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DE1860264U - Lippenstift. - Google Patents

Lippenstift.

Info

Publication number
DE1860264U
DE1860264U DET14843U DET0014843U DE1860264U DE 1860264 U DE1860264 U DE 1860264U DE T14843 U DET14843 U DE T14843U DE T0014843 U DET0014843 U DE T0014843U DE 1860264 U DE1860264 U DE 1860264U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
ball
paint
lipstick according
lipstick
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET14843U
Other languages
English (en)
Inventor
Jean Marie Teisseire
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DET14843U priority Critical patent/DE1860264U/de
Publication of DE1860264U publication Critical patent/DE1860264U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D34/00Containers or accessories specially adapted for handling liquid toiletry or cosmetic substances, e.g. perfumes
    • A45D34/04Appliances specially adapted for applying liquid, e.g. using roller or ball
    • A45D34/041Appliances specially adapted for applying liquid, e.g. using roller or ball using a roller, a disc or a ball
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D40/00Casings or accessories specially adapted for storing or handling solid or pasty toiletry or cosmetic substances, e.g. shaving soaps or lipsticks
    • A45D40/02Casings wherein movement of the lipstick or like solid is a sliding movement
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D40/00Casings or accessories specially adapted for storing or handling solid or pasty toiletry or cosmetic substances, e.g. shaving soaps or lipsticks
    • A45D40/24Casings for two or more cosmetics

Landscapes

  • Cosmetics (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)

Description

  • Lippenstift Die bekannten Lippenstifte weisen einen zylindrischen Farbmassenstift auf, der in einem Gehäuse entweder fest oder axial verschieb bar gehalten ist und bei Nichtgebrauch mit einer Hülse abgedeckt wird. Obwohl diese Lippenstifte millionenfach in Gebrauch sind, besitzen sie eine Reihe von Nachteilen, die man bisher in Kauf genommen hat.
  • Die Farbmasse muß eine gewisse Geschmeidigkeit, der Farbmassenstift dagegen eine gewisse Festigkeit besitzen. Beide Forderungen lassen sich nur bis zu einem bestimmten Grade miteinander vereinen. Bei einer zu starken Belastung können die Farbmassenstifte leicht brechen. Aus diesem Grund werden sie mit einem relativ großen Durchmesser ausgeführt. Dies hat aber wiederum zur Folge, daß sich Konturen nur schlecht genau zeichnen lassen. Die Stärke des Farbauftrag hängt stark von dem jeweiligen Auftragedruck ab.
  • Grundsätzlich lassen sich mit einem Lippenstift keine plastischen
    oder flüssigen Farbmassen auftragen, wie man sie heutzutage viel-
    fach aus medizinischen Gründen (Zusatz von Hautpflegeölen), zur Erzielung besonderer Effekte (Lack-oder Seidenmatt-Aussehen), oder wegen der Maltechnik (Konturenziehen mit Pinsel) verwendet.
  • All diese Nachteile werden neuerungsgemäß durch einen Lippenstift überwunden, der gekennzeichnet ist durch eine am Gehäuse frei drehbar angebrachte Auftragekugel, deren Rückseite wenigstens während der Benutzung mit der Farbmasse in Berührung gehalten ist.
  • Mit Hilfe der Neuer. mg kann man die Farbmasse von den beim Anpressen des Stiftes an die Lippe auftretenden Belastungen weitgehend befreien. Man kann die Farbmasse bis unmittelbar an ihr vorderstes Ende so führen, daß nicht die geringste Bruchgefahr besteht. Wenn die Kugel in dem Gehäuse fest gehalten ist, das bei der Benutzung des Stiftes von der Hand geführt wird, gelangt der erwähnte Anpreßdruck überhaupt nicht zur Farbmasse, während unabhängig davon die Farbmasse nur mit einer geringen Kraft, wie sie zur Übertragung des Farbstoffes auf die Kugel erforderlich ist, belastet wird. Dies hat zur Folge, daß man die bekannten Farbmassenstifte mit wesentlich geringerem Durchmesser verwenden kann, die mit Hilfe einer entsprechend bemessenen Kugel nicht nur das Bemalen der Lippe, sondern auch ein genaues Konturenzeichnen gestatten. Man kann auch Farbmassen aus wesentlich weicherem Material als bisher verwenden und-wenn die Kugel die vordere Öffnung des Gehäuses abschließt-auch plastische oder flüssige Farbmassen mit den ihnen eigenen Vorteilen. Außerdem ist sichergestellt, daß der Farbauftrag, unabhängig vom Anpreß-druck, immer gleichbleibt. Aus alledem ergibt sich auch, daß der neuerungsgemäße Lippenstift sehr wirtschaftlich im Verbrauch ist.
  • Es sind bereits Geräte bekannt, die sich zur Übertragung einer Farbmasse auf eine Unterlage einer Kugel bedienen, nämlich Kugelschreiber. Hierbei handelt es sich aber nicht un die Lösung der eingangs beschriebenen Probleme. Auch betreffen Kugelschreiber ein ganz anderes Fachgebiet. Nicht zuletzt ist eine einfache Übertragung des Kugelschreiber-Prinzips auf Lippenstifte nicht möglich, weil ein Kugelschreiber mit nach oben gerichteter Kugel, einer für den Lippenstift häufigen Benutzungshandlung, gar nicht funktioniert. Es sind nämlich besondere Vorkehrungen notwendig, um eine in beliebiger Lage benutzbare Kugel mit der Farbmasse in Berührung zu halten.
  • Eine besonders einfache Vorkehrung ist in diesem Zusammenhang in einer Vorrichtung zu sehen, die Farbmasse und Kugel relativ zueinander verschiebt. Durch Betätigung dieser Vorrichtung kann man für die einwandfreie Übertragung der Farbmasse auf die Kugel während der Benutzung garantieren. Die Verschiebevorrichtung erlaubt es, den Farbmassenverbrauch auszugleichen und den Druck zwischen Farbmasse und Kugel zu wählen.
  • Bei einem Ausführungsbeispiel der Neuerung weist die Verschiebevorrichtung einen die Farbmasse abstützenden und relativ zum Gehäuse beweglichen Kolben auf. Dieser Kolben kann auf der der Kugel abgewandten Seite des Gehäuses geführt sein und durch beliebige Mittel auf die Kugel zu bewegt werden. Z. B. kann der Kolben im Gehäuse durch Verschrauben axial beweglich sein. Er kann allein durch Federkraft verschoben werden. Bei einem genügend festen Reibungssitz genügt auch eine einfache Verschiebung des Kolbens von Hand. Die Form des Kolbens ist beliebig. Er kann auf der der Farbmasse zugewandten Seite eine glatte Druckfläche besitzen, er kann eine Öffnung zur Aufnahme eines Farbmassenstiftes besitzen, er kann am Umfang eine Dichtung tragen usw.
  • Bei einer anderen Ausführungsform weist die Verschiebevorrichtung seitlich am Gehäuse angebrachte Druckelemente auf, die eine Axialverschiebung der Farbmasse bewirken. Es kann sich hierbei um durch die Gehäuseseitenwand greifende Druckelemente handeln vorzugsweise werden die Druckelemente aber durch die ganz oder teilweise elastische Gehäusewand selbst gebildet. Bei einer Farbmasse aus plastischem oder flüssigem Material führt eine Betätigung der Druckelemente durch eine Volumenverkleinerung im Gehäuseinnern von selbst zu einer Bewegung der Farbmasse in Richtung auf die Kugel. Statt dessen kann man aber auch eine Übertragungsvorrichtung dazwischenschalten, die z. B. aus einer Schrägfläche am Kolben oder einem Farbmassenstift, an der die Druckelemente angreifen können, besteht.
  • Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel der Neuerung ist ein zweiteiliges Gehäuse vorhanden, dessen Teil durch eine Feder axial auseinandergedrückt werden, von denen der eine Teil die Kugel und der andere Teil die Farbmasse trägt. Hierbei wird durch Anpressen des Lippenstiftes an die Lippe die Kontaktgabe zwischen Kugel und Farbmasse hergestellt.
  • Fast alle Ausführulgsbeispiele eig-nen sich in entsprechender Abwandlung für die Verwendung sowohl fester bis weicher Farbmassenstifte als auch plastischer oder flüssiger Farbmassen. Ist ein Farbstift verbraucht, kann man ihn einfach durch einen neuen ersetzen. Ist eine Flüssigkeitsfüllung verbraucht, kann man entweder das Gehäuse oder einen Behälter im Gehäuse erneut füllen oder aber eine Nachfüllpatrone einsetzen, die vorzugsweise die Form eines weichen Behälters hat.
  • In den meisten Fällen ist es empfehlenswert, wenn die Kugel die vordere Öffnung des Gehäuses abschließt. Inellen Fällen läßt sich eine solche Abstimmung zwischen dem Spiel der Kugel in ihrer Halterung und der Konsistenz der Farbmasse erzielen, daß die Kugel leicht drehbar ist, aber trotzdem einen einwandfrei abdichtenden Verschluß darstellt.
  • Die Verwendung von festen Farbmassenstiften in Verbindung mit der Verschiebevorrichtung macht es aber auch möglich, die Kugel in mehreren Armen frei sichtbar zu halten, was nicht nur einen besonderen ästhetischen Effekt ergibt, sondern auch gestattet, die einwandfreie Arbeitsweise der Kugel zu betrachten.
  • Die Kugel kann aus den verschiedensten Materialien bestehen, z.
  • B. Metall, Mattglas, gerauhten Kunststoff. Auch die Kugelhalterung kann aus llietall oder Kunststoff bestehen.
  • In manchen Fällen empfiehlt es sich, die Abdeckhülse mit einem Einsatz aus weichem, möglichst saugfähigem Material, wie Schaumstoff oder dgl., im Bereich der Kugel zu versehen. Auf diese Weise wird einerseits die Kugel geschützt und andererseits gesäubert.
  • Weitere Merkmale der Neuerung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung mehrerer Ausführungsbeispiele im Zusammenhang mit der Zeichnung. Es zeigen : Fig. 1 einen Kugel-Lippenstift gemäß der Neuerung mit Abdeckhülse in räumlicher Darstellung, Fig. 2 einen Längsschnitt durch einen Lippenstift mit verschraubbarem Innenkolben und eingeschlossener Kugel, Fig. 3 in Seitenansicht eine freiliegende Kugel, Fig. 4 im Teillängsschnitt einen unter Federdruck stehenden Innenkolben, Fig. 5 im Teillängsschnitt einen außen aufgeschraubten Kolben, Fig. 6 im Teillängsschnitt einen durch seitliches Drücken zu betätigenden Innenkolben, Fig. 7 im Längsschnitt einen Lippenstift mit Ersatzpatrone und Fig. 8 im Längsschnitt einen Lippenstift mit durch Federkraft gespreiztem zweiteiligen Gehäuse.
  • In Fig. 1 ist ein Kugel-Lippenstift dargestellt, der von außen das Gehäuse 1, die Kugel 2 mit ihrer Halterung 3 und eine Schraubevorrichtung 4 erkennen läßt. Die Abdeckhülse 5 trägt in ihrer Spitze ein Schaumstoffstück 6t das die Kugel 2 schützt und säubert Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist auf das Gehäuse 11 die Halterung 13 mit der Kugel 12 aufgeschraubt. Die Schraubvorrichtung 14 betätigt den Kolben 17 mit der Fassung für den Farbstift 18. Zu diesem Zweck trägt die Schraubvorrichtung 14 eine an ihrem oberen Rand 19 im Gehäuse 11 geführte und mit einem Schlitz 2o versehene Hülse 21. Das Gehäuse 11 weist einen Gewindegang 22 auf. Der Kolben 17 trägt einen seitlichen Zapfen 23, der durch den Schlitz 2o in den Gewindegang 22 greift. Durch Drehen der Vorrichtung 14 kann in an sich bekannter Weise der Farbstift 18 nach oben geschraubt werden.
  • Bei einer Benutzung des Lippenstiftes braucht man den Farbstift 18 nur soweit hochzuschrauben, daß er an der Kugel 12 anliegt. Die hierbei auf den Stift wirkenden Kräfte sind gering. Die beim Aufpressen auf die Lippen auftretenden Kräfte werden vollständig von der Kugel 12 aufgenommen und über das Gehäuse 11 abgeführt. Der Farbauftrag durch die Kugel 12 ist sehr gleichmäßig, da die Farbaufnahmefähigkeit der Kugel weitgehend druckunabhängig ist. Ist soviel Farbmasse verbraucht, daß die Kugel 12 keine Farbmasse mehr überträgt, kann man durch einfaches Nachstellen den Farbstift 18 wieder in Kontakt mit der Kugel bringen.
  • In Fig. 3 ist auf das Gehäuse 31 eine Halterung 33 für die Kugel 32 aufgeschraubt, bei der lediglich vier Arme 39 an der Kugel anliegen. Auf diese \/eis ist die Kugel 32 und auch der Farbstift 38 sichtbar. Man kann daher die Abnutzung und die Nachstellung des Stiftes 38 beobachten.
  • In Fig. 4 ist in das Gehäuse 41 ein Kolben 47 mit Farbstift 48 eingesetzt, der mit Hilfe einer Feder 49 nach oben gegen die Kugel gedrückt wird. Man kann die Federkraft so bemessen, daß zwar die Anlage erfolgt, der Stift 48 aber nicht übermäßig beansprucht wird. Diese Ausführung ist besonders für kurze Lippenstifte empfehlenswert.
  • In Fig. 5 ist das Gehäuse 51 außen mit Gewinde versehen, auf das der Außenkolben 57 aufgeschraubt ist. Durch Verschrauben des Kolbens 57 wird die hier flüssige oder plastische Farbmasse 58 gegen die Kugel gedrückt. Zur vollständigen Ausnutzung eines dikken, plastischen Farbstoffes ist es empfehlenswert, eine Luftzutrittsöffnung 55 mit einem Saugventil 56 vorzusehen. Man kann dann, wenn der Lippenstift mit der Kugel nach unten gehalten wird, durch Losschrauben des Kolbens 57 etwas Luft ansaugen und dieses Luftpolster durch Verschrauben des Kolbens in entgegengesetzter Richtung unter Druck setzen, so daß die Paste'58 während des mahlvorganges mit der Kugel in Berührung steht.
  • In Fig. 6 ist in dem Gehäuse 61 der Kolben 67 mit dem Farbstift 68 vorgesehen. Der Kolben 67 besitzt eine relativ große Umfangsfläche und hält durch Reibung an Ort und Stelle im Gehäuse 61. An der Unterseite ist der Kolben mit einem kegelförmigen Fortsatz 69 versehen. Die Gehäusewände sind elastisch. Drückt man die Gehäuseseitenwand in die gestrichelte Lage, so wird dadurch der Kolben 67 mit dem Stift 68 nach oben gegen die Kugel geschoben. Wegen der Reibung zwischen Kolben und Gehäusewand bleibt die so eingestellte Lage erhalten.
  • In Fig. 7 ist wiederum ein Gehäuse 71 mit elastischen Seitenwänden vorgesehen. Dieses ist auf die Halterung 73 für die Kugel 72 aufgesetzt. Die Halterung 73 ist auf den Kopf 75 einer im übrigen mit dünner Wand 76 ausgeführten Nachfüllpatrone 78 geschraubt, die mit flüssiger oder plastischer Farbmasse gefüllt ist. Zwischen dem Kopf 75 und der Kugel 72 befindet sich ein Arbeitsraum 74, der über eine Drosselbohrung 79 mit dem Inneren der Patrone 78 in Verbindung steht. Diese Drosselbohrung kann gegebenenfalls auch mit einem zum Raum 74 hin öffnenden Rückschlagventil versehen sein.
  • Drückt man die Seitenwände des Gehäuses 71 zusammen, gelangt Farbmasse durch die Bohrung 79 in den Raum 74. Wegen der Drosselwirkung dieser Bohrung kann die Yarbmasse nicht sofort aus dem Raum 74 wieder zurücklaufen, so daß sie auch noch längere Zeit mit der Kugel 72 in Kontakt steht, nachdem der Druck auf die Seitenwände des Gehäuses 71 aufgehört hat. Auch bei dieser Anordnung kann man ein Luftpolster in der Patrone 78 schaffen, wenn man in der veranschaulichten Stellung Luft einsaugt, dann den Lippenstift umdreht und nunmehr Farbe in den Raum 74 preßt.
  • In Fig. 8 ist ein zweiteiliges Gehäuse mit den Teilen 81 und 83 vorgesehen. Der Teil 83 trägt die Kugel 82. Der Teil 81 hält über eine Gewindeplatte 86 und das Stützglied 87 den Farbstift 88.
  • Die beiden Teile werden durch die Feder 89 auseinandergespreizt. denn bei der Benutzung die Kugel 82 gegen die Lippen gepreßt wird, ergibt sich automatisch der Kontakt zwischen Kugel 82 und Stift 88.
  • Die veranschaulichten Ausführungsbeispiele können in vielerlei Hinsicht abgewandelt werden, ohne vom Grundgedanken der Neuerung abzuweichen. So kann man die Kugelhalterung nach Fig. 3 mit irgendeiner der Kolbenhalterungen für Farbstifte kombinieren. Statt der Farbstifte in den Fig. 2,4 und 6 kann ohne große Abwandlung auch eine Farbflüssigkeit oder-paste benutzt werden. Umgekehrt kann man auch in Verbindung mit Fig. 5 einen Farbstift verwenden.
  • Statt der eindrückbaren Seitenwände in den Fig. 6 und 7 kann man auch in Durchbrüchen angebrachte Druckelemente vorsehen, die den gleichen Zweck erfüllen. Es ist auch nicht notwendig, daß die Gehäusewände ringsum elastisch sind, es genügt eine Verformbarkeit auf einer oder gegebenenfalls zwei Seiten. Die Außenform des Gehäuses kann sich rein nach ästhetischen Gesichtspunkten richten, also zylindrisch, quaderförmig, paraboloidförmig, ausgebaucht usw. sein. Auf die gleiche Weise lassen sich auch andere/Make-up-oder Farbauftraggeräte ausbilden, bei denen die gleichen Probleme vorherrschen, z. B. Augenbrauenstifte. kosmetische

Claims (17)

  1. Schutzansprüche 1. Lippenstift mit einem Gehäuse zur Aufnahme der Farbmasse und gegebenenfalls einer Abdeckhülse, gekennzeichnet durch eine am Gehäuse frei drehbar angebrachte Auftragkugel, deren Rückseite wenigstens während der Benutzung mit der Farbmasse in Berührung gehalten ist.
  2. 2. Lippenstift nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung, die Farbmasse und Kugel relativ zueinander verschiebt.
  3. 3. Lippenstift nach Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebevorrichtung einen die Farbmasse abstützenden und relativ zum Gehäuse beweglichen Kolben aufweist.
  4. 4. Lippenstift nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben am Gehäuse durch Verschrauben axial beweglich ist.
  5. 5. Lippenstift nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben durch Federkraft axial beweglich ist.
  6. 6. Lippenstift nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebevorrichtung seitlich am Gehäuse angebrachte Druckelemente aufweist, die eine Axialverschiebung der Farbmasse bewirken.
  7. 7. Lippenstift nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckelemente durch die ganz oder teilweise elastische Gehäusewand gebildet werden.
  8. 8. Lippenstift nach Ansprüchen 1 bis 3 und 6 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckelemente mit einer Schrägfläche am Kolben oder einem Farbmassenstift zusammenwirken.
  9. 9. Lippenstift nach Ansprüchen 6 bis 7, dadurdh gekennzeichnet, daß die Druckelemente direkt auf eine Farbmasse aus plastischem oder flüssigem Material einwirken.
  10. 10. Lippenstift nach Ansprüchen 1 bis 2, gekennzeichnet durch ein zweiteiliges Gehäuse, dessen Teile durch eine Feder axial auseinandergedrückt werden, von denen der eine Teil die Kugel und der andere Teil die Farbmasse trägt.
  11. 11. Lippenstift nach Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugel die vordere Öffnung des Gehäuses abschließt.
  12. 12. Lippenstift nach Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugel in mehreren Armen frei sichtbar gehalten ist.
  13. 13. Lippenstift nach Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugel aus Mattglas und die Kugelhalterung, gegebenenfalls das ganze Gehäuse, aus Kunststoff besteht.
  14. 14. Lippenstift nach Ansprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckhülse einen Einsatz aus weichem, möglichst saugfähigem Material, wie Schaumstoff oder dgl., im Bereich der Kugel aufweist.
  15. 15. Lippenstift nach Ansprüchen 1 bis 14, gekennzeichnet durch eine Nachfüllpatrone in Form eines mit plastischer oder flüssiger Farbmasse gefüllten, weichen, in das Gehäuse einsetzbaren Behälters.
  16. 16. Lippenstift nach Ansprüchen 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Vorratsraum für flüssige oder plastische Farbmasse und der Kugel ein Arbeitsraum vorgesehen ist, der mit dem Vorratsraum über eine Drosselbohrung verbunden ist.
  17. 17. Lippenstift nach Ansprüchen 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der mit flüssiger oder plastischer Farbmasse gefüllte Vorratsraum über eine mit Rückschlagventil versehene Öffnung mit der Außenseite des Vorratsraumes verbunden ist.
DET14843U 1962-06-05 1962-06-05 Lippenstift. Expired DE1860264U (de)

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DET14843U Expired DE1860264U (de) 1962-06-05 1962-06-05 Lippenstift.

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