DE1609330B2 - Mit einstellbaren Belüftungsöffnungen versehene Unterdecke, Begrenzungswand für die Lüftungsschlitze, bzw. Tragorgan für diese Decke oder diese Begrenzungswand - Google Patents
Mit einstellbaren Belüftungsöffnungen versehene Unterdecke, Begrenzungswand für die Lüftungsschlitze, bzw. Tragorgan für diese Decke oder diese BegrenzungswandInfo
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Description
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pelwandig ausgebildet sein. Dabei kann das Ober- sein. Die an den schallschluckenden Platten oder
ende der die Lüftungsöffnungen begrenzenden Wände Schichten 5 grenzenden Wandteile sind dabei je
mit einem scharten Übergang in einen geneigten oder mit einem winkelrecht umgesetzten, streifenförmigen
horizontalen oder nahezu horizontalen Teil überge- Teil 10 versehen, der sich unter einer Platte oder
hen. 5 Schicht 5 erstreckt.
Die Schlitze zwischen den Begrenzungswänden Um Leckverluste zu vermeiden, sind die Nähte 11
und den Platten, Paneelen od. dgl beziehungsweise zwischen den Platten oder Schichten 5, den Tragbal-
darauf angebrachtem, akustisch absorbierendem Ma- ken und den die Schlitze begrenzenden Wänden mit
terial können durch einen damit verbundenen Klebe- Klebestreifen beklebt, wie aus F i g. 2 ersichtlich ist,
streifen abgedeckt sein. Dadurch werden Leckverluste io wo die Naht zwischen einer Wand 7 und einer Platte
und Wirbelströme vermieden. oder Schicht 5 aus schallschluckendem Material mit
Die Begränzungswände können einen horizontalen einem Klebestreifen 12 abgedeckt ist. Dadurch wer-
oder nahezu horizontalen Teil haben, der einen den Leckverluste vermieden.
Randteil der Platten oder Schichten aus schallschluk- Zum Tragen der Wände 7 sind bügeiförmige Trag-
kendem Material oder einen Randteil der Platten, 15 organe 13 auf dem Tragbalken 1 angebracht, welche
Paneele od. dgl. der Decke trägt oder unterstützt. Tragorgane Tragflügel 14 haben. Diese Tragflügel
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der schließen direkt an die Tragbalken 1 an, so daß
Zeichnung näher erläutert, in der beispielsweise keine, eine gute Lüftung hemmenden Wirbel- und
einige Ausführungsformen eines Teiles einer Decke Leckströme an diesen Tragbalken entlang auftreten
nach der Erfindung dargestellt sind. Es zeigt 20 können. Die einen Schlitz 8 begrenzenden Wände 7
Fig. 1 schaubildlich einen Teil dieser Decke, von brauchen dadurch, wie in Fig. 2 dargestellt, nicht bis
oben gesehen, zu den Tragbalken 1 durchzulaufen, wodurch diese
Fig.2 schaubildlich einen Teil dieser Decke in eine einfachere Form haben. Die Tragflügel bilden
vergrößertem Maßstab, wobei deutlichkeitshalber dabei einen Teil der Wände, welche die Schlitze beeinige
Teile weggelassen sind, 25 grenzen. Die Tragflügel 14 sind bis in den Schlitz
F i g. 3 einen Teil dieser Decke mit einem Einstell- zwischen zwei benachbarten Paneelen 4 verlängert
werkzeug für die Schlitzbreite, und haben eine Ausnehmung 15, in die der Flansch 2
Fig. 4 schaubildlich ein Tragorgan, eines Tragbalkens 1 greift.
F i g. 5 und 6 schaubildlich zwei Einstellwerk- Die Tragorgane 13 haben einen Anschlag 16, mit
zeuge, 30 dessen Hilfe der Minimalabstand zwischen je zwei,
Fig.7 einen Teil einer anderen Ausführungsform einen Schlitz8,9 begrenzenden Wänden7 beim
einer Scheidewand, Montieren eingestellt werden kann. Dieser Anschlag
Fig. 8 einen Schnitt einer anderen Ausführungs- 16 kann, wie in Fig. 4 dargestellt ist, mit Brechrillen
form einer Decke, 17 versehen sein, wodurch der Minimalabstand zwi-
Fig. 9 eine Draufsicht einer weiteren Ausfüh- 35 sehen diesen beiden Wänden zum Montieren auf eine
rungsform eines Teiles einer Decke, erwünschte Größe gewählt werden kann.
Fig. 10 einen Schnitt nach der LinieX-X von Die oben beschriebene Decke kann z.B. auf die
F i g. 9, nachstehende Weise montiert werden.
Fig. 11 schaubildlich einen Teil der in den Fig. 9 Nachdem auf an sich bekannte Weise die Tragbal-
und 10 angewandten Scheidewand, 40 ken 1 und die Paneele 4 angebracht sind, werden die
Fig. 12 schaubildlich das in den Fig. 10 und 11 bügeiförmigen Tragorgane 13 von oben auf die Tragdargestellte
Tragorgan. balken 1 gedrückt, wobei die Ränder der Flanschen 2
Die in den Fig. 1 bis 4 teilweise dargestellte in die Ausnehmungen 15 der Tragbügel 14 kommen.
Decke hat profilierte Metallbalken 1, die mit Flan- Die Tragorgane können dabei nur noch nach dem
sehen 2 versehen sind, welche Flansche Lippen 3 45 Überwinden eines gewissen Reibungswiderstandes in
haben, mit deren Hilfe Paneele 4 mit umgebo- die Längsrichtung der Tragbalken 1 verschoben wergenen
oder umgebördelten Längsrändern in einem den. Dadurch sind die Tragorgane gegen uner-Abstand
voneinander liegend an diesen Flanschen wünschte vertikale und horizontale Versetzungen gebefestigt
sind. Oberhalb dieser Paneele 4 ist eine sichert. Danach wird eine Schlitzbegrenzungswand 7
Platte oder Schicht 5 vorgesehen, die aus schalldämp- 50 auf zwei einander zugewandte Flügel 14 von zwei
fendem oder schallschluckendem Material besteht. Tragorganen 13 gehängt, wobei ein ausragender
Diese Platte oder Schicht ruht auf den Flanschen 2. Rand 18 der Wand 7 ein weiteres Sinken verhindert,
Zwischen den Platten 5 ist ein Schlitz 6 vorhanden, indem er mit diesem Flügel 14 in Berührung kommt,
in dem zwei Wände 7 vorgesehen sind, die einstellbar Dazu hat dieser Flügel einen Anschlagrand 19, der in
zueinander sind und einen Lüftungsschlitz 8 begren- 55 einer solchen Höhe liegt, daß, wenn die Wand 7 nicht
zen. Diese Wände 7 erstrecken sich bis in einen weiter sinken kann, der streifenförmige Teil 10 in
Schlitz zwischen zwei benachbarten Paneelen 4 und gleicher Höhe wie die Flanschen 2 liegt. Daraufhin
laufen von ihrem unteren Ende ab bis in die Nähe wird in derselben Weise eine zweite Wand 7 ange-
des oberen Endes des dadurch begrenzten Schlitzes 8 bracht, die mit den Tragorganen aufgeschoben wird,
parallel oder nahezu parallel zueinander, während die 60 bis die Anschläge 16 miteinander in Berührung kom-
sich oberhalb dieser parallelen oder nahezu paralle- men. Die Schlitze 8 haben dann eine im voraus be-
len Wandteile befindenden Wandteile einen sich stimmte Minimalbreite.
nach oben hin erweiternden Schlitzteil 9 begrenzen. Um die Schlitze nach Montage der Decke, falls er-Diese
Schlitzteile 9 gehen, wie aus der Zeichnung er- wünscht, zu erweitern, kann das in F i g. 5 dargesichtlich
ist, mit einem scharfen Übergang in die 65 stellte Werkzeug 20 gebraucht werden. Dieses Werk-Schlitze
8 über. zeug hat zwei platte Enden 21 und 22, deren schmale
Die den Schlitz begrenzenden Wände können, wie Seiten derartige Abmessungen haben, daß diese En-
aus der Zeichnung hervorgeht, doppelt ausgebildet den in die Schlitze gesteckt werden können. Wenn
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sich eins der Enden in einem Schlitz befindet, wird Begrenzungswände 27 und 28 haben einen umgebo-
das Werkzeug über einen Winkel von 90° gedreht (s. genen Teil 30, welche Teile 30 in Ausnehmungen 31
Fig. 3). Die flachen Seiten der beiden Enden 21 und von Deckenplatten 32 greifen. Die Begrenzungs-
22 des Werkzeugs 20 haben eine verschiedene Breite, wände können überdies noch einen umgebogenen
z. B. 1 bzw. 1,5 mm. Das Gebiet dieser Abmessungen 5 Abdeckrand haben, wie bei der linken Wand ersicht-
kann je nach den Forderungen stark variieren. Mit- lieh ist. Der rechte Teil von F i g. 8 zeigt eine nor-
tels des Werkzeugs 23 können die Schlitze enger ge- male Aufhängung der anderen Seite der Platte 32
macht werden. Dazu werden die beiden, einen Schlitz mittels eines T-Profils 33, dessen horizontale Flan-
begrenzenden Wände 7 in einen in diesem Werkzeug sehe 34 in Ausnehmungen 31 der Deckenplatte 32
vorhandenen Schlitz 24 gebracht, wonach dieses io greift. Dadurch wird der Schlitz 35 zwischen diesen
Werkzeug gedreht wird. zwei Deckenplatten abgeschlossen.
Wie aus den F i g. 2 und 4 ersichtlich ist, ist das Bei der Ausführungsform nach den F i g. 9 bis 12
darin dargestellte Tragorgan mit Ausnehmungen 25 hat das Tragorgan 36 eine Kanalform und ist von
versehen, in denen sich als Verriegelungsorgane die- oben auf einen kanalförmigen Tragbalken 37 mit
nende Lippen 26 befinden, die aus den Begreznungs- 15 zwei Flanschen 38 geschoben. Die Flanschen 38 grei-
wänden 7 gebogen sind. Dadurch wird vermieden, daß fen in Ausnehmungen 39 von Begrenzungswänden
sich die Begrenzungswände nach oben bewegen kön- 40. Diese Begrenzungswände haben noch Ausneh-
nen. mungen 41, in welche die Vorsprünge 42 des Tragor-
F ig. 7 zeigt eine doppelwandige Begrenzungs- gans 36 greif en.
wand 7' mit einem geneigten oberen Teil. Bei An- 20 Der horizontale Teil 43 der Begrenzungswände
wendung dieser Begrenzungswände ist der Übergang ruht dabei auf den oberen Flächen der Vorsprünge
des durch die vertikalen Teile dieser Begrenzungs- 42.
wände begrenzten Schlitzteiles in den durch die ge- Es ist klar, daß die Erfindung nicht auf die oben
neigten Teile dieser Begrenzungswände begrenzten beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten
Schlitzteil etwas weniger scharf. 25 Ausführungsformen beschränkt ist, sondern daß
Fig. 8 zeigt einen Schnitt eines Deckenteiles, des- diese auf zahlreiche Weisen geändert werden können,
sen linker Teil einen durch zwei Begrenzungswände ohne das Gebiet der Erfindung, wie in den Ansprü-
27, 28 begrenzten Lüftungsschlitz 29 darstellt. Die chen festgelegt, zu verlassen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (20)
1. Mit einstellbaren Belüftungsöffnungen versehene Unterdecke aus Platten, Paneelen od. dgl.,
die von Tragbalken getragen werden, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
wenigstens einigen zweier benachbarter Tragbalken (1) zwei von den Tragbalken (1) getragene
Wände (7) angeordnet sind, welche in ihrem gegenseitigen Abstand zueinander verstellbar sind
und eine in ihrer Breite veränderbare Belüftungsöffnung (8) begrenzen.
2. Decke oder Begrenzungswand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die
unteren Enden der die Lüftungsöffnungen (8, 29) begrenzenden Wände (7) wenigstens bis in die
Öffnungen zwischen den Platten, Paneelen (4) od. dgl. erstrecken.
3. Decke oder Tragorgan nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Tragen
der die öffnungen begrenzenden Wände (7) Tragoargane (13) vorgesehen sind, die von den Tragbalken
(1) getragen werden.
4. Decke, Begrenzungswand oder Tragorgan nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Tragorgane (13) mit Vorsprüngen (14) versehen und die Begrenzungswände (7) derart ausgebildet sind, daß sie von
oben auf die Tragorgane (13) aufgehängt werden können.
5. Decke, Begrenzungswand oder Tragorgan nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß für jedes Wandende ein Tragorgan (13) angeordnet ist.
6. Decke, Begrenzungswand oder Tragorgan nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Tragorgane (13, 36) beiderseits der Tragbalken (1) ausragen und die in bezug auf die Tragbalken (1) ausragenden
Tragorganteile (14, 42) je zum Tragen einer Begrenzungswand (7,40) ausgebildet sind.
7. Decke, Begrenzungswand oder Tragorgan nach einem der Ansprüche 1, 3, 4, 5 oder 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Tragorgane (13) mit einem Anschlag (16) versehen sind, der einen
Minimalabstand zwischen zwei eine Lüftungsöff-1
nung (8) begrenzenden Wänden (7) bestimmt.
8. Decke, Begrenzungswand oder Tragorgan nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
der Anschlag (16) eine Anzahl Brechrillen (17) hat, um einen im voraus bestimmten Minimalabstand
zwischen zwei eine Lüftungsöffnung begrenzenden Wänden (7) wählen zu können.
9. Decke, Begrenzungswand oder Tragorgan nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Tragorgane (13) mit an die Tragbalken (1) anschließenden Teilen
versehen sind, welche die Öffnung(en) zwischen den Tragbalken (1) und den respektiven, die Lüftungsöffnungen
(8) begrenzenden Wänden (7) abschließen.
10. Decke, Begrenzungswand oder Tragorgan nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die an die Tragbalken (1) anschließenden Teile der Tragorgane (13) je
in ihrem unteren Ende eine Ausnehmung (15) haben, in der ein Flansch (2) eines mit Flanschen
versehenen Tragbalkens (1) klemmend greift.
11. Decke, Begrenzungswand oder Tragorgan nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß für zwei an derselben Seite eines Trägers (1) liegende, eine Lüftungsöffnung
begrenzende Wände (7) ein Tragorgan (13) vorgesehen ist, wobei die Enden dieser Begrenzungswände (7) und das Tragorgan (13) mit zusammenwirkenden
Mitteln zum versetzbaren Lagern der Wandenden am Tragorgan (13) versehen sind.
12. Decke, Begrenzungswand oder Tragorgan nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß
die Tragorgane (36) eine Form haben, die im wesentlichen der Form des Tragbalkens (37) entspricht,
auf den sie sich stützen, welche Tragorgane (36) mit Vorsprüngen (42) versehen sind,
die in Ausnehmungen (4) von Begrenzungswandenden greifen.
13. Decke, Begrenzungswand oder Tragorgan nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Tragorgane (36) an beiden Seiten mit je zwei Begrenzungswände (40) tragenden ' ■-.
Vorsprüngen (42) versehen sind.
14. Decke, Begrenzungswand oder Tragorgan nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der sich von ihrem unteren Ende ab bis in die Nähe ihres oberen Endes
erstreckende Teil jeder Öffnung durch zwei parallel oder nahezu parallel zueinander verlaufende
Wandteile (7 a) begrenzt ist und daß sich darüber Wandteile (7 d) befinden, die einen sich
zu ihrem Ende hin erweiternden Teil begrenzen.
15. Decke, Begrenzungswand oder Tragorgan nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß Verriegelungsorgane (26) zum Verriegeln der Begrenzungswände (7)
in bezug auf die Tragorgane (13) vorgesehen sind.
16. Decke, Begrenzungswand oder Tragorgan nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verriegelungsorgane aus Lippen (26) bestehen, die aus den Begrenzungswänden (7) gebildet (
sind und in Ausnehmungen (25) der Tragorgane (13) greifen.
17. Decke, Begrenzungswand oder Tragorgan nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die die. Schlitze (8, 29) begrenzenden Wände (7) doppelwandig ausgebildet
sind.
18. Decke, Begrenzungswand oder Tragorgan nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das obere Ende der die Lüftungsöffnungen (29) begrenzenden Wände
(7 a) mit einem scharfen Übergang in einen horizontalen oder nahezu horizontalen Teil (27, 28)
übergeht.
19. Decke, Begrenzungswand oder Tragorgan nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schlitze zwischen den Begrenzungswänden (7) und den Platten, Paneelen
(4) od. dgl. beziehungsweise darauf angebrachtem, akustisch absorbierendem Material (5)
durch einen damit verbundenen Klebestreifen (12) abgedeckt sind.
20. Decke, Begrenzungswand oder Tragorgan nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Begrenzungs-
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wände (Ία Tb) einen horizontalen oder nahezu sein, die von den Tragbalken getragen werden. Die
horizontalen Teil (10) haben, der einen Randteil Tragorgane können mit Vorsprüngen versehen sein,
von Platten oder Schichten (5) aus schallschluk- und die Begrenzungswände können dabei derart aus-
kendem Material oder einen Randteil der Platten, gebildet sein, daß sie von oben auf die Tragor-
Paneele (4) od. dgl. der Decke trägt oder unter- 5 gane aufgehängt werden können. Dabei kann für je-
stützt. des Wandende ein Tragorgan vorgesehen sein, aber
es ist auch möglich Tragorgane anzuwenden, die beiderseits der Tragbalken ausragen, wobei die in be-
- zug auf die Tragbalken ausragenden Tragorganteile
ίο je zum Tragen einer Begrenzungswand ausgebildet
sind.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform kön-
Die Erfindung bezieht sich auf eine mit einstell- nen die Tragorgane mit einem Anschlag versehen
baren Belüftungsöffnungen versehene Unterdecke sein, der einen Minimalabstand zwischen zwei eine
aus Platten, Paneelen od. dgl., die von Tragbalken 15 Lüftungsöffnung begrenzenden Wänden bestimmt,
getragen werden, und bezieht sich ebenfalls auf eine Dieser Anschlag kann erforderlichenfalls eine Anzahl
Begrenzungswand für diese Lüftungsöffnungen und Brechrillen haben, um einen im voraus bestimmten
ein Tragorgan für diese Begrenzungswand. Minimalabstand zwischen zwei eine Lüftungsöffnung
Es sind bereits mit einstellbaren Belüftungsöff- begrenzenden Wänden wählen zu können. Von dienungen
versehene Unterdecken vorgeschlagen, wobei ao sem Minimalabstand ausgehend, kann leicht der erdie
Längsschienen eines Traggerüstes für diese Un- forderliche Abstand zwischen den Begrenzungswänterdecken
in ihrem Grunde Löcher oder Schlitze auf- den der Lüftungsöffnungen eingestellt werden, nachweisen,
wobei Schieber zum Einstellen dieser Belüf- dem die Decke montiert ist. Dadurch ist eine schnelle
tungsöffnungen benutzt werden. Die Längsschienen Einstellung der Lüftungsöffnungen möglich,
des Traggerüstes werden dadurch kompliziert und 25 Die Tragorgane können mit an die Tragbalken teuer. Überdies kann bei diesen bekannten Unterdek- anschließenden Teilen versehen sein, welche die öffken die Gesamtoberfläche der Belüftungsöffnungen nung(en) zwischen den Tragbalken und den respektiniemals größer als die Gesamtoberfläche der Trag- ven, die Lüftungsöffnungen oder -schlitze begrenzenschienen sein, und die Gestalt dieser Belüftungsöff- den Wänden abschließen. Diese an die Tragbalken nungen kann nicht unabhängig von der Gestalt dieser 30 anschließenden Teile der Tragorgane können je in Tragschienen gewählt werden. ihrem Unterende eine Ausnehmung haben, in welche Die Erfindung bezweckt, eine vorzugsweise aku- ein Flansch eines mit Flanschen versehenen Tragbalstische Decke mit Belüftungsöffnungen oder -schlit- kens klemmend greift.
des Traggerüstes werden dadurch kompliziert und 25 Die Tragorgane können mit an die Tragbalken teuer. Überdies kann bei diesen bekannten Unterdek- anschließenden Teilen versehen sein, welche die öffken die Gesamtoberfläche der Belüftungsöffnungen nung(en) zwischen den Tragbalken und den respektiniemals größer als die Gesamtoberfläche der Trag- ven, die Lüftungsöffnungen oder -schlitze begrenzenschienen sein, und die Gestalt dieser Belüftungsöff- den Wänden abschließen. Diese an die Tragbalken nungen kann nicht unabhängig von der Gestalt dieser 30 anschließenden Teile der Tragorgane können je in Tragschienen gewählt werden. ihrem Unterende eine Ausnehmung haben, in welche Die Erfindung bezweckt, eine vorzugsweise aku- ein Flansch eines mit Flanschen versehenen Tragbalstische Decke mit Belüftungsöffnungen oder -schlit- kens klemmend greift.
zen zu erhalten, welche die obigen Nachteile nicht Für zwei an derselben Seite eines Tragorgans He-
aufweist. Dies wird durch die Erfindung dadurch er- 35 gende, eine Lüftungsöffnung begrenzende Wände
zielt, daß zwischen wenigstens einigen zweier be- kann ein Tragorgan vorgesehen sein, wobei die En-
nachbarter Tragbalken zwei von den Tragbalken ge- den dieser Begrenzungswände und das Tragorgan mit
tragene Wände angeordnet sind, welche in ihrem ge- zusammenwirkenden Mitteln zum versetzbären La-
genseitigen Abstand zueinander verstellbar sind und gern der Wandenden an dem Tragorgan versehen
eine in ihrerer Breite veränderbare Belüftungsöff- 40 sind.
nung begrenzen. Die Gestalt und ebenfalls die Ge- Die Tragorgane können eine Form haben, die im
samtoberfläche der Belüftungsöffnungen sind da- wesentlichen der Form des Tragbalkens entspricht,
durch völlig von den benutzten Tragschienen unab- auf den sie sich stützen, welche Tragorgane mit Vorhängig.
Da die die Belüftungsöffnungen begrenzen- Sprüngen versehen sind, die in Ausnehmungen von
den Wände zueinander verstellbar sind, kann jede 45 Begrenzungswandenden greifen. Die Vorsprünge
Belüftungsöffnung nach Montage der Decke auf die können dabei aus den Schenkeln der kanalförmigen
erforderliche Oberfläche eingestellt werden. Mit der Tragorgane gebildet sein und einen im wesentlichen
erfindungsgemäßen Unterdecke wird nun erzielt, daß U-förmigen Querschnitt aufweisen. Die kanalförmiim
ganzen Raum oberhalb dieser Unterdecken die gen Tragorgane können von oben ab über Tragbal-Luft
einen gleichen oder nahezu gleichen Druck hat 50 ken aufgehängt sein, die eine entsprechende Kanal-
und daß durch die Belüftungsöffnungen, die im groß- form haben. Dadurch wird eine leicht montierbare
ten Abstand von der Luftzufuhr zu diesem Raum lie- Unterstützung für die Begrenzungswände der Lüfgen,
die gleiche oder nahezu gleiche Luftmenge in tungsöffnungen erhalten.
den zu lüftenden Raum strömt wie durch die Belüf- Eine günstige Ausführungsform der erfindungsge-
tungsöffnungen, die am dichtesten bei dieser Luftzu- 55 mäßen Decke wird dadurch gekennzeichnet, daß der
fuhr liegen. sich von ihrem unteren Ende ab bis in die Nähe ihres
Vorzugsweise erstrecken sich die unteren Enden oberen Endes erstreckende Teil jeder Öffnung durch
der die Belüftungsöffnungen begrenzenden Wände zwei parallel oder nahezu parallel zueinander verlau-
erfindungsgemäß wenigstens bis in die Öffnungen fende Wandteile begrenzt ist und daß sich darüber
zwischen den Platten, Paneelen od. dgl. Dadurch 60 Wandteile befinden, die einen sich zu ihrem Ende hin
können die Ränder der Platten, Paneele od. dgl. eine erweiternden Teil begrenzen.
beliebige Form haben. Wenn Paneele aus dünnem Vorzugsweise sind Verriegelungsorgane zum verBlech,
z. B. Aluminiumblech, angewandt werden, riegeln der Begrenzungswände in bezug auf die Tragkönnen
diese umgebördelte Ränder haben oder auf organe vorgesehen. Diese Verriegelungsorgane köneine
ähnliche Weise ausgebildet sein. 65 nen aus Lippen bestehen, die aus den Begrenzungs-.
Zum Tragen der Begrenzungswände, die sich ge- wänden gebildet sind und in Ausnehmungen der Traggebenenfalls
bis zur oberen Fläche der Tragbalken organe greifen,
erstrecken können, können Tragorgane angeordnet Die die Schlitze begrenzenden Wände können dop-
erstrecken können, können Tragorgane angeordnet Die die Schlitze begrenzenden Wände können dop-
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL6505897A NL6505897A (de) | 1965-05-10 | 1965-05-10 | |
| NL6505897 | 1965-05-10 | ||
| DEH0059344 | 1966-05-09 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1609330A1 DE1609330A1 (de) | 1970-03-26 |
| DE1609330B2 true DE1609330B2 (de) | 1972-11-23 |
| DE1609330C DE1609330C (de) | 1973-07-19 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1508096A (fr) | 1968-01-05 |
| DE1609330A1 (de) | 1970-03-26 |
| NL6505897A (de) | 1966-11-11 |
| DE6605884U (de) | 1970-07-16 |
| GB1145474A (en) | 1969-03-12 |
| US3366029A (en) | 1968-01-30 |
| CH447548A (de) | 1967-11-30 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| SH | Request for examination between 03.10.1968 and 22.04.1971 | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8330 | Complete disclaimer |