DE2342002C3 - Bohrvorrichtung zum Bearbeiten schwerer Gußkörper - Google Patents
Bohrvorrichtung zum Bearbeiten schwerer GußkörperInfo
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- 238000005266 casting Methods 0.000 title claims description 6
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B39/00—General-purpose boring or drilling machines or devices; Sets of boring and/or drilling machines
- B23B39/14—General-purpose boring or drilling machines or devices; Sets of boring and/or drilling machines with special provision to enable the machine or the drilling or boring head to be moved into any desired position, e.g. with respect to immovable work
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B41/00—Boring or drilling machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor
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Description
Die Erfindung betrifft eine Bohrvorrichtung zum Bearbeiten schwerer Gußkörper mit einem portalartigen,
quer zu seinem Brückenträger verfahrbaren Gestell, wobei auf dem Brückenträger eine in dessen
Längsrichtung verfahrbare Laufkatze angeordnet ist, die an einer höhenverstellbaren Halterung eine abwärts
gerichtet arbeitende Bohrmaschine trägt.
Derartige Geräte sind bekannt (GB-PS 1 61 862, GB-PS 10 30 251, Zeitschrift »The Tool and Manufacturing
Engineer«, Dezember 1967, Seiten 66 und 67, Zeitschrift »Maschinenbau/Der Betrieb«, Band 8,
Heft 11, 6. Juni 1929, Seiten 354 und 355). Bei allen diesen Konstruktionen ist das horizontale Ausrichten
der Bohrmaschine gegenüber den zu bearbeitenden Gußkörpern nur aufgrund der Verfahrbarkeit des
portalartigen Gestells und der Verfahrbarkeit der Laufkatze auf dem Brückenträger des portalartigen
Gestells möglich. Als Folge davon können quer zum Brückenträger gerichtete Stellungskorrekturen stets
nur durch Verfahren des gesamten Gerätes vorgenommen werden, was jedoch das genaue Einstellen der
Bohrspindel auf die jeweilige Arbeitsachse allgemein erschwert. Außerdem muß das porlalartige Gestell im
Falle des Anbringens von quer zu seinem Brückenträger gegeneinander versetzt angeordneten Bohrungen für
jede dieser Bohrungen erneut verschoben werden, was sowohl zu einem erheblichen Arbeits- als auch
Zeitaufwand führt.
Hinsichtlich dieses des von dem Genannten am nächsten kommenden Standes der Technik (Zeitschrift
»The Tool and Manufacturing Engineer«) ergibt sich die Aufgabe der Erfindung, eine Bohrvorrichtung zu
schaffen, deren Bohrmaschine über bessere Verstellmöglichkeiten als die bisherigen Geräte verfügt.
Die Lösung der gestellten Aufgabe besteht gemäß der Erfindung darin, daß die höhenverstellbare Halterung
als Trägerkastenrahmen ausgebildet ist, dessen sich senkrecht zum Brückenträger erstreckende Horizontalträger
die Fahrbahn eines einen Vorschubzylinder der Bohrmaschine aufnehmenden Wagens bilden, wobei nur
im Rahmen der Gesamtkombination dieser Merkmale Schutz begehrt wird. In weiterer zweckmäßiger
Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes soll darüber hinaus der höhenverstellbare Trägerkastenrahmen mit
Hilfe von Spindeln bewegbar sein.
Der mit der neu entwickelten Vorrichtung erzielte Fortschritt besieht darin, daß es der mii seinen zum
Brückenträger des portalartigen Gestells rechtwinkligen Horizontalträgern eine Fahrbahn für einen den
Vorschubzylinder der Bohrmaschine aufnehmenden Wagen bildende Trägerkastenrahmen gestattet, die
Bohrmaschine in Fahrtrichtung des portalartigen Gestells über die Länge der Horizontalträger ohne
Verschieben des Gestells zu bewegen. Hierauf beruht eine beträchtliche Arbeitserleichterung, da es weitaus
einfacher ist, das Einrichten der Bohrspindel nur mit
ίο dem verhältnismäßig leichten, lediglich die Bohrmaschine
tragenden Wagen als mit dem ganzen schweren Gerät vorzunehmen. Insofern kann man trotz Einsparung
von Hilfskräften sehr genau arbeiten, und das Umsetzen der Bohrmaschine erfordert weitaus kürzere
Arbeitspausen als früher.
Das als erfinderisch Beanspruchte ist anhand eines in
der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels nachfolgend beschrieben. Die Figuren der Zeichnung zeigen
F i g. 1 die schematische Frontansicht der Bohrvorrichtung mit den als erfinderisch beanspruchten
Merkmalen und
Fig. 2 die Schnittdarstellung des Gerätes aus Fig. 1.
Die abgebildete Bohrvorrichtung besitzt ein portalartiges Gestell 1, das quer zu seinem Brückenträger 2 auf
Rädern 3 verfahren werden kann. Auf dem Brückenträger 2 ist eine Laufkatze 4 fahrbar angeordnet, an der ein
Trägerkastenrahmen 5 höhenverstellbar aufgehängt ist. Seine sich rechtwinklig zum Brückenträger 2 erstrekkenden
unteren Horizontalträger 6 bilden die Fahrbahn
J« eines den Vorschubzylinder 7 einer Bohrmaschine 8 tragenden Wagens 9. Die abwärts gerichtet arbeitende
Bohrmaschine 8 dient dazu, um bei der Reparatur von in Stahlwerken gebräuchlichen Kokillen, Basis- und
Gespannplatten, Schlackenkübeln oder dergleichen in
f> diese Gußkörper Gewindebohrlöcher einzubringen, die
zur Aufnahme von Gewindebolzen bestimmt sind, mit denen Platten zum Verklammern von Rissen verschraubt
werden.
Mit der aufgrund der Konstruktionsmerkmale des
Mit der aufgrund der Konstruktionsmerkmale des
-to Gerätes sowohl in Längs- als auch in Querrichtung des
Brückenträgers 2 sowie in der Höhe verstellbaren Bohrmaschine 8 und durch die Verfahrbarkeit des
portalartigen Gestells 1 ist es möglich, mehrere auf einem Reparaturplatz bereitgestellte Gußkörper nacheinander
zu bearbeiten, ohne daß die Werkstücke selbst bewegt werden müssen. Dabei bringt der in derselben
Richtung wie das Gestell 1 verfahrbare Wagen 9 den Vorteil mit sich, daß kleinere quer zum Brückenträger 2
gerichtete Positionsänderungen der Bohrmaschine 8 nicht jedes Mal ein Verfahren des portalartigen Gestells
1 notwendig machen.
Die Höhenverstellbarkeit des Trägerkastenrahmens 5 kann entweder auf mechanischem oder hydraulischem
Wege erfolgen, wobei sich im erstgenannten Falle Spindeln als besonders zweckmäßig erwiesen haben.
Ebenso könnten an ihrer Stelle aber auch Zahnstangen Verwendung finden.
Werden die Fahrbewegungen des portalartigen Gestells 1, der Laufkatze 4 und gegebenenfalls auch des
bo Wagens 9 durch Elektromotoren bewirkt, so läßt sich
auf diesem Wege eine weitgehende Entlastung des Bedienungspersonals von körperlicher Arbeit erreichen.
Insofern das zur Beschreibung gelangte Gerät in
einer Werkshalle zur Aufsteilung kommt, wäre es unter
h■"> Umständen empfehlenswert, das Gestell 1 als Brückenkran
auszuführen, da hierdurch die volle Bodenfläche der Halle für die Aufnahme von zu bearbeitenden
GuBkörpern zur Verfügung siehen würde.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Bohrvorrichtung zum Bearbeiten schwerer Gußkörper mit einem portalartigen, quer zu seinem
Brückenträger verfahrbaren Gestell, wobei auf dem Brückenträger eine in dessen Längsrichtung verfahrbare
Laufkatze angeordnet ist, die an einer höhenverstellbaren Halterung eine abwärts gerichtet
arbeitende Bohrmaschine trägt, dadurch
gekennzeichnet, daß die höhenverstellbare Halterung als Trägerkastenrahmen (5) ausgebildet
ist, dessen sich senkrecht zum Brückenträger (2) erstreckende Horizontalträger (6) die Fahrbahn
eines einen Vorschubzylinder (7) der Bohrmaschine (8) aufnehmenden Wagens (9) bilden.
2. Bohrvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der höhenverstellbare Trägerkastenrahmen
(5) mit Hilfe von Spindeln bewegbar ist
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732342002 DE2342002C3 (de) | 1973-08-20 | 1973-08-20 | Bohrvorrichtung zum Bearbeiten schwerer Gußkörper |
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Applications Claiming Priority (1)
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