DE1609233C - Siphoneinsatz fur Pissoiran lagen - Google Patents
Siphoneinsatz fur Pissoiran lagenInfo
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Description
3 4
hierbei einen Zwischenstutzen zwischen der Pissoir- als das obere Ende des Überlaufrohres 5 liegt. Die
schale und dem nicht ganz an diese heranreichenden obere Teileinheit des Siphoneinsatzes besteht aus
Ablaufstutzen, wobei der mit der Umfangswand einem die Mündungsöffnung des Ablaufstutzens
seiner Schale in etwa mit dem oberen Bodenöffnungs- unter Belassung von randseitigen Einlauföffnungen
rand der Pissoirschale abschließende Siphoneinsatz 5 14 verdeckenden, mit Abstand zu dem oberen Ende
eine flüssigkeitsdichte Befestigung an der Pissoir- des Uberlaufrohres 5 angeordneten glockenförmigen
schale erfordert, welche z. B. durch Einzementieren Deckel 13, der an seiner Unterseite als ein das Überoder
Einkleben des Siphoneinsatzes hergestellt Iaufrohr5 der unteren Teileinheit mit Spiel umgewerden
kann. Die Reinigung dieses Siphoneinsatzes bendes Tauchrohr 12 ausgebildet ist und mit dem
gestaltet sich sehr schwierig und zeitraubend, da sein io unteren Rand 15 in den von der Schale 7 und dem
die Schale ausbildender Teil nicht herausnehmbar Überlauf rohr 5 gebildeten Ringraum einsteht,
ist. Das Überlaufrohr 5 weist drei sowohl zur Ver-
ist. Das Überlaufrohr 5 weist drei sowohl zur Ver-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Stärkung der unteren Teileinheit als auch zur Zen-Siphoneinsatz
zu schaffen, der die Nachteile der trierung der mit dem Tauchrohr 12 über das Überbekannten
Siphoneinsätze vermeidet und sich bei 15 laufrohrS stülpbaren oberen Teileinheit dienende
Gewährleistung der geforderten Funktionen wegen Rippen 10 auf. Die Einstandtiefe des Tauchrohres
geringen Bedarfs an Material so billig herstellen 12 in den von der Schale 7 und dem Überlaufrohr
läßt, daß er unter Vermeidung unhygienischer Rei- gebildeten Ringraum ist dabei durch Rippenschultem
nigungsarbeiten durch einen neuen ausgetauscht und 11 begrenzt, auf welchem das Tauchrohr 12 mit dem
weggeworfen werden kann. 20 unteren Rand 15 aufsitzt.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch Normalerweise befindet sich der Spiegel der den
gelöst, daß bei einem Siphoneinsatz der eingangs be- Geruchsverschluß bildenden Flüssigkeitsfüllung des
schriebenen Art die Umfangswand der Schale vom Siphons ungefähr auf der Höhe der oberen Kante
Dichtstutzen gebildet ist und daß der obere Schalen- des Uberlaufrohres 5. Sollte sich nun aus irgendwel-
rand in einer Ebene endigt, welche tiefer liegt als 25 chen Umständen heraus Sickerwege zwischen dem
das obere Ende des Überlaufrohres. von der Umfangswand 9 gebildeten konischen Dicht-
Auf diese Weise ist nicht nur ein außerhalb des stutzen des Siphoneinsatzes und den Innenkonus 4
Geruchsverschlusses liegender Totraum vermieden, des Ablaufstutzens einstellen, so kann sich der
in dem sich geruchsbelästigende und den Siphon- Flüssigkeitsspiegel nur bis zur Höhe des oberen
einsatz blockierende Ablagerungen ansammeln kön- 30 Schalenrandes 8 absenken, wodurch der Geruchsver-
nen, sondern es wird auch eine Einsparung an Wand- Schluß in jedem Falle gewährleistet bleibt. Die allen-
flächen erzielt, wodurch sich ein Minderbedarf an falls noch über die genannten Sickerwege nach außen
Material ergibt. gelangenden Gase oder Dämpfe sind wegen des
In Ausgestaltung der Erfindung ist das Überlauf- kleinen Querschnittes der Sickerwege mengenmäßig
rohr mit achsparallelen Rippen versehen, die mit dem 35 und pro Zeiteinheit derart gering, daß sie sich er-
Uberlaufrohr einstückig ausgebildet sind und an fahrungsgemäß kaum bemerkbar machen,
ihren radial außenliegenden Rändern mit der Da der Siphoneinsatz hinsichtlich der Dichtung
Innenwand des Tauchrohres zur Bildung einer ein- zwischen seinem Dichtstutzen und dem Innenkonus 4
stückigen Einheit zusammengeklebt sind. Eine solche des Ablaufstutzens 3 weniger hohe Anforderungen
Einheit läßt sich bequem in den Ablaufstutzen ein- 40 stellt, ist es möglich, den Siphoneinsatz aus einem
setzen und daraus wieder entfernen. billigen und leicht zu verarbeitenden Kunststoff her-
Nachstehend ist die Erfindung an Hand eines in zustellen. Besonders geeignet haben sich dafür
der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbei- thermoplastische Kunststoffe, insbesondere solche
Spieles beschrieben. In der Zeichnung zeigt auf der Basis des Butadien-Polystyrols. Werden die
Fig. 1 einen Axialschnitt durch den Ablauf- 45 Teileinheiten des Siphoneinsatzes aus einem derarti-
stutzen und den eingefügten Siphoneinsatz einer gen Kunststoff hergestellt, so kann wegen der glatten
Pissoiranlage, und homogenen Oberfläche desselben und der guten
F i g. 2 einen Querschnitt des Ablaufstutzens nach Maßhaltigkeit der erhaltenen Formstücke der Dicht-
der Schnittlinie 2-2 in F i g. 1. stutzen ungeschliffen belassen werden.
An der tiefsten Stelle der in Fig. 1 nicht darge- 50 Die Gestehungskosten des aus Kunststoff hergestellten
Pissoirschale mündet der Ablauf stutzen 3, stellten Siphoneinsatzes können so niedrig gehalten
der weiter unten in eine Verjüngung übergeht. In werden, daß sich der Zeitaufwand für eine Reinigung
diese Verjüngung ist ein Innenkonus 4 eingeschliffen, desselben überhaupt nicht mehr lohnt. Es ist
der als Sitz für den Siphoneinsatz dient. Der Ablauf- vielmehr dann hygienischer und zugleich wirtschaftstutzen
3 besteht in üblicher Weise aus Gußeisen 55 licher, den verschmutzten oder verstopften Siphon-
und hat genormte Abmessungen. einsatz durch einen neuen zu ersetzen.
Der Siphoneinsatz setzt sich aus einer unteren und Unter den geschilderten Voraussetzungen braucht
einer oberen Teileinheit zusammen. jedoch der Siphoneinsatz an sich auch nicht mehr
Die untere Teileinheit besteht aus einer mit ihrer zerlegbar ausgebildet zu sein. Dementsprechend kann
Umfangswand 9 auf dem Innenkonus 4 des Ablauf- 60 es sich als zweckmäßig erweisen, den Siphoneinsatz
Stutzens 3 aufruhenden, einen konischen Dichtstutzen durch Zusammenkleben seiner unteren und oberen
bildenden Schale 7, die an ihrem sonst geschlossenen Teileinheit einstückig auszuführen. Die Klebever-
Bodenö von einem mit ihr einstückigen, an beiden bindung erfolgt hierbei zweckmäßig zwischen den
Enden offenen Überlauf rohr 5 durchdrungen ist. Der radial außenliegenden Rändern der Rippen 10 und
obere Schalenrand 8 endigt in einer Ebene, die tiefer 65 der Innenwandung des Tauchrohres 12.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. In dem Ablaufstutzen einer Pissoirschale der Totraum außerhalb des Geruchsverschlusses des
herausnehmbar angeordneter Siphoneinsatz, be- S Siphons befindet. Die Ablagerungen können ferner
stehend aus einer an ihrem sonst geschlossenen dazu führen, daß der Siphoneinsatz mit dem Ab-
v Boden von einem damit einstückigen, an beiden lauf stutzen verklebt und daher nur mit großer Mühe
Enden offenen Überlaufrohr zentral durchdrun- entfernt werden kann. : :
genen und mit einem konischen Dichtstutzen an Ein weiterer Nachteil des Siphoneinsatzes besteht
einer komplementär ausgebildeten konischen io darin, daß das in den erwähnten Totraum ein-Bohrungsfläche
des Ablaufstutzens abdichtend dringende Wasser einen hydrostatischen Auftrieb
auf ruhenden Schale und einem die Mündungs- verursacht, der sich besonders dann schädlich beöffnung
des Ablaufstutzens unter Belassung von merkbar macht, wenn der Siphoneinsatz aus leichtem
randseitigen Einlauföffnungen verdeckenden, mit Material, beispielsweise Kunststoff, besteht und sein
Abstand zu dem oberen Ende des Überlaufrohres 15 Wasserraum durch Verdunstung nach längerer Standangeordneten
Deckel, der einstückig mit einem zeit weitgehend geleert ist. In diesem Zusammenhang
von seiner Unterseite vorstehenden, das Über- sei auch noch darauf hingewiesen, daß kleine Wasserlaufrohr
mit. Spiel umgebenden Tauchrohr aus- mengen unmittelbar an der Wand des Ablaufstutzens
gebildet ist, dessen unterer Rand in den von der herablaufen und daher zuerst den Totraum füllen.
Schale und dem Überlaufrohr gebildeten Ring- ao Es sind zwar bereits Siphoneinsätze bekannt,
raum einsteht, dadurchgekennzeichnet, welche einen von der Wasserspülung unerreichbaren
daß die Umfangswand (9) der Schale vom Dicht- Totraum, in dem sich zu einer Gerachsbelästigung
stutzen gebildet ist und daß der obere Schalen- führende Ablagerungen ansammeln können, gänzlich
rand (8) in einer Ebene endigt, welche tiefer als oder weitgehend vermeiden. So besitzt ein derartiger
das obere Ende des Uberlaufrohres (5) liegt. 25 bekannter Siphoneinsatz (deutsche Patentschrift
2. Siphoneinsatz nach Anspruch 1, dadurch ge- 884 327) keine in den Ablauf stutzen einzusetzende
kennzeichnet, daß das Überlaufrohr (5) achspar- Schale, sondern der Einsatz besteht vielmehr aus
allele Rippen (10) aufweist, die mit dem Über- einem Überlauf rohr, das sich unten über eine nach
laufrohr einstückig ausgebildet sind und an ihren außen und unten abfallende Ringschulter zu einem
radial außenliegenden Rändern mit der Innen- 30 konischen Dichtstutzen verdickt, mit welchem es auf
wand des Tauchrohres (12) zur Bildung einer einer komplementär ausgebildeten konischen Boheinstückigen
Einheit zusammengeklebt sind. rungsfläche des Ablaufstutzens abdichtend aufruht.
Dieser Siphoneinsatz hat jedoch den Nachteil, daß bei einem mangelhaften Dichtsitz desselben im Ab-
35 laufstutzen der Siphon leerläuft, wodurch der Geruchsverschluß wirkungslos wird.
Ein anderer bekannter Siphoneinsatz (deutsches Gebrauchsmuster 1 938 594) weist zwar eine in den
Die Erfindung betrifft einen in dem Ablaufstutzen Ablaufstutzen einzusetzende Schale, aber keinen auf
einer Pissoirschale herausnehmbar angeordneten 40 einer komplementär ausgebildeten konischen Boh-Siphoneinsatz,
bestehend aus einer an ihrem sonst rungsfläche des Ablaufstutzens abdichtend aufruhengeschlossenen
Boden von einem damit einstückigen, den Dichtstutzen auf. Es sind zwar leicht konische
an beiden Enden offenen Überlaufrohr zentral durch- Sitzflächen am Ablaufstutzen und an der Schale des
drungenen und mit einem konischen Dichtstutzen Einsatzes vorhanden, die aber keine Abdichtung bean einer komplementär ausgebildeten konischen 45 wirken können. Die eigentliche Dichtung zwischen
Bohrungsfläche des Ablaufstutzens abdichtend auf- der Schale und Ablauf stutzen bewirkt hierbei ein
ruhenden Schale und einem die Mündungsöffnung Dichtungsring mit einem kreisförmigen Querschnitt,
des Ablaufstutzens unter Belassung von randseitigen · der in eine Ringnut am oberen Ende des Ablauf-Einlauföffnungen
verdeckenden, mit Abstand zu dem Stutzens eingelegt ist. Der obere Rand des Ablaufoberen Ende des Überlaufrohres angeordneten 50 Stutzens wird hierbei vom oberen Schalenrand überDeckel,
der einstückig mit einem von seiner Unter- ragt. Nachteilig ist hierbei, daß sich in der den Dichseite
vorstehenden, das Überlaufrohr mit Spiel um- tungsring aufnehmenden Ringnut des Ablaufstutzens
gebenden Tauchrohr ausgebildet ist, dessen unterer geruchsbelästigende Ablagerungen ansammeln kön-Rand
in den von der Schale und dem Überlauf rohr nen, deren vollständige Ausspülung durch die Wassergebildeten Ringraum einsteht. 55 spülung nicht gewährleistet ist. Dies macht, um eine
Bei einem bekannten Siphoneinsatz dieser Art fortwährende Geruchsbelästigung zu vermeiden, eine
(schweizerische Patentschrift 204 114) ist der Dicht- höchst unangenehme zwischenzeitliche Reinigung des
stutzen als ein von der Umfangswand der Schale Dichtungsringes samt seiner Aufnahmenut erfordergetrennter
Bauabschnitt ausgebildet, der nach unten lieh. Außerdem benötigt dieser Siphoneinsatz wegen
am Schalenboden ansetzt. Der Schalenrand schließt 60 der den Ablauf stutzen überragenden Umfangswand
hierbei mit dem oberen Rand des Überlaufrohres der Schale einen seine Herstellung verteuernden erunter
Einbehaltung eines großen Abstandes vom höhten Materialaufwand.
oberen Rand der konischen Bohrung im Ablauf- Bei einem weiteren bekannten Siphoneinsatz
stutzen ab. (schweizerische Patentschrift 273 026) mit einer. in
Der bekannte Siphoneinsatz hat jedoch den Nach- 65 den Ablaufstutzen einzusetzenden Schale ist kein
teil, daß sich in einem von der üblichen Wasser- konischer, sondern ein zylindrischer Dichtstutzen
spülung nicht erreichbaren Totraum, der von einem vorgesehen, der über einen Dichtungsring mit dem
schmalen Ringraum zwischen der Umfangswand der Ablaufstutzen abdichtet. Der Siphoneinsatz bildet
Applications Claiming Priority (3)
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|---|---|---|---|
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| CH1279166 | 1966-09-03 | ||
| DEE0032538 | 1966-09-26 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1609233A1 DE1609233A1 (de) | 1972-02-10 |
| DE1609233C true DE1609233C (de) | 1973-06-14 |
Family
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