DE1302069B - Schnelldrucker - Google Patents
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- DE1302069B DE1302069B DES64248A DES0064248A DE1302069B DE 1302069 B DE1302069 B DE 1302069B DE S64248 A DES64248 A DE S64248A DE S0064248 A DES0064248 A DE S0064248A DE 1302069 B DE1302069 B DE 1302069B
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Description
Für Datenverarbeitungssysteme und Rechenmaschinen, in denen Informationen mit außerordentlich
hoher Geschwindigkeit verarbeitet werden, sind Schnelldrucker mit einer mehrreihigen Typentrommel mit
vielen Typenelementen in jeder Reihe und mit einer der Anzahl der Typenelemente jeder Reihe entsprechenden
Anzahl Druckhämmer bekannt, bei denen codierte, die verschiedenen zu druckenden Bedeutungen
kennzeichnende Signale mit einem die Bedeutung der Type jeweils einer Reihe wiedergebenden Signal verglichen
werden. In dem Aufsatz von Earl Masterson
und Abraham Pressman »A Self-Checking High-Speed Printer«, Special Publication T-70, Proceedings
of the Eastern Joint Computer Conference, Dezember 1954, ist ein solcher Schnelldrucker beschrieben,
dessen Typentrommel 102 Reihen besitzt, die sich über 130 Spalten erstrecken. Jede dieser Spalten bildet
einen Typenkranz mit einundfünfzig verschiedenen Typen. Benachbarte Typenkränze sind gegeneinander
versetzt. Jeder Spalte oder jedem Typenkranz ist eine Vergleichseinrichtung zugeordnet, und alle Vergleichseinrichtungen arbeiten parallel. Sobald eine Reihe von
Typen in die Zeile einläuft, in der die Druckhämmer angeordnet sind, erzeugt ein Generator für Abstimmimpulse
einen Impuls, welcher den Abdruck gleicher Typen in denjenigen Spalten veranlaßt, deren Vergleichseinrichtung
angesprochen hat.
Die Erfindung bezweckt, den Aufwand der bekannten Schnelldrucker zu verkleinern, ohne deren Arbeitsgeschwindigkeit herabzusetzen. Dies erreicht die Erfindung
dadurch, daß bei einem Schnelldrucker mit einer Drucktrommel, welche eine den Zeichen einer
Druckzelle entsprechende Anzahl jeweils alle Drucktypen in Abstand zweier Druckzeilen enthaltende
Typenkränze aufweist, von denen benachbarte Typenkränze um den Abstand einer Druckzeile versetzte
Typen enthalten, so daß jeweils zwei Typenreihen mit gleichen Typen aufeinanderfolgen, bei dem die Drucktrommel
mit einem Aufzeichnungsträger für den Drucktypen entsprechende Codezeichen verbunden ist,
welcher entsprechend jeder Typenreihe einen Abstimmimpuls zu liefern vermag und bei dem eine
speichernde Vergleichseinrichtung vorgesehen ist, welche alle in einer Druckzeile abzudruckenden Zeichen
nacheinander mit von dem Aufzeichnungsträger der Drucktrommel abgegriffenen Codezeichen zu vergleichen
vermag, gemäß der Erfindung die Zahl der Speicherplätze eines der Vergleichseinrichtung nachgeschalteten
Speichers der Hälfte der Typenkränze entspricht und jeder Speicherplatz mit den Betätigungsgliedern der Druckhämmer zweier benachbarter Typenkränze
verbunden ist, ferner dadurch, daß einer Einrichtung zum Verteilen des Ergebnisses jeweils der
zweiten von aufeinanderfolgenden Vergleichungen auf die einzelnen Speicherplätze eine durch den Abstimmimpuls
jeder zweiten Typenzeile wirksam schaltbare Einrichtung zur Verzögerung für die Dauer einer Vergleichung
zugeordnet ist und eine durch die Abstimmimpulse aufeinanderfolgender Typenzeilen hin- und
herschaltbare Weiche nacheinander die Betätigungsglieder für Druckhämmer von Typenkränzen gerader
und ungerader Ordnungsnummer für die Betätigung durch den nächsten Abstimmimpuls bereitstellt.
Die Erfindung erfordert auch bei einer Typentrommel mit 130 Typen in jeder Druckzeile nur eine
Vergleichseinrichtung mit 65 Speichergliedern, so daß der Aufwand für den den Druckhämmern vorgeschalteten
Speicher und für die Einrichtungen zur Verteilung des Ergebnisses der einzelnen Vergleichungen
auf die einzelnen Speicherplätze wesentlich kleiner gehalten werden kann als bei der bekannten Anordnung.
Die zu druckende Informationszeile wird in einem Umlaufspeicher der Eingabevorrichtung vorübergehend
gespeichert, und Buchstaben für Buchstaben der Zeile wird mit dem momentan von dem
Codegenerator der Typentrommel erzeugten Code auf Identität verglichen. Dieser Vergleich findet zweimal
ίο statt, einmal für alle ungeraden Spalten und einmal für
alle geraden Spalten. Daher wird auch das Ergebnis nur jeder zweiten Vergleichung dem Speicher zugeleitet,
welcher den Druckhämmern vorgeordnet ist. Als Folge der Vergleichung der Buchstaben aller ungeraden
Spalten werden die Druckhämmer aller ungeraden Spalten, in denen der betreffende Buchstabe
abzudrucken ist, betätigt, während bereits die Vergleichung der Buchstaben aller geraden Spalten stattfindet.
Durch die Verringerung des Aufwandes für das Ergebnis der Vergleichungen auf die Hälfte gemäß der
Erfindung werden die Kosten erheblich herabgesetzt, während der Vorteil eines Druckes von einer Typentrommel
mit in geraden und ungeraden Spalten gegeneinander versetzten Typen erhalten bleibt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
Eine Typenwalze 10 ist mit 130 Typenspalten versehen, welche gegeneinander versetzt Typen tragen.
Alle einander entsprechenden Typenelemente der ungeraden Typenspalten, nämlich der ersten, dritten,
fünften usw. 129. Spalte, sind in einer Reihe angeordnet, so daß Reinen der ungeraden Typenspalten
gebildet werden. Die entsprechenden Typenelemente der geraden Typenspalten, nämlich der zweiten,
vierten, sechsten und 130. Spalten, sind in einer Reihe angeordnet, jedoch versetzt mit den ungeraden Spalten
und bilden so die Reihen der geraden Typenspalten. Das Typenrad 10 wird durch einen Motor 10 a in
Umlauf um eine Achse 11 gebracht, mit der eine Codetrommel 12 verbunden ist. Jeder der Typenspalten ist
ein Druckhammer 14 zugeordnet, so daß 130 Druckhämmer den 130 Typenspalten gegenüberstehen. Jede
der Typenspalten des Typenrades 10 trägt mehrere Typenelemente in gleichmäßigem Abstand voneinander
längs des Umf angs des Typenrades 10. Bei einer Ausbildungsform werden 51 unterschiedliche Zeichen
in jeder Typenspalte vorgesehen, nämlich 26 Alphabetzeichen, 10 Zahlenzeichen und 15 spezielle Symbole,
z. B. Satzzeichen. Das Typenrad 10 läuft mit solcher 5c Geschwindigkeit um, daß 600 Zeilen in der Minute
gedruckt werden können. Dies entspricht einer Druckgeschwindigkeit von 1300 Zeichen in der Sekunde.
Wenn gleiche Zeichen der ungeraden Typenspalten unter den Druckhämmern hindurchlaufen, wird ein
magnetisch auf der Codetrommel 12 aufgezeichnetes Signal durch geeignete Ableseköpfe abgelesen und
durch einen Codegenerator 16 verstärkt, welcher z. B. ein 6stelliges binäres Zeichen in Parallelausgabe über
seine Ausgangsleitungen abgibt, das das nächste abweichende Zeichen kennzeichnet, das unter die Druckhämmer
14 gelangen wird. Sieben Ausgangsleitungen sind an dem Codegenerator 16 gezeichnet. Sechs von
ihnen dienen zur Wiedergabe eines 6stelligen alphanumerischen binären Codes, während eine der Leitungen
für Synchronisierzwecke einen Impuls führen kann. Die Codetrommel 12 trägt ferner eine besondere
Spur für Abstimmsignale, auf denen eine Reihe von Impulsen aufgezeichnet ist, welche durch einen be-
sonderen Ablesekopf abgegriffen und durch einen Abstimmimpulsgenerator
18 verstärkt werden können. Der Abstimmimpulsgenerator 18 liefert immer dann einen Impuls, wenn eine Reihe von Typenzeichen sich
den Druckhämmern nähert. Ein Abstimmimpuls tritt auf nach der Erzeugung eines Codes durch den Codegenerator 16 und ein weiterer Abstimmimpuls vor der
Erzeugung des nächsten Codes durch den Codegenerator 16. Auf diese Weise erzeugt der Abstimmimpulsgenerator
18 aufeinanderfolgend zwei Impulse für jeden Code, der von dem Codegenerator 16 erzeugt
wird.
Der Codegenerator 16, welcher die magnetisch auf der Trommel 12 aufgezeichneten Impulse verstärkt,
liefert das Codesignal als momentane Impulse auf seinen Ausgangsleitungen. Damit dieses Codesignal
von dem System weitestgehend ausgenutzt werden kann, ist es wünschenswert, daß das vorübergehende
Signal zeitweise in einer Speichereinheit festgehalten wird. Die sieben Ausgangsleitungen des Codegenerators
16 sind daher mit Anfangscodespeicher-Flip-Flops 20 verbunden, um ein 7stufiges Register einzustellen.
Ein 6stufiges Register, das als Endcodespeicher-Flip-Flop 22 bezeichnet ist, ist mit den sechs
Leitungen verbunden, die von den Anfangscodespeicher-Flip-Flops 20 wegführen.
Die 130 Zeichen können betrachtet werden als 13 Wörter mit je 10 Zeichen. Sie stellen eine Informationszeile
dar, die gedruckt werden soll, und sie werden gespeichert in einer dynamischen Eingabeeinrichtung
24. Die Einrichtung 24 liefert die Zeichen, die eine Informationszeile bilden, eines nach dem
anderen in gleichmäßiger zeitlicher Folge. Jedes Zeichen wird durch einen 6stelligen binären Code in
Paralleldarstellung wiedergegeben, der auf den sechs Ausgangsleitungen übertragen wird, wobei der zeitliche
Abstand zwischen aufeinanderfolgenden Zeichen gleich der Dauer eines Zeichens ist und wobei alle
ίο 130 Zeichen zyklisch wiederholt werden. Bei einer
typischen Ausführungsform liefert die Eingabeeinrichtung 24 zwölf Zeichenperioden für jedes Wort,
obwohl nur zehn Perioden benötigt werden, um die zehn Zeichen eines Wortes zu speichern, und die eine
Zeile bildenden 13 Wörter werden mit einer Geschwindigkeit von 3500 vollständigen Wiederholungen
in der Sekunde wiederholt. Die 130 Zeichen aus der Informationseingabeeinrichtung werden somit ungefähr
dreimal wiederholt während der Zeitspanne, in der jede Reihe von Zeichen vor den Druckhämmern
liegt.
Der 6stellige binäre Zeichencode, der von der Informationseingabeeinrichtung
erzeugt wird, entspricht dem 6stelligen binären Zeichencode, der von dem Codegenerator geliefert wird. Eine siebte Stelle wird
verwendet für Gleichlaufzwecke und zur Synchronisierung der Ungerade-gerade-Flip-Flops. Ein geeigneter
Code wird nachstehend wiedergegeben; andere Codeformen können natürlich benutzt werden.
| Impulscode | Zeichen | Impulscode | Zeichen |
| 1 010100 | A | 0 111000 | V |
| 0 010101 | B | 1 111001 | W |
| 0 010110 | C | 1 111010 | X |
| 1 010111 | D | 0 111011 | Y |
| 1 011000 | E | 1 111100 | Z |
| 0 011001 | F | 1 000011 | 0 |
| 0 011010 | G | 0 000100 | 1 |
| 1 011011 | H | 1 000101 | 2 |
| 0 011100 | I | 1 000110 | 3 |
| 1 100100 | J | 0 000111 | 4 |
| 0 100101 | K | 0 001000 | 5 |
| 0 100110 | L | 1 001001 | 6 |
| 1 100111 | M | 1 001010 | 7 |
| 1 101000 | N | 1 001011 | 8 |
| 0 101001 | O | 0 001100 | 9 |
| 0 101010 | P | 1 010010 | Punkt (.) |
| 1 101011 | Q | 1 010001 | Komma (,) |
| 0 101100 | R | 1 010011 | Semikolon (;) |
| 1 110101 | S | 0 000010 | Bindestrich (-) |
| 1 110110 | T | 0 110100 | Prozent (%) |
| 0110111 | U | 0 100011 | Schrägstrich (J) |
Die Signale aus der Eingabeeinrichtung 24 und der in den Endcodespeicher-Flip-Flops 22 gespeicherte
Code werden einem Druckvergleicher 26 zugeführt,
welcher Ausgangssignale erzeugt, die kennzeichnend sind für eine Übereinstimmung oder Nichtübereinstimmung
an seinen Eingängen. Das Ausgangssignal
5 6
des Druckvergleichers 26 wird auf einen von zwei gleichzeitiges Anlegen geeigneter Spannungen an
Wegen übertragen in der Weise, daß in dem einen beide Eingangswicklungen. Durch Anlegen einer
Weg Ausgangssignale des Vergleichers 26 während geeigneten Spannungshöhe an die Reihenwicklungen
der Zeitspannen auftreten, da ungerade Zeichen der der zweiten Reihe von Kerneinheiten (z. B. seitens der
Informationszeile verglichen werden, und in dem 5 Druckspeicher-Flip-Flops 36) und einer geeigneten
anderen Weg solche Signale während der Zeitspannen Spannung an die Spaltenwicklungen der ersten Spalte
auftreten, da gerade Zeichen der Informationszeile von Kerneinheiten wird die Kerneinheit der ersten
verglichen werden. Das Ausgangssignal wird zu diesem Spalte in Reihe 2 eingestellt. Ein Druckwortzähler 38,
Zweck einem Paar von UND-Stufen 28 und 30 zu- der mit der Wortgeschwindigkeit der Eingabeeinrichgeführt,
welche die beiden Stromwege schalten. Das io tung 24 synchronisiert ist, liefert einen Spannungs-Ausgangssignal
der UND-Stufe 30 wird durch über impuls jeweils an eine Spalte der Speichereinrichtung
eine Verzögerungseinrichtung 32, welche eine Ver- 46. Die Abstimmung des Zählers 38 wird gesteuert
zögerung von einer Stellenperiode liefert, einem Druck- durch Abstimmimpulse von dem Teiltaktgenerator 40.
verteiler 34 zugeführt. Das Ausgangssignal der UND- Dieser Teiltaktgenerator 40 kann z. B. durch eine
Stufe 28 wird unmittelbar dem Druckverteiler 34 15 Verzögerungsleitung mit mehreren Zwischenausgänzugeführt.
Das Ausgangssignal der Verzögerungs- gen, und zwar einen Ausgang für jede Codezeicheneinrichtung
32 und das Ausgangssignal der UND- periode eines Wortes, gebildet werden oder durch eine
Stufe 28 können somit, abgesehen von der Tätigkeit besondere Abstimmimpulsspur der magnetischen
der UND-Stufen 28 und 30, gegeneinander versetzt Trommel oder ähnliche Einrichtungen. Der Teiltaktauftreten.
Erregungseingangssignale werden den UND- 20 generator ist mit den Signalen der Informationseingabe-Stufen
in der Weise zugeführt, daß erstens beide UND- einrichtung 24 synchronisiert. Der Druckwortzähler 38
Stufen niemals gleichzeitig geöffnet sind; zweitens wird fortgeschaltet einmal bei jeder Wortzeitspanne
keine UND-Stufe geöffnet ist, während ein Druck- und wird einmal je Zeile zurückgestellt,
signal PR von der Recheneinrichtung fehlt; drittens Der Druckwortzähler 38 ist in bekannter Weise
beide UND-Stufen während des Abdruckes ge- 25 ausgebildet. Im beschriebenen Ausführungsbeispiel
schlossen sind, wie dies nachträglich beschrieben hat dieser Zähler 38 dreizehn verschiedene Einstelwird.
lungen und wird fortgeschaltet durch einen Abstimm-Abstimmimpulse, die von einem Teiltaktgenerator 40 impuls i5 von dem Teiltaktgenerator, der einmal
geliefert werden, der mit der Zeichenperiode der während jeder Wortzeitspanne auftritt. Ein Rückstell-Eingabeeinrichtung
24 synchronisiert ist, und die 3° impuls, der von der Informationseingabeeinrichtung 24
während der abwechselnden Zeichenperiode auf- geliefert wird, stellt den Druckwortzähler 38 einmal
treten, werden dem Druckverteiler 34 zugeführt, während jeder Zeilcnzeit zurück, um auf diese Weise
um die abwechselnden Vergleichungen zu verteilen. die Eingangssignale mit dem richtigen Platz in der
Der Druckverteiler 34 besitzt fünf Ausgangsleitungen Speichereinrichtung zu synchronisieren. Der Druckzur
Übertragung der Resultate aufeinanderfolgender 35 wortzähler 38 wird in einem solchen Augenblick
Vergleichungen eines Wortes. Die fünf Ausgangs- zurückgestellt, daß er ein Ausgangssignal an seiner
leitungen des Verteilers 34 sind mit einem fünfstufigen Spalte-1-Leitung liefert, wenn die erste Wortverglei-Register
verbunden, das als Druckspeicher-Flip-Flop chung durch die Druckspeicher-Flip-Flops 36 vor-36
bezeichnet ist. Die Druckspeicher-Flip-Flops genommen wird. Bei seiner Fortschaltung liefert der
speichern vorübergehend die Ausgänge des Druck- 40 Druckwortzähler 38 ein Ausgangssignal auf seiner
Verteilers 34 und liefern ihrerseits Signale auf fünf Spalte-2-Leitung in dem Augenblick, wenn die zweite
Ausgangsleitungen, wobei jede der Ausgangsleitungen Wortvergleichung durch die Druckspeicher-Flip-Flops
das Ergebnis der Vergleichung des ersten, dritten, 36 vorgenommen wird usw.
fünften, siebten und neunten Zeichens eines Wortes Das Ausgangssignal des Druckwortzählers 38 wird
bzw. des zweiten, vierten, sechsten, achten und zehnten 45 in zeitlicher Übereinstimmung der Kernspeicher-Zeichens
eines Wortes wiedergibt, je nachdem, welche einrichtung 46 durch einen Schleusen- und Pufferkreis
der beiden UND-Stufen 28 und 30 geöffnet ist. 44 übertragen. Die zeitlich abgestimmte Verbindung
Die fünf Ausgangsleitungen der Druckspeicher- wird durch das Ausgangssignal eines Flip-Flops 42
Flip-Flops 36 sind mit fünf Reihen von 13 Spalten gesteuert. Das Flip-Flop 42 liefert einen Anreizimpuls
einer Speichermatrix 46 verbunden, welche z. B. als 50 an den Schleusenkreis 44 während der Zeitspanne,
Kernspeichermatrix ausgebildet sein kann. Die Ein- in der ein Ausgangssignal aus dem Druckspeichergabeeinrichtung
24 liefert, wie bereits erläutert, Flip-Flop 36 verfügbar ist; das__ Flip-Flop 42 wird
Signale, die eine zu druckende Informationszeile zurückgestellt, um während der Übertragungsperiode
wiedergeben, wobei jede Zeile 130 Zeichen enthält, kein Ausgangssignal zu liefern, wenn die Druckalso
13 Wörter von je zehn Zeichen. Ein Zeichen 55 speicher-Flip-Flops 36 zurückgestellt werden und
kann eine alphanumerische Bedeutung besitzen, ein wenn der Druckwortzähler 38 fortgeschaltet wird,
Satzzeichen darstellen, ein besonders Symbol oder damit keine falsche Information in dem Kernspeicher
einen Abstand wiedergeben. Der Kernspeicher 46 46 gespeichert werden kann. Jeder der 65 Ausgänge
hat fünf Reihen, welche die abwechselnden Ver- der Kernspeichereinrichtung 46 ist durch insgesamt
gleichungen eines 10-Zeichen-Wortes wiedergeben. 60 65 Leitungen mit einem Gitter eines zugeordneten
Die 13 Spalten geben die Zahl der Wörter einer Paares von 130 Thyratronen 48 verbunden. Jedes der
Zeile wieder. Natürlich können andere Kombinationen Thyratrone 48 ist mit einem zugeordneten Druckfür
die Ausbildung der Reihen und Zeilen ver- hammerbetätiger 50 verbunden. Jeder der Druckwendet
werden und andere Wortlängen angewandt hammerbetätiger 50 ist geeignet, einen Druckhammer
werden. 65 14 zu betätigen, so daß dieser ein Farbband 52 gegen
Die Kernspeichereinrichtung 46 umfaßt Kern- das Papier 54 anschlägt.
einheiten. Jede Kerneinheit kann eingestellt werden Der Ausgang des Abstimmimpulsgenerators 18
oder in ihren Zustand »1« geschaltet werden durch ist mit je einem Eingang zweier UND-Stufen 56 und 58
7 8
verbunden. Ein zweiter Eingang der UND-Stufe 56 geführt wird, wird das Flip-Flop 70 in denselben Zuist
mit der siebten Ausgangsleitung der Anfangs- stand eingestellt wie Flip-Flop 64. Ein nachfolgender
codespeicher-Flip-Flops 20 verbunden, welche den Impuls ti betätigt die Rückstellung des Flip-Flops 64.
Vergleichsimpuls führt. Die UND-Stufe 56 liefert ein Der Einstellausgang JSl des Flip-Flops 70 ist mit
Ausgangssignal bei dem gleichzeitigen Auttreten von 5 dem Rückstelleingang der Anfangscodespeicher-Flip-Signalen
auf beiden Eingängen. Flops 20 verbunden. Die Einstellausgänge JSl und
Dieses Ausgangssignal der UND-Stufe 56 wird /£2 der Flip-Flops 64 und 70 sind mit einer ODER-dem
Rückstellanschluß R eines Ungerade-gerade- Stufe 72 verbunden, deren Ausgangsimpuls die UND-Flip-Flops
60 zugeführt. Ein zweiter Eingang der Stufen 28 und 30 sperrt, die Druckspeicher-Flip-Flops
UND-Stufe 58 ist mit der siebten Ausgangsleitung io 36 zurücksiellt und den Schleusenstromkreis 44 beeinder
Anfangscodespeicher-Flip-Flops 20 verbunden. flußt. Zusätzlich wird der Ausgangsimpuls der ODER-Das
Auftreten eines Signals auf dem zweiten Eingang Stufe 72 dem Abgriff der Kernspeichereinrichtung 46
der UND-Stufe 58 hat die Wirkung, diese Stufe zu zugeführt, um Ausgangsimpulse an die ersten Gitter
sperren. Ein Ausgangssignal wird von der Stufe 58 der Thyratrone 48 zu liefern. Der Ausgangsimpuls
nur dann geliefert, wenn gleichzeitig ein Abstimm- 15 der ODER-Stufe 72 wird ferner den UND-Stufen und
impuls an dem ersten Eingang auftritt und an dem Impulsformern 74 und 76 zugeführt. Der Einstellzweiten
Eingang kun Signal liegt. Der Ausgangsimpuls ausgangsimpuls der Ungerade-gerade-Flip-Flops 60
der UND-Stufe 58 wird einem Anreiz-Eingangs- wird dem zweiten Eingang der UND-Stufe und
anschluß T des Ungerade-gerade-Flip-Flops 60 zu- Impulsformer 76 zugeführt. Der Rückstellausgangsgeführt.
Das Ungerade-gerade-Flip-Flop 60 kann 20 impuls des Flip-Flops 60 wird dem zweiten Eingang
ein bistabiler Multivibrator der Eccles-Jordan-Type der UND-Stufe und Impulsformer 74 zugeführt,
sein, bei welchem ein an den Rückstellanschluß R Ein Abstimmimpuls aus dem Abstimmimpulsgenerator
angelegter Impuls das Flip-Flop 60 veranlaßt, einen 18 wird durch Verzögerungsmittel 78 verzögert und
Arbeitszustand einzunehmen, und ein an den Anreiz- sodann den dritten Eingängen der UND-Stufen und
anschluß T angelegter Impuls das Flip-Flop 60 ver- 25 Impulsformer 74 und 76 zugeführt. Bei Zusammenanlaßt,
seinen Arbeitszustand zu verändern. Das treffen der Impulse an den drei Eingängen erzeugen
Ungerade-gerade-Flip-Flop 60 hat zwei stabile Arbeits- die UND-Stufe und Impulsformer ein Signal an ihrem
zustände: einen Einstellzustand und einen Rückstell- Ausgang. Der Ausgang der UND-Stufe und Impulszustand.
Das Flip-Flop 60 schaltet in seinen Rückstell- former 74 ist mit allen zweiten Gittern der geraden
zustand beim Auftreten eines Impulses an seinen 30 Thyratrone verbunden. Der Ausgang der UND-Stufe
Rückstellanschluß i? und wird durch einen anschließen- und Impulsformer 76 ist mit allen zweiten Gittern
den Impuls an dem Anreizanschluß T in seinen Ein- der ungeraden Thyratrone verbunden. Bei dem Zustellzustand
geschaltet. Der nächste Impuls an dem sammentreffen von Signalen an den ersten und zweiten
Anreizanschluß T stellt das Flip-Flop 60 wieder zu- Gittern eines Thyratrons zündet dieses Thyratron und
rück. Der Einstellausgang des Flip-Flops 60 ist mit 35 betätigt den zugeordneten Druckhammer. Die Vereinem
von zwei Eingängen einer UND-Stufe 62 zögerung 78 hat eine doppelte Funktion: sie sichert,
verbunden. Der Ausgang des Abstimmimpulsgenera- daß die UND-Stufe und Impulsformer 74, 76 und
tors 18 ist mit dem zweiten Eingang der UND-Stufe 62 das Ungerade-gerade-Flip-Flop 60 in einem stabilen
verbunden. Der Ausgang dieser UND-Stufe 62 ist Arbeitszustand sich befinden, und sie sichert, daß die
mit dem Rückstell- und Einschleusanschluß der 40 Zündung der Thyratrone in dem richtigen Intervall
Endcodespeicher-Flip-Flops 22 verbunden. Das Auf- geschieht, wenn die Druckhammer gerade den Zeichentreten
eines Ausgangssignals der UND-Stufe 62 ver- typen des Typenrades 10 gegenüberstehen,
anlaßt, daß die Endcodespeicher-Flip-Flops 22 zurück- Instruktionsbefehle wie das Steuersignal PR können gestellt werden und verursacht, daß der Code, der den UND-Stufen 28 und 30 von einer äußeren Quelle, in den Anfangscodespeicher-Flip-Flops 20 gespeichert 45 beispielsweise einer Recheneinrichtung, zugeführt werist, in die Endcodespeicher-Flip-Flops 22 übergeführt den. Das Pi?-Signal instruiert das System, daß ein wird. Druckvorgang beginnen soll. Wenn kein Pi?-Signal
anlaßt, daß die Endcodespeicher-Flip-Flops 22 zurück- Instruktionsbefehle wie das Steuersignal PR können gestellt werden und verursacht, daß der Code, der den UND-Stufen 28 und 30 von einer äußeren Quelle, in den Anfangscodespeicher-Flip-Flops 20 gespeichert 45 beispielsweise einer Recheneinrichtung, zugeführt werist, in die Endcodespeicher-Flip-Flops 22 übergeführt den. Das Pi?-Signal instruiert das System, daß ein wird. Druckvorgang beginnen soll. Wenn kein Pi?-Signal
Eine Kennzeichenleitung von dem siebten Anfangs- vorliegt, wird die Verteilung der Vergleichungen durch
codespeicher-Flip-Flop 20 ist mit der UND-Stufe 56 den Druckverteiler verhindert, obwohl vorher ververbunden,
so daß das Ungerade-gerade-Flip-Flop 60 50 glichene Daten abgedruckt werden könnten,
durch einen Abstimmimpuls zurückgestellt werden Bei Anlegung des Pi?-Signals werden die Vergleichskann, wenn die Kennzeichenleitung im Zustand signale, die durch den Druckvergleicher 26 erzeugt »Hoch« ist. Die Kennzeichenleitung befindet sich werden, über die UND-Stufen 28 und 30 dem Drucknur bei einem Wechsel der Codekombinationen im verteiler 34 zugeführt und anschließend in dem Kern-Zustand »Hoch«; sie liegt bei Abwesenheit einer 55 speicher 46 gespeichert. Darauf werden die Thyratrone Codekombination im Zustand »Niedrig«. Ist das 48 betätigt, um die zugeordneten Druckhämmer zu Ungerade-gerade-Flip-Flop 60 über die Kennzeich- steuern.
durch einen Abstimmimpuls zurückgestellt werden Bei Anlegung des Pi?-Signals werden die Vergleichskann, wenn die Kennzeichenleitung im Zustand signale, die durch den Druckvergleicher 26 erzeugt »Hoch« ist. Die Kennzeichenleitung befindet sich werden, über die UND-Stufen 28 und 30 dem Drucknur bei einem Wechsel der Codekombinationen im verteiler 34 zugeführt und anschließend in dem Kern-Zustand »Hoch«; sie liegt bei Abwesenheit einer 55 speicher 46 gespeichert. Darauf werden die Thyratrone Codekombination im Zustand »Niedrig«. Ist das 48 betätigt, um die zugeordneten Druckhämmer zu Ungerade-gerade-Flip-Flop 60 über die Kennzeich- steuern.
nungsleitung zurückgestellt worden, dann wird das Im einzelnen verläuft die Arbeitsweise des Infor-Flip-Flop
60 mit dem Coderad durch den nächsten mationswiedergabesystems wie folgt. Der Code-Abstimmimpuls
synchronisiert, der dem Einstell- 60 generator 16 verstärkt das auf der Codetrommel
anschluß T des Flip-Flops 60 zugeführt wird. gespeicherte codierte Signal und erzeugt dabei einen
Die Impulse des Abstimmimpulsgenerators 18 wer- Code, der der nächsten abweichenden Zeichentype,
den auch dem Einstelleingang S eines Flip-Flops 64 die unter dem Druckhammer 14 erscheinen wird,
zugeführt. Die Einstell- und Rückstellausgänge des entspricht. Der von dem Codegenerator 16 gelieferte
Flip-Flops 64 sind über zwei UND-Stufen 66 und 68 65 Code stellt sechs der Flip-Flops 20 ein zur Speicherung
mit den Einstell- und Rückstelleingängen eines Flip- des 6stelligen Codes, der von dem Codegenerator 16
Flops 70 verbunden. Sobald ein Impuls ti des Teil- erzeugt wird, und kann das siebente Flip-Flop bei
taktgenerators 40 den UND-Stufen 66 und 68 zu- Erzeugung eines neuen Codezeichens einstellen. An-
9 10
schließend wird der erste Impuls des Abstimmimpuls- Vergleichungen der ersten, dritten, fünften usw.
generators 18 den UND-Stufen 56 und 58 zugeführt. 129. Zeichen einer Typenzeile.
Der Ausgangsimpuls des siebten Flip-Flops in dem Anschließend wird der zweite Abstimmimpuls von
Der Ausgangsimpuls des siebten Flip-Flops in dem Anschließend wird der zweite Abstimmimpuls von
Codespeicher 20 sperrt die UND-Stufe 58 und legt dem Abstimmgenerator 18 erzeugt und veranlaßt, daß
ein Durchgangssignal an die UND-Stufe 56, so 5 die ungeraden Zeichen, die in der Kernspeichereindaß
ein Rückstellimpuls dem Flip-Flop 60 zusammen richtung 46 gespeichert sind, abgedruckt werden und
mit dem ersten Abstimmimpuls zugeführt wird. In daß die geraden Zeichen verglichen werden und in
der Zwischenzeit, nämlich bevor das Flip-Flop 60 der Kernspeichereinrichtung 46 gespeichert werden,
in den Rückstellzustand umschlägt, aktivieren der Diese Vorgänge verlaufen unter dem Einfluß des
Abstimmimpuls und der vorherige Einstellzustand des io zweiten Abstimmimpulses, da dieser das Flip-Flop 60
Flip-Flops 60 die UND-Stufe 62 zur Erzeugung eines über die UND-Stufe 58 einstellt und der Ausgangs-Ausgangssignals.
Dieses Ausgangssignal stellt den impuls von der Einstellseite des Ungerade-gerade-Endcodespeicher-Flip-Flop
22 zurück und schleust Flip-Flops 60 die UND-Stufe 30 aktiviert, so daß die den in den Anfangscodespeicher-Flip-Flop 20 ge- UND-Stufe 28 nicht länger geöffnet ist. Aufeinanderspeicherten
Code in die Flip-Flops 22. Der Abstimm- 15 folgende Signale von dem Vergleicher 26 laufen nunimpuls
stellt außerdem das /Sl-Flip-Flop 64 ein, mehr über die UND-Stufe 30 und die Verzögerungsweiches
anschließend das ZS2-Flip-Flop 70 bei Auf- einrichtung 32 zu dem Druckverteiler 34. Die Vertreten
des Abstimmimpulses ti, der von dem Teiltakt- zögerungseinrichtung 32 verzögert den Zug der
generator 40 erzeugt wird, einstellt. Der Einstell- Vergleichungen um die Zeitspanne eines Zeichens,
ausgang des /5'2-Flip-Flops stellt die Anfangscode- 20 Daher werden nur mehr gerade Zeichen durch den
Flip-Flops 20 zurück. Verteiler 34 verteilt.
In diesem Zeitpunkt befindet sich das Ungerade- Als Beispiel sei angenommen, es sei gewünscht, das
gerade-Flip-Flop 60 in seinem Rüekstellzustand. Der Wort ABATTUTA zu drucken, das in der nach-Rückstellausgang
des Flip-Flops 60 wird verwendet, stehenden Tabelle wiedergegeben ist. Anfänglich
um die UND-Stufe und Impulsformer 74 zu aktivieren. 25 möge der Codegenerator einen Code für das Zeichen A
Die UND-Stufe und Impulsformer 74 werden weiterhin erzeugen. Der erste Abstimmimpuls öffnet die UND-durch
das /S-Signal von dem Puffer 72 aktiviert Stufe 28 und leitet die ungeraden A (des ersten und
sowie durch einen verzögerten Abstimmimpuls von dritten Zeichens) zu der Kernspeichereinrichtung 46.
der Verzögerungseinrichtung 78, so daß die UND- Der zweite Abstimmimpuls veranlaßt, daß das erste
Stufe 74 öffnet und ein Signal den zweiten Gittern 30 und dritte Zeichen (die ungeraden A) gedruckt werden,
der geraden Thyratrone 48 zuführt. Die Spannung und öffnet die UND-Stufe 30, um zu veranlassen, daß
auf der /^-Leitung wird ferner dem Abtasteingang das achte Zeichen (ein gerades A) in der Kernspeicherder
Kernspeichereinrichtung 46 zugeführt, um die einrichtung 46 gespeichert wird. Anschließend erzeugt
in den Kernen gespeicherte Information abzulesen der Codegenerator 16 einen Code für das Zeichen B.
und den Abdruck einer Zeile von geraden Zeichen 35 Der erste Abstimmimpuls, der nun folgt, veranlaßt,
zu veranlassen, die den vorher in den Endcode- daß das gerade A (das achte Zeichen) gedruckt wird
speicher-Flip-Flops 22 gespeicherten Code ent- und daß die ungeraden B gespeichert werden; solche
sprechen. liegen aber nicht vor. Der zweite Abstimmimpuls
Der Teiltaktgenerator 40 stellt im Zeitpunkt ti die veranlaßt, daß die tmgeraden B gedruckt werden
.AS-Flip-Flops 64 und 70 zurück, so daß die Sperr- 40 (keine) und daß das zweite Zeichen (ein gerades B)
signale von den UND-Stufen 28 und 30 weggenommen gespeichert wird. Anschließend erzeugt der Codewerden.
Das Eingangssignal von der Informations- generator einen Code für das Zeichen C. Der erste
eingabeeinrichtung 24 wird Zeichen für Zeichen durch anschließende Abstimmimpuls veranlaßt, daß das
den Druckvergleicher 26 mit dem nun in den Endcode- zweite Zeichen (ein gerades B) gedruckt wird, und
speicher-Flip-Flops 22 gespeicherten Zeichen ver- 45 veranlaßt ferner die Speicherung der ungeraden C,
glichen. Die UND-Stufe 28 ist durch den Rückstell- von denen keine in dem Beispiel vorhanden sind,
ausgang des Ungerade-gerade-Flip-Flops 60 geöffnet In dieser Weise werden die Zeichen des Alphabetes
worden, und die UND-Stufe 30 sperrt infolge der Ab- durchgespielt. Schließlich erzeugt der Codegenerator
Wesenheit eines Durchlaßsignals von dem Einstell- einen Code für das Zeichen T. Der erste folgende
ausgang des Ungerade-gerade-Flip-Flops 60. 50 Abstimmimpuls veranlaßt, daß die ungeraden T ge-
Der Ausgang der UND-Stufe 28 erzeugt nachein- speichert werden (das fünfte und siebte Zeichen),
ander Vergleichungen zur Instruktion, ob aufeinander- Der zweite Abstimmimpuls veranlaßt, daß das fünfte
folgende Zeichen gedruckt werden müssen oder nicht. und siebte Zeichen (ungerade T) gedruckt werden
Jedoch verursacht der Druckverteiler, daß nur ein und die geraden T (das vierte T) gespeichert wird,
über die andere Vergleichung verteilt wird, wie dies 55 Im weiteren Verlauf erzeugt der Codegenerator einen
vorstehend beschrieben wurde. In Übereinstimmung Code für das Zeichen U. Der erste Abstimmimpuls
mit der dargestellten zeitlichen Abstimmung werden veranlaßt, daß die geraden T, das ist das vierte Zeichen,
nur die ungeraden Vergleichungen von der UND- gedruckt wird und daß ungerade U gespeichert wer-Stufe
28 verteilt und in die Druckspeicher-Flip-Flops 36 den, jedoch ist keines vorhanden. Dar nächstfolgende
geschleust. 60 Abstimmimpuls veranlaßt, daß die geraden U (das
Das Druckspeicher-Flip-Flop 36 besitzt fünf Aus- sechste Zeichen) gespeichert wird und die ungeraden
gangsleitungen zur Wiedergabe der ungeraden Zeichen U gedruckt werden. Der Codegenerator erzeugt anin
jedem Augenblick, nämlich des ersten, dritten, schließend den Code für die nächsten Zeichen, z. B.
fünften, siebten und neunten Zeichens eines Wortes. für den Buchstaben V. Der erste Abstimmimpuls
Der Druckwortzähler 38 wird durch einen Taktimpuls 65 veranlaßt dann, daß die geraden U gedruckt werden
nach jeder Wortzeit weitergeschaltet, so daß die (das sechste Zeichen). Auf diese Weise wird während
Kernspeichereinrichtung 46 die Vergleichungen aller einer Umdrehung des Typenrades 10 das Wort
ungerader Zeichen einer Zeile speichert, d. h. die ABATUTTA vollständig gedruckt.
Code A erzeugt
Abstimmimpuls,
ungerade A gespeichert,
gerade A gedruckt
ungerade A gespeichert,
gerade A gedruckt
Abstimmimpuls,
gerade A gespeichert,
ungerade A gedruckt
gerade A gespeichert,
ungerade A gedruckt
Code B erzeugt
Abstimmimpuls,
ungerade B gespeichert,
gerade A gedruckt
ungerade B gespeichert,
gerade A gedruckt
Abstimmimpuls,
gerade B gespeichert,
ungerade B gedruckt
gerade B gespeichert,
ungerade B gedruckt
Code C erzeugt
Abstimmimpuls,
ungerade C gespeichert,
gerade B gedruckt
ungerade C gespeichert,
gerade B gedruckt
Abstimmimpuls,
gerade C gespeichert,
ungerade C gedruckt
gerade C gespeichert,
ungerade C gedruckt
Code T
Abstimmimpuls,
ungerade T gespeichert,
gerade S gedruckt
ungerade T gespeichert,
gerade S gedruckt
Abstimmimpuls,
gerade T gespeichert,
ungerade T gedruckt
gerade T gespeichert,
ungerade T gedruckt
Code U
Abstimmimpuls,
ungerade U gespeichert,
gerade T gedruckt
ungerade U gespeichert,
gerade T gedruckt
Abstimmimpuls,
gerade U gespeichert,
ungerade U gedruckt
gerade U gespeichert,
ungerade U gedruckt
Code V
Abstimmimpuls,
ungerade V gespeichert,
gerade U gedruckt
ungerade V gespeichert,
gerade U gedruckt
Abstimmimpuls,
gerade V gespeichert,
ungerade V gedruckt
gerade V gespeichert,
ungerade V gedruckt
Speicher A
Druck A
Speicher B
Druck B
Speicher A
Druck A Speicher T
Druck T
Speicher T
Druck T
Druck T
Speicher U
Druck U
Speicher T
Druck T
Druck T
Speicher A
Druck A
Claims (2)
1. Schnelldrucker mit einer Drucktrommel, welche eine den Zeichen einer Druckzeile entsprechende
Anzahl jeweils alle Drucktypen in Abstand zweier Druckzeilen enthaltende Typenkränze
aufweist, von denen benachbarte Typenkränze um den Abstand einer Druckzeile versetzte
Typen enthalten, so daß jeweils zwei Typenreihen mit gleichen Typen aufeinanderfolgen
und bei der die Drucktrommel mit einem Aufzeichnungsträger für den Drucktypen entsprechende
Codezeichen verbunden ist, welcher entsprechend jeder Typenreihe einen Abstimmimpuls
zu liefern vermag, und mit einer Vergleichseinrichtung, welche alle in einer Druckzeile abzudruckenden
Zeichen nacheinander mit von dem Aufzeichnungsträger der Drucktrommel abgegriffenen
Codezeichen zu vergleichen vermag, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl der Speicherplätze eines der Vergleichseinrichtung
(24, 26) nachgeschalteten Speichers (46) der Hälfte der Typenkränze entspricht und jeder Speicherplatz
mit den Betätigungsgliedern (48) der Druckhammer zweier benachbarter Typenkränze verbunden ist,
daß einer Einrichtung (34, 36, 38, 44) zum Verteilen des Ergebnisses jeweils der zweiten von
aufeinanderfolgenden Vergleichungen auf die einzelnen Speicherplätze eine durch den Abstimmimpuls
(18) jeder zweiten Typenzeile wirksam schaltbare Einrichtung (32) zur Verzögerung für
die Dauer einer Vergleichung zugeordnet ist und daß eine durch die Abstimmimpulse (18) aufeinanderfolgender
Typenzeilen hin- und herschaltbare Weiche (60) nacheinander die Betätigungsglieder
von Typenkränzen gerader und ungerader Ordnungsnummer für die Betätigung durch den nächsten
Abstimmimpuls bereitstellt.
2. Schnelldrucker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine durch den Abstimmimpuls
(18) jeder Typenzeile angestoßene Kurzzeitschaltvorrichtung (64, 66, 68, 70) vorgesehen
ist, welche für die Dauer der Speicherauswertung Sperrsignale zur Verhinderung einer Beschickung
des Speichers (46) durch Ergebnisse neuer Vergleichungen liefert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US753512A US2915967A (en) | 1958-08-06 | 1958-08-06 | Information reproducing system |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DES64248A Pending DE1302069B (de) | 1958-08-06 | 1959-08-01 | Schnelldrucker |
Country Status (5)
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