DE29823135U1 - Führungsrinne - Google Patents
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Description
Führungsrinne
Die Erfindung betrifft eine Führungsrinne für Energieführungsketten,
die an einer Unterkonstruktion befestigbar ist, mit sich in Längsrichtung der Führungsrinne erstreckenden parallelen
seitlichen Führungselementen, zwischen denen eine Energieführungskette ablegbar ist, und bodenseitigen Führungselementen,
auf denen das Untertrum der Energieführungskette ablegbar ist.
Eine derartige Führungsrinne ist aus der DE 195 12 105 Cl bekannt, bei welcher die seitlichen Führungselemente als
Schenkel in Form von durchgehenden Seitenwänden ausgebildet sind. An den Innenseiten der Schenkel sind jeweils mehrere
Ausnehmungen vorgesehen, in die Vorsprünge von Gleitschienen einhängbar sind. Die Unterseite der Schenkel sind mit verbreiterten
Profilierungen versehen, die der Befestigung der Schenkel an einer Unterkonstruktion sowie der Ablage des Untertrums
dienen.
Nachteilig an derartigen Führungsrinnen ist das vergleichsweise hohe Transportvolumen, welches durch die Dimensionierung
und starre Ausbildung der Seitenwände der Führungsrinne wesentlich mitbestimmt ist. Des weiteren ist die Herstellung der
Führungsrinne vergleichsweise aufwendig, da die Seitenteile mit einer aufwendigen Profilierung zu versehen sind. Des weiteren
ist die bekannte Führungsrinne aus einer Vielzahl speziell aufeinander abgestimmter Bauteile aufgebaut und somit
nur als einheitliches Baukastensystem einsetzbar.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Führungsrinne für Energieführungsketten zu schaffen, die einfach herstellbar
und montierbar ist und die ein nur geringes Transportvolumen einnimmt.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Führungsrinne
gelöst, bei die seitlichen und/oder die bodenseitigen Führungselemente als Profilstäbe ausgebildet und bei der an der
Unterkonstruktion mittelbar oder unmittelbar befestigbare Halterungselemente vorgesehen sind, an denen die Profilstäbe
derart befestigbar sind, daß diese einen ins Innere der Führungsrinne hineinragenden Umfangsbereich aufweisen, mittels
dessen die Energieführungskette seitlich führbar bzw. auf dem
das Untertrum ablegbar ist.
Dadurch, daß die seitlichen bzw. bodenseitigen Führungselemente der Führungsrinne aus separaten Profilstäben bestehen,
weist die Führungsrinne in demontiertem Zustand ein vergleichsweise geringes Transportvolumen auf. Des weiteren kann
hierdurch die Führungsrinne mit vergleichsweise geringem Aufwand hergestellt werden, da eine aufwendige Profilierung der
Führungselemente nicht notwendig ist.
Insbesondere können die Halterungselemente derart ausgebildet
sein, daß an ihnen Profilstäbe mit standardisierten Querschnitten befestigbar sind, d.h. solche, wie sie auch aus
anderen technischen Bereichen bekannt sind und die z.B. Abmessungen gemäß den einschlägigen DIN-, EURO- oder ASTM-Normen
aufweisen.
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Durch die Verwendung von Profilstäben als Führungselemente kann der Längsverlauf der Führungsrinne auf einfache Weise an
unterschiedliche Erfordernisse angepaßt werden und sowohl geradlinige als auch krummlinige wie z.B. kreisbogenförmige
Führungsrinnen durch entsprechende Biegung der Profilstäbe aufgebaut werden. Da die Profilstäbe auch vor Ort geformt
werden können, ist die erfindungsgemäße Führungsrinne vielseitig einsetzbar.
Unter Profilstäben sind insbesondere Profile mit im wesentlichen isometrischem Querschnitt zu verstehen.
Als Profilstäbe können insbesondere solche mit rundem, rechtwinkligem,
dreieckigem oder T-förmigem Querschnitt eingesetzt werden, ohne hierauf beschränkt zu sein. Als Profilstäbe können
je nach Verfügbarkeit bzw. erforderlicher Stabilität der Führungsrinne Hohlstäbe oder Vollmaterial eingesetzt werden.
Durch die Verwendung von standardisierten Profilstäben, die vor Ort praktisch unbegrenzt zur Verfügung stehen, ist es
ausreichend, lediglich die Halterungselemente zu transportieren, so daß Transportvolumen und Transportgewicht minimiert
sind.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Führungsrinne ergibt
sich dadurch, daß als Führungsbereiche lediglich die ins Innere der Führungsrinne vorstehenden Bereiche der Profilstäbe
wirksam sind, deren Erstreckung in die Führungsrinne klein ist im Vergleich zu deren Durchmesser, und z.B. weniger als 1/2
bis 1/5 des Durchmessers beträgt, ohne hierauf beschränkt zu sein. Die jeweiligen Führungs- bzw. Auflageflachen für die
Energieführungskette sind somit ebenfalls klein bemessen.
Die Profilstäbe können aus Metall oder aus Kunststoff bestehen, wobei bezüglich der Energieführungskette insbesondere die
Materialpaarung Metall-Kunststoff vorteilhaft ist.
Vorteilhafterweise ist die Ausdehnung der Halterungselemente klein verglichen mit der Länge der Profilstäbe bzw. im Vergleich
zu der Länge der Kettenglieder der Energieführungskette. So können die Halterungselemente z.B. eine Breite von
einigen Zentimetern aufweisen, wobei die Länge der Profilstäbe im Meterbereich liegt, so daß eine Führungsrinne mit sehr
geringem Gewicht und Transportvolumen vorliegt. Bei entsprechender Länge der Profilstäbe können selbstverständlich Halterungselemente
nicht nur im Endbereich sondern auch im mittleren Bereich der Profilstäbe vorgesehen sein, um eine ausreichende
Stabilität der Führungsrinne zu gewährleisten.
Die Halterungselemente können zueinander beabstandet oder auch stirnseitig aneinanderstoßend angeordnet werden, so daß eine
geschlossene Führungsrinne resultiert.
Die Halterungselemente können so ausgebildet sein, daß eine durchgehende Führung durch die Profilstäbe allein oder durch
die Profilstäbe und die diese verbindenden Halterungselemente gegeben ist, vorzugsweise ohne Niveauunterschiede im Führungsbzw.
Auflagebereich.
An den Halterungselementen können zusätzliche Befestigungseinrichtungen
für plattenförmige Wand- und/oder Bodenelemente vorgesehen sein, die stirnseitig oder seitlich an den Halterungselementen
festlegbar sind, so daß mit geringem Aufwand eine geschlossene Führungsrinne aufbaubar ist. Die Befestigungseinrichtungen
können insbesondere so ausgebildet sein, daß als seitliche Wandelemente bzw. Bodenelemente Bleche standardisierter
Dicken oder Profile einsetzbar sind.
Zur Befestigung der Profilstäbe können an den Halterungselementen
zum Inneren der Führungsrinne hin offene Ausnehmungen vorgesehen sein, in denen die Profilstäbe anordenbar sind. Die
Querschnittskontur der Ausnehmungen kann an die der Profilstäbe angepaßt sein.
Vorteilhafterweise weisen die Ausnehmungen zur Festlegung der
Profilstäbe Hinterschneidungen auf, mittels derer in den Ausnehmungen angeordnete Profilstäbe formschlüssig befestigbar
sind. Hierdurch können die Profilstäbe z.B. durch einfaches
Einklipsen an den Halterungselementen festgelegt werden.
Des weiteren können die Profilstäbe verschiebungssicher bezüglich deren Längsrichtung an den Haltelementen festgelegt
sein. Hierzu können die Profilstäbe an ihren Befestigungsbereichen
kraftschlüssig an den Halterungselementen festgelegt werden. Insbesondere können die zum Inneren der Führungsrinne
hin offenen Ausnehmungen derart bemessen sein, daß die Profilstäbe in Längsrichtung unter Ausbildung einer kraftschlüssigen
Verbindung in die Ausnehmungen einsteckbar sind. Hierdurch können die Profilstäbe an den Halterungselementen vormontiert
werden, wodurch die Montage der Führungsrinne erleichtert wird.
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Das bodenseitige Halteelement, welches mit Befestigungsmitteln
zur Befestigung der Führungsrinne an einer Unterkonstruktion versehen sein kann, ist vorteilhafterweise einstückig an den
seitlichen Halterungselementen angeformt.
Um eine Ablage für das Obertrum der Energieführungskette bereitzustellen,
können Adapterstücke vorgesehen sein, die im Inneren der Führungsrinne angeordnet sind und die an den seitlichen
und/oder bodenseitigen Halterungselementen und/oder den Profilstäben befestigbar sein können. Auf den Adapterstücken
kann das Obertrum der Energieführungskette mittelbar oder unmittelbar abgelegt werden.
Vorteilhafterweise sind die Adapterstücke derart ausgebildet,
daß an diesen Profilstäbe derart befestigbar sind, daß das Obertrum der Energieführungskette auf der Oberseite der Profilstäbe
ablegbar ist. Eine durchgehende Ablage für das Obertrum kann allein durch die Profilstäbe oder gemeinsam durch
die Profilstäbe und Adapterstücke bereitgestellt werden.
Zur Befestigung der Adapterstücke sind diese vorteilhafterweise mit einem Vorsprung versehen, der in eine korrespondierende
Ausnehmung eines seitlichen oder bodenseitigen Halterungselementes festlegbar ist, wobei das Adapterstück derart
ausgebildet ist, daß das Adapterstück mit dem Vorsprung in der korrespondierenden Ausnehmung der Halterung angeordnet aus
einer ersten, z.B. einer geneigten Stellung, in seine Endstellung verschwenkbar ist. Hierdurch ist eine einfache Festlegung
des Adapterstückes möglich. Insbesondere können weitere Befestigungsmittel vorgesehen sein, die mit dem vertikal angeordneten
Adapterstück zum Angriff bringbar sind, vorzugsweise an dem jeweils anderen der beiden Halterungselemente.
Der Befestigungsbereich des Adapterstücks und/oder des Halterungselementes
für die Profilstäbe kann einen Bereich aufweisen, an dem die Profilstäbe stirnseitig anlegbar sind.
Hierdurch wird die Vormontage der Führungsrinne erleichtert. Insbesondere kann der Anlagebereich als Vorsprung ausgebildet
sein, an den beidseitig Profilstäbe mit ihren Stirnseiten anlegbar sind und dessen Querschnitt dem der Profilstäbe entspricht.
Der Anlagebereich bzw. Vorsprung kann eine Sollbruchstelle aufweisen, die derart angeordnet ist, daß nach Entfernen des
Adapterstücks bzw. Halteelements ein Profilstab durchgehend über den jeweiligen Befestigungsbereich geführt werden kann.
Vorzugsweise ist nach Entfernen des Anlagebereichs der Profilstab kraft- und/oder formschlüssig an dem Adapterstück bzw.
Halteelement festlegbar. Die jeweiligen Bauteile können hierdurch z.B. sowohl als Abschlußstücke der Führungsrinne als
auch im mittleren Bereich der Führungsrinne eingesetzt werden, so daß spezielle Abschlußstücke nicht erforderlich sind.
Die Halterungselemente, insbesondere die bodenseitigen, können mit Befestigungsmitteln zur Befestigung an der Unterkonstruktion
versehen sein.
Vorteilhafterweise sind separate Befestigungselemente vorgesehen, die sich über Breite der Führungsrinne erstrecken und
auf denen einander gegenüberliegende Halterungselemente befestigbar sind. Die Befestigungselemente können z.B. stegartig
ausgebildet sein und eine Längsverschiebung der Halterungselemente ermöglichen.
Vorteilhafterweise sind an den Endbereichen der Befestigungselemente
jeweils zwei voneinander beabstandete Mittel zur Befestigung derselben an der Unterkonstruktion vorgesehen,
wobei jeweils eines der Befestigungsmittel auf Höhe oder auf der dem Inneren der Führungsrinne abgewandten Seite der bodenseitigen
Halterung und das jeweils andere Befestigungsmittel auf der dem Inneren der Führungsrinne zugewandten Seite der
seitlichen Halterungseleraente angeordnet sein kann. Hierdurch ist eine besonders stabile Befestigung an der Unterkonstruktion
möglich, insbesondere dann, wenn das bodenseitige Halteelement in seiner Breite einstellbar ist, um an Energieführungsketten
unterschiedlicher Breite angepaßt zu werden. Zur Einstellbarkeit der Breite kann das Befestigungselement z.B.
teleskopierbar ausgeführt sein oder durch eine irreversible zerteilt werden, wozu eine Sollbruchstelle vorgesehen sein
kann.
Des weiteren betrifft die vorliegende Erfindung Halterungselemente
zur Befestigung seitlicher und/oder bodenseitiger Führungselemente bzw. Adapterstücke zum Aufbau der erfindungsgemäßen
Führungsrinne.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels veranschaulicht und anhand der Figuren beispielhaft
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Führungsrinne in seitlicher
Ansicht (links) sowie im Querschnitt;
Fig. 2 eine erfindungsgemäße Führungsrinne mit Adapterstük-
ken;
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Fig. 3 ein Halterungselement einer Führungsrinne nach Fig. 1 in frontaler Ansicht (links oben), in seitlicher Ansicht
(rechts oben) und in Draufsicht (unten);
Fig. 4 ein Adapterstück nach Figur 2, in seitlicher Ansicht (links) sowie in frontaler Ansicht (rechts);
Fig. 5 einen Befestigungssteg der Halterungselemente an einer
Unterkonstruktion in seitlicher Ansicht (links oben), im Querschnitt (rechts oben) sowie in Draufsicht (un
ten) .
Die Führungsrinne 1 nach Figur 1 besteht aus Rundprofilstäben
2 als seitliche Führungselemente sowie bodenseitige Rundprofilstäben
3 zur Unterstützung des Untertrums einer nicht dargestellten Energieführungskette. Die Profilstäbe 2, 3 werden
von L-förmigen Halterungselementen 4 gehalten, deren lange, sich vertikal erstreckende Schenkel 5 eine Halterung für die
seitlichen Profilstäbe 2 und deren horizontale kurze Schenkel 6 eine Halterung für die bodenseitigen Profilstäbe 3 bilden.
Die Profilstäbe 2, 3 sind jeweils in kreissegmentförmigen Ausnehmungen 14 (siehe Fig. 3) der Halterungselemente 4 eingeklipst
und hierdurch formschlüssig an diesen befestigt. Der Durchmesser der Ausnehmungen der Halterungselemente 4 ist
dabei so bemessen, daß die Profilstäbe 2, 3 zugleich kraftschlüssig und damit relativ zu den Halterungselementen 4 verschiebungssicher
festgelegt sind.
Einander gegenüberliegende Halterungselemente 4 sind jeweils mittels Rastmitteln an einer Befestigungsleiste 7 festgelegt,
die sich über die Breite der Führungsrinne erstreckt und durch 0 Schraubverbindungen an dem Untergrund 8 befestigt ist.
In dem Ausführungsbeispiel sind die Halterungselemente 4 sowie
die Befestigungsleisten 7 als Kunststoffspritzteile gefertigt, die Profilstäbe 2, 3 sind 12mm Metallrundstäbe.
Die Profilstäbe 2, 3 weisen jeweils einen von den Halterungselementen
4 ins Innere der Führungsrinne 1 vorstehenden Bereich 9 auf, der mit der Energieführungskette bei deren Verfahren
zur Anlage kommen kann und hierdurch eine Unterstützung bzw. seitliche Führung der Energieführungskette bildet.
Wie in den Figuren 1, 2 gezeigt, können die Halteelmente 4 die
Profilstäbe 2, 3 in einem mittleren Bereich oder im Endbereich haltern, wobei in letzterem Fall die Halterungselemente
gleichzeitig als Verbindungselemente für benachbarte Profilstäbe dienen.
Wie in Figur 2 gezeigt, sind Adapterstücke 10 vorgesehen,
&Mgr;-·· M QO
welche an ihrer dem Untergrund 8 abgewandten Seite Profilstäbe 3B haltern, auf welchen das Obertrum der Energieführungskette
ablegbar ist. Der Querschnitt der Profilstäbe 3B sowie die Kontur der korrespondierenden Ausnehmungen an dem Adapterstück
10 entsprechen denen der Profilstäbe 2, 3 bzw. der Ausnehmungen der Halterungselemente 4.
Die Adapterstücke 10 sind mittels der einstückig angeformten Vorsprünge 11, 12 an dem seitlichen und bodenseitigen Bereich
der Halterungselemente 4 formschlüssig befestigt.
Angrenzend an den an der Unterseite des Adapterstücks 10 angeordneten
Vorsprung 12 ist eine zum Inneren der Führungsrinne 1 hin gerichtete Fase 13 vorgesehen. Zur Befestigung des Adapterstücks
10 kann dieses in einer Schräglage zunächst mit dem nach unten weisenden Vorsprung 12 an dem bodenseitigen Bereich
des Halterungselements 4 eingeklipst werden, wobei die Fase 13 an dem horizontalen Schenkel 6 des Halterungselements 4 anliegt,
und nachfolgend das Adapterstück 10 verschwenkt werden, 0 bis daß der seitlich angebrachte Vorsprung 11 in der korrespondieren
Ausnehmung des Schenkels 5 einrastet.
Wie aus Figur 3 hervorgeht, werden die Ausnehmungen 14 zur Aufnahme der Profilstäbe 2, 3 an den Halterungselementen durch
in der Mittelebene der Halterungselemente 4 angeordnete zylinderförmige
Vorsprünge 15 unterteilt, deren beide Stirnseiten als Anlageflächen für die Stirnseiten der entsprechenden Profilstäbe
2, 3 dienen. Zur Montage der Führungsrinne 1 können somit die Profilstäbe 2, 3 in Längsrichtung der Ausnehmungen
14 in diese bis zum Anschlag an den Vorsprung 15 eingesteckt werden.
Zur Befestigung der Profilstäbe 2, 3 in einem von den Enden
beabstandeten Bereich können die Vorsprünge 15 aufgrund der durch eine Profilierung materialgeschwächten Bereiche 16 herausgebrochen
werden, so daß in Längsrichtung durchgehende Ausnehmungen ausgebildet werden.
• · · t
&iacgr;&ogr;
An der Unterseite der Halterungselemente 4 sind Rastvorsprünge 17 vorgesehen, mittels derer die Halterungselemente 4 auf
entsprechende Rastnasen 18 der Befestigungsleisten 7 (s. Figur 5) aufgerastet werden können. Um eine Demontage der Halterungselemente
4 zu erleichtern, sind an den Schenkeln 6 Durchbrüche 19 vorgesehen, in welche ein geeignetes Werkzeug einführbar
und zur Abhebelung der Halterungselemente 4 an den zwischen den Durchbrüchen verbleibenden Steg anlegbar ist.
Wie aus Figur 4 hervorgeht, ist in an der Ausnehmung 20 der
Adapterstücken 10 zur kraft- und formschlüssigen Aufnahme der Profilstäbe 3B ebenfalls ein zylinderförmiger Vorsprung 21
vorgesehen, an den die Profilstäbe stirnseitig anlegbar sind und der über einen materialgeschwächten Bereich 22 an dem
Adapterstück 10 befestigt ist. Die Vorsprünge 11, 12 des Adapterstücks 10 weisen auf Höhe des Vorsprungs 21 Ausnehmungen
23, 24 auf, in welche die Vorsprünge 15 an den Schenkeln 5, 6 der Halterungselemente 4 einführbar sind, so daß das Adapterstück
verschxebungssxcher an dem Halterungselement befestigbar ist.
Wie aus Figur 5 hervorgeht, weist die Befestigungsleiste 7 an
ihren beiden Enden mit Rastnasen 18 versehene Vorsprünge 25 auf, an deren Oberseite ein Steg 26 vorgesehen ist, der in
eine korrespondierende Ausnehmung der Schenkel 6 der Halterungselemente 4 einführbar ist.
An den Endbereichen der Befestigungsleisten 7 sind Stufenbohrungen
27 vorgesehen, durch die Schraubbolzen zur Befestigung der Befestigungsleiste 7 an einem Untergrund durchführbar
sind. Nach Montage der Halterungselemente 4 werden die Stufenbohrungen 27 durch die vertikalen Schenkel 6 der Halterungselemente
verdeckt.
An der Befestigungsleiste 7 sind des weiteren von den Enden derselben weiter beabstandete Durchgangsöffnungen 28 vorgesehen.
Wird zur Anpassung der Führungsrinne an breitere Energieführungsketten die Befestigungsleiste 7 im mittleren Bereich
zerteilt, so weisen die hierdurch entstehenden beiden Befestigungselemente
jeweils zwei Befestigungsbereiche in Form von Durchtrittsöffnungen 27, 28 auf, so daß sie unabhängig voneinander
sicher und unverdrehbar an dem Untergrund 8 befestigbar sind.
Patentanwälte European Patent Attorneys- European Trademark Attorneys
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Telefon +49(0)22 04.92 33-0 Telefax +49(0)22 04.6 26
12
Gu/mk 31. Dezember 1998
Igus Spritzgußteile für die Industrie GmbH 51147 Köln
| 1 | Führungsrinne |
| 2,3,3B | Profilstab |
| 4 | Halterungselement |
| 5,6 | Schenkel |
| 7 | Befestigungsleiste |
| 8 | Untergrund |
| 9 | Bereich |
| 10 | Adapterstück |
| 11,12 | Vorsprung |
| 13 | Fase |
| 14 | Ausnehmung |
| 15 | Vorsprung |
| 16 | materialgeschwächter Bereich |
| 17 | Rastvorsprung |
| 18 | Rastnase |
| 19 | Durchbruch |
| 20 | Ausnehmung |
| 21 | Vorsprung |
| 22 | materialgeschwächter Bereich |
| 23,24 | Ausnehmung |
| 25 | Vorsprung |
| 26 | Steg |
| 27 | Stufenbohrung |
| 28 | Durchtrittsöffnung |
Claims (1)
- Führungsrinne AnsprücheFührungsrinne für Energieführungsketten, die an einer Unterkonstruktion befestigbar ist, mit sich in Längsrichtung der Führungsrinne erstreckenden parallelen seitlichen Führungselementen, zwischen denen eine Energieführungskette ablegbar ist, und bodenseitigen Führungselementen, auf denen das Untertrum der Energieführungskette ablegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen und/oder die bodenseitigen Führungselemente als Profilstäbe (2, 3) ausgebildet sind und daß an der Unterkonstruktion befestigbare Halterungselemente (4) vorgesehen sind, an denen die Profilstäbe (2, 3) derart befestigbar sind, daß diese einen ins Innere der Führungsrinne (1) hineinragenden Umfangsbereich (9) aufweisen, mittels dessen die Energieführungskette seitlich führbar bzw. auf dem das Untertrum ablegbar ist.Führungsrinne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilstäbe (2, 3) als Rundstäbe ausgeführt sind.3. Führungsrinne nach Anspruch 1 oder 2, dadurchgekennzeichnet, daß die Ausdehnung der Halterungselemente (4) in Längsrichtung der Führungsrinne klein ist verglichen mit der Länge der Profilstäbe (2, 3).4. Führungsrinne nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den Halterungselementen (4) zum Inneren der Führungsrinne hin offene Ausnehmungen (14, 20) vorgesehen sind, in denen die Profilstäbe (2, 3) anordenbar sind.5. Führungsrinne nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (14, 20) Hinterschneidungen aufweisen, mittels derer in den Ausnehmungen angeordnete Profilstäbe (2, 3) formschlüssig befestigbar sind.6. Führungsrinne nach einem der Ansprüche 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein seitliches und ein bodenseitiges Halterungselement (5, 6) zur Halterung der seitlichen und bodenseitigen Führungselemente (2, 3) jeweils einstückig aneinander angeformt sind.7. Führungsrinne nach einem der Ansprüche 1 - 6, d a durch gekennzeichnet, daß Adapterstücke(10) vorgesehen sind, die im Inneren der Führungsrinne (1) anordenbar sind und auf denen mittelbar oder unmittelbar das Obertrum einer Energieführungskette ablegbar ist.8. Führungsrinne nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß an den Adapterstücken (10) Profilstäbe (3B) derart befestigbar sind, daß das Obertrum einer Energieführungskette auf den Profilstäben (3B) ablegbar ist.9. Führungsrinne nach Anspruch 7 oder 8, dadurch
gekennzeichnet, daß das Adapterstück (10) mindestens einen Vorsprung (12) aufweist, der in einer korrespondierenden Ausnehmung des Halterungselements (4) festlegbar ist und daß das Adapterstück (10) derart ausgebildet ist, daß es mit dem Vorsprung (12) in der korrespondierenden Ausnehmung des Halterungselements (4) angeordnet aus einer ersten Stellung in seine Endstellung15
verschwenkbar ist.10. Führungsrinne nach einem der Ansprüche 7 - 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsbereiche (14, 20) der Halterungselemente (4) und/oder der Adapterstücke (10) zur Befestigung der Führungselemente (2, 3, 3B) einen Bereich (15, 21) aufweisen, an den die Profilstäbe (2, 3) stirnseitig anlegbar sind.11. Führungsrinne nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Anlagebereich (15, 21) eine Sollbruchstelle (16, 22) aufweist, die der derart angeordnet ist, daß nach entsprechender Entfernung des Anlagebereichs (15, 21) ein Profilstab (2, 3, 3B) über den Befestigungsbereich (14, 20) des Halterungselements (4) bzw. Adapterstücks (10) führbar ist.12. Führungsrinne nach einem der Ansprüche 1 - 11, dadurch gekennzeichnet, daß bodenseitige Befestigungselemente (7) vorgesehen sind, an denen einander gegenüberliegende Halterungselemente (4) befestigbar sind, und die mit Befestigungsmitteln (27, 28) zur Befestigung an der Unterkonstruktion (8) versehen sind.13. Führungsrinne nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß an den bodenseitigen Befestigungselementen (7) an jedem der den beiden seitlichen Führungselementen zugewandten Endbereiche zwei voneinander beabstandete Befestigungsmittel (27, 28) zur Befestigung an der Unterkonstruktion vorgesehen sind.14. Halterungselement (5) zur Halterung eines seitlichen Führungselementes (2) einer Führungsrinne nach einem der Ansprüche 1-13.15. Halterungselement (6) zur Halterung eines bodenseitigen Führungselementes (3) einer Führungsrinne nach einem der Ansprüche 1-13.16. Adapterstück zur mittelbaren oder unmittelbaren Ablage des Obertrums einer Energieführungskette für eine Führungsrinne nach einem der Ansprüche 1-13.
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Cited By (4)
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