DE1632847A1 - Maschine in Form einer Trocknungsanlage - Google Patents
Maschine in Form einer TrocknungsanlageInfo
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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- A01D43/00—Mowers combined with apparatus performing additional operations while mowing
- A01D43/003—Mowers combined with apparatus performing additional operations while mowing with devices for drying or burning
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F26B—DRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
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Description
Patsnisnwatt
KF!.-!.^.VVcff2rJodtfeeh A 1(1
7 Stuttgart W, f/.erttefctraße 40 H U U *" W
P 16 32 847.5 13.4.197O
INDUSTRIES INC., Willemstad, Curacao (Niederländische
Antillen)
"Maschine in Form einer Trocknungsanlage11
Die Erfindung betrifft eine Maschine in Form e ner Trocknungsanlage
zum Trocknen halm- oder blattartiger Pflanzen mit einem Trocknungsraum und in diesem Raum angebrachten Transportmitteln
für das zu trocknende Gut.
Die Erfindung bezweckt, eine Maschine der genannten Art zu schaffen,
mit der das Trocknen des Erntegutes beschleunigt und regelmäßiger Uwerien Kann· Gemäes der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass
die Transportmittel Förderer enthalten, die derart aufgestellt sind, dass das in den Trocknungsraum gebrachte Erntegut während
der Trocknung ständig herumführbar ist.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Die Zeichnungen zeigen eine Maschine mit den für ihre Funktion
wesentlichen Teilen, die einzeln und in ihrem Zusammenarbeiten dazu beitragen, die Maschine fertigungstechnisch und ihrem Verwendungszweck
entsprechend gegenüber herkömmlichen Bauarten zu verbessern· Es zeigent
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Pig. 1 eine Seitenansicht des Wagens nach der Erfindung, in schematischer Darstellung,
Pig. 2 einen Schnitt durch den vorderen Teil des Wagens nach Fig. 1 in grösserer Darstellung, schematisch dargestellt,
Pig. 3 einen Schnitt durch den hinteren Teil des in Pig. 1 dargestellten Wagens in grösserer Darstellung, in schematischer
Darstellung,
Pig. 4 eine Draufsicht auf einen Teil eines Förderers in grösserer Darstellung,
Pig. 5 einen Schnitt längs der Linie V-V in Pig. 4,
Pig. 6 eine Spannvorrichtung für den Förderer in grösserer Darstellung,
Pig. 7 eine Draufsicht auf eine weitere Ausftlhrungsform eines
Förderers,
Fig. 8 einen Schnitt längs der Linie VIII-VIII in Fig. 7 und
Pig. 9 eine weitere Ausführungsform mit anderer Befestigung der
Laufräder.
Das Gestell des Wagens hat zwei in Längsrichtung des Wagens verlaufende,
seitliche Tragbalken 1, die an den in Fahrtrichtung vorn liegenden Enden durch einen quer zur Längsrichtung des Wagens
liegenden Querbalken 2 miteinander verbunden sind. An dem Querbalken 2 ist ein nach voim verlaufender Zugarm 3 befestigt. Das
Gestell wird von Laufrädern 4 getragen, die um zwei nebeneinander liegende, am Gestell befestigte Achsen 5 Irehbar sind. Der Laderaum
des Wagens ist von geschlossenen Wänden begrenzt, und zwar von zwei Seitenwänden 6, einer schräg aufwärts und rückwärts verlaufenden
Vorderwand 7, einer Deckplatte 8 und einer vertikalen Rückwand 9 (Fig.2 und 3).
Mit Abstand hinter der Vorderwand 7 ist parallel zu dieser eine Platte 10 zwischen den Seitenwänden 6 angeordnet, die sich von den
Tragbalken 1 bis nahe an die Deckplatte 8 erstreckt. Das obere Ende
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,der Platte 10 ist als Winkel 11 mit horizontal verlaufenden Schenkeln
ausgebildet. Mit einer nahe der unteren Kante der Platte 10 angeordneten Achse 12 ist ein Aufnahmegerät 13 schwenkbar mit dem
Gestell verbunden. Das Aufnahmegerät 13 hat eine mit Zinken versehene Trommel 14 und wird von zwei Stützrädern 15 abgestützt.
Zwischen der Vorderwand 7 und der Platte 10 ist ein als Schubstangenförderer ausgebildetes Fördergerät 16 angeordnet, das Stangen
17 aufweist, an denen durch dreieckige Platten gebildete Zinken oder Mitnehmer 18 befestigt sind. Die Stangen 17 sind gelenkig mit
zwei übereinander und querliegenden Kurbelwellen 19 verbunden, deren Kurbeln um 120 gegeneinander versetzt angeordnet sind. Im
Betrieb bewegen sich die Zinken 18 zwischen Schienen 20, die
parallel zur Vorderwand 7 und den Stangen 17 in dem durch die Vorderwand 7, die Platte 10 und die vorderen Bereiche der Seitenwände
6 gebildeten Hochförderkanal aufwärts verlaufen.
In an den Tragbalken 1 befestigten Lagern sind zwei horizontale, querliegende Wellen 21 gelagert, an denen Kettenräder 22 befestigt
sind, über die endlose Ketten 23 geführt sind. An den Ketten 23 sind zu den Wellen 21 parallele, U-förmige Balken 24 befestigt.
Die Ketten 23 bilden mit den TJ-Balken 24 einen Kratzboden, dessen
oberer Teil auf dem ncht näher dargestellten Boden des Wagens liegt.
Nahe der Rückwand 9 sind in den Seitenwänden 6 öffnungen 25 vorgesehen.
In dem Raum über dem Boden sind übereinander vier längsliegende
Förderer 26 bis 29 untergebracht. Der Aufbau und die Lagerung der verschiedenen Förderer sind gleich. Der Förderer 27 enthält zwei
zu den Wellen 22 parallel verlaufende Wellen 30 und 31. Die Welle 30 ist in an den Wänden 6 befestigten Lagern gelagert. Die Enden
der Welle 31 liegen in Sttttzböcken 32 (Fig.6), die in Ausnehmungen
33 der Wände 6 verschiebbar sind. Jeder Bock 32 ist mittels eines zur Welle 31 parallelen Stiftes 34 schwenkbar mit einem Arm 35
einer Spannvorrichtung 35 verbunden. Das vnn dem Stift 34 abgewandte
Ende des Armes 35 hat ein Auge zur Aufnahme einer runden Scheibe 37. Die Scheibe 37 ist um einen exzentrisch in ihr
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befestigten Bolzen 38 drehbar. An der Scheibe 37 ist ein Arm 39
befestigt, der mittels eines Verriegelungsstiftes 40 in verschiedenen lagen dadurch fixiert werden kann, dass der Verriegelungsstift
durch eine im Ends des Armes 39 vorgesehene Ausnehmung und eine der in den Seitenwänden 6 vorgesehenen Ausnehmungen 41
gesteckt wird.
An den Wellen 30 und 31 sind Kettenräder 42 befestigt, über die
endlose Ketten 43 geführt sind. Die Ketten 43 werden durch Schwenken des Armes 39 mehr oder weniger gespannt, wenn die Böcke
32 mit der darin gelagerten Welle 31 in Längsrichtung des Wagens verschoben werden. An den Ketten 43 sind parallel zu den Wellen
verlaufende U-fb*rmige Balken 44 befestigt (Fig. 4)· Das obere Trum der Ketten ruht auf mit Löchern 45 versehenen Platten 46, die
auf zwischen den Wänden 6 angebrachten Trägern 47 aufliegen und die einen zwischen den beiden Wänden 6 verlaufenden Boden bzw.
eine Stützplatte bilden. Der Wagenboden, über den das obere Trum der Ketten 23 mit den U-Balken 24 läuft, kann auch gelocht sein.
An den U-förmigen Balken 24 des Kratzbodens oder des unteren
Förderers 24A und an den U-förmigen Balken 44 der Förderer 26 bis 29 sind zu den Ketten senkrechte, vorzugsweise aus Gummi oder
einem anderen elastischen Material hergestellte Lappen 48 befestigt. Die Höhe eines Lappens 48 ist annähernd gleich der Hälfte
des Abstandes zwischen dem unteren Teil eines Förderers und dem oberen Teil des darunter liegenden Förderers. Die Vorderenden der
Förderer 26 und 28 und der Kratzboden 23, 24 liegen in Fahrtrichtung
der Maschine vor den Vorderenden der Förderer 27 und 29, während die hinteren Enden der Förderer 26 und 28 vor den hinteren
Enden der Förderer 27 und 29 liegen. Das Vorderende des oberen Förderers 26 liegt unterhalb des Winkels 11 der Platte 10. Hinter
der Platte 10, im unteren Bereich des Laderaums ist ein Ventilator 49 vorgesehen, der ein auf einer Welle 50 angebrachtes
Schaufelrad 51 hat und der Luft durch in den SeitenwSnden des Wagens vorgesehene öffnungen ansaugt. Das Schaufelrad 51 ist in
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einem Gehäuse 52 mit einer Blasöffnung 53 untergebracht, durch welche die vom Schaufelrad 53 versetzte Luft in den als Trocknungsraum ausgebildeten Laderaum des Wagens einströmen kann. Nahe der
Blasöffnung 53 sind Brenner 54 angeordnet, denen aus einem an der Vorderwand 7 befestigten Tank 55 durch eine Leitung 56 und eine
Pumpe 57 Brennstoff zugeführt werden kann. Mit Abstand hinter der Platte 10 sind in an den Wänden 6 befestigten Lagern fünf querliegende Achsen 58 gelagert. An den Achsen 58 sind zwischen den
Wänden 6 verlaufende Leitschirme 59 befestigt. An den aus einer der Seitenwände 6 ragenden Enden der Achsen 58 sind Hebel 60 (Pig.1)
befestigt, mit denen die Achsen 58 und die daran befestigten Leitschirme 59 geschwenkt werden k*dnnen. Die Hebel 60 lassen sich durch
Verriegelungsstifte in mehreren Lagen arretieren. Der Raum zwischen der Platte 10 und den Leitschirmen 59 ist ein Verbrennungsraum, in
dem der den Brennern 54 zugeführte Brennstoff verbrannt, und die vom Ventilator umgewälzte Luft erwärmt wird.
Mit Abstand vor der Rückwand 9 des Laderaums erstreckt sich eine Schirmplatte 61 zwischen den Seitenwänden 6, die von der oberen
Seite des Förderers 29 bis zur oberen Seite des Förderers 29 verläuft. In an den Wänden 6 befestigten Lagern sind zwei übereinander
und querliegende Wellen 62 und 63 in einer zwischen Schirmplatte 61 und Rückwand 9 verlaufenden Vertikalen gelagert. Die untere
Welle 63 kann auch mittels einer Spannvorrichtung 36 verstellt werden· An den Wellen 62 und 63 sind Kettenräder 64 befestigt, über
welche Ketten 65 geführt Bind. An den Ketten 65 sind Zinken 66 befestigt, die beim Umlauf der Ketten derart gesteuert werden, dass
ihre freien Enden der Bahn 67 folgen. Die Ketten 65 und die Zinken 66 bilden einen endlosen Förderer 67A.
In weiteren, an den Wänden 6 befestigten Lagern ist unterhalb der Wellen 62 und 63 eine parallel zu diesen verlaufende Welle 68 einer
Trommel 69 gelagert. An der Welle 68 sind durch Platten gebildete Stützglieder 70 befestigt. In den Sttttzgliedern 70 sind zur Welle
68 parallel« ZinkentrÄger 71 derart gelagert, das« sie um ihre
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Längsachse drehbar und in mehreren Lagen arretierbar sind. An den Zinkenträgern 71 sind aus Federstahl hergestellte Zinken 72
befestigt. An dem unteren Rand der Rückwand 9 ist mittels einer Gelenkachse 73 eine Klappe 74 angelenkt. In der in den Fig. 1 und
durch ausgezogene Linien dargestellten, geschlossenen Lage verläuft die Klappe 74 über den grössten Teil ihrer Länge konzentrisch
zur Trommel 69 in der Weise, dass der Laderaum Lm unteren Bereich geschlossen ist. Die Klappe 74 kann jedoch auch in die in Fig. 3
durch gestrichelte Linien angedeutete Lage geführt werden, so dass der Laderaum hinten im unteren Bereich offen ist.
Zum Antreiben der verschiedenen Aggregate ist an der Vorderseite des Wagens ein Getriebe 75 angebracht, aua dessen Gehäuse das Ende
einer in Längsrichtung des Wagens verlaufenden Velle 76 ragt. Durch
einen im Getriebe vorgesehenen Winkeltrieb ist <iie Welle 76 kraftschlüssig
mit einer querliegenden Welle 77 verbunden. An der Welle 77 sind Riemenscheiben 78 befestigt. Eine der Riemenseheiben 78 ist
über einen Riemen 79 mit einer Doppelriemenscheibe 80 der unteren
Kurbelwelle 19 verbunden. Die Doppelriemenscheibe 80 ist durch einen weiteren Riemen 81 mit einer an der Welle 68 befestigten
weiteren Doppelriemenscheibe 82 verbunden. Die Doppelriemenscheibe 82 ist durch einen Riemen 83 mit einer an der Welle 82 befestigten
Riemenscheibe 84 verbunden.
Eine andere der an der Welle 77 befestigten Riemenscheiben 78 ist durch ein Seil 85 mit einer an dem Ventiläbr 50 befestigten Seilscheibe
86 verbunden. An der Seilscheibe 86 ist eine weitere Seilscheibe 87 befestigt, die durch ein Seil 88 ait einer keilscheibe
89 der Pumpe 57 verbunden ist. Eine weitere, an der Welle
77 befestigte Riemenscheibe 78 ist durch einen Riemen 90 mit einer
auf der Welle 12 befestigten Riemenscheibe 91 verbunden. Die
Riemenscheibe 91 ist einstückig mit einer ScheibensttTfe 92 ausgebildet,
die durch einen Riemen 93 mit einer an der Welle der
Trommel 14 befestigten Riemenscheibe 94 verbunden ist« An der Riemenscheibe 92 ist ein zur Welle 12 achsparalleler Bolzen
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exzentrisch "befestigtj an dem ein Ende einer Triebstange 95 angelenkt
ist. Das andere Ende der Triebstange 95 ist gelenkig mit einer als Transporteur wirkenden Sperrad- und Sperrklinkeneinrichtung
96 verbunden. An dieser ist ein Hegler 97 vorgesehen, der
durch ein Seil 98 mit einem auf der Vorderseite des Zugarmes 3 angebrachten
Hebel verbunden ist. An dem Sperrad des Transporteurs 96
ist eiie Doppelriemenscheibe 99 befestigt, die über einen Riemen 100
mit einer an der hinteren Welle des Förderers 28 befestigten Doppelriemenscheibe
101 verbunden ist. Die Doppelriemenscheibe 101 steht mittels eines Riemens 102 mit einer Riemenscheibe 103, die an der
hinteren Welle des Förderers 26 befestigt ist, in Wirkverbindung. Die Doppelriemenscheibe 99 ist weiterhin mittels eines Riemens 104
mit einer Riemenscheibe 105 verbunden, die mit einem Zahnrad 106 einstückig ausgebildet ist und gemeinsam mit diesem um eine an der
Seitenwand 6 befestigte Achse 107 drehbar ist. Das Zahnrad 106 kämmt mit'einem Zahnrad 108, das an der vorderen Welle 30 des
Förderers 29 befestigt ist. Das Zahnrad 108 ist einstückig mit einer Riemenscheibe 108A ausgebildet, die über einen Hiemen 110 mit
einer an der vorderen Welle 30 des Förderers 27 befestigten Üfciemenscheibe
109 in Wirkverbindung steht.
Die Wirkungsweise der Maschine als Ladewagen, fahrbare und stixstehende
Trocknungsanlage ist wie folgt. Der Wagen wird mit einem Schleppfahrzeug in Richtung des Pfeiles A gefahren und die Zapfwelle
des Schleppfahrzeuges wird durch eine Gelenkwelle mit der Welle 76 verbunden, so dass die verschiedenen Aggregate angetrieben
werden können. Am Boden liegendes Erntegut, z.B. langhalmiges Gras, wird von der Trommel 14 aufgenommen und von dem Schubstangenförderer
16 längs der Platte 10 aufwärts in den Laderaum des Wagens gefördert, so dass es auf das vordere Ende des Förderers 26 gelangt.
Die verschiedenen Förderer können schrittweise durch den an sich bekannten Sperrad- und Sperrklinkentrieb 96 angetrieben werden. Die
Schrittgrösse dieses Klinkentriebs 96 kann in an sich bekannter Weise durch den Regler 97 eingestellt werden, der durch den auf der
Vorderseite des Zugarmes 3 angebrachten Hebel über das Seil 98 vom
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Fahrersitz aus betätigt werden kann, so dass die Geschwindigkeit der Förderer geändert werden kann. Bei einer bestimmten Einstellung
des Reglers 97 haben alle Förderer 26, 27, 28, 29 die gleiche Umlaufgeschwindigkeit.
Das auf den oberen Förderer 26 gebrachte Erntegut wird durch diesen
nach hinten geführt, wo es auf den Förderer 27 fällt. Dieser führt das Erntegut nach vorne, wo es auf die Vorderseite des Förderers
fällt, welcher es wieder zur Rückseite des Wagens bringt. Dort fällt das Erntegut auf den Förderer 29, der es wieder nach vorne
verschiebt, wo es auf die Vorderseite des Kratzbodens oder Förderers 23, 24 fällt, der es zur Rückseite des Wagens fördert. Die
Dicke der Ernte gut schicht auf den verschiedenen Förderern hängt von der Geschwindigkeit des Fördererantriebs ab.
Im Betrieb kann mittels des Ventilators 49 Luft in den als Trocknungsraum
ausgebildeten Laderaum geblasen werden, die gewünsehtenfalls durch die Brenner 54 erwärmt wird. Die Luft, die längs der
Platte 10 und der Leitschirme 59 geführt wird, strömt am Erntegut entlang und durch die öffnungen 45 durch das Erntegut und tritt
durch die Hinten in den Seitenwänden vorgesehenen öffnungen -25 aus
dem Laderaum aus. Da die Platte 10 eine Wand des Verbrennungsraums bildet, fängt das Trocknen des Erntegutes bereits im Zufuhrkanal an.
Wenn eine bestimmte Menge Erntegutes aufgenommen ist, kann es gewünschtenfalls mehrfach durch den Laderaum herumgeführt werden.
Zu diesem Zweck bleibt die Klappe 74 in der geschlossenen Lage und das von dem Kratzboden 24A zugeführte Erntegut wird durch die
Trommel 69 in den Bereich der Zinken 66 des Hochförderers 67A geführt. Mittels des Hochförderers 67A wird das Erntegut nach oben
geführt und fällt es wieder auf das hintere Ende des Förderers 27. Dieser Vorgang kann sowohl beim Stillstand auf dem Feld als auch
während der Fahr^zu einem Speicher durchgeführt werden. Das einmal
oder mehrfach durch den Laderaum herumgeführte Erntegut kann wieder auf den. Feld abgelegt werden. Zu diesem Zweck wird die Klappe 74
hochgeschwenkt, vorzugsweise so weit, dass der sich an die Gelenk-
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achse 73 anschliessen.de Teil der Klappe 74 an der Rückwand 9 anliegt,
so dass das Erntegut nicht mit dieser Klappe in Berührung kommt. Das Erntegut wird dann mittels der Trommel 69 durch die so
auf der Rückseite des Wagens gebildete Öffnung herausgeschleudert.
Die Zinken 67 der Trommel 69 lassen sich in Abhängigkeit von der gewünschten Wirkung einstellen. Wenn die Klappe 74 geschlossen ist,
kann der Wagen auch vollständig mit dem Erntegut beladen werden. Die Geschwindigkeit des Kratzbodens 23, 24 wird dann vorzugsweise
derart eingestellt, dass auf den verschiedenen Förderern und dem Kratzboden eine Erntegutschicht gestapelt wird, deren Höhe etwa
gleich dem Abstand zwischen den Förderern ist. Das Erntegut liegt dann in mehreren, voneinander getrennten, horizontalen Schichten.
Dies ermöglicht es, das Erntegut allmählich abzuladen. Auch in diesem Falle kann das Erntegut während des Aufnehmens und des
Transportes durch gegebenenfalls vorgewärmte Luft getrocknet werden und während des Transportes können die Förderer nach Wahl
angetrieben oder stillgesetzt werden. Zur weiteren Förderung des Erntegutes kann nahe der Austragsöffnung z.B. ein Förderband 111
angeordnet werden. In ihrer in Fig. 3 gestrichelt angegebenen unteren Lage verhindert die Klappe, dass das von der Trommel 69
abgeschleuderte Erntegut neben das Förderband 111 gelangt. Bei Verwendung von vier verhältnismässig dicht benachbarten, das
Gestell tragenden Laufrädern 4 ist der Druck der Laufräder auf den Boden trotz des grossen Wagengewichtes gering, so dass auch nach
wiederholter Fahrt über das Feld der Boden nicht beschädigt wird.
Eine weitere Ausführungsform eines Bodens bzw. einer Stützplatte für das Erntegut, über welche das obere; Trum eines Förderers
läuft, ist in den Fig. 7 und 8 dargestellt. Diese zeigen, dass auf den Trägern 47 mit Abstand voneinander liegende U-förmige Schienen
112 angebracht sind, so dass zwischen diesen die Luft aufsteigen kann. Auf diese Weise kann eine besonders stabile und dennoch
verhältnismässig leichte Bauart des Bodens erreicht werden.
Eine weitere Ausführungsform der Befestigung der Laufräder 4 ist
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in Pig. 9 dargestellt. Die beiden Achsen 5 sind an einem Pendelwinkel
113 befestigt, der durch eine zu den WeILen 5 parallele
Schwenkachse 114 gelenkig mit dem Gestell verbunden ist. Zwischen
den Wellen 5 und dem Gestell sind Federn 115 angeordnet. So k'dnnen
sich die Laufräder 4 gut an Bodenunebenheiten anpassen, so dass
stets eine gleichmässige Verteilung des Gewichtes des Wagens auf die Räder sichergestellt ist.
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Claims (36)
1. Maschine in Form einer Trocknungsanlage zum Trocknen halm-
oder blattartiger Pflanzen mit einem Trocknungsraum und in diesem Raum angebrachten Transportmitteln für das zu trocknende
Gut, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportmittel Förderer (24A, 67A, 27) enthalten, die derart aufgestellt sind,
dass das in den Trocknungsraum gebrächte Erntegut während der Trocknung ständig herumführbar ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportmittel wenigstens zwei sich in waagerechter Richtung
erstreckende, übereinander angeordnete Förderer (24A und 26) aufweisen, die an einem Ende mit einem sich aufwärts erstreckenden
Förderer (67A) zusammenwirken können.
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der sich
aufwärts erstreckende Förderer (67A) in bezug auf d*n Erbringung
des Gutes am hinteren Ende des TrOcknungsraumes angebracht ist.
4. Maschine nach einem der vorhergehenden Anspruches, dadurch
gekennzeichnet, dass die Förderer endlos ausgebildet sind.
5. Maschine nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen dem unteren Förderer (24A) und dem sich aufwärts erstreckenden Förderer (67A) eine Zinkentrommel
(69) angeordnet ist.
6. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
dass im Trocknungsraum mehrere übereinander liegende, sich etwa in waagerechter Richtung erstreckende Förderer
(26, 27, 28, 29, 24A) angeordnet sind.
7. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
dass wenigstens ein Ventilator (49) vorgesehen ist, welcher Luft durch das Erntegut bläst, und ausserdem ein
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Brenner (59) angeordnet ist, durch den die Luft nach Wunsch zu
erwftpmen ist.
8. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
dass ein Fördergerät (16) zum Einbringen des Gutes in den Trocknungsraum
vorgesehen ist.
9. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
dass das Erntegut längs einer Platte (10) eines Verbrennungsraums verschiebbar ist, in dem der oder die Brenner
angeordnet ist (sind).
10. Maschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der oder
die Brenner (54) derart angeordnet sind, dass im Betrieb die Flammen annähernd parallel zur Platte (10) verlaufen.
11. Maschine nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
dass Leitschirme (59) zum FUhren der Verbrennungsgase und
der vom Ventilator (49) umgewälzten Luft vorgesehen sind, die in einer zur Platte (10) der Verbrennungskammer annähernd
parallelen Reihe angeordnet sind.
12. Maschine nach Anspruch 10 ader 11, dadurch gekennzeichnet, dass
die Leitschirme (59) um horizontale, quer liegende Achsen (58) verstellbar und in mehreren Stellungen fixierbar sind.
13· Maschine nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
dass das Erntegut mittels des Fördergerätes (16) einem Ende des oberen Förderers (26) zugeführt wird.
14. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Förderer (26, 27, 28, 29, 24A) endlose Ketten (43) aufweisen, an denen Mitnehmer (44) befestigt sind.
15. Maschine nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnehmer
(44) quer zu den Ketten (43) verlaufen und an den Mitnehmern (44) aus elastischem Material bestehende Lappen (48)
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angeordnet sind.
16· Maschine nach Anspruch 15» dadurch gekennzeichnet, dass die.
Höhe eines Lappens (48) etwa die Hälfte des Abstandes zwischen zwei Übereinander liegenden Förderern (26, 27) beträgt.
17· Maschine nach einem der-vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Breite eines Förderers (26 bis 29» 24A)
etwa gleich der Breite des Trockenraums ist.
18. Maschine nach einem der Ansprüche 8 bis 17, dadurch gekennzeichnet,
dass die Breite des Fördergerätes (16) etwa gleich der Breite des Wagens ist.
19· Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass ein Förderer (26 bis 29) endlose Ketten (43) mit an diesen befestigten Mitnehmern (44) hat und das obere
Trum der Ketten (43) mit den Mitnehmern (44) über eins mit Offnungen
(45) versehene Abstützung (46) läuft.
20. Maschine nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass sich
die Abstützung (46) über die ganze Breite des Wagens erstreckt
und durch eine perforierte Platte gebildet ist.
21. Maschine nach Anspnch-19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass
die Abstützung (46) durch mit Abstand voneiimder angeordnete
U-förmige Schienen (112) gebildet ist.
22. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Bewegungsgeschwindigkeit der verschiedenen Förderer (26 bis 29) im Betrieb gleich ist.
23· Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Förderer (26 bis 29) mit verschiedenen Geschwindigkeiten umlaufen.
24. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge-
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kennzeichnet, dass die Förderer (26 bis 29) mittels eines Sperrklinkentriebs (96) angetrieben werden.
25. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Ketten (43) der Förderer (26 bis 29) mittels einer exzentrischen Spannvorrichtung (36) zu spannen ,/T
sind.
26. Maschine nach einem der Ansprüche 2 bis 25, dadurch gekennzeichnet,
dass der untere Förderer (24A) derart angeordnet ist, dass sein oberes Trum Über dem Boden des Trocknungsraums angeordnet
ist.
27· Maschine nach einem der Ansprüche 5 bis 26, dadurch gekennzeichnet,
dass mittels der nahe dem Ende des unteren Förderers (24A) angeordneten, mit Zinken versehenen Trommel (69) das
Erntegut aus dem Trockenraum bringbar ist.
28. Maschine nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet,dass eine
Klappe (74) zum Verschliessen der Austragöffnung vorgesehen ist.
29· Maschine nach einem der Ansprüche 8 bis 28, dadurch gekennzeichnet,
dass die Zinken (72) der Trommel (69) an einstellbaren Zinkenträgern befestigt sind.
30. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 29, dadurch gekennzeichnet,
dass die Trocknungsanlage in Form eines fahrbaren Wagens auegebildet ist, wobei das Erntegut im Laderaum des
Wagens zu trocknen ist.
31· Maschine nach einem der Ansprüche 8 bis 30, dadurch gekennzeichnet,
dass ein auf das Fördergerät (16) anschliessendes Aufnahmegerät (13) zum Aufnehmen am Boden liegenden Erntegutes vorgesehen ist.
32. Maschine nach Anspruch 30 oder 31» dadurch gekennzeichnet,
'(BAD OHIO:;-/.: 009882/0598
dass vier paarweise benachbarte Laufräder (4) an dem Gestell
befestigt sind.
33· Maschine nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, dass die
Laufräder an zwei zueinander parallelen Achsen (5) befestigt sind und die Achsen (5) an einem Pendelwinkel (113) befestigt
sind, der durch eine zu den Wellen (5) parallele Schwenkachse (114) an dem Gestell angelenkt ist..
34· Verfahren zur Behandlung von Erntegut, dadurch gekennzeichnet,
dass das Erntegut in einen wenigstens grösstenteils geschlossenen Raum eingebracht und durch ständig Herumführen
getrocknet wird.
35· Verfahren nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Raum Luft durch das Erntegut und/oder an diesem entlang
geblasen wird.
36. Verfahren nach Anspruch 34 oder 35» dadurch gekennzeichnet,
dass in dem Raum erwärmte Luft durch das Erntegut und/oder an diesem entlang geblasen wird.
37· Verfahren nach einem der Ansprüche 34 bis 36, dadurch gekennzeichnet,
dass das Erntegut in mehreren übereinander verlaufenden Bahnen durch den geschlossenen Raum geführt wird.
BAD CESG1A-*-',
009882/0 5 98
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