DE1181458B - Speichereinrichtung an Buchungsmaschinen - Google Patents
Speichereinrichtung an BuchungsmaschinenInfo
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- DE1181458B DE1181458B DEN5363A DEN0005363A DE1181458B DE 1181458 B DE1181458 B DE 1181458B DE N5363 A DEN5363 A DE N5363A DE N0005363 A DEN0005363 A DE N0005363A DE 1181458 B DE1181458 B DE 1181458B
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: G06f
Deutsche Kl.: 42 m .-14
Nummer: 1181458 .
Aktenzeichen: N 5363IX c / 42 m
Anmeldetag: 10. April 1952
Auslegetag: 12. Noveiriber 1964
Die Erfindung betrifft eine in Datenverarbeitungsgeräten, z. B. Buchungs- oder ähnlichen Maschinen
verwendbare Einrichtung, bei der eine Zahl, die in einer gewählten, von mehreren jeweils als ein Zählwerk
fungierenden Datenspuren einer mit einer Taktspur ausgestatteten Magnettrommel gespeichert ist,
um eine weitere in einem Akkumulator stehende Zahl verändert wird.
In der Technik der Datenverarbeitung besteht seit je ein großes Problem darin, auf wirtschaftliche
Weise eine genügend große Speicherkapazität vorzusehen. Dieser Engpaß herrscht nicht nur bei großen
automatischen Rechenanlagen, sondern beginnt schon bei den handelsüblichen Buchungs- und ähnlichen
Datenverarbeitungsmaschinen, die mechanische bzw. elektromechanische Zählwerke verwenden,
deren Anzahl, bedingt durch den mechanischen Aufbau, relativ begrenzt ist.
Bekannt ist es, mit mehreren Datenspuren und einer Taktspur ausgestattete Magnettrommeln für
elektronische, automatische Ziffernrechner zu verwenden. Die Datenspuren sind in Speicherzellen
unterteilt, in denen jeweils ein Daten- oder Befehlswort steht. Um ein bestimmtes Wort aus dem Trommelspeicher
abzurufen, wird dessen Adresse gemäß dem Programm in ein Befehlswort eingefügt. Soll das
verarbeitete Wort wieder in den Speicher gebracht werden, so ist eine weitere Programmierung notwendig,
bei der die betreffende Adresse, in die ein Wort einzuspeichern ist, in einem Befehlswort angeführt
werden muß. Die Auswahl der Adresse erfolgt unter Steuerung eines Befehlssteuerregisters, das die verschiedenen,
relativ umfangreichen Auswahlmittel zu einer bestimmten Zeit, nämlich dann, wenn die gewünschte
Adresse unter dem betreffenden Magnetkopf erscheint, wirksam macht.
Diese Verwendung einer Magnettrommel kann infolge der umfangreichen Anordnung nur bei teureren
Rechenanlagen verwendet werden. Bei Buchungsund ähnlichen Maschinen herrschte jedoch immer
noch der Bedarf für einen Ersatz und eine Erweiterung der mechanischen bzw. elektronischen Zählwerke.
Die Erfindung hat sich deshalb zur Aufgabe gestellt, eine Speichereinrichtung an Buchungsmaschinen
mit mehreren nicht rechenfähigen Speichern zu schaffen.
Diese erfindungsgemäße Einrichtung ist vorteilhaft so ausgebildet, daß bei einer im Start-Stop-Betrieb
arbeitenden Magnettrommel jede Spur ein Speicherwerk darstellt, daß zur Änderung eines gespeicherten
Wertes um eine im Akkumulator eingestellte Zahl Speichereinrichtung an Buchungsmaschinen
Anmelder:
The National Cash Register Company,
Dayton, Ohio (V. St. A.)
Dayton, Ohio (V. St. A.)
Vertreter:
Dr. A. Stappert, Rechtsanwalt,
Düsseldorf/Feldstr. 80
Düsseldorf/Feldstr. 80
Beanspruchte Priorität: :
V. St. v. Amerika vom 11. April 1951 (220 473)
V. St. v. Amerika vom 11. April 1951 (220 473)
die Entnahme des Speicherinhaltes aus der Spur und die Änderung des Wertes während der ersten Trommelumdrehung
erfolgt und daß während einer zweiten Umdrehung der Trommel der neue Wert wieder
in die gleiche Spur eingeschrieben wird.
as Bei der erfindungsgemäßen Anordnung sind infolge
der festen Zuordnung mehrerer Verteiler zur Trommel weder eine Programmierung noch komplizierte
Auswahlmittel erforderlich. Wenn einmal die Spur bestimmt wurde, deren Inhalt verändert werden
soll, so wird dieser nach Ingangsetzung der Trommel ohne irgendwelche weitere Steuermaßnahmen stellenwertrichtig
in den Akkumulator gebracht, mit der darin befindlichen Zahl kombiniert und der kombinierte
Betrag wieder in die betreffende Spur zurückgeschoben.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun an Hand der Zeichnungen erläutert, und zwar zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht des magnetischen Betragsspeichergerätes,
wobei bestimmte Teile zur besseren Darstellung anderer Teile gebrochen gezeichnet
sind,
F i g. 2 einen Schnitt durch einen Teil eines Ablese- und Aufzeichnungskopfes sowie einen Schnitt
durch einen Teil einer Trommel, auf der Beträge gespeichert werden, sowie auch das Zusammenwirken
der Kopfelemente und der Speicherspuren,
F i g. 3 einen Sperrschieber für die von Hand bedienbaren Betrageinbringungsschalter,
Fig. 4 eine Vorderansicht des Gerätes nach
Fig. 1,
Fig. 5, 6, 7 und 8 Einzelheiten der Einweisungsund
Steuerschalter, ■
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renden oder von ihm zu subtrahierenden neuen Betrages einstellbar ist. Der Betrageinbringungsschalter
für jede Stellenwertreihe weist zwei Teile auf. Der eine Teil bewirkt, daß ein der Einstellung des Be-5
trageinbringungsschalters entsprechender Betrag in das Speicherwerk übertragen wird, sobald der neue
Betrag zu dem gespeicherten Betrag hinzuaddiert werden soll. Der zweite Teil des Betrageinbringungsschalters
bewirkt, daß, wenn ein neuer Betrag von
Fig. 16A und 16B eine Tabelle zum Ablesen der
Arbeitszeiten der einzelnen Teile im Gerät.
Allgemeinbeschreibung Im allgemeinen weist das Gerät auf:
F i g. 9 eine Seitenansicht des Ein-Aus-Schalters eines Betrageinbringungsschalters und eines Addition-Subtraktions-Schalters,
Fig. 10 eine Draufsicht auf die unter Fig. 9 angeführten
Schalter,
Fig. 11 Einzelheiten des Addition-Subtraktions-Schalters,
Fig. 12 Einzelheiten eines von Hand betätigbaren Betrageinbringungsschalters,
F i g. 13 eine vergrößerte Draufsicht der Trommel, io dem gespeicherten Betrag zu subtrahieren ist, ein
auf der die Beträge gespeichert werden, sowie die dem Neuner-Komplement des am Betrageinbrin-Art,
in welcher die Speicherspuren um die Trommel gungsschalter eingestellten Betrages entsprechender
gewunden sind, Betrag in das Speicherwerk übertragen wird. Steht
Fig. 14 einen vergrößerten Schnitt eines Teiles ein »Ein-Aus«-Schalter in der »Einstellung, so
der Trommel, in welchem die Speicherspuren nicht 15 wird das Speicherwerk vorher gemäß der Einstellung
gezeichnet sind, der Betrageinbringungsschalter oder dem Komple-
Fig. 15, wie die Fig. 15A bis 15E zusammen- ment ihrer Einstellungen eingestellt und durch einen
gehören, »Add-Sube-Schalter gesteuert. Wird der »Ein-Aus«-
Fig. 15A bis 15E eine Schaltung der im Apparat Schalter in seine »Aus«-Stellung gebracht, so wird
verwendeten Stromkreise sowie ein Schema der 20 das Speicherwerk nullgestellt.
Speicherelemente und der Impulserzeugungsmittel Bei jedem Arbeitsgang des Gerätes führt die
Trommel zwei volle Umdrehungen aus. Läuft das ausgewählte Speicherelement während der ersten
Umdrehung der Trommel am Ablese- und Aufzeich-25 nungskopf vorbei, so liest dieser den Betrag Ziffer
für Ziffer vom Speicherelement ab und bewirkt, daß der abgelesene Betrag in ein Speicherwerk übertragen
und zu dem bereits im Speicherwerk stehenden _, . , „ , , , Betrag hinzuaddiert wird. Der Löschkopf ist hinter
1. eine Speichertrommel auf der mehrere mehr- 3o dem 5 Ablese_Aufzeichnungs-Kopf angeordnet und
stelhge Zahlen gespeichert werden können, lösdlt während der ersten Umdrehung der Trommel
2. Magnetköpfe zum Lesen und Schreiben der Be- den bereits vom Speicherband abgelesenen Betrag,
träge, Während der zweiten Umdrehung der Trommel
3. einen Akkumulator, in dem zu einem gespei- zeichnet der Ablese- und Aufzeichnungskopf auf
cherten Betrag zu addierende oder von ihm zu 35 der gelöschten Speicherspur den jetzt in dem Speisubtrahierende
Beträge vorher einstellbar oder cherwerk stehenden Betrag auf.
unmittelbar einbringbar sind, und Einweisungsschalter werden synchron mit der
4. Steuereinrichtungen. Trommel angetrieben und bewirken, daß die vom
Speicherelement abgelesenen Ziffern während der
Bei dem zu beschreibenden Ausführungsbeispiel 40 ersten Umdrehung der Trommel in die richtigen
der Erfindung besteht das Speichermittel aus magne- Stellenwertreihen des Speicherwerks übertragen und
tischem Material, das in parallelen Abständen in ein- die Ziffern in den verschiedenen Stellenwertreihen
hundert Windungen auf der Trommel aufgebracht des Speicherwerkes während der zweiten Umdrehung
ist. Auf jeder Windung des Speicherbandes kann ein der Trommel an den richtigen Stellen des Speicherachtstelliger Betrag gespeichert werden. Die einzel- 45 elementes erzeugt werden.
nen Ziffern eines Betrages werden in Form einer je- Damit die Ziffern des im Speicherwerk befind-
der Ziffer entsprechenden Anzahl magnetischer liehen Betrages auf den Speicherspuren in Form von
Punkte gespeichert und sind entlang des Speicher- Punkten registriert werden können, wird ein Impulselementes
gemäß ihrem Stellenwert im Betrag ange- erzeugungsmittel gleichzeitig mit der Trommel angeordnet.
Ein Magnetkopf zum Ablesen und Aufzeich- 50 trieben und eine Serie von zehn Impulsen über einen
nen sowie ein Löschkopf sind so in einer beweglichen Einweisungsschalter in jede Stellenwertreihe des
Abstützung befestigt, daß sie in Gegenüberstellung Speicherwerkes übertragen, sobald der entsprechende
mit irgendeiner der Speicherspuren bringbar sind. Stellenwertteil des Speicherelementes am Aufzeich-Das
Speichermittel braucht nicht unbedingt ein eige- nungskopf vorbeiläuft. Diese Impulse steuern die
nes Speicherelement für jeden Betrag aufzuweisen, 55 Röhren eines jeden Ringes von irgendeiner Einstelsondern
es kann auch so ausgebildet sein, daß z. B. lung aus vollkommen rund um den Ring herum und
stellen den Zustand im Ring wieder her, welchen er vor der Zuführung der zehn Impulse hatte; zu diesem
Zeitpunkt ist das Zehnerübertragungsmittel aus-60 geschaltet. Während dieses Arbeitsganges des Ringes
bei arbeitender Nullröhre wird bewirkt, daß weitere dem Ring zugeführte Impulse dem Schreibkopf zugeführt
werden, so daß eine entsprechende Anzahl von Punkten auf dem zugeordneten Teil des Spei-
Röhren aufweist. Jeder Stellenwertreihe ist ein von 65 cherelementes aufgezeichnet werden.
Hand bedienbarer Betrageinbringungsschalter züge- Es wird nun beschrieben, wie ein auf einem Speiordnet,
der entsprechend dem Werte eines zu einem cherelement registrierter Betrag abgelesen und geausgewählten
der gespeicherten Beträge hinzuaddie- löscht wird.
die Trommel mit magnetisierbarem Material beschichtet ist und Bereiche der beschriebenen Oberfläche
zum Speichern von Beträgen verwendet werden.
Das Speicherwerk hat eine Speicherkapazität, die derjenigen des Akkumulators gleich ist. Der Akkumulator
umfaßt acht Stellenwertreihen, von denen eine jede einen Ring von zehn zifferndarstellenden
Einzelbeschreibung
Die in Fig. 4 ganz rechts auf der Trommel 15 sichtbare Speicherspur 29 wird in dem Impulserzeuger
verwendet. Gemäß Fig. 15E sind auf dieser Speicherspur 29 zehn magnetische Punkte in jeder
der acht Zonen vorgesehen. Diese Punkte werden zum Erzeugen von je zehn Impulse umfassenden Impulsgruppen
verwendet, die während eines Maschinenganges, bei dem der Betrag in dem Speicherwerk
abgelesen und auf eine Speicherspur übertragen wird,
Die Speichertrommel, ihre Antriebsmittel und ihre zugeordneten Teile sind in den F i g. 1, 2, 4 bis 8, 13,
14 und 15 E zu sehen.
Eine aus nichtmagnetischem Material hergestellte Trommel 15 (Fig. 1 und 4) ist auf einer Welle 16
verstiftet, die in an einer Bodenplatte 19 befestigten Seitenwänden 17 und 18 gelagert ist. In der Trommel
15 sind parallel zueinander liegende Nuten 20 ausge- io in die verschiedenen Stellenwertreihen des Speicherbildet
(F i g. 2), die sich nach außen hin durch Füh- Werkes zu senden sind. Diese Punkte werden beim
rungsflächen 21 und 22 zwecks Führung der ver- Arbeitsgang des Gerätes nicht gelöscht, sondern für
schiedenen Köpfe in Bezug zu den Speicherelemen- mehrere Betragsspeichervorgänge benutzt. Die Art,
ten erweitern. Betragsspeicherspuren 23, bestehend wie die erwähnten Impulse einen Betragsspeichervoraus
magnetischen Bändern, liegen rund um den Um- 15 gang bewirken, wird anschließend beschrieben,
fang der Trommel in den Nuten20. Die Fig. 15E Den Speicherspuren sind entsprechende elektrozeigt eine schematische Darstellung eines der Be- magnetische Lese-, Schreib- und Löschköpfe zugetragsspeicherbänder 23 sowie die Art, in der die ver- ordnet, die in einem Stromkreis liegen. In diesem schiedenen Teile des Bandes entsprechend den Win- Stromkreis sind zwei Polstücke (Fig. 4A), z.B. 35 kein α bis h rund um die Trommel zwecks Aufnahme ao und 36, eingeschaltet, die nach P i g. 4 A an ihren einer achtstelligen Zahl angeordnet sind. Die Ziffern oberen Enden 20 so miteinander verbunden sind, werden in jede Stellenwertreihe in Form mehrerer daß sich an ihren untren Enden ein Luftspalt bildet, voneinander getrennter magnetisierter Punkte oder Auf den Polstücken angeordnete Spulen, z. B. 37 Markierungen registriert. Die Anzahl dieser Punkte und 38, sind mit äußeren Stromkreisen verbunden, entspricht der zu speichernden Ziffernzahl. Die Zif- 25 die bestimmen, ob der Kopf als Lese-, Schreib- oder fer »Neun« würde in dem entsprechenden Stellen- Löschkopf arbeiten soll. Die Spulen der einzelnen Wertteil des Speicherbandes gespeichert, in dem an Köpfe sind in einem Gehäuse 39 untergebracht, aus jeder der in jenem Stellenwertteil angezeigten Stellen dem die Polstücke, z. B. 35 und 36, herausragen.
fang der Trommel in den Nuten20. Die Fig. 15E Den Speicherspuren sind entsprechende elektrozeigt eine schematische Darstellung eines der Be- magnetische Lese-, Schreib- und Löschköpfe zugetragsspeicherbänder 23 sowie die Art, in der die ver- ordnet, die in einem Stromkreis liegen. In diesem schiedenen Teile des Bandes entsprechend den Win- Stromkreis sind zwei Polstücke (Fig. 4A), z.B. 35 kein α bis h rund um die Trommel zwecks Aufnahme ao und 36, eingeschaltet, die nach P i g. 4 A an ihren einer achtstelligen Zahl angeordnet sind. Die Ziffern oberen Enden 20 so miteinander verbunden sind, werden in jede Stellenwertreihe in Form mehrerer daß sich an ihren untren Enden ein Luftspalt bildet, voneinander getrennter magnetisierter Punkte oder Auf den Polstücken angeordnete Spulen, z. B. 37 Markierungen registriert. Die Anzahl dieser Punkte und 38, sind mit äußeren Stromkreisen verbunden, entspricht der zu speichernden Ziffernzahl. Die Zif- 25 die bestimmen, ob der Kopf als Lese-, Schreib- oder fer »Neun« würde in dem entsprechenden Stellen- Löschkopf arbeiten soll. Die Spulen der einzelnen Wertteil des Speicherbandes gespeichert, in dem an Köpfe sind in einem Gehäuse 39 untergebracht, aus jeder der in jenem Stellenwertteil angezeigten Stellen dem die Polstücke, z. B. 35 und 36, herausragen.
je ein magnetischer Punkt erzeugt wird. Die Ziffer Arbeitet der Kopf als Lesekopf, so wird in den
»Acht« würde durch das Erzeugen je eines Punktes 30 Spulen eine Spannung induziert, sobald ein magnetian
jeder der angezeigten Stellen 8 bis 1 registriert scher Punkt des Speicherelementes an den Polstükusw.
Die Ziffer »Eins« wird durch die Erzeugung ken vorbedläuft. Diese induzierten Spannungen köneines
magnetischen Punktes an der durch 1 angezeig- nen als Impulse zum Übertragen des am Speichereleten
Stelle registriert. Sobald die Trommel gedreht ment registrierten Betrages in das Speicherwerk bewird,
bewegt sich ein Stellenwertteil des Speicher- 35 nutzt werden. Wie dies geschieht, wird später bebandes
nach dem anderen an einem Lese- und schrieben.
Schreibkopf vorbei, so daß aufgezeichnete Beträge Wenn der Kopf als Schreibkopf verwendet wird,
abgelesen oder Beträge auf das Speicherband aufge- werden auf die Spulen Impulse von solcher Ampli-
zedchnet werden können. tude und Polarität abgegeben, daß ein magnetisches
Bei der nun folgenden Beschreibung werden die in 40 Feld entsteht, welches zur Erzeugung unterscheid-
Fig. 15E mit den Bezugszeichen α bis h, χ und y barer magnetischer Punkte auf dem Speicherelement
versehenen Stsellenwertteile des Speicherbandes als ausreicht. Wird der Kopf als Löschkopf verwendet,
Zonen α bis h, χ und y des Speicherbandes be- so wird er mit Gleichstrom gespeist, der ein magne-
zeichnet. tisches Feld, dessen Polarität ausreicht, die auf der
Die Form der Speicherbänder 23 und das Mittel 45 Speicherspur vorhandenen magnetischen Punkte zu
zur Befestigung derselben an der Trommel kann ver- löschen, erzeugt.
schiedenartig sein. Im Ausführungsbeispiel der Erfindung bestehen die um die Trommel gewundenen
Speicherbänder aus einem einzigen Kupfer-Nickel-Eisen-Draht. In diesem Fall brauchen nur die zwei
Enden des Drahtes an der Trommel befestigt zu werden. Die Fig. 13 und 14 zeigen, daß die Trommel
15 parallel zu ihrer Achse eine Nut 25 aufweist, die in einer ebenfalls zur Trommelachse parallelen Bohrung
26 endet. Der Speicherdraht verläuft von einer Seite der Nut 25 aus in der ersten Nut 20 rund um
die Trommel und bildet so die erste Speicherspur 23. Auf der anderen Seite der Nut 25 ist der Speicherdraht
in die nächste Nut 20 eingezogen usw. (gezeigt bei 28 in F i g. 13). Sind alle Speicherelemente in die
Nuten 20 des Zylinders gelegt, so werden die Enden des Drahtes durch in die Bohrungen 26 eingeführten
Stöpsel festgehalten.
Bemerkenswert ist, daß das obere Fünftel des die Zonen χ und y (Fig. 15E) umfassenden Speicherdrahtes
23 nicht zum Speichern von Beträgen benutzt wird, da in diesem Teil 28 der Speicherdraht 23
in die nächste Nut 20 überwechselt.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind drei Köpfe vorhanden:
1. Ein Lesekopf 45, der nur mit der Speicherspur 29 zusammenarbeitet und ermöglicht, daß auf der
Speicherspur vorhandene magnetische Punkte beim Drehen der Trommel Impulse erzeugen;
2. ein Lese-Schreib-Kopf 46, der bei der ersten Umdrehung der Trommel 15 von irgendeiner
ausgewählten Speicherspur 23 den registrierten Betrag abliest und einen Betrag auf der Speicherspur
während der zweiten Umdrehung der Trommel speichert, und
3. ein Löschkopf 47, der ebenfalls mit der ausgewählten Speicherspur zusammenarbeitet und
einen registrierten Betrag löscht, nachdem derselbe durch den Lese-Schreib-Kopf 46 bei der
ersten Umdrehung der Trommel 15 abgelesen wurde.
Der Lesekopf 45 ist an einem Ftihrungsglied 48 und der Lese-Schreib-Kopf 46 sowie der Löschkopf
an einem Führungsglied 49 befestigt. Gemäß
F i g. 1 ist der Löschkopf 47 rechts neben dem Lese-Schreib-Kopf 46 angeordnet, so daß gemäß der
Drehrichtung der Trommel 15 die Aufzeichnungen kurz nach dem »Ablesen« gelöscht werden. Der
Löschkopf 47 könnte aber auch links vom Schreibkopf 46 angeordnet sein. In diesem Fall dürfte er
aber erst während der zweiten Umdrehung der Trommel 15, kurz bevor der neue Betrag aufgezeichnet
wird, wirksam gemacht werden.
Klinke geschwenkt, so wird die Klinke 72 durch eine Feder in Eingriff mit dem Sperrad 71 gebracht, wodurch
der Antrieb für die Trommel 15 wirksam wird. Um ein Anhalten der Trommel 15 nach seiner er-5
sten Umdrehung für Prüf- oder andere Zwecke zu ermöglichen, ist ein zweiter auf einem in der Seitenwand
17 befestigten Bolzen 91 gelagerter Schalthebel 90 zum Entkuppeln der Kupplung vorgesehen. Der
Schalthebel 90 wird durch einen Stift 92, der durch
Sperrad 71. Die jetzt wieder hergestellte Kupplung gestattet nun, daß der Trommel 15 seine zweite Umdrehung
erteilt wird.
Auf dem sich durch die Seitenwand 18 (F i g. 4) erstreckenden Teil der Welle 16 sind die Rotoren
von zwei Einweisungsschaltern RSl und RS 2 (s. auch Fig. 15D) befestigt. Diese Einweisungsschalter sind auf einem Bolzen 94 angeordnet, der an
Auf einer Achse 54 sind Naben aufweisende Arme io eine in der Seitenwand 17 ausgeführte Bohrung ragt,
50 und 51, die das Führungsglied 48 (F i g. 4) tragen, in unwirksamer Stellung (F i g. 1) gehalten. Wird der
sowie Naben aufweisende Arme 52 und 53, die das Stift 92 zurückgezogen, so wird der Hebel 90 von
Führungsglied 49 tragen, gelagert. Die Achse 54 einer Feder in seine Wirkstellung bewegt, in der er
stützt sich in an den Seitenwänden 17 und 18 be- die Klinke 72 aus dem Sperrad auskuppelt, nachdem
festigten Abstützblechen 55 und 56 ab. Die Arme 50 15 die Kupplung eine halbe Umdrehung durchgeführt
und 51 werden auf der Achse 54 so gehalten, daß die hat. Ein Nocken 74 arbeitet mit dem Arm 82 zusam-Polstücke
des Ablesekopfes 45 immer der Speicher- men und hält den Abtriebsteil der Kupplung in der
spur 29 gegenüberliegen.' Die Arme 52 und 53 kön- Mittelstellung fest, sobald die Kupplung durch den
nen auf der Achse 54 seitlich bewegt werden, so daß Hebel 90 entkuppelt ist. Wird ein im Schalthebel 90
die Polstücke des Lese-Schreib-Kopfes 46 und die 20 befestigter Stift 93 nach FLg. 1 nach links bewegt,
des Löschkopfes 47 wahlweise in die Bahn der Spei- so gelangt die Klinke 72 wieder in Eingriff mit dem
cherspur 23 gebracht werden können.
Gemäß Fig. 1, 2 und 4 sind die Führungsglieder 48 und 49 so angeordnet, daß sich ihre die Polstücke
35 und 36 tragenden Halter 57 an den Führungs- 25 flächen 21 und 22 der Trommel anlegen. Die Halter
57 halten aber nicht nur die Polstücke 35 und 36 in Ausrichtung mit der ausgewählten Speicherspur, sondern
sie bestimmen auch die Größe des Luftspaltes
zwischen den Polstücken und der ausgewählten 30 der Seitenwand 18 angebracht ist. Der von den Roto-Speicherspur.
ren getragene nicht überbrückende Kontakt wird ein-
Der Antrieb der Trommel 15 erfolgt von einem mal bei jeder Drehung der Trommel 15 über seine
ständig laufenden Elektromotor 65 aus, dessen Dreh- zugeordneten ortsfesten Kontakte bewegt. Der
bewegung über ein Getriebe 66 und Zahnräder 67 Schalter RSl weist bei der ersten Umdrehung der
und 68 auf ein Antriebsrad 69 (das auf einem in der 35 Trommel die Ziffern der gespeicherten Zahl in die
Seitenwand 17 befestigten Bolzen 70 gelagert ist) richtigen Stellenwertreihen des Speicherwerkes und
einer Kupplung übertragen wird. Am Zahnrad 69 ist bei der zweiten Umdrehung der Trommel die Imein
Sperrad 71 befestigt, mit dem eine an einer Kupp- pulsgruppen vom Lesekopf 45 in die verschiedenen
lungsplatte 73 befestigte, federbeeinflußte Klinke 72 Stellenwertreihen des Speicherwerkes ein. Der Schalzusammenarbeitet.
Die Kupplungsplatte 73 ist dem 4° ter RS 2 ist nur während der zweiten Umdrehung der
Abtriebsteil der Kupplung zugeordnet. Am Abtriebs- Trommel wirksam und weist Impulse von den verteil
der Kupplung sind auch ein Nocken 74 sowie ein schiedenen Stellenwertreihen des Speicherwerkes in
Zahnrad 75 befestigt, das mit einem auf der die ihre richtigen Stellen am Speicherelement ein, d. h.,
Trommel 15 tragenden Welle 16 verstifteten Zahnrad der während der ersten Umdrehung in dem Speicher-76
kämmt. Die Übersetzung zwischen den Zahn- 45 werk gespeicherte Betrag wird auf dem Speichereierädern
75 und 76 ist so, daß die Trommel 15 bei ment registriert. Die Vorder- und Rückansicht eines
einer Umdrehung des Abtriebteiles der Kupplung
zwei Umdrehungen durchführt.
zwei Umdrehungen durchführt.
Dreht sich die Trommel 15 zu schnell am Lese-Schreib-Kopf vorbei, so muß die Welle 16 durch ein 50
geeignetes Mittel abgebremst werden, damit die richtige Geschwindigkeit zum Ablesen und Aufzeichnen
gewährleistet ist.
Ein zwei Arme 81 und 86 aufweisender Kupplungsschalthebel ist auf einem in der Seitenwand be- 55 überbrückenden Zungenkontakt aufweisen (F i g. 8).
festigten Bolzen 80 gelagert und wird durch eine Die Schalter CS-I, CS-2, CS-3 und CS-4 selbst wer-Feder
so gehalten, daß sein Arm 81 die Klinke 72 den von Bolzen 95 und 96 getragen, die in der Seiaußer
Eingriff mit dem Sperrad 71 hält. Ein Arm 82, tenwand 18 befestigt sind. Die Rotoren sind auf einer
der auf einem in der Seitenwand 17 befestigten BoI- Welle 97 verstiftet, die von einem Zahnrad 98 aus
zen 83 gelagert, wird durch eine Feder 84 in An- 60 angetrieben wird. Das Zahnrad 98 steht mit einem
lage mit dem Nocken 74 gehalten und leistet beim auf dem Abtriebsteil der Kupplung befestigten Zahn-Einstellen
des Abtriebteiles der Kupplung Hilfe. rad 75 im Eingriff. Die Übersetzung zwischen den
Ein im Arm 86 des Kupplungsschalthebels befestig- Zahnrädern 98 und 75 wurde so gewählt, daß die
ter Stift 85 ragt durch ein in der Seitenwand 17 vor- Welle 97 pro Umdrehung der Kupplung eine Umgesehenes
Langloch, das so ausgeführt ist, daß dem 65 drehung durchführt; d. h., die Zungenkontakte der
Kupplungshebel eine Gegenzeigerdrehung erteilt Schalter CS-I bis CS-4 werden bei zwei Umdrehunwerden
kann. Wird der Kupplungshebel und somit gen der Trommel 15 einmal über die ortsfesten Konder
Arm 81 im Gegenzeigersinn aus der Bahn der takte bewegt. Die Funktionen dieser Steuerschalter
der Schalter sind in den F i g. 5 und 6 gezeigt, während eine Ansicht des Rotors mit einem nicht überbrückenden
Zungenkontakt in F i g. 7 gezeigt ist.
Mehrere Steuerschalter CS-I, CS-2, CS-3 und CS-4 werden synchron zur Drehbewegung der Trommel
15 angetrieben. Diese Schalter unterscheiden sich von dem in F i g. 5 und 6 gezeigten Typ nur
darin, daß sie einen von ihrem Rotor getragenen
werden bei Betrachtung des Schaltschemas und der Zeittabellen noch deutlicher.
Mehrere von Hand bedienbare Schalter werden zum Einbringen von Beträgen in das Speicherwerk
verwendet. Diese Schalter sind:
1. Ein Ausschalter SW-I (Fig. 9, 10 und 15C) zum Ein- und Ausschalten des Speicherwerkes
und zum vorherigen Einstellen der Beträge im Speicherwerk;
2. ein Addieren-Subtrahieren-Schalter SW-2 (F i g. 9,
10, 11 und 15C) zum Addieren oder Subtrahieren eines Betrages und
3. mehrere Betrageinbringungsschalter SW-3, von von denen einer in den Fig. 3, 9, 10, 12 und
bei SW-3 α in Fig. 15 A gezeigt ist und die gemäß den bei dem Voreinstellmaschinengang in
das Speicherwerk einzubringenden Beträgen einstellbar sind. Je ein Betrageinbringungsschalter
ist für jede Stellenwertreihe des Speicherwerkes vorgesehen.
Jeder Betrageinbringungsschalter SW-3 ist zweiteilig. Der eine Teil wird bei Additionsarbeitsgängen
zum Steuern der vorherigen Einstellung des Speicher- »5
Werkes auf den Betrag, auf den der Schalter eingestellt ist, verwendet, während der zweite Teil bei
Subtraktionsmaschinengängen zum Steuern der vorherigen Einstellung des Speicherwerkes auf das
Neuner-Komplement jenes Betrages, auf den der Schalter eingestellt worden ist, dient.
Jeder Teil des Schalters SW-3 entspricht dem in Fig. 12 gezeigten und weist einen Rotor mit einem
nicht überbrückenden, von einem Stator 100 getragenen Zungenkontakt auf. Auf dem Stator 100 sind
zehn den zehn Einstellmöglichkeiten des Schalters entsprechende ortsfeste Kontakte sowie ein weiterer
Kontakt, z. B. 101, vorgesehen, der in jeder Stellung des Rotors mit dem Rotor in Verbindung steht. Die
Statoren werden von Bolzen, die sich in einer Verkleidung 102 (Fig. 3 und 10) abstützen, getragen. In
der Verkleidung 102 ist weiterhin eine Welle 104, auf
der die Rotoren des Schalters verstiftet sind, gelagert. Durch einen Handgriff 105 kann die Welle
104 so eingestellt werden, daß die Zungenkontakte der Rotoren auf einen gewünschten Statorkontakt
gelangen.
Eine Rasterplatte 106 (F i g. 3), die auf der Welle 104 verstiftet ist, arbeitet mit einer federbeeinflußten
Kugel 107 zusammen und trägt dafür Sorge, daß der so
Schalter in der ausgewählten Betragsstellung einrastet.
Der in entweder die Additiqnsstellung oder in die Subtraktionsstellung einstellbare Schalter SW-2 weist
drei Statoren 110 (F i g. 9) auf. Auf jedem Stator 110 sind drei Kontaktgruppen (Fig. 11) vorgesehen. Ein
Kontakt 111 in jeder Gruppe ist so angeordnet, daß er in sowohl der Addieren- als auch Subtrahierenstellung
des Schalters mit einem Kommutatorsegment in Anlage ist. Das Kommutatorsegment ist mit einem
einen nicht überbrückenden Zungenkontakt tragenden Rotor verbunden. Die Statoren 110 .des Schalters
SW-2 werden von einem Bolzen 114 getragen, wogegen die Rotoren des Schalters auf einer Welle verstiftet
sind, an der ein Handgriff 115 angebracht ist. Befindet sich der Handgriff 115 in Additionsstellung
(F i g. 10), so wird folglich der Kontakt 111 mit dem Kontakt 112 verbunden. Befindet sich dagegen der
Handgriff in Subtraktionsstellung, so werden die Kontakte 111 und 113 kurzgeschlossen.
Kontakte 112 sind mit Kontakten 101 auf dem
Additionsteil des Betrageinbringungsschalters verbunden, während Kontakte 113 mit den Kontakten
101 auf dem Subtraktionsteil der Betrageinbringungsschalter
verbunden sind. Auf diese Weise sind acht von den neun je drei Kontakte aufweisenden
Gruppen mit den Betrageinbringungssteuerschaltern gekoppelt, um festzustellen, ob die Addier- oder die
Subtrahierteile dieser Schalter wirksam werden und ob der auf den Schaltern eingestellte Betrag oder
dessen Komplement in dem Speicherwerk vorher einzustellen ist. Die übrige Kontaktgruppe des Addieren-Subtrahieren-Schalters
dient zum Einbringen des Wertes »Eins« in die Einerstellenwertreihe des Speicherwerkes bei Subtraktionsarbeitsgängen. Wie
dies geschieht, wird in Verbindung mit dem Schaltschema erläutert.
Das Speicherwerk und die dazugehörigen, in den Fig. 15A bis 15E gezeigten Stromkreise des Ausführungsbeispieles
werden jetzt erläutert.
Das Speicherwerk des Ausführungsbeispieles hat eine Speicherfähigkeit von acht Stellenwertreihen,
und jede Speicherspur kann achtstellige Beträge speichern. Um die Stellenwertreihen, auf die sich die
verschiedenen Teile des Schaltschemas beziehen^ klar herauszustellen, sind die Stromkreise zu der
Einerstellenwertreihe des Speicherwerkes (Fig. 15A) neben ihrer Bezeichnung mrt: dem Buchstaben »a«
versehen. Die zu den Zehnerstellenwertreihen des Speicherwerkes gehörigen Stromkreise sind neben
ihrer Bezeichnung mit dem Buchstaben »b« versehen, während die zu den höheren Stellenwertreihen gehörigen
Stromkreise, die nicht in den Zeichnungen dargestellt sind, die Buchstaben »c«, »d« usw. aufweisen.
Da alle Stromkreise für · Stellenwertreihen des Speicherwerkes gleichartig sind, wird nur der Stromkreis
für die Einerstellenwectreihe und seine zugeordneten
Teile (Fig. 15A) beschrieben.
Die Einerstellenwertreihe« des Speicherwerkes weistauf:
eine Einbringungsröhre Ea,
einen mit gasgefüllten Röhren ausgestatteten Zählring, der je eine Röhre für die Ziffern 1
bis 9 und 0 aufweist,. .
eine Betragsanzeigeglimmröhre für jede Röhre des Ringes und <
eine Steuerröhre 120 sowie eine Steuerröhre 121 (gate tube), die durch den Ring gesteuert werden
und das Aufzeichnen eines in dieser Stellenwertreihe des Speicherwerkes stehenden Betrages
auf die Speicherspur während eines Betragspeicherungevorganges. ermöglichen.
Die Einbringungsröhre Ea- ist eine Doppeltriode
und steht zwecks Lieferung- positiver Impulse mit dem Ring in Verbindung, der auf entweder positive
oder negative Eingangsimpulse anspricht.
Der linke Teil der Eingangsröhre Ea ist normalerweise nichtleitend. Ihr Gitter steht mit Erde über
einen Widerstand 128, einen; Leiter 129 (Fig. 15A
und 15C) und einen normalerweise geschlossenen Kontakt 3 R1 des Relais 3 R in Verbindung.
Der rechte Teil der Einbjingungsröhre Ea ist normalerweise
leitend, so daß;;-die Kathode normaler-
409 727/354
weise positiver als Erde ist, wodurch die notwendige Vorspannung zum Sperren des linken Teiles geschaffen
wird.
Die von dem äußeren Stromkreis auf den Punkt 123 abgegebenen negativen Impulse bewirken, daß
der rechte Teil vorübergehend nichtleitend wird und dadurch entsprechende positive Impulse an seiner
Anode erzeugt. Diese positiven Impulse werden zum Antreiben des Zählringes sowie auch dafür verwendet,
daß der auf dem Speicherwerk stehende Betrag auf dem Speicherelement eingespeichert wird,
wie es nachstehend noch beschrieben wird.
Der Zählring ist von bekannter Bauart. Da die Anordnung für jede der zifferndarstellenden Röhren
gleich ist, sind aus Gründen der besseren Übersicht die Röhren für die Ziffern »3« bis »8« und ihre zugeordneten
Stromkreise in den Fig. 15A und 15B
nicht gezeichnet worden, da die Wirkungsweise des gesamten Ringes aus derjenigen der Röhren für die
Ziffern »1«, »2«, »9« und »0« klar verständlich ist. Wo die Bauelemente sich wiederholen, sind nur den
zu der Nullröhre gehörigen Elementen Bezugszeichen beigegeben.
Die zifferndarstellenden Röhren des Ringes sind gasgefüllte Tetroden. as
Die Anoden der Röhren des Ringes sind miteinander und über einen Widerstand 145, Leiter 146
und 148, einen Punkt 149, einen Kontakt Ii? 3 bei
erregtem Relais Ii?, Leiter 150 und 152 mit einem Pol 153, an dem eine Spannung von +105 V anliegt,
verbunden. Der Punkt 149 in diesem Stromkreis ist über einen Widerstand mit Erde verbunden.
Die Kathode jeder Röhre des Ringes ist über einen Widerstand 158 (»O«-Röhre; Fig. 15A) und über
eine zu diesem parallel geschaltete Serienkombination aus einem Widerstand 159 und einem Kondensator
161 mit Erde und weiterhin mit einem — 75-V-Pol
162 über einen Leiter 163, einen Punkt 164, einen Leiter 165, einen Widerstand 166, einen Punkt 167,
einen Widerstand 168 und einen Leiter 169 verbunden. Dieser Stromkreis versieht normalerweise die
Kathode mit einer kleinen negativen Spannung; wird jedoch die Röhre leitend, so wird die Kathode mit
der Anode gekoppelt, wodurch die Spannung der Kathode positiv wird.
Das Steuergitter der Röhre »1«, die in der Reihenfolge die nächste Röhre des Ringes ist, ist mit einem
Punkt 167 im negative Spannung führenden Speisestromkreis der Kathode der »Q«-Röhre verbunden
und empfängt normalerweise eine Spannung, die um so viel negativer ist als die der Kathode der
»1 «-Röhre, daß eine Vorspannung für die »1 «-Röhre geschaffen und ein Leiten in dieser Röhre verhindert
wird. Wenn jedoch die »O«-Röhre leitet und ihre Kathodenspannung positiver wird, so wird diese
Spannungsänderung auf das Steuergitter der »1«- Röhre übertragen, wodurch die Vorspannung herabgesetzt
und somit die Röhre so vorbereitet wird, daß sie auf einen Eingangsimpuls anspricht. Daraus folgt,
daß beim Leitendwerden einer Röhre des Ringes die ffo nächste Röhre für die Arbeit vorbereitet wird.
Das Schirmgitter der »O«-Röhre ist über einen Widerstand 176 und einen Leiter 177 mit einem
—30-V-Pol 178 und über einen Kondensator 179
mit einem Eingangsleiter 180 verbunden, der mit der rechten Anode der Eingangsröhre Ea in Verbindung
steht und jedesmal mit einem positiven Impuls beliefert wird, wenn die Eingangsröhre arbeitet. Jeder
der positiven Impulse im Eingangsleiter 180 wird auf die Schirmgitter aller zifferndarstellenden Röhren
abgegeben, zündet jedoch nur jene Röhre, deren Steuergitter durch den leitenden Zustand der im
Ring vorangehenden Röhre vorbereitet ist. Daraus folgt, daß beim Abgeben von Eingangsimpulsen auf
den Ring die Röhren in Reihenfolge nacheinander gezündet werden.
Der beim Leitendwerden der »0«-Röhre in ihrer Kathode eintretende Spannungsanstieg bewirkt femer
eine Zehnerübertragung in der nächsthöheren Stellenwertreihe. Die Kathode der »0«-Röhre der Einer-Stellenwertreihe
(Fig. 15A) ist über einen Leiter 163, einen Punkt 164, einen Leiter 181 (F i g. 15 A
und 15B) und einen Kondensator 182 mit dem linken
Gitter der Eingangsröhre Eb der Zehnerstellenwertreihe verbunden, wodurch eine Einbringung von
»Eins« in die Zehnerstellenwertreihe jedesmal erfolgt, wenn die »0«-Röhre zündet, sobald die Einer-Stellenwertreihe
ihre Kapazität überschreitet. Ferner wird der Spannungsanstieg in der Kathode der
»0«-Röhre zum Zünden der Steuerröhre 120 verwendet, wenn im Speicherwerk befindliche Beträge
in eine Speicherungsvorrichtung, wie später im einzelnen beschrieben, übertragen werden.
Beträge sind in dem Speicherwerk in folgender Weise vorher einstellbar. Die einzelnen Statorkontakte
des Addierenteiles des Betrageinbringungsschalters S W-3 α der Einer-Stellenwertreihe sind über
Leiter 184 α und Widerstände 185 α mit im Kathodenkreis
der entsprechenden zifferndarstellenden Röhre des Speicherwerkes liegenden Punkten 160 verbunden.
Ein dem Rotor des Schalters über einen Leiter
186 a des die Leiter 186 a bis 186 Λ umfassenden
Mehrleiterkabels 186 zugeführtes negatives Potential wird über den durch die Einstellung des Schalters
ausgewählten Statorkontakt und einen Leiter 184 a auf die Kathode der jeweiligen Röhre des Ringes
übertragen. Dadurch wird die Vorspannung des Steuergitters der Röhre auf einen Wert herabgesetzt,
bei dem die Röhre zündet bzw. leitend wird. Der Leitungszustand in der vorher eingestellten Röhre
des Ringes bereitet die nächste Röhre im Ring vor, so daß diese auf einen auf sie abgegebenen Eingangsimpuls anspricht.
Die entsprechend der Betragseinstellung des Steuerschalters SW-2>
α bezifferten Statorkontakte des Subtrahierenteiles des Betrageinbrmgungsschalters
SW-3 α sind mit Leitern 184 α verbunden, deren Wert
das Neuner-Komplement des Betrages ist, auf den " der Schalter eingestellt wurde. Demgemäß wird die
den Wert des Neuner-Komplementes des am Schalter eingestellten Betrags aufweisende Röhre des Ringes
leitend gemacht, wenn der Leiter 187 a des die Leiter
187 a bis 187 h umfassenden Mehrleiterkabels 187
mit negativem Potential gespeist wird.
Für jede der Röhren eines Ringes ist eine Glimmlampe vorgesehen, die anzeigt, ob die zugeordnete
Röhre leitend ist oder nicht.
Die Steuerröhre 120 und die Eingangsröhre 121 werden während eines Betragsspeicherarbeitsganges
wirksam gemacht. Alsdann ermöglichen diese Röhren dem Lese-Schreib-Kopf 46, die erforderliche Anzahl
magnetischer Punkte auf dem ausgewählten Speicherelement gemäß dem im Speicherwerk befindlichen
Betrag herzustellen.
Die Steuerröhre 12Θ ist eine ■ gasgefüllte Tetrode.
Normalerweise kann diese Röhre, da ihr keine
Anodenspannung zugeführt wird, nicht zünden. Bei einem Betragsspeichervorgang jedoch wird dem
Punkt 153 über einen Widerstand 195, einen Leiter 196, einen Leiter 198 (Fig. 15A und 15C), einen
Punkt 199, einen zu diesem Zeitpunkt geschlossenen Kontakt 3 R 2 des Relais 3 R und einen Leiter 152
ein Anodenpotential von +105 V zugeführt.
Das Schirmgitter und das Steuergitter der Steuerröhre 120 sind miteinander und über den Widerstand
208 mit einem Leiter 177 verbunden, dem eine negative Spannung von 30 V zugeführt wird. Ferner erhalten
das Schirmgitter und das Steuergitter der Steuerröhre 120 eine normalerweise ein Leiten der
Röhre verhindernde Vorspannung. Das Steuergitter ist außerdem über einen Kondensator mit der
Kathode der »0«-Röhre gekoppelt und empfängt bei jedem Leitendwerden der Röhre »0« einen positiven
Impuls, der bewirkt, daß die Steuerröhre 120 leitend wird, falls ihr zu diesem Zeitpunkt Anodenspannung
zugeführt wird. Leitet die Röhre, so bleibt sie in diesem Zustand, bis die Anodenspannung durch das
Relais 3 R unterbrochen wird.
Die Eingangsröhre 121 ist eine Pentode. Die Anode dieser Röhre wird über einen Widerstand
211 und einen Leiter 146 mit einer Spannung von -f- 105 V gespeist. Der Leiter 146 ist, wie bereits
erwähnt, über Kontakte Ii? 3 mit dem Punkt 153 (F i g. 15 C) verbunden.
Leitet die Steuerröhre 120 nicht, so versetzen auch die Impulse des Eingangsleiters 180 die Röhre 121 jo
nicht in den leitenden Zustand. Ist jedoch die Steuerröhre 120 leitend und wird dem Bremsgitter der
Röhre 121 ein positives Potential zugeführt, so bewirkt jeder Impuls am Eingangsleiter, daß die Röhre
leitet und daß an ihrer Anode ein Impuls erzeugt wird, der zur Erzeugung einer magnetischen Markierung
auf der Speicherspur verwendet werden kann. Die Röhren 120 und 121 wirken als Tore, die bestimmen,
welche der Impulse am Leiter 180 zum Lese-Schreib-Kopf 46 weitergeleitet werden, um in
der Spur eingeschrieben zu werden.
Entsprechende Stromkreise sind auch für die anderen sieben Stelienwertreihen des Akkumulators
vorgesehen.
Ein Leseverstärker-Impulsformer ist in Fig. 15D
gezeigt. Der Eingangsstromkreis verläuft über einen Anpassungstransformator 240, dessen Primärseite
über einen Leiter 241 mit dem nur eine Drehung pro Arbeitsgang ausführenden Kontaktarm des Steuerschalters
CS-2 (F i g. 15 E) verbunden ist. Während der ersten Drehung der Trommel 15 verbindet der
Kontaktarm des Schalters CS-2 die Primärseite des Anpassungstransformators 24Ö über Kontakte 1 bis 5
(Fig. 15E), einen Leiter 242 und die Windungen
des Lese-Schreib-Kopfes 46 mit Erde. Während der zweiten Drehung der Trommel verbindet der Schalter
CS-2 die Primärseite des Anpassungstransformators 240 über die Kontakte 6 bis 0, den Leiter 243 und
die Windung des Lesekopfes 45 mit Erde. Die magnetischen Markierungen auf der Speicherspur bewirken
je ein positives und negatives Signal an der Primärwicklung des Transformators.
Der Leseverstärker ist zweistufig. Es folgt eine Impulsformerstufe.
Die Sekundärseite des Transformators 240 ist mit dem linken Steuergitter der Doppeltriode 244 verbunden.
Die linke Anode ist über einen Widerstand 246 und einen Leiter 247 an +380 V angelegt. Der
Kondensator 251 und die Spule 249 wirken als Siebglied.
Es werden scharfe negative Impulse am Widerstand 287 erzeugt, die am Ausgangsleiter 300 auftreten,
der mit dem Rotor des Schalters RS-I verbunden ist. Auf diese Weise werden die durch den
Eingangsimpulsverstärker und das Formmittel erzeugten negativen Impulse durch den Einweisungsschalter RS-I in die verschiedenen Stellenwertreihen
des Speicherwerkes eingewiesen. Der Kontakte des Schalters ist z. B. über einen Leiter 302 a des Mehrleiterkabels
302 (Fig. 15A), über einen Punkt303, einen Widerstand 304 und einen Kondensator 305
und über den Punkt 123 im Anodenstromkreis des linken Teiles mit der Eingangsröhre Ea verbunden.
Von dem Ausgang des Leseverstärkers kommende und auf Punkt 123 übertragene negative Impulse
bewirken, daß der rechte Teil der Eingangsröhre Ea am Leiter 180 positive Impulse erzeugt und daß dadurch
die Röhren des Ringes schrittweise weitergeschaltet werden.
Sobald der Einweisttngsschalter RS-I eingestellt
wird, leitet er fortlaufend Impulse von dem Eingangsimpulsverstärker über die verschiedenen Leiter
des Kabels 302 zu den richtigen Stellenwertreihen des Speicherwerkes. Während der ersten Drehung
der Trommel empfängt der Schalter RS-I über die
Kontakte 1 bis 5 des Schaltets CS-2 vom Kopf 46 aus
Impulse, die er zwecks ÜtJertragaog des gespeicherten
Betrages in den Akkumulator in die richtigen Stellenwertreihen einweist. Während der zweiten
Drehung der Trommel empfängt der Schalter RSA
über die Kontakte 6 bis 0 des Schalters CS*2 vom
Kopf 45 aus Impulse zur Einschreibung in den Speicher,
Der Schreibverstärker und die zugeordneten Impulsformer sind in F ί g. 15 D gezeigt.
Sobald die verschiedenen Stellenwertreihenteile der ausgewählten Speieherspur an dem Schreibköpf
46 während der zweiten Umdrehung der Troöimel
vorbeigehen, werden die über die Leiter des Kabels 310, z. B. Leiter 310α (Fig. 15 A und 15D) mit entsprechenden
Kontakten des Stators des Einweisungsschalters RS-2 in Verbindung stehenden Anoden der
verschiedenen Eiogangsröhren 121 nacheinander über den Kontaktarm des Schalters- RS-2 mit dem
Eingangspol der ersten Stofe des Sehreibverstärkers
verbunden.
Die erste Stufe des Schreibverstärkers ist im linken
Teil einer Doppeltriode 311 untergebracht. Der Punkt 316 ist über einen Kondensator 317 mit dem
Rotor des Einweisungsschalters RS-2 gekoppelt. Da das Steuergitter dieses Teiles positiver ist als die
Kathode, leitet dieser Teil normalerweise. Von den Anoden der Eingangsröhre d'es· Akkumulators kommende
negative Impulse unterbrechen das· Leitendsein
dieses Teiles·, so daß an seiner Anode positive
Impulse erzeugt werden.
Die zweite Stufe im rechten Teil der Doppeltriode 311 ist als Kathodenf olger geschaltet.
Die von der Kathode der zweiten Stufe kommenden positiven Impulse werden auf eine monostabile
Kippstufe gegeben. Ein positiver Impuls bewirkt ein
Kippen der Stufe für eine vorher bestimmte Zeitspanne. Die Zeitkonstante ist dtirch φι Verstellen
des regelbaren Widerstandes 32# einstellbar.
Die letzte Stufe des Schreibverstärkers ist eine
Kathodenfolgeschaltung. Die Röhre 340 wird leitend
gemacht durch einen positiven Impuls, der jedesmal an sie abgegeben wird, wenn die monostabile Kippstufe
wirksam wird.
Jedesmal, wenn diese Röhre 340 leitet, steigt ihre Kathodenspannung von Erdpotential steil an und
erzeugt kräftige positive Impulse von bestimmter Dauer. Die Kathode der Röhre 340 ist geerdet, und
zwar über einen Leiter 348, den Kontaktarm des Schalters CS-3 und — während der zweiten Drehung
nun erläutert, wie beispielsweise zu einem in einem eine Speicherspur der Trommel 15 gespeicherten
Betrag — 4256 — ein Betrag — 2726 — hinzuzuaddieren ist.
Für ein besseres Verständnis der Arbeitsgänge zum Lesen von Beträgen vom Speicher und zum
Speichern von Beträgen in denselben wird auf die schaubildliche Darstellung der Speicherspur 23 und
den Kontakten 2 Rla bis 2Rlh des Relais 2R. Alsdann
werden die von Hand bedienbaren Betragseinbringungssteuerschalter auf 00002726 eingestellt.
Der Arbeitsgang beginnt mit der Verstellung des 5 »Ein-Ause-Schalters SW-I (F i g. 15 C) in die »Ein«-
Stellung (Punkte in der Zeittabelle, Fig. 16A), wodurch
der Punkt 220 mit dem - 135-V-Pol 221 verbunden wird. Ein Stromkreis verläuft vom Punkt 220
aus über den Leiter 222, den normalerweise ge-
der Trommel 15 — über die Statorkontakte 6 bis 0 io schlossenen Kontakt IRl des Relais IR, den Leiter
des erwähnten Schalters sowie über Leiter 349 und 223 und die Wicklung des mit einem Widerstand und
242 und die Windungen des Lese-Schreib-Kopfes46. einem Kondensator in Reihe geschalteten Relais 2 R
Letzterer arbeitet zu diesem Zeitpunkt als Schreib- nach Erde. Das Relais 2 R wird beim Verstellen des
kopf und erzeugt auf der ausgewählten Speicherspur Schalters SW-I in die »Ein«Stellung über den soeben
jedesmal, wenn die Röhre 340 leitet, eine magne- 15 erwähnten Stromkreis eingeschaltet,
tische Markierung. Das eingeschaltete Relais 2R schließt die Kontakte
2RIa bis 2RIh, leitet dadurch negative Span-Arbeitsweise
nung auf die entsprechenden Stellenwertteile des
Addier-Subtrahier-Schalters SW-2 und von diesen
An Hand des Schaltschemas der Fig. 15A bis ao in den Kontaktarm des Addierteiles der von Hand
15E und der Tabelle der Fig. 16A und 16B wird bedienbaren Betragseinbringungssteuerschalter (z.B.
SW-3a, SW-3b), von denen jeder diese Spannung auf die Kathode einer der Röhren des zugeordneten
Ringes gemäß der Einstellung des Schalters weiteras leitet und diese Röhren zwecks vorheriger Einstellung
des Betrages im Speicherwerk für ein Zünden vorbereitet. Der zu der Einer-Stellenwertreihe führende
Stromkreis gilt als Beispiel und verläuft wie folgt: Durch einen Spannungsteiler (F i g. 15 C), der
der Impulserzeugerspur 29 (Fig. 15E) verwiesen. In 30 zwischen dem — 200-V-Pol 227 und Erde einen Widieser
Figur sind die Elemente in zehn Zonen, näm- derstand 225 und einen Widerstand 226 aufweist,
lieh χ und y und α bis h unterteilt. Jede der Zonen α gelangt auf den Punkt 229 eine Spannung von ungebis
h bezieht sich auf einen der acht Stellenwerte des fähr — 115 V. Parallel zu dem zu dem Spannungs-Betrages.
Soweit es möglich ist, sind die Kontakte teiler gehörenden Widerstand 226 ist ein Kondensator
der Schalter mit den gleichen Bezugszeichen ver- 35 geschaltet. Die angegebene negative Spannung wird
sehen. über den Leiter 230, den Kontakt 2RIa, den Leiter
Bei der als Beispiel gewählten Rechenaufgabe ist 231 a, den Einer-Stellenwertteil α des Addier-Subdie
Zahl 4256 auf der ausgewählten Speicherspur 23 trahier-Schalters SW-2, den Leiter 186a des Kabels
gespeichert. Infolgedessen befinden sich sechs ma- 186, den Kontaktarm des Addierteiles des Betraggnetische
Punkte in der Zone a, fünf in der Zone b, 40 einbringungssteuerschalters SW-3 α (der bei dieser
zwei in der Zone c, vier in der Zone d und keiner in Rechenaufgabe auf einen Wert von »6« eingestellt
den Zonen e bis h (diese letzten Zonen sind höheren ist), über den entsprechenden Leiter 184 α und den
Stellenwerten zugeordnet), In den Zonen χ und y Widerstand 185 a dem Kathodenstromkreis der die
werden keine Angaben aufgezeichnet. Ziffer »6« darstellenden Röhre zugeführt, wodurch
In den Fig. 16A und 16B ist die Zeit, während 45 diese Röhre für ein Zünden vorbereitet wird und bei
welcher der Stromkreis über die Windung eines Zuführung von Anodenspannung die Ziffer »6« in
Relais geschlossen ist, durch eine starke Linie an- der Einer-Stellenwertreihe vorher einstellt. In ähngedeutet.
Die Zeit, während der das Relais aus dem licher Weise wird von dem Leiter 230 aus über die
Normalzustand heraus wirksam gemacht wird, ist anderen Kontakte 2RIb bis 2RIh, die anderen
durch den ansteigenden Teil der Linie, die Zeit, wäh- go Teile des Addier-Subtrahier-Schalters, die Leiter
rend der die Stromkreise über die verschiedenen 186 b bis 186 Λ des Kabels 186 und die jeweiligen
Schalter geschlossen sind, ist durch kräftige Linien Betrageinbringungsschalter negative Spannung auf
und die Zeit, während welcher die Stromkreise ge- die anderen Stellenwertreihen des Speicherwerks
öffnet sind, ist durch punktierte Linien angezeigt. übertragen, so daß diese darauf vorbereitet werden,
Ferner ist das Relais4R in den Fig. 16A und 55 den Wert 00002726 bei Zuführung von Anodenspan-16
B in erregtem Zustand gezeigt. Es soll das Relais nung vorher einzustellen.
4R nur während einer Subtraktion erregt und wäh- Wird das Relais 2 R eingeschaltet, so öffnet es den
rend Additionsarbeitsgängen ausgeschaltet sein. Kontakt 2 R 3 in einem Stromkreis, der zum Relais
Zwecks Vorbereitung eines Arbeitsganges zum 4 R verläuft und zum Steuern der Erregung dieses
Hinzuaddieren eines Betrages zu einem gespeicherten 60 Relais bei einer durchzuführenden subtraktiven EinBetrag
wird das Führungsglied 49 für den Lese- bringung dient. Die Arbeitsweise des Relais 4R wird
Schreib-Kopf 46 und den Löschkopf 47 entlang der anschließend im einzelnen erläutert.
Achse 54 so verstellt, daß diese Köpfe in Gegenüber- Bei Einschaltung des Relais 2 R wird der Kontakt
stellung mit der Speicherspur23 gelangen, auf dem 2R2 und dadurch der Stromkreis vom Punkt220
der Betrag 4256 gespeichert wurde. Der Addier-Sub- 65 aus über den Leiter 232, den Kontakt 2 R 2, den Leitrahier-Schalter
SW-2 wird in die Addierenstellung ter 233 und die Wicklung des Relais Ii? nach Erde
gebracht (Fig. 15C).und verbindet nun die Leiter geschlossen. Ein Widerstand und ein Kondensator
186«, I860 ... 186 h des Mehrleiterkabels 186 mit sind zur Wicklung des Relais Ii? in Reihe geschal-
17 18
tet. Das Relais Ii? wird durch die Schließung des rend der Kontaktarm des Steuerschalters CS-I
Stromkreises erregt (s. Fig. 16A PunktC), schließt (Fig. 15E) auf seinem zugeordneten Kontakt 1 auf-
die Kontakte Ii? 2, Ii? 3 und 17?4 und öffnet den läuft und dem Löschkopf 47 über einen vom
Kontakt Ii? 1. — 135-V-Pol 361 aus über den Leiter 362, den ver-
Der Kontakt Ii? 2 schließt vom Punkt 220 aus 5 änderlichen Widerstand 363 (mittels dessen die Er-
über den Leiter 222 einen Haltestromkreis für das regung regulierbar ist), den Schalter CS-I und die
Relais Ii?. Wicklung des Löschkopfes 47 zur Erde verlaufenden
Ist der Kontakt Ii? 3 geschlossen, so schließt er Stromkreis Strom zuführt. Die Kontaktarme der
den schon früher über die Leiter 148 und 146 ver- Schalter C5-3 und CS-4 laufen während der ersten
folgten Stromkreis von dem Pol 153 zu den Anoden io Umdrehung der Trommel auf nicht verwendeten
der Röhren der verschiedenen Ringe des Akkumu- Kontakten auf.
lators und bewirkt dadurch, daß die ausgewählten Bei der weiteren Drehung der Trommel 15 verRöhren
in den verschiedenen Ringen zünden, bei bindet der Einweisungsschalter RS-I die Ausgangs-Punkt
C (Fig. 16A) leitend werden und den Wert klemme des Leseverstärkers nacheinander mit den
00002726 in dem Speicherwerk einstellen. 15 Stellenwertreihen des Akkumulators, sobald entspre-
Der Kontakt Ii? 4 liegt in dem zum Relais 4 i? füh- chende Punkte der Speicherspur an dem Lesekopf
renden Stromkreis, doch kann dieser Stromkreis nur vorbeigehen. Da der gespeicherte Betrag 4256 ist,
dann geschlossen v/erden, wenn der Addier-Subtra- wird in das Speicherwerk infolge der Tatsache, daß
hier-Schalter auf Subtraktion eingestellt ist. Deshalb die Zonen h, g, f und e der Speicherspur an dem
wird das Relais 4i? während der als Beispiel ange- 20 Lesekopf vorübergehen, nichts eingebracht, jedoch
nommenen Rechenaufgabe nicht erregt. bewegen sich die Steuerschalter CS-ί und CS-2 so,
Wird der Kontakt li?l bei Punkt C der Tabelle daß ihre Kontaktarme auf den Nummer-2- und dann
(Fig. 16A) geschlossen, so öffnet er den Erreger- auf den Nummer-3-Kontakten auflaufen.
Stromkreis zu dem Relais 2 i?, so daß dieses ausge- Geht die Zone <i der Speicherspur 23 an dem Leseschaltet wird und bei Punkt!» der Tabelle (F ig. 16A) 25 kopf 46 vorbei, so erzeugen seine vier magnetischen wieder in seinen Normalzustand zurückkehrt. Es ist Markierungen in dem Lesekopf 46 vier Signale, die erkennbar, daß das Relais 2i? bei seiner Rückkehr in über den Kontakt 3 und den Kontaktarm des Steuerden Normalzustand nach Einschaltung des RelaisIi? schalters CS-2 zu dem Leseverstärker (Fig. 15D) zwischen den Punkten C und D der Tabelle gesendet werden, der vier verstärkte und geformte (Fig. 16A) hinreichend verzögert wurde, um zu er- 30 negative Impulse am Leiter300 erzeugt. Diese vier möglichen, daß den Röhren des Ringes Anoden- negativen Impulse werden über den Leiter 300, den spannung zugeführt wird, noch bevor die negative Kontaktarm und den ci-Kontakt des Einweisungs-Spannung durch Öffnen der Kontakte 2i?la bis schalters RS-I sowie über den Leiter 302d des Mehr- 2 RIh (bewirkt durch die Rückkehr des Relais 2 i? leiterkabels 302 an die Eingangsröhre der Tausenderin den Normalzustand) von den ausgewählten Katho- 35 Stellenwertreihe weitergegeben, die der Eingangsden genommen wird. Alsdann werden die ausge- röhre Ea der Einer-Stellenwertreihe gleichartig ist. wählten Röhren gezündet. Durch die Verstellung des Jeder Impuls bewirkt ein Einschalten der Eingangs- »Ein-Aus«-Schalters SW-X in die »Ein«~Stellung vorrichtung, die einen positiven Impuls auf den wurde also bewirkt, daß die Röhren der yerschie- Eingangsleiter des. Ringes der Tausender-Stellenwertdenen Stellenwertreihen des Speicherwerks gezündet 40 reihe abgibt. Da der Ring in dieser Stellenwertreihe werden und dadurch -, den Betrag 00002726 im vorher auf den Wert »2« eingestellt wurde, so be-Speicherwerk einstellen... wirken die vier Arbeitsstufen des Ringes, daß sich
Stromkreis zu dem Relais 2 i?, so daß dieses ausge- Geht die Zone <i der Speicherspur 23 an dem Leseschaltet wird und bei Punkt!» der Tabelle (F ig. 16A) 25 kopf 46 vorbei, so erzeugen seine vier magnetischen wieder in seinen Normalzustand zurückkehrt. Es ist Markierungen in dem Lesekopf 46 vier Signale, die erkennbar, daß das Relais 2i? bei seiner Rückkehr in über den Kontakt 3 und den Kontaktarm des Steuerden Normalzustand nach Einschaltung des RelaisIi? schalters CS-2 zu dem Leseverstärker (Fig. 15D) zwischen den Punkten C und D der Tabelle gesendet werden, der vier verstärkte und geformte (Fig. 16A) hinreichend verzögert wurde, um zu er- 30 negative Impulse am Leiter300 erzeugt. Diese vier möglichen, daß den Röhren des Ringes Anoden- negativen Impulse werden über den Leiter 300, den spannung zugeführt wird, noch bevor die negative Kontaktarm und den ci-Kontakt des Einweisungs-Spannung durch Öffnen der Kontakte 2i?la bis schalters RS-I sowie über den Leiter 302d des Mehr- 2 RIh (bewirkt durch die Rückkehr des Relais 2 i? leiterkabels 302 an die Eingangsröhre der Tausenderin den Normalzustand) von den ausgewählten Katho- 35 Stellenwertreihe weitergegeben, die der Eingangsden genommen wird. Alsdann werden die ausge- röhre Ea der Einer-Stellenwertreihe gleichartig ist. wählten Röhren gezündet. Durch die Verstellung des Jeder Impuls bewirkt ein Einschalten der Eingangs- »Ein-Aus«-Schalters SW-X in die »Ein«~Stellung vorrichtung, die einen positiven Impuls auf den wurde also bewirkt, daß die Röhren der yerschie- Eingangsleiter des. Ringes der Tausender-Stellenwertdenen Stellenwertreihen des Speicherwerks gezündet 40 reihe abgibt. Da der Ring in dieser Stellenwertreihe werden und dadurch -, den Betrag 00002726 im vorher auf den Wert »2« eingestellt wurde, so be-Speicherwerk einstellen... wirken die vier Arbeitsstufen des Ringes, daß sich
Nun ist das Gerät für eine Einbringung des ge- der Ring auf den Wert »6« einstellt. Die die
speicherten Betrags in das Speicherwerk bereit. Ziffer »6« darstellende Röhre leitet am Ende der
Als nächstes wird die Kupplung wirksam gemacht, +5 Eingabe. <
■ ■
so daß die zwei Umdrehungen der Trommel 15 so- Der Löschkopf 47 ist so angeordnet, daß die auf
wie die. Einstellung der Schalter RS-I, RS-2, CS-I, der Speicherspur erscheinenden magnetischen Mar-
CS-2, CS-3 und CS-4 eingeleitet werden. Dies be- kierungen nach dem Vorbeigehen am Lesekopf auswirkt,
daß der aufgespeicherte Betrag aus der gelöscht werden.
Speieherspur 23 entleert und während der ersten Um- 5° In gleicher Weise bewirken beim Vorbeigehen der
drehung der Trommel 15 in das Speicherwerk ein- Zone c der Speicherspur an dem Lesekopf 46 die
gebracht wird, und ferner, daß die neue Summe zwei auf ihm befindlichen··magnetischen Markiewährend
der zweiten Umdrehung der Trommel auf rangen, .daß Impulse1 über den Steuerschalter CS-2,
der Speicherspur 23 gespeichert wird. Diese Dreh- den Leseverstärker, den Einweisungsschalter RS-I,
bewegung der Trommel 15 kann dadurch selbsttätig 55 über dessen c-Kontakt und den Leiter 302 c des
eingeleitet werden, indem die Kupplung des An- Kabels 302 auf die Eingangsvorrichtung der
triebsmittels für die Trommel nach Freigabe des Hunderter-Stellenwertreihe abgegeben werden, da-Relais2i?
bei Punkt D (Fig. 16A) magnetisch ein- durch zwei Arbeitsschritte .des Hunderter-Ringes begerückt
wird. Im gegenwärtigen Beispiel wird die wirken und »2« zu dem vorher in dieser Stellenwert-Kupplung
jedoch durch den Stift85 (Fig. 1) bei 60 reihe eingestellten Wert»7«'hinzuaddieren. Bei BePunkt
E der Tabelle 16 A eingerückt.' ■ endigung dieses Arbeitsganges leitet die »9«-Röhre
Sobald die Trommel 15 anfängt sich zu; drehen, dieses Ringes.
wird von der ausgewählten Speicherspur23 keine So wie vorher.werden die magnetischen Markie-
Angabe abgelesen, da sich dessen Zone »x«. an der rangen, die den Wert »2« darstellen, auf der Spur
Ablesestelle vorbeibewegt, jedoch läuft der Kontakt-, 65 gelöscht.
arm des Steuerschalters CS-2 an dem zugeordneten In gleicher Weise, werden beim Vorbeigehen der
Kontakt 1 an und verbindet..· den Lese-Sehreib-Kopf Zonen b und α der Speicherspur an dem Lesekopf
46 mit dem Leseverstärker und Impulsformer, wäh- 46 fünf Impulse in. dem Ring in der Zehnerstellen-
wertreihe des Speicherwerks eingebracht, wodurch dieser Ring von dem Wert »2« auf den Wert »7«
gebracht wird. Ferner werden sechs Impulse in die vorher auf den Wert »6« eingestellte Einer-Stellenwartreihe
eingebracht. Bei Beendigung des Arbeitsganges leitet die »2«-Röhre des Einer-Ringes.
Wenn der vierte der sechs Impulse auf den Einer-Ring einwirkt, so bewirkt er, daß die »O«-Röhre gezündet
wird. Sobald dies geschehen ist, wird der Spannungsanstieg in ihrer Kathode über den Leiter
181 und den Kondensator 182 auf die Zehner-Stellenwertreihe übertragen. Dadurch wird die
Zehnerübertragung in dieser Stellenwertreihe des Speicherwerkes eingebracht und somit die Einstellung
desselben von »7« auf »8« geändert.
Sobald die Trommel ihre erste Umdrehung beendet, ist der gespeicherte Betrag 4256 in das
Speicherwerk eingebracht und zu dem vorher in diesem eingestellten Betrag 00002726 hinzuaddiert
worden. Das Speicherwerk enthält jetzt die Summe dieser Beträge, nämlich 00006982.
Im letzten Teil der ersten Umdrehung und im ersten Teil der zweiten Umdrehung der Trommel
bewegt sich beim Vorbeigehen der Zonen y und χ der Speicherspur 23 am Lesekopf, in dessen keine
Beträge von der Spur abgelesen werden, und der Kontaktarm des Steuerschalters CS-2 von seinem
Kontakt5 auf den Kontakt 6, trennt dadurch den Lese-Schreib-Kopf 46 und verbindet den Lesekopf
45 mit dem Schreibverstärker. Der Kontaktarm des Steuerschalters CS-3 läuft auf dem Kontakt 6 an und
verbindet den Lese-Schreib-Kopf 46 mit dem Schreibverstärker. Der Kontaktarm des Steuerschalters
CS-4 läuft auf seinem Kontakt 6 an, schließt einen Stromkreis vom —135-V-PoI 361 (Fi-g. 15E)
über den Leiter 362, den Schalter CS-4, den Leiter 364 (Fig. 15E, 15D und 15C) und die Wicklung
des Relais 3 R nach Erde und erregt dadurch das Relais 3 R, wodurch das Gerät für ein Ablesen der
neuen Summe im Akkumulator und für ein Speichern derselben auf der Speicherspur während der zweiten
Umdrehung der Trommel vorbereitet wird.
Wird das Relais 3 R eingeschaltet, so öffnet es den Kontakt3Rl und trennt dadurch den Leiter 129
von der Erde. Der Leiter 129 verläuft über- Gitterwiderstände zu den Steuergittern des linken Teiles
einer jeden der Eingangssteuervorrichtungen des Akkumulators. Ist der Kontakt3Rl offen, so wird
eine vom Abgriff eines Spannungsteilers (zu 4em die
zwischen dem —75-V-PoI 368 und Erde eingeschalteten
Widerstände 366 und 367 gehören) gelieferte Spannung wirksam, so daß die Übertragsteile
der verschiedenen Stellenwertreihen des Akkumulators mit Vorspannung versehen werden und infolgedessen
während der Einspeicherung keine Überträge vorgenommen werden können.
Der Kontakt 3 R 2 ist bei eingeschaltetem Relais 3 R geschlossen und schließt den Anodenspannungskreis,
der den Anoden der Steuerröhren 120 der verschiedenen Stellenwertreihen des Speicherwerkes
über den Leiter 152, den Kontakt 3 R 2, den Punkt 199 und die Leiter 198 und 196 eine Spannung von
+105 V zuführt und dadurch die Steuerröhren unter der Steuerung des Ringes zur Aufzeichnung wirksam
macht.
Da die Trommel 15 fortfährt, sich zu drehen und
die /z-Zonen der Speicherspur 23 am Lesekepf vorbeibewegt,
erzeugen die zehn magnetischen Markierungen auf dem Impulserzeugerelement 29 in dem
Kopf 45 zehn Signale, die über den Leiter 243, den Kontaktarm und den Kontakt 6 des Steuerschalters
CS-2, den Eingangsimpulsverstärker und den Kontakt h des Einweisungsschalters RS-I auf die Einbringungsvorrichtung
der höchsten Stellenwertreihe des Speicherwerkes übertragen werden. Der Ring dieser Stellenwertreihe steht auf Null, während die
die »0« darstellende Röhre leitet. Die zehn Impulse
ίο treiben den Ring durch einen vollständigen Zyklus,
und der letzte Impuls zündet die »O«-Röhre. Durch das Zünden der »O«-Röhre wird ein Impuls ausgesendet,
der die Steuerröhre 120 zündet sowie diese Röhre und die Eingangsröhre 121 wirksam macht
und dadurch eine Aufzeichnung auf der Speicherspur ermöglicht. Da es jedoch der zehnte und letzte Impuls
der von der Steuerspur gesendeten Impulsgruppe war, der die Steuerröhre zum Zünden brachte, werden
keine weiteren Impulse auf den Ring und keine
so Impulse von der Eingangsröhre auf den Schreibkopf
46 abgegeben.
Da die nächsten drei niedrigen, den Zonen g, j und e des Speicherelementes entsprechenden Stellenwertreihen
des Speicherwerkes ebenfalls auf Null stehen, sind die beim Vorbeigehen dieser Zonen an
den verschiedenen Köpfen stattfindenden Arbeitsgänge die gleichen wie die gerade für den Α-Teil erläuterten,
und keine magnetischen Punkte werden auf diesen Teilen der Speicherspur 23 aufgezeichnet.
In der nächstniedrigeren Stellenwertreihe, nämlich der Tausender-Stellenwertreihe des Speicherwerkes,
ist die die Ziffer »6« darstellende Röhre leitend. Sobald die Zonen d der Spuren 23 und 29 an ihren
jeweiligen Köpfen 45 und 46 vorbeigehen, werden zehn Impulse auf die Eingangsvorrichtung der
Tausender-Stellenwertreihe des Speicherwerkes abgegeben, die ihrerseits zehn Impulse an den Eingangsleiter dieser Stellenwertreihe weitergibt. Die ersten
vier Impulse zünden die Röhren »7«, »8«, »9« und »0«. Wird die »O«-Röhre gezündet, so zündet sie die
Steuerröhre 120 dieser Stellenwertreihe. Sobald die Steuerröhre 120 leitet, versetzt sie das Bremsgitter
ihrer zugeordneten Eingangsröhre 121 in positiven Zustand, der ausreicht, dieser Röhre zu ermöglichen,
auf die verbleibenden Impulse der am Leiter 180 befindlichen Impulsgruppe anzusprechen. Infolgedessen
zünden die letzten sechs Impulse der Gruppe nicht nur nacheinander die Röhren des Ringes
zwecks Rückführung des Ringes in seinen Anfangszustand, sondern sie bewirken auch sechs Arbeitsgänge
der Einfallröhre 121 und dadurch die Erzeugung von sechs Impulsen in deren Anode. Zu diesem
Zeitpunkt ist die Anode über den Leiter 31Oi des Kabels 310 und den <2-Kontäkt des Einweisungsschalters
RS-2 (Fig. 15D) mit dem Ausgangsimpulsverstärker
verbunden, der in Erwiderung auf jeden der sechs Impulse wirksam wird und sechs verstärkte und geformte Impulse über den Leiter 348
(Fig. 15E und 15D), den Steuerschalter CS-3, die
Leiter 349 und 242 auf den Schreibkopf 46 überträgt.
Der Schreibkopf 46 erzeugt für jeden der sechs Impulse einen magnetischen Punkt auf der
Zone d der Speicherspur 23.
Sobald die Trommel 15 in seiner zweiten Umdrehung fortfährt, werden die in den drei niedrigsten
Stellenwertreihen des Akkumulators stehenden Werte in den Zonen c, b und α der Speicherspur 23 aufgezeichnet.
Während sich die Trommel dreht, um die Zone y hinter die Ablesestellung zu bringen, wird der
Stromkreis zum Relais 3 R durch den Steuerschalter CS-4 geöffnet (s. PunktF in der Tabelle; Fig. 16B).
Wenn die Trommel seine zweite Umdrehung beendet, wird die Kupplung ausgerückt und dadurch
die Trommel angehalten. Zu diesem Zeitpunkt ist die Zahl 6982 in der ausgewählten Speicherspur 23
gespeichert worden, und zwar in Form von sechs, neun, acht und zwei magnetischen Markierungen auf
der Zone d, c, b bzw. α der Spur.
Der Akkumulator arbeitet mit der neuen Summe 00006982 weiter, wenn die Trommel stehenbleibt.
Die letzte Stufe des Arbeitsganges besteht darin, daß der »Ein-Aus«-Schalter SW-I auf »Aus« eingestellt
wird (PunktG in der Tabelle; Fig. 16B). Dadurch
wird der zum Relais Ii? führende Stromkreis geöffnet,
was dem Relais Ii? ermöglicht, in seinen Normalzustand zurückzukehren. Ferner wird der
Anodenspannungsstromkreis für die Röhren des Akkumulators geöffnet und die neue Summe auf
demselben gelöscht.
Nun ist das Gerät für weitere Additions- oder Subtraktionsarbeitsgänge bereit.
Ein Maschinengang, bei dem ein neuer Betrag von dem gespeicherten Betrag subtrahiert werden soll, ist
dem soeben beschriebenen Arbeitsgang zum Addieren von Beträgen ähnlich. Als Beispiel wird folgende
Rechenaufgabe gewählt: die Zahl 2763 soll von einem gespeicherten Betrag 4624 subtrahiert werden.
Bei der Vorbereitung des Subtraktionsarbeitsganges ist die Verschiebung des Ablese- und Aufzeichnungskopfes
46 sowie des Löschkopfes 47 in die Bahn der den gespeicherten Betrag 4624 aufweisenden
Speicherspur sowie das Einstellen der Betragseinbringungssteuerschalter SW-3 auf den zu
subtrahierenden Betrag 00002763 ebenso wie bei dem beschriebenen Additionsarbeitsgang, jedoch
wird in diesem Fall der Addieren-Subtrahieren-Schalter SW-2 aus Subtrahieren eingestellt.
Alsdann wird der »Ein-Ause-Schalter SW-I auf
»Ein« eingestellt, wodurch die Relais 2 R und Ii? eingeschaltet werden, um den gewünschten einen
Betrag im Akkumulator voreinzustellen. Bei dem Subtraktionsarbeitsgang wird jedoch das Neuner-Komplement,
nämlich 99997236, des in den Betrageinbringungssteuerschaltern stehenden Betrages in
dem Akkumulator voreingestellt. Außerdem wird ein Wert »1« nach der Voreinstellung des Neuner-Komplementes
und vor Beginn der Drehung der Trommel in die Einer-Stellenwertreihe des Akkumulators
eingebracht. Das Mittel zum Einbringen des Komplements und zum Addieren des Wertes »1«
wird nun erläutert.
Ist der Addieren-Subtrahieren-Schalter in der Subtrahierenstellung, so verbindet er von den Kontakten
2Ria bis 2RIh des Relais 2i? verlaufende
Leiter, z.B. 231a, mit Leitern 187a bis 187h des
Mehrleiterkabels 187, die zu dem Subtrahierteil der entsprechenden Betrageinbringungssteuerschalter verlaufen.
Jeder der zu diesem Teil eines jeden Schalters gehörenden Statorkontakte ist mit der Kathode der
Röhre des Ringes verbunden, die jene Ziffer darstellt, welche das Neuner-Komplement des durch den
Statorkontakt dargestellten Betrages ist. Demzufolge werden, wenn die Relais 2i? und Ii? nach der Einstellung
des »Ein-Aus«-Schalters auf »Aus« eingeschaltet worden sind und den zifferndarstellenden
Röhren Anodenspannung zugeführt wird, jene Röhren in den verschiedenen Stellenwertringen gezündet,
die dem Neuner-Komplement, nämlich 99997236, des auf den Betrageinbringungsschaltern SW-3a,
SW-3 b usw. eingestellten Betrages entsprechen. Durch dieses Zünden wird der Akkumulator auf den
genannten Komplementärbetrag voreingestellt.
Bei einem Subtraktionsarbeitsgang ermöglicht der Teil 375 des Addieren-Subtrahieren-Schalters SW-2
(Fig. 15C) dem Relais 4i?, wirksam zu werden und
den Wert »1« in die niedrigste Stellenwertreihe des Akkumulators einzubringen. Der Stromkreis für das
Relais 4i? verläuft von dem Punkt 220 über den Leiter 376, den Teil 375 des auf Subtrahieren eingestellten
Addieren-Subtrahieren-Schalters SW-2, den den Leiter 377, den Kontakt Ii? 4, den Leiter 378,
den Kontakt 2 i? 3 und über die Wicklung des Relais 4i? zur Erde. Das Relais 4i? ist durch einen Widerstand
mit einem Kondensator in Reihe geschaltet. Dieser Stromkreis wird geschlossen, wenn das Relais
2i? in seinen Normalzustand zurückkehrt und den Kontakt 2 i? 3 schließt, nachdem das Relais Ii? eingeschaltet
worden ist und den Kontakt Ii? 4 (PunktD in der Tabelle; Fig. 16A) geschlossen hat.
Dadurch wird das Relais 4i? eingeschaltet, der Kontakt
4 i?l geöffnet und der Kontakt 4 i? 2 geschlossen.
Ist der Kontakt 4i?2 geschlossen, so wird eine Spannung von +200 V von dem Leiter 126 über den
Leiter 380 auf eine Seite eines Kondensators 381 geleitet. Die andere Seite des Kondensators 381 ist
über einen Punkt 382 und einen Widerstand 383 geerdet. Durch das Schließen des Kontaktes 4 i? 2 wird
bewirkt, daß bei Punkt 382 ein positiver Impuls auftritt, der über einen Leiter 384 (Fig. 15C und 15A)
und einen Kondensator 385 auf das Steuergitter des linken Teiles 122 der Eingangsröhre Ea der Einer-Stellenwertreihe
übertragen wird, wodurch dieser linke Teil leitend wird, einen negativen Impuls auf
den rechten Teil überträgt und dadurch ein Leiten in dem rechten Teil verhindert. Dies wiederum bewirkt,
daß am Leiter 180 ein positiver Impuls erzeugt wird, der die Röhre »7« zündet, wodurch der Wert »1«
in diese Stellenwertreihe eingebracht wird.
Da nun das Neuner-Komplement im Akkumulator voreingestellt und der Wert »1« zu diesem dazuaddiert
worden ist, ist das Gerät für den nächsten Arbeitsgang bereit. Dieser nächste Arbeitsgang besteht
im Wirksammachen der Kupplung zwecks Einleitens der zwei Umdrehungen der Trommel. Während
der zwei Umdrehungen der Trommel gleichen die Arbeitsgänge den erläuterten Arbeitsgängen der
Addition. Der gespeicherte Betrag 4624 wird während der ersten Umdrehung der Trommel von der
ausgewählten Speicherspur abgelesen und in die richtigen Stellenwertreihen des Akkumulators eingebracht,
d.h. zu dem Betrag99997237 hinzuaddiert, so daß die neue Summe 00001861 ist. Während der
zweiten Umdrehung der Trommel wird die neue Summe aus dem Akkumulator abgelesen und auf der
Speicherspur gespeichert.
Am Ende des Arbeitsganges der Trommel wird der »Ein-Aus«-Schalter SW-I wieder auf »Aus« eingestellt,
so daß das Relais Ii? in seinen Normalzustand zurückkehrt und die Anodenspannung von
den Ringen des Akkumulators genommen wird. Ferner wird das Relais 4i? ausgeschaltet, wodurch sich
der Kontakt 4 i?l wieder schließt und den Kondensator 381 entlädt.
Das Gerät ist nun für einen weiteren Arbeitsgang bereit.
Der Arbeitsgang, bei welchem der auf irgendeiner Speicherspur gespeicherte Betrag festgestellt wird,
gleicht dem bereits beschriebenen Additionsarbeitsgang. Der Lese-Schreib-Kopf 46 sowie der Löschkopf
47 werden in die Bahn der Speicherspur gebracht, der Addieren-Subtrahieren-Schalter SW-2
auf Addieren, die von Hand bedienbaren Betragseinbringungssteuerschalter SW-3 auf 00 000 000 und
der »Ein-Aus«-Schalter SW-I auf »Ein« eingestellt, so daß der Akkumulator in jeder Stellenwertreihe auf
Null voreingestellt ist. Alsdann wird die Kupplung zwecks Einleitung der zwei Umdrehungen der Trommel
ausgelöst. Während der ersten Umdrehung der Trommel wird der auf der ausgewählten Speicherspur
gespeicherte Betrag in die richtigen Stellenwertreihen des Akkumulators eingebracht und von dem
Speicherelement gelöscht. Der bei Beendigung der ersten Umdrehung der Trommel in dem Akkumu- ao
lator stehende Betrag ist der gespeicherte Betrag, der der von den Anzeigelampen 190 der verschiedenen
Stellenwertreihen ablesbar ist. Während der zweiten Umdrehung der Trommel wird der im Akkumulator
stehende Betrag wieder auf der Speicherspur aufgezeichnet. Nachdem die Trommel seine zweite Umdrehung
beendet hat und der auf den Akkumulator übertragene Betrag festgestellt worden ist, kann der
»Ein-Aus«-Schalter SW-I auf »Aus« eingestellt werden, wodurch dieser Betrag aus dem Akkumulator
entleert wird.
Der auf irgendeiner Speicherspur gespeicherte Betrag kann dadurch gelöscht werden, indem der
Lese-Schreib-Kopf 46 sowie der Löschkopf 47 in Wirkverbindung mit der Speicherspur gebracht werden
und die Kupplung ohne ein Verstellen des »Ein-Aus«-Schalters auf »Ein« zwecks Wirksammachung
des Akkumulators ausgelöst wird. Der gespeicherte Betrag wird bei der ersten Umdrehung der Trommel
abgelesen und gelöscht, jedoch wird der Akkümülator durch die Signale nicht in Gang gesetzt, so daß
sich am Ende der ersten Umdrehung der Trommel auch kein Betrag in ihm befindet. Bei der zweiten
Umdrehung der Trommel üben die Gruppen der zehn Impulse auf den Akkumulator keine Wirkung
aus, so daß die Steuer- und Eingangsröhren 120 und 121 der verschiedenen Stellenwertreihen nicht wirksam
gemacht und deshalb keine Markierungen auf der Speicherspur registriert werden.
Claims (19)
1. Speichereinrichtung an Buchungsmaschinen mit mehreren nicht rechenfähigen Speichern,
dadurch gekennzeichnet, daß bei einer im Start-Stop-Betrieb arbeitenden Magnettrommel
jede Spur ein Speicherwerk darstellt, daß zur Änderung eines gespeicherten Wertes um eine
im Akkumulator eingestellte Zahl die Entnahme des Speicherinhaltes aus der Spur und die Änderung
des Wertes während der ersten Trommel-Umdrehung erfolgt und daß während einer zweiten
Umdrehung der Trommel der neue Wert wieder in die gleiche Spur eingeschrieben wird.
2. Speichereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Trommelümdrehung
immer von der gleichen Nullstellung ausgeht, die die Trommel in der Stoplage einnimmt.
3. Speichereinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ziffern jeder
Zahl jeweils wertstellenweise nacheinander in einer Spur der Trommel aufgezeichnet sind
und nacheinander dem Akkumulator zugeführt werden.
4. Speichereinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführung
der Zahl zum Akkumulator über einen der Trommel fest zugeordneten ersten Verteiler
(RS-I) erfolgt.
5. Speichereinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Verteiler
(RS-I) die Ziffern der Zahl wertstellenrichtig den den einzelnen Stellen der Zahl zugeordneten
Stufen des Akkumulators zuführt.
6. Speichereinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß in einer Sonderspur (29) durch Markierpunkte festgelegt ist, an welchen Punkten
der Trommel Wertmarkierungen aufgezeichnet sein können.
7. Speichereinrichtung nach den Ansprüchen 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß während der
zweiten Trommelumdrehung die Markierpunkte der Sonderspur (29) nacheinnder abgelesen und
die erzeugten Markierimpulse vom ersten Verteiler (RS-I) an den Akkumulator angelegt
werden.
8. Speichereinrichtung nach den Ansprüchen 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein der
Trommel fest zugeordneter zweiter Verteiler (RS-2) die während des Anlegens der Markierimpulse
vom Akkumulator abgegebenen Ziffernimpulse wertstellenrichtig auf die Datenspur (23)
der Trommel aufzeichnet.
9. Speichereinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß ein synchron mit der Trommel arbeitender Schalter (CS-2) während der ersten
Trommelumdrehung die Ablesung der Ziffernimpulse von der Trommel und deren Anlegen an
den Akkumulator (Fig. 15A, 15B) und während der zweiten Trommelumdrehung das Anlegen
der Markierimpulse an den Akkumulator (Fig. 15A, 15B) steuert.
10. Speichereinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
ein zweiter synchron mit der Trommel arbeitender Schalter (CS-4) während der zweiten Trommelumdrehung
den Akkumulator (Fig. 15A, 15 B) mit dem zweiten Verteiler (RS-2) verbindet
und ein dritter ebensolcher Schalter (CS-3) die Übertragung der vom zweiten Verteiler (RS-2)
kommenden Resultatziffernimpulse auf die Trommel steuert.
11. Speichereinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Anspüche, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Ziffer durch eine dem Ziffernwert entsprechende Anzahl von Markierungen
dargestellt wird und daß für jede Wertstelle in der Sonderspur (29) eine der Basis des
verwendeten Zahlensystems entsprechende Anzahl von Markierungen vorgesehen ist.
12. Speichereinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, bei dem jede
Akkumulatorstelle aus einem Ring mit einer der Basis des verwendeten Zahlensystems entspre-
chenden Anzahl Stufen besteht, von denen nur jeweils
eine aktiv ist, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Ring aus seiner Voreinstellung um die Anzahl
der von der Trommel abgelesenen Ziffernimpulse weitergeschaltet und gegebenenfalls ein
Übertrag an die nächste Akkumulatorstelle abgegeben wird und daß beim Anlegen der Markierimpulse
ein Rückschalten des Ringes auf Null eine Gatteranordnung (120, 121) öffnet, die die restlichen,
dem Wert der Ziffer entsprechenden Markierimpulse als Resiutatziffernimpulse zum zweiten
Verteiler (RS-2) durchläßt.
13. Speichereinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß
die genannte Gatteranordnung (120, 121) während der ersten Umdrehung der Trommel immer
geschlossen bleibt und daß bei der zweiten Umdrehung die Übertragswege zwischen den einzelnen
Akkumulatorstellen unterbrochen und die Gatteranordnung (120, 121) über den genannten
zweiten Schalter (CS-4) vorbereitet wird.
14. Speichereinrichtung nach Anspruch 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß als erste
(RS-I) und zweiter Verteiler (RS-2) Drehschalter verwendet werden, deren Schleifkontakte auf der
Trommelachse (16) befestigt sind.
15. Speichereinrichtung nach Anspruch 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß die drei
Schalter (CS-2, CS-3, CS-A) aus drei Ebenen eines Drehschalters bestehen, dessen Schleifkontakte
mit der halben Drehzahl der Trommel (15) umlaufen.
16. Speichereinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einstellung der Zahl in den Akkumulator (Fig. 15A, 15B) über für jede
Akkumulatorstelle vorgesehene erste Drehschalter (SW-2>a bis SW-3K) mit zwei Ebenen erfolgt,
von denen die Kontakte der einen für die Addition der einzustellenden Zahl zu der auf der
Trommel gespeicherten Zahl mit den den Ziffern entsprechenden Stufen jeder Akkumulatorstelle
und die Kontakte der anderen Ebene für Subtraktion der einzustellenden Zahl von der auf der
Trommel gespeicherten mit den dem Neunerkomplement der Ziffern entsprechenden Stufen
jeder Akkumulatorstelle verbunden sind und für die Subtraktion ein durch einen Schalter (4Rl-
4R2) erzeugter »Hüchtige-Eins«-Impuls in die
Einer-Akkumulatorstelle eingebracht wird, und daß über einen weiteren Drehschalter (SW-2) für
Addition die einen und für Subtraktion die anderen Ebenen aller genannten ersten Drehschalter
(SW-3a bis SWi K) wirksam gemacht werden.
17. Speichereinrichtung, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf
der Trommel (15) die Datenspuren (23) und die Sonderspur (29) in Form von parallel in Führungsnuten
(20, 21, 22) laufenden magnetisierbaren Drähten vorgesehen sind.
18. Speichereinrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß ein einziger Draht,
der mehrmals um die Trommel (15) gewunden ist, alle Datenspuren (23) und die Sonderspur
(29) darstellt, die voneinander durch einen quer über die Trommel verlaufenden Schlitz (25) abgegrenzt
werden und der Draht über dem Schlitz von einer Spur zur anderen versetzt ist.
19. Speichereinrichtung nach Anspruch 17 und 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsnuten gleichzeitig zur Führung der Magnetköpfe
dienen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 461412;
Buch von C. W. Tompkins, J. H. Wakelin und W. W. Stifler, »High-Speed Computing Devices,
Mc. Graw Hill Book Comp. Inc., New York— Toronto—London, 1950, S. 45 bis 49, 184 und 185,
325;
»Zeitschrift für angewandte Mathematik und Mechanik«, 31, 1951, H. 1/2, S. 2, 6 bis 9;
Zeitschrift »Das Elektron«, 4, 1950, Nr. 3, S. 91;
Zeitschrift »Mathematical Tables and other Aids to Computation«, 1950, S. 31 bis 39.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
409 727/354 11.64 © Bundesdruckerei Berlin
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