DE1627278C - Losbare Messerblockbefestigung einer Langmesserschere - Google Patents
Losbare Messerblockbefestigung einer LangmesserschereInfo
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Description
3 4
Die Erfindung sei weiterhin an Hand der sich auf Messerlängsrichtung die in Fig.7 gezeigte Lage er-
ein Ausführungsbeispiel beziehenden Zeichnungen reicht hat. Dabei ist der Wagen 12 in einer Stellung
veranschaulicht. Darin zeigt arretiert, in der der von den Aufnahmedornen getra-
Fig. 1 einen teilweisen Querschnitt durch das gene untere Messerblock mit seinen Einspannflächen
neue Scherenmesser mit in die untere Futterleiste 5 10 unterhalb der Einspannflächen 4 des oberen Mes-
eingefahrenen Aufnahmedornen, serblockträgers 1 steht Gleichzeitig sind Stützstempel
Fig.2 eine Darstellung entsprechendFig. 1 mit 19 hochgefahren, die den oberen Messerblock unterin
Querrichtung ausgefahrenem unteren Messer- stützen. Der obere Messerblock 2,3 ist genau wieder
block, untere Messerblock mit einer nicht in der Zeichnung
Fig.3 einen Querschnitt entsprechend Fig. 1 mit io dargestellten, ihn in Messerlängsrichtung beaufschla-
in Transportstellung befindlichem unteren und obe- genden Verstellvorrichtung ausgerüstet, die z.B. aus
ren Messerblock und hydraulischen Zylindern bestehen kann. Dadurch
Fig.4 eine Vorderansicht der Transporteinrich- kann man nach Lösen des Keils 20 (vergleiche
tung mit eingesetztem Messerblock gemäß Fig 2, Fig. 5b) den oberen Messerblock so weit in Pfeil-
Fig. 5 a einen Querschnitt durch den oberen 15 richtung verschieben, bis sich die Einspannflächen4
Messerblock in eingespanntem Zustand, über bzw. unter den Ausbaulücken 22 befinden und
Fig. 5b den gleichen Querschnitt in ausbauferti- der gesamte Messerblock weiterhin von den heb-und
gem Zustand, senkbaren Stützstempeln 19 getragen wird. Diese
F i g. 6 a einen Teillängsschnitt gemäß F i g. 5 a, werden alsdann abgesenkt, woraufhin der obere Mes-
Fig.6b einen Teillängsschnitt gemäßFig.5b 20 serblock2,3 mit seinen Einspannflächen4 auf den
und Einspannflächen 10 des unteren Messerblockes 8
Fig.7 einen Querschnitt durch den unteren Mes- und 9 abgelegt und, wie in Fig. 3 dargestellt, mit
serblock in ausbaufertigem Zustand. Hilfe des Wagens 12 abtransportiert werden kann.
Wie Fig. 1 zeigt, ist ein aus Schneidmesser2 und Der Wagen 12 kann nach Abgabe des Messerblock-Futterleiste
3 bestehender oberer Messerblock durch 25 paares ein anderes Messerblockpaar aufnehmen, das
sich schwalbenschwanzartig hintergreifende Flä- dann in der gleichen Weise, jedoch in umgekehrter
chen4 im oberen Messerblockträger 1 eingespannt Reihenfolge in den Messerblockträgern des Scheren-Neben
dem oberen Messerblock ist eine Niederhalte- messers eingesetzt wird.
einrichtung5 zu erkennen, die einen Blechstreifen Bei der Vorderansicht nach Fig.4 steht der Warandseitig
beim Besäumen mit Hufe des Scherenmes- 30 gen 12 mit seinen Vorderrädern auf den Unterschiesers
gegen die Tischfläche 6 des unteren Messer- nen 14, wohingegen die Oberschienen 16, an denen
blockträgers7 preßt. Im unteren Messerblockträger7 die nicht in Fig. 4 dargestellten Hinterräder 15
ist der gleichfalls aus einem Schneidmesser 8 und ablaufen, einen Abstand von den Vorderrädern 13
einer Futterleiste 9 bestehende untere Messerblock besitzen. Oberhalb des Körpers des Wagens 12 ist
durch sich hintergreifende Flächen 10 eingespannt 35 die Kontur 12' der Wagenstirnfläche zu erkennen, an
In den unteren Messerblock bzw. in seine Futterlei- der der Messerblock 8,9 zum Zwecke des Transporste
9 sind die Aufnahmedorne 11 mit ihren verbrei- tes eingehängt ist. Man erkennt die untere Futterleiterten
Köpfen eingeführt. Die Aufnahmedorne 11 be- ste 9, in die Längsschlitze 17 mit endseitig vergrößerfinden
sich an der Stirnseite eines Wagens 12, der ten Öffnungen 18 eingearbeitet sind, die der Aufquer
zur Messerrichtung verfahrbar ist. Er ist, wie 40 nähme der Dorne 11 dienen. Auf den unteren Mes-Fig.
1 weiterhin zeigt, kopflastig ausgeführt, so daß serblock wird dann, wie gestrichelt dargestellt, der
seine Vorderräder 13 auf einer unteren Schiene 14 obere Messerblock 2,3 mit Hilfe der in der Messerund
seine hinteren Räder 15 auf einer oberen längsrichtung übereinanderliegenden Einspannflä-Schiene
16 laufen. Auf diese Weise werden stets chen4 abgesenkt, so daß er nach dem Absenken gegleichbleibende
Fahreigenschaften erreicht. 45 meinsam mit dem unteren Messerblock transportiert
In Fig. 2 ist der Wagen 12 zusammen mit dem werden kann.
von den Aufnahmedornen 11 gehaltenen unteren Die lösbare Befestigung der Messerblöcke in den
Messerblock 8,9 quer zur Messerlängsrichtung ein Messerblockträgern 1,7 kann auf beliebige Weise, so
Stück zurückgefahren, nachdem vorher die Futterlei- z. B. mit Hilfe verschiebbarer Keile 20,21 od. dgl.
ste 9 durch Lösen des Keils 21 und Verschieben in 50 erfolgen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Lösbare Messerblockbefestigung einer ser versehen werden soll.-Weiterhin sind für den
Langmesserschere, bei der jeder Messerblock aus 5 Obermesserblock( ,und den Untermesserblock dann
einer Futterleiste mit eingesetztem Schneidmesser noch zwei getrennte Ausfahrvorrichtungen erforderbesteht
und jeweils in einem Messerblockträger Hch, die meist auch nur nacheinander betätigt werschwalbenschwanzartig
einspannbar ist, da- den können.
durch gekennzeichnet, daß sowohl bei Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu-
den Futterleisten (3,9) als.auch bei den Messer- io gründe, ein Scherenmesser der einleitend beschriebeblockträgern
(1,7) sich hintergreifende Einspann- nen Art dahingehend zu verbessern, daß der Wechsel
flächen (4,10) in Messerlängsrichtung in regel- der Messerblöcke auch unter engen Platzverhältnismäßigen
Abständen übereinanderliegende Aus- sen ohne Schwierigkeiten möglich ist. Vor allem solbaulücken
(22,23) aufweisen, deren Breite grö- len dabei auch die Wechselzeiten verringert und die
ßer ist als die der Einspannflächen, und daß die 15 für den oberen und unteren Messerblock getrennte
Futterleisten (3,9) in Messerlängsrichtung um Wechselvorrichtung vermieden werden,
den Abstand von Mitte Einspannfläche bis Mitte Dies wird erfindungsgemäß im wesentlichen da-
den Abstand von Mitte Einspannfläche bis Mitte Dies wird erfindungsgemäß im wesentlichen da-
Lücke verschiebbar sind. durch erreicht, daß sowohl bei den Futterleisten als
2. Lösbare Messerblockbefestigung nach An- auch bei den Messerblockträgern die sich hintergreispruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß die untere ao fenden Einspannflächen in Messerlängsrichtung in
Futterleiste (7) horizontale Längsschlitze (17) mit regelmäßigen Abständen übereinanderliegende Ausendseitig.
vergrößerten öffnungen (18) besitzt, in baulücken aufweisen, deren Breite größer ist als die
die sowohl quer als auch parallel zur Messerrich- der Einspannflächen, und daß die Futterfeisten in
- tung verfahrbare, mit Halteköpfen versehene Messerlängsrichtung um den Abstand von Mitte Ein-
Aufnahmedorne (11) einführbar sind. 25 spannfläche bis Mitte Lücke verschiebbar sind.
3. Lösbare Messerblockbefestigung nach den Auf diese Weise kommt man zu einem Scheren-Ansprüchen
1 und 2, dadurch gekennzeichnet, messer, das aus seiner Einbaustellung nur um ein
daß der obere Messerblock (2,3) mittels einer kurzes Stück in Längsrichtung des Messers verschoihn
in Messerlängsrichtung beaufschlagenden ben zu werden braucht, wodurch die schwalben-Verstellvorrichtung
ein- und ausrückbar ist sowie 30 schwanzartig ausgebildeten Zähne des Scherensattels
durch heb- und senkbare Stützstempel (13) zu und der Futterleiste außer Eingriff geraten. Daraufunterstützen
ist hin kann man den gesamten Messerblock quer zur
4. Lösbare Messerblockbefestigung nach den 'Messerlängsrichtung herausnehmen, sei es in hori-Ansprüchenl
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zontaler oder vertikaler Richtung. Darüber hinaus
die Aufnahmedorne (11) an einem Wagen (12) 35 gewährleistet die übereinstimmende Tiefe der Zähne
angeordnet sind, der in einer Stellung zu arretie- bei der oberen und unteren Futterleiste, daß nach
ren ist, in der der von den Aufnahmedornen (11) einer entsprechend bemessenen Querverschiebung
getragene untere Messerblock (8,9) mit seinen des unteren Messerblockes der obere Messerblock
senkrechten Zahnflächen unterhalb der senkrech- nach Lösung seiner Befestigungsmittel und der erforten
Zahnflächen des oberen Messerblockträgers 40 derlichen Längsverschiebung mit seinen Zähnen in
(1) liegt. denen des unteren Messerblockes einrasten und mit
5. Lösbare Messerblockbefestigung nach An- . diesem" zusammen transportiert werden kann. Die
spruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Wa- gleichen Mittel, mit denen die Messerblöcke an ihren
gen (12) kopflastig ausgeführt ist und seine Vor- Scherensatteln in Eingriff gebracht werden, können
derräder (13) an unteren (14) sowie seine Hinter- 45 nach diesem Vorschlag also auch dazu verwendet
räder (15) an oberen Schienen (16) anliegen. werden, die beiden Messerblöcke gegenseitig miteinander
in Eingriff zu bringen, so daß sich getrennte
Abzugsvorrichtungen für den oberen und unteren
Messerblock erübrigen.
50 Zweckmäßig ist die untere Futterleiste mit hori-
50 Zweckmäßig ist die untere Futterleiste mit hori-
Die Erfindung bezieht sich auf eine lösbare Mes- zontalen Längsschlitzen versehen, die endseitig ver-
serblockbefestigung einer Langmesserschere, bei der größerte öffnungen besitzen, in die sowohl quer als
jeder Messerblock aus einer Futterleiste mit einge- auch parallel zur Messerrichtung verfahrbare, mit
setztem Schneidmesser besteht und jeweils in einem Halteköpfen versehene Aufnahmedorne einführbar
Messerblockträger schwalbenschwanzartig einspann- 55 sind. Dadurch wird erreicht, daß sich der untere
bar ist. Messerblock nach dem Einführen des Messerblockes
Die Vorbereitung der Messerblöcke hat den Vor- durch eine kurze Verschiebung des Aufnahmedornes
teil, daß die zeitraubenden Justagearbeiten an z. B. in Messerrichtung verriegeln läßt,
einer Fertigungsstraße vermieden werden und die Dabei bilden die Dorne zugleich den Anschlag für
Messerblöcke entsprechend vorbereitet auf Läger ge- 60 die Messerblockstellung, in der seine Zähne mit de-
halten werden können. Unvermeidlich ist es aber, nen des unteren Scherensattels außer Eingriff gera-
daß nach mehrstündigem, ununterbrochenem Betrieb ten. Aus dieser Lage heraus läßt sich der untere Mes-
ein Stillstand in Kauf genommen werden muß, um serblock alsdann quer zur Messerrichtung durch Zu-
die Messerblöcke auswechseln zu können. Dieser rückziehen der Aufnahmedorne herausheben, wobei
Vorgang ist wegen des erheblichen Gewichtes der 65 seine Zahnseite den Aufnahmedornen abgekehrt ist,
Messerblöcke in seiner Ausführung nicht nur schwie- so daß der obere Messerblock darin jetzt eingesetzt
rig, sondern wegen der räumlichen Ausdehnung auch werden kann, was den gemeinsamen Transport bei-
sehr platzgreifend. Der erforderliche Platz zum Aus- der Messerblöcke ermöglicht.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESC040695 | 1967-05-11 | ||
| DESC040695 | 1967-05-11 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1627278A1 DE1627278A1 (de) | 1969-10-23 |
| DE1627278B2 DE1627278B2 (de) | 1972-12-07 |
| DE1627278C true DE1627278C (de) | 1973-06-28 |
Family
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