DE2035443A1 - Vorrichtung zum Trocknen von Erntegut, wie Gras und dgl - Google Patents
Vorrichtung zum Trocknen von Erntegut, wie Gras und dglInfo
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Description
I I
• 1
20354A3
DIpI. Ing.
Rudolf Busselmeier Augsburg, den 16. Juli 1970
Patentanwalt
89 Augsburg Priorität i 1. August 1969
Rehi!ngenstra8e 8 Niederlande
Anm.Nr. 69.11736 5539/28
TEXAS IEDUSiPRIES INC. ,Willemstad, Curaeao, niederl.Antillen.
"Vorrichtung zum Trocknen von Erntegut, wie Gras und dgl.1*
Die Erfindung "betrifft eine Torrichtung zum Trocknen
von Erntegut mit einer Gutszufiihröffnung und einem Trockenraum, in dem Gutsforderorgane untergebracht sind.
Die bisher bekannten Vorrichtungen dieser Art haben einen
umfangreichen Aufbau und bilden auch dadurch verhältnismässig kostspielige
Anlagen, ""urch die Konstruktion nach der Erfindung kann
eine billige und einfache Vorrichtung zum Trocknen von Erntegut erhalten werden, die dennoch eine hohe Trockenkapazität aufweist.
Nach der Erfindung ist zu diesem Zweck ein von der Zufuhröffnung
ab verlaufender Förderer vorgesehen, der mit einem zweiten, mit Zinken versehenen Förderer im Trockenraum zusammenwirken
kannt um das Gut durch den Trockenraum zu führen, wobei .
die Enden der beiden Förderer in Wirkverbindung miteinander stehen.
Die Erfindung wird an Hand einiger in der Zeichnung dargestellten Ausführungsformen näher erläutert; es zeigen:
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• - 2 -
Pig. 1 sehematiseh eine Trockenvorrichtung nach der
Erfindung, wobei der Trockenraum sich an einen ITachtrockenrauni
arischliesstj
Pig« 2 eine Draufsicht auf einen Teil der in Pig. 1 dargestellten Vorrichtung!
Pig« 3 einen Teil e&n®s Längsschnittes auf der Vorderseite
der Trockenvorrichtung;
Pig. 4 einen Teil der Bodenplatte des Trockenraums;
Pig. 5 einen Schnitt längs der Linie V-V in Pig«, 4J
Pig. β in vergrössertem Masstab einen Teil eines der
im Trockenraum untergebrachten Pördereri
Pig. 7 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles VII in Pig. 6,
wobei die Kette weggelassen ist j
Pig» 8 einen Teilsehnitt längs der Linie VIII-VIII in
Pig. 6,
Pig» 9 in vergrössertem Masstab das Rückteil der Trockenvorrichtung
und den Anschluss des Trockenraumes an einen ITachtrockenraum;
Pig. 10 eine Ansicht längs der Linie X-X in Pig. 9>
!''../f., 11 sine zweite Ausführungsform eines Ilachtrocken—
räume und des Anschlusses dieses Baumes an den -Trockeriraum.
In den Figuren, ist eine Vorrichtung zum Trocknen von
Erntegut wie Gras und dgl®, die mit einem Trockenraum 1 versehen ist, dargestellt» Der Trockenraum. 1 hat eine langgestreckte ?orm
und wird zum vertikalen, durch Platten gebildeten Längswänden 2 umgeben, die oben durch eine wenigstens aahezu horizontale
Wand 3 miteinander verbunden aindo Auf der Vorderseite ist die
Vorrichtung 1 mit einer Zufuhröffnung 4 für das Erntegut versehen» Die Zufuhröffnung 49 die mittels zweier Flügeltüren 4A
gesperrt werden kann, ist in einer Wand 5 vorgesehen, dia zv/ischen
den aufrechtstehenden Platten 2 angeordnet ist und von oben her schräg nach vorne und nach unten verläufte Auf der Rückseite
sind die aufrechtstehenden. Platten 2 durch eine Wand 6 miteinander verbunden. Die Wand β erstreckt sich von -der Oberseite
ab etwa parallel zur Vorderwand 5 und geht in einem gewissen Abstand über dem Boden in eine nach, unten und nach vorne verlaufende Platte 7 über,, die den Boden des Trockenraumes 1 bildet o
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Unter dem Trockenraum 1 int ein dreieckiger Raum 8 vorgesehen,
an den nich eine seitlich des Trockenraumes angeordnete Heizanlage
9 anrehliesst. Die Heizanlage 9 enth-ält einen Brenner
10 mit einer Verbrennungskammer 11. Die Verbrennungskammer 11
frchliecri· sich an einen Ventilator 12 an, der durch einen sich
an das VentilatorgehäUBe anschliessenden, quer zur Längsrichtung
dor Trockenanlage verlaufenden Kanal 13 mit dem. unter dem Boden
de α Trockenraumes 1 vorhandenen Raum 8 verbunden ist· Die Wand
:swirchen dem heissen Raum 8 und dem Trockenraum 1 ist mit Offnuniren 14 versehen, die (siehe Pig. ?) in Ausstülpungen 15 in
der Platte 7 vorgesehen sind. Über der Platte 7 ist im Trockenraum 1 ein endloser Förderer 16 angeordnet. Die Drehachsen 17
det? ?örderern liegen nahe der Vorder- und Rückseite des Trockenräumer
in wenigetenn nahezu gleicher Höhe über der Bodenplatte
Die Ac'rren 17 sind, in den Seiteuwänden 2 des Trockenraumes 1
gelagert und nahe diesen Wänden mit Kettenrädern 18 versehen.
Um äio Kettenroder 18 sind Kettenwalaen 19 geführt, zwischen denen
um ihre Längraohse drehbare Träger 20 angebracht sind, die je in
gleichen AüDtiinden voneinander angebrachte Zinken 21 aufweisen,
üaiie einem Ende ict jeder'Trager mit einem Arm 22 versehen, dei*
mit einem an den benachbarten Tröge ■*- 20 «ngebracht en- Bügel 23
in Wirkverbindung treten kann (yig. 4 und 5)· Auf diese Weise
wird erreicht, dass nahe-den Kettenrädern 16 die auf den Trägern
20 angebrachter. Zinken 21 in ihrer ..Bewegung gesteuert werden.
Über der Vorderseite des endlosen Pördererc 16 ist parallel zur
Wand 5 eine Wand 24 angeordnet, die eine Trennwand zwischen ,dem
Trockenraum 1 und einem Raum unmittelbar hinter "der Zufuhröffnung
4 bildet. Zwischen der Oberwand 3 und der Oberseite der Wand 24 ist
eine Öffnung 24A gelassen, die zum Trockenraum führt. In dem unmittelbar
hinter der Zufuhröffnung 4 vorhandenen Raum ist ein endloser Förderer 25 angeordnet, der den vorstehend "beschriebenen
Förderer 16 ähnlich ausgebildet ist. Die Zinken 26 des Förderers erstrecken sich in die Hähe der Wand 24 und die Achsen 27 des
Förderers 9 nehmen eine solche Lage ein, dass Ketten 28, die über Kettenräder 29 geführt sind, parallel zu dieser Wand verlaufen.
Die obere Achse 27 des Förderers 25 ist nahe der Öffnung 24A in den
Platten 2 gelagert, während die untere Achse 27 in der Höhe der ■
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vorderen Achse des Förderers 16 liegt.
Aus Pig. 3 zeigt sich, dass das untere Ende des Förderers
25 in dem Eaum hinter der Zufuhröffnung 4 und das vorderere Ende
des/im Trockenraum 1 untergebrachten Förderers 16 in besug aufeinander
derart angeordnet Bind, dass die Zinken 26 bsw® 21 der beiden Förderer im Betrieb über einen bestimmten Abstand durcheinander laufen bzw. miteinander kämmen.. In dem Raum zwischen
der Oberseite der Zufuhröffnung 4 und der Wand'3 ist zwischen
der Vorderwand 5 und dem Förderer 25 ein Mechanismus 30 a,nge~
ordnet, mittels dessen die Menge des von den Zinken 26 des Zubringers
25 in den Trockenraum einroführenden Erntegut es geregelt
werden kann. Der Mechanismus 30 enthält einen endlosen Förderer
31, der durch Ketten gebildet wird, zwischen denen in einem Abstand voneinander mit Zinken versehene Träger angeordnet sind»
Die Ketten werden über Kettenräder geführt, die auf in den Platten
2 gelagerten Achsen 32 >. .angettt&aht sind«, Der Förderer 31 ist um seine
Achse 32 schwenkbar und in bezug auf den Förderer 25 in mehreren
Lagen festsetzbar. Unmittelbar hinter der Öffnung 24A ist zwischen
den aufrechtstehenden Platten 2 eine mit Zinken 33 versehene Trommel
34 angebracht, die ein Streuorgan bildetβ Hinter der Trommel
34 ist auf der Oberseite eine schräg nach hinten und nach unten
verlaufende Führungsplatte 35 angebracht» Im Troctenraum 1
sind eine Anzahl von der Rückseite schräg nach unten verlaufender,,
in einem Abstand von ca« 50 em Übereinander angeordneter9
endloser Förderer 36 untergebracht«, Die. Förderer 3ß erstrecken
sich parallel zu deb, unten im Trockenraum 1 angeordneten Förderer
16. In der dargestellten Äusführungeform- sind fünf. Förderer 36"
in versetzter Lage übereinander vorgesehen® Jsder Förderer 36
enthält zwei über Kettenräder 37 auf in den vertikalen Blatten
gelagerten Achsen 38 geführte Sehateexikette 39· Zwischen den
Ketten 39 sind Mitnehmer 40 mittels Stützen 39A angebracht (sisiie
die Fig» 6 und 7)«, Die Mxtnebmer 40 werden durch je ein
gebildet. Diese Winkeleisen, sinfi. derart angeordnet-^ «lass t
Schenkel der Aussenatite der PSrterer angewandt siado- Auf
Weise ergibt sich, eine gute Stütgfläehe für äas su
Erntegut. Die Stützen 39Jl für. ti© Mitn@!na©r 4Q- mhea auf
den Achsen 38 an den Platten 2 !befestigten Hartholzflternngen..
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Um jade der Achsen. 38 ist eine an einer Stütze 42 "befestigte
Platte 43 angebracht. Die Stütze 42 ist mittels eines Stiftes
42A und eines Zapfens 42B gemeinsam mit dem Lager 44 für die
Achse 38 an einer durch einen Stellbolzen 45 verstellbaren Platte
46 befestigt» Die Platte 46 kann durch Bolzen 47 nach der Verstellung
festgesetzt werden.
Aus Eig. 6 zeigt sich, dass die Platte 43 derart um eine
Achse 38 angeordnet ist, dass die unteren Seiten der Mitnehmer 40
sich gerade über die Platte bewegen. Auf diese Weise wird verhütet,
dass das Erntegut sich im Betrieb um die Achsen 38 der Förderer
36 wickelt. An den Wänden 2 sind über den Ketten 39 Abdeckplatten
2A angeordnet. Auf der Rückseite ist in der Wand 6 nahe der Oberseite
eine schwenkbare Klappe 48 vorgesehen, durch die eine Öffnung
48A gesperrt werden kann und die sich in zwei Lagen führen lässt, die durch eine Strichlinie bzw.' eine volle Linie in den Fig. 1
bzw« 9 angegeben sind. Auf der Oberseite ist eine überdeckte Abfuhröffnung
für die Luft aus dem Trockenraum angebracht. Die Abfuhröffnung erstreckt sich über die ganze Breite der Anlage
und wird durch eine Platte 50 abgedeckt, die auf den Seitenkan&en abgebogen ist. Die Vorrichtung besteht aus zwei Teilen, die
wenigstens nahezu in halber Höhe der Torrichtung voneinander getrennt sind. Die Trennung bildet sich dadurch, dass die aufrechtstehenden
Platten 2 und die Wände 5 und 6 in zwei Teile aufgeteilt
sind, die durch abgebogene Ränder 51A aneinander anliegen (Pig. 9).
Der obere Teil kann nach Lösung der Ketten 28 von dem Förderer 25 weggenommen werden, worauf die ganze Vorrichtung in zwei Teilen
transportiert werden kann. Die Höhe der Teile ist dann 2,50 m, während die Breite auch 2,50 m beträgt* Die Heizanlage lässt sich
für Transportzwecke bequem von der Anlage abnehmen. Durch die
in der Rückwand 6 angebrachte, durch die Klappe 48 abschliessbare
Abfuhröffnung 48A steht der Trockenraum 1 mit einem Raum 51 in Vorbindung, der sich an das Gebläse eines Gebläses 52 ansehliesst,
welches Gehäuse mit einer Abfuhr 53 versehen ist, die auf der Oberseite eines Speicherraumes 54 ausmündet· An das Gehlfts© des Gebläses 52, das ein um eine horizontale Achse drehbares Schaufelrad enthält, sohliesst sich, wie dies aus den fig· 9 und 10 er-
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sichtlich ist, eine zweite Abfuhr 55 an® die in den unteren -Teil
des Speicherraumes 54 ausmündet und sich über die ganze 3reite des Speicherraumes erstreckte Der im Speicher liegende Teil 56
•der Abfuhr 55 ist mit Offnungen 57 versehen, durch die die in die
Abfuhr eingeblaeene Luft in den Speieherraum eintreten kann. Der Speicherraum bildet auf dieae Weise einen ITachtrockenraum, in den
das im Trockenraum 1 vorgetrocknete Erntegut mittels des Gebläses 52 eingeführt wird, wobei das naehtrocknen mittels des gleichen
Gebläses durchgeführt wird* Sie Trockenluft wird dabei von unten
nach oben in das im Speieher vorhandene Erntegut geführt»
Fig. 11 zeigt eine Ausführurigsform, bei der im Speicherraum
58 ein Gebläse 59 untergebracht ist, das mit einer auf dem
Speicherraum vorhandenen Kappe 60 aufwärts bewegt wird je nachdem
wiayiel Gut durch ein Gebläse, βΐ in, den ITachtrockenraum eingeführt
wird« Die Abfuhr 62 zwischen dem Gebläse und dem Speicherraum
ist dabei aus teleskopisch ineinander passenden Teilen 63
3usammengesetst9 wlp2J?©ai die Seitenkante«! des ITachtr ockenraum.es
durch von der läppe abhängende Net^e oder dgl0 gebildet werden
lcCmieri. la dieser lnsführungsform wird die Hachtrockenluft von
oben naoli "i&Yüu und von der Mitte her durch das Erntegut geführte
Me Wirkungsweise dar vorstehend beschriebenen Vorrichtung
ist folgendes
Mittels eines Wagens9 Z0B0 eines Aufnahmewagens, kann
Gras oder ähnliches Erntegut von dem Feld zur Vorrichtung gefahren
und von dem Wagen in die Zufuhroffnung 4 der Vorrichtung geschüttet
werden. Von der Zufuhröffnung 4 wird das G»t mittels des Forderers
25, der ähnlich wie alle anderen bewegbaren Teile der Vorrichtung in bekannter, nicht weiter dargestellter Weise von der Zapfwelle
eines Schleppers oder von Elektromotoren angetrieben werden kann, hochgeführt« Der nahe dem dem Trockenraum zugewandten Ende des
Förderers angeordnete Mechanisms s der den endlosen Förderer 31
enthält, sorgt dafür t dass raar eine bestimmte Menge Gut pro Zeiteinheit
in den Troekenraum gelangt«, Durch die Öffnung 14A kann das
Gut von dem Höhenförderer in den Bereich des Streuorgans geführt
werden, über-welches ©s auf tan oberen d@r im Q?rockenraum untergebrachten
!Förderer 26 gelaugt o Das auf den oberaB. Förderer fallende
Erntegut bewegt sich darauf in liehtung der Pfeil© Iber die darunter
BAD
lie£e;iden Förderer durch den Trockenraumf worauf es mittels
dec uut«nt im Srcckenraum vorhandenen Förderers 16 wieder in
dem Bereich der- Höhenförderers -25'geführt, wird, so dass es
wieder in den Trpckenraum gelangt. Da die Zinken der beiden
Förderer nahe dor Vorder- "bzw. Unterseite über einen bestimmten
Abstand' durcheinander laufen bzw. miteinander kämmen und die Zinken gesteuert werden, ergibt sich eine gute Übernahme des
Erntegutec von dem Höhenförderer. Mittels der Zinken des Förderers
14 wird dan Erntegut-über die Bodenplatte des Trockenraumes geitthrt,
welohe Bodenplatte mit Offnungen 14 versehen ist, die
pich iii/tier Bewegungsrichtung des Erntegutes erstrecken und
durch die die Luft aun den Heisraum 8 in den Trockenraum eintritt,
luitteil- der auf der Sei-te der Vorrichtung angeordneten, bequem
jmt lennolmc-arcn Heizanlage 9 kann Luft/einer Temperatur zwischen
280C und 5C0O und vorzugsweise 5O0C in den Heizraum geführt
werden. Wahrend des 2rcekenvorgangs können die Flügeltüren 4A vor
die Suiuhröffnunj gebracht werden. Ist das Erntegut während des
UnC:. auf β durch den 2rockenraum hinreichend getrocknet worden, so
kam: die iü-appt? 4-3 auf der Rückseite des oberen Förderers im Srockenrauni
in eine "Laje nach den Fig. 1 «&£ § C&ish® {lie Strichliste)
je^Uhrt werden. Das Erntegut wird dann von. dsß oberen Pöräerer
durch die Klappe und die Öffnung 4ÖA in den RaMm 51 geführt 9 der
^iih an dar Gebläse 52 anschliesst. Durch die sich an das Gehäuse des uebiases anschliessende Abfuhr 53 , die sum oberen Ende
des Kachtrockenraumes führt, kann das Erntegut in den Iiachtrocken- Λ
raum gelangen. Ist der liachtrockenraum mit Srntegut gefüllt, so
kann durch Umlegen einer Klappe 58A die Luft von dem Gebläse durch die sweite Abfuhr 55 in den unteren Teil des Hachtrockenraumes
geblasen werden, so dass die Luft sich von unten nach oben durch das Erntegut bewegt. Auf diese Weise wird durch verhältnismässig
einfache Mittel eine wirksame Trocknung des Erntegutes ermöglicht,
während im Vergleich zu den bestehenden Anlagen insbesondere
diese Trockenvorrichtung einfach und billig sein kann·
In der in Fig. 11 dargestellten Ausführungsform ist im
Kachtrockenraum selber ein Gebläse 59 vorgesehen, das sich mit dem Pegel des Erntegutes im Trockenraum aufwärts bewegt. Bei der "
Aufwärtsbewegung der Kappe 60 kBnnen die an der Kappe angebrachten
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" 2035U3
Netze oder dgl. das Herausfallen des Erat&gutes aus dem Nach.-trookenraun rerhtlten, während sich die teleekopiech versahiebbaren Teile 63 der Abfuhr 62 während der Anfwftrtebewegung der Kappe
auoEiehen lcUnntn.
η »' ρ rl ο h e -
009887/U34
Claims (1)
- • ι• tif ' fr ' ! ' ■' PATENTANSPRÜCHE.-1. · Vorrichtung zum Trocknen von Erntegut mit einer Gutszufuhröffnung und einem Trockenraum, in dem Qutsförderorgane untergebracht sind, dadurch gekennzeichnet, dass ein von der Zufuhröffnung C4) ab verlaufender Förderer (25) vorgesehen ist, der mit einem zweiten, mit Zinken versehenen Förderer (16) im Trockenraum (1) in Wirkverbindung treten kann, um das Erntegut im Trockenraum herum«zuführen, wobei die Enden der "beiden Förderer miteinander zusammenwirken.2. Vorrichtung nacE. Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einer Zufuhröffnung (4) .-' versehen ist, die derart bemessen ist, dass deren Grosse der Breite eines Wagens zum Transportieren des Erntegutes entspricht, wobei der Förderer (25) sich bis in | die Zufuhröffnung erstreckt, um das Gut in den Trockenraum (1) einzuführen. ,(3.) Vorrichtung zum Trocknen von Erntegut wie Gras und dgl. mit einem Trockenraum, in dem Gutfördermittel untergebracht sind, wobei eine Öffnung für die Zufuhr des zu trocknenden Erntegutes in den Trockenraum vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Zufuhröffnung (4) derart bemessen ist, dass deren Breite der Breite eines Wagens zum Transportieren'des Erntegutes entspricht, wobei mindestens ein sich bis zur Zufuhröffnung erstreckender Förderer (25) für die Einführung des Erntegutes in den Trockenraum· (1) vorhanden ist.4. Vorrichtung nach Ansprüchen 2 und 3» dadurch gekenn- " zeichnet, dass der Förderer (25) endlos ist und vorzugsweise mit Zinken (26) versehene Träger aufweist, wobei die Zinken sich bis in die Zufuhröffnung (4) erstrecken.5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,dass der zweite Förderer (16) mit gesteuert bewegbaren Zinken (21) versehen ist.6. - Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zufuhröffnung (4) sich über die ganze Breite der Vorrichtung erstreckt und durch zwei Flügeltüren (4A) gespent werdenkann. :Q09887/U34&y^i ν " ο j7.' {Verrichtung nach Ansprüchen 4 Ms β9 dadurch gekennzeichnet f dass der förderer (25) sich schräg aufwärts und rückwärts erstreckt und dass, das ©Tbsr@ End© dem Troeken,-raum (1) zugewandt ist« *8. Vorrichtung nach .Ansprüchen 4 "bis 7S isdureh gekennzeieh.net, dass nah© den de» feoekenraum (Ί) zugewandten Ende dea Förderers (25) ein. MecliaEiiieis (30) angeordnet ist9 der die vom PHrderer (25) in den Treekearaiaa (Säs^ufElhrande M©ng@ Ernte-" gut regeln kann,9. Vorrichtung 8 ins-besonder© aaeli Amspraeli is sum Trocknen von Erntegut wie fess und dglo ΰ mit ©im©!i Q?rock®nraum9 in dem GutsfBrdemittel liatergebraelit sind0 wo"b@i ©in sieh von der Zu-fahröffiiTEEg zum froekenraum arstreektad©!1 PSrderer vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet 9 dass iiah© den dem Trockenraum (1) augewandten Ende des Förderers (25) ein Ifeefeanisrais (30) -zur Regelung der vom Förderer in d©n Trockem?srai(1) einzuführenden Menge Erntegut angeordnet isto10» Vorrichtung nach luspruch | oder 99 dadiircli gekennzeichnet f dass der Hechaniseis (30) einen sich in der entgegengesetzten Hichtung "bewegendeng endlosen Förderer (31) aufweist»11» Vorrichtung nach Anspruch 9S dadurch gekennzeichnet 9 dass der !Förderer (31) um eine 4>ehse (32) schwenkbar ist9 in der V/eise, dass er dem förderer (25) näher oder von diesem hinweg geführt werden kann®12, Vorrichtung nach Ansprüchen 4 Ms H9 dadurch gekennzeichnet, dass hinter dea Förderer (25) ein. drehbares· Streuorgan angeordnet ist, das vorzugsweise durch eine mit Zinken (33) versehene, um eine wenigstens nahezu horizontale Achse drehbare Trommel (34) gebildet wird«,13· Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass in der Bewegungsrichtung des Erntegutes gesehen^ hinter dem Streuorgan eine Kihning (35) vorgesehen ist^ die eine schräg nach hinten und nach unten verlaufende Platte aufweist»14. ' Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch009887/H34gekennzeichnet, dass im Trockenraum (1) eine Anzahl wenigstens nahezu paralleler Förderer (26) Übereinander angeordnet sind und dass der Abstand ewisohen den Förderern etwa 50 om b* trägt.15· Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass ein Förderer (36) endlos 1st und eine Anzahl «wischen Ketten (39) angeordneter Mitnehmer (40) aufweist, die durch Winkeleisen gebildet werden» deren litt ter Inntneeite de« . Förderers augewandt sind« f16. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 15, dadurch gekenn- * zeichnet, dass im Trockenraum (1) auf der Unterseite ein mit Zinken (21) versehener Förderer (16) untergebracht ist, mittels dessen das Erntegut wieder in den Bereich des Förderers (25) geführt werden kann· ·17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Zinken des Förderers (16) zum Versetzen des Erntegutes 'mit einer auf der Unterseite des Trockenraums (1) angebrachten, mit Öffnungen (14) versehenen Platte (7) in Wirkverbindung ste'jicn und die Offnungen (14) sich wenigstens nahezu in der Bewegungsrichtung des Erntegutes erstrecken.1c. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (7) eine Trennwand zwischen dem Trockenraum (1) und einem Heisraum (8) bildet, aus dem durch die Offnungen (14) der Platte Trockenluft in den Trockenraum (1) eingeführt werdenkann. jg19. Vorrichtung nach Ansprüchen 5 bis 18, dadurch gekenn- j zeichnet, dass*die Zinken (21) mittels eines Trägers (20) gesondert schwenkbar an einer Kette (19) angebracht sind, wobei der Träger durch einen Arm (22) schwenkbar ist, der bewegbar mit einem vorangehenden Zinkenträger verbunden ist·20« Vorrichtung nach Ansprüchen 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ende des über der Bodenplatte (7) im Irockenraam (1) angeordneten, mit Zinken (21) versehenen Förderers (16) derart mit einem Ende des Förderers (25) zusammenwirken kann, dass die Zinken (21,26) der beiden Förderer · an dieser ■ Stelle durcheinander laufen.009887/U3A21. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 2O9 dadurch gekennzeichnet, dass der Förderer (16) im Trockenraum (1) wenigstens teilweise horizontal verläuft·22. Vorrichtung zum Trocknen von Erntegut wie Gras und dgl., mit einem Trockenraum und in diesem untergebrachten Förderorganen zum Versetzen des Erntegutes, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet; dass die Förderorgane (36) mindestens eine mit Mitnehmern (40)· versehene Kette (39) oder ein Förderband aufweisen,, wobei mindestens eine der Drehachsen (38) von einer Platte (43) umgeben'wird9 über die die Mitnehmer bewegbar sind.23· Vorrichtung nach Anspruch 229 dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Achsen (38) des Förderers (36) von einer Platte (43) umgeben werden und dass eine Platte gemeinsam mit der von ihr umgebenen Achse (38) zum Spannen des Förderers (36) verschiebbar ist.24. Vorrichtung zum Trocknen von Erntegut wie Gras land dgl«,zum Trocknenmit einem Trockenraum/des Erntegutes und im Trockenraum untergebrachten Förderorganen, insbesondere nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung aus zwei miteinander zu verbindenen Teilen besteht, in der Weise, dass die Trennung zwischen den Teilen sich wenigstens nahezu waagerecht-erstreckt.25. Vorrichtung nach Anspruch 24»- dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe eines Teiles der Vorrichtung etwa 2}50 m. beträgt,26. Vorrichtung nach Ansprachen 1 bis 25 s dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der Vorrichtung etwa 285Ο m "beträgt β27. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 Us 26 9 dadurch g©lsana~> zeichnet, dass zum Heizen der Trockenluft ein Brenner mit einer leistung von etwa 10„000 kcal Torhanden 5,St028. Vorrichtung nach AnsprteÄem 1 fcia 27 9 zeichnet,, dass eine Abfuhr für" ti© Smft am® See (1) wen^ptens in der Mitte miad ©safräume β vorgesellen ist und sieM
Trockenranmes erst reckt«,29. , Vorrichtung nach Anspriichen 1 "bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlage (9) zum Heizen der Trockenluft abnehmbar an der Vorrichtung angebracht ist..30. Vorrichtung nach Ansprüchen 14 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass mittels des oberen Förderers (36) im Trockenraum (1) das Erntegut aus dem Trockenraum abgeführt werden kann.31. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Trockenraum (1) sich an einen ausserhalb der Vorrichtung vorgesehenen Nachtrockenräum (54) anschliesst, der gleichzeitig zur Speicherung des Erntegutes dient.32. Vorrichtung nach Anspruch 31» dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, durch die das aus dem Trockenraum (1) abgeführte Erntegut in den Nachtrockenraum (54) geführt werden kann.33· Vorrichtung nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnten Mittel mindestens ein Gebläse (52) aufweisen, mittels dessen das aus dem Trockenraum (1) abgeführte Erntegut in den Nachtrockenraum (54) eingeblasen wird.34. Vorrichtung nach Anspruch 33» dadurch gekennzeichnet, dass das Erntegut mittels des Gebläses (52) auf der Oberseite in den Nachtrockenraum (54) eingeführt wird und dass sich an das Gebläse eine Gutsabfuhr (53) und eine Luftzufuhr (55) zum Nachtrocknen des Erntegutes im Nachtrockenraum (54) anschliessen.35. Vorrichtung nach Anspruch 33 oder 34» dadurch gekennzeichnet, dass im unteren Teil des Nachtrockenraumes (54) eine Trockenluftzufuhr (56) sich an das Gebläse (52) anschliesst.36. Vorrichtung nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, dass die Zufuhr {56) über nahezu die ganze Breite des Trockenraumes mit Offnungen (57) versehen ist,37. Vorrichtung nach Ansprüchen 31 bis 33, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Nachtrockenraum (54) ein Gebläse (59) zum Nachtrocknen des eingeführten Erntegutes^rhanden ist.38. Vorrichtung nach Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet,009887/14 3A 'dass das Gebläse (59) derart angeordnet ist9 dass es sich mit dem Pegel des in den laehtrockenraum. (58) eingeführten Erntegates aufwärts bewegen lässt®39» Vorrichtung- nach Anspruch 38 s dadurch gekennzeichnet9 dass die vom Schaufelrad des Gebläses (54) gelieferte Luft sich in der Abwärtsrichtung durch das im' Nachtrockenraum (58) vorhandene Erntegut bewegt«40, Verfahren zum Trocknen von Erntegut wie Gras und dgl., in einem Trοckenraums dadurch gekennzeichnet9 dass das Erntegut im Troekearaum einer gesonderten Anlage vorgetrocknet und darauf in einen !!acht ro ckenraum, gleichzeitig Speicherrauni zum Nachtrocknen-eingeführt wird»41.» Verfahren, nach Anspruch 4O9 dadurch gekennzeichnet, dass die durch den !rockenraum zu führende Trockenluft eine Temperatur zwischen 20 und 800O vorzugsweise von 50% aufweist,,42„ Verfahren nach Anspruch 40 oder 415 dadurch gekennzeichnet, dass die Luft im Hachtrockenraum von unten nach oben durch das Erntegut geführt wird,»009887/U34βers ei te
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