DE1201592B - Anordnung zur Kontrolle des Druckvorgangs einer Druckvorrichtung mit sich staendig drehender Typentrommel - Google Patents
Anordnung zur Kontrolle des Druckvorgangs einer Druckvorrichtung mit sich staendig drehender TypentrommelInfo
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- DE1201592B DE1201592B DEC24359A DEC0024359A DE1201592B DE 1201592 B DE1201592 B DE 1201592B DE C24359 A DEC24359 A DE C24359A DE C0024359 A DEC0024359 A DE C0024359A DE 1201592 B DE1201592 B DE 1201592B
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
G 06k
Deutsche KL: 43 a - 41/03
Nummer: 1 201 592
Aktenzeichen: C 24359IX c/43 a
Anmeldetag: 13. Juni 1961
Auslegetag: 23. September 1965
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Kontrolle des Druckvorganges einer Druckeinrichtung
mit sich ständig drehender Typentrommel in Form gleichartiger, nebeneinanderliegender
Typenräder, deren Typen während jedes Umlaufs in aufeinanderfolgenden Druckzyklen nacheinander vor
einer Reihe von Druckhämmern vorbeigehen, von denen jeder mit einem der Typenräder zusammenwirkt,
einem Speicher, in welchem alle während eines Umlaufs der Typentrommel abzudruckenden Schriftzeichen
in verschlüsselter Form gespeichert sind, einer Anordnung, die im Verlauf jedes Druckzyklus
sämtliche gespeicherten Schriftzeichen der Reihe nach aus dem Speicher entnimmt und wieder in den
Speicher eingibt, einer Vergleichsanordnung, welche die aus dem Speicher entnommenen Schriftzeichen
überprüft und bei Feststellung einer Übereinstimmung mit den in diesem Druckzyklus vor den Druckhämmern
vorbeigehenden Typen das Anschlagen des betreffenden Druckhammers auslöst, und mit einer
Wandleranordnung, die für jeden tatsächlich angeschlagenen Druckhammer ein Signal abgibt.
Die elektronische Steuerung des Drucks erfolgt bei einer solchen Druckvorrichtung nach folgendem
Prinzip: Die Typentrommel treibt bei ihrer Drehbewegung eine Codegeneratortrommel an, die in
einem geeigneten Abnehmer ebenso viele in dem verwendeten Code verschlüsselte Schriftzeichen erzeugen
kann, wie die Typentrommel Schriftzeichentypen trägt. Dieser Generator kann aus einer Anordnung
von Zahnrädern bestehen, deren Zahl gleich der Zahl der Binärstellen eines Schriftzeichens ist;
der Abnehmer besteht dann aus der gleichen Zahl von Magnetköpfen, die jeweils zwei Wicklungen
tragen, nämlich eine Erregerwicklung und eine Ankerwicklung, so daß beim Vorbeigang eines
Zahnes vor dem Luftspalt des Magnetkreises dessen magnetischer Widerstand geändert wird; eine Binärziffer
»1« oder eine Binärziffer »0« entspricht dem Vorhandensein bzw. dem Fehlen eines Zahnes an
dem Zahnrad. Der Generator kann auch aus einer Trommel mit magnetischen Markierungen bestehen,
wobei dann der Abnehmer aus Abtastmagnetköpfen zusammengesetzt ist. Die Anordnung der Zähne oder
Markierungen am Umfang der Trommel erfolgt in der Weise, daß das verschlüsselte Schriftzeichen in
dem Abnehmer etwas vor dem Zeitpunkt erzeugt wird, in dem die entsprechende Drucktype vor den
Druckhämmern erscheint. Mit den Abnehmerwicklungen sind geeignete Verstärker verbunden.
Vor dem Abdruck einer Zeile sind alle Schriftzeichen der gleichen Zeile in verschlüsselter Form in
Anordnung zur Kontrolle des Druckvorgangs
einer Druckvorrichtung mit sich ständig drehender Typentrommel
einer Druckvorrichtung mit sich ständig drehender Typentrommel
Anmelder:
Compagnie des Machines Bull, Paris
Vertreter:
Vertreter:
ίο Dipl.-Ing. E. Prinz und Dr. G. Hauser,
Patentanwälte,
München-Pasing, Ernsbergerstr. 19
Patentanwälte,
München-Pasing, Ernsbergerstr. 19
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 14. Juni 1960 (829 898)
einem Speicher gespeichert worden, der für jede Druckstelle eine Adresse aufweist.
Das von dem Codegenerator erzeugte Schriftzeichen wird in ein Register eingeschrieben und
nacheinander mit jedem der Schriftzeichen verglichen, die der Reihe nach aus dem zuvor erwähnten
Speicher entnommen werden. Wenn eine Identität zwischen den miteinander verglichenen Codekombinationen
besteht, wird von der Vergleichsschaltung ein Signal abgegeben, das eine Stelle eines
Zwischenregisters erregt, das für jede Druckstelle eine Speicherstelle hat. Wenn sämtliche Schriftzeichen
der Zeile mit dem von dem Codegenerator erzeugten Schriftzeichen verglichen worden sind,
können auf diese Weise mehrere Speicherstellen des Zwischenregisters erregt worden sein, die dann den
Druckhämmern einen Impuls zuführen, so daß das Schriftzeichen in jeder der entsprechenden Druckstellen
der Zeile gedruckt wird.
Der Zyklus setzt sich fort. Jedes von der Codegeneratortrommel abgegebene Schriftzeichen wird auf diese Weise mit den Schriftzeichen der Zeile verglichen, so daß schließlich die gesamte Zeile am Ende des Zyklus abgedruckt ist.
Der Zyklus setzt sich fort. Jedes von der Codegeneratortrommel abgegebene Schriftzeichen wird auf diese Weise mit den Schriftzeichen der Zeile verglichen, so daß schließlich die gesamte Zeile am Ende des Zyklus abgedruckt ist.
Die folgende Zeile wird dann in den adressierbaren Speicher eingebracht, und der Abdruck dieser
Zeile wird nach dem gleichen Verfahren durchgeführt.
Bei einer bekannten Druckeinrichtung ähnlicher Art ist jedem Druckhammer ein Prüfthyratron zugeordnet,
das die Abgabe eines Betätigungsimpulses zu dem den Druckhammer betätigenden Elektromagnet
prüft. Es besteht hierbei keine Möglichkeit,
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zu prüfen, ob der Druckhammer tatsächlich an- Druckhämmer tatsächlich angeschlagen worden sind,
geschlagen worden ist, geschweige denn, ob er das Das Ergebnis dieses zweiten Vergleichs zeigt also
richtige Schriftzeichen abgedruckt hat. unmittelbar, ob die richtigen Schriftzeichen tatsäch-
Es ist andererseits eine Druckeinrichtung dieser lieh auf dem Papier stehen.
Art bekannt, bei der jeder betätigte Druckhammer S Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an
mit Hilfe einer induktiven Wandleranordnung ein Hand der Zeichnung erläutert. Darin zeigt
Signal erzeugt. Diese Maßnahme läßt zwar er- F i g. 1 ein Blockschaltbild einer elektronisch gekennen, ob der Druckhammer tatsächlich betätigt steuerten Druckmaschine,
Signal erzeugt. Diese Maßnahme läßt zwar er- F i g. 1 ein Blockschaltbild einer elektronisch gekennen, ob der Druckhammer tatsächlich betätigt steuerten Druckmaschine,
worden ist, aber nicht, ob er das richtige Schrift- Fig.2 und 3 ein Blockschaltbild der Druckzeichen
abgedruckt hat. io maschine mit den erfindungsgemäßen Kontroll-
Bei einer früher vorgeschlagenen Druckeinrich- anordnungen,
tung, bei der eine Typenkette an Stelle einer Typen- F i g. 4 eine Übersicht über die Anordnung der
trommel verwendet wird, sind außer einer Kern- F i g. 2 und 3,
matrix für die Speicherung der zu druckenden Daten Fig. 5 ein Schema des Aufbaus eines Druck-
noch vier Kernmatrizes zur Prüfung der Druckvor- 15 zyklus und
gänge vorgesehen. Eine dieser Prüfmatrizes dient zur F i g. 6 die zeitliche Verteilung der verschiedenen
Prüfung des Hammeranschlags; sie enthält für jede Druck- und Kontrollvorgänge im Verlauf von fünf
Druckstelle einen Ringkern, der in einen bestimmten aufeinanderfolgenden Zyklen.
Zustand gebracht wird, wenn eine Hammer-An- Fig.! zeigt bei 1 die Typentrommel, bei 2 den triebseinrichtung für die entsprechende Druckstelle 20 Codegenerator, bei 3 den Schriftzeichenspeicher, bei erregt worden ist. Die Markierung eines Kerns in 4 die Wählschaltungen des Speichers, bei 5 die Eindieser Prüfmatrix ist jedoch kein Beweis dafür, daß sehreibeschaltungen des Speichers, bei 6 die Lesean dieser Druckstelle auch tatsächlich ein Abdruck schaltungen des Speichers, bei 7 das Eingangsregierfolgt ist, denn infolge einer Störung elektrischer ster für die Schriftzeichen, bei 8 das Ausgangsregister oder mechanischer Art kann es vorkommen, daß der 25 des Speichers mit der Kapazität eines Schriftzeichens, entsprechende Hammer nicht angetrieben wird, ob- bei 9 das Register, in dem das vom Codegenerator wohl seine Hammer-Antriebseinrichtung erregt wor- kommende Schriftzeichen gespeichert wird und das den ist. Demzufolge kann mit dieser Prüfmatrix die gleiche Kapazität wie das Register 8 hat, bei 10 nicht geprüft werden, ob alle gewünschten Hämmer die Vergleichsschaltung, in der die von den Retatsächlich gegen das Papier angeschlagen worden 30 gistern 8 und 9 kommenden Schriftzeichen versind, glichen werden, bei 11 ein Register mit einhundert-
Zustand gebracht wird, wenn eine Hammer-An- Fig.! zeigt bei 1 die Typentrommel, bei 2 den triebseinrichtung für die entsprechende Druckstelle 20 Codegenerator, bei 3 den Schriftzeichenspeicher, bei erregt worden ist. Die Markierung eines Kerns in 4 die Wählschaltungen des Speichers, bei 5 die Eindieser Prüfmatrix ist jedoch kein Beweis dafür, daß sehreibeschaltungen des Speichers, bei 6 die Lesean dieser Druckstelle auch tatsächlich ein Abdruck schaltungen des Speichers, bei 7 das Eingangsregierfolgt ist, denn infolge einer Störung elektrischer ster für die Schriftzeichen, bei 8 das Ausgangsregister oder mechanischer Art kann es vorkommen, daß der 25 des Speichers mit der Kapazität eines Schriftzeichens, entsprechende Hammer nicht angetrieben wird, ob- bei 9 das Register, in dem das vom Codegenerator wohl seine Hammer-Antriebseinrichtung erregt wor- kommende Schriftzeichen gespeichert wird und das den ist. Demzufolge kann mit dieser Prüfmatrix die gleiche Kapazität wie das Register 8 hat, bei 10 nicht geprüft werden, ob alle gewünschten Hämmer die Vergleichsschaltung, in der die von den Retatsächlich gegen das Papier angeschlagen worden 30 gistern 8 und 9 kommenden Schriftzeichen versind, glichen werden, bei 11 ein Register mit einhundert-
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zu- zwanzig Stellen, die aus einhundertzwanzig Speichergrunde,
bei einer Druckeinrichtung der eingangs an- elementen bestehen, von denen jeweils eines in den
gegebenen Art eine Prüfmöglichkeit zu schaffen, mit Zustand 1 gebracht wird, wenn in der Vergleichsder
sowohl überprüft werden kann, ob an einer be- 35 schaltung 10 eine Gleichheit festgestellt wird, bei 12
stimmten Druckstelle ein Abdruck erfolgt ist, als die einhundertzwanzig Anordnungen zur Erregung
auch, ob das richtige Zeichen abgedruckt worden ist. der Steuervorrichtungen für die Druckhammer, bei
Nach der Erfindung wird dies erreicht durch ein 13 die Anschlagvorrichtung und bei 14 eine elektro-Register,
das für jeden Druckhammer eine Speicher- nische Uhr, die von einem drehfest mit der Typenstelle
enthält und alle während eines Druckzyklus 40 trommel verbundenen Zahnrad gesteuert wird,
von der Wandleranordnung abgegebenen Signale an Der Verbindungskanal 15 verbindet die Schaltunden entsprechenden Stellen speichert, eine zweite gen der Druckmaschine mit dem elektronischen Vergleichsanordnung, die mit einer der mechani- Rechengerät. Die Schriftzeichen werden in verschen Betätigung der Druckhammer entsprechenden schlüsselter Form zugeführt. Die Verbindung kann Verzögerung die aus dem Speicher entnommenen 45 serienmäßig oder für jedes Schriftzeichen parallel Schriftzeichen mit den Typen vergleicht, die in dem erfolgen, ohne daß die Wirkungsweise der Druckbetreffenden Druckzyklus vor den Druckhämmern maschine dadurch beeinflußt wird; die Schriftzeichen vorbeigegangen sind, und bei Feststellung einer der gleichen Zeile werden nacheinander zugeführt. Übereinstimmung ein Signal abgibt, und durch eine Das Arbeitsprinzip der Druckmaschine läßt sich logische Schaltung, die einerseits die Ausgangs- 50 nun in Fig. 1 verfolgen: Alle Schriftzeichen einer signale der zweiten Vergleichsanordnung und an- Zeile werden einzeln dem Register 7 zugeführt, das dererseits der Reihe nach die im Register gespeicher- sie zu den Einschreibeschaltungen 5 des Speichers 3 ten Signale synchron mit der Zuführung der aus dem schickt; das erste Schriftzeichen wird in die Zelle Speicher entnommenen Schriftzeichen zu der zweiten mit der Adresse 1 eingeschrieben, das zweite Schrift-Vergleichsanordnung empfängt und bei gleichzeiti- 55 zeichen in die Zelle mit der Adresse 2 usw. Die Ausgem Vorhandensein der beiden Signale die Markie- wahl der Zellen erfolgt durch die Schaltung 4, in der rung einer zusätzlichen Stelle in der verschlüsselten die Speicheradresse bei jeder Eingabe eines Schrift-Darstellung des Schriftzeichens bei der Wiederein- zeichens um eine Einheit erhöht wird. Wenn der gäbe in den Speicher bewirkt. ganze Speicher gefüllt ist, steht die Typentrommel 1
von der Wandleranordnung abgegebenen Signale an Der Verbindungskanal 15 verbindet die Schaltunden entsprechenden Stellen speichert, eine zweite gen der Druckmaschine mit dem elektronischen Vergleichsanordnung, die mit einer der mechani- Rechengerät. Die Schriftzeichen werden in verschen Betätigung der Druckhammer entsprechenden schlüsselter Form zugeführt. Die Verbindung kann Verzögerung die aus dem Speicher entnommenen 45 serienmäßig oder für jedes Schriftzeichen parallel Schriftzeichen mit den Typen vergleicht, die in dem erfolgen, ohne daß die Wirkungsweise der Druckbetreffenden Druckzyklus vor den Druckhämmern maschine dadurch beeinflußt wird; die Schriftzeichen vorbeigegangen sind, und bei Feststellung einer der gleichen Zeile werden nacheinander zugeführt. Übereinstimmung ein Signal abgibt, und durch eine Das Arbeitsprinzip der Druckmaschine läßt sich logische Schaltung, die einerseits die Ausgangs- 50 nun in Fig. 1 verfolgen: Alle Schriftzeichen einer signale der zweiten Vergleichsanordnung und an- Zeile werden einzeln dem Register 7 zugeführt, das dererseits der Reihe nach die im Register gespeicher- sie zu den Einschreibeschaltungen 5 des Speichers 3 ten Signale synchron mit der Zuführung der aus dem schickt; das erste Schriftzeichen wird in die Zelle Speicher entnommenen Schriftzeichen zu der zweiten mit der Adresse 1 eingeschrieben, das zweite Schrift-Vergleichsanordnung empfängt und bei gleichzeiti- 55 zeichen in die Zelle mit der Adresse 2 usw. Die Ausgem Vorhandensein der beiden Signale die Markie- wahl der Zellen erfolgt durch die Schaltung 4, in der rung einer zusätzlichen Stelle in der verschlüsselten die Speicheradresse bei jeder Eingabe eines Schrift-Darstellung des Schriftzeichens bei der Wiederein- zeichens um eine Einheit erhöht wird. Wenn der gäbe in den Speicher bewirkt. ganze Speicher gefüllt ist, steht die Typentrommel 1
Die erfindungsgemäße Anordnung ergibt die Wir- 60 bei ihrer Drehbewegung gerade so, daß das erste
kung, daß die von den Wandleranordnungen der in verschlüsselte Schriftzeichen durch den Codegeneraeinem
Druckzyklus angeschlagenen Druckhämmer tor 2 erzeugt und in das Schriftzeichenregister 9 einabgegebenen
Signale in einem Register gespeichert gebracht wird. Nun erfolgt eine neue Auswahl im
werden und daß in einem späteren Druckzyklus, in Speicher 3 von dem ersten Schriftzeichen an, das
dem ja wieder sämtliche Schriftzeichen aus dem 65 durch die Leseschaltungen 6 entnommen und in das
Speicher entnommen werden, ein erneuter Vergleich Register 8 eingebracht wird. Die in die Register 8
durchgeführt wird, der dann unmittelbar erkennen und 9 eingeschriebenen Schriftzeichen werden in der
läßt, ob in dem früheren Druckzyklus die richtigen Vergleichsschaltung 10 verglichen. Wenn eine Iden-
5 6
tität besteht, wird ein Ausgangssignal abgegeben, Richtigkeit des Abdrucks erforderlichen Kontrollen
das eine Binärziffer 1 in die erste Stelle des Registers durchführen. Zu diesem Zweck wird auf F i g. 2
11 einschreibt. Das Schriftzeichen wird dann erneut und 3 Bezug genommen, in der die bereits im Zu-
in den Speicher eingebracht. Dann setzt sich die Aus- sammenhang mit F i g. 1 erläuterten Organe noch ·
wahl im Speicher fort, wodurch das zweite, dritte ... 5 mais dargestellt sind.
einhundertzwanzigste Schriftzeichen nacheinander Zu diesen Organen sind nun noch folgende Anaus
dem Speicher entnommen werden, in das Ordnungen hinzugefügt: bei 20 eine Kontrollver-Register
8 eingebracht und in der Vergleichsschal- gleichsschaltung, deren Aufbau demjenigen der Vertung
10 mit dem gleichen verschlüsselten Schrift- gleichsschaltung 10 entspricht, bei 21 ein Register
zeichen verglichen werden, wobei jedesmal bei Fest- io für das verschlüsselte Schriftzeichen, das dem Restellung
einer Identität die entsprechende Stelle des gister 9 entspricht, bei 22 eine Verzögerungsschal-Registers
11 markiert wird. Wenn die einhundert- tung, die zwischen die Register 9 und 21 eingefügt
zwanzig Schriftzeichen auf diese Weise überprüft ist, bei 23 ein Satz von einhundertzwanzig Wandworden
sind, ist eine gewisse Zahl von Stellen des lern, die den Anschlagvorrichtungen zugeordnet sind,
Registers 11 in den Zustand 1 gebracht worden. 15 bei 24 ein Register mit einhundertzwanzig Speicher-Gleichzeitig
ist die erste Type der Typenräder, die stellen, die mit den Wandlern 23 verbunden sind, bei
gegenüber dem verschlüsselten Schriftzeichen des 25 ein einstelliges Zwischenregister, das den Inhalt
Codegenerators geringfügig verzögert ist, vor die einer der Speicherstellen des Registers 24 speichert,
Druckhämmer gebracht worden; ein »Druckbefehl« bei 26 eine Paritätsprüfschaltung, bei 27 eine Bewird
von der drehfest mit der Trommel verbundenen ao dingungsschaltung, bei 28 eine Modifizierschaltung
Uhr 14 abgegeben, wodurch der Inhalt des Registers für die siebte und die achte Stelle der verschlüssel-11
in Form von elektrischen Impulsen den Druck- ten Schriftzeichendarstellungen und bei 29 eine
Steueranordnungen 12 zugeführt wird, welche die auf Analysatorschaltung für die achte Stelle der verdie
Druckhammer einwirkenden Elektromagnete der schlüsselten Schriftzeichendarstellungen.
Vorrichtung 13 nur in den Stellen erregen, in denen 25 In diesen Figuren sind ferner die allgemeinen das erste Schriftzeichen gedruckt werden soll. Dann Steuerschaltungen 30 für die Druckvorrichtung, das wird das zweite Schriftzeichen durch den Code- Befehlsregister 31, der Befehlsentschlüßler 32 und generator erzeugt und im Register 9 gespeichert. Der die Steuerschaltungen 33 für den Papiersprung dar-Speicher 3 wird erneut vollständig abgelesen, wobei gestellt.
Vorrichtung 13 nur in den Stellen erregen, in denen 25 In diesen Figuren sind ferner die allgemeinen das erste Schriftzeichen gedruckt werden soll. Dann Steuerschaltungen 30 für die Druckvorrichtung, das wird das zweite Schriftzeichen durch den Code- Befehlsregister 31, der Befehlsentschlüßler 32 und generator erzeugt und im Register 9 gespeichert. Der die Steuerschaltungen 33 für den Papiersprung dar-Speicher 3 wird erneut vollständig abgelesen, wobei gestellt.
jedes Schriftzeichen mit dem neuen, im Register 9 30 Zum besseren Verständnis der Wirkungsweise die-
enthaltenen Schriftzeichen verglichen wird. Dieses ser Anordnung sei angenommen, daß die zunächst in
Verfahren setzt sich fort, bis sämtliche Schriftzeichen Ruhe befindliche Druckmaschine an ein elektroni-
dcr Typentrommel mit den Schriftzeichen der Zeile sches Rechengerät angeschlossen ist. Sie empfängt
verglichen worden sind und somit die ganze Zeile von diesem einen Arbeitsbefehl, der anzeigt, daß ihr
vollständig abgedruckt worden ist. 35 alle Schriftzeichen einer Zeile aus dem Speicher des
Der bisher beschriebene Betrieb wird durch die Rechengeräts zugeschickt werden. Damit wird eine
Drehung der Typentrommel synchronisiert. Wenn Reihe von Befehlen zugeführt, in das Register einman
eine Maschine betrachtet, die N Zeilen pro gebracht und im Entschlüßler 32 analysiert; diese
Sekunde abdruckt, beträgt die Dauer des Abdrucks Befehle enthalten eine bestimmte Zahl von Angaben,
einer Zeile maximal T= l/N Sekunden. Diese Zeit T 40 darunter die verschlüsselte Angabe über den Abwird
als Großzyklus der Druckmaschine bezeichnet. stand zwischen der gerade im Druck befindlichen
Wenn die Trommel η Drucktypen trägt, ist die für Zeile und der Zeile, die unter der Steuerung des geden
Vergleich eines Schriftzeichens mit den Schrift- rade übertragenen Befehls abgedruckt wird; diese
zeichen des Speichers und für den Abdruck dieses Information heißt »Papiersprangbefehl« und wird in
Schriftzeichens verfügbare Zeit t höchstens gleich 45 der Anordnung 33 gespeichert.
t=T/n. Diese Zeit t wird im folgenden als Klein- Der Augenblick des Zyklus, in dem die Druckzyklus der Druckmaschine bezeichnet. In Wirklich- maschine den Befehl für den Abdruck einer Zeile keit liegt t unter diesem Wert, weil bei einer konti- empfängt, wird später genauer definiert,
nuierlich rotierenden Typentrommel die Typen nicht Der Vorgang beim Abdruck einer Zeile, der einen über den ganzen Umfang der Typenräder verteilt 50 Großzyklus T dauert, läßt sich in drei aufeinandersind. Wie Fig. 5 zeigt, sind sie über einen Winkel α folgende Operationen zerlegen:
verteilt. Der Winkel β ist ein toter Winkel, der zwi- 1. Einschreibung der Schriftzeichen in den Speischen den Zyklen für den Vergleich und den Ab- eher 3,
t=T/n. Diese Zeit t wird im folgenden als Klein- Der Augenblick des Zyklus, in dem die Druckzyklus der Druckmaschine bezeichnet. In Wirklich- maschine den Befehl für den Abdruck einer Zeile keit liegt t unter diesem Wert, weil bei einer konti- empfängt, wird später genauer definiert,
nuierlich rotierenden Typentrommel die Typen nicht Der Vorgang beim Abdruck einer Zeile, der einen über den ganzen Umfang der Typenräder verteilt 50 Großzyklus T dauert, läßt sich in drei aufeinandersind. Wie Fig. 5 zeigt, sind sie über einen Winkel α folgende Operationen zerlegen:
verteilt. Der Winkel β ist ein toter Winkel, der zwi- 1. Einschreibung der Schriftzeichen in den Speischen den Zyklen für den Vergleich und den Ab- eher 3,
druck von zwei aufeinanderfolgenden Zeilen vor- 2. Vergleich und Abdruck der Schriftzeichen Type
gesehen ist, damit der Papiersprung und die Füllung 55 fQr χνρε
des Speichers 3 mit sämtlichen Schriftzeichen einer ~ v *. n' , »,, ,
Zeile erfolgen können. 3· Kontrolle des Abdrucks·
Bei einer Maschine, die nach diesen Prinzipien ge- Wenn, wie bei dem zuvor erwähnten Beispiel,
baut ist, mit 300 U/min arbeitet und sechzig Schrift- sechzig Schrittzeichentypen vorhanden sind, beträgt
zeichen auf jedem Typenrad trägt, ist die Zeit 6q die Dauer der zweiten Operation sechzig Klein-T=0,20
Sekunden, und t liegt unter 0,20/60=3,3 ms. zyklen t, und die Dauer der dritten Operation beträgt
In Wirklichkeit sind die sechzig Typen über zwei ebenfalls sechzig Kleinzyklen t, wobei aber ihre AusDrittel
des Umfangs verteilt («=240°), und daher führung um einige Kleinzyklen gegen die zweite
beträgt die Dauer eines Kleinzyklus t nur 2,2 ms. Operation verschoben ist.
Nachdem diese prinzipielle Wirkungsweise einer 65 . . .
Druckmaschine erläutert worden ist, sollen in der h Einschreibung der Schriftzeichen in den Speicher
nun folgenden Beschreibung die Anordnungen be- Wenn eine Zeile gedruckt werden soll, werden die
schrieben werden, welche die zur Gewährleistung der Schriftzeichen nacheinander dem Eingangsregister 7
Schriftzeichen für Schriftzeichen zugeführt. Diese Schriftzeichen sind in einem Binärcode verschlüsselt,
der als »innerer Code« des Rechengeräts bezeichnet wird und eine bestimmte Zahl von Binärziffern, beispielsweise
sechs enthält, die jeweils in das Register der Reihe nach oder parallel eingebracht werden, je
nach dem inneren Aufbau des Rechengeräts. In den elektronischen Schaltungen der Druckmaschine werden
dagegen die die Schriftzeichen darstellenden Binärziffern vorzugsweise parallel zwischen den verschiedenen
Registerschaltungen und dem Speicher übertragen. Das Schriftzeichen wird von einer siebten
Binärziifer begleitet, die den »Paritätsschlüssel« des Schriftzeichens darstellt; diese Ziffer hat den
Wert 1, wenn die Zahl der im Schriftzeichen enthaltenen Ziffern 1 gerade ist, während sie den Wert 0
hat, wenn diese Zahl ungerade ist.
Bei jedem Einbringen eines Schriftzeichens in das Register 7 wird ein Steuerimpuls von der Anordnung
30 in die Wählschaltung 4 des Speichers 3 geschickt; diese Schaltung enthält einen Schaltkreis, der die
Zeilen des Speichers nacheinander wählt. Der Speicher 3 besteht nämlich aus einer Magnetkernmatrix
mit einhundertzwanzig Spalten, die nach dem allgemein bekannten Prinzip der Doppelkoinzidenz ausgewählt
werden. Das in das Register 7 eingeschriebene Schriftzeichen wird in die Einschreibeschaltungen
5 übertragen, nachdem es durch das Register 8 hindurchgegangen und in der Paritätsprüfschaltung
26 überprüft worden ist. Diese Überprüfung dient einem weiteren Zweck, der später erläutert wird.
Jede Kernzeile des Speichers 3 enthält nicht sieben, sondern acht Kerne. Die Schriftzeichen werden
in sechs Kerne eingeschrieben, ein siebter Kern enthält den Paritätsschlüssel. Der achte Kern wird bei
der anfänglichen Einschreibung der Schriftzeichen im Zustand 0 gelassen. Dieser Kern steht unter der
Einwirkung der später beschriebenen Anordnung für die Kontrolle des Abdrucks. Er wird in den Zustand
1 umgeschaltet, nachdem das Schriftzeichen abgedruckt und kontrolliert worden ist. Auf diese
Weise werden die einhundertzwanzig Schriftzeichen in den Speicher 3 eingeschrieben.
2. Abdruck der Zeile
Wenn der Speicher vollständig gefüllt ist, setzt der Abdruckvorgang ein. Er erfolgt nach dem zuvor erläuterten
allgemeinen Prinzip dadurch, daß in der Vergleichsschaltung 10 das aus dem Codegenerator 2
kommende verschlüsselte Schriftzeichen mit allen Schriftzeichen verglichen wird, die einzeln aus dem
Speicher entnommen werden.
Jedes Schriftzeichen wird in die Leseschaltungen 6 eingebracht und dann zum Register 8 geschickt. Dabei
werden nicht sechs, sondern acht Binärziffern aus dem Speicher entnommen, aber nur die sechs
Binärziffern des Schriftzeichens werden der Vergleichsschaltung 10 zugeführt, und außerdem die
Paritätsziffer, wenn diese auch von dem Codegenerator zugleich mit dem Schriftzeichen erzeugt wird.
Wenn keine Identität besteht, gibt die Vergleichsschaltung 10 kein Signal ab. Wenn eine Identität vorhanden
ist, wird ein Signal zu dem Registern geschickt, das einhundertzwanzig Stellen aufweist, die
beispielsweise aus einhundertzwanzig Magnetkernen gebildet sind. Lediglich der Kern, der der Stellung
des Schriftzeichens in der Druckzeile entspricht, kann unter der Wirkung dieser Steuerung seinen Zustand
ändern. Die Umschaltvorrichtung, die in der Anordnung 4 die Auswahl der Schriftzeichen bedingt,
wirkt nämlich gleichzeitig auf eine Anordnung zur aufeinanderfolgenden Auswahl der Kerne des Registers
11 ein, so daß ein Strom nur dem ausgewählten Kern zugeführt wird. Somit sind am Ende einer
vollständigen Ablesung des Speichers 3 nur diejenigen Kerne in den Zustand 1 gebracht worden, die
den Stellen der Schriftzeichen entsprechen, welche
ίο mit dem vom Codegenerator erzeugten Schriftzeichen
identisch sind und daher abgedruckt werden müssen. Wenn der ganze Speicher abgelesen worden ist, wird
ein als Lesestrom bezeichnetes elektrisches Signal allen Kernen des Registers 11 zugeführt, und die
Ausgangssignale der Kerne werden einer Verstärkeranordnung 12 mit einhundertzwanzig getrennten
Schaltungen zugeführt, die unter der Wirkung der in den Lesewicklungen auftretenden Stromänderung
einen beträchtlichen Strom erzeugen, der in die Elektromagnete geschickt wird, welche die Druckhammer
steuern. Diese Verstärkerschaltungen können entweder Thyratronschaltungen oder Leistungstransistorschaltungen
sein. Für die Druckvorrichtung 13 kann eine bekannte Anordnung Verwendung finden.
Der Vergleich und dann der Anschlag des Schriftzeichens müssen offensichtlich mit der Drehbewegung
der Typentrommel streng synchron erfolgen. Die elektronische Uhr 14 erfüllt diese Aufgabe der
Synchronisation. Sie enthält ein Zahnrad mit neun Zähnen, dessen Drehzahl zehnmal so groß wie die
Drehzahl der Trommel ist. Diese Zähne gehen vor einem Magnetkopf vorbei, der den Magnetköpfen
analog ist, die bei dem Codegenerator verwendet werden. Die abgenommenen Signale sind nach entsprechender
Verstärkung periodische Signale, deren Periode die Dauer eines Kleinzyklus gemäß der obigen
Definition festlegt. Sie werden zur Auslösung der Ablesung der Kerne des Registers 11 und für die
Steuerung der Anschlagvorrichtungen verwendet. Ferner werden sie in die allgemeinen Steuerschaltungen
geschickt, in denen sie als Taktsignale zur Bestimmung der Aufeinanderfolge dienen, wie später
genauer erläutert wird.
3. Kontrolle des Abdrucks
Damit der Abdruck richtig ist, ist es erforderlich,
(a) daß das Schriftzeichen im Verlauf der aufeinanderfolgenden Übertragungen nicht geändert
worden ist,
(b) daß der über die Verstärkeranordnung übertragene Anschlagbefehl auch tatsächlich eine
mechanische Verstellung des Druckhammers hervorruft, durch die das Papier an die Type
des Typenrades angeschlagen wird,
(c) daß das gedruckte Schriftzeichen mit dem in verschlüsselter Form ausgedrückten Schriftzeichen
übereinstimmt.
Die Kontrolle (a) erfolgt durch Überprüfung des Paritätsschlüssels vor der Einschreibung in den Speicher
3 und nach jeder Entnahme aus dem Speicher. Zur Durchführung der Kontrolle (b) wird eine
Druckvorrichtung verwendet, bei der die Verstellung des Druckhammers den Luftspalt eines Hilfselektromagnets
verändert, der auf seinem Magnetkreis eine Abnahmewicklung trägt: Dieses Teil wird als Kontrollwandler
bezeichnet, um anzuzeigen, daß darin
durch eine mechanische Verstellung ein elektrisches Die Vergleichsschaltung zeigt eine Identität an,
Signal erzeugt wird. ohne daß eine Ziffer 1 in dem Register 24 ent-
Das von der Wicklung abgegebene Signal wird zur halten ist, oder umgekehrt wird keine Identität
Durchführung der Kontrolle (c) verwendet. festgestellt, aber es befindet sich eine Ziffer 1
Die einhundertzwanzig Wandler 23 sind mit einem 5 im Register 25: Der Abdruck ist fehlerhaft,
Register 24 aus einhundertzwanzig Magnetkernen indem entweder der Abdruck nicht stattgefun-
verbunden. Wenn im Verlauf eines Kleinzyklus t eine den hat oder der Abdruck falsch erfolgt ist.
bestimmte Zahl von Schriftzeichen gedruckt worden
ist, erzeugt die gleiche Zahl von Wandlern, deren Die Bedingungsschaltung hat also zwei Ausgänge,
Stellungen den Stellen der abgedruckten Schrift- io wovon der erste Ausgang (der von einer Undzeichen
entlang der Zeile entsprechen, Kontroll- Schaltung kommt) nur dann eine Ziffer 1 abgibt,
signale nach einem Zeitintervall τ nach dem Steuer- wenn der Abdruck stattgefunden hat und richtig ist,
befehl für den Anschlag des Schriftzeichens; diese während der zweite Ausgang (der von einer Schal-Signale
ändern den Zustand der gleichen Zahl von tung für die logische Verknüpfung »ausschließliches
Kernen im Register 24, welche die entsprechenden 15 Oder« kommt) ein Fehlersignal zu den entsprechen-Stellen
einnehmen. den Anzeigevorrichtungen liefert. Das erste Aus-
Während dieser Zeit τ, die mehrere Kleinzyklen gangssignal steuert das Wiedereinschreiben des
umfassen kann, wird das verschlüsselte Schnitzel- Schriftzeichens in den Speicher 3. Es wird der
chen, das der soeben angeschlagenen Drucktype ent- Modifizierschaltung 28 zugeführt, die zwischen dem
spricht, und zuvor im Register 9 gespeichert worden 20 Register 8 und den Einschreibeschaltungen 5
ist, einer Verzögerungsschaltung 22 zugeführt, die es liegt.
um die Zeitdauer τ verzögert und nach diesem Zeit- Wenn dieser Ausgang die Ziffer 0 anzeigt (Fehlen
Intervall in das Register 21 für das verzögerte ver- eines Signals), wird das Schriftzeichen ohne Ändeschlüsselte
Schriftzeichen schickt. Bei der Auswahl rung wieder in den Speicher 3 eingeschrieben. Die
im Speicher 3, die auf die Eingabe des verschlüsse!- 25 Auswahl des Schriftzeichens, das in der folgenden
ten Schriftzeichens in das Register 21 folgt, werden Spalte des Speichers steht, findet erst nach diesem
die aus dem Speicher 3 entnommenen und in das Re- Wiedereinschreiben statt. Wenn dagegen dieser Ausgister
8 eingebrachten Schriftzeichen nicht nur der gang die Ziffer 1 anzeigt, werden die beiden letzten
Vergleichsschaltung 10 zugeführt, sondern auch einer Stellen des Schriftzeichens geändert, weil eine Binär-Vergleichsschaltung
20, die außer diesen Schrift- 30 ziffer 1 in die achte Stelle eingeschrieben wird, die
zeichen auch das im Register 21 enthaltene verzö- bisher den Wert 0 hatte. Dadurch wird die Paritätsgerte verschlüsselte Schriftzeichen empfängt. Gleich- bedingung umgekehrt, und deshalb wird auch die
zeitig steuert die Schaltanordnung, die auch die Aus- siebte Stelle geändert. Das Einschreiben in der achten
wahl im Speicher 3 und die Einspeicherung in das Stelle bedeutet, daß das Schriftzeichen dieser Spalte
Register 11 steuert, auch die Ablesung der Magnet- 35 gedruckt worden ist, daß der Abdruck kontrolliert
kerne des Registers 24; wenn ein Kern dieses Re- worden ist und daß das Ergebnis der Kontrolle begisters
seinen Zustand geändert hat, wird eine Binär- friedigend war.
ziffer 1 in das einstellige Zwischenregister 25 einge- Die Aufeinanderfolge der verschiedenen, zuvor beschrieben,
schriebenen Operationen läßt sich unter Bezugnahme
Wenn in der Vergleichsschaltung20 eine Schrift- 40 auf das Zeitdiagramm von Fig. 6 besser verstehen.
Zeichenidentität festgestellt wird, so bedeutet dies, Als Zahlenbeispiel sei angenommen, daß der Kleindaß
das Schriftzeichen dieser Zeilenstelle mit dem zyklus t = 2200 μβ beträgt und daß τ infolge der
verschlüsselten Schriftzeichen identisch war, das um Trägheit der mechanischen Teile 5000 μβ beträgt. In
die Zeit τ früher abgelesen worden ist; dies bedeutet dieser Figur sind fünf aufeinanderfolgende Kleinalso,
daß der Abdruck stattgefunden hat, daß der 45 zyklen ti, ti, t3, tA, tS gezeigt, und es wird ange-Wandler
ein Signal in diese Stelle des Registers 24 nommen, daß in dem Zyklus ti das von dem Codeeingegeben
hat und daß daher eine Binärziffer 1 in generator erzeugte und in das Register 9 eingeschriedas
einstellige Register 25 eingeschrieben werden bene Schriftzeichen das m-te Schriftzeichen des
muß. Typenrades ist.
Eine Bedingungsschaltung 27 ist einerseits an den 50 Es wird also die Druckstellung für das Schrift-Ausgang
der Vergleichsschaltung 20 und anderer- zeichen m gewählt. Es wird ferner angenommen, daß
seits an das Register 25 angeschlossen. der Beginn des Zyklus durch das von der Uhr 14
Es können mehrere Fälle auftreten: kommende Signal gegeben ist, das die Steuerung der
„,. Tr , . , , , „ 1 ■ τ τ die Druckhämmer betätigenden Vorrichtung 12 be-
Die Vergleichsschaltung stellt keine Identität stimmt und daß das auf 6 das angeschlagene Schrift_
fest und das Register 25 ist im Zustand 0: Es zeichen fol de verSchlüsselte Schriftzeichen von
hat kein Abdruck eines; Schriftzeichen in dieser dem Codegenerator um einige 10 μδ nach dem An-
Stelle der Zeile stattgefunden. schlagbefehl erzeugt wiid.
Die Vergleichsschaltung zeigt eine Identität an Der Zyklus ti beginnt also mit dem Anschlag-
(Ausgangssignal am Ausgang der Vergleichs- 60 befehl für das Schriftzeichen m in allen gewünschten
schaltung), und das Register 25 befindet sich im Stellen, und in seinem weiteren Verlauf wird das ver-
Zustand 1. Es hat ein Abdruck in dieser Stelle schlüsselte Schriftzeichen m+1 erzeugt, und die Aus-
der Zeile stattgefunden, was richtig ist, weil das wahl dieses Schriftzeichens wird durchgeführt, wobei
Schriftzeichen in dieser Stelle mit dem Schrift- eine vollständige Ablesung des Speichers 3 etwa
zeichen identisch ist, das in diesem Zeitpunkt 65 600 μ8 beträgt. Der Anschlagbefehl hat eine lang-
von dem Codegenerator erzeugt worden ist. Der samere mechanische Tätigkeit ausgelöst, so daß das
Ausgang der Bedingungsschaltung 27 gibt ein Ansprechen der dem Schriftzeichen m entsprechen-
Signal ab. den Wandler im Zyklus t\ festgestellt wird.
11 12
Im Zyklus 13 erfolgt der Steuerbefehl für den An- Stelle der. ursprünglichen Ziffer 0, Es kann daher
schlag des Schriftzeichens m+1 und dann die Aus- nun zu den Vorgängen übergegangen werden, die
wahl des Schriftzeichens m+2. dem Abdruck der folgenden Zeile vorangehen, näm-
Im Zyklus ί 4 erfolgt der Steuerbefehl für den lieh Papiersprung und Füllen des Speichers 3 mit den
Anschlag des Schriftzeichens m+2 und dann die 5 Schriftzeichen der folgenden Zeile.
Auswahl des Schriftzeichens m+3. Im Verlauf die- Die Analysatorsehaitung 29 überprüft den Zu-
ses Zyklus ist aber außerdem eine Zeit von mehr stand der achten Stelle, um den Zeitpunkt festzu-
als 5000 μ5 seit dem Steuerbefehl für den Anschlag stellen, in dem alle einhundertzwanzig Speicherzellen
des Schriftzeichens m (im Zyklus ti) verstrichen. An an dieser Stelle den Zustand 1 enthalten. Eine erste
den Kernen des Registers 24 wird daher im Verlauf io Maßnahme würde darin bestehen, daß eine weitere
dieses Zyklus ein entsprechendes Signal abgenommen. Ablesung des Speichers durchgeführt wird, wenn die
Im folgenden Zyklus i5 finden folgende Vor- sechzig Schriftzeichen des Typenrads mit den Schriftgänge
statt: zeichen der Zeile verglichen worden sind, also am
Der Steuerbefehl für den Anschlag des Schrift- Beßinn &* ϊψ™/ (Fig\5)>. i".^?1 Sta?il!m
zeichens m+3 ls mussen die einhundertzwanzig Schriftzeichen mit je-
' weils einem der sechzig Schriftzeichen des Typen-
die Auswahl des Schriftzeichens m+4, rades identifiziert worden sein. Diese abschließende
die Kontrolle des Abdrucks des Schrift- Prüfabfragung müßte, genauer gesagt, wegen der
zeichens m nach dem beschriebenen Vergleichs- Ansprechzeit der Wandler um vier Kleinzyklen nach
verfahren, wobei die beiden Vorgänge der 20 dem Steuerbefehl für das Anschlagen der letzten
Auswahl des Schriftzeichens m+4 und der Type des Typenrades stattfinden.
Kontrolle des Schriftzeichens m gleichzeitig er- Während der Zeit β wird, wie bereits erwähnt
Kontrolle des Schriftzeichens m gleichzeitig er- Während der Zeit β wird, wie bereits erwähnt
folgen (offensichtlich wird niemals eine Gleich- wurde, der Papiersprung entsprechend der Zahl der
heit in den Vergleichsschaltungen 10 und 20 Zeilenahstände durchgeführt, die in dem vom
gleichzeitig festgestellt). 9S Rechengerät übertragenen Befehlen angegeben sind.
Diese Zeit ist manchmal zu kurz, wenn der Papier-Anschließend wird im gleichen Zyklus das An- sprung eine gewisse Zahl von Zeiienabständen übersprechen
der Wandler für das Schriftzeichen m+1 schreitet oder wenn ein Wechsel von Blättern einer
abgenommen. gewissen Länge durchgeführt werden muß. Nun
Da das Register 24 aus Kemspeicherelementen ge- 3q dreht sich aber die Typentrommel kontinuierlich, und
bildet ist, können die Operationen des Einschreibens wenn der Papiersprung nicht in der hierfür vor-
und des Ablesens niemals im gleichen Bruchteil eines gesehenen Zeit beendet ist, wird ein Großzyklus
Zyklus stattfinden. Da nun die Ansprechzeit der verloren.
Wandler von der Trägheit einer mechanischen Ein- Zur Vergrößerung der Wahrscheinlichkeit einer
richtung abhängt und daher zufälligen Schwankungen 35 Durchführung des Papiersprunges ohne Verlust an
unterworfen sein kann, besteht die Gefahr einer Großzyklen T hat man die wahrscheinlichste VerStörung
der soeben beschriebenen Aufeinanderfolge teilung der alphanumerischen Schriftzeichen in den
der Zyklen, Eine einfache Maßnahme zur Ver- am häufigsten vorkommenden Schriftstücken untermeidung
derartiger Mängel des Betriebs besteht sucht. Die Verteilung der Buchstaben auf dem Typendarin,
daß zwei identische Register 24 und 24' vor- 40 rad folgt dann nicht der alphabetischen Reihenfolge,
gesehen werden, von denen jedes aus einhundert- sondern hängt von der Häufigkeit ihres Auftretens in
zwanzig Kernen besteht, wobei die Einschreibe- Schriftstücken ab. Es läßt sich dann annehmen, daß
wicklungen der zwei Kerne der gleichen Stelle par- in einer Großzahl der Fälle der Abdruck einer Zeile
allel an den entsprechenden Wandler angeschlossen bereits lange vor der Überprüfung der sechzig
sind. Eine einfache Urasehaltanordnung bewirkt den 45 Schriftzeichen des Typenrades beendet ist und daß
wechselweisen Betrieb der beiden Register, so daß die Operationen für die Steuerung des Papierin
einem Zyklus, in dem das Register 24 die Impulse sprunges vor dem Ende des Zyklus κ eingeleitet
von den Wandlern empfängt, das Register 24' Stelle werden können.
für Stelle abgelesen wird. Dagegen werden im folgen- Um diesen Vorteil auszunutzen, wird die achte
den Zyklus die Informationen abgelesen, die im 50 Stelle jedes Schriftzeichens bei jedem Ablesen des
vorhergehenden Register 24 gespeichert worden sind, Speiehers 3 in die Analysatorsehaltung 29 ein-
und das Ansprechen der Wandler wird in dem Re- gebracht. Diese Schaltung liegt also hinter den Lese»
gister 24' festgehalten, Auf diese Weise können sich schaltungen 6. Sie besteht aus einer bistabilen Kippdie
Einschreibzeiten mit den Lesezeiten überlappen; schaltung, die bei Beginn jedes Ablesezyklus in den
es ist dabei zu bemerken, daß das Ablesen, das fest 55 Zustand 1 gebracht wird. Sie bleibt in diesem Zumit
den Vorgängen bei der Auswahl im Speicher stand, solange das empfangene Signal (achte Stelle
verknüpft ist, stets im gleichen Bruchteil eines jedes Schriftzeichens) seinerseits der Ziffer 1 entZyklus
erfolgt, während das »Einschreiben, das von spricht, während sie bei dem ersten empfangenen
dem Ansprechen der Wandler abhängt, innerhalb Signal des Wertes 0 in den Zustand 0 gebracht wird
eines Zyklus gewisse Verschiebungen erleiden kann, 60 und in diesem Zustand bleibt. Dies bedeutet also,
Die soeben beschriebene Kontrollanordnung be- daß das erste nicht bereits zuvor abgedruckte
wirkt also das Einschreiben einer Ziffer X in die achte Schriftzeichen bei der Entnahme aus dem Speicher 3
Kernstelle einer Zeile des Speichers 3, wenn das in die Analysatorsehaltung 29 in den Zustand 0 bringt,
dieser Spalte gespeicherte Schriftzeichen gedruckt Wenn dagegen alle Schriftzeichen abgedruckt und
worden ist und die Richtigkeit des Abdrucks kon- 65 kontrolliert worden sind, haben die einhundertzwantrolliert
worden ist. Wenn also eine vollständige zig aufeinanderfolgenden Schriftzeichen die Ziffer 1
Zeile gedruckt worden ist, enthalten die einhundert- in der achten Stelle, und die Kippschaltung wird
zwanzig Kerne der achten Spalte eine Ziffer 1 an nicht auf 0 zurückgestellt. Am Ende des Zyklus
13 14
schickt sie dann ein Signal zu den Steuerschaltungen, genauso zu behandeln wie bereits abgedruckte
das zwei Wirkungen hat: Schriftzeichen.
Die Steuerschaltungen schicken ein Signal zu D^it bei diesem Verfahren ein richtiger Abdruck
■ dem Rechengerät, das die Sendung der ein- stattfindet, ist es allerdings erforderlich, daß die ZwI-hundertzwanzig
Schriftzeichen der folgenden 5 schenraume nicht mit den Nullen verwechselt werden,
Zeile auslöst" in emem Zahlenwert abgedruckt werden sollen;
' daher müssen die tatsächlichen Nullen in ihrer Ausdie Steuerschaltungen schicken ein Signal zu drucksform ein Symbol enthalten, das ihre Erder
Schaltung 33 für die Steuerung des Papier- kennung ermöglicht. Diese Unterscheidung kann entsprunges,
in der auch die Länge des Papier- 10 wecler in den Schaltungen des Rechengeräts oder
Sprunges gespeichert ist, d. h. die Zahl der auch in zusätzlichen Schaltungen der Druckmaschine
Zeilenabstände zwischen zwei aufeinander- erfolgen.
folgenden Druckzeilen. Dieses Signal löst das Die verschiedenen Organe, die in den elektro-Kupplungssystem
aus, das die Papierbewegung nischen Steuer- und Kontrollschaltungen der Drucksteuert;
eine Beschreibung dieses Systems ist für 15 maschine verwendet werden, können den gleichen
die Erfindung nicht erforderlich. Bei jeder einer technologischen Aufbau wie diejenigen des Rechen-Zeile
entsprechenden Verstellung des Papiers geräts haben, mit dem die Druckmaschine verbunden
wird der Schaltung 33 ein Impuls zugeführt, jst. Als Beispiel werden nachstehend einige Angaben
der von der darin gespeicherten Zahl eine Ein- gemacht, doch können natürlich auch alle anderen
heit abzieht, bis diese Zahl den Wert 0 erreicht. ao Ausführungsformen angewendet werden, mit denen
Dann wird die Papiersprungeinrichtung still- die beschriebenen Operationen durchgeführt werden
gesetzt. können.
Die Steuerschaltungen 30 bestehen aus einer Folge
Gleichzeitig werden die die folgende Zeile bilden- von logischen Schaltungen, die den von ihnen
den Schriftzeichen nach dem zuvor beschriebenen 35 gesteuerten Schaltungen nacheinander Steuerimpulse
Verfahren in den Speicher 3 eingeschrieben; in dem liefern. Sie sind aus einer Folge von Kippschaltungen
Augenblick, in dem der Papiersprung beendet ist, gebildet, die miteinander über logische Und-Schal-
und der Speicher 3 vollständig gefüllt ist, kann der tungen und Oder-Schaltungen verbunden sind, welche
Abdruck beginnen, wenn das erste Schriftzeichen des die Signalgruppen zusammenfassen, welche zusam-Codegenerators
erzeugt wird; wenn aber zu diesem 30 men die Steuerung der Wirkung bestimmen, die von
Zeitpunkt der Papiersprung noch nicht vollendet ist, der darauffolgenden Kippschaltung ausgelöst wird,
muß ein Zyklus T abgewartet werden, bis das erste Unter den so gesteuerten Wirkungen lassen sich
Schriftzeichen des Codegenerators erneut erzeugt folgende nennen: Übertragung eines Signals zu dem
wird. Rechengerät, das die Übertragung der Befehle und Es ist zu bemerken, daß der vom Rechengerät 35 der Schriftzeichen über die Übertragungskanäle forkommende
Befehl, der eine Zeile / betrifft, den dert, die Steuerung der Übertragungen zwischen den
Schaltungen der Druckmaschine zugeführt wird, verschiedenen beschriebenen Registern und die Ausnachdem
alle Schriftzeichen der vorhergehenden lösung der Wählvorgänge. Die zusätzlichen zeitlichen
Zeile /—1 in den Speicher eingebracht worden sind Bedingungen, die von dem Druckzyklus abhängen,
und bevor deren Abdruck erfolgt. Deshalb wird der 4° werden durch Impulse ausgedrückt, die von der elek-Befehl
in der Anordnung 32 gespeichert. Wenn der ironischen Uhr 14 abgegeben und den logischen
Abdruck der Zeile Z—1 beendet ist, besitzt daher die Schaltungen zugeführt werden. Die Und-Schaltungen
Druckmaschine alle Angaben, die ihr die Vorberei- sind übliche Diodenschaltungen, die am Ausgang
rung des Abdrucks der Zeile I ermöglichen, insbeson- einen Impuls abgeben, wenn jedem Eingang ein Imdere
die Länge des Papiersprunges zwischen den 45 puls zugeführt wird. Die übrigen zeitlichen Bedin-Zeilen
/— 1 und I. gungen, die innerhalb eines Kieinzyklus einen zy-Eine
letzte Maßnahme betrifft den Satz. Die Druck- klischen Charakter haben, werden durch elementare
zeilen enthalten eine gewisse Zahl von Zwischen- Taktimpulse mit einer Periode von 10 μβ definiert;
räumen, die dadurch ausgedrückt sind, daß dem diese Taktimpulse bilden zehn periodische Takt-Speicher
Schriftzeichen zugeführt werden, die iden- 50 folgen, die gegenseitig um 1 μβ verschoben sind und
tisch 0 sind. Diese Schriftzeichen entsprechen keinem mit Θο, Θν Θ2... Θ9 bezeichnet sind. Die Taktder
Schriftzeichen, die von dem Codegenerator erzeugt impulse werden durch einen Impulsgenerator verwerden.
Ihre Markierung erfolgt in folgender Weise: teilt, der im Rechengerät vorhanden oder auch zu der
Wenn die Schriftzeichen vom Eingangsregister 7 Druckmaschine gehören kann. Die Auswahl im
zu den Einschreibschaltungen 5 des Speichers 3 über- 55 Speicher 3 wird also durch die von der Uhr 14 komtragen
werden, werden sie zunächst in das Register 8 menden Impulse ausgelöst, und die Umschaltung der
gebracht und in der Vergleichsschaltung 20 über- Adresse bei einer vollständigen Ablesung in dem Verprüft,
deren zweites Vergleichselement auf Null ein- gleichszyklus für das Schriftzeichen wird automatisch
gestellt ist. Wenn eine Identität festgestellt wird, läuft durch die Takte Θο und Θ5 gesteuert, so daß sie
alles so ab, als ob in diesem Organ eine Schrift- 60 600 μ8 dauert.
Zeichenidentität festgestellt würde. Die Modifizier- Die Schriftzeichenregister 7, 8, 9, 21 sind Parallelschaltung
tritt in Tätigkeit und bringt eine Ziffer 1 in register, und sie enthalten ebenso viele bistabile
die achte Stelle des Schriftzeichens ein, das dann aus Schaltungen, wie Binärziffern gespeichert werden
dem Register 8 in die Einschreibschaltungen 5 über- sollen (also sechs, wenn sie nur das Schriftzeichen
tragen wird. 65 enthalten, und acht, wenn sie auch die Paritätsziffer
Im Verlauf der Druckzyklen wird es durch das und die Kontrollziffer enthalten). Sie können aus
Vorhandensein der Ziffern 1 in den achten Stellen bistabilen Kippschaltungen nach Art des Flip-Flops
dieser Schriftzeichen möglich, diese Schriftzeichen aus Röhren oder aus Transistoren gebildet sein oder
15 16
auch aus Transistorverstärkern, die unter der Wir- den. Die Verstärkerschaltungen werden außerhalb
kung eines positiven Eingangsimpulses von einem der Lesezeiten blockiert, damit keine Störimpulse abi·
Anfangspegel 0 am Ausgang zu einem Endpegel 1 genommen werden können. Die Ausgänge der acht
übergehen und bei denen eine Rückkopplung vom Verstärker sind mit den acht Stellen des Registers 8
Ausgang zum Eingang den Endpegel 1 festhält, 5 verbunden.
solange nicht eine Rückstellung auf 0 in Form eines Die Vergleichsschaltungen sind logische Schaltunnegativen Impulses die Rückkopplung aufhebt. Die gen, an denen parallel die entsprechenden Ausgänge
Übertragung von einem Register zu einem anderen der Register zusammengefaßt sind, welche die zu
erfolgt dadurch, daß zwei Schaltungen des gleichen vergleichenden Daten enthalten. Sie bestehen also aus
Ranges wie bei einer Und-Schaltung miteinander ver- io sechs Schaltungen, welche die binäre Operation
bunden sind, an welche der Steuerimpuls für die a ' b + ä ·Έ
bunden sind, an welche der Steuerimpuls für die a ' b + ä ·Έ
Übertragung angelegt wird, der den sechs (oder acht)
Registerkreisen parallel zugeführt wird. durchführen, und sie geben ein Signal ab, wenn alle
Registerkreisen parallel zugeführt wird. durchführen, und sie geben ein Signal ab, wenn alle
Der Speicher 3 besteht, wie bereits erwähnt wurde, sechs Schaltungen den Ausgangswert 1 liefern, woaus
einer ebenen Matrix aus Magnetkernen mit recht- 15 durch die Identität der Schriftzeichen angezeigt wird,
eckiger Hysteresisschleife und zwei stabilen Zustän- Diese Schaltungen sind mit der erforderlichen Zahl
den, die ein Gitter aus acht Zeilen und einhundert- von Diodenkreisen und Umschaltern gebildet,
zwanzig Spalten bilden. Durch jeden Kern verlaufen Das Register 11 besteht aus einer Anordnung von
zwanzig Spalten bilden. Durch jeden Kern verlaufen Das Register 11 besteht aus einer Anordnung von
fünf Drähte: ein allen Kernen gemeinsamer Vor- einhundertzwanzig magnetischen Ringkernen, auf
magnetisierungsdraht, durch den ein Strom fließt, 20 denen drei Wicklungen angeordnet sind. Die erste
der gleich einem Drittel des Ummagnetisierungs- Wicklung ist eine Einschreibwicklung, die über eine
Stroms ist, ein Lesewähldraht, durch den ein Strom Unterbrecherschaltung an einen Stromgenerator
in der gleichen Richtung wie der vorhergehende fließt, angeschlossen ist. Die mit Transistoren ausgeführte,
der zwei Dritteln des Ummagnetisierungsstroms ent- normalerweise gesperrte Unterbrecherschaltung wird
spricht, ein Schreibwähldraht, durch den ein gleicher 25 durch eine doppelte logische Bedingung geöffnet:
Strom in der entgegengesetzten Richtung fließt, ein Identität des Schriftzeichens (Ausgangssignal der Ver-Schreibdraht
und ein Lesedraht. gleichsschaltung 10) und Aufruf der entsprechenden
Die Wähldrähte laufen durch alle Kerne der glei- Zeilenstelle; dies drückt sich durch zwei Signale
chen Spalte, der Schreibdraht und der Lesedraht aus, die einer Und-Schaltung zugeführt werden,
gehen durch alle Kerne der gleichen Zeile. Zum Ein- 30 Wenn diese Bedingungen erfüllt sind, wird der
schreiben einer Ziffer 1 wird über den Schreibdraht Strom in die Einschreibwicklung geschickt, wodurch
ein Strom geschickt, der gleich dem Wählstrom ist der Zustand des Kernes geändert wird. Die zweite
und die gleiche Richtung wie dieser hat. Zum Ein- Wicklung ist eine Lesewicklung, die an eine der Verschreiben
einer Ziffer 0 wird kein Strom geschickt. Stärkerschaltungen 12 angeschlossen ist, und die
Der Wählvorgang beim Lesen läßt dagegen den Kern 35 dritte Wicklung ist eine Ablesesteuerwicklung, die
vom Zustand 1 in den Zustand 0 ummagnetisieren, allen Kernen gemeinsam ist und an einen Stromwenn
er zuvor im Zustand 1 war, so daß also ein generator für die Steuerung des Ablesens über eine
Strom in dem Lesedraht induziert wird, während der Unterbrecherschaltung angeschlossen ist, die durch
Kern in seinem Zustand bleibt, wenn er zuvor im ein von der elektronischen Uhr 14 kommendes
Zustand 0 war. Die Wählschaltungen enthalten 40 Steuersignal geöffnet wird, so daß alle Kerne gleichstromgeneratoren,
die Ströme der einen Richtung für zeitig abgelesen werden. Die Verstärkerschaltungen
das Einschreiben und Ströme der anderen Richtung 12 können Transistorschaltungen sein, deren Leistung
für das Lesen erzeugen. Sie sind mit den durch die durch die Wicklungen der Elektromagnete der AnKerne
gehenden Drähten über abwechselnd umge- Schlagsteuervorrichtung bestimmt ist.
schaltete Schalter verbunden, die beispielsweise aus 45 Die Registerschaltungen 24 und 24' für das An-Transistorkreisen bestehen können, welche im sprechen der Wandler bestehen gleichfalls aus einAugenblick der Auswahl geöffnet werden. Da durch hundertzwanzig Magnetkernen mit mehreren Wickdas Ablesen die Information zerstört wird, folgt auf lungen, doch wird in diesem Fall das Einschreiben das Ablesen ein Einschreibevorgang innerhalb eines durch einen gemeinsamen Draht abwechselnd an den Elementarzyklus zwischen zwei Wählvorgängen. Die go Registern 24 und 24' gesteuert, während das Ablesen eingeschriebene Information ist entweder das Schrift- in Abhängigkeit von der Auswahl im Speicher 3 zeichen einer neuen Druckzeile, das von der Ein- selektiv erfolgt. Es gibt also eine Einschreibsteuergangsschaltung kommt, oder das Schriftzeichen, das wicklung, die an einen Stromgenerator derart angeden Vergleichs- und Kontrollzyklus durchlaufen hat. schlossen ist, daß einmal auf alle Kerne des Registers
schaltete Schalter verbunden, die beispielsweise aus 45 Die Registerschaltungen 24 und 24' für das An-Transistorkreisen bestehen können, welche im sprechen der Wandler bestehen gleichfalls aus einAugenblick der Auswahl geöffnet werden. Da durch hundertzwanzig Magnetkernen mit mehreren Wickdas Ablesen die Information zerstört wird, folgt auf lungen, doch wird in diesem Fall das Einschreiben das Ablesen ein Einschreibevorgang innerhalb eines durch einen gemeinsamen Draht abwechselnd an den Elementarzyklus zwischen zwei Wählvorgängen. Die go Registern 24 und 24' gesteuert, während das Ablesen eingeschriebene Information ist entweder das Schrift- in Abhängigkeit von der Auswahl im Speicher 3 zeichen einer neuen Druckzeile, das von der Ein- selektiv erfolgt. Es gibt also eine Einschreibsteuergangsschaltung kommt, oder das Schriftzeichen, das wicklung, die an einen Stromgenerator derart angeden Vergleichs- und Kontrollzyklus durchlaufen hat. schlossen ist, daß einmal auf alle Kerne des Registers
Die Einschreibschaltung 5 enthält einen elektroni- 55 24 und das andere Mal auf alle Kerne des Registers
sehen Stromgenerator, der in den Schreibdraht einen 24' eingeschrieben wird, eine Einschreibwicklung,
Strom schickt, wenn die einzuschreibende Binärinfor- wobei jede Wicklung des Registers 24 parallel zu der
mation den Wert 1 hat; dieser Stromgenerator ist also Wicklung des entsprechenden Kerns des Registers 24'
mit dem Schreibdraht der Kernzeile über einen Tran- an einen Wandler angeschlossen ist, eine Lesewählsistorschalter
verbunden, der für eine Binärziffer 1 6o wicklung, die an einen Stromgenerator über eine
geöffnet und für das Einschreiben einer Binärziffer 0 Unterbrecherschaltung angeschlossen ist, und eine
gesperrt ist. Die Schaltung 5 enthält acht Generatoren Lesewicklung, in der ein Strom induziert wird, wenn
und acht Unterbrecherschaltungen. Die Leseschal- ein Kern unter der Wirkung des Lesewählstroms
rung 6 ist an die Lesedrähte der Kernzeilen ange- ummagnetisiert wird.
schlossen und enthält acht elektronische Verstärker, 65 Die Anordnung enthält ferner die Verzögerungsdie
zur Formung und Verstärkung der Impulse schaltung 22, die aus acht Verschieberegistern
dienen, die an den Lesedrähten bei einer Zustande- bestehen kann, von denen jedes zur Verzögerung
änderung in einem Lesewählzyklus abgenommen wer- einer Binärziffer des Schriftzeichens bestimmt ist und
deren Ausgangssignale dem Register 21 zugeführt werden.
Claims (5)
1. Anordnung zur Kontrolle des Druckvorganges einer Druckeinrichtung mit sich ständig
drehender Typentrommel in Form gleichartiger, nebeneinanderliegender Typenräder, deren Typen
während jedes Umlaufs in aufeinanderfolgenden Druckzyklen nacheinander vor einer Reihe von
Druckhämmern vorbeigehen, von denen jeder mit einem der Typenräder zusammenwirkt, einem
Speicher, in welchem alle während eines Umlaufs der Typentrommel abzudruckenden Schriftzeichen
in verschlüsselter Form gespeichert sind, einer Anordnung, die im Verlauf jedes Druckzyklus
sämtliche gespeicherten Schriftzeichen der Reihe nach aus dem Speicher entnimmt und
wieder in den Speicher eingibt, einer Vergleichsanordnung, welche die aus dem Speicher ent-
nommenen Schriftzeichen überprüft und bei Feststellung einer Übereinstimmung mit den in diesem
Druckzyklus vor den Druckhämmern vorbeigehenden Typen das Anschlagen des betreffenden
Druckhammers auslöst, und mit einer Wandleranordnung, die für jeden tatsächlich angeschlagenen
Druckhammer ein Signal abgibt, gekennzeichnet durch ein Register (24, 24'), das für jeden Druckhammer eine Speichersteile
enthält und alle während eines Druckzyklus von der Wandleranordnung (23) abgegebenen
Signale an den entsprechenden Stellen speichert, eine zweite Vergleichsanordnung (20), die mit
einer der mechanischen Betätigung der Druckhämmer entsprechenden Verzögerung die aus
dem Speicher (3) entnommenen Schriftzeichen mit den Typen vergleicht, die in dem betreffenden
Druckzyklus vor den Druckhämmern vorbeigegangen sind, und bei Feststellung einer Übereinstimmung
ein Signal abgibt, und durch eine logische Schaltung (27), die einerseits die Ausgangssignale
der zweiten Vergleichsanordnung (20) und andererseits der Reihe nach die im Register (24, 24') gespeicherten Signale synchron
mit der Zuführung der aus dem Speicher (3) entnommenen Schriftzeichen zu der zweiten Vergleichsanordnung
(20) empfängt und bei gleichzeitigem Vorhandensein der beiden Signale die Markierung einer zusätzlichen Stelle in der verschlüsselten
Darstellung des Schriftzeichens bei der Wiedereingabe in den Speicher bewirkt.
2. Anordnung nach Anspruch 1 mit einem Verschlüßler, der in jedem Druckzyklus eine verschlüsselte
Darstellung des diesem Druckzyklus zugeordneten Schriftzeichens zur Durchführung
des Vergleichs in der ersten Vergleichsanordnung erzeugt, dadurch gekennzeichnet, daß die vom
Verschlüßler (2, 9) erzeugten Signale über eine Verzögerungsanordnung (22), deren Verzögerungszeit
wenigstens gleich der zur mechanischen Betätigung der Druckhämmer erforderlichen
Zeit ist, einem Register (21) zugeführt werden, dessen Ausgänge mit der einen Gruppe von Eingängen
der zweiten Vergleichsanordnung (20) verbunden sind.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Leseschaltungen
(6) des Speichers (3) eine Analysatorschaltung (29) verbunden ist, die nach Ablauf aller
Druckzyklen eines Trommelumlaufs ein Fehlersignal abgibt, wenn nicht sämtliche verschlüsselten
Schriftzeichendarstellungen in der zusätzlichen Stelle die Markierung enthalten.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Analysatoranordnung (29)
eine bistabile Kippschaltung enthält, die mit den Leseschaltungen (6) des Speichers (3) derart verbunden
ist, daß sie zu Beginn jeder Ablesephase des Speichers in den Zustand »1« gebracht wird
und nur dann in den Zustand »0« gebracht wird, wenn wenigstens eine der aus dem Speicher entnommenen
Schriftzeichendarstellungen in der zusätzlichen Stelle keine Markierung enthält.
5. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
logische Schaltung (27) eine Und-Schaltung enthält, deren Ausgangssignal die Markierung der
zusätzlichen Stelle steuert, sowie eine Anordnung zur Durchführung der logischen Verknüpfung
»ausschließliches Oder«, die ein Fehlersignal abgibt, wenn den Eingängen entweder nur das Ausgangssignal
der zweiten Vergleichsschaltung (20) oder nur ein Signal aus dem Register (24, 24')
zugeführt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 081701;
französische Patentschrift Nr. 1212 331.
französische Patentschrift Nr. 1212 331.
In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 1133 158.
Deutsches Patent Nr. 1133 158.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
509 688/206 9. 65 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR829898A FR1267942A (fr) | 1960-06-14 | 1960-06-14 | Dispositif de contrôle d'impression dans une machine imprimante à grande vitesse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1201592B true DE1201592B (de) | 1965-09-23 |
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Family Applications (1)
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Families Citing this family (23)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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