zahnrad (14) fest verbundenen
Trägerplatte (12) des Gehäuses mittels durch die
Löcher hindurchgesteckte Stifte bei der Montage.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873701639 DE3701639A1 (de) | 1987-01-21 | 1987-01-21 | Sitzbeschlag |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873701639 DE3701639A1 (de) | 1987-01-21 | 1987-01-21 | Sitzbeschlag |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3701639A1 true DE3701639A1 (de) | 1988-08-04 |
Family
ID=6319216
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873701639 Withdrawn DE3701639A1 (de) | 1987-01-21 | 1987-01-21 | Sitzbeschlag |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3701639A1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4037057A1 (de) * | 1989-05-23 | 1992-05-27 | Teves Gmbh Co Ohg Alfred | Gelenkbeschlag fuer kraftfahrzeugsitze |
| WO1992009450A1 (de) * | 1990-11-22 | 1992-06-11 | Alfred Teves Gmbh & Co Ohg | Gelenkbeschlag für kraftfahrzeugsitze |
| US5542772A (en) * | 1990-11-22 | 1996-08-06 | Alfred Teves Gmbh & Co Ohg | Articulated joint fitting for automotive vehicle seat |
| FR2798099A1 (fr) * | 1999-09-03 | 2001-03-09 | Faure Bertrand Equipements Sa | Siege de vehicule dote d'un mecanisme d'articulation |
| DE102012216298A1 (de) * | 2012-09-13 | 2014-03-13 | Zf Friedrichshafen Ag | Winkelgetriebe |
-
1987
- 1987-01-21 DE DE19873701639 patent/DE3701639A1/de not_active Withdrawn
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4037057A1 (de) * | 1989-05-23 | 1992-05-27 | Teves Gmbh Co Ohg Alfred | Gelenkbeschlag fuer kraftfahrzeugsitze |
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| FR2798099A1 (fr) * | 1999-09-03 | 2001-03-09 | Faure Bertrand Equipements Sa | Siege de vehicule dote d'un mecanisme d'articulation |
| DE102012216298A1 (de) * | 2012-09-13 | 2014-03-13 | Zf Friedrichshafen Ag | Winkelgetriebe |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |