DE1630793C3 - Nummernschild für Kraftfahrzeuge - Google Patents
Nummernschild für KraftfahrzeugeInfo
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- DE1630793C3 DE1630793C3 DE1967M0074477 DEM0074477A DE1630793C3 DE 1630793 C3 DE1630793 C3 DE 1630793C3 DE 1967M0074477 DE1967M0074477 DE 1967M0074477 DE M0074477 A DEM0074477 A DE M0074477A DE 1630793 C3 DE1630793 C3 DE 1630793C3
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- G—PHYSICS
- G09—EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
- G09F—DISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
- G09F7/00—Signs, name or number plates, letters, numerals, or symbols; Panels or boards
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Theoretical Computer Science (AREA)
- Vehicle Waterproofing, Decoration, And Sanitation Devices (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Nummernschild für Kraftfahrzeuge.
Derartige Nummernschilder werden durch Prägung aus Platinen hergestellt, die entweder aus dünnem Blech,
beispielsweise Aluminiumblech, oder aus einem Kunststoff bestehen. Um den geprägten Nummernschildern
eine Festigkeit gegen Verbiegung und Verwindung zu erteilen, ist es bekannt, während des Prägevorgangs
gleichzeitig der Platine eine umlaufende, geprägte, im Querschnitt viereckige Sicke mit einem in der
Platinenebene liegenden, nach außen vorspringenden Rand zu erteilen. Die geprägten Ziffern und die Sicke
werden anschließend mittels einer Farbwalze überstrichen, wodurch die geprägten Buchstaben oder Zahlen
zur Kennzeichnung des Kraftfahrzeuges eine entsprechend gefärbte Oberfläche erhalten. Um eine Beschädigung
durch den scharfkantigen Rand der geprägten Platine, beispielsweise beim Waschen des Kraftwagens,
zu verhindern, ist es weiter bekannt, an dem Rand des Nummernschildes einen diesen umgreifenden Überzugskörper
vorzusehen. Ein bekannter Überzugskörper nach dem DE-Gbm 18 76381 besteht aus einem
geschlitzten Schlauch, der auf den Umfang des Nummernschildes geschoben und an seinen Enden
durch Klebung oder Schweißung verbunden wird. Abgesehen davon, daß der Überzugskörper hierbei in
den Bereich des gefärbten Randes gelangen kann, ist ein einwandfreies korrektes Aufbringen des Überzugskörpers
nur bei größter Sorgfalt erforderlich. Damit der aufgebrachte Überzugskörper sich auf dem Nummernschild
nicht verschieben kann, ist man gezwungen, den Überzugskörper durch Klebung zu befestigen. Da die
Klebung praktisch nicht wieder gelöst werden kann, ist es erforderlich, den Überzugskörper mit seiner Sichtseite
genau anzupassen, um zu verhindern, daß das
Nummernschild in seinem gefärbten Randbereich ein
unschönes Aussehen erhält. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß bei Reinigung des Wagens sich unter
dem vorspringenden Überzugskörper Schmutz ansammein kann, der nur schwer zu entfernen ist und im Laufe
der Zeit das Aussehen des Schildes nachteilig beeinflußt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein
Nummernschild der im Oberbegriff des Anspruches 1 angegebenen Art zu schaffen, bei dem ein einwandfreies
Ό und korrekt sitzendes Aufbringen des Überzugskörpers
mühelos gewährleistet ist, dessen Überzugskörper sich auf der Randsicke nicht verschieben läßt, ohne daß er
mit dieser durch Klebung verbunden ist, und daß sich auf der Sichtseite des Nummernschildes am Übergang
zwischen dem Überzugskörper und der Platine möglichst kein Schmutz ansammeln kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der den Rand beiderseitig umgreifende Überzugskörper in bekannter Weise einen hakenartigen, in die
Sicke eingreifenden Ansatz aufweist und daß die sichtbare Oberfläche des die Oberseite des Randes
umgreifenden Teiles des Überzugskörpers und die parallel zur Platine verlaufende Oberfläche der Sicke'in /*,
einer Ebene liegen.
Weitere Merkmale ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Der an der Sicke anschließende waagerechte Außenrand ermöglicht die Aufbringung eines Überzuges,
der mit dem Nummernschild eine geschlossene Einheit bildet. Das erfindungsgemäße Schild weist in
seinem Randbereich einen in seiner Breite gleichmäßigen Randstreifen auf, da die die Farbe aufnehmende
Oberfläche der Sicke von ausgeprägten Randlinien begrenzt ist. Der Überzugskörper schließt aufgrund
seiner erfindungsgemäßen Ausführungsform auf der Sichtseite mit der Sickenoberfläche ab und bildet ihre
Fortsetzung.
Der hakenförmige Ansatz des Überzugskörpers greift sicher von hinten in die Sicke ein und hält den
Überzugskörper auf dem Schild fest, ohne daß die Anwendung von Klebstoff erforderlich ist.
Da die Übergangsstelle von dem eingefärbten Rand der Sicke zu der Oberseite des Überzugskörpers in
einer Ebene liegt, und da der Überzugskörper dichtend
an der Sicke anliegt, ist die Ansammlung von Schmutz ('
mit Zuverlässigkeit ausgeschlossen.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Es zeigt
A b b. 1 die Darstellung des Randes des Schildes in vergrößertem Maßstab im Schnitt und
A b b. 1 die Darstellung des Randes des Schildes in vergrößertem Maßstab im Schnitt und
A b b. 2 eine Aufsicht auf das Nummernschild.
Das Nummernschild besteht aus einer Platine 1, in der eine vorgeprägte Sicke 2 angeordnet ist. Die Sicke 2 hat, wie die A b b. 1 zeigt, einen viereckigen Querschnitt und besitzt eine parallel zur Platine 1 liegende Oberfläche 3, die zwischen den beiden Seitenflächen eingeschlossen ist Die dem Rand zugekehrte Seitenfläche 4 ist senkrecht zur Ebene der Platine 1 gerichtet; an ihrem Ende befindet sich ein in der Ebene der Platine 1 vorspringender Rand 10. Der Überzugskörper 5 besteht aus einem stranggepreßten Material und übergreift den Rand 10 der Platine 1. An seinem unteren Ende befindet sich ein hakenförmiger Ansatz 6, der in die Sicke 2 eingreift und den Überzugskörper 5 auf dem Rand 10 festhält. Der die Sichtseite bildende Teil 7 des Überzugskörpers 5 ist so ausgebildet, daß er sich in aufgebrachtem Zustand an die Seitenfläche 4 der Sicke 2 anlegt und mit seiner Oberfläche in der Ebene der
Das Nummernschild besteht aus einer Platine 1, in der eine vorgeprägte Sicke 2 angeordnet ist. Die Sicke 2 hat, wie die A b b. 1 zeigt, einen viereckigen Querschnitt und besitzt eine parallel zur Platine 1 liegende Oberfläche 3, die zwischen den beiden Seitenflächen eingeschlossen ist Die dem Rand zugekehrte Seitenfläche 4 ist senkrecht zur Ebene der Platine 1 gerichtet; an ihrem Ende befindet sich ein in der Ebene der Platine 1 vorspringender Rand 10. Der Überzugskörper 5 besteht aus einem stranggepreßten Material und übergreift den Rand 10 der Platine 1. An seinem unteren Ende befindet sich ein hakenförmiger Ansatz 6, der in die Sicke 2 eingreift und den Überzugskörper 5 auf dem Rand 10 festhält. Der die Sichtseite bildende Teil 7 des Überzugskörpers 5 ist so ausgebildet, daß er sich in aufgebrachtem Zustand an die Seitenfläche 4 der Sicke 2 anlegt und mit seiner Oberfläche in der Ebene der
Oberfläche 3 der Sicke 2 liegt und so eine Fortsetzung dieser Fläche bildet. Der Sichtbereich 7 des Überzugskörpers 5 kann farbig ausgeführt werden, wobei zur
Kennzeichnung der Landesfarben des Kraftfahrzeugbesitzers auf der Sichtseite 7 zwei Farbstreifen 8 und 9
aufgebracht werden können, die sich mit der Farbe der Sickenoberfläche 3 zu den jeweiligen Landesfarben
ergänzen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Nummernschild für Kraftfahrzeuge, bei dem die zu prägende Platine des Nummernschildes an ihrem
Umfang eine umlaufende, vorgeprägte, im Querschnitt viereckige Sicke mit einem in der Platinenebene liegenden, nach außen vorspringenden Rand
und einen aus einem stranggepreßten Profil bestehenden, den Rand umgreifenden Überzugskörper
aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der den Rand (10) beiderseitig umgreifende
Überzugskörper (5) in bekannter Weise einen hakenartigen, in die Sicke (2) eingreifenden Ansatz
(6) aufweist und daß die sichtbare Oberfläche des die Oberseite des Randes (10) umgreifenden Teiles (7)
des Überzugskörpers (5) und die parallel zur Platine (1) verlaufende Oberfläche (3) der Sicke (2) in einer
Ebene liegen.
Z Nummernschild nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Platinenrand (10)
zugekehrte Seitenfläche (4) der Sicke (2) senkrecht zur Platinenebene verläuft.
3. Nummernschild nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die sichtbare Oberfläche des
Teiles (7) des Überzugskörpers (5) mit einem oder mehreren sich mit der Farbe der Oberfläche (3) der
Sicke (2)' zu den Landesfarben ergänzenden Farbstreifen (8, 9) unterschiedlicher Färbung versehen
ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967M0074477 DE1630793C3 (de) | 1967-06-22 | 1967-06-22 | Nummernschild für Kraftfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967M0074477 DE1630793C3 (de) | 1967-06-22 | 1967-06-22 | Nummernschild für Kraftfahrzeuge |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1630793A1 DE1630793A1 (de) | 1971-07-22 |
| DE1630793B2 DE1630793B2 (de) | 1978-04-06 |
| DE1630793C3 true DE1630793C3 (de) | 1978-11-30 |
Family
ID=7315695
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1967M0074477 Expired DE1630793C3 (de) | 1967-06-22 | 1967-06-22 | Nummernschild für Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1630793C3 (de) |
-
1967
- 1967-06-22 DE DE1967M0074477 patent/DE1630793C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1630793B2 (de) | 1978-04-06 |
| DE1630793A1 (de) | 1971-07-22 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |