DE1774110C3 - - Google Patents
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- DE1774110C3 DE1774110C3 DE19681774110 DE1774110A DE1774110C3 DE 1774110 C3 DE1774110 C3 DE 1774110C3 DE 19681774110 DE19681774110 DE 19681774110 DE 1774110 A DE1774110 A DE 1774110A DE 1774110 C3 DE1774110 C3 DE 1774110C3
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- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06F—ELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
- G06F15/00—Digital computers in general; Data processing equipment in general
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- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
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- G06F—ELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
- G06F15/00—Digital computers in general; Data processing equipment in general
- G06F15/02—Digital computers in general; Data processing equipment in general manually operated with input through keyboard and computation using a built-in program, e.g. pocket calculators
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Tischrechner mit
einem Druckwerk mit verschiebbarem Druckorgan zum seriellen Ausdrucken mehrstelliger Zahlen nach dem
Oberbegriff des Patentanspruchs.
Aus der IIS-PS 52 78 b8 5 ist eine Schreibmaschine mit
einem von einer Datenveraibeitiingsvorrichtung gesteuerten
Druckeinriehiung bekannt, die weiterhin ein An/eigefeld aufweist, auf dem die in eine Zeile
eingeschriebene Information /u I Iberprüfungs/wecken
/unaihst bildlich dargestellt wird, bevor nach einem
m.inuell auslösbaren Freigabesignal diese Information von der Druckeinrichtiing ausgedruckt wird.
Aus den »SF.L-Naehrichten«, 14. Jg. (l%b), Heft J, Seilen 151 bis 157, ist ein Formatumsetzer für den
(ieiitexbetrieb bekannt, der die auf Streifen ohne
Riu ksicht auf Zeilenlängen geschriebene Nachricht auf
die iliirch ein Blauformat gegebenen Grenzen automatik
h umsetzt.
Die vorliegende Frfiiidui.g befaßt sich mit dem
Priiblem der Steuerung des Ausdrucks bei einem isi hrei-hner. Ihr liegt die Aufgabe zugrunde, einen
isi hrcchner nach dem Obcihcgiilf des Patentanspiiuhs
so aiis/iigcNiallcM, daß der Ausdruck erst ab
ιίιηίιι nach freier Wahl bestimmbaren niedrigstwertigen
De/imalstellenweri erfolgt, d.h. geringerwertige
Stellen beim Ausdruck unterdrüikt werden, und daß Zählen, deren Stellenan/ahl die /eilenliinge überschrei
ten, zweizweilig ausgedruckt werden.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs gelöst.
Bei der Erfindung wird mithin von zwei unterschiedlichen Markierungsbits Gebrauch gemacht Das erste,
bewegliche Markierungsbit wird dazu verwendet, diejenige Dezimalstelle anzugeben, die als geringstwertige
noch ausgedruckt werden soll. Das zweite Markierungsbit wird dazu verwendet, diejenige Dezimalstelle
festzulegen, bei welcher entsprechend der Zeilenlänge der Ausdruck unterbrochen und das
Druckorgan in seine Ausgangsstellung zurückgeführt wird. Während des Ausdrucks wird das erste Markierungsbit
von Stelle zu Stelle weitergeschoben, bis es mit der das zweite Markierungsbit anhaltenden Speicherzelle
koinzidiert. Daher wird das erste Markierungsbit als bewegliches, das zweite als festes Markierungsbit
bezeichnet.
Die bekannten, eingangs erwähnten datenverarbeilenden
Vorrichtungen weisen, wie erläutert, andere Zielrichtungen auf. Die der vorliegenden Erfindung
zugrunde hegende Aufgabe ist von ihnen nicht /11 lösen.
Sie vermitteln daher keine Anregungen, die /ur Erfindung führen könnten, wenngleich auch bei ihnen
zum Rückführen des Druckorgans an den Zeilenanfang bestimmte Sieuerungsvorrichtungen vorhanden sind.
Die Merkmale der Erfindung sind im nachstehenden anhand einiger in den Zeichnungen dargestellter und im
folgenden niiiier beschriebener Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes im einzelnen erläutert. Es
zeigen
I' i g. I und 2 ein vereinfachtes (iesamtschallbild einer
Ausfiihrungsforni des Tischrechneis nach der Erfindung,
Fig. 5 den /eillichen Ablauf einiger im Tischrechner
vorhandener Signale und
F i g. 4, wie die F i g. 1 und 2 zusammenzufügen sind.
Allgemeine Beschreibung
Der Tischrechner nach tier Frfindung ist ein
■)» elektronischer Rechner mn 111 einem Speicher gespeichertem
Prc.gramm, der mit einem Zahlen- und einem Symbolen-Tastenfeld, einem im nachstehenden wie
üblich als inneres Dnickwetk bezeichneten ersten Druckwerk und einem im nachstehenden wie üblich als
äußeres Druckweik bezeichneten /weiten Druckwerk
versehen ist, welches beispielsweise aus einer die Aufgabi; einer Tabelliermaschine erfüllenden elektrischen
Schreibmaschine besteht.
Der Rechner hesit/l (Fig. 1 und 2) einen aus einer
so Verzögerungsleitung I.UR bestehenden Speicher mit
beispielsweise IO Registern /. /, Λ/, N. R, Q.
</, Z. I). /:'.
der mit einem einen Leseverstärker W speisenden Lesewandler 58 und einem von einem .Schreibverstärker
41 gespeisten .Schreibwandler 40 versehen ist.
lcdes Register besit/t beispielsweise 12 De/imalstel
len mit je 8 Binärstellen, so daß |cdes Register bis /u i>
8-BitZeichen speichern kann. Sowohl die Zeichen als auch die Bits werden in Reihe verarbeitet. Dem/ufolge
läuft eine Reihe von IO 8 ■ 32 Binärsignalen in der
W) Verzögerungsleitung I.I)R um. Die auftretenden 10
ersten Binärsignale stellen das erste Bit der ersten
Dezimalstelle der entsprechenden Register R, N. M. /. /.
Q, /', /, /)h/w. /: dar, die darauffolgenden 10 nächsten
Binärsignale stellen das /weite Bit der eisten Dezimal
ii"> stelle derselben Register dar usw.
Wenn beispielsweise angenommen wird, daß diese
Bi .irsignalc 111 der Verzögerungsleitung so aufgezeichnet
werden, daß sie um I Mikrosekunde voneinander
getrennt sind, so sind die zu einem bestimmten Register gehörenden Signale 10 Mikrosekunden voneinander
getrennt, d. h„ daß jedes Register eine Reihe von 8 · 32
um 10 Mikrosekunden voneinander getrennten Binärsignalen enthält, wobei die zu den verschiedenen
Registern gehörenden Binärsignalreihen um 1 Mikrosekunde zueinander versetzt sind.
Der Leseverstärker 39 speist einen Serien-Parallel-Umsetzer
42, der über 10 gesonderte Ausgangsleitungen LR. LM. LN, L/, Ll, LE, LD, LQ, LU und LZ 10
gleichzeitige Signale erzeugt, die die in derselben Binärstelle derselben Dezimalstelle der jeweiligen 10
Register gespeicherten 10 Bits darstellen.
Demzufolge sind zu einem gegebenen Zeitpunkt 10 Signale, die das erste Bit der ersten Dezimalstelle aller
Register darstellen, an den Ausgangsleitungen gleichzeitig vorhanden; 10 Mikrosekunden später 10 das
zweite Bit der ersten Dezimalsteile darstellende Signale an diesen Ausgangsleitungen vorhanden usw.
Jede Gruppe aus 10 an den Ausgangsleitungen des Umsetzers 42 parallel vorhandenen Signalen wird nach
ihrer Verarbeitung einem Parallel-Serien-Umsetzer 4} zugeführt, der dem Schreibverstärker 41 die 10 erneut in
Reihe angeordneten und um 1 Mikrosekunde voneinander getrennten Signale liefert, so daß der Wandler 40
diese Signale entsprechend der Arbeitsweise des Rechners eventuell geändert unter Beibehaltung ihrer
vorherigen gegenseitigen Lage in die Verzögerungsleitung einschreibt. Somit ist klar, daß die einfache
Verzögerungsleitung Ll)R in bezug auf die ihren Inhalt verarbeitenden Außenkreise einer Gruppe von 10
parallel arbeitenden Verzögerungsleitungen gleichwer tig ist, die je ein einfaches Register enthalten und mit
einer Ausgangsleitung LR. LM, LN, L]. I.I. LE. LD, LQ.
1.1 /bzw. /./sowie einer Fingangsleitung SR, SM. SN, S/.
SI. SE. Sl). SQ. Sl /bzw. S/. versehen sind.
Diese versetzte Anordnung der Signale in der Verzögerungsleitung erlaubt es, daß alle Register des
Rechners in einer einfachen, mit nur einem l.esewandler und einem Schreibwundler versehenen Verzögerungsleitung
enthalten sind, so daß die Kosten nicht viel höher sind als für eine Verzögerungsleitung mit nur einem
Register. Darüber hinaus ist es, da die Impuls-Wiederholimgsfrequen/
in der Verzögerungsleitung zehnfach größer ist als in den Verai beitungskreisen des Rechners,
möglich, gleichzeitig eine gute Ausnutzung der Speicherkapazität der Verzögerungsleitung /u erreichen,
während in den anderen Teilen des Rechners langsam arbeitende und somit billige Schaltkreise
verwendet werden können.
Da die Verzögerungsleiiungsspeicherung in ihrer Art
zyklisch ist, wird der Betrieb des Rechners in aufeinanderfolgende Speicherzyklen aufgeteilt, wobei
jeder Zyklus 32 Digitperioden CX bis CM enthalt und
jede Digilperiode in 8 Bitperioden Ti bis 7 8 aufgeteilt ist(Fig. }).
Fun Taktimpiilsgenerator 44 erzeugt an den Ausgangsleitungen
71 bis /8aufeinanderfolgende I.ikiimpulse,
die je eine eine entsprechende Bitperiode anzeigende Dauer haben. Mit anderen Worten ist der
AiisgangsanschltiU 71 während der gesamten ersten
Bitperiode jeder der 32 Digitperioden erregt, wahrend der Ausgangsanschliiß Tl entsprechend wahrend der
gesamten zweiten Bitpciiodc jeder der )2 Digitperioden
erregt ist usw.
Der Taktinipulsgeneiator 44 ist, wie nachstehend
noch näher erläutert, mit der Verzögerungsleitung I.DR
in der Weise synchronisiert, d;>!i der Beginn der η ten
Gattungsbitperiode der m-ten Cattunf.sdigitperiode nut
dem Zeitpunkt zusammenfällt, zu dem die 10 in der /Ken Binärstelle der /η-ten Dezimalstelle der 10
Speicherregister eingelesenen 10 Bits an den Ausgangs
leitungen des Serien-Parallel-Umsetzers 42 verfügbar
zu werden beginnen. Diese Binärsignale werden in dem Umsetzer 42 für die gesamte Dauer der entsprechenden
Bitperiode gespeichert Während derselben Bitperiode werden die durch Verarbeiten der 10 besagten Bits
ίο erzeugten 10 Bits dem Parallel-Serien-Umsetzer 43
zugeführt und in die Verzögerungsleitung eingeschrieben.
Im einzelnen erzeugt der Taktimpulsgenerator 44 im Verlauf jeder Bitperiode 10 Impulse Λ/ 1 bis M 10. Der
Impuls Λ/ 1 bestimmt die Lesezeit, d. h. den Zeitpunkt, zu dem der Serien-Parallel-Umsetzer 42 die zu der
vorliegenden Bitperiode gehörenden Bits verfügbar /u machen beginnt, während der Impuls Λ/4 die Finschreibzeit,
d. h. den Zeitpunkt angibt, zu dem die
.'» verarbeiteten Bits zum Einschreiben in die Verzögerungsleitung
dem Parallel-Serien-Umsetzer 43 zugeführt werden.
Der Taktimpulsgenerator 44 besitzt einen Oszillator 45. der im Betrieb einen Impulsverteiler 46 mit Impulsen
r> von der Frequenz der Impulse Λ/ 1 bis Λ/ 10 speist, der
einen Frequenzteiler 47 zum Ilr/eugen der Taktimpulse
Tl bis Γ8speist.
Der Oszillator 45 ist nur in Betrieb, solange eine bistabile Schaltung A 10 erregt bleibt, die durch in der
»ι Verzögerungsleitung LDR gespeicherte Signale gesteuert
wird.
jede Dezimalstelle des Speichers Ll)R kann entweder ein Dezimaldigit oder einen Befehl enthalten. Im
einzelnen können die als erstes bzw. zweites Befehlsre-
s"> gister bezeichneten Register / und / ein Programm
speichern, das höchstens aus 64 Befehlen besteht, die der
Reihe nach in den 32 Dezimalstellen des Registers /und in den 12 Dezimalstellen des Registers / gespeichert
sind. Von den übrigen Registern sind Λ/, N und R
to Operationsregister, können die Register Z und U
ausschließlich numerische Daten und die Register Q. D und F. beliebig Programmbefehle oder numerische
Daten enthalten.
Jedes Dezimaldigit wird entsprechend einem binar
r. verschlüsselten Dezimalcode in dem Rechner mit Hilfe
von 4 Bits Ö5, Bb. Bl. «8 dargestellt. In dem
Ver/ögerungsleitungsspeicher I.I)R werden diese 4 Bits
in den letzten auftretenden 4 Binarstellen 7"5, Γ6, Tl
bzw. /8 einer bestimmten Dezimalstelle aufgezeichnet.
>i> Im einzelnen wird in dieser Dezimalstelle die
Binärstelle Γ4 zum Speichern eines Kommabits 1)4 verwendet, das für die gesamte /itler einer Dczimalzahl
mit Ausnahme der ersten ganzen Ziffer hinter dem Komma gleich »0« ist. Die Binärstcllc Γ 3 wird zum
Vi Speichern eines Vorzeichenbits Ii I verwendet, das für
alle Dezimaldigits einer positiven Zahl gleich »0« und für alle Dezimaldigits einer negativen Zahl gleich »1« ist.
Die Binärstelle 7"2 wird zum Speichern eines Digit I r
kennungsbits Bl verwendet, d.is in jeder durch ein
Mi Dezimaldigit einer Zahl besetzten Dezimalstelle gleich
»I« und in jeder unbesetzten Dezimalstelle gleich »0« ist.
Demzufolge erfordert die vollständige Darstellung eines Dezimaldigits in dem Speicher Ll)R die 7
h. ISinars,eilen Tl. Tl TA. 7 5, Tb. 77 und /8 einer
gegebenen Dezimalstelle. Die vei bleibende Binarstclle
Ti wird dagegen zum Speichern eines Markieriingsbiis
verwendet, dessen Bedeutung im Iu unbedingt mit der in
dieser Stelle gespeicherten Dezimalziffcr in Beziehung
zu stehen braucht.
[■in in der ersten Dezimalstelle CX des Registers R
gespeichertes Bit BXR = »1« wird am Anfang jedes Spcicherzykhis zum Starten des Taktimpulsgcncratois
44 verwendet; ein in der 32sten Dezimalstelle C32 des Registers £ gespeichertes Bit ßl£=»1« wird zum
Anhalten des Generators 44 verwendet; ein in der n-icn Dezimalstelle des Registers N gespeichertes Bit
B l/V = »1« zeigt an, daß während der Durchführung
eines Programms der nächstfolgende auszuführende Befehl der in dieser η-ten Dezimalstelle des Registers
des gewählten Programms gespeicherte Befehl ist; ein in der n-ten Dezimalstelle des Registers M gespeichertes
Bit B XM = »1« zeigt an: 1)daß beim Eingeben einer Zahl über das Tastenfeld in das Register M das nächste
eingegebene Dezimaldigit in der (n- 1)-Dezimalstelle
gespeichert werden soll, 2) daß beim Kingeben eines Befehls über das Tastenfeld der nächstfolgende Befehl
in der n-ten Dezimalstelle des Registers des gewählten Programms gespeichert werden soll; 3) daß beim
Drucken einer in einem ausgewählten Gattungs-Regisler gespeicherten Zahl das nächste zu druckende Digit
das in der n-ten Dezimalstelle dieses Registers gespeicherte Digit ist; 4) daß beim Addieren von zwei
Zahlen das Digit der in der n-ien Dezimalstelle des Registers N gespeicherten Summe danach durch
Addieren eines bestimmten Digits korrigiert wird. F.in in der 16. Dezimalstelle Γ16 des Registers Zgespeichertes
Bit BXZ — »1« stellt eine Anzeige dar, die es erlaubt,
die Register Q, U, Z, I), /fin zwei Hälften zu teilen. F.in in
der n-ten Dezimalstelle des Registers U gespeichertes Bit BXlI = »1« zeigt an, daß die Ausführung eines
Hauptprogramms beim n-ten Befehl aus dem Register / oder /unterbrochen worden ist, um auf die Ausführung
eines Unterprogramms überzugehen. Deshalb werden die Bits B XR. B XE. B XZzur Darstellung feststehender
Bezugsstellen in den verschiedenen Registern verwendet; die Bits BXN. BXM und B XU stellen verstellbare
Bezugsstellen dar. Die Bits B XM werden bei Durchführung einer Addition außerdem dazu verwendet, für jede
Dezimalstelle eine zu einer auf dieser Dezimalstelle durchgeführte oder durchzuführende Operation gehörende
Information aufzuzeichnen. Die Regenerierung oder die Änderung (Verschiebung) der Markierungsbits
erfolgt mit Hilfe eines Markierungsbit-Steuerkreises 37.
Die Rechenanlage enthält außerdem einen Binäraddierer 72, der mit zwei Eingangsleitungen 1 und 2
versehen ist zur gleichzeitigen Aufnahme von zwei zu addierenden Bits, die an der Ausgangsleitung 3 das
Summenbit erzeugen.
Der Rechner ist außerdem mit einem Verschieberegister K mit 8 Binärstufen KX bis KS versehen. Das
Register K von an sich bekannter Bauart ist so aufgebaut, daß es jedes Mal, wenn es einen Verschiebeimpuls
über den Anschluß 4 aufnimmt, die in den Stufen K 2 bis K S gespeicherten Bits jeweils in die
jeweils vorangehenden Stufen KX bis Kl verschoben
werden, während die dann in den Eingangsleitungen 5, 6, 7, 8, 9, 10,11,12,13 vorhandenen Bits jeweils in die
Stufen Ki, KZ K3, K4, K5, Kb, KT, KS und
nochmals K S übertragen werden.
Die Verschiebe-Steuerimpulse werden von den Impulsen M4 gebildet Das Register K empfängt einen
von ihnen während jeder Bitperiode, d. h. während jeder Digitperiode 8 Verschiebeimpulse. Der Inhalt jeder
Stufe des Registers K bleibt von dem Impuls A/4 jeder
Bitperiode bis zu dem Impuls M4 der nächstfolgenden
Bitperiode unverändert. Somit ist klar, daß ein der F.ingangslcitung 13 des Registers K während einer
bestimmten Bitperiode zugeführtes Bit an der Ausgangsleitung
14 des gleichen Registers nach 8
r, Bitperioden, d. h. eine Digitperiode später, verfügbar ist,
so daß das Register K wie ein Ver/ögeriingslcitungsabschnitl
mit einer einer Digitperiode entsprechenden Länge wirkt.
Durch Anschließen eines GattungsSpcichcrrrcgi-
I« stcrs X an das Register K in einer geschlossenen
Schleife, während alle übrigen Register in sich selbst geschlossen bleiben, wird dieses Register in bezug auf
die übrigen Register effektiv um eine Digitperiode verlängert. Wenn man die n-te Dezimalstelle des
Registers Aals diejenige bezeichnet, die gleichzeitig mit
der n-ten Dezimalstelle der übrigen Speicherregister entnommen wird, d. h. während der n-tcn Digitperiode
seit des Fnlnehmens des den Taktimpuilsgenerator 44 startenden Bits BXR.dann wird der Inhalt des Registers
X während jedes Speicherzyklus um eine Dezimalstelle verschoben, d. h. in bezug auf die anderen Register um
eine Digitperiode verzögert.
Das Register K kann aufgrund seiner Fähigkeil, als
Verzögerungsleitung zu wirken, außerdem als Zähler
2Ί verwendet werden. Im einzelnen ist dieser Zähler,
sofern seine Ausgangsleitung 13 und seine Lingangsleilung 14 an die Ausgangslcitung 3 bzw. an die
Eingangsleitung 1 des Addierers angeschlossen sind, während die Eingangsleitung 2 des Addierers kein
3d Signal aufnimmt, in der Lage, aufeinanderfolgende
Zählimpulsc zu zählen, die einer bistabilen Übertragsspeichervorrichtung entsprechend dem nachfolgenden
Kriterium zugeführt wurden. Indem die in dem Register K enthaltenen 8 Bits als eine Binärzahl mit 8
Binärstellen angesehen werden, kann der bistabilen Schaltung A 5 ein Zählimpuls zugeführt werden, sobald
die unbedeutende Binärstelle aus dem Register K entnommen wird. Demzufolge sind die Zählimpulse
zeitlich um eine Digitperiode oder ein Mehrfaches von ihr voneinander getrennt.
Außerdem kann das Register K als Pufferspeicher zum vorübergehenden Speichern einer Dezimalziffer
oder des Adressenteils eines Befehls oder des Funktionstcils eines Befehls wirken, um eine Druckeinheit
zum Drucken des Digits oder des Adresscnteils oder des Funktionsteils zu steuern.
Beim Obertragen von Daten oder Befehlen aus dem Tastenpult 22 in den Verzögcrungsleitungsspeicher
LDR kann das Register K außerdem als Parallel-Serien-Umsetzer
wirken.
Die Rechenanlage besitzt außerdem einen statischen Befehlsspeicher 16 mit 8 Binärstufen IX bis /8 zum
Speichern der jeweiligen 8 Bits eines Befehls.
Der statische Speicher 16 überträgt seinen Inhalt in den Decodierer 17, der die Ausgangsleitungen YO, YX
bis YS, FXA bis F1.14, F2.1 bis F2.4, /3.1 bis F3.13
aufweist.
Außerdem können die Ausgänge der Stufen IX bis /4
und die Ausgänge der Stufen /5 bis /8 über ein Gatter 19 bzw. 20 an die jeweiligen Eingänge der Stufen K 5 bis
K 8 des Registers K angeschlossen werden, um mit Hilfe des inneren Druckwerks die Adresse bzw. die Funktion
auszudrucken, die in diesen Stufen enthalten sind. Ein an sich bekannter Umschaltkreis 36 ist vorgesehen, um
entsprechend verschiedenen Arten die Speicherregister, den Addierer 72, das Register K oder den statischen
Befehlsspeicher 16 untereinander zum Steuern der Daten und Befehlsübertragungen zwischen diesen
verschiedenen Teilen zu verbinden. Es leuchtet also ein,
daß der Umschaltkreis 36 außerdem die Aufgabe hat, aufgrund der ihm aus dem Decoder 17 zugeführten
Adresse die Register auszuwählen.
Das Tastenpult 22 zum Eingeben der Daten und der Befehle und zur Steuerung der verschiedenen Funktionen
des Rechners enthält ein Zahlentastenfeld 65 mit 10 Zifferntasten 0 bis 9, die dazu dienen, über das Register
K eine Zahl in das Register Meinzugeben, das unter den
Registern des Speichers LDR das einzige von dem Zahlentastenfeld aus zugängliche Register ist. Das
Tastenpult 22 enthält außerdem ein Adresseniastenfeld 68, das mit den Tasten Q, U, Z, D. E, N, R versehen ist, die
je die Wahl eines gleichnamigen Registers des Verzögerungsleitungsspeichers LDR steuern.
Das Tastenpull 22 enthält schließlich ein Funktionstastenfeld 69 mit Tasten Fl bis F16, die je dem
Funktionsteil eines der Befehle entsprechen, die der Rechner ausführen kann.
Die drei Tastenfelder 65, 68 und 69 steuern eine übliche mechanische Decodereinrichtung, die aus
Codierstäben besteht, die mit elektrischen Schaltern zusammenwirken, um an vier Leitungen Hi, H 2, HX
HA vier Binärsignale zu erzeugen, die entweder die 4
Bits einer auf dem Tastenfeld 65 eingestellten Dezimalziffer oder die 4 Bits einer auf dem Tastenfeld
68 eingestellten Adresse oder die 4 Bits einer auf dem Tastenfeld 69 eingestellten Funktion darstellen, wobei
die Decodereinrichtung außerdem eine Ausgangsleitung G1 oder G 2 oder G 3 erregen kann um
anzuzeigen, ob das Tastenfeld 65 oder das Tastenfeld 68 bzw. das Tastenfeld 69 betätigt worden ist.
Eine Kommdtaste 67 und eine Taste 66 für ein negatives algebraisches Vorzeichen erzeugen bei ihrer
Betätigung unmittelbar ein Binärsignal in der Leitung V bzw. SN.
Die Rechenanlage läßt sich wahlweise so einstellen, daß sie nach drei Arten, und zwar »von Hand«,
»automatisch« und »Programmeinspeicherung« in Abhängigkeit davon, ob ein Schalter 23 mit drei Stellungen
ein Signal PM, PA oder IP erzeugt, arbeitet. Alle vorerwähnten Befehle können bei automatischem
Betrieb ausgeführt werden, und die ersten 9 Befehle können auch bei Handbetrieb ausgeführt werden.
Während des Programmeinspeicherungsbetriebes, bei dem das Signal IP auftritt, sind das Adressentastenfeld
68 und das Funktionstastenfeld 69 betätigbar zum Eingeben der Programmbefehle in die von diesen
bestimmten Register über das Register K. Zu diesem Zweck können die Ausgänge Hl b:s H 4 des
Tastenfeldes über das Gatter 24 jeweils an die Eingänge 8 bis !! des Registers K angeschlossen, werden.
Während dieser Zeit ist das Tastenfeld 65 unwirksam (außer Betrieb).
Während des automatischen Betriebes, bei dem das vorher in den Speicher eingespeicherte Programm
ausgeführt wird, sind das Adressentastenfeld und das Funktionstastenfeld unwirksam.
Die Rechenanlage enthält außerdem eine Gruppe bistabiler Schaltungen AO, Ai ... A π für interne und
externe Bedingungen, die in Fig.2 mit Hilfe eines
Kästchens 25 kollektiv dargestellt sind.
Die Rechenanlage ist außerdem mit einem Folgesteuerungsorgan 26 versehen, welches eine Gruppe
bistabiler Schaltungen mit dem Zustand Pi,P2,P3... Pn umfaßt, die zugleich erregt werden können, so daß
sich die Rechenanlage jederzeit in einem genau bestimmten, der derzeitig erregten bistabilen Schaltung
PX bis Pn entsprechenden Zustand befindet. Der
Betrieb der Rechenanlage umfaßt den Ablauf einer bestimmten Zuständefolge, bei welchem in jedem dieser
Zustände eine bestimmte Grundoperation ausgeführt wird.
Das Kriterium, nach welchem diese Zustände
aufeinander folgen, wird durch eine an sich bekannte logische Schaltung 27, und zwar auf der Basis der ihr
durch die bistabilen Schallungen P\ bis Pn über die
Leitung P vermittelten Kenntnis des derzeitigen Zustandes, des ihr durch den Codierer 17 über die
Leitung F zugeführten derzeitig statisch gespeicherten Befehls und der ihr von den bistabilen Schaltungen der
Gruppe 25 aus über die Leitung A vermittelten derzeitigen internen Bedingungen des Rechners bestimmt,
wobei die logische Schaltung 27 entscheidet, welcher der zukünftige Zustand sein soll, indem sie
diejenige ihrer Ausgangsleitungen 28 erregt, die diesem zukünftigen Zustand entspricht. Wenn darauf eine
logische Schaltung 29 einen Zustandswechsel-Taktsteuerimpuls MG erzeugt, wird die bistabile Schaltung
mit einem diesem zukünftigen Zustand entsprechenden Zustand über das dem Ausgang 28 entsprechende
Gatter 30 erregt, während alle anderen bistabilen Schaltungen enterregt werden.
Der Rechner besitzt außerdem einen Zähler Λ mit 3 bistabilen Schaltungen, der je nach Erregungszustand
der ihn bildenden 3 bistabilen Schaltungen das aufeinanderfolgende Abtasten der Programmbefehle
enthaltende Speicherregister ausführt.
Die Register werden in der Reihenfolge /, J. Q, D. E
abgetastet.
Im einzelnen versetzt die die Erregung der bistabilen
Zustandswechselschaltungen P23 bewirkende Vorderkante
den Zähler h in einen solchen Zustand, daß er die Abtastung des ersten Befehlsregisters /ermöglicht.
Darauf wird bei jedem Zyklus der magnetostriktiven Leitung durch das Auslesen LB1R der Bits B1R = 1 für
das Ingangsetzen des Oszillators 45 dem Inhalt des Zählers h 1 (eins) hinzugefügt, so daß die verschiedenen
Programmregister der Reihe nach abgetastet werden.
Inneres Druckwerk
Das innere Druckwerk besitzt eine stetig umlaufende Typentrommel, die soviel Typenreihen besitzt, wie
Druckspalten vorhanden sind, wobei jede Typenreihe auf einem Kreisbogen angeordnet ist, in der Weise, daß
ein Kreisbogenstück von Typen frei bleibt. Ein normalerweise in Ruhestellung gegenüber der ersten
Typenreihe unbeweglich angeordneter Hammer kann zur Achse der Typentrommel synchron mit der
Drehbewegung der Trommel aufeinanderfolgende Schritte ausführen, um sich zum aufeinanderfolgenden
Schreiben bzw. Ausdrucken der Zeichen einer Zeile den aufeinanderfolgenden Druckspalten gegenüberzustellen.
Jede Druckzeile auf dem Papierstreifen besteht aus einer Zahl mit Kommata, die auf ihrer linken Seite mit
dem richtigen algebraischen Vorzeichen und auf ihrer rechten Seite mit einem das Symbol für die an dieser
Zahl ausgeführten Operation darstellenden Zeichen und einem das rkirch den derzeitig in statischer Form
gespeicherten Befehl gewählte Register angebenden Zeichen versehen ist
Bei Handbetrieb des Rechners folgt auf die Ausführung jedes an dem Tastenfeld 69 eingestellten
Befehls ein Druckvorgang, der den ausgeführten Befehl, das gewählte Register und die eingegebene und zur
Wirkung gebrachte Konstante angibt.
In diesem Fall kann das ausgedruckte Funktionszeichen
ein beliebiges der 16 Funklionssymbole des Tastenfeldes 69 sein.
Wenn der Rechner mit internem Programm arbeitet, wird der Druckvorgang ausschließlich durch den
Druckbefehl bestimmt, wobei in einem solchen Fall das ausgedruckte Zeichen ausschließlich das der Druckfunktion
entsprechende ist.
Demzufolge umfaßt von rechts nach links die erste Typenreihe der Typentrommel 16 Funktionssymbole,
die zweite Reihe 8 Buchstaben Q, U, Z, D, E, M, N, R und die 8 Buchstaben q, u, z. d. e, m. n. r, die jeweils die
ganzen oder unterteilten Speicherregister angeben, wobei die dritte Reihe typenlos ist und die folgenden
Reihen untereinander gleich sind und jeweils die 10 Dezimalziffern mit Komma und dem algebraischen
Zeichen »minus« enthalten.
Die Zeichen sind so angeordnet, daß, wenn die sie in dem internen Code der Maschine darstellenden
entsprechenden Bits S5, B 6, BT, BS als Darstellungen
der Zahlen 0 bis 15 in reiner Binärverschlüsselung übersetzt werden, entsprechen die sich in jeder Spalte
unter den Hammer bewegenden aufeinanderfolgenden Zeichen abnehmenden Zahlen von 15 bis 0, so daß die
Zeichen der auf ein und derselben Mantellinie der Typentrommel zueinander ausgerichteten verschiedenen
Typenreihen derselben Zahl entsprechen. Folglich lassen sich im Rahmen jeder Typenreihe die Typen
einfach mittels einer Zählung unterscheiden, wie es nachstehend noch näher erörtert wird.
Eine Taktimpuls-Generatorscheibe, die mit der Typentrommel fest verbunden ist, wirkt in an sich
bekannter Weise mit einem elektrischen Stromkreis zusammen, um etwas vor dem Zeitpunkt, da jede Type
der Typentrommel gegenüber dem Hammer in Druckstellung gelangt, ein Signal CK zu erzeugen, das bei
jeder Umdrehung der Typentrommel während der gesamten Zeitspanne andauert da sich der durch die
Buchstaben des Alphabets besetzte Kreisbogen gegenüber dem Hammer befindet, so daß das Auftreten des
Signals STzu Beginn des Druckvorgangs ein Synchronsignal
liefert, das die Annahme der Signale CK durch die elektronischen Teile des Rechners ermöglicht, während
das Fehlen des Signals STden Umdrehungsbruchteil der Trommel anzeigt, im Verlauf dessen das auszudruckende
nächstfolgende Zeichen aus dem Speicher LDR oder aus dem statischen Speicher 16 extrahiert werden kann.
Der Rechner führt dem beweglichen Druckwerk über die Leitung 97 einen Befehl zu, um seine Bewegung
entlang der Typentrommel zu starten und führt über das Gatter 90 Impulse zu zum Steuern des Anschlagens des
Hammers.
Die Vorlaufbewegung des Hammers ist fortlaufend und von dem Anschlagen unabhängig. Das Ausdrucken
jeder Zahl endet mit der Enterregung der Leitung 97, die den Rücklauf des Hammers bis zum rechten Rand
der Druckzelle bewirkt
Befehl zum Ausdrucken am inneren Druckwerk
Der Befehl F 1.8 »Drucken am inneren Druckwerk« ist ein Befehl der ersten Art, mittels dessen der Inhalt
einer durch den Decodierer 17 mit Hilfe der Bits I\, 12, 13, /4 aus dem statischen Speicher 16 gewählten
Speicherregister in das bereits beschriebene interne Druckwerk übertragen wird.
Das Ausdrucken der in dem Register enthaltenen Zahl erfolgt von rechts nach links und beginnt mit zwei
alphabetischen Buchstaben, die das Funktionssymbol bzw. den Namen des gewählten Registers angeben.
Nach diesen beiden Buchstaben kommen ein Zwischenraum und dann die Ziffern der Zahl, beginnend mit den
s unbedeutendsten, mit Ausdrucken des Kommas und des algebraischen Zeichens »minus«.
Am Ende des Druckvorgangs wird das bewegliche Druckteil (Hammer) automatisch zum rechten Rand
zurückgeführt und die Zeilenschaltung ausgeführt,
ίο Sofern die zu druckende Zahl aus mehr als 23 die maximale Länge einer Druckzeile darstellenden Ziffern besteht, stoppt bzw. unterbricht der Rechner die Druckfolge und schafft die Bedingungen für den Rücklauf des Hammers zum Anfang, die Zeilenschaltung und sein Insteliungbringen unter der unbedeutendsten Ziffer der ersten Druckzeile (vierte Druckstellung), um darauf die unterbrochene Folge fortzusetzen.
ίο Sofern die zu druckende Zahl aus mehr als 23 die maximale Länge einer Druckzeile darstellenden Ziffern besteht, stoppt bzw. unterbricht der Rechner die Druckfolge und schafft die Bedingungen für den Rücklauf des Hammers zum Anfang, die Zeilenschaltung und sein Insteliungbringen unter der unbedeutendsten Ziffer der ersten Druckzeile (vierte Druckstellung), um darauf die unterbrochene Folge fortzusetzen.
Das Ausdrucken gemäß dem Befehl F 1.8 umfaßt verschiedene durch die Zustände P17, P99, FIOO,
P101, P102, F103, F104, F105 und F106 des Rechners
gekennzeichnete Arbeitsphasen.
Im Zustand P17 des Rechners ist der Befehl F 1.8 in
dem Speicher 16 statisch gespeichert, wobei die Ausgänge des Decodierers 17 erregt sind und in
decodierter Form die Funktion und die Adresse des die auszudruckende Zahl enthaltenden Speicherregisters
liefern.
Im Zustand P99 des Rechners werden die folgenden Funktionen ausgeführt:
- Ausrichten der Register N und M nach der unbedeutendsten Ziffer. Dieses Ausrichten wird
erzielt, indem die in ihnen enthaltende Zahl verstellt wird, bis die unbedeutendste Ziffer auf die
erste Dezimalstelle der Register gebracht worden ist. Die übrigen Speicherregister enthalten bereits
nach der unbedeutendsten Ziffer ausgerichtete Zahlen, da dieses Ausrichten nach dem Übertragen
einer Zahl in diese Register automatisch erfolgt.
— Einschreiben des Markierungsbits öl in das Register N zum Festlegen der Anzahl der auszudruckenden Dezimalziffern, also zum Ermitteln der dem unbedeutendsten Zeichen entsprechenden Speicherstelle.
— Einschreiben des Markierungsbits öl in das Register N zum Festlegen der Anzahl der auszudruckenden Dezimalziffern, also zum Ermitteln der dem unbedeutendsten Zeichen entsprechenden Speicherstelle.
Zum Ermitteln der Speicherstelle, an welcher dieses Markierungsbit eingeschrieben werden soll, überträgt
man in das Register K, das an den Addierer 72 so angeschlossen ist, daß es einen Zähler bildet die in dem
neben dem Tastenfeld 22 angeordneten Anzeiger 77 für die Dezimaldruckziffern enthaltene Zahl und zählt die
Signale 75 jeder Digitperiode, die auf die dem das Komma enthaltenden Digit entsprechende Digitperiode
foigt bis der Zähler den inhalt 32 erreicht
Das Erreichen dieser Zahl bewirkt das Einschreiben des Markierungsbits B1 in das Register N.
Im Zustand FlOO des Rechners wird mit dem gleichen, aus dem Register K und dem Addierer 72
gebildeten Zähler von dem dem Markierungsbit B1 des
Registers N entsprechenden Digit aus eine Zählung von 24 aufeinanderfolgenden Digitperioden durchgeführt
um die Speicherstelle zu ermitteln, an welcher das Ausdrucken die maximale Kapazität der Leitung
überschreitet
Die Zählung erfolgt indem man in das Register K die Ergänzung von 24 bis auf 32 überträgt und von der dem
Markierungsbit B1 des Registers N entsprechenden
Digitperiode an die Signale Γ5 jeder Digitperiode bis zu der zweiten Null-Stellung des Registers K zählt dem
Zeitpunkt, da das Zählen aufhört und das Markierungsbit B 1 in das Register Meingeschrieben wird.
Mit dem nächstfolgenden Zustand /3IOl des Rechners
beginnt die Phase der Ausführung des Druckvorgangs. Diese Phase läuft in mit dem Vorlauf des
beweglichen Druckteils entlang einer Parallelen zur Achse der Typentrommel synchronisierten Zyklen ab.
Im Zustand PlOl wird der Inhalt der bistabilen Schaltungen /5, /6, /7, /8 des Speichers 16 in die
bistabilen Schaltungen K 5, K 6, K 7 bzw. KS des Registers K übertragen, das an den Addierer 72 so
angeschlossen ist, daß es für die aus dem Druckwerk 21 zugeführten und den verschiedenen, in der ersten Reihe
der Typentrommel angeordneten Zeichen entsprechenden Signale CK einen Zähler bildet.
Das dem Rechner durch das Druckwerk zugeführte Signal ST ermittelt die Verweilzeit des mit Zeichen
besetzten Kreisbogens unter dem Druckhammer und ermöglicht den Beginn der Zählung der Signale CK. Das
Zählen hört auf mit dem Zurückstellen des Registers K auf Null, so daß das Anschlagen des Hammers bewirkt
wird. Im einzelnen bestimmt das Zurückstellen von K auf Null, da die Zeichen einer Umfangsreihe der
Typentrommel Binärformen zwischen 15 und Null entsprechen, da das erste Signal CK das dem Code 15
entsprechende Signal ist und da der Zähler die Signale CK zählt und anfänglich eine zwischen Null und 15
liegende Binärform enthält, das Anschlagen des Hammers gegen das bei Beginn der Zählung in dem
Register K enthaltene Zeichen. Der durch den Recher über das Gatter zugeführte Steuerbefehl für dieses
Anschlagen ist von der Erregung der Leitung 97 begleitet, durch die die Bewegung des Hammers
eingeleitet wird.
Aufgrund des zwischen der Drehbewegung der Typentrommel und dem Vorlauf des Hammers bestehenden
Gleichlaufs lassen die verschiedenen Anschläge die Druckzeile bei geeignetem Zwischenraum zwischen
den Zeichen entstehen.
Im Zustand P102 wird der Inhalt der bistabilen
Schaltungen /1, /2, /3, /4 des Speichers 16 in die bistabilen Schaltungen Kl. K 2, K 3 und K 4 des
Registers K übertragen und die Zählung der Signale CK wie im vorgehenden Zustand PlOl durchgeführt. Das
Anschlagen des Hammers bestimmt das Ausdrucken des das derzeitig gewählte Register anzeigenden
Zeichens. In dem gleichen Zustand P102 erfolgt außerdem ein Auslassen des Drückens, das durch Pehlen
von Signalen CK entsprechend der durch den Hammer im Laufe dieses Zyklus eingenommenen Stellung
automatisch stattfindet
Im Zustand P103 erfolgt in aufeinanderfolgenden Zykien die Übertragung der auszudruckenden numerischen
Zeichen in das Register K. Für jedes Zeichen zählt der Zähler K die Impulse CK und bewirkt am Ende der
Zählung das Anschlagen des sich von rechts nach links vorbewegenden Hammers.
Bei jedem Zyklus wird das Markierungsbit Bl des
Registers M in Abtastrichtung des Speichers auf die angrenzende Dezimalstelle verstellt. Sofern das aus dem
derzeitig gewählten Speicherregister in das Register K zu übertragende Digit das Kommabit B4 enthält, wird
die Druckfolge durch dar Auftreten des neuen Zustandes P104 des Rechners geändert.
In dem Zustand P104, der die Dauer eines
ίο Druckzyklus hat, wird das das Komma enthaltende
Digit nicht in das Register K übertragen und das Markierungsbit B1 des Registers N nicht verstellt.
Dagegen wird die das Ausdrucken des Kommas bestimmende Binärform in das Register K übertragen.
r> Im nächstfolgenden Zyklus tritt der Zustand P103 an
die Stelle des Zustandes P104 des Rechners, so daß die Zeichen des derzeitig gewählten Registers wieder zum
Ausdrucken übertragen werden und das Markierungsbit B 1 des Registers N sich wieder vorzubewegen beginnt.
Die letzte ausgedruckte Ziffer ist diejenige, auf die das Einlesen einer von dem die durch die Ziffern der zu
druckenden Zahl eingenommenen Stellen des Registers begleitenden Markierungsbit BI freien Speicherstelle
folgt. Das Lesen einer Dezimalstelle des Registers ohne Markierungsbit B 2 wird durch eine bistabile Schaltung
für die interne Bedingung mitgeteilt, die den neuen Zustand P105 des Rechners bestimmt.
Im Zustand P105 wird das algebraische Vorzeichen der Zahl überprüft. Sofern das Vorzeichen negativ ist,
wird die entsprechende Binärform in das Register K übertragen, die am Ende der Zählung das Ausdrucken
des Vorzeichens »minus« anch bekannten Modalitäten bewirkt. Sofern das Vorzeichen positiv ist, wird kein
Druckvorgang ausgeführt. Auf das Ende der Druckfolge folgt das Enterregen der Leitung 97, das die Rückkehr
des Hammers in seine Ausgangsstellung am rechten Rand bewirkt. Wenn die auszudruckende Zahl länger ist
als 24 Ziffern, findet das Ausdrucken gemäß einem Merkmal der Erfindung auf zwei Druckzeilen statt An
dem Ort der Speicherstelle, an welcher das gleichzeitige Ablesen des Markierungsbits B 1 der beiden Register N
und M erfolgt, wird die Verstellung des Bits B1 aus N
auf die nächstfolgende Dezimalstelle nicht durchgeführt und der Zustand P106 tritt außerdem an die Stelle des
Zustandes P105 des Rechners.
In dem Zustand P106 werden zunächst indem die Leitung 97 enterregt ist, der Wagenrücklauf und die
Zeilenschaltung bewirkt, worauf die Leitung 97 für den Vorlauf des Hammers ohne Drucken erneut erregt wird.
so Nach dieser Verstellung, durch die der Hammer unter die unbedeutendste Ziffer der sich im Ausdrucken
befindenden Zahl gebracht wird, tritt wieder der Zustand P103 an die Stelle des Zustandes P106 des
Rechners und die normale Folge wird gemäß dem vorstehend beschriebenen Arbeitszyklus fortgesetzt so
daß der verbleibende Teil der Zahl ausgedruckt ward.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Tischrechner mit einem Druckwerk mit verschiebbarem Druckorgan /um seriellen Ausdrucken mehrstelliger Zahlen in einer von niedrigem zu höherem Stellenwert fortschreitenden Folge in eine Druckzelle vorbestimmter Steilenkapazität, mehreren Registern, deren Digitzellenanzahl jeweils eine höhere Stellenkapazität aufweist als die Druckzeile, to einer Drucksteuerungseinrichtung, welche einen Ausdruck des in einem vorbestimmten der Register enthaltenen Betrages bewirkt und einen Lesewandler enthalt, welcher jeweils den Inhalt derjenigen Zelle des vorbestimmten Registers liest, welche von einem bei jedem Druckvorgang von Zelle zu Zelle weitergeschobenen Markierungsbit angegeben wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein ZäUler (K, 72) vorgesehen ist, mit dessen Hilfe das bewegliche Markierungsbit (BIN) in das vorbe- _>υ stimmte Register (N) /ur Festlegung des unbedeutendsten auszudruckenden Stellenwertes einschreibbar ist.daB ein zusätzliches Register (M) vorgesehen ist, in das mit Hilfe des, Zählers (K, 72) von dem vom Markierungsbit (B IN)entsprechenden Digit ausge- 2i bend an einer um die Druck/eilenlänge entsprechenden Abstand versetzt ein /weites Markierungsbit (B XM) einschreibbar ist, und daß eine Folgesteue-1 ungseinheii (26) vorgesehen ist, uie das bewegliche Markierungsbit (B 1 /tybeim Ausdruck verschiebt, bis ω es mit der das /weite Markierungsbit (B \M) enthaltenden Speicher/eile des /iisäl/lichen Registers fA/Jkoinzidicrl, dann den Ausdruck unterbricht, eine Zeilenfortschallung und die Rückstellung des Druckorgans auf die dem niedrigsten Stellenwert )ί der Zahl entsprechende Stelle bewirkt und anschließend den weiteren Ausdruck freigibt.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| IT798835 | 1967-04-14 |
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|---|---|
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| DE1774110B2 DE1774110B2 (de) | 1979-03-01 |
| DE1774110C3 true DE1774110C3 (de) | 1979-10-31 |
Family
ID=11125624
Family Applications (3)
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| DE19681774110 Granted DE1774110B2 (de) | 1967-04-14 | 1968-04-10 | Tischrechner mit einem Druckwerk mit verschiebbarem Druckorgan |
Family Applications Before (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19681774112 Granted DE1774112B2 (de) | 1967-04-14 | 1968-04-10 | Digitale datenverarbeitungsanlage mit tabellierbarem drucker |
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-
1968
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| DE1774112A1 (de) | 1971-07-29 |
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| DE1774111A1 (de) | 1971-07-29 |
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| DE1774112B2 (de) | 1977-03-03 |
| GB1196350A (en) | 1970-06-24 |
| DE1774110B2 (de) | 1979-03-01 |
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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