DE1530749A1 - Kraftfahrzeugfenster - Google Patents
KraftfahrzeugfensterInfo
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Description
Patentanmeldung
KRAFTFAHRZEUGFENSTER
Die Erfindung bezieht sich auf Kraftfahrzeugfenster.
Die Glasscheiben der meisten Kraftfahrzeugfenster werden durch Dichtungsstreifen
aus Gummi, die auch metallische oder nicht-metallische Zierleisten aufnehmen, gehalten.
Neuerdings werden jedoch die Glasscheiben auch durch ein Klebemittel an
den Fensterrahmen befestigt, wodurch sich Probleme für die Befestigung der Zierleisten an den Fenstern ergeben haben.
In einem Fahrzeugfenster gemäß der vorliegenden Erfindung wird die Glasscheibe
beispielsweise.durch einen polysulfiden Gummikleber an dem Fensterrahmen
befestigt. Eine Zierleiste um den Fensterrahmen wird durch eine Anzahl federnder Clips, die in den Rahmen eingreifen, gehalten. Jeder Clip
steht vorzugsweise in federndem Eingriff mit einer an dem Fensterrahmen befindlichen Schulter, die sich vertikal vom Rand der Glasscheibe erstreckt.
Durch federnden Eingriff mit dem Fensterrahmen und der Glasseheibe können
die Clips lösbar mit dem Fensterrahmen verbunden werden. Die Verbindung mit
FK-79J5 / 1ΟΛ.1964 909820/0751 BAD ORIGINAL
Ham Grandi . Jules A. Gutz«it · Ardite R. McCordefl · Hort» Schmidt · Toni $d>möck»r · Max Uebef
St«tlvertr«t«nd: Olio H. Hadtiieln · lam« L Tooh«y Jr.
-:m. 'ic-hrei ber vom an
dem bahnen lc uiu -iiioh durch Kleber geschehen, so daß sie nicht von dem .
Fensterrahmen ioubar ist. Die Zierleiste kann in dem Fensterrahmen entweder
nur durch Clips gehalten werden, so daß sie von dem Rahmen lösbar ist, oder durch Clips und Klebstoff, wobei sie nicht von dem Rahmen lösbar
ist.
Mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen wird die Erfindung im folgenden
näher beschrieben:
Fig 1 ist ein Schnitt durch einen Teil eines Kraftfahrzeugfensters;
" Fig 2 ist- ein Schnitt durch einen Teil eines anderen Kraft
fahrzeugfenster s;
Fig J5 ist eine perspektivische Ansicht eines Teils des Fensters
gemäß Fig 2»
ist ein Schnitt durch einen Teil eines anderen Fensters;
ist eine perspektivische Ansieht eines Teils des Fensters
gemäß Fig 4;
ist ein Schnitt durch einen Teil eines anderen Fensters ; ist ein Schnitt durch einen Teil eines weiteren Fensters;
ist eine perspektivische Ansicht eines Teils des Fensters gemäß Pig 7,
ist ein Schnitt durch ein anderes Fenster; ist ein Schnitt durch ein weiteres Fenster,,
ist eine perspektivische Ansicht eines Teils des Fensters
gemäß Pig 10;
ist ein Schnitt durch ein anderes Fenster;
ist eine perspektivische Ansicht eines Teils des Fensters gemäß Fig 12.
FK-793 / 10.4.1964 ->
909820/0751
8AÜ ORiGiNAL
| Fig | 4 |
| Fig | 5 |
| Pig | 6 |
| Fig | 7 |
| Fig | 8 |
| Fig | 9 |
| Fig | 10 |
| Fig | 1.1 |
| Fig | 12 |
| Fig |
Das in Pig 1 gezeigte Fenster umfaßt eine Glasscheibe 1, einen Rahmen 3
mit einer 'Anlagefläche 5 und vorspringenden Rändern 7 und 9* ei-n den
Glasscheibenrand umfassendes Teil 11 aus Kunststoff, wie z.B. Kautex,
federnde Clij3s_ 12 (in der Fig 1 ist nur 1 Clip gezeigt), eine federnde
metallische Zierleiste 13 und Kleber 15. "
Durch den Kleber 15 haftet die Glasscheibe 1 an der Fläche 5 des Rahmens 3·
Die Zierleiste 13 weist ein rinnenförmiges Teilstück 16 auf, in dem das
den Glasscheibenrand umfassende Teil 11 ruht. Die Zierleiste hat ferner ein konvexes Zierleistenteil 17 und ein äußeres Flanschstück 19. Jeder
federnde Clip ist an drei Seiten geschlossen und hat einen offenen Spalt 21,
der beim eingebauten Clip an die Anlagefläche 5 angrenzt. Der Clip 12 wird
zwischen das Teil' 16 und den vorspringenden Rand-9 eingedrückt. Ein gebogenes "
Endstück 23 eines Schenkels des Clips liegt an der-Anlagefläche 5 an, während
die Wölbung 25 an dem konvexen Zierleistenteil 17 der Zierleiste 13 anliegt.
Die Clips 12 verhindern ein Bewegen der Glasscheibe 1 gegen die Anlagefläche
5 durch das Anliegen der gebogenen Endstücke 23 an der Anlagefläche 5· Die
Clips 12 verhindern auch ein Bewegen der Glasscheibe 1 gegen die Ränder während des Härtens oder Bindens des Klebers 15. Der Spalt 27 zwischen dem
äußeren Flanschstück 19 und dem vorspringenden Rand 7 gestattet Einbautoleranzen.
Die Enden eines jeden Clips 12 sind in dem Klebemittel 15 eingebettet und werden dort festgehalten. Die Flanschstücke 29 eines jeden
Clips halten die Zierleiste zusammen mit dem Klebemittel 15·
Das in den Figuren 2 und 3 gezeigte Fenster entspricht weitgehend dem in
Fig 1 gezeigten Fenster und so weit wie möglich wurden die gleichen Bezugsnummern verwendet. Der Unterschied zwischen dem Fenster gemäß Fig 2 und
dem Fenster gemäß Fig 1 besteht darin, daß der Clip 12 in Fig 2 ein nicht
so stark gebogenes Endstück 23 aufweist. Der Clip ist dafür mit einem Widerhaken
31 versehen, der in die Oberfläche des vorspringenden Randes 9 eingreift,
um das äußere Flanschstück 19 an dem Rand 7 zu halten und somit die Glasscheibe 1 in den gewünschten Abstand von der Anlagefläche 5 zu
bringen.
FK-793 / 10.4.1964 . -4-
909820/07S1 BAD 0Rl0lNAL
Die in den Figuren 4 und 5 gezeigten Fenster sind mehr oder weniger
die gleichen wie in den Figuren 2 und 3· Es wurden auch hier nach
Möglichkeit die gleichen Bezugsnummern gewählt. Der Rand 9 des Fensterrahmens
weist einen Vorsprung auf, der durch einen Niet 33 gebildet wird,
und der in eine in dem Clip 12 befindliche Öffnung 35 eingreift. Der
Niet 33 und die Öffnung 35 sind so angeordnet, daß beim Eingriff des
Niets 33 in die Öffnung 35 das äußere. Flanschstück 29 des Clips 12 gespannt
wird und folglich der äußere Flansch 19 der Zierleiste zwischen dem Flansch 29 des Clips und dem Rand 7 eingeklemmt wird.
ι -
Bei den in den Figuren 1 bis 5 gezeigten Fenstern sind die Zierleisten
nicht mehr von dem Fenster lösbar, nachdem die Glasscheibe an der Anlagefläche festgekittet ist, da ein Teil der Scheibe in dem Kleber 15 eingebettet
ist. Auch die Clips 12 sind nicht lösbar,, weil Teile davon von dem
Kleber 15 umgeben werden.
Bei dem in Fig 6 gezeigten Fenster ist die Zierleiste 13 auch noch nach
dem Abbinden des Klebers von dem Fenster lösbar. Soweit möglich, wurden
auch hier die gleichen Bezugsnummern gewählt wie in den' vorhergehenden
Figuren. Die Zierleiste 13 hat hier abweichend von den in den vorherigen
Figuren gezeigten Zierleisten kein rinnenförmiges Teil 16. Der Spalt 21 in dem Clip 12 liegt nicht in der Nähe der Anlagefläche 5 sondern gegenüber dem Zierleistenteil 17 und der Clip ist mit einem Bogen 37 versehen,
der in dem Kleber 15 eingebettet ist. In einem rinnenförmigen Abschnitt 39 ist das den Glaaacheibenrand umfassende Teil 11 aus Kunststoff angeordnet ·
und Ränder/liegen an dem äußeren Flanschstück 19 und dem inneren Flansch
43 der Zierleiste an. Die Zierleiste kann von dem Clip dadurch gelöst
werden, indem man sie von dem Fenster abzieht. Die Schenkel 45 des Clips
werden dadurch zusammengedrückt, so daß die Ränder 41 die Enden der Flansche19 und 43 freigeben. Das gebogene Stück 37 liegt an der Anlagefläche
5 an, während der untere Arm 45 an idem Rand anliegt; dadurch wird
die Glasscheibe in der gewünschten Lage gehalten während der Kleber erhärtet.
Bei dem in den Figuren 7 und 8 gezeigten Fenster ist der Clip 12 wie auch
die Zierleiste 13 von dem Rahmen lösbar. Die Anlagefläche 5 ist verlängert
und hat einen nach außen gerichteten Flansch 47, der ein Ausbreiten des
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Klebers 15 über die Glasscheibe 1 beschränkt. Das den Glasscheibenrand
■ umfassende Teil 11 aus Kunststoff ist fortgelassen worden. Ein Streifen
49 aus Kunststoff» z.B. Kautex, ist dafür zwischen dem inneren Plansch 43
der Zierleiste und der Glasscheibe angeordnet. Die Zierleiste I3 hat die
gleiche Form wie die in Fig 6 gezeigte Zierleiste. Der Clip 12 entspricht jedoch im wesentlichen dem in Fig 2 gezeigten Clip. Da die Anlagefläche 5
verlängert ist, ist kein Teil des Clips 12 in dem Kleber I5 eingebettet,
wodurch der Clip lösbar ist. Der Clip 12 und die Zierleiste IJ sind lösbar,
indem die Zierleiste aufwärts gedrückt wird, um den Widerhaken 31 aus einer
an dem Rand 9 befestigten Metalleiste 32 auszuhaken, so daß Clip und Zierleiste
von der Glasscheibe abgesogen werden können. Die Arme 45 des Clips
werden dabei zusammengedrückt, so daß das aufwärts gerichtete Ende 5I des
oberen Armes die Kante der Glasscheibe 1 nicht mehr umfaßt.
Bei dem in Fig 9 gezeigten Fenster ist der Clip 12 nicht mehr in dem
Kleber 15 eingebettet und ein rinnenförmiges Teil 53# das am Rand der Glasscheibe
1 angeordnet ist, hat einen nach innen gerichteten Flansch 55* $&?
ein Ausbreiten des Klebers auf das gebogene Ende 5I <3-Ss Clips verhindert.
Das Ende 5I liegt an der Fläche 5 sxi und begrenzt eine Bewegung des Clips
in Richtung der Fläche 5· Der untere Arm 45 ist nicht mit einem Widerhaken
31 versehen, jedoch weist er einen Bogen 5^ auf, der in eine in dem Rand 9
befindliche Vertiefung 56 eingreift. Der Streifen 4-9 aus Kunststoff ist
um den Rand der Glasscheibe 1 herumgeführt und ist zwischen dem rinnenförmigen
Teil 53 und der Glasscheibe 1 eingeklemmt. Der Clip und die Zierleiste können durch Abziehen der Zierleiste von der Glasscheibe gelöst
werden. Dabei werden die Schenkel 45 des Clips zusammengedrückt und der
Bogen 5^ wird von dem Eingriff mit der Vertiefung 56 gelöst.
Der in den Figuren 10 und 11 gezeigte Clip ist dem in Fig 6 gezeigten Clip
ähnlich. Es ist jedoch kein Teil des Clips in dem Kleber eingebettet. Der
Clip weist einen nach außen gerichteten Vorsprung 59 auf, der hinter die innere Fläche der Glasscheibe 1 greift und so den Clip und die Zierleiste
festhält. Der Streifen 49 aus Kunststoff ist dem in Fig 7 gezeigten Streifen
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ähnlich. Der Clip und die Zierleiste sind durch Abziehen der Zierleiste
von der Glasscheibe lösbar. Dabei wird der Vorsprung 59 einwärts gedrückt
und gestattet ein Abziehen des Clips.
Bei dem in den Figuren 12 und 13 gezeigten Fenstern wird der Clip 12
durch Eingriff mit dem Rahmen 3 festgehalten. Eine Zunge öl ist an dem vorspringenden Rand 9 festgeschweißt und weist ein aufwärts gebogenes
federndes Endstück 6j> auf, hinter das ein entsprechend gebogenes Endstück
des unteren Schenkels 45 des Clips 12 greift, wodurch ein Lösen des Clips verhindert wird und das äußere Flanschstück 19 der Zierleiste gegen den
vorspringenden Rand 7 gedrückt wird. Die Zunge 6l ist mit seitlichen
fe Rändern 65 versehen, zwischen denen der Clip festgelegt wird und die eine
Seitwärtsverschiebung des Clips entlang dem vorspringenden Rand 9 nach einem der benachbarten Clips verhindert. Die seitlichen Ränder haben nach
außen gerichtete Abschnitte 66, die an der Glasscheibe anliegen und so eine Bewegung der Glasscheibe während des Festwerdens des Klebers verhindern.
Der Clip und die Zierleiste sind durch Abziehen der Zierleiste von der Glasscheibe 1 lösbar. Dabei wird das federnde Endstück 63 nach
unten und der untere Arm (45) aufwärts gebogen, so daß der Clip gelöst
werden kann.
FK-792 / 10.4.1964
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Claims (12)
1) Kraftfahrzeugfenster mit durch Kleber im Fensterrahmen befestigter
Glasscheibe, dadur-ch gekennzeichnet,
daß mehrere federnde Clips (12) angeordnet sind, die eine um den Hand des Fensterrahmens (3) verlaufende Zierleiste
halten.
2) Kraftfahrzeugfenster nach Anspruch 1, dadurch ge- ^
kennzeichnet, daß der Fensterrahmen (j5) vorspringende Ränder (7) und (9) aufweist, mit denen die Clips (12) zum Eingriff
kommen. ä
3) Kraftfahrzeugfenster nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Clips (12) durch den Kleber
(15) fest in dem Fensterrahmen (3) gehalten werden und daß die
duroh die Clips (12) gehaltenen Zierleisten (12) lösbar oder unlösbar
angeordnet sind.
4) Kraftfahrzeugfenster nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch
gekennzeich.net, daß die Clips (13) federnd mit dem
Fensterrahmen (3) und der Glasscheibe (1) oder einem Teil, das die Glasscheibe (l) hält, zum Eingriff kommen und daß Clips (12) und
Zierleiste (I3) lösbar befestigt sind. (
5) Kraftfahrzeugfenster nach einem oder mehreren der vorangegangenen
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der federnde Clip (12) im wesentlichen mit zwei Schenkeln (45) und einem
Kopfteil versehen ist, an dem die Flansche (19) und (43) der Zierleiste (13) einklemmende Flanschstücke (29) angeordnet sind.
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6) Kraftfahrzeugfenster nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet,
daß der untere Schenkel (45) des Clips (12) mit einem in den vorspringenden Rand (9) des Fensterrahmens
(3) eingreifenden Widerhaken (31) versehen ist.
7) Kraftfahrzeugfenster nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der untere Schenkel (45) des Clips (12) mit einer Öffnung (55) versehen ist, in die ein auf
dem vorspringenden Rand (9) des Fensterrahmens (3) angeordneter Bolzen (33) eingreift.
8) Kraftfahrzeugfenster nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet,
daß das Ende eines oder beider* Schenkel
(SI S9)
(45) des Clips (12) mit Abbiegungen^versehen sind.
9) Kraftfahrzeugfenster nach einem oder mehreren der vorangegangenen
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Fensterrahmen (3) mit einem nach außen gerichteten Flansch
(47) versehen ist.
10) Kraftfahrzeugfenster nach einem oder mehreren der vorangegangenen
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das den Rand der Glasscheibe umfassende rinnenförmige Teil (53)
mit einem nach innen gerichteten Flansch (55) versehen ist.
11) Kraftfahrzeugfenster nach einem oder mehreren der vorangegangenen
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem vorspringenden Rand (.9) Leisten (32) oder Zungen (61)
befestigt sind.
12) Kraftfahrzeugfenster nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zungen (61) mit aufwärts gebogenen federnden Endstücken (63) versehen sind und daß seitliche Ränder
(65) mit Abschnitten (66) zur Festlegung des Clips (12) bzw. der Glasscheibe (l) angeordnet sind.
FK-793 / 10.4.1964 909820/07 5
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