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DE2546539A1 - Maschine zum ernten von kamillenblueten - Google Patents

Maschine zum ernten von kamillenblueten

Info

Publication number
DE2546539A1
DE2546539A1 DE19752546539 DE2546539A DE2546539A1 DE 2546539 A1 DE2546539 A1 DE 2546539A1 DE 19752546539 DE19752546539 DE 19752546539 DE 2546539 A DE2546539 A DE 2546539A DE 2546539 A1 DE2546539 A1 DE 2546539A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
comb
machine
flowers
shaft
arms
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19752546539
Other languages
English (en)
Inventor
Gaso Ramon Figuera
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Plantafarm S A
Original Assignee
Plantafarm S A
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Plantafarm S A filed Critical Plantafarm S A
Priority to DE19752546539 priority Critical patent/DE2546539A1/de
Publication of DE2546539A1 publication Critical patent/DE2546539A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D46/00Picking of fruits, vegetables, hops, or the like; Devices for shaking trees or shrubs
    • A01D46/04Picking of fruits, vegetables, hops, or the like; Devices for shaking trees or shrubs of tea

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Specific Crops (AREA)
  • Guiding Agricultural Machines (AREA)

Description

  • "Maschine zum Ernten von Kamillenblüten" Die Erfindung betrifft eine Maschineydie insbesondere für die vollautomatische Ernte von Kamillenblüten entworfen ist. Die Ernteleistung soll groß sein. Die Pflanzen sollen bei der Ernte nicht geschädigt werden, so daß mehrere Ernteschnitte möglich sind.
  • Zu diesem Zweck enthält die Maschine nach der Erfindung ein auf dem Erdboden verfahrbares Gestell mit einem Vorderteil, in oder an dem sich die Vorrichtungen zur Bearbeitung der Pflanzen befinden, und mit einem rückwärtigen oder hinteren Teil, der ein Sammelgefäß für die Aufnahme der geernteten Blüten enthält; die Vorrichtungen zur Bearbeitung der Pflanzen bestehen aus einem Kamm, dessen Zähne nach vorne weisen und so angeordnet sind, daß sie die Pflanzenstengel passieren lassen und die Blüten festhalten; unter dem Kamm befinden sich Mittel, die dazu bestimmt und ausgebildet sind, den Stengeln einen Impuls oder Stoß in Vorwärtsrichtung - bezogen auf die Fahrtrichtung der Maschine -zu geben; oberhalb des Kammes befinden sich Mittel für das Abreißen der Blüten von den Stengeln und für das Schleudern der Blüten in Richtung auf das Sammelgefäß, diese beiden Mittel sind über Kraftübertragungsvorrichtungen mit einer Antriebsvorrichtung (Motor) verbunden.
  • Vorzugsweise ist der Kamm aus Zähnen gebildet, die nach unten abnehmende Querschnitte und ebene obere Oberflächen haben und die sich in Verlängerung des vorderen Randes des Sammelgefäßes nach vorne erstrecken.
  • Die Mittel,die den Stengeln Stöße versetzen sollen, können aus einem Flügelrad bestehen, dessen Flügel mit einer drehbar gelagerten Welle verbunden sind; das Flügelrädchen erstreckt sich quer zur Fahrtrichtung der Maschine und unter dem Kamm; es wird in der Weise angetrieben, daß sich die Flügel auf ihrem der Unterseite des Kammes benachbarten Bahnstück in Bezug auf die Fahrtrichtung nach vorne bewegen.
  • Nach einem anderen Kennzeichen der Erfindung sind die Mittel zum Abreißen der Blüten aus verlängerten Profilen oder profilierten Stangen gebildet, die in der Maschine quer zur Fahrtrichtung angeordnet und in bewegbaren Vorrichtungen montiert sind, derart, daß sie sich parallel zu sich selbst innerhalb einer geschlossenen Bahn bewegen, von der ein Bahn-stück unmittelbar an der Oberseite des Kammes in einer Bewegungsrichtung auf das Sammelgefäß zu verläuft.
  • Die neue Maschine kann für die Verwendung in verschiedenen bekannten Formen ausgelegt sein. Eine bevorzugte Ausführungsform besteht darin, daß sie mit Vorrichtungen zum Ankoppeln an einen Traktor oder an ein anderes gleichwertiges Landwirtschaftsfahrzeug sowie mit verschiedenen mechanischen Mitteln zum Anschluß an eine Kraftquelle des Traktors ausgestattet ist.
  • Die beigefügten Zeichnungen zeigen als die Reichweite der Erfindung nicht beschränkendes Beispiel und in schematischer Wiedergabe eine bevorzugte Form der praktischen Verwirklichung der Erfindung. Darin zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Gesamtansicht der Maschine von schräg vorne gesehen, Fig. 2 eine Ansicht eines Teils des Kammes von oben, Fig. 3 eine Vorderansicht des in Fig. 2 gezeigten Kammes, Fig. 4 in perspektivischer Darstellung eine Ansicht der Rück- und Oberseite eines Zahnes des Kammes, Fig. 5 eine Vorderansicht der genannten Maschine und Fig. 6 einen Vertikal-LEngsschnitt durch die Maschine.
  • Die dargestellte Maschine weist ein Hauptgestell auf, das ein Gefäß 1 bildet, das in Draufsicht rechteckig erscheint und oben nach Art eines Bottichs, eines Kübels oder einer Wanne offen ist und von dessen rückwärtigem Teil Winkelarme 2 abstehen, die durch Querbalken 3 verstrebt und so angeordnet sind, daß sie mit dm vorderen Teil beispielsweise eines Traktors verbunden werden können.
  • Die Seitenwände des Behälters 1 sind nach vorne zu Armen 4 verlänger, deren untere Ränder als Kufen ausgebildet sind, die dazu bestimmt sind, sich auf dem Boden während der Arbeit der Maschinet abzustützen, um den Behälter in der richtigen Arbeitshöhe zu halten.
  • Zwischen den Armen 4 ist ein allgemein mit 6 bezeichneter Kamm fest montiertundaus-einem-Tragprofi'l 7 gebildet, an dem mit ihren Hinterenden 8 die Kammzähne 9 befestigt sind. Wie Fig. 1 und 2 zeigen, sind das Kammrückenproril 7 und die Zähne waagerecht angeordnet; die Zähne sind dabei nach vorne g2richtet.
  • Jeder der Zähne weist an seinem hinteren Ende 8 einen vertikalen Durchbruch 10 für die Aufnahme herkömmlicher Durchsteck- oder Gewindeschrauben 11 zwecks Befestigung des Zahnes 9 an der Rückenschiene 7 und eine obere Ausnehmung 12 auf. Die Kante der Ausnehmung 12 ist zur Anlage an der Kante des Profils 7 bestimmt und hat die Aufgabe, die richtige Ausrichtung der Zähne an dem Kammrücken 7 gemäß Fig. 2 zu gewährleisten. Der eigentliche Kammzahn hat einen dreieckigen Querschnitt. Eine Dreiecksspitze liegt dabei unten. Vorzugsweise ist die dieser Dreiecksspitze gegenüberliegende Seite waagerecht angeordnet. Der Zahn verjüngt sich zu seinem vorderen Ende hin, derart, daß er sich in vollkommener Weise der Behandlung der Kamillenpflanzen anpaßt.
  • Oberhalb des Kammes sind in Lagern wie den Lagern 13, die sich in den Armen 4 befinden, zwei sich in Querrichtung erstreckende Wellen 14 frei drehbar gelagert. Auf ihnen sind mehrere Zahnradpaare befestigt, die mit 15 bezeichnet sind. Die Räder jedes Paares 'fluchten miteinander in Längsrichtung koplanar; jedes Paar nimmt eine Endloskette 16 auf. Die Ketten.16 tragen gemeinsam ein Winkelprofil oder mehrere Winkelprofile 17.Jedes Winkelprofil ist mit jeder Kette verbunden, und zwar jeweils mit einem Glied der betrachteten Kette. Die Anordnung ist derart, daß beim Umlauf der Ketten die Winkleprofile 17 die obere Fläche der Kammzähne abfegen oder -kehren.
  • Unter dem Kamm als Ganzem ist in Lagern, die den genannten ähnlich sind, eine dritte Welle 18 frei drehbar montiert und mit Radialarmen 19 versehen, an denen mittels Schrauben oder Bolzen 20 zwei Profiltlügel oder Flügelprofile 2 befestigt sind, die einander diametral gegenüberliegen und sich parallel zur genannten Welle erstrecken.
  • Eine der Wellen 14 trägt an einem ihrer Enden zwei Riemenscheiben 22 und die Welle 18 trägt eine weitere Riemenscheibe 23, die mit einer der Scheiben 22 koplanar ist und unmittelbar hinter der Scheibe 22 liegt. Die Antriebsverbindung dieser beiden Riemenscheiben besteht aus einem über sie laufenden Keilriemen 24, der mittels einer Spannrolle 25 gespannt werden kann, die in irgendeiner gewünschten Position längs einer Führung 26'durch herkömmliche Befestigungsmittel festgelegt sein kann. Von der Doppelriemenscheibe 22 geht ein zweiter Ubertragungsriemen 27 aus, der mittels einer ähnlichen Spannrolle wie die Rolle 25 eingestellt werden kann und der um eine Riemenscheibe 28 geführt ist, die auf'einer Welle 29 befestigt ist, die in Drehlagern einer Haltevorrichtung 30 und des benachbarten Armes 2 gehalten und drehbar gelagert ist.
  • Die Welle 29 ist mit einer weiteren Riemenscheibe 31 versehen.
  • Diese Scheibe 31 erhält ihren Antrieb vom Traktor aus über zwei Riemen 32 und 33, die der Einstellung der Arme 2 zu folgen in der tage sind. Dies geschieht über einen Satz von Zwischenscheiben 34, die auf einer Achse 35 befestigt sind, die ihrerseits an dem betrachteten Arm 2 befestigt ist.
  • Die Arbeitsweise der beschriebenen Maschine geht aus dem Vorhergehenden hervor: Beim Vorrücken der Maschine auf dem Gelände, auf dem die Kamillenpflanzen wachsen, schieben sich die Zähne des Kammes 6 so zwischen die Pflanzenstengel oder -stiele-> daß deren Bieten oberhalb des Kammes bleiben.
  • Die Kraft- und Bewegungsübertragungsglieder der Maschine sind so angeordnet, daß das Flügel oder Schaufelrad 18-21 und die Ketten 16 sich gemäß den Pfeilen der Fig. 6 verlagern. Jedesmal dann, wenn sich einer der Flügel 21 im oberen Teil der Bahn seiner Drehbewegung nach vorne bewegt, erzeugt er einen Zug auf die Pflanzenstiele, die am weitesten zwischen die Kammzähne 6 vorgerückt sind; da sich, wie vorausgesetzt, die Blüten oberhalb des Kammes befinden, werden sie durch die Kammzähne zurUckgehalten und bleiben. infolge des Abrisses von ihren Stielen frei auf dem Kamm liegen. Bei jedem Durchlauf der Profiléldurch den unteren Bogen ihrer Bahn nehmen die Profile unter diesen Umständen die losen Blüten nach hinten mit und geben sie an den Sammelbehälter 1 ab, von wo sie nach Bedarf und Zweckmäßigkeit entnommen werden können, vor allem dann, wenn der Behäkrr voll ist.
  • Alle die Stengel, von denen die Blüten abgerissen worden sind, ohne daß die Stengel dadurch beschädigt wären, sind durch das Flügelrad 21 nach vorne geneigt und gehen frei unter der Maschine hindurch, bis sie nach der Vorbei fahrt der Maschine in ihre freie Lage zurückkehren.
  • Patentansprüche: L e e r s e i t e

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 8 Maschine zum Ernten von Kamillenblüten, g e k e n n -e i c h n e t d u r c h ein auf dem Boden verfahrbares Gestell, dessen Vorderteil Vorrichtungen zur Behandlung der Pflanzen trägt und dessen rückwärtiger Teil als Sammelbehältnis(1) für die geernteten Blüten ausgebildet ist, wobei die Behandlungsvorrichtungen aus einem Kamm gebildet sind, dessen Zähne(g) nach vorne gerichtet sind und so angeordnet sind, daß sie die Pflänzenstengel zwischen sich hindurchlassen und die Blüten zurückhalten, ferner durch unter dem Kamm angeordnete Mittel zum Stoßen der Pflanzenstengel nach vorne - in Bezug auf die Fahrrichtung der Maschine - ,durch oberhalb des Kammes angeordnete Mittel zum Abreißen der Blüten von den Stengeln und zum Stoßen derselben in Richtung auf das Behältnis, wobei beide Mittel(21,17) durch Übertragungsglieder mit einer Antriebsvorrichtung (Motor) verbunden sind, 2. Erntemaschine nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß der Kamm aus Zähnen gebildet ist, deren Querschnitt sich nach unten verjüngt und die eine ebene obere Fläche aufweisen, und daß sich die Zähne in Verlängerung des vorderen Randes des Sammelgefäßes nach vorne erstrecken, 3. Maschine nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Mittel zum Schlagen oder Stoßen gegen die Stengel der Kamillenpflanzen aus einem Flügelrad gebildet sind, das, verbunden mit einer Drehwelle, sich quer zur Maschine und deren Fahrtrichtung und unter dem Kammeerstreckt und daß das Flügelrad so angetrieben ist, daß sich seine sich ebenfalls quer zur Maschine erstreckenden Flügel in demjenigen Teil ihrer Bewegungsbahn, die der unteren Fläche des'Kammes unmittelbar benachbart ist, in Bezug auf die Fahrtrichtung nach vorne verlagern.
    4. Erntemaschine nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß die Mittel zum Abreißen der Blüten-nge Profilschienen oder -stäbe enthalten, die quer zur Maschine angeordnet und in einem Betätigungsmechanismus montiert sind, so daß sich diese Schienen parallel zu sich selbst innerhalb einer gescnlossenen Bahn bewegen, deren der oberen Fläche des Kammes benachbartes Bahnstück eine auf das Blütensammelbehältnis gerichtete Bewegungsrichtung hat.
    5. Erntemaschine nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß sie Vorrichtungen zum Ankoppeln an einen Traktor oder an ein gleichwertiges Landwirtschaftsfahrzeug aufweist und daß die verschiedenen Mechanismen der Maschine mit Kraftübertragungsvorrichtungen versehen sind, die einen Anschluß an eine Kraftquelle des Traktors erlauben
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2748365A1 (fr) * 1996-05-13 1997-11-14 Delaunay Henri M J Machine a cueillir la fleur de camomille
CN103444368A (zh) * 2013-07-29 2013-12-18 丁年生 一种马蹄收获机用捡运装置
CN104472115A (zh) * 2014-11-27 2015-04-01 安顺市虹翼特种钢球制造有限公司 一种用于青茶采摘机的摆动传动装置
CN113728795A (zh) * 2021-09-06 2021-12-03 吉同春 一种镶拼式菊花联合收割装置
CN116349494A (zh) * 2023-03-29 2023-06-30 山东交通学院 一种齿梳式贡菊精采设备

Cited By (6)

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