[go: up one dir, main page]

DE1034548B - Vorrichtung zum Aufnehmen landwirtschaftlicher Erzeugnisse vom Boden und zum Aufbringen auf eine Foerdereinrichtung, z. B. auf ein Foerderband - Google Patents

Vorrichtung zum Aufnehmen landwirtschaftlicher Erzeugnisse vom Boden und zum Aufbringen auf eine Foerdereinrichtung, z. B. auf ein Foerderband

Info

Publication number
DE1034548B
DE1034548B DEH25488A DEH0025488A DE1034548B DE 1034548 B DE1034548 B DE 1034548B DE H25488 A DEH25488 A DE H25488A DE H0025488 A DEH0025488 A DE H0025488A DE 1034548 B DE1034548 B DE 1034548B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
throwing plate
axis
throwing
machine frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH25488A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Helberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRITZ HELBERG
Original Assignee
FRITZ HELBERG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRITZ HELBERG filed Critical FRITZ HELBERG
Priority to DEH25488A priority Critical patent/DE1034548B/de
Publication of DE1034548B publication Critical patent/DE1034548B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/28Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging tools mounted on a dipper- or bucket-arm, i.e. there is either one arm or a pair of arms, e.g. dippers, buckets
    • E02F3/34Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging tools mounted on a dipper- or bucket-arm, i.e. there is either one arm or a pair of arms, e.g. dippers, buckets with bucket-arms, i.e. a pair of arms, e.g. manufacturing processes, form, geometry, material of bucket-arms directly pivoted on the frames of tractors or self-propelled machines
    • E02F3/348Buckets emptying into a collecting or conveying device
    • E02F3/3483Buckets discharging on a conveyor or elevator mounted on the machine
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D51/00Apparatus for gathering together crops spread on the soil, e.g. apples, beets, nuts, potatoes, cotton, cane sugar
    • A01D51/005Loaders for beets, beetleaf or potatoes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Aufnehmen landwirtschaftlicher Erzeugnisse vom Boden und zum Aufbringen auf eine Fördereinrichtung, z.B. auf ein Förderband Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufnehmen landwirtschaftlicher Erzeugnisse, z. B. Rüben oder Kartoffeln, vom Boden und zum Aufbringen auf eine Fördereinrichtung, z. B. auf ein Förderband, mittels dessen beispielsweise ein Fahrzeug beladen werden soll.
  • Es sind bereits Vorrichtungen bekannt, die eine an ihrem hinteren Ende um eine horizontale Achse schwenkbare Aufnahm,eschauf,el enthalten. Die Schwenkachse der Aufnahmeschaufel ist dabei am Gestell eines Förderbandes angelenkt, mit dem zusammen die Schaufel waagerecht hin- und hergehende Bewegungen ausführt, wobei sie zugleich eine Schwenkbewegung aus der waagerechten in die senkrechte Lage ausführt. Bei dieser Ausführung sind die hin- und hergehenden Massen sehr groß, da das ganze Förderband mit samt seinen das obere Ende haltenden Lenkern bei jedem Schaufelhub mit hin-und herbewegt werden muß.
  • Es ist weiterhin eine Aufnahmevorrichtung bekannt, die aus einer an ihrem hinteren Ende gelenkig gelagerten Aufnahmeschaufel besteht, die bei jedem Arbeitsspiel längs einer ansteigenden Gleitbahn bewegt wird. Eine solch Vorrichtung ist zwar für Steine und Kohlen geeignet, nicht aber für landwirtschaftliche Erzeugnisse, wie z. B. Kartoffeln, denn diese würden bei einer ihnen von der Aufnahmeschaufel aufgezwungenen Gleitbewegung über die Gleitbahn beschädigt werden. Außerdem führt die Aufnahmeschaufel bei dieser bekannten Ausführung am oberen Ende dler Gleitbaihln eine Kippbewegung nach hinten aus. Beim Zurückkippen in die Ausgangslage kann es leicht vorkommen, daß sich zwischen die Unterseite der Schaufel und Gleitbahn beispielsweise Kartoffeln einklemmen, wobei diese zerquetscht werden und auch den Bewegungsmechanismus hemmen.
  • Diese Gefahr tritt beim Aufnehmen in Haufen liegenden landwirtschaftlichen Erzeugnissen dadurch leicht auf, daß beim seitlichen Wegfördern aus dem Haufen an diesem auch steile Böschungswinkel und sogar Höhlungen auftreten können, wobei dann plötzlich das Gut in größerer Masse auf die Schaufel und auch bis auf das obere Ende der Gleitbahn gelangen kann.
  • Bei dieser bekannten Anordnung ist außerdem im Bewegungsmechanismus der Schaufel über der Aufnahmestelle ein Hebel vorgesehen, der an einem hochliegenden Anlenkpunkt mittels eines Lenkers am Maschinengestell angelenkt ist. Dies führt zu einer im Arbeitsbereich liegenden großen Bauhöhe der Vorrichtung.
  • Ziel der Erfindung ist es, eine Aufnahmevorrichtung zu schaffen, die von diesen Nachteilen frei ist.
  • Hierzu ist die Aufnahmeschaufel an ihrem hinteren Ende scharnierartig an der vorderen Längskante einer Überbringerplatte befestigt, die an ihrer hinteren Längskante um eine im Maschinengestell gelagerte Achse aus einer annähernd waagerechten in eine annähernd senkrecfl1te Lage schwenkbar gelagert ist. Die Bewegung der Aufuabmeschaufel erfolgt hierbei demnach durch die Schwenkbewegung der Uberbringerplatte. Letztere Bewegung kann in einfacher Weise durch ein Gestänge mit hin- und hergebendem Hebel auf die Schwenkachse der Überbringerplatte über tragen werden, wobei dieser Antrieb verhältnismäßig raumsparend, vor allen Dingen in der Höhe, ausgeführt werden kann.
  • Bei der erfiadungsgemäßcn Ausführung kann ein plötzlicher Anfall größerer Mengen aufzunehmenden Gutes die Funktion auch nicht beeinträchtigen, dya.das Gut unabhängig von der Stellung der Aufnahmeschaufel und der Überbringerplatte über diese hinweg bis auf das Förderband fallen darf, ohne daß die Gefahr von Beschädigungen des Gutes oder einer Hemmung im Bewegungsmechanismus auftreten würde.
  • Das aufzunehmende Gut wird beim Aufnahmevorgang n.icht beschädigt, da die Aufuahmeschaufel beim Vorwärtsschwenken der Überbringerplatte in eine etwa waagerechte Lage nach vorn geschoben wird und so unter das Gut gelangt. Hierbei wird ein Teil des aufzunehmenden Gutes auf die Uberbringerplatte geschoben. Durch das darauffolgende Hochschwenken der Überbringerplatte wird das Gut auf die anschließende Fördervorrichtung gebracht.' Da indessen die hierdurch erreichbare Höhe für das aufzunehmende Gut in vielen Fällen noch nicht ausreicht, wird hinter diese Vorrichtung, gesehen in Förderrichtung, nochmals eine schwenkbare Platte angebracht, deren im Maschinenrahmen angebrachte Drehachse höher liegt als die Drehachse der Überbringerpiatte. Durch die zweite Platte kann das Gut iiber die Höhe der erstgenannten Drehachse hochgeschoben und auf das untere Ende beispielsweise eines Förderbandes abgeworfen werden. Die zweite schwenkbare Platte wird daher im folgenden Wurfplatte genannt.
  • Erforderlichenfalls kann hinter der ersten Wurfplatte eine zweite, um nochmals eine Stufe höher liegende Drehachse schwenkbare Wurfplatte angeordnet sein, wobei, um das Durchfallen von Gut zwischen der ersten und der zweiten Wurfplatte zu verhindern, die Drehachse der ersten Wurfplatte mit dem benachbarten Ende der zweiten Wurfplatte verbunden sein kann, also relativ zum Maschinenrahmen beim Schwenken der zweiten Wurfplatte eine Aufundabbewegung ausführt.
  • Ist jedoch die Drehachse der ersten Wurfplatte fest im Maschinenrahmen angeordnet, so wird das benachbarte Ende der zweiten Wurfplatte zweckmäßig mit abwärts gebogenen Flächen, z. B. Zinken, versehen, wie weiter unten bei einer Ausführung der ersten Wurfplatte beschrieben. Hierdurch kann ebenfalls ein Durchfallen des Gutes zwisehen der ersten und zweiten Wurfplatte vermieden werden.
  • Durch die Schwenkbewegungen der Üblerbringerplatte, durch die zugleich ein Unterfassen des aufzunehmenden Gutes mit der Aufnehmerschaufel bewirkt wird, und durch dann anschließende mit dem Bewegungsrhythmus der Überbringerplatte in bestimmter Weise abgestimmte Schwenkbewegungen der Wurfplatten kann das aufzunehmende Gut also vom Boden aufgenommen. und zugleich, in Förderrichtung gesehen, nach hinten und in eine für dlie Anwendung von üblichen Fördereinrichtungen genügende Höhe gebracht werden.
  • Infolge der Einfachheit des Bewegungsmechanismus, der lediglich Schwenkbewegungen der Überbringerplatte der Wurfplatte um seitlich im Maschinengestell gelagerte Achsen hervorzurufen braucht, ist eine sehr einfache Bauweise des Maschinenrahmens möglich. Der Maschinenrah,men kann in einfaclher Weise aus zwei durch Traversen miteinander verbundener Seitenblechen bestehen, die einerseits als seitliche Begrenzung für die Aufnahmevorrichtung und für das gegebenenfalls mit an diese angebaute Förderband dienen und in denen andererseits zugleich die Lagerstellen für die Schwenkachsen der Überbringerplatte und der Wurfplatte befestigt sind. Der Antrieb mit dem Getriebe für die Erzeugung der hin-und hergehenden Schwenkbewegung der Überbringer platte und der Wurfplatte kann leicht an der AuBenseite des Maschinenrahmens angeordnet sein. Durch die verhältnismäßig einfache Ausgestaltung und Bewegung der Teile der Aufrahmevorrichtung ist demnach eine geschlossene und verhältnismäßig raumsparende Bauweise ohne weit hervorstehende Teile möglich. Um die günstigste Arbeitshöhe der Aufnahmeschaufel über dem Boden einstellen zu können, werden am Maschinenrahmen hinter dem Bereich der Aufnahmesczhaufel zweckmäßigerweise hölhenverstellbare Kufen angeordnet, mittels derer das vordere Ende des Maschinenrahmens gegenüber dem Boden abgestützt ist.
  • Die Erfindung ist an in den Fig. 1 bis 6 gezeigten Ausführungsbeispielen mit nur einer Wurfplatte erläutert.
  • Fig. 1 stellt die Seitenansicht, Fig. 2 die Draufsicht auf drieAufnahmevorrichtung, kombiniert mit einem Förderband, dar; Fig. 3 stellt die Anordnung der Aufuahmeschaufel und der Wurfplatte dar; Fig. 4 und 4 a stellen die Seitenansicht und Draufsicht auf eine andere Ausführungsform der Überbringer- und Wurfplatte dar; Fig. 5 bis 5 f zeigen verschiedene Phasen des Arbeitsvorganges, Fig. 6 bis 6f verschiedene Phasen des Arbeitsvorganges mit einer Vorrichtung gemäß Fig. 4 und 4 a Bei den in Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsbeispielen besteht die erfindungsgemäße Vorrichtung aus der Auf nehmerschaufel 8, die mit einer scharnierartigen Verbindung 7 an der Vorderkante der Überbringerplatte 3 befestigt ist. Die Üherbringerplatte 3 ist mittels der Achse4, die drehbar im Maschinengestell 1 gelagert ist, aus der gezeigten waagerechten Lage nach oben in eine senkrechte Lage hochschwenkbar. Die Verschwenkung geschieht mittels eines auf der Achse 4 außerhalb des Maschinenrahmens angebrachten Sch-wenkarmes 9, an dessen oberem Ende eine Stange 10 angebracht ist, der vom Getriebekasten 18 her eine horizontal hin- und hergehende, Bewegung erteilt werden kann.
  • In ähnlicher Weise wird die Bewegung der Wurfplatte 5 erzielt. Die Wurfplatte 5 ist an einer im Maschinengestell 1 gelagerten Achse 6 befestigt und kann durch den Schwenkarm 11, an dessen oberem Ende die zum Getriebekasten führende Stange 12 befestigt ist, um die waagerechte Lage herum nach oben und unten um einen Winkel von insgesamt etwa 40 bis 600 bewegt werden. Die Achse 6 der Wurfplatte 5 liegt höher als die Achse 4 der Überbringerplatte 3.
  • Unterhalb der Achse 6 der Wurfplatte 6 ist die untere UmlenkrolLe 16 eines Förderbandes 14 gelagert, das an seinem oberen Ende über die Umlenkrollen 17 läuft und auf seiner Oberfläche mit Mitnehmerleisten 15 versehen ist.
  • Die Überbringerplatte 3 mit der Aufnehmerschaufel 8 und die Wurfplatte 5 sowie das Förderband können über den Zapfwellenanschluß 22 am Getriebekasten 18 von einem Schlepper her angetrieben werden. Es ist selbstverständlich auch möglich, einen Anbaumotor am Gerät selbst vorzusehen. Der Maschinenrahmen wird aus den beiden seitlichen Platten 1 und 1', die zugleich als seitliche Abdeckbleche ausgebildet sind und die in nicht näher gezeigter Weise durch Traversen miteinander verbunden sind, gebildet. Es sind Tragräder 13 vorgesehen, um das Gerät nach Schwenkung um die Laufachse fahrbar zu machen. Ferner sind unterhalb der Aufnahmevorrichtung Kufen 23 vorgesehen, die relativ zum Maschinenrahmen höhenbeweglich einstellbar sind, um den Bodenabstand der Aufnahmevorri chtung verschiedenen Bodenverhältnissen und dem zu fördernden Gut anr passen zu können. Um eine gute Anpassung der Aufnahmeschaufel 8 an Bodenunebenheiten zu erhalten, ist diese zweckmäßig in eine Reihe von parallelen zinkenartigen Streifen aufgeteilt, die voneinander unabhängig drehbar um die Gelenkstelle 7 der Überbringerplatte 3 gelagert sind. Die Unterseite der Aufnehmerschaufel 8> die nach oben einen konkaven Ouerschnitt aufweist, ist zweckmäßigerweise so geformt, daß sie auf einer im Maschinenrahmen fest oder vorzugsweise höhenverstellbar angeordneten Querleiste 19 gleiten kann, um bei steiler Stellung der Aufnehmerschaufel 8 ein Eindringen der Vorderkante der Aufnehmerschaufel in den Boden zu verhindern.
  • Diese Stellung ergibt sich, wie in Fig. 3 gezeigt, wenn die Überbringerpiatte 3 etwa senkrecht hochgeschwenkt ist.
  • Die Fig. 5 bis 5f zeigen die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung. Es soll beispielsweise ein Rübenhaufen 26 aufgenommen werden. Hierzu wird, wie Fig. 5 zeigt, die Vorrichtung von rechts her an den Rübenhaufen so dicht herangefahren, daß, wie Fig. 5 a zeigt, die Aufnehmerschaufel 8 in der Ausgangsstellung, d:. h. bei ungefähr waagerecht liegender Überbringerplatte 3 unter die zuunterst liegenden Rüben am vorderen Ende des Rübenhaufens 26 greift.
  • Die Wurfplatte 5 befindlet sich ebenfalls in ihrer untersten Stellung. Hierbei fällt bereits ein Teil der Rüben auf die Überbringerplatte 3 und auch auf die Wurfplatte 5.
  • Wird nun, wie Fig. 5b zeigt, die Überbringerplatte 3 nach oben geschwenkt, so werden die auf ihr liegendeii Rüben nach hinten auf die Wurfplatte 5 gebracht. Die Uberbringerplatte 3 bleibt nun in un gefähr senkrechter Stellung stehen und die Wurf platte 5 wird, wie Fig. 5d zeigt, nach oben bewegt.
  • Hierbei kommen die Rüben auf das Förderband 14.
  • Sodann wird, wie Fig. 5 e zeigt, die Wurfplatte 5 wieder in ihre unterste Stellung gebracht, worauf auch die Uberbringerplatte 3 wieder in ihre unterste, d. h. waagerechte Lage gebracht wird und die Aufnehmerschaufel wieder tief unter die Rüben dringt.
  • Jetzt ist wieder der Ausgangszustand wie in Fig. 5 a erreichte und das Spiel beginnt wieder von neuem.
  • Dabei fallen Rüben wiederum auf die Uberbringerplatte 3 und kommen durch Hochschwenken der letzteren wieder in den Bereich der Wurfplatte 5 usw.
  • In Fig. 4 und 4a ist eine andere Ausführungsform der Überbringerplatte 3 und der Wurfplatte 5 gezeigt. Die Uberbringerplatte trägt hierbei im etwa rechten Winkel zinkenartige Fortsätze 20, zwischen die Zinken 21 der rostförmig ausgebildeten Wurfplatte eingreifen. Um das Durchfallen von Gut zwisehen Überbringerpiatte 3 und Wurfplatte 5 in deren höchsten Stellung zu vermeiden, ist das vordere Ende der Zinken 21 winkelig mit dem Stück 24 nach unten umgebogen und kann auch mit dem Stück 25 zu der Achse 6 zurückgeführt werden. Die verschiedenen Arbeitsphasen mit einer solchen Vorrichtung sind in den Fig. 6 bis 6f dargestellt. Hierbei ist das zurückgeführte Stück 25 der Roststäbe weggelassen und nur das winleelig umgebogene Stück 24 gezeigt.
  • Im Unterschied zu Fig. 5 a kann bei einer Vorrichtung nach Fig. 4 und 4a, wie Fig. 6a zeigt, die rostartige Wurfplatte 5 sich in der oberen Stellung zu Beginn des Arbleitstaktes befinden.
  • Die Fig. 6b entspricht der Fig. 5b, die Fig. 6c entspricht der Fig. 5 c.
  • Zum Untersclhlied von Fig. 5 d kann jedoch gemäß Fig. 6 d die rostartige Wurfplatte 5 höhergeschwenkt werden, wodurch die Rüben schneller auf das Förderband 14 gelangen.
  • Auch kann, wie Fig. 6e gegenüber Fig.Se zeigt, die rostartige Wurfplatte 5 länger in der oberen Stlellung bleiben, wodurch ebenfalls das Abwerfen der Rüben auf das Förderband begünstigt wird.
  • Wie Fig. 6f, 6a und 6b zeigen, braucht die rostartige Wurfplatte erst wieder nach Beginn des Arbeitstaiktes nach unten bewegt zu werden, so daß dann, wenn~ diie Überbringerplatte 3 hochgekLappt wird; die Wurfplatte 5 in einer unteren Stellung anlang. Hierdurch ist es möglich, die Arbeitstakte schneller aufeinanderfolgen zu lassen als bei der in Fig. 5 bis 5 f gezeigten Anordnung.
  • Es ist jedoch auch möglich, das Förderband 14 selbst mit seinem unteren Ende um eine vertikale Achse seitlich und/oder um eine horizontale Achse schwenkbar unter entsprechender Ausgestaltung des A{aschinenra'hmens anzuordnen.
  • Der antreibende Schlepper kann entweder hinter dem Gerät fahren oder unter entsprechender Anbringung des Zapfenwellenauschlusses 22 am Getriebekastell 18 seitlich bzw. seitlich vorn. Letztere Anordnung ist vor allem bei der Anwendung des Gerätes für das laufende Aufnehmen von auf dem Acker in Schwaden lagerndem Gut, z. B. geernteten Rüben oder I<artoffeln, vorteilhaft, da sodann ein einfaches Aufladen auf einen vom Schlepper gezogenen Transportwagen möglich ist. Dabei können zusätzlich an sch bekannte Zubringeranordn,ungen, z. B. Spinnen oder mit Zinken besetzte, um Umlenkrollen mit ungefähr senkrechter Achse laufende Förderketten, benutzt werden, um auch seitlich lagerndes Gut an die Aufnahmevorrichtung heranzubringen.
  • PATENTANSPROCHE: 1. Vorrichtung zum Aufnehmen landwirtschaftlicher Erzeugnisse vom Boden und zum Aufbringen auf eine Fördereinrichtung, z. B. auf ein Förderband, die eine an ihrem hinteren Ende um eine horizontale Achse schwenkbare Aufnahmeschaufel enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeschaufel (8) an ihrem hinteren Ende (7) scharnieraitig an der vorderen Längskante einer Überbringerpiatte- (3) befestigt ist, die an ihrer hinteren Längskante um eine im Maschinengestell gelagerte Achse (4) aus einer annähernd waagerechten in eine annähernd senkrechte Lage schwenkbar gelagert ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß hinter der Achse (4) der Überbri-ngerplatte (3) eine Wurfplatte (5) angebracht ist, die um eine höher als die Achse (4) gelagerte waagerechte Achse (6) um eine waagerechte Mittelstellung schwenkbar gelagert ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmesclhaufel (8) in einzelne, unabhängig voneinander an der Vorderkante der Überbringerplatte (3) gelagerte, an sich bekannte zinkenartige Streifen unterteilt ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite der Aufnahmeschaufel (8) auf einer im Maschinenrahmen vorzugsweise höhenverstellbar angebrachten Führungsleiste (19) gleitet.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Überbringerpiatte (3) mit ungefähr rechtwinklig zu ihrer Fläche an der Achse (4) angebrachten Zinken (20) versehen ist, zwischen die die zinkenförmigen Enden (21) der als Rost ausgebildeten Wurfplatte (5) eingreifen.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, diaß die Enden der zinkenförmigen Enden (21) der als Rost ausgebildeten Wurfplatte (5) ungefähr rechtwinklig nach unten abgebogen (24) sind und vorzugsweise verlängert (25) zur Achse (6) der Wurfplatte (5 bzw. 21) zurückgeführt sind.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bisr6, dadurch ~ gekennzeichnet, daß in Förderrichtung gesehen hinter der Wurfplatte (5) eine zweite Wurfplatte vorgesehen ist, deren Schwenkachtse höher liegt als die Schwenkachse (6) der ersten Wurfplatte (5); 8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Wurfplatte (5) am benachbarten Ende der zweiten Wurfplatte schwenkbar gelagert ist.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennieidrnet, daß das Maschinengestell aus zwei durch Traversen miteinander verbundenen Seitenblechen besteht, die zugleich als seitliche Begrenzung für die Aufnahmevorrichtung (8, 3, 5) und die Fördereinrichtung (14) dienen.
    10. Vorr,ichtung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Maschinengestell unterhalb der Aufnahmevorrichtung gegenüber dem Erdboden mittels am Gestell höhenverstellbar an gebrachter Kufen (23) abgestützt ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 336 968, 399887, 515 091.
DEH25488A 1955-11-16 1955-11-16 Vorrichtung zum Aufnehmen landwirtschaftlicher Erzeugnisse vom Boden und zum Aufbringen auf eine Foerdereinrichtung, z. B. auf ein Foerderband Pending DE1034548B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH25488A DE1034548B (de) 1955-11-16 1955-11-16 Vorrichtung zum Aufnehmen landwirtschaftlicher Erzeugnisse vom Boden und zum Aufbringen auf eine Foerdereinrichtung, z. B. auf ein Foerderband

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH25488A DE1034548B (de) 1955-11-16 1955-11-16 Vorrichtung zum Aufnehmen landwirtschaftlicher Erzeugnisse vom Boden und zum Aufbringen auf eine Foerdereinrichtung, z. B. auf ein Foerderband

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1034548B true DE1034548B (de) 1958-07-17

Family

ID=7150043

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH25488A Pending DE1034548B (de) 1955-11-16 1955-11-16 Vorrichtung zum Aufnehmen landwirtschaftlicher Erzeugnisse vom Boden und zum Aufbringen auf eine Foerdereinrichtung, z. B. auf ein Foerderband

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1034548B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3217889A1 (de) * 1982-05-12 1983-11-17 Erich 8306 Eggmühl Fischer Selbstfahrendes lade- und reinigungsgeraet insbesondere fuer zuckerrueben
DE3332010A1 (de) * 1983-09-05 1985-03-21 Konrad Dr. 7070 Schwäbisch Gmünd Buck Vorrichtung zum aufladen von getrocknetem futter
LU92026B1 (en) * 2012-06-21 2013-12-23 Khalil Mahmoud Abu Al-Rubb Earth moving apparatus

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE336968C (de) * 1920-05-26 1921-05-20 Heinzelmann & Sparmberg Fahrbarer Foerderer zum Verladen von Massengut
DE399887C (de) * 1922-10-28 1924-07-31 Rudolf Michalski Vorrichtung zur Koksverladung von der Halde in hoeher liegende Gefaesse
DE515091C (de) * 1929-05-30 1930-12-22 Bamag Meguin Akt Ges Mechanische Schaufel fuer Schuettgut

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE336968C (de) * 1920-05-26 1921-05-20 Heinzelmann & Sparmberg Fahrbarer Foerderer zum Verladen von Massengut
DE399887C (de) * 1922-10-28 1924-07-31 Rudolf Michalski Vorrichtung zur Koksverladung von der Halde in hoeher liegende Gefaesse
DE515091C (de) * 1929-05-30 1930-12-22 Bamag Meguin Akt Ges Mechanische Schaufel fuer Schuettgut

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3217889A1 (de) * 1982-05-12 1983-11-17 Erich 8306 Eggmühl Fischer Selbstfahrendes lade- und reinigungsgeraet insbesondere fuer zuckerrueben
DE3332010A1 (de) * 1983-09-05 1985-03-21 Konrad Dr. 7070 Schwäbisch Gmünd Buck Vorrichtung zum aufladen von getrocknetem futter
LU92026B1 (en) * 2012-06-21 2013-12-23 Khalil Mahmoud Abu Al-Rubb Earth moving apparatus

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1810878A1 (de) Maehmaschine
DE1757270B1 (de) Arbeitsgeraet zum Weiterfoerdern von landwirtschaftlichem Foerdergut
DE1582453A1 (de) Ladewagen
DE2118912A1 (de) Halmgutaufbereitungsmaschine, die aus wenigstens einem Paar zusammenwirkender Mähkreisel und einem nachgeschalteten Quetsch- bzw. Knickwalzenpaar besteht
DE7007861U (de) Maishaecksler.
DE2160818C2 (de) Kreiselheuwerbungsmaschine
DE1507286B2 (de) Kreiselheuwerbungsmaschine
DE1034548B (de) Vorrichtung zum Aufnehmen landwirtschaftlicher Erzeugnisse vom Boden und zum Aufbringen auf eine Foerdereinrichtung, z. B. auf ein Foerderband
DE1302241B (de) An einen ladewagen anbaubare maschine zun ernten und laden von landwirtschaftlichem erntegut
DE1220660B (de) Ladewagen
DE2922887A1 (de) Heuwerbungsmaschine zum bearbeiten von auf dem boden liegenden erntegut
DE2821991A1 (de) Lade- und transportgeraet fuer lasteinheiten sowie verfahren zum betrieb desselben
DE3102082A1 (de) Vorrichtung zum aufnehmen von rueben
DE3422426A1 (de) Landmaschine zum verlagern von auf dem boden liegendem erntegut
DE4113630A1 (de) Aufbereitungsmaschine fuer halmgut
DE1582193A1 (de) Ladewagen
DE1265480B (de) Ladewagen
DE1023915B (de) Geraet zum Aufnehmen und Laden landwirtschaftlicher Gueter
AT223118B (de) Lader für landwirtschaftliches Erntegut
DE1757270C (de) Arbeitsgerät zum Weiterfbrdern von landwirtschaftlichem Fordergut
DE2333035C3 (de) Erntemaschine
DE1482235C3 (de) Mähwerk an landwirtschaftlichen Arbeitsmaschinen, Insbesondere Acker-
DE1854979U (de) Lader fuer landwirtschaftliches erntegut.
DE7616735U1 (de) Vorrichtung zum aufsammeln von steinen, holzstuecken, abfaellen, unrat u.dgl., insbesondere an straenden und deichen
CH321404A (de) Anhängegerät zur Aufnahme und zum Hochfördern von Schnittgut