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DE1761624U - Vorrichtung zum aufstreichen von fluessigen bindemitteln od. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum aufstreichen von fluessigen bindemitteln od. dgl.

Info

Publication number
DE1761624U
DE1761624U DE1957B0031928 DEB0031928U DE1761624U DE 1761624 U DE1761624 U DE 1761624U DE 1957B0031928 DE1957B0031928 DE 1957B0031928 DE B0031928 U DEB0031928 U DE B0031928U DE 1761624 U DE1761624 U DE 1761624U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brush
bottle
plastic
dgl
application
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1957B0031928
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JAKOB BITTERICH GmbH
Original Assignee
JAKOB BITTERICH GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JAKOB BITTERICH GmbH filed Critical JAKOB BITTERICH GmbH
Priority to DE1957B0031928 priority Critical patent/DE1761624U/de
Publication of DE1761624U publication Critical patent/DE1761624U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Coating Apparatus (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Aufstreichen von flüssigen Bindemitteln od. dgl.
  • Zum Auf streichen von flüssigen Bindemitteln wie z. B. von Lacken, farben. Emulsionen, Kleblösunen usw. benutzt man im allgemeinen Pinsel. Bei der Verwendung derselben wird in der regel das Bindemittel einem besonderen Vorratsbehälter mittels des Pinsels in kleinen Quatitäten entnommen und dann mittels letzterem auf die zu streichende Fläche aufgetragon.
  • Es sind schon verschiedene Vorschläge zur Vereinfachung dieses beitsganges gemacht worden. So kann z.B. Klebstofflösung direkt aus einem als Flasche ausgebildeten Vorratsbehälter, dem ein Gutsmiventil aufgesetzt ist, entnommen und mittels des Gummiventils verstrichen werden. Ein anderes bekanntes Gerät besteht darin, daß eine elastische Flasche, welche den Klebstoff enthält, mit einem mit Flüssigkeitskanal ausgestattetem Pinsel verschlossen ist. Durch Druck auf die elastische Flasche wird der Klebstoff den Pinsel zugeführt und kann mit Letzterem dann aufgetragen werden. ittels dieses Gerätes kann aber jedesmal nur eine begrenzte Menge Klebutoff herausgedrückt und aufgestrichen werden. Diese Menge wird begrenzt durch den auf die elastische Flasche ausgeübten Druck bzw. die Elastizität der Flasche. Sobald der durch Zusammendrücken der elastischen Flasche erzielte Druck erschöpft ist, muß zunächst wieder Luft durch den Pinselkanal in die Flasche eintreten bevor die Elastikflasche wieder neu betätigt werden kann. Es ist daher einleuchtend, daß ein kontinuierliches Auftragen von Bindemittel mittels dieses Gerätes nicht möglich ist. Weiterhin ist die Betätigung dieses Gerätes nur bei nach unten gehaltener Flasche möglich, besonders dann, wenn die Flasche nur noch teilweise gefüllt ist. will man die Flasche z.B. senkrocht nach oben betätigen, so ist dies zunächst nur für kurze Zeit möglich. Sobald die Flasche sich um ein flüssigkeitsvolumen, welches Ihrer einmaligen Zusammendrükkung entspricht, entleert hat, ist eine weitere Betätigung des Gerätes nach oben nicht mehr möglich. Diese Nachteile des bekannten Gerätes treten vor allen bei Verwendung desselben zum Auf streichen
    größerer Lack-und Farbmongen auf beliebige Objekte in Erscheinung.
    Gegenstand des vorliegenden Gebrauchsmusters ist eine Vorrichtung
    zumAufstreichenvon flüssigen Bindemitteln, wie Lacken, Farben,
    Elebstofflösungen od. dgl. bestehend aus der Vereinigung eines
    plastischen Behälters, wie z. B. einer Tube aus Metall oder plasti-
    schem Kunststoff und einem Pinselverschluß, durch den ein Flüssigkeitskanal läuft. Durch einfachen Druck auf den plastischen Behälter wird das in demselben befindliche Bindemittel dem Pinsel von innen her zugeführt und kann dann mittels letzterem auf die zu bestreichende Fläche verteilt werden. Diese Vorrichtung kann mit einer
    Hand betätigt worden. Läßt man mit dem Druck auf den plastischen
    ljehül ter nach, so wird die Zufuhr zum Pinsel unterbrochen, ohne daß
    indes-im Gegensatz zu einen elastischen Behälter-Luft durch das
    Innera des Pinselkanals in den Behälter zurüokstrSmt. Es ist ein-
    leuchtend, daß die Vorrichtung gemäß vorliegendem Gebrauchsmuster
    es gestattet, ohne Unterbrechung durch fortgesetzten Druck auf den
    plastischen Behälter Bindemittel zu dem Pinsel zu befördern und
    zwar unabhängig von der Haltung des Behälters, also z. B. auch senkrecht nach oben.
    Hierdurch wird es Beglich, kontinuierlich größere beliebige Flä-
    chen mit dem Bindemittel zu bestreichen bis der Inhalt des plasti-
    schen Behälters erschöpft ist. Ein besonderer Vorteil des vorliegenden Gebrauchsmusters besteht ferner darin, daß Bindemittel, die gegen Luft empfindlich sind, in dieser Vorrichtung mit Luft überhaupt nicht in Berührung kommen im Gegensatz zu einem aus einer elastischen Flasche bestehenden Behälters, in welchem mit fortschreitender Entleerung der Luftraum immer größer wird. Die beigefügte Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Gebrauchaustergegenstandes.
  • A ist der plastische Vorratsbehälter (Tube) für das Bindemitteln Er kann z. B. aus Zinn, Aluminium oder plastischen Weich-PVC bestehen. B ist der mit Gewinde versehene Tubcnhala, der bei Nichtgebrauch wie üblich mit einer mit Gewinde versehenen Verschlußkappe - verschlossen ist. Für den Gebrauch wird der Pinsel D aufgeschraubt, was durch eine unten am Pinsel befindliche Gewindebohrung C, welche auf den Stutzen B paßt, ermöglicht wird. Beim DrUcken auf die Tube A fließt das Bindemittel durch den Pinselkanal E in die Borsten des Pinsels, mit welchem das Bindemittel nunmehr beliebig lange und auf beliebige Flächen verteilt werden kann.
  • Für den Gebrauchsmustergegenstand sind Größe und Form des plastischen Behälters sowie des mit Kanal versehenen Pinsels nicht wesentlich. Der Pinsel@ kann durch eine dicht schließende Überkappe vor dem Trocknen geschützt werden.
    Schutzansprucht
    Vorrichtung zum Aufstreichen von flüssigen Bindemitteln, wie Lacken,
    Farben, Klehstofflösungen od. dgl. dadurch gekennzeichnet, daß diese
    aus einem plastischen Vorratsbehälter (Tube) besteht, welcher mit
    einem mit Flüssigkeitskanal ausgestattetem Pinsel verschlossen ist.
DE1957B0031928 1957-12-21 1957-12-21 Vorrichtung zum aufstreichen von fluessigen bindemitteln od. dgl. Expired DE1761624U (de)

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DE (1) DE1761624U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1276507B (de) * 1962-10-10 1968-08-29 Fritz Mueller Vorrichtung zum Auftragen von Klebstoff oder Farbe

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1276507B (de) * 1962-10-10 1968-08-29 Fritz Mueller Vorrichtung zum Auftragen von Klebstoff oder Farbe

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