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DE1071635B - Verfahren und Einrichtung zum Verspannen und Festlegen von Fördermitteln - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Verspannen und Festlegen von Fördermitteln

Info

Publication number
DE1071635B
DE1071635B DENDAT1071635D DE1071635DA DE1071635B DE 1071635 B DE1071635 B DE 1071635B DE NDAT1071635 D DENDAT1071635 D DE NDAT1071635D DE 1071635D A DE1071635D A DE 1071635DA DE 1071635 B DE1071635 B DE 1071635B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor
milling
guide
devices
attached
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1071635D
Other languages
English (en)
Inventor
Dortmund-Eving Wilhelm Meininghaus
Original Assignee
Gelsenkirchener Bergwerks-Aktien-Gesellschaft, Essen
Publication date
Publication of DE1071635B publication Critical patent/DE1071635B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F13/00Transport specially adapted to underground conditions
    • E21F13/10Anchorings for conveyors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Framework For Endless Conveyors (AREA)

Description

DEUTSCHES
INTERNAT. KL. E 21 f
PATENTAMT
G23125VI/5d
ANMELDETAG: 12. OKTOB ER 1957
BEBLANNTMACHUNG DER ANMELDUNG OND AUSGABE DER AUSLEGESCHRIFT: 24. DEZEMBER 1959
Bei Fördermitteln, insbesondere bei geschlossen rückbaren Kettenfördermitteln, ist es notwendig, die Endstationen, dies sind Haupt-und Hilfs-Antriebsstationen bzw. Antriebs- und Umkehrstationen, gegeneinander zu verspannen, um dieselben festzulegen und damit die Förderkette unter einer bestimmten Spannung zu halten. Bei stärkerem Einfallen müssen die Fördermittel außerdem gegen Abrutschen gesichert werden. Von besonderer Bedeutung ist das Verspannen und Festlegen von solchen Fördermitteln, die zur Führung eines Hobelgerätes dienen. Infolge der großen Zugkräfte, mit denen der Hobel gezogen wird, besteht hier die Gefahr, daß das Fördermittel seitlich ausknickt oder aus seiner Lage, verschoben wird, wenn der Hobel auf einen größeren Widerstand trifft. Außerdem werden die Förderrinnen durch die hohen Zugkräfte gegeneinandergepreß.t,. was bei ungenügend verspannten Förderern zu Beschädigungen der Rinnenverbindungsstöße führen kann.
Das Verspannen von Kettenförderern, die täglich nur einmal umgelegt werden, ist einfach und kann mittels starker Ketten an dafür vorgesehenen Stempeln erfolgen. Weit schwieliger ist jedoch das Verspannen von Förderern, die an einer stempelfreien Abbaufront eingesetzt sind und fortlaufend dem Abbaufortschritt entsprechend nachgerückt werden müssen. Man hat zu di'eserh'Zweck in deroberenund unteren Strecke schwere Spannbalken· angebracht, an welchen die Spannorgane des Kettenförderers beim Nachrücken mittels Rollen geführt werden. Das ist umständlich und mit großem Materialaufwand verbunden. Außerdem ist die Einrichtung' in den Strecken hinderlich. Man hat daher auch versucht, die Antrieb'sstatiori an Schienen zu führen, .die an Stempeln im Streb befestigt werden. Das Umlegen der Schienen ist aber in dem im allgemeinen durch den Ausbau sehr beengten Strebraum sehr schwierig. Um die erwähnten r^achteile zu vermeiden und das Verspannen der Fördermittel und das Rücken derselben zu vereinfachen., wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, . im Liegenden parallel oder schräg zur Rückrichtung der Fördermittel-Endstation Führungsrinnen herzu- -■-stellen, in welchen sich die Vindstationen des Förderers mittels daran angebrachter Führungsschienen abstützen und beim geschlossenen Nachrücken des Förderers gleiten. Die Führungsrinnen können senkrecht oder schiefwinklig in das Liegende durch Fräsen eingeschnitten werden. Da das Nachrücken des Förderers verhältnismäßig langsam vor sich geht, kann das Einschneiden der Führungsrinnen gleichzeitig mit dem Nachrücken erfolgen.
Im allgemeinen werden die Führungsrinnen parallel zur Rückrichtung des Fördermittels angelegt. Soll jedoch die Länge des Fördermittels erhöht oder verringert werden, so können die Führungsrinnen etwas Verfahren und Einrichtung
zum Verspannen und Festlegen
von Fördermitteln
Anmelder:
Gelsenkirchener
Bergwerks -Aktien - Gesellschaft,
Essen
Wilhelm Meininghaus, Dortmund-Eving, ist als Erfinder genannt worden
schräg zur Rückrichtung hergestellt werden. Man hat es hierdurch in der Hand, die Spannung und die Länge des Förderers beliebig zu erhöhen oder zu vermindern. Die Herstellung einer Führungsrinne kann.beispielsweise durch eine vertikal oder horizontal wirkende Fräsvorrichtung erfolgen. Bei der geringen Rückgeschwindigkeit des Fördermitteis und: der. geringen Schnittiefe ist für die Herstellung der Führungsrinne keine große Fräsarbeit zu leisten. - - . ...
Das Setzen von Stempeln für die-V.erspannung des Förderers und das Umlegen besonderer Gleitschienen erübrigt sich, wenn die Führungsrinnen: so tief in das Liegende eingeschnitten werden, daß das hohe Gewicht der Antriebsstationen genügt, um dieFührungsschi.enen sicher in den Führungsrinnen zu halten.
Fräseinrichtungen zur Herstellung von Schlitzen in weichen Gesteinen, beispielsweise in Kohlenflözen, sind an sich bekannt. Je nach Anwendung und Lage der Schlitze werden solche Einrichtungen auch als Schrämmaschinen oder als Kerbmaschinen bezeichnet. Derartige Maschinen weisen in der Regel einen Schrämarm auf. an welchem eine umlaufende Schrämkette angeordnet ist. An der Schrämkette sind Halterungen für Schneidwerkzeuge angebracht.
Bekannt ist ferner eine Streckenauffahrmaschine für die Verwendung im Kalibergbau (Zeitschrift für das Berg-, Hütten- und Salinenwesen, 1940, Seiten 11 und 12). Diese Maschine weist einen rotierenden Fräskopf auf, der mit Fräsmessern bestückt ist. Der Fräskopf ist zusammen mit einem Antriebsmotor, einem Vortriebszylinder, einem Abspannwagen usw. auf einem vorzieh-
909 690/109

Claims (6)

baren Gestell gelagert. Hinter dem Schrämkopf ist der Streckenquerschnitt durch einen Schild gegen die Strecke abgesperrt. Dieser Schild dreht sich mit dem Fräskopf und trägt mehrere Schaufeln, die das abgeschnittene Haufwerk aufnehmen und durch den Schild eine Schurre werfen, von der es durch ein Förderband weggeführt wird. Mit einer solchen Maschine läßt sich eine Strecke mit einem kreisförmigen Querschnitt in Kalilagerstätten auffahren. Die Größe des kreisförmigen Streckenquerschnitts ist abhängig von dem Durchmesser des rotierenden Fräskopfes. Die Erfindung verwendet Fräseinrichtungen ähnlicher Ausführung in einem anderen technischen Zusammenhang. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Abb. 1 zeigt einen Kettenförderer schematisch in Seitenansicht; Abb. 2 zeigt eine Antriebsstation eines Kettenförderers in Stirnansicht; Abb. 3 zeigt eine Antriebsstation eines Kettenförderers in Seitenansicht. Mit 1 sind in Abb. 1 Antriebsstationen für einen Kettenförderer bezeichnet, der aus -den Förderrinnen 3 und den Anschlußrinnen 2 gebildet wird. Unter den beiden Antriebsstationen ist je eine Gleitkufe 4 mit einer Führungsschiene 5 angebracht. In das Liegende 6 sind Führungsrinnen 7 senkrecht eingeschnitten, in denen die Führungsschienen 5 gleiten. An der Gleitkufe! ist, wie Abb. 2 zeigt, eine Vorrichtung zur Herstellung einer Führungsrinne im Liegenden angebracht. Diese Vorrichtung besteht aus einem vertikal wirkenden Fräsrad 8, das über ein Getriebe 9 von einem nicht dargestellten Motor angetrieben wird. Das an dieser Vorrichtung angebrachte Zugmittel 10 dient zum Rücken des Förderers. Die Ziehvorrichtung zum Nachrücken des Förderers und das Fräsrad 8 können durch einen gemeinsamen Motor angetrieben werden. Das Fräsrad 8 wird zweckmäßig schwenkbar auf der Kufe 4 gelagert, um Höhenunterschiede des Liegenden 6 besser überwinden und um die Richtung der Führungsrinne nach Belieben verändern zu können. Das Schwenken des Fräsrades 8 kann auf mechanischem oder elektrischem Wege erfolgen, jedoch ist es auch möglich, hierfür in bekannter Weise hydraulische oder pneumatische Zylinder zu verwenden. Das Ende 11 der Fräsvorrichtung ist kufenförmig ausgebildet, so daß es beim Rücken des Förderers auf dem Liegenden gleiten kann. In Abb. 3 ist eine schiefwinklig in das Liegende eingeschnittene Führungsrinne 12 dargestellt, in welche die ebenfalls schiefwinklig mit der Gleitkufe 14 verbundene Führungsschiene 13 hineinfaßt. " An Stelle des beschriebenen Fräsrades 8 kann auch eine horizontal wirkende Fräsvorrichtung Verwendung finden. Es ist möglich, die Fräsvorrichtung als ein selbständiges oder auch vom Förderer leicht abnehmbares Aggregat auszubilden. Sie kann mit einer Vorrichtung versehen werden, durch die — wie an sich bekannt — das Fräsklein abgesaugt oder auf nassem Wege mittels Wasser aus der Führungsrinne entfernt wird. ίο Die Einrichtung läßt sich auch so treffen, daß, an Stelle von nur einer Führungsrinne, für jede Endstation mehrere, parallel verlaufende Führungsrinnen hergestellt werden, wobei die Endstation selbstverständlich auch mit mehreren Führungsschienen ausgerüstet ist. Für die Herstellung der parallelen Führungsrinnen können mehrere Fräsvorrichtungen mit dem Förderer in Verbindung gebracht werden, jedoch kann,auch nur eine, parallel verschiebbar gelagerte Fräsvorrichtung verwendet werden. PaTENTANSPHUCHE:
1. Verfahren zum Verspannen und Festlegen von Fördermitteln im Grubenbetrieb untertage, insbesondere von geschlossen rückbaren Kettenfördermitteln, dadurch gekennzeichnet, daß vor oder während des Rückens im Liegenden in Rückrichtung der Fördermittel-Endstationen Führungsrinnen hergestellt werden, in welchen die Endstationen des Förderers mit an ihnen angebrachten Führungsschienen beim Rücken gleiten und sich während des Förderbetriebes abstützen.
2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Endstationen (1) des Förderers eine oder mehrere starr oder schwenkbar angeordnete Fräsvorrichtungen. (8) verbunden sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fräsvorrichtungen an Gleitkufen (4,14) angelenkt sind, die quer zur Längs-
4«' richtung des Förderers am Boden der Endstationen angebracht und mit vertikal oder schräggestellten Führungsschienen (5,13) versehen sind.
4. Einrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, gekennzeichnet durch hydraulisch oder pneumatisch betätigte Schwenkvorrichtungen für die Fräsvorrichtung.
5. Einrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 4> gekennzeichnet durch einen gemeinsamen Antrieb für die Fräsvorrichtung und die Rückvorrichtung.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Fräsvorrichtungen mit Vorrichtungen zur Beseitigung des Fräskleins ausgerüstet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
& 909 690/109 12.59
DENDAT1071635D Verfahren und Einrichtung zum Verspannen und Festlegen von Fördermitteln Pending DE1071635B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1071635B true DE1071635B (de) 1959-12-24

Family

ID=596283

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1071635D Pending DE1071635B (de) Verfahren und Einrichtung zum Verspannen und Festlegen von Fördermitteln

Country Status (1)

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DE (1) DE1071635B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1225129B (de) * 1964-10-08 1966-09-22 Maschf Rueckvorrichtung, bestehend aus Rueckzylinder und umlegbarem, abwaerts gerichtetem, dornartigem Widerlagerelement

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1225129B (de) * 1964-10-08 1966-09-22 Maschf Rueckvorrichtung, bestehend aus Rueckzylinder und umlegbarem, abwaerts gerichtetem, dornartigem Widerlagerelement

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