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DE68913765T2 - Kunststoff-förderbänder und module dafür. - Google Patents

Kunststoff-förderbänder und module dafür.

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Publication number
DE68913765T2
DE68913765T2 DE68913765T DE68913765T DE68913765T2 DE 68913765 T2 DE68913765 T2 DE 68913765T2 DE 68913765 T DE68913765 T DE 68913765T DE 68913765 T DE68913765 T DE 68913765T DE 68913765 T2 DE68913765 T2 DE 68913765T2
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DE
Germany
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link
rod
modules
conveyor belt
link ends
Prior art date
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Application number
DE68913765T
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English (en)
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DE68913765D1 (de
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Peter Bailey
Michael Spangler
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Regina Emerson Co
Original Assignee
Cambridge Wire Cloth Co
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Publication date
Application filed by Cambridge Wire Cloth Co filed Critical Cambridge Wire Cloth Co
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Publication of DE68913765T2 publication Critical patent/DE68913765T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G17/00Conveyors having an endless traction element, e.g. a chain, transmitting movement to a continuous or substantially-continuous load-carrying surface or to a series of individual load-carriers; Endless-chain conveyors in which the chains form the load-carrying surface
    • B65G17/06Conveyors having an endless traction element, e.g. a chain, transmitting movement to a continuous or substantially-continuous load-carrying surface or to a series of individual load-carriers; Endless-chain conveyors in which the chains form the load-carrying surface having a load-carrying surface formed by a series of interconnected, e.g. longitudinal, links, plates, or platforms
    • B65G17/08Conveyors having an endless traction element, e.g. a chain, transmitting movement to a continuous or substantially-continuous load-carrying surface or to a series of individual load-carriers; Endless-chain conveyors in which the chains form the load-carrying surface having a load-carrying surface formed by a series of interconnected, e.g. longitudinal, links, plates, or platforms the surface being formed by the traction element
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
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    • B65G2207/12Chain pin retainers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)
  • Belt Conveyors (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description

  • Die vorliegende Ertindung betrifft Verbesserungen an Kunststoff-Förderbändein mit einer Vielzahl miteinander verbundener Glieder oder Module, die ein fortlaufendes Band mit Verbindungsstangen oder -stiften bilden und insbesondere eine einzigartige Verbesserung zur Aufnahme der Verbindungsstangen sowie eine innovative Konstruktion aus verschiedenen Modulen, die zu einer Förderanlage zusammengesetzt werden.
  • Kunststoff-Förderbänder, die Module mit ineinanderpassenden Gliederenden aufweisen, sind gut bekannt und entwickelt. Bei derartigen Förderbändern verbinden Gelenkstangen die ineinanderpassenden Gliederenden, so daß die Module mit den Stangen zu einem fortlaufenden Band zusammengesetzt werden können. Die Stangen ermöglichen eine Winkeldrehbewegung zwischen den benachbarten Modulen, die erforderlich ist wenn das Band um die Zähne des Kettenzahnrades oder die Rollen auf den Bändern läuft, während gleichzeitig die Stangen die Kräfte zwischen den benachbarten Modulen verbinden und übertragen. In der Praxis sind die Verbindungsstangen großen Kräften ausgesetzt. Aufgrund der vielfältigen Anwendungsgebiete von Kunststoff-Förderbändern sind die Kräfte und die Reaktion der Stangen auf diese Kräfte in vielen Fällen unvorhersehbar. Von größter Wichtigkeit ist hierbei, daß die Stangen, die die Module zusammenhalten, innerhalb der Förderbandanlage festgehalten werden. Ist dies nicht gewährleistet kann es zu zahlreichen Problemen kommen, wozu nicht zuletzt das Auseinanderfallen des Bandes während des Einsatzes gehört. Zu den Problemen können weiterhin Interferenzen zwischen besonders ungeschützten Stangen und dem sie umgebenden Teil des Bandes gehören. Außerdem müssen die Stangen zu praktischen Zwecken leicht in das Band eingeführt und aus ihm herausgenommen werden können, wie dies während der Montage, Aufstellung oder Reparatur des Bandes normalerweise erforderlich ist. Wünschenswert ist es ebenfalls. dabei ohne spezielle Ausrüstungen und Werkzeuge auszukommen. Besonders wichtig ist dies bei der Aufstellung am Einsatzort, denn Spezialwerkzeuge bedeuten sowohl zusätzliche Kosten als auch Ärger für den Nutzer.
  • Aufgrund der beachtlichen Probleme, die lockere Förderbandstifte verursacht haben, sind zahlreiche Verfahren zum Festhalten der Gelenkstangen, die die Glieder von Kunststoff-Förderbändern verbinden, angewandt worden. Dazu gehört die Bildung von Köpfen an den Enden der Stangen, diese Köpfe können jedoch abgeschlagen werden, und zum Auswechseln der Stangen müssen sie entfernt werden. Die Köpfe sind gebildet worden, indem die Stangenenden aufgeschmolzen wurden und so vergrößerte Enden oder Köpfe entstanden, deren Durchmesser größer als die Stangenöffnung ist, wodurch sich die Stange nicht durch das Band nach innen bewegen kann, d.h. die vergrößerten Köpfe stellen ein Mittel zum Festhalten der Stangen dar. Allerdings gibt es zahlreiche Probleme bei der Suche nach Möglichkeiten zum Festhalten der Stange. Erstens ist normalerweise eine spezielle Vorrichtung zur thermischen Formung der Köpfe erforderlich. Zweitens befinden sich die Köpfe an den Bandrändern an einer ungeschützten Stelle, da jedes hervorstehende Element auf einem Förderband entweder zum Verschleiß oder zum Abschlagen der Stangenköpfe führen kann, wodurch das Herausfallen der Stangen aus dem Band möglich wird. Drittens besteht das Problem des Poisson-Effekts, d.h. wenn ein Werkstoff aufgrund einer elastischen Verformung entlang einer Achse eine Veränderung der Abmessung erfährt, tritt entlang der senkrechten Achse eine entgegengesetzte Veränderung der Abmessung oder bzw. Verformung ein. Der Grad dieser entgegengesetzten Verformung wird durch den Poisson-Beiwert bestimmt. Während des Einsatzes des Förderbandes unterliegen die Stangen Druckkräften senkrecht zur Stangenachse. Diese Druckkräfte können die Stange verformen, wobei der Stangendurchmesser entsprechend der Elastizitätslehre kleiner wird. Gemäß dem Poisson-Effekt wird die Stange dann entlang ihrer Achse verlängert, die Stange wird also praktisch länger als ursprünglich. Das wiederum führt dazu, daß die Stange noch weiter über den Rand des Bandes hinausragt, was weitere Interferenzprobleme mit der Bandkonstruktion und daraufhin beträchtliche Bandschäden sowie eine mögliche Ausfallzeit bewirken kann.
  • Eine andere Möglichkeit zum Festhalten der Stange innerhalb des Förderbandes besteht darin, eine Umfangswulst zu bilden, deren Innendurchmesser kleiner als der Durchmesser der Stange ist, wobei die Wülste an den Enden der Stangenbohrungen ausgebildet werden. Dies wird im USA-Patent 2,911,091 vom 3. November 1959 dargestellt. Allerdings handelt es sich hierbei mehr oder weniger um ein Festhalten auf Dauer, wobei die Notwendigkeit der gelegentlichen Zerlegung und Reparatur des Förderbandes außer acht gelassen wird. Eine andere Lösung des Problems des Festhaltens der Stange ist im USA-Patent 3,726,569 vom 10. April 1973 offenbart, bei der zwischen dem Ende der Stangenbohrung und dem äußersten Gliederende eine Steckverbindung geschaffen wird, um das Entweichen der Stange aus dem Band zu verhindern. Siehe auch USA-Patent 4,709,807 vom 1. Dezember 1987. Derartige Steckverbindungen können aufgrund der Stangendehnungskraft infolge des Poisson-Effekts ungeeignet sein, und Gewindeverschraubungen können neben den zusätzlichen Herstellungskosten und den Kosten für das Gewindeschneiden im Steckteil und in der Bohrung zu erhöhter Spannung und einem möglichen Ausfall der Anlage führen.
  • Ein anderes bekanntes Verfahren zum Festhalten der Stange ist die Endkappe mit Schnappeinrichtung, die längs in die Modulstangenbohrung oder quer in das Modul eingebracht wird und die Stangenbohrung blockiert. Die allgemein bekannte Ausführung der Schnappeinrichtung macht es erforderlich, daß das Steckteil oder die Endkappe biegsam ist, so daß sich das hervorstehende Schnappteil während des Einsetzens verformen kann. Diese Biegsamkeit die normalerweise erreicht wird, indem das hervorstehende Schnappteil an den Enden von zwei biegsamen Armen angebracht ist, schwächt aber gleichzeitig die Steckverbindung oder Kappe und vermindert deren Fähigkeit, den Dehnungskräften der Stange standzuhalten. Außerdem trifft mit den längs in die Stangebohrung eingebrachten Endkappen die gesamte Dehnungskraft auf die relativ kleinen hervorstehenden Schnappteile. Dadurch "schlagen" die Stangen die Endkappen von den Endmodulen regelrecht ab.
  • EP-A-0288409 offenbart eine Förderbandanlage, die aus mehreren Reihen drehbar miteinander verbundener Gliedermodule besteht. Jedes Modul hat beabstandete Gliederenden, die zwischen den Gliederenden des Moduls in der benachbarten Reihe hervorstehen. Die Verbindungsstelle zwischen den Modulen einer Reihe wird durch ein Modul in der benachbarten Reihe überspannt oder überbrückt, um eine mauerwerkartige Verstärkung zu gewährleisten. Jedes Modul auf der linken Seite der Förderanlage weist ein massives Gliederende auf, so daß die Gelenkstange an die Innenseite des Gliederendes stößt. Das andere Ende der Gelenkstange liegt in einer Federsteckverbindung, die in dem Arm oder Gliederende des Moduls auf der rechten Seite befestigt ist.
  • Es besteht in diesem Fachgebiet ein Bedarf an einer verbesserten Vorrichtung zum Festhalten der Stangen, die die Module von modularen Kunststoff-Förderbändern miteinander verbinden.
  • Des weiteren umfaßt eine allgemein bekannte Ausführung von Kunststoff- Förderbändern Module, die eine Vielzahl beabstandeter, ineinanderpassender Gliederenden mit Zwischengliedern, die die gegenüberliegenden Gliederenden verbinden, sowie ein oder mehrere Querglieder zwischen den Gliederenden, die die Zwischenglieder verbinden, aufweisen. Siehe beispielsweise USA-Patent 4,557,374 vom 10. Dezember 1985, 4,556,142 vom 3. Dezember 1985; 4,438,838 vom 27. März 1984; 4,159,763 vom 3. Juli 1979; 4,080,842 vom 28. März 1978; 3,870,141 vom 11. März 1975 sowie das deutsche Patent Nr. 113,669 vom 19. November 1989. In einer üblichen Ausführungsform haben die Gliederenden im wesentlichen alle die gleiche Breite, die Module sind seitengleich und "mauerwerkartig" zusammengesetzt so daß die Enden einer Reihe nicht mit den Enden der benachbarten Modulreihe gefluchtet sind. Bekanntlich trägt dies zu einer größeren Festigkeit bei. In der bekannten Ausführung sind die Zähne des Kettenzahnrades, die das Band antreiben, entweder notwendigerweise klein oder aber es sind vergrößerte Transportloch-Hohlräume (zur Aufnahme größerer Kettenradzähne) zwischen zwei Quergliedern und zwei Zwischengliedern ausgebildet. Wünschenswert ist eine modulare Ausführung, die große Kettenradzähne ermöglicht, sowohl im Hinblick auf deren Länge als auch Tiefe, da die Kettenradzahngröße ein Schlüsselfaktor für die Verschleißbeständigkeit und die Festigkeit des Kettenzahnrades ist. Ein großer Transportloch-Hohlraum führt jedoch dazu, daß ein Gliederende zwischen zwei Zwischenglieder gelangt. Wenn bei einer solchen Konstruktion das aus derartigen Modulen bestehende Band belastet wird, wie es normalerweise während des Betriebs der Fall ist, muß die Spannungsströmung der Gliederenden in dem Bereich der Transportlöcher am Gliederende entlang nach unten, um das Querglied herum und dann zu den verbindenden Zwischengliedern verlaufen, die die Gliederenden auf der gegenüberliegenden Seite der Module verbinden. Bei dieser Konstruktion kann das Gliederende, das sich zwischen den zwei Zwischengliedern befindet, nicht die gleiche Last tragen, wie die Gliederenden auf den gegenüberliegenden Seiten des Moduls, die direkt durch ein Zwischenglied verbunden sind.
  • Für eine Reduzierung der Herstellungskosten im Verhältnis zu den Kosten des im Förderband verwendeten Materials, die wiederum im Verhältnis zur Dicke der Gliederenden und zum Formungszyklus stehen, ist es wünschenswert, das Verhältnis von der Festigkeit des Bandes und der Module zum Gewicht sowie das Verhältnis zwischen Festigkeit und Dicke zu maximieren, da diese beiden Werte ausschlaggebend für die Herstellungskosten sind.
  • Zur mauerwerkartigen Montage eines Bandes ist die Steuerung der Modulpositionen notwendig um zu gewährleisten, daß alle Transportloch-Hohlräume zueinander ausgerichtet sind. Wenn das mit dem Mauern vergleichbare Montieren nicht korrekt begonnen wird, muß das Band auseinandergezogen und erneut zusammengesetzt werden. Benötigt wird auf diesem Fachgebiet ein modulares Band, das die vorgenannten Ergebnisse erzielt.
  • Die vorliegende Erfindung schafft ein Förderband, bestehend aus einer Vielzahl von Modulen mit ineinanderpassenden Gliederenden, die durch Gelenkstangen verbunden sind, welche durch gefluchtete Bohrungen in den Gliederenden verlaufen, wobei das Förderband zusammengesetzt wird aus: (a) Innenmodulen mit einer Vielzahl beabstandeter Gliederenden auf beiden Seiten, wobei einige der Gliederenden eine andere Breite als andere autweisen, so daß eine Vielzahl von schmalen Gliederenden und eine Vielzahl breiter Gliederenden geschaffen wird, die so angeordnet sind, daß die Module mauerwerkartig zusammengesetzt werden können, während das Zusammensetzen des Förderbandes mit einem Innenmodul in entgegengesetzter Richtung zu den anderen Innenmodulen im Förderband verhindert wird; und (b) Endmodulen mit einer Blockiervorrichtung zum Festhalten der Gelenkstange im Förderband, wobei die Bohrungs-Blockiervorrichtung ein stabiles Teil zum Blockieren der Stangenbewegung umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenmodule Zwischenelemente, die die Gliederenden verbinden, sowie Querelemente autweisen. die die Zwischenelemente verbinden, wobei die Querelemente und einige der Zwischenelemente Transportlöcher bilden, so daß das Förderband mittels eines Kettenzahnrades angetrieben werden kann und jedes Gliederende durch einen Schaftbereich, der schmaler als sein jeweiliges Gliederende ist, mit einem Zwischenelement verbunden wird, und eine Vielzahl schmaler Gliederenden an den versetzten Gliederenden zu ihren jeweiligen Schaftbereichen in Richtung der Zwischenelemente versetzt sind, die Bohrungs-Blockiervorrichtung weiterhin ein Außenrandgliederende mit einem Schlitz aufweist, dessen Querschnitt senkrecht zur Längsachse der Stange verläuft, der Schlitz über die Stangenbohrung im äußersten Gliederende hinausgeht, die Stangenbewegungs- Blockiervorrichtung nicht elastisch ist und auf der gleichen Ebene wie der Querschnitt des Schlitzes ausgebildet ist, wodurch sie herausnehmbar in den Schlitz hineingeschoben werden kann, und die Stangenbewegungs-Blockiervorrichtung eine Halteeinrichtung auf der Blockiervorrichtung hat, die aus ihr nach außen hervorsteht und derart mit der Stangenbohrung zusammenwirkt, daß die Blockiervorrichtung während des Betriebs in einer Position verbleibt, die ein manuelles Herausnehmen ermöglicht.
  • Die Erfindung wird vorzugsweise in einem Förderband eingesetzt, das aus einer Vielzahl von Modulen mit ineinanderpassenden Gliederenden besteht, in dem die Module durch längliche Stangen zusammengehalten werden, die durch die Bohrungen in den Gliederenden verlaufen. Die Stangen werden durch speziell konstruierte äußere Gliederenden der Endmodule, die eine einzigartige Form haben, festgehalten. Um die Stangen festzuhalten, ist das Außenmodul vorzugsweise relativ breit und weist einen Schlitz auf, der senkrecht zur Achse der Stangenbohrung verläuft. Eine Blockiervorrichtung kann in die senkrecht zur Stange verlaufende Bohrung eingeführt werden, um die Bewegung der Stange zu blockieren. Die Blockiervorrichtung hat eine flache Seite an dem der Stange abgewandten Ende und einen Vorsprung zum Einpassen in die Stangenbohrung auf einer gegenüberliegenden Seite. Die Form der Blockiervorrichtung ermöglicht deren Einbau in nur einer Position und vorzugsweise bündig mit der Obertiäche des Gliederendes. Am besten hat der Vorsprung Schrägen zum Einsetzen und Herausziehen, und die Anlage kann so aufgebaut sein, daß die Blockiereinrichtung in das äußerste Gliederende einschnappen und auch wieder aus ihm herausschnappen kann, wenn das Band zerlegt oder repariert werden muß.
  • Vorzugsweise besteht das Band aus Innenmodulen und vier verschiedenen Endmodulen (zwei Endmodule verschiedener Größe für jede Seite des Bandes). Die Endmodule sind natürlich an jedem Ende seitenverkehrt angeordnet. Ihr breitestes Gliederende befindet sich außen und das nächst breiteste Gliederende neben der Außenseite. Vorzugsweise weist eines der Endmodule nur ein Gliederende auf der einen Seite und zwei Gliederenden auf der anderen Seite auf. Das breiteste Endmodul und das Innenmodul sind vorzugsweise so angeordnet, daß die schmalsten Gliederenden zu einem benachbarten Zwischenglied versetzt sind um das Modul im Hinblick auf die Lage der Gliederenden mit maximaler und minimaler Breite gegenüber der Steifigkeit der maximalen und minimalen Modulabschnitte auszugleichen, und somit ein Modul und ein Band mit minimalem Gewicht und minimaler durchschnittlicher Profildicke zu schaffen, das die vorgegebene Anlagenfestigkeit erreicht und die gestellten Anforderungen erfüllt.
  • Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird anschließend beispielhaft anhand der beiliegenden Zeichnungen beschrieben, wobei:
  • Fig. 1 eine auseinandergezogene Darstellung der Anordnung von drei verschiedenen erfindungsgemäßen Modulen zusammen mit Verbindungsstangen und den Halteeinrichtungen für die Verbindungsstange ist;
  • Fig. 2 eine auseinandergezogene Seitenansicht des Endmoduls aus Fig. 1 und der Blockiervorrichtung ist;
  • Fig. 3 eine Perspektivansicht eines Teils eines Endmoduls ist, die die Vorrichtung zum Festhalten der Stange im äußersten Gliederende zeigt; und
  • Fig. 4 eine Ansicht der Modulanlage von unten ist, in der die Position der Transportlöcher gegenüber den dickeren und den dünneren Gliederenden gezeigt wird.
  • Ein Kunststoff-Förderband 10 weist eine Vielzahl von Kunststoffmodulen auf, die durch Verbindungsstangen miteinander verbunden sind und beabstandete, ineinanderpassende Gliederenden haben. Das erfindungsgemäße Band besteht aus einem Innenmodul oder Innenmodulen 12 und Endmodulen, wie dem breiten Endmodul 14 und dem schmalen Endmodul 16. Innenmodule mit anderer Breite könnten gleichfalls verwendet werden.
  • Jedes der Module hat ineinanderpassende, beabstandete Gliederenden 18, deren Anzahl und Breite unterschiedlich sein kann, wie in den Zeichnungen dargestellt und im weiteren erläutert wird. Bei jedem Modul sind die Gliederenden durch Zwischenglieder 20 und Querglieder 22 verbunden. Auf der Unterseite des Moduls bilden die Querglieder und ausgewählte Zwischenglieder Transportloch-Taschen 24 für die Zähne der Antriebskettenzahnräder.
  • Jedes Gliederende 18 jedes Moduls weist eine quer durch das Modul verlaufende Stangenbohrung 26 mit einem Durchmesser auf, der die Aufliahme der Verbindungs- oder Gelenkstangen 28 in bekannter Weise ermöglicht. Die Module werden, wie in Fig. 1 dargestellt, so zusammengesetzt daß sie eine Anlage (nicht dargestellt) mit Endmodulen an jedem Ende und mit durch die Stangenbohrungen 26 eingeführten Stangen 28 bildet.
  • Um die Stangen in den Stangenbohrungen festzuhalten und deren Bewegung nach außen zu verhindern, wird eine Stangen-Halteeinrichtung geschaffen, die ein breites Gliederende 30 am äußersten Rand der Endmodule 14 und 16 umfaßt. Ein Schlitz 32 verläuft durch das Gliederende 30 von oben nach unten und kreuzt die Stangenbohrung 26. Er kann eine Blockiervorrichtung 34 wie in den Fig. 1, 2 und 3 aufnehmen Die Blockiervorrichtung hat eine flache Seite 36 gegen die das Stangenende stößt. sowie einen Vorsprung 38 auf der Außenseite. Der Vorsprung 38 weist einen schrägen Einführungsbereich 40 auf einen Auflage- oder Haltebereich 42, der schmaler als die Bohrung ist, sowie einen schrägen Austrittsbereich 44. Diese Bereiche ermöglichen ein schnelles Einführen und Herausnehmen der Blockiervorrichtung.
  • Die Blockiervorrichtung umfaßt eine Kopferweiterung 46, die in die Aussparung 48 im Gliederende 30 hineinpaßt und gewährleistet. daß die Blockiervorrichtung immer in der richtigen Position montiert wird. Die Oberseite 50 der Blockiervorrichtung schließt bündig mit der Oberfläche 52 des Gliederendes ab.
  • Die flache Seite 36 der Blockiervorrichtung 34 bildet einen stabilen, hohen Autiagebereich zum Absorbieren des Stangendehnungsdrucks vom Ende der Stange 28. Der Vorsprung 38 ist so aufgebaut, daß er sich während der Montage oder Aufstellung leicht in das Gliederende 30 einführen läßt und während des Betriebs des Bandes die Vorrichtung fest in deren Position hält. Nach dem Aufbau des Bandes verbleibt der Vorsprung 38 in der Stangenbohrung 26 des Gliederendes 30. Der obere Teil des Gliederendes 30, der die äußere Begrenzung der Stangenbohrung bildet, verformt sich, um den Eintritt der Blockiervorrichtung zu ermöglichen, und kehrt anschließend wieder zu seiner ursprünglichen Form zurück. Bei dieser Erfindung treffen die Kräfte, die bei der Längsdehnung der Verbindungsstange auftreten können, auf eine stabile Blockiervorrichtung, die die Kräfte auf die starren Bereiche des breiten Gliederendes 30 der Endmodule 14 und 16 verteilt. Außerdem ist der Vorsprung 38 so ausgerichtet, daß die Stangendehnungskräfte die Blockiervorrichtung 34 noch fester in deren Position verankern. Somit wird durch die Stangendehnungskräfte die Blockiervorrichtung noch zuverlässiger und das Herausfallen der Stange verhindert. Die stabile Blockiervorrichtung ist im wesentlichen nicht verformbar, während der Außenteil des Gliederendes verformbar ist und so das Einführen und Herausnehmen der Blockiervorrichtung ermöglicht.
  • Jedes der Endmodule 14 und 16 weist eine Serie von drei Gliederenden verschiedener Breite auf um die Stangendehnungskräfte richtig zu absorbieren und sie an die Innenkonstruktion des Bandes zu übertragen. Das äußerste Gliederende 30 ist am breitesten, da es die Blockiervorrichtung aufnehmen und die gesamten Stangendehnungskräfte an das Band übertragen muß. Das nächstgelegene Gliederende 54 ist etwas kleiner, aber ausreichend, um die hohen Scherkräfte im Band, die durch das äußerste Gliederende verursacht werden, zu absorbieren. Das nächste Gliederende 56 ist etwas schmaler als das Gliederende 54 jedoch größer als jedes der Gliederenden 18 des Innenmoduls 12.
  • Ein bedeutender Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die Endmodule 14 und 16 sowie die Blockiervorrichtung 34 die Stangen 28 an beiden Rändern des Bandes 10 in sich authehmen. Damit wird ein ungehinderter Zugriff zur Stange des Bandes von beiden Seiten möglich, was bei der Aufstellung und Wartung von entscheidender Bedeutung ist. Zum Beispiel ist oft aufgrund der Bandkonstruktion nur eine Seite des Bandes zugänglich. Bei traditionellen Bändern, bei denen nur eine Seite zugänglich und die andere Seite geschlossen ist (oder nur eine kleine Öffnung für einen Paßstift hat), kann die Aufstellung und Wartung außerordentlich schwierig sein. Des weiteren ist es beim Auswechseln beschädigter Bandmodule üblich, die beiden vorhandenen Verbindungsstangen nach vorn hinauszubefördern, indem neue Stangen nachgeschoben werden. Wenn man sich dem beschädigten Modul zuwendet, werden die beiden vorhandenen Verbindungsstangen so weit herausgezogen, bis das Einsetzen eines neuen Moduls möglich wird. Danach werden die Ersatzstangen benutzt um die alten Stangen hinauszuschieben. Auf diese Weise können beschädigte Abschnitte ausgetauscht werden, ohne dabei das Band vollständig zu zerlegen. Ein derartiges Verfahren läßt sich unmöglich bei einer Konstruktion anwenden, die keinen freien Zugang von beiden Rändern des Förderbandes 10 zu den Verbindungsstangen 28 gestattet.
  • Wie in Fig. 4 dargestellt, führen die Transportloch-Taschen 24 dazu, daß einige der Zwischenglieder 20 eine geringere Dicke aufweisen. An einigen Stellen sind daher die Gliederenden schmaler, so daß sie keine zu große Spannung an das Modul anlegen. Zum Beispiel ist das Gliederende 1 in Fig. 4 nicht mit einem Zwischenglied 20 verbunden, und das gleiche gilt für einige der Gliederenden 3 und 4. Die anderen, breiteren Gliederenden sind durch ein Zwischenglied voller Größe verbunden. Außerdem sind die schmaleren Gliederenden in Richtung des nächstgelegenen Zwischengliedes versetzt wie in Fig. 4 dargestellt ist.

Claims (4)

1. Förderband (10), bestehend aus einer Vielzahl von Modulen (12, 14, 16) mit ineinanderpassenden Gliederenden (18) die durch Gelenkstangen (28) verbunden sind, welche durch geiluchtete Bohrungen (26) in den Gliederenden (18) verlauien. wobei das Förderband (10) zusammengesetzt wird aus:
(a) Innenmodulen (12) mit einer Vielzahl beabstandeter Gliederenden (18) auf beiden Seiten, wobei einige der Gliederenden (18) eine andere Breite als andere auf weisen, so daß eine Vielzahl von schmalen Gliederenden und eine Vielzahl breiter Gliederenden geschaffen wird. die so angeordnet sind, daß die Module (12, 14, 16) mauerwerkartig zusammengesetzt werden können, während das Zusammensetzen des Förderbandes (10) mit einem Innenmodul (12) in entgegengesetzter Richtung zu den anderen Innenmodulen (12) im Förderband (10) verändert wird: und
(b) Endmodulen (14, 16) mit einer Blockiervorrichtung zum Festhalten der Gelenkstange (28) im Förderband (10), wobei die Bohrungs-Blockiervorrichtung ein stabiles Teil (34) zum Blockieren der Stangenbewegung umfaßt:
dadurch gekennzeichnet, daß die Innenmodule (12) Zwischenelemente (20), die die Gliederenden (18) verbinden, sowie Querelemente (22) aufweisen, die die Zwischenelemente (20) verbinden wobei die Querelemente (22) und einige der Zwischenelemente (20) Transportlöcher (24) bilden, so daß das Förderband (10) mittels eines Kettenzahnrades angetrieben werden kann und jedes Gliederende (18) durch einen Schaftbereich, der schmaler als sein jeweiliges Gliederende (18) ist, mit einem Zwischenelement (20) verbunden wird, und eine Vielzahl schmaler Gliederenden an den versetzten Gliederenden zu ihren jeweiligen Schaftbereichen in Richtung der Zwischenelemente (20) versetzt sind, die Bohrungs-Blockiervorrichtung weiterhin ein Außenrandgliederende (30) mit einem Schlitz (32) aufweist, dessen Quersehnitt senkrecht zur Längsachse der Stange (28) verläuft, der Schlitz (32) über die Stangenbohrung (26) im äußersten Gliederende (30) hinausgeht die Stangenbewegungs-Blockiervorrichtung (34) nicht elastisch ist und auf der gleichen Ebene wie der Querschnitt des Schlitzes (32) ausgebildet ist, wodurch sie herausnehmbar in den Schlitz hineingeschoben werden kann, und die Stangenbewegungs-Blockiervorrichtung (34) eine Halteeinrichtung aut der Blockiervorrichtung (34) hat, die aus ihr nach außen hervorsteht und derart mit der Stangenbohrung (26) zusammenwirkt, daß die Blockiervorrichtung (34) wahrend des Betriebs in einer Position verbleibt, die ein manuelles Herausnehmen ermöglicht.
2. Förderband (10) nach Anspruch 1, wobei die Halteeinrichtung (34) eine Schnappeinrichtung aufweist und das Gliederende (30) so verformt werden kann, daß das Einsetzen und das Herausziehen der nicht verformbaren Blockiervorrichtung (34) möglich wird.
3. Förderband (10) nach Anspruch 2, wobei die Schnapp-Halteeinrichtung einen Vorsprung (38) auf der äußeren Seitenfläche der Blockiervorrichtung (34) umfaßt, der zur Stangenbohrung (26) ausgerichtet ist, wenn die Vorrichtung (34) eingesetzt ist.
4. Förderband (10) nach Anspruch 3, wobei der Vorsprung (38) eine flache Außenfläche (42) mit einer Schräge (40) von der Außenfläche zur Seite der Vorrichtung (34) in Einsetzrichtung der Vorrichtung (34) aufweist.
DE68913765T 1989-01-13 1989-08-02 Kunststoff-förderbänder und module dafür. Expired - Lifetime DE68913765T2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US07/296,792 US4893710A (en) 1989-01-13 1989-01-13 Plastic modular conveyor belts and modules therefor
PCT/US1989/003342 WO1990008079A1 (en) 1989-01-13 1989-08-02 Improvements in plastic modular conveyor belts and modules therefor

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DE68913765D1 DE68913765D1 (de) 1994-04-14
DE68913765T2 true DE68913765T2 (de) 1994-09-15

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ID=23143578

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DE68913765T Expired - Lifetime DE68913765T2 (de) 1989-01-13 1989-08-02 Kunststoff-förderbänder und module dafür.

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