DE2754699C2 - - Google Patents
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- F24F13/02—Ducting arrangements
- F24F13/06—Outlets for directing or distributing air into rooms or spaces, e.g. ceiling air diffuser
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen beweglichen Schirm
für die Zufuhr von Frischluft zu einem vorbestimmten Ort
gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1, wie er z. B. aus der AT-PS 3 32 051
bekannt ist.
In Werkstätten mit mehreren Arbeitsbereichen, z. B. in einer Fabrik
etage, einer Werkstattetage oder dgl. und insbesondere in Werkstätten,
in welchen die Luft durch die in den Arbeitsbereichen ausgeführte
Arbeit verschmutzt wird, z. B. durch Schweißvorgänge, die Behandlung
von schmutzerzeugenden, fasrigen oder übelriechenden Substanzen usw.,
ist es erforderlich, den verschiedenen Arbeitsbereichen so nahe wie
möglich Frischluft zuzuführen, ohne die Frischluft mit der verun
reinigten Werkstattluft zu vermischen. Dasselbe gilt für warme Ar
beitsbereiche, denen Kühlluft zugeführt werden soll. Die Lüftungs
systeme, die man z. Zt. an industriellen Arbeitsplätzen vorfindet,
sind normalerweise an einer Wand oder der Decke in relativ großem
Abstand von dem Ort, an welchem die Arbeit ausgeführt wird, angeord
net, was normalerweise bedeutet, daß die Frischluft von der Werk
stattluft verunreinigt und/oder erwärmt wird, bevor sie die Arbeits
bereiche erreicht. Die Verschmutzung der Luft zusammen mit dem
erzeugten Lärm sind die bedenklichsten Eigenschaften einer schlechten
Umgebung.
Es sind verschiedene Arten von Luftzufuhrsystemen zur Verbesserung
der Belüftung eines Arbeitsbereiches für gewisse spezielle Zwecke
bekannt. Die CH-PS 5 36 468, die DE-OS 23 09 390 und die US-PS
37 74 522 und 38 24 909 offenbaren Beispiele vorgeschlagener An
ordnungen für die Zufuhr von Luft zu einem "sauberen Raum" in einem
Krankenhaus oder dgl., welche aus augenscheinlichen Gründen frei
von Bakterien ist. Die US-PS 38 24 909 und die CH-PS 3 25 012 offen
baren zwei verschiedene Anordnungen für die wirksame Zufuhr von
Luft zu einem Arbeitsbereich über die Decke.
Die GB-PS 10 687 beschreibt die Zufuhr von Luft zu einem Zuschauer
raum in einem Theater über die Rückenlehnen der Sitze in dem Raum.
Die veröffentlichte schwedische Patentanmeldung 73 12 613-8
beschreibt eine Anordnung für die Zufuhr von Luft kombiniert mit
einer wärmeaussendenden Quelle. Die schwedische Veröffentlichung
"Verkstäderna, Dezember 1973, Seite 657-658" beschreibt die Zufuhr
von Luft zu einem Fabrikboden bzw. einer Fabriketage in getrennten
horizontalen Schichten. Die DE-GM 18 28 212 offenbart einen Luft
teilungskörper in dessen Wandung düsenförmig nach außen
vorspringende Austrittsöffnungen ausgebildet sind.
Kürzlich sind auch verschiedene Schirmarten vorgeschlagen worden
zur Verbesserung der Umgebung an einem Arbeitsort mit mehreren
Arbeitsbereichen, z. B. auf einem Fabrikboden, in einer Werkstatt,
in offenen Büros oder dgl., an gesonderten Arbeitsbereichen. Sol
che Schirme haben in der Regel eine Träger- oder Befestigungs
einrichtung zum festen oder beweglichen Anordnen oder Befestigen
auf einem Boden, an einer Wand, einem Dach, einem anderen Schirm
oder dgl. Die Verwendung von Schirmen ist für verschiedenen Zwecke
vorgeschlagen worden, z. B. zur Absorption von Lärm, der in einem
Arbeitsbereich erzeugt wird, so daß die verbleibenden Teile des
Arbeitsplatzes von diesem Arbeitsbereich abgeschirmt sind oder
um verschiedene, nahe beieinander liegende Arbeitsbereiche von
einander und von dem an diesem Arbeitsplatz erzeugten Lärm abzu
schirmen und abzugrenzen.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen beweglichen
Schirm der eingangs genannten Art derart auszugestalten, daß
aus dem Schirm eine möglichst gleichmäßige und möglichst
zugluftfreie Strömung austritt.
Diese Aufgabe wird in Verbindung mit den Merkmalen des
Oberbegriffes durch die kennzeichnenden
Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
Die Schirme sind vorzugsweise lösbar mit dem Luftzufuhrkanal
mit Hilfe einer flexiblen Zufuhrleitung verbunden.
Die Frischluft wird den Schirmen, welche bewegbar sind,
über die vorzugsweise flexible Zufuhrleitung
zugeführt, welche die Form eines Schlauches aufweisen und mit
dem oberen Rand der jeweiligen Schirme verbunden sein kann. Diese
Verbindung ist vorzugsweise leicht lösbar ausgebildet, um hierdurch
eine große Flexibilität im Hinblick auf die Anordnung der Schirme
zu erzielen.
Jeder Schirm kann mit einem Verteilungsrohr aus perforiertem Blech
versehen sein, das so angeordnet ist, um die Luft einheitlich inner
halb des abgeschirmten Bereiches zu verteilen. Wenn die Schirme auf
mindestens einer Seite mit einer großen Anzahl von Öffnungen oder
Löchern versehen sind, wird gemäß einer bevorzugten Ausführungs
form der Erfindung eine weitere Vergleichmäßigung der Luftströmung
erzielt. Die Strömungsgeschwindigkeit vor dem Schirm ist sehr gering.
Diese wirksame Verteilung von Luft, welche in laminarer Strömung aus
dem Schirm austritt, ermöglicht es, daß Arbeitskräfte nahe dem Schirm
arbeiten, ohne Zugluft ausgesetzt zu sein.
Die Aufteilung der über das Rohr zugeführten Strömung in gleiche
Teilströmungen erfolgt erfindungsgemäß durch
mehrere Düsen,
welche in die Luftströmungsbahn vorspringen und mehrere gleiche
und einheitlich verteilte Teilströmungen ablenken, die in einer
im wesentlichen quer zur Richtung der Hauptströmung in dem Rohr
verlaufenden Richtung abströmen.
Diese Düsen sind vorzugsweise so ausgebildet, daß die Geschwin
digkeit der Teilströmungen im wesentlichen der Geschwindigkeit
der Hauptströmung vor der ersten Düse entspricht.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform sind die Düsen mit Ein
gängen versehen, welche schräg im Verhältnis zur Richtung der
Hauptströmung und der Teilströmungen verlaufen.
Düsen mit schrägen Eingängen der gegebenen Art haben in der Praxis
eine äußerst einheitliche Verteilung, einen niedrigen Druckabfall
und einen geringen Lärmpegel ergeben. Die Funktionsweise einer
solchen Düse ist im wesentlichen vollständig unabhängig von der
Geschwindigkeit der Hauptströmung.
Ein mit solchen Düsen versehenes Verteilungsrohr kann mit vielen
anderen Luftzufuhreinrichtungen als Luftzufuhrschirmen verwendet
werden wie z. B. Luftvorhängen, Lufttaschen, Schnellkühlvorrich
tungen, Luftverteilungseinrichtungen zur Befestigung an Decken
usw.
In der Praxis wird eine Unterteilung der Düsen in Abschnitte oder
Kammern über Trennwände oder Klappen bevorzugt. Diese Kammern sind
vorzugsweise so ausgebildet, daß jede Kammer von im wesentlichen
gleich großen Teilströmungen durchströmt wird.
Zu diesem Zweck können die Düsen mit Trennwänden versehen sein,
die eine kürzere axiale Länge aufweisen als die größte Länge der
Düse.
Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform sind die
Düsen mit drei Abschnitten oder Kammern versehen, welche durch
Trennwände bestimmt werden, welche untereinander jeweils einen
Winkel von ungefähr 120° einschließen.
Wenn längs eines Rohres rund um den Umfang eine große Anzahl
von Düsen einheitlich verteilt sind, wird eine einheitliche
und zuverlässige Strömungsverteilung innerhalb des Schirms
erzielt. Da die Luftströmungen mit relativ hoher Geschwin
digkeit von den Wänden reflektiert werden, wird eine turbulente
Strömung innerhalb des Schirms erzielt. Dies erzeugt eine sehr
einheitliche Luftströmung durch die Gesamtheit der perforierten
Fläche - normalerweise eine Seitenfläche - des Schirmes. Darüber
hinaus erfolgt die Strömung senkrecht zur perforierten Fläche.
Die Größe der Teilströmungen kann durch die Größe der Haupt
strömung reguliert werden. Die Luftströmung durch die je
weiligen Düsen muß daher nicht verengt werden, wie dies bei
früher bekannten Anordnungen der Fall ist.
Ein wesentlicher Vorteil, der mit der vorliegenden Erfindung
erzielt wird, besteht darin, daß die Hauptströmung sich mit
einer großen Geschwindigkeit - 10 m/sec oder mehr - bewegen
kann, ohne daß störender Lärm in den Düsen erzeugt wird.
Damit die Luft in einem Arbeitsbereich eine gute Qualität auf
weist, sollte die dem Arbeitsbereich zugeführte Frischluft
eine etwas geringere Temperatur als Raumtemperatur aufweisen,
was eine Aufschichtung der Luft bewirkt. Hierbei wird die Hei
zung des Arbeitsplatzes vorzugsweise gesondert bewirkt.
Schirme, die mit einer Luftzufuhreinrichtung der beschriebenen
Art versehen sind, können mit konventionellen Schallschirmen
bzw. Schallfiltern verbunden oder in deren Nähe angeordnet
werden, um ein vollständiges System zu bilden.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeich
nungen dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1 eine teilweise weggebrochene Seitenansicht eines Luft
zufuhrschirms,
Fig. 2 eine teilweise weggebrochene Draufsicht des Schirms
gemäß Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht eines etwas abgewandelten Rohrs, das
mit einer Vielzahl von Öffnungen versehen und für einen Schirm
gemäß Fig. 8 bestimmt ist,
Fig. 4 das Rohr gemäß Fig. 3 mit mehreren Düsen,
Fig. 5 eine Schnittansicht einer Düse gemäß Fig. 4,
Fig. 6 eine Seitenansicht der Düse gemäß Fig. 5, die an einem
Rohr gemäß den Fig. 3 und 4 befestigt ist,
Fig. 7 eine Draufsicht auf die Düse gemäß Fig. 5 und 6,
Fig. 8 eine teilweise weggebrochene Seitenansicht eines relativ
zu Fig. 1 abgewandelten kompakten Luftschirmes mit einer per
forierten Seitenfläche und einem Verteilungsrohr mit Düsen,
Fig. 9 eine Draufsicht auf den Luftschirm gemäß Fig. 8 und
Fig. 10 eine Schnittansicht einer Düse, die geringfügig abge
ändert ist in bezug auf die Ausführungsform gemäß Fig. 5.
In den Fig. 1 und 2 ist ein Schirm 1
mit einem Metallrahmen 2 gezeigt, welcher z. B. zwei Meter
hoch und einen Meter breit ist und der dazu verwendet wird, um
einen Arbeitsbereich auf einem Fabrikboden oder Werkstattboden
abzuschirmen. Die Seitenbleche 3 des Schirmes bestehen aus
perforiertem Blech, das profiliert sein kann. Der Schirm 1 weist
einen hohlen Aufbau auf und enthält schallabsorbierendes Material
4, das dem Schirm gute akustische Eigenschaften verleiht und eine
Lärmausbreitung zu benachbarten Arbeitsbereichen verhindert. Es
ist klar, daß ein akustischer Schirm eine Abschirmung des in Frage
stehenden Arbeitsbereiches vom im übrigen Bereich der Werkstatt
erzeugten Lärm unterstützt.
Der Schirm 1 ist bewegbar und mit mehreren Füßen 5 versehen.
Der obere Rand des Schirms 1 ist mit einem Zufuhr- und Verteilungsrohr 6 mit Hilfe von
geeigneten Einrichtungen (nicht gezeigt) verbunden. Da das Zufuhr- und Verteilungsrohr
6 leicht vom Schirm 1 getrennt werden kann, wird ein großer An
passungsgrad erzielt, d. h. der Schirm kann bewegt werden, wenn
dies erwünscht ist, ohne daß ernsthafte Probleme entstehen. Das
Zufuhr- und Verteilungsrohr 6 ist innerhalb des Schirmes 1
angeordnet und verteilt die dem Inneren des Schirms 1 zugeführte
Luft einheitlich. Wenn die Luft das Seitenblech 3
durchströmt, wird die Luftströmung weiter vergleichmäßigt, und
die Strömungsgeschwindigkeit vor dem Schirm 1 ist sehr gering.
Der Schirm 1 kann mit Steuereinrichtungen (nicht gezeigt) versehen
sein, um die einem ausgewählten Arbeitsbereich zugeführte Luft
menge einzeln zu steuern. Darüber hinaus können Meßeinrichtungen
vorgesehen sein, um die pro Zeiteinheit zugeführte Luftmenge
leicht zu überwachen. Es können außerdem Einrichtungen vorgesehen
sein, um die Temperatur der dem Schirm 1 zugeführten Luft zu über
wachen und zu regeln. Wie vorher erwähnt worden ist, sollte die
Temperatur der zugeführten Luft etwas geringer als Raumtemperatur
sein. Auf diese Weise kann die Heizung der Werkstatt getrennt be
wirkt werden.
In Fig. 3 ist ein abgewandeltes Zufuhr- und Verteilungsrohr 6 gezeigt, das eine Luft
strömung Q aufnimmt, die in mehrere Teilströmungen q durch Öff
nungen 6 a aufgeteilt werden soll. Wie in Fig. 4 gezeigt ist, sind
zu diesem Zweck in den Öffnungen 6 a eine Vielzahl von Düsen 14
angeordnet. Die Düsen zeigen den in den Fig. 5 und 6 dargestell
ten Aufbau, d. h. sie springen in das Zufuhr- und Verteilungsrohr 6 vor und zeigen einen
schräg verlaufenden Eingang. Die Düsen 14 verursachen eine Verlang
samung der Strömung durch das Zufuhr- und Verteilungsrohr 6 und eine Ablenkung von Teil
strömungen q aus der Hauptströmung.
Jede Düse 14 weist eine Anzahl von Trennwänden 16 auf. Bei der dar
gestellten Ausführungsform sind drei Trennwände 16 a, 16 b, 16 c
vorhanden, welche jeweils miteinander einen Winkel von 120° ein
schließen. Die vorderen Trennwände 16 a, 16 b haben eine Höhe oder
axiale Länge, die von der Luftströmung beaufschlagt wird, welche
ungefähr einem Drittel der Höhe oder Länge des in die Strömung vor
springenden Düseneinganges entspricht.
Mit einer so ausgebildeten Düse 14 wird ein Drittel der in Frage
stehenden Teilströmung q durch jede der Kammern 17 strömen, die
in der Düse durch die Trennwände 16 a, 16 b, 16 c gebildet werden.
Es hat sich in der Praxis als vorteilhaft erwiesen, die Düsen 14 in
drei Kammern 17 aufzuteilen, obwohl der Einsatz von mehr oder
weniger Kammern denkbar ist.
Die Düsen 14 werden in den Öffnungen 6 a im Zufuhr- und Verteilungsrohr 6 so montiert,
daß zunächst ein Haltering 18 in jede Öffnung 6 a eingeführt wird.
Der Haltering 18 weist Vorsprünge 18 a, 18 b auf, welche mit den Rän
dern der Öffnung in Eingriff kommen. Anschließend wird die Düse 14
in den Haltering 18 gepreßt, wobei sich der Ring ausdehnt, um die Düse 14
festzuhalten.
In Fig. 10 ist eine abgeänderte Ausführungsform der Düse 14 dar
gestellt, wobei kein Haltering verwendet wird. Anstelle eines
solchen Halteringes zeigt die periphere Fläche der Düse einen
sich nach rückwärts erstreckenden Vorsprung 15 a, der mit einer
hakenförmigen Hinterlippe 15 b zusammenwirkt, die einstückig mit
dem Umfang der Düse 14 ausgebildet ist.
In Fig. 8 ist ein Zufuhr- und Verteilungsrohr 6 mit einer Vielzahl von
Düsen 14 dargestellt, das einem kompakten Luftschirm 10 ein
verleibt ist, der eine perforierte Seitenfläche 10 a aufweist.
Wie aus Fig. 9 hervorgeht, werden die Luftströme, welche in
der Praxis eine relativ hohe Geschwindigkeit aufweisen, von
den Wänden des Schirmes 10 reflektiert. Auf diese Weise erhält
man eine turbulente Luftströmung innerhalb des Schirms. Hier
durch wird eine einheitlich verteilte Luftströmung durch die
perforierte Seitenfläche 10 a des Schirmes 10 bewirkt. Darüber hinaus
erfolgt die Strömung senkrecht zur perforierten Fläche.
Die Größe der Teilströmungen wird durch Steuerung der Haupt
strömung festgelegt. Demzufolge ist eine Einengung der Luft
strömung in den jeweiligen Düsen 14 nicht erforderlich.
Ein besonderer Vorteil dieser Anordnung besteht darin, daß die
Strömung aufgeteilt und verteilt wird, ohne daß in den Düsen 14
Lärm erzeugt wird. Dies ist auch dann der Fall, wenn die Haupt
strömung eine Geschwindigkeit von z. B. 15 m/sec oder mehr auf
weist.
Ein Zufuhr- und Verteilungsrohr 6 der beschriebenen Art kann auch in Verbindung
mit anderen Luftzufuhreinrichtungen als der gezeigten verwendet
werden.
Luftzufuhrschirme der beschriebenen Art können gesondert auf einem
Boden oder einem Schreibtisch verwendet, an einer Wand oder einem
Dach befestigt oder in der Nähe ähnlicher Schirme oder konventionel
ler akustischer Schirme angeordnet oder wahlweise mit diesen ver
bunden werden, um ein vollständiges System zu bilden. Der Schirm 1, 10
kann jeweils auf beiden Seiten mit einem perforierten Seitenblech 3
und 10 a versehen sein, wodurch eine Abgrenzung von zwei benach
barten Arbeitsbereichen erzielt wird, während gleichzeitig eine
Zufuhr von Frischluft zu beiden Bereichen erfolgen kann. In diesem
Fall ist der Schirm nicht mit schallabsorbierendem Material 4
(vgl. Fig. 2) versehen oder solches schallabsorbierende Material
wird zentral innerhalb des Schirms angeordnet, wobei die seitlichen
Flächen des Schirmes frei von solchem Material sind.
Wenn ein solcher Schirm in einem Büro oder dgl. verwendet wird,
in welchem verschiedene Arbeitsbereiche lärmmäßig abgeschirmt
werden sollen, z. B. vom Lärm einer Schreibmaschine, kann der
Schirm verschiedene Abmessungen aufweisen, so daß er z. B. auf
einen Schreibtisch oder dgl. angeordnet werden kann.
Claims (9)
1. Beweglicher Schirm für die Zufuhr von Frischluft zu einem
vorbestimmten Ort, insbesondere zu dem Bereich eines
Arbeitsplatzes in einem Betrieb oder in einem Büro, mit
zwei aufeinanderfolgenden Perforationen zwischen dem Luft
eintrittsort und dem Luftaustrittsort des Schirms, da
durch gekennzeichnet, daß in den Öffnungen
(6 a) der dem Lufteintrittsort nächstliegenden Perforation
Düsen (14) angeordnet sind, welche in die vom Lufteintritts
ort kommende Luftströmung (Q) vorspringen, so daß eine Um
lenkung dieser Luftströmung um ungefähr 90° erfolgt.
2. Schirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dem
Lufteintrittsort nächstliegende Perforation in einem Zufuhr-
und Verteilungsrohr (6) angeordnet ist.
3. Schirm nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Düsen (14) einen geneigten Eingang und eine Einrichtung (18; 15 a,
15 b) zur Befestigung der Düse in dem Zufuhr- und Verteilungs
rohr (6) aufweisen.
4. Schirm nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Düsen (14) innere Trennwände (16) mit einer kürzeren axialen
Länge als die größte Länge der Düse aufweisen und daß die
Trennwände die Düse in Kammern (17) aufteilen, welche im
wesentlichen gleich große Teilströmungen aufnehmen.
5. Schirm nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Düse drei Trennwände (16 a, 16 b, 16 c) aufweist, welche je
weils miteinander einen Winkel von ungefähr 120° einschlie
ßen.
6. Schirm nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die axiale Länge der Trennwände (16 a, 16 b, 16 c) ungefähr
einem Drittel der axialen Länge des in die Luftströmung vor
springenden Düseneingangs entspricht.
7. Schirm nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Raum innerhalb des Schirmes teilweise mit
schallabsorbierendem Material (4) gefüllt ist.
8. Schirm nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet
durch ein Ventil zum Regulieren der zugeführten Luftmenge.
9. Schirm nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet
durch einen Rahmen (2) mit mindestens einem perforierten
Seitenblech (3, 10 a).
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