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DE1618666A1 - Verfahren zum Trennen von Gemischen von Kohlenwasserstoffen mit verschiedenen Ungesaettigtheitsgraden - Google Patents

Verfahren zum Trennen von Gemischen von Kohlenwasserstoffen mit verschiedenen Ungesaettigtheitsgraden

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Publication number
DE1618666A1
DE1618666A1 DE19671618666 DE1618666A DE1618666A1 DE 1618666 A1 DE1618666 A1 DE 1618666A1 DE 19671618666 DE19671618666 DE 19671618666 DE 1618666 A DE1618666 A DE 1618666A DE 1618666 A1 DE1618666 A1 DE 1618666A1
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DE
Germany
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solvent
hydrocarbons
mixture
percent
unsaturation
Prior art date
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Application number
DE19671618666
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English (en)
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DE1618666C (de
Inventor
Makin Jun Earle Clement
Davis George David
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Monsanto Co
Original Assignee
Monsanto Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Monsanto Co filed Critical Monsanto Co
Publication of DE1618666A1 publication Critical patent/DE1618666A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1618666C publication Critical patent/DE1618666C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C7/00Purification; Separation; Use of additives
    • C07C7/04Purification; Separation; Use of additives by distillation
    • C07C7/05Purification; Separation; Use of additives by distillation with the aid of auxiliary compounds
    • C07C7/08Purification; Separation; Use of additives by distillation with the aid of auxiliary compounds by extractive distillation

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

EDUARD LORENZ · BERNHARD SEIDLER · MARGRIT SEIDLER Bayerisches Oberstes LandcsQericht · Obcriandesgertcht Mönchen · Landgericht· München I und Il
8 München 22, WkSenmayenira6e 23 Telefon [0811] 297194/297834 Potticheck: München 170230 Bankkonto: Bayerische Hypotheken· und
Wechselbank Mönchen Se 8787 Ihr Zeichen Unser Zeichen 8298
15, März 1967 -
Monsanto Company
St. Louis ^Missouri, USA)
Verfahren zum Trennen von Gemischen von Kohlenwasserstoffen mit verschiedenen Ungesättigtheitsgraden
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Trennen von Kohlenwasserstoffen, insbesondere ein Verfahren zum Trennen von Gemischen von Kohlenwasserstoffen mit verschiedenen Ungesättigtheitsgraden durch extrahierende Destillation. Speziell betrifft die Erfindung die Trennung von Kohlenwasserstoffgemischen durch . selektive Entfernung der stärker ungesättigten Kohlenwasserstoffkomponenten durch extrahierende Destillation.
Bs istseit langem bekannt^ daß viele Kohlenwasserstoffgemische durch gewöhnliche Destillatiorisverfahren praktisch nicht getrennt werden können, entweder weil die Siedepunkte zu nahe beieinanderliegen oder weil aich azeotrope Gemische bilden. Manche dieser Gemische mit Kohlenwasserstoffe^ die aaeotrope Gemische bilden oder nahe beieinanderliegende Siedepunkte haben, enthalten jedoch Kohlenwasserstoffe mit verschiedenen Ungesättigtheitsgraden, beispielsweise Butadien und Butylene. Zur.Über-
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windung der Nachteile der gewöhnlichen Destillation bei der Trennung dieser Gemische ist vorgeschlagen worden, das Flüchtigkeitsverhältnis der Gemischbestandteile durch den Zusatz eines selektiv wirkenden -Lösungsmittels für die stärker ungesättigten Kohlenwasserstoffkomponenten des Gemisches sau verändern. Dabei kann Furfurol allein oder mit Wasser zum Trennen von Butadien und Butylenen verwendet werden. Wegen seiner Kprrosionswirkung und !Instabilität hat sich jedoch Furfurol, allein oder mit Wasser, nicht so gut bewährt, wie man es sonst annehmen könnte.
Es sind zahlreiche Lösungsmittel daraufhin untersucht worden, ob sie anstelle von Furfurol zur Trennung von Kohlenwasserstoffen mit verschiedenen Ungesättigtheitsgraden verwendet werden können. Beispielsweise ist mit Dimethylformamid und Acetonitril ein gewisser Erfolg erzielt worden. Anstelle von Furfurol können bei der Trennung von Kohlenwasserstoffen nach ihrem Ungesättigtheitsgrad buchstäblich Tausende von derzeit bekannten chemischen Verbindungen und deren Kombinationen verwendet werden, sowie zahlreiche Verbindungen, die noch nicht synthetisch hergestellt worden sind. Bisher ist aber kein Verfahren bekannt, mit dem die Wirksamkeit eines gegebenen Lösungsmittels bei einem gegebenen Xrennvorgang vorhergesagt werden kann· Ferner kann ein Lösungsmittel unter bestimmten Bedingungen, beispielsweise hinsichtlich der Temperatur, des Druckes, des Verhältnisses von Lösungsmittel zu Einsatz, der mitverwendeten Lösungsmittel usw. brauchbar und unter anderen Bedingungen un«™ brauchbar sein· Bisher ist kein Verfahren bekannt, da© ein© genaue Vorhersage der Bedingungen gestattet, unter denen ein -
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_ 3 - ■
bestimmtes lösungsmittel für einen beetimmten Zweck verwendet werden kann· Aus diesem Grund kann man nur sehr schwer feststellen, welche der möglichen !lösungsmittel für einen gegebenen Trennvorgang brauchbar sind und unter welchen bedingungen diese Lösungsmittel die gewünschte ifrennung bewirken.
Eine Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung eines verbesserten extr aiii er enden Destillationsverfahrens zum Trennen von Gemischen von Kohlenwasserstoffen mit verschiedenen ungesättigtheitsgraden. Ferner bezweckt die Erfindung die -Schafi"un/; eines verbesserten Lösungsmittelsysteme zum Trennen von Gemischen von Kohlenwasserstoffen mit verschiedenen ungesättigthoitsgraden durch extrahierende Destillation. Eine weitere Aufgabe der iirfindunj besteht in der Schaffung eines verbesserten extrahierenden Destillationsverfahrens zum trennen von Gemischen von Kohlenwasserstoffen mit verschiedenen ungesättigtheitsgraden nach dem Unjesättigtheitsgrad der Kohlenwasserstoffe, sowie von jjösunjoiaitteln zur verwendung in diesem Verfahren· Eine spezielle Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung eines neuen, verbesserten extraliierenden x>estillationsverfahrens zum Trennen von Jiolyolefin-Kohlenwasserstoffen von Honoolefin- und/oder Paraffin-Kohlenwasserstoffen und zum Trennen von Acetylen-Kohlenwasserstoffen von Polyolefin-s Honoolefin- und/oder Paraffin-Kohlenwasserstoffen.. Weitere Aufgaben gehen aus der nachstehenden Beschreibung des Erfindungsgegenstandes hervor.
Es hat sich gezeigt, daß stärker ungesättigte Kohlenwasserstoffe von weniger stark ungesättigten Kohlenwasserstoffen in einem Verfahren getrennt werden können, in dem ein Genisch
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von Kohlenwasserstoffen mit verschiedenen Ungesättigtheitsgraden bei so hohen Temperaturen und unter so hohen Drücken, dai3 die nicht absorbierten Bestandteile des Kohlenwasser3toffgemisches in der Dampfphase verbleiben, mit einem Lösungsmittel in Berührung gebracht wird, das aus einem Alkoxynitril allein oder im Gemisch mit einem Hilfslösungsmittel besteht.
Die Lösungsmittel und daa extrahierende Destillationsverfahren gemäß der Erfindung haben mehrere wichtige Vorteile. Die erfindungagemäßen !lösungsmittel gestatten die Verwendung von größeren Mengen von Wasser als Hilfslösungsmittel, weil das Alkoxynitril eine höhere Löslichkeit in V/asser hat. Ferner besitzen die erfindungsgemäßen Lösungsmittel eine ausgezeichnete Selektivität und ein hohes Lösungsvermögen für die Kohlenwasserstoffe, die in den Lösungsmitteln selektiv löslich sind. Die erfindungsgeinäßen Lösungsmittel sind gegenüber den stärker ungesättigten Kohlenwasserstoffen nicht reaktionsfähig und besitzen eine hohe Oxydations- und Hitzebeständigkeit, ferner haben die erfindungsgeraäßen Lösungsmittel eine geringere Korrosion3v/irkung als daa Furfurol. Weitere Vorteile der Lösungsmittel und des Verfalirena gemäß der Erfindung gehen aus der nachstehenden Beschreibung des Erfindun/;sgegenstandes hervor·
In der Zeichnung ist eine bevorzugte Ausführung3form der Erfindung schematisch dargestellt. Gemäß der Zeichnung wird ein EinBa-fcgemiöch mit Kohlenwasserstoffen, die verschiedene Ungesättigtheitsgrade besitzen, über die Leitung 11 in eine extrahierende Destillationskolonne 10 eingeleitet, und zwar in den meisten Fällen in der Dampf phase· Durch die oberhalb der ■· l
BAD ORiGfNAL
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Leitung 11 angeordnete Leitung 12 wird das erfindungsgemäß als Lösungsmittel verwendete Alkoxynitril allein oder mit einem weiteren Lösungsmittel gewöhnlich in der flüssigen Phase in die Kolonne 10 eingeleitet. Das .bösungsmitbei fließt abwärts durch die Kolonne 10 und gelangt dabei in Berührung mit den aüfwärtsströmenden Dämpfen des Einsatzgemisches. Bei der Berührung zwischen dem Lösungsmittel und dem Kohlenwasserstoffeinsatz werden die stärker ungesättigten Kohlenwasserstoffe bevorzugt absorbiert. Der von dem Lösungsmittel nicht absorbierte Teil des uJinsatzgemisch.es strömt in der extrahierenden Destillationskolonne 10 aufwärts und tritt durch die Leitung 13 in den Kondensator 14 einr in dem die nicht absorbierten Dämpfe kondensiert werden, üin -feil des Kondensates wird über die Leitung 15 als Rückfluß in die extrahierende Destillationskolonne 10 zurückgeführt, lter Rest des Kondensates wird von dem Kondensator 14 über die Leitung 16 der Terwendung zugeführt. Das mit absorbierten Kohlenwasserstoffen angereicherte Lösungsmittel strömt abwärts durch die extrahierende Destillationskolonne lü und wird durch den Rückerhitzer 17 umgewälzt. In diesem wird das Lösungsmittel erhitzt, so daß ein Teil der absorbierten Kohlenwasserstoffe von dem Lösungsmittel abgestreift und verdampft wird* Diese Kohlenwasserstoffe strömen dann in der Kolonne 10 aufwärts. Das Lösungsmittel und di® absorbierten Kohlenwasserstoffe.werden von · der extrahierenden ,Destillationskolonne 10 über die Leitung 18 • abgesogen und an eine Abstreifkolonne 19 abgegeben, in fler die absorbierten Kohlenwasserstoffe von cfeis Lösungsmittel abgestreift und als Dampf über die Laitung 20 ite©2? Verwendung zugeführt wenden. lacla dem Abstreifen wird das Lösungsmittel von
Abstreifkolonne 19 über eine leitung 21 enbweder zu der Leitung geführt und damit wieder in die Kolonne IO eingeleitet oder weiterverarbeitet oder einer anderen Stelle zugeführt.
\lenn im Rahmen der Erfindung das Alkoxynitril zusammen mit Wasser oder einem anderen Lösungsmittel verv/endet wird, kann gelegentlich eine Korrektur der Konzentration der Bestandteile durch .Entfernung oder Zugabe des Wassers oder anderen mitverwendeten Lösungsmittels oder des Alkoxynitrils erforderlich sein. Eine derartige Korrektur liegt im Bereich fachmännischer Maßnahmen und wird in den meisten Fällen im Zusammenhang mit der Funktion der Abstreifkolonne oder an dem über die Leitung 21 von der Abstreifkolonne 19 abgezogenen Lösungsmittel vorgenommen. Es kann auch notwendig sein, mehr als eine Abetr^ifkolonne zu verwenden, damit die stärker ungesättigten, absorbierten Kohlenwasserstoffe in genügendem Maße von dem Lösungsmittel abgestreift werden. Die Bestimmung der Anzahl und des Wirkungsgrades der Abstreifkolonnen, die zum genügenden Entfernen der stärker ungesättigten, absorbierten Kohlenwasserstoffe erforderlich sind, liegt im Bereich fachmännischer Maßnahmen.
Der Fachmann erkennt ohne weiteres, daß das vorstehend angegebene Verfahren gemäß der Erfindung auf verschiedene Weise abgeändert werden kann. Derartige Abänderungen liegen im Rahmen des Erfindungsgedankens, sofern die erfindungsgemäßen Lösungsmittel und die nachstehend angegebenen Verfahrensbedingungen erforderlich sind.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Aueführungsbeispielen erläutert, auf welahe die Erfindung jedoch nicht eingeschränkt let.
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Beispiel 1
In eine Destillationseinheit mit einem Bodenwirkungsgrad von etwa 1 (theoretische Böden:vorhandene Böden) wurde ein Kohlenwasserstoffgemisch von etwa 37»0 Molprozent Butadien, 7,6 Holprozent OiB-Buten-2, 6,5 Holprozent Trans-Buten-2,
32.0 Holprozent Isobuten, 11,0 Holprozent Buten-1, 3,2 Holprozent n-Hutan und 2,7 Molprosent Isobutan eingebracht. Dazu wurde ein Lösungsiaittelgemisch von 94,9 Gewichtsprozent ^-Hethoxypropionitril und 5,1 Gewichtsprozent Wasser in einer aolchen Menge eingebracht, daß das Gewichtsverhältnis von Lösungsmittel au Kohlenwasserstoffgemiach etwa 4:1 betrug. D.V3 auf diese Weise erhaltene Gemisch von Lösungsmitteln und Kohlenwasserstoffen wurde auf etwa 54° C und einen Druck von 4,15 atü gebracht und unter diesen Bedingungen etwa 2 Stunden lang unter Rückfluß gekocht. An Ende der zwei Stunden wurden droben der Gas- und der flüssigen Phase entnommen und analysiert. Die Dampfphase enthielt etwa 28,5 Gewichtsprozent Butadien,
4.8 % Gis-Buten-2, 7,1 Gewichtsprozent Trans-Buten-2, insgesamt
50.1 Gewichtsprozent Buten-1 und Isobuten, 4,9 Gewichtsprozent η-Butan und 4,6 Gewichtsprozent Isobutan. Es zeigte sich, daß das Lösungsmittel aus dem Kohlenwasserstoffgemisch 59,9 Gewichtsprozent Butadien, 5,3 Gewichtsprozent Ois-Buten-2, 6,7 # irans-Buten-2, insgesamt 43,2 Gewichtsprozent Buten-1 und Isobuten,
2.9 Gewichtsprozent η-Butan und 2,υ" Gewichtsprozent Isobutan absorbiert hatte, Die von dem Lösungsmittel absorbierte Kohlenwasserstoffmenge betrug 18,7 Gewichtsprozent, was einer Beladung mit "23,1 kg Kohlenwasserstoffe pro 100 kg Lösungsmittels entsprach.
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Beispiel 2
Zum nachweis der Vorteilef die mit dem extrahierenden Destillationsverfahren und den Lösungsmitteln gemäß der üirfindun^j erzielt werden könnest, wurde das Lösungsgemisch nach Beispiel 1 einer extrahierenden Destillation mit einem Lösungsmittelsystem von 95 Gewichtsprozent Jtorfurol und 5 Gewichtsprozent Wasser unterworfen, und zwar unter denselben .bedingungen wie im Beispiel I1 mit dem Unterschied, daß der Druck 4,57 atü und das Verhältnis von Lösungsmittel zu Kohlenwasserstoff 4,1:1 betrug, wach zwei Stunden wurden Dampf- und Flüasigkeitsproben entnommen. Die uainpfprobe bestand aus 26,9 Gewichtsprozent Butadien, 5»0 Gewichtsprozent Ois-Buten-2, 7f3 Gewichtsprozent irans-Buten-2, insgesamt 48,7 Gewichtsprozent Jöuten-l und Isobuten, 6,4 Gewichtsprozent η-Butan und 5,7 Gewichtsprozent Isobutan enthielt. Das von dem aus .»furfurol und Wasser bestehenden Lösungsmittelsystem absorbierte Kohlenwasserstoffgemisch bestand aus 35,8 Gewichtsprozent Butadien, 6,υ Gewichtsprozent Cis-Buten-2, 8,0 Gewichtsprozent Trans-Buten-2, insgesamt 43,0 Gewichtsprozent Buten-1 und isobuten, 4,5 uewichtsprozent n-iutan und 2,7 Gewichtsprozent Isobutan. Die Menge der von dem iiösungsmittelsystem absorbierten Kohlenwasserstoffe betrug 18.0 Gewichtsprozent, entsprechend einer Beladung des Lösungsmittels mit 25,0 kg Kohlenwasserstoffen pro 100 kg Lösungsmittel.
Zum Vergleich der Selektivität der in den Beispielen 1 und 2 verwendeten iiösungsmittelsysteme wurden die relativen Flüchtigkeitswerte des iCrans-Butens-2 und des Butadiens in dem Bineatzgemisch nach Beispiel 1 und in Anwesenheit der Lösungs- * mittelsysteme nach den Beispielen 1 und 2 berechnet. Pie relativ!
009852/2159 "*» orkmmi
Flüchtigkeit wird nach folgender Gleichung berechnet:
A/B relative Flüchtigkeit = "3/T5
in der ,V in Molprozent der Anteil des Trans-Butens-2 in der Dampfphase, B der Anteil dee i'rana-Butens-2 in der flüssigen Phase, 0 der Anteil des Buradiens in der Dampfphase und"D der Anteil des Butadiens in der flüssigen Phase ist. Die relative Flüchtigkeit von Trans-Buten-2 in dein vorstehend angegebenen Kohlem/'tGiserutoffgemisch betrug in Abwesenheit eines Lösungsmitteln O,84";5. In Anwesenheit des Lösungamit telsysteins nach Beiüpiel 1 betrug sie 1,489 und in Anwesenheit des üblichen Systems li'urfurol-Wauser (Beispiel 2) hatte nie den Viert 1,2.00. Beispiel g
Zum Nachweis der Überlegenheit des extrahierenden Destillationsverfahrens und des Lösungsmittelsystems gemäß der Erfindung wurden drei extrahierende Destillationsversuche bei niedrigeren Temperaturen und höheren Drücken durchgeführt. Dabei wurden Furfurol, Acetonitril und 3-Methoxypropionitril, jeweils mit 5 Gewichtöprozent Wasser, verglichen» Die Entnahme der Proben aus der Dampf- und der'flüssigen Phaue erfolgte wie in den Beiupielen 1 und 2. Bs v/urde die Beladung des Lösungsmittels und die relative Flüchtigkeit des Trans-Butens-2 und des Butadiens bei Verwendung jedes 'der genannten Lösungamittelsysterne bestimmt. aus der nachstehenden Tabelle gehen die Bedingungen der extrahierenden Destillation und die damit erzielten Ergebnisse hervor.
SAD
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Furfurol-
H2O
Aceto-
ni tril-
H2O
3-Methoxy-
propionitril-
H2O
Temperatur, 0O 71,1 71,1 71,1
Druck, atü 5,69 5,80 5,04
(iowichtsverhältnis von
Löüunganittel au Kohlen-
whusers toff 5,8:1 3,3:1 4 , -) 11
BoL-idung des .Lösungsmittels
kg/100 kg jjösungüui ttel
15,0 28,7 20,6
ttal.ati.ve Flüchtigkeit 1,247 1,320 1,453
Aus den obigen Angaben geht hervor, daii daj erfi.jiun..;.;· gonäße Lü3ung3niittelsys bem eine v/esentlichhöhere Selektivität hat aiii die beiden üblichen iiösungsmittel. ferner hat das orfindun^ageinäße Jjösungsmi btel unter den Bedingungen dieser extrahierenden Destillationsver-üuche ein höheres iiöaungsverniögen ala d:\B übliche Jjösunjamittelsyotem jurfurol-Waaner. BeJ-n^ialJi;
Das Kohlenv/aü3er3 toffgemisch nach jJeiapiel 1 v/urde der extrLÜiierenden Destillation mit 3-Iie bhoxypropionltril bei einem Veriiälbni£3 von 3:1 z\i/ischen lösungsmittel und einsatz, einer !Cemperatur von 6υ° O und einem Druck von 4,92 atü in einer Deuti 1 lationseinheit mit einem bodenwirkungsgrad von etwa 1 {theuVQ tische JBöden pro vorhandenen Boden; unterworfen, i-ir au-.äiia extrahierenden Des billationsvarsuch wurden die Men^'e der /on dom Lösungsmittel absorbierten Kohlenwasserstoffe in v*e~ v/icht:jprozent, die Beladung des Iiösungsmittel3 und die relative Flüchtigkeit gemäß der vorstellenden Definition bestimmt. Die von dem Lösungsmittel absorbierte Kohlenwasserstoffmenge betrug 26,5 tiewichtsprozent, entsprechend einer Beladung des.Lösung!- -
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mittels mit 27,8 kg Kohlenwasserstoffen pro 100 kg des Lösungsmittel s. jjie relative Flüchtigkeit des Trans-i3utens-2 und des .-ivxtadiena wurde nit 1,325 bestimmt.
Haispiel 5
Es wurden ferner mehrere extrahierende Destillationsverauche durchgeführt, in denen 3-Athoxypropionitril allein und nit ü>-lu Gewichtsprozent Wasser als Lösungsmittel zum '!'rennen von Gewiochen von Butadien-1,3 und Tranü-Buten-2, Gemischen von Propylen und Propadien und Gemischen von Hexenen und Hexadienen verwendet wurden. In allen genannten extrahierenden Destillati onsverHUchen war die -weniger stark jeoättigte Konponente des Gemisches in dem übergehenden Destillat in einer "wesentlich höheren Konzentration enthalten als in dem ursprünglichen Gemisch. Ferner erhielte man in allen Fällen eine gute Beladung des lösungs-
.bei spiel 6
Zum Trennen eines Kohlenwasserstoffgemisches, das im wesentlichen dieselbe Zusammensetzung hatte wie das im Beispiel 1 angegebene Gemisch, wurde eine Oldershaw-Fraktionierkolonne von 51 rum Durchmesser und etwa 145 Böden verwendet. Die Zuführung des Kohlenwasserstoffgeaisches in die Oldershaw-Kolonne erfoljte in einer Menge von 240 g/h an einer Stelle, die 72 Böden vom unteren Ende der Kolonne entfernt war. Ein lösunjsmittelsysten von 95 Gewichtsprozent 3-Iiethoxypropionitril und 5 Gewichtsprozent Wasser wurde in die Fraktionierkolonne an einer Stelle eingeleitet, die 140 Böden vom unteren Ende der Kolonne entfernt war, und in einer solchen Menge, daß das Gewichtsverhält» nis von Lösungsmittel zu Einsatz 10:1 betrug. Die Kolonne wurde
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mit einem Rückflußverhältnis (Gewichtsverhältnis von Rückfluß zu Einsatz; von 3,2 betrieben. Das übergehende Destillat war im wesentlichen frei von Butadien. Das gemisch aus Lösungsmittel und .butadien wurde vom unteren Ende der Kolonne kontinuierlich •abgezogen und der Destillation unterworfen, wobei das Butadien in einer Konzentration von etwa 91 % erhalten wird. Der liest besteht im wesentlichen aus Üis-Buten-2, das anschließend von dem Butadien abfraktioniert werden kann.
Im Rahmen der Erfindung werden als Lösungsmittel Alkoxynitrile mit der ü'ormel
R-O-R-G-H
verwendet. Dabei ist R ein Alkylradikal. Diese Alkylradikale enthalten in den meisten fällen nicht mehr als 5 Kohlenstoffatome, gewöhnlich nicht mehr als 3 Kohlenstoffatome. Die Alkylradikale können geradkettig oder verzweigtkettig sein. Im Rahmen der Erfindung werden jene Alkoxynitrile bevorzugt, in denen R ein geradkettiges Alkylradikal mit 1-3 Kohlenstoffatomen ist. üVl dieser bevorzugten Gruppe gehören beispielsweise 3-wethoxyacetonitril, 3-Äthoxyacetonitril, 3-Propoxyacetonitril, 3-Methoxypropionitril, 3-Äthoxypropionitril, 3-iTopoxypropionitril, 4-Methoxybutyronitril, 4-Äthoxybutyronitril und 4-Propoxybutyronitril. Besonders bevorzugt werden 3-Methoxyliropionitril und 3-1 thoxypropionitril.
Die erfindungsgemäßen Lösungsmittel können allein oder zusammen mit anderen Lösungsmitteln verwendet werden und werden vorzugsweise zusammen mit 1-25 Wasser verwendet. Ein für die Zwecke der Erfindung besonders gut geeignetes Lösungsmittel < * enthält 85-95 Gewichtsprozent Alkoxynitril und 5-15 öewichts-.
Prozent Wasser. BA0
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Die Erfindung kann mit jeder üblichen Destilliereinrichtung durchgeführt v/erden, sowohl im satzweisen Verfahren (,Beispiel 1 und 2) als auch kontinuierlich (Beispiel 6). wan kann jede übliche jj'raktioniereinrichtung verwenden, beispielsweise eine Mllkörperkolonne oder eine Kolonne mit liochplatten, Glockenboden oder einem system von Prallflächen. Die .anzahl der theoretischen .üöden der Ji'raktionioi'einriohbung ist von der gewünschten Trennschärfe, der zusammensetzung des Einsatzgemisches, der Menge des Lösungsmittels, dem liückflußverhältnis und' anderen ij'aktoren abhängig, die dem Fachmann bekannt sind. x)er Bodenwirkungsgrad (.Anzahl der theoretischen Boden pro vorhandenen Boden) kann 1 betragen, wie in den Beispielen 1 und 2, oder ader mehr. Vorzugsweise verwendet man eine 'i?r akti oni erkolonne, in der eine Berührung von Dampf und Flüssigkeit im· Segenstrom herbeigeführt und mit Rückerhitzung und Rückfluß gearbeitet wird. x>er liodenwirkungsgrad beträgt im allgemeinen 25-150.
In der bevorzugten ^usführungsform der Erfindung wird das -üiinsatzgemisch in die ü'rakti oni erkolonne an oder knapp unter der Mitte der Kolonne und das Lösungsmittel oberhalb der Eintrittsstelle des Einsatzes eingeleitet. In den meisten ü'ällen erfolgt das Einsetzen des Lösungsmittels in die extrahierende Destillationskolonne an einer Stelle, die sich am oberen ünde der Kolonne oder iii der Nähe derselben befindet. Im allgemeinen wird das Jäinsatzgemiseh in die fraktionierkolonne vorzugsweise
" an einer Stelle eingeleitet„ die zwischen der Hälfte und 3/5 der Höhe der Kolonne, von deren unterem Ende gemessen, liegt, und wird das Lösungsmittel an einer Stelle eingeleitet, die inn nicht mehr als 1/3 der Höh© dor Kolonne von deren oberem End©
..entfernt ist. BAD ORIGMAL
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Die in dem erfindungsgemäßen Verfahren verwendete Lösungandbtelmenge ist in gewissem Maße von der gewünsohten Trennschärfe, den voneinander zu trennenden Verbindungen, dem Wirkungsgrad und den Bedingungen der extrahierenden Destillation und der i'renneinrichtung abhängig. Im allgemeinen beträgt das Grev/ichtaverhältnis zwischen Lösungsmittel und Einsatz etwa
i 0,5si bis etwa 20:1. Man kann aber auch mit einem Verhältnis ' arbeitent das unter oder über dioaen Bereich liogt. vorzugsweise Liejt das Gewichtsverhältnis zwischen Lösungsmittel und -Oinaatz ζ v/i :i oh en e twa 1:1 und 10:1.
Das Rückflußverhältnis, mit dem die Kolonne betrieben wird, ist von dem Bodenv/irkungsgrad der Kolonne, dem Verhältnis von Lösungsmittel zu Einsatz, der Zusammensetzung des üJinsatzgeiiiL.scheij und der gewünschten l'rennschärfe abhängig. Im allgemeinen ^ ;nü..;t ein Rückflußverhältnis von 0,01:1 bis 20:1. Vorzugsweise liegt <liS Rückflußverhältnis in dem Bereich von 0,5:1 bis 5:1.
Das erfindungsgemäße Destillationsverfahren kann unter ι. ioaphärijchem Druck oder einem Unter- oder Überdruck durchgeführt; v/H'don. Im allgemeinen arbeitet man mit einem Druck zwisohuü .1 a .1 atmosphärischen Druck und 14,1 atü. Vorzugsweise liegt der Druck zwischen dem atmosphärischen Druck und 2,8-6,3 atü.
Die Temperatur, bei der die extrahierende Destillation gemäß der Erfindung durchgeführt wird, ist von dem zu trennenden iCohlouv/fUJ je:-»3 tof fgeiaiüch abhängig. Im allgemeinen arbeitet man im Raha ül der Erfindung mit einer Temperatur im Bereich, von 0-204° 3> Pur die Trennung beispielsweise eines Gemisches von CU-Kohumv/asaerstoffen sind jedoch ganz andere Temperaturen optimal, al j für die Trennung eines Gemisches von CL-Kohlen-
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Wasserstoffen. Der Fachmann kann die optimalen Temperaturen angeüichts der lehren der Erfindung aber leicht bestimmen. Bei der Anwendung der Erfindung auf die nachstehend angegebene Aufgabe arbeitet man gewöhnlich mit Temperaturen im Bereich von 4-5-149°
Die Erfindung wird vor allem zum Trennen von weniger atari: ungesättigten ivohlenwasserstoffen von stärker ungesättigten Konlenwaoserstoffen angewendet. Erfindungsgemäß können Monoolefine Vv.n Paraffinen, Diolefinen, Triolefinen, Acetylenen usw. oder Diolefine von Paraffinen, Monoolefinen, Triolefinen, Aeetylenen usw. getrennt v/erden. Die nach dem (;rfindungs gemäß en erctrahioivnden De^tillationsverfahren zu trennenden Kohlenwasserstoffgemische bestehen gewöhnlich vorwiegend aus Kohlenwasserstoffen ait höchstens 7 Kohlenstoffatomen pro wolekül. Mit besonderem vorteil wird die Erfindung ouf die Trennung von Gemischen von Lohionwasserstoffen angewendet, die 3-5 Kohlenstoffatome pro Molekül und verschiedene ungesättigtheit3grade besitzen. In einer besonders bevorzugten ^usführungsfomi wird die Erfindung auf die Trennung von Diolefin-Kohlenwasserstoffen mit 3-5 Kohlenstoffatomen von Monoolefiu- und Paraffin-Kohlenwasserstoffen mit 5-5 Kohlenstoffatomen angewendet.
Die von der erfindungsgemäßen ju ö sung s mittel zusammensetzung absorbierten, stärker ungesättigten Kohlenwasserstoffe können auf beliebige, bekannte «eise "aus dem lösungsmittel zurückgewonnen werden, beispielsv/eise durcli -iounellv er dämpfung, fraktionierte Destillation, Abstreifen mit einem ^as oder auf andere übliche Y/eioe.
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Claims (8)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Trennen von Gemischen von Kohlenwasserstoffen mit verschiedenen Ungesättigtheitsgraden, dadurch gekennzeichnet, daß die Kohlenwasserstoffgemische einer extrahierenden Destillation in Anwesenheit eines Lösungsmittels unterworfen werden, das wenigstens teilweise.aus einem Alkoxynitril besteht, bei dieser Destillationjein übergehendes Destillat ge-Wonnen wird, das einen beträchtlich höheren Gehalt an Kohlenwasserstoffen mit einem niedrigeren Ungesättigtheitsgrad hat alα das ursprüngliche Gemisch, die mit den 3tärker ungesättigten Kohlenwasserstoffen des Geraisches angereicherte Lösungsmittelfraktion von der Destillation abgezogen und aus dieser Lösungsmitte Ifruktion eine Fraktion gewonnen wird, die einen beträchtlich höheren Gehalt an den stärker ungesättigten Kohlenwasserstoffen hat.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewichtsverhältnis von Lösungsmittel zu Einsatz mindestens 0,5:1 beträgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das ü-einisch von Kohlenwasserstoffen mit verschiedenen Ungesättigtheitsgraden Kohlenwasserstoffe mit nicht mehr als 7 Kohlenstoffatomen pro Molekül enthält.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die extrahierende Destillation unter einem Druck erfolgt, der zwischen dem atmosphärischen Druck und 14,1 atü liegt.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die extrahierende Destillation bei einer Temperatur im Bereich von 0-2u4° ü erfolgt. , -
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6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das lösungsmittel 79-99 Gewichtsprozent eines Alkoxynitrils und 1-25 Gewichtsprozent Wasser enthält.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Alkylradikale des Alkoxynitrils nichtvmehr als'5 Kohlenstoff atome enthalten.
8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Alkylradikale 1-3 Kohlenstoffatome enthalten.
9«'Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kohlenwasserstoffgemische kontinuierlich in eine Fraktionierkolonne zwischen deren Enden und das lösungsmittel kontinuierlich oberhalb der Einleitungsstelle des Gemisches in die Fraktionierkolonne eingeleitet wird, so daß das Lösungsmittel mit den aufsteigenden jJämpfen des Gemisches im Gegenstrom in Berührung gelangt, eine Kohlenwasserstoffraktion, die einen wesentlich höheren Gehalt an Kohlenwasserstoffen mit einem niedrigeren Ungesättigtheitsgrad besitzt als das Gemisch, kontinuierlich als übergehende Fraktion von der Kolonne abgezogen wird und eine mit den stärker angereicherten Kohlenwasserstoffen des Gemisches angereicherte Lösungsmittelfraktion kontinuierlich vom unteren Ende der Kolonne abgezogen wird.
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DE19671618666 1966-03-16 1967-03-15 Verfahren zum Trennen von Ge mischen von Kohlenwasserstoffen mit verschiedenen Ungesatügtheits graden Expired DE1618666C (de)

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