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DE2634037A1 - Vorrichtung fuer eine selbsttaetige bewaesserung von blumentoepfen - Google Patents

Vorrichtung fuer eine selbsttaetige bewaesserung von blumentoepfen

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Publication number
DE2634037A1
DE2634037A1 DE19762634037 DE2634037A DE2634037A1 DE 2634037 A1 DE2634037 A1 DE 2634037A1 DE 19762634037 DE19762634037 DE 19762634037 DE 2634037 A DE2634037 A DE 2634037A DE 2634037 A1 DE2634037 A1 DE 2634037A1
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DE
Germany
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inner pot
water
pot
water storage
wall
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Application number
DE19762634037
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English (en)
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DE2634037C2 (de
Inventor
Horst Nicolai
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE2634037A1 publication Critical patent/DE2634037A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2634037C2 publication Critical patent/DE2634037C2/de
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G27/00Self-acting watering devices, e.g. for flower-pots
    • A01G27/02Self-acting watering devices, e.g. for flower-pots having a water reservoir, the main part thereof being located wholly around or directly beside the growth substrate

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)

Description

  • Vorrichtung fur eine selbsttätige Bewässerung von
  • Blumentöpfen Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung fUr eine selbsttätige Bewässerung von Blumentöpfen, bestehend aus einem Außentopf und einem im Bodenbereich mit einem Loch versehenen Innentopf, zwischen denen ein Wasservorratsbehälter gebildet ist, einem Wassereinfüllrohr bzw. -kanal und einem ton den Boden des Innentopfes in den oberen Teil des Wasservorratsbehälters führenden Belüftungsrohr bzw. -kanal.
  • Von diesen Vorrichtungen gibt es mehrere Ausführungsformen. Es gibt Ausführungsformen, bei denen der luSentopf mit der Innentopf zu einem Stück verklebt ist, Co dass der Wasservorratsbehälter durch den Innonraum zwischen Außentopf und Innentopf gebildet ist. Durch die DT-AS 1 200 604 ist eine Vorrichtung bekannt geworden, bei der der Wasservorratsbehälter durch einen ringförmigen, im Querschnitt U-förmigen Topf gebildet ist, der mit nach unten ragenden Schenkeln in den Übertopf eingesetzt ist und mit seiner Innenwand die Wand des Innentopfes überfasst. Diese dreiteilig ausgebildete Vorrichtung weist den Vorteil auf, dass ihre Teile leicht zu reinigen sind, was nicht beim Wasservorratsbehälter der Fall ist, wenn dieser durch einen mit einem Innentopf verklebten Auéntopf gebildet ist.
  • Der Nachteil dieser Vorrichtungen besteht darin, dass sie für eine einzige Höhe des Wasserspiegels im Innentopf ausgebildet sind und somit nicht an den Wasserbedarf der Pflanze anpassbar sind oder sich sogar selbst anpassen. Da in Blumentöpfen, die ständig in einem Fußbad stehen, für die Pflanze nachteilige Erscheinungen auftreten - die Erde im Blumentopf ist hierdurch zu feucht, sie säuert, es bilden sich unerwünschte Bodenbakterien, usw.
  • - hat die DT-As 1 200 604 dadurch Abhilfe z@@schaffen@gesucht, dass sie auf den Boden der eelbsttätigen Bewässerungsvorrichtung einen Ständer für den Blimentopf setzte und aus dem Bodenloch des Blumentopfes einen Docht herausragen ließ, der in das im Innentopf stehende Wasser hineinragte. Die Unterbringung eines Dochtes im Blumentopf ist eine unbequeme Maßnahme, iuß doch nicht nur die Arbeit des Einziehens des Dochtes in Kauf genommen werden, sondern ist auch das eintopfen der pfanze erschwert und ist doeh auch das Abstellen eines Topfes mit Docht lediglich auf hierzu besonders eingerichteten Ständern möglich.
  • ein abstellen auf normalen Abstellflächen ist nicht mögloch.
  • Die so bekannte Vorrichtung funktioniert folgendenmaßen: Das Wasser wird durch den Einfüllkanal in den Wasservortarsbehälter eingefüllt, wobei die verdrängte Luft durch Entlüftungskanäle entweichen kann, Gleichzeitig tritt eine geringe Wassermenge durch das Loch im Boden des Innentopfes in den Innentopf aus und sammelt sich am Boden. Da dieses Loch nur einen Durchmesser von 0,5 mm hat, tritt auch nach dem Füllen des Wasservorratsbehalters loch weiter Wasser durch das Loch aus, bis der Wasserpegel im Einfüllkanal auf die Höhe des Wasserpegels am Boden abgesunken ist. Dabei bildet sich gemäß dem Prinzip der Mariotteschen Flasche im Wasservorratsbehälter ein Unterdruck aus, der ein weiteres Austreten von Wasser durch das Loch 9 verhindert. Erst wenn durch Verdunstung und durch die Wasseraufnahme der Pflanze soviel Wasser über den Docht abgesaugt ist. dass der Wasserpegel am Boden unter das untere Ende des einfüllkanals abgesunken ist, tritt durch diesen Einfüll- und Belüftungskanal etwas Luft in dem Wasservorratsbehälter ein, so dass wieder Wasser durch das Loch austreten kann, bis der Flüssigkeitsverschlüsse am unteren Ende des Einfüll und Belüftungskanals wieder hergestellt ist. Dieser Vorgang wiederholt sich ständig. Per Wasserpegel schwankt dabei um einige Millimeter. Er ist aber - abgesehen ron dieser ständigen Schwankung - nicht auf verschiedene Werte einstellbar.
  • Sollen nun verschiedene Pflanzen mit verschiedenem Wasserbedarf in einer derartigen Vorrichtung für eine selbsttätige Bewässerung hineingestellt werden, um von ihr bewässert zu vrerden, so ergeben sich Schwierigkeiten dadurch, des im Innentopf der Bewässerungsvorrichtung nur ein bestimmter Wasserpegel vorhanden ist.
  • Es gibt nun Pflanzen mit unterschiedlichstem Wasserbedarf, der auch entsprechend den Jahreszeiten und den Wachstueszeiten bzw. Lebonszeiten der Pflanze wechselt. Bs gibt bestimmte Pflanzensorten, die das Bedürfnis haben, dass Zwischenleiten einer guten Bewässerung Zeiten ohne Bewässerung liegen. Derartige Pflanzen lassen sich nicht mit Erfolg in der bekannten Bewässerungsvorrichtung ziehen.
  • Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung für eine selbsttätige Bewässerung zu schaffen, in der der Wasserpegel im Innentopf auf verschiedene Werte einstellbar ist, soGar auf eine sporadische Bewässerung, die zwischen Zeiten der Bewässerung auch Zeiten eines Trockenstehens und danach viieder ohne äußeres Hinzutun Zeiten der Bewässerung in ständigem Wechsel aufweist, wobei es sogar möglich ist, dass die Pflanze selbst die Wasserzufuhr regelt.
  • Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, dass das Belüftungsrohr bzw. -kanal so schmal ist oder einstellbar ist, dass Luftblasen nicht ungehindert aufsteigen können, und dass das Wassereinfüllrohr bzw. anal mit seiner Unterkante tiefer als der Boden des Innentopfes liegt oder eine Engstelle aufweist, die so schmal ist oder einstellbar ist, das Luftblasen nicht ungehindert auf steigen können.
  • Durch diese Maßnahmen erreicht die Erfindung eine sporadische Bewässerungsmöglichkeit. Denn da Luftblasen nicht ungehindert in den für das Nachlaufen des Wassers wichtigen Rohren bzw. Kanälen aufsteigen kann, muß in diesen Rohren bzw Kanälen erst soviel Wasser verdunstet sein, dass Luft durch die Rohre bzw. Kanäle durchtreten kann und den Unterdruck im Wasservorratsbehälter soweit abbauen kann, dass ein Nachfließen von Wasser aus dem Wasservorratsbehälter in den Innentopf möglich wird.
  • Da Wasser eine nicht unerhebliche Oberflächenspannung hat, kann es in engen Kanälen ein Hindernis für dae Aufsteigen von Lüftblasen in, wenn die Kanäle nur genügent eng sind. Das macht eich die vorliegende Erfindung m nutze, um ein sofortiges Nachlaufen ron Wasser in den Innentopt zu verhindern, wenn im Innentopf der Wasserpegel bis unter den Eingang des Belüftungsrohres bzw. des Belüftungskanales gesunken ist. Erst nach einer gewissen Zeit, wenn eine bstimmte Wassermenge aus dem Belüftungskanal bzw. Belüftungsrohr verdunstet ist, kann Luft in den Wasservorratsbehälter eintreten und dann ein Nachlaufen von Wasser aus dem Vorratsbehälter in das Innere des Innentopfes einleiten, Da nun die Luftfeuchtigkeit am Boden des Innentopfes bestiniend ist fUr die Geschwindigkeit der Verdunstung von Wasser aus dem Belüftungsrohr bzw. Belüftungskanal, und da die Luftfeuchtigkeit am Boden des Innentopfes durch die Erdfeuchtigkeit der Erde im Blumentopf bestimmt werden kann, wenn dieser den QUersChnitt des innentopfes der Bewässerungsvorrichtung ausfüllt, wird das Nachfließen von wasser in den Innentopt durch die Erdfeuchtigkeit der Topfptlanse und damit durch die Topfptlanse selbst bestimmt. Aufgrund dieser Technik regelt die Toprptlanse ihren Wasserbedarf selbst.
  • Bei einer Ausfuhrungsform der Vorrichtung flir die selbsttätige Bewässerung, bei der der Wasservorratsbehälter durch einen ringförmigen, im Querschnitt U-förmigen Topf gebildet ist, der mit nach unten ragenden Schenkeln in den übertopf eingesetat ist und mit seiner Innenwand die Wand des Innentopfes überfasst, wird die Vorrichtung erfindungsgemäse so ausgebildet, dass der Abstand zwischen der Innenwand des Waservorratsgefäßes und der Wand des Innentopfes so schmal ist oder einstellbar ist4 dass Luftblasen nicht ungehindert aufsteigen könne, und dass die Unterkante der Außenwand des Wasservorratsgefäßes tiefer als der Boden des Innentopfes liegt und/oder dass der Zwischenraum zwischen den Boden bzw. einen Bodenteil des Außentopfes und der Unterkante der Außenwand des Wasservorratsgefäßes so schmal ist, dass Luftblasen nicht ungehindert aufsteigen können.
  • Bei diessr Ausführungsform ist es zweckmässig, wenn die Höhe des Innentopfes relativ zum Wasservorratsbehälter oder der Vorratsbehälter gegenüber dem Innentopf verstellbar ist. Dann kann nämlich in verschiedenen Lebens.
  • zeiten des Pflanze der unterschiedliche Wasserbedarf in der Weise berücksichtigt werden, dass zu den Blütenzeiten der flanze und denjenigen seiten, in denen sich Früchte bilden und daher ein großer Wasserbedarf herracht, eine ständige Bewässerung eingestellt wird, während zu anderen eiten, in denen das Pflanzenleben oder der Pflanzenwachstum ruht, die eporadische Bewässemag eingestellt wird.
  • Ui auch von außen ohne herausnehmen des Blumentopfes mit der Topfpflanze erkennen zu können, welche Bewässerungsform und welche Wasserhbhe eingestellt ist, ist es zweckmässig, wenn der Wasservorratsbehälter an seinem Scheitel aus durchsichtigem Material hergestellt ist, 80 dass man sehen kann, ob sich der Rand des Innenbehälters oben oder unten befindet. Hier kann auch eine Skala angel bracht werden, auf der Bewährungsart und Höhe des Wasserspiegels ablesbar sein kannen.
  • Für diese Ausgestaltung der Bewässerungsvorrichtung ist es zweckmässig, wenn keilförmige Nocken und/oder Ausnehmungen an der Stehfläche des Wasservorratsgefäßes und/oder dem Innentopf angeordnet sind und die Nocken oder Ausnehmungen auf Bodenerhebungen des Außentopfes oder des Innentopfes stehen. Um ein Hochschwimmen des Innentopfes zu verhindern, kann man am Innentopf und am Wasservorratsbehälter eine schräglaufende Führung vorsehen, deren Steigung parallel zur Oberfläche der keilförmigen Nocken und/oder Ausnehmungen verläuft.
  • Zweckmäßigerweise sieht man eine Gewindeverbindung zwischen Innen- und Außentopf vor, die die Verstellmöglichkeit des Innentopfes und dessen gegen Hochschwimmen gesicherte Führung übernimmt.
  • Das Wesen der vorliegenden Erfindung ist anhand von in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 einen Querschnitt durch eine geschlossene Be wässerungsvorrichtung Fig. 2 einen Querschnitt durch eine auseinandernehmbare Bewässerungsvorrichtung; Fig. 3 einen Querschnitt durch eine auseinanderbehmbare Bewässerungsvorrichtung mit Anzeigevorrichtung Fi6* 4 einen Querschnitt durch eine mit Gewinde versehene auseinandernehmbare Bewässerungsvorrichtung, Fig. 5 einen querschnitt durch eine Bewässerungsvorrichtung, die sich besonders gut in rechteckiger Ausführungsform herstellen lässt: Fig. 6 einen Querschnitt durch eine weitere Bewässerungsvorrichtung.
  • Die Vorrichtung nach der Fig. 1 besteht aus einem Außentopf 1 und einem Innentopf 2. Beide sind miteinander an ihrem oberen Rande fest verklebt. Ein Rohr 3 dient dem Einfüllen von Wasser. Seine Unterkante liegt in gleicher Höhe oder tiefer als der Boden des Innentopfes 2 oder das Wasserzulaufloch 6. Vom Boden des Topfes 2 erstreckt sich ein Belüftungsrohr 4 bis zur Oberkante des Wasservorratsbehälters 5, der zwischen dem Außentopf 1 und dem Innentopf 2 gebildet ist. Dieses Belüftungsrohr 4 ist so schmal, dass - wenn es mit Wasser gefüllt ist Luftblasen nicht ungehindert in ihm aufsteigen können.
  • Dicht Uber dem Boden des Innentopfes 2 befindet sich ein Loch 6 in den Innentopf 2, welches dem Wasserzulauf aus dem Wasservorratsbehälter 5 in den Innenraum des Innen.
  • topfes 2 dient. Wenn dieses Loch vom unteren Bereich des Einfüllkanales oder Einfüllrohres bis in den Innentopf reicht, fließt beim Befüllen kein Wasser oder nur wenig in den Innentopf. Außerdem besteht nur während des Be, wässerungsvorganges der Wasserschluß zwischen den Wasser des Wasservorratsbehälters und dem Wasser des Innentopfes.
  • Schmutz kann daher nicht unmittelbar in den Wasservorratsbehälter vom Bereich des Innentopfes eindringen.
  • Diese Vorrichtung der Fig. 1 funktioniert folgendermäßen: Der Wasservorratsbehälter 3 wird durch Wasser, welches in das Einfüllrohr 3 eingenommen wird, gefüllt. Dabei wird Lüft aus dem Wasservorratsbehälter 5 durch den Belüftungsrohr 4 verdrängt. Gleichzeitig fleißt Wasser durch das Loch 6, welches einen Durchmesser von etwa 1 mm hat, in den Innentopf hinein. Da der Querschnitt des Wassereinfüllrohres 3 groß ist, gegenüber den Querschnitt des Loches 6, ist erst sehr wenig Wasser in den Innentopf eingetreten, wenn der Wasservorratsbehälter 5 gefüllt ist.
  • Daher tritt nach den Füllungsvorgang weiter.s Wasser in den Innentopf 1, wobei Luft durch das Belüftungsrohr 4 in das Innere des Wasservorratsbehälters 5 eintritt so dass aus den Wasservorratsbehälter 5 Wasser durch das Loch 6 in den Innentopf 2 hineinfließen kann, bis der Wasserspiegel im Innentopf 2 die Unterkante des Belüftungsrohres 4 erreicht, wodurch dieses verschlossen wird. Trotz dieses Verschlusses strömt noch etwas Wasser aus dem Loch 6 aus, weil aufgrund der hydrostatischen Verhältnisse durch das Belüftungsrohr 4 Wasser aus den Innentopf 2 angesaugt wird, welche bis in die Höhe des Wasserspiegels im Wasservorratsbehälter 5 ansteigt. Der Wasserspiegel in Innentopf 2 ändert sich hierdurch jedoch nicht sehr wesentlich, und zwar nur um die Differenzmenge Wasserm die zwischen Einfüllkanal bzw.-Rohr und dem Belüftungsrohr bzw. -kanal besteht, sowie die Wassermenge, die notwendig ist, un den entsprechenden, notwendigen Unterdruck im Wasservorratsbehälter zu erzeugen. Aufgrund dieser Tatsache lässt sich die Zulaufmenge konstant und dosiert bestimmen. Ein in den Innentopf 2 hineingestellter Blumentopf 7 ist auf diese Weise bewässert. Die in ihm befindliche Erde saugt nun Wasser aus dem Innentopf 2 an, bis dieses verbraucht ist. Hierdurch fällt der Wasserpegel im Innenkopf 2, so dass die Unterkante des Belüftungsrohres 4 wieder in atmosphärischer Luftz liegt. Diese atmospärische Luft ist nun besteht, in dem Belüftungsrohr 4 aufzusteigen, wird jedoch hieran durch das in dem Belüftungsrohr 4 befindliche Wasser gehindert. Denn das Belüftungsrohr 4 ist so eng ausgeführt, dass Luftblasen nicht ohne Behinderung aufsteigen können.
  • Bevor nun ein erneutes Ausströmen von Wasser aus dem Loch 6 er@@gen kann, muß das Wasser bzw. ein Großteil des Wassers aus da Belüftungsrohr 4 entfernt sein. Das ge.
  • schieht durch Verdunstung, aber auch durch atmosphärische Luftdruckänderungen im Laufe einer g@@ssen Zeit. Während dieser Zeit steht der Blumentopf 7 trocken. Erst dann, wenn wieder Luft drrrrh das Belüftungsrohr 4 aufsteigen kann, tritt eine erneute Bewässerung des Blumentopfes 7 dadurch auf, dass aus des Loch 6 Wasser in den Innentopf 2 austreten kann, wodurch sich der Bewässerungsvorgang viederholt. Hiernach wiederholt sich auch der Vorgang des Wasserberbrauches und des Wasserverdünstens, bis ein erneuter Bewässerungvorgang stattfindet. Auf diese Weise ist eine sporadische Bewässerung bewirkt, die den meisten Blumenpflanzen besonders bekömmlich ist.
  • In der Ausführungsform der Fig. 2 ist in den Außentopf 1 ein Wasservorratsgefäß 8 hineingesetzt, welches durch einen ringförmigen, im Querschnitt U-förmig ausgebildeten Topf gebildet ist, dessen Schenkel nach unten ragen.
  • Dieses Wasservorratsgefäß 8 überfasst mit seinem ringförmigen Innenschenkel den Innentopf 2. Der Boden des Außentopfes 1 weist einen ringförmigen Absatz 9 auf, auf dem die Unterkante des Außenschenkels des Wasservorratsgefäßes 8 steht. Da der Absatz 9 im Boden des Außentopfes 1 eine ebene Fläche bildet und da die Kante des Außenschenkels des Wasservorratsgefäßes 8 ebenfalls eben ist, kann zwar Wasser, dass in den Zwischenraum zwischen der Oberkante des Außentopfes 1 und- der Oberkante des Wasservorratsgefäßes 8 eingeschüttet wird, in den Innenraum des Wasservorratsgefäßes 8 durch die Engstelle zwischen der Unterkante des Außenschenkels des Wasser.
  • vorratsgefäßes 8 und dem Absats 9 hindurchtreten, es können aber nicht - infolge der Oberflächenspannung des Wasser - Luftblasen ungehindert in das Wasservorratsgefäß eintreten. Der Innentopf 2 weist an der Unterseite seines Bodens keilförmig gestaltete Nocken 10 auf, die auf Vorsprungen llruhen, die auf der Innenseite des Bodens des Außentopfes 1 ausgebildet sind. Durch Drehen des Innentopfes 2 relativ zum Außentopf 1 kann somit die Höhe des Bodens des Innentoptes 2 gegenUber dem Boden des Außentoptes 1 verändert werden.Gleichzeitig wird infolge der Konizität der Wandung des Innentopfes 2 und der Konizität des ringförmigen Innenschenkels des Wasservorratsgefäßes 8 der Abstand zwischen Innenschenkel des Wasservorratsgefäßes 8 und der Wandung des Innentopfes 2 gewändert. Daß ist fur die Art der Bewässerung von großer Bedeutung, da dieser Zwischenraum zwischen den Innen.
  • schenkel des Wasservorratsgefäßes 1 und der Wandung des Innentopfes 2 als Belüftungskanal diente Ist der Abstand so weit, dass Luftblasen ungehindert in diesen Belüftungskanal 4 A aufsteigen können, dann ist eine ständige Bewässerung gewährleistet, wie sie von bestimmten Pflanzen während ihrer Blütezeit benötigt wird. Ist hingegen der Abstand so eng, dass Luftblasen nicht ungehindert in den Belüftungskanal 4 A aufsteigen kannen, dann ist die sporadische Bewässerung eingestellt, deren Funktion anhand der Fig. 1 beschrieben worden ist. Dann nämlich nuß das Wasser in da Belüftungskanal 4 A erst soweit verdunsten, dass Luft in das Innere des Wasservorratsgefäßes 8 eindringen kann, um wieder Wasser durch das Loch 6 im Innentopf 2 in diesen hineinlauten zu lassen. Durch eine einfache Verdrehung des Innentopfes lassen sich beide Bewässerungsformen einstellen: Ist der Innentopf so gedreht, dass sein Boden hochsteht und der Abstand eng ist e dann ist die sporadische Bewässerung eingeschaltet, steht der Boden tief und ist der abstand groß, so ist die kontinuierliche Bewässerung eingestellt.
  • Im Ausführungsbeispiel der Fig 3 das Wasservorratsgefäß 8 in seinem Oberteil durchsichtig ausgebildet, so dass die Oberkante des Innentopfes 2 sichtbar ist. Es ist hier eine Skala 12 vorgesehen. Befindet sich die Oberkante des Topfes 1 an der oberen Merke, so ist die sporadische Bewässerung eingestellt, befindet sich die Oberkante des Innentopfes 2 zwischen den unteren Marken, so ist die kontinuierliche Bewässerungsform eingestellt.
  • In Fig. 4 ist eine andere Ausführungsform dargestellt.
  • Hier ist der Außenkopf 1 an seinem Unterteil so geformt, dass der ringsförmige Absatz 9 derart breit ist, dass der zylinderförmige Teil 14 oberhalb der Aufstellfläche 15 dicht an den Innentopf 2 herabreicht. Nier unten im Bereich des zylindrischen Teiles 14 befindet sich nun ein Gewinde an der Innenseite des zylindrischen Teiles 14 und an der Außenseite des Innentopfes 2. Durch dieses Gewinde 16 kann der Innentopf in seiner Höhe verändert werden. Gleichzeitig ist eine Sicherungsgegen ein Hochschwimmen des Innentopfes beim Füllen der Vorrichtung ohne eingesetzten Blumentopf gegeben.
  • In den Ausführungsbeispiel der Fig. 5 ist die Bewässerungsvorrichtung völlig anders aufgebaut. Die lässt sich sowohl im rotationssymmetrischer Form als auch in rechteckiger Form gestalten, so dass sie anstelle von Blumenkästen verwendet werden kann. In diese kastenförmige Ausführung können dann Blumentöpfe hineingesetzt werden.
  • Diese Ausführungsform der Fig. 5 besteht aus einer Schale 17, deren Seitenwände 18 erheblich niedriger als die gesamte Höhe der Vorrichtung sind. In diese Schale 17 wird ein nach oben geöffnetes Gefäß 19 hineingesetzt, welches unten eine Auslauföffnung 20 aufweist. Ein weiteres Gefäß 21, dessen Wände vorzugsweise den gleichen Abstand wie die Wände des Gefäßes 19 haben, wird nun mit seiner einen Wand in das Gefäß 19 hineingesetzt, mit seiner anderen Seitenwand über die eine Seitenwand des Gefäßes 19 herübergestülpt, so dass sich ein Wasservorratsraum 22 bildet, Und zwar liegt die eine Wand 21 A des Gefäßes 21, die im Inneren des Gefäßes 19 befindlich ist und an derjenigen Seiteenwand 19 A anliegt, die mit der Bewässerungsöffnung 20 versehen ist. Auf der anderen Seite ist es die Seitenwand 19 B des Gefäßes 19, die im Inneren des Gegäßes 21 angeordnet ist und die an der Seitenwand al B anliegt, Das Gefäß 21 befindet sich sozusagen in einem umgestülpten Zustand gegenüber dem Gefäß 19.
  • Zweckmäßigerweise wird die die Funktion eines Deckels übernehmende Wandung 21 C des Gefäßes 21 im Querschnitt abgeschrägt gestaltet, so dass hier eine gute Möglichkeit des Eing@@@ens von Wasser für die Befüllung des Vorratsbehälters 22 an der Stelle 23 gegeben ist.
  • In dieser Ausführungsform der Fig. 5 können die Gefäße 19, 21 rotationssymmetrisch als Kreisringgefäße hergestellt werden. Es ist aber auch möglich, dass sie in form von Rechteckringen oder Viereckringen hergestellt werden. Schließlich ist aber auch die Möglichkeit vorhanden, dass sie lediglich als quaderförmige Gefäße hergestellt werden. Hier ist jedoch dann das Gefäß 21 in seiner Länge etwas kürzer herzustellen, damit drei Seitenwinde im Inneren des Gefäßes 19 befindlich sind und lediglich eine Seitenwand außerhalb des Gefäßes 19 befendlich ist. Hier müssen dann die Stirnseitenwände geschlitzt werden, damit die Wand 19 B durch diese Schlitze hindurchgreifen kann. Die Schlitze müssen gut abgedichtet werden.
  • Verteil dieser Ausführungsform ist es, dass man du Gefäß 21 durchsichtig ausbilden kann, während man das Gefäß 19 undurchsichtig ausbildet, wodurch erreicht wird, dass die Füllhöhe des Wasservorratsbehälters ablesabar ist.
  • Ein weiterer Vorteil ist, dass man durch Blick in den Napf 18 sofort die Höhe des Wasserspiegels in dem Napf 18 ablesen kann, also sofort die Bewässerungshöhe sehen kann.
  • Ein weiterer Vorteil besteht darin dass man flir eine Versorgung von Blumen während der Reisezeit lediglich eine Bewässerungsvorrichtung aus den Teilen 19 und 21 in eine Wanne zu setzen braucht, in der die zu bewässernden Blumen stehen. Ist bei dieser ausführung der Wasservorratsbehälter 22 nur groß genug ausgeführt, so ist durch eine aus diesen beiden Teilen bestehende Bewässerungsvorri-chtung eine ständige Bewässerung der Blumen während der Reise bzw. Urlaubszeit gewährleistet.
  • Auch hier wird zweckmäßigerweise dafür Sorge getragen, dass der Wassereinfüllkanal 24 und ebenso der Belüftungskanal 25 so schmal ist oder einstellbar ist, dass Luftblasen nicht ungehindert aufsteigen können.
  • In der Ausführungsform der Fig 6 ist eine Bewässerungsvorrichtung gezeigt, die aus einen Innentopf 2 und einen den Wasservorratsbehälter 5 umschließenden Außentopf 26 besteht. Dieser Außentopf ist an seinem oberen Ende abgeschräg, damit sich eine stelle 27 fir das Einfüllen von Wasser ergibt. Zwischen der Wandung 26 A und dem Innentopf 2 befindet sich somit der Wassereinfüllkanal 28.
  • Für die Belastung ist an einen Stutzen 29 in der Oberkante des Gefäßes 26 ein Schlauch 30 angeschlossen, der in den Innentopf bis Uber dessen Boden geführt ist. Mit einer Klemmvorrichtung 31 ist dieser Schlauch festgeklemmt und damit auch ia seiner Höhe Uber dem Boden des Innengefäße 2 einstellbar und feststellbar. das Innengefäß 2 weist ein Wasserdurchtrittsloch 6 auf. Dieses Wasserdurchtrittsloch kann sich auch im Boden an der Stelle 32 befindet. hier tritt nämlich ein am Boden des Außentopfes 26 befestigter Haken 33 durch den Innentopf, der an dieser Stelle ein Langloch bzw. einen Schlitz 32 aufweist. Nach einer Drehung des Innentopfes ist somit eine Befestigung des Innentopfes 2 mm Außentopf 26 gegeben.

Claims (8)

  1. S c h u t 8 a n sp r ti c h e : 1. Vorrichtung für eine selbsttätige Bewässerung von Blumentöpfen, bestehend aus einem Außentopf und einem im Bodenbereich mit einem Loch versehenen Innentopf, zwischen denen ein Wasservorratsbehälter gebildet ist, einem Wassereinfüllrohr bzw. -kanal und einem von dem Boden des Innentopfes ia den oberen Teil des Wasser.
    vorratsbehältere Führenden Belüftungsrohr bzw. -kanal, dadurch gekennzeichnet, dass das Belüftungsrohr (3) bzw. -kanal so schmal ist oder einstellbar ist, dass Luftblasen nicht ungehindert aufsteigen können, und dass das Wassereinfüllrohr (3) bzw. -kanal mit seiner Unterkante tiefer als d.r Boden des Innentopfes (2) liegt oder eine Engstelle aufweist, die so schmal ist oder einstellbar istt dass tuftblasen nicht ungehindert aufsteigen kannen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der der Wasservorratsbehälter durch ein ringförmiges, im Querschnitt U-förmige Gefäß gebildet ist, der itt nach unten ragenden Schenkeln in den Übertopf eingesetzt ist und mit seiner Innenwand die Wand des Innentopfes überfasst, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen der innenwand des Wasservorratsgefäßes (8) und der Wand des Innentopfes (2) 80 schmal ist oder einstellbar ist, dass Luftblasen nicht ungehindert aufsteigen können, und dass die Unterkante der Außenwand des Vasservorratsgefäßes (8) tiefer als der Boden des Innentopfes (2) liegt und/oder dass der Zwischenraum zwischen dem Boden bzw. einem Bodenteil des Außentopfes (1) und der Unterkante der Außenwand des Wasservorratsgefäßes (8) so schmal ist, dass Luftblasen nicht ungehindert aufsteigen können.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe des Innentopfes (2) relativ zum Wasservorratsgefäß (8) verstellbar ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3 mit relativ zum Außentopf verdrehbarem Wasservorratsbehälter und/oder Innentopf dadurch gekennzeichnet, dass keilförmige Nocken (10) und/oder Ausnehmungen an der Stehfläche des Wasservorratsgefäßes (8) und/oder dem Innentopf (2) angeordnet sind und die Nocken (10) oder Ausnehmungen auf Bodenerhebungen (11) des Außentopfes (1) oder des Innentopfes (2) stehen.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennselchnet durch eine parallel zur Nockenoberfläche verlaufende, als Sicherung gegen Hochschwimmen dienende Führung.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch ibis 3, gekennzeichnet durch eine Gewindeverbindung zwischen Außentopf und/oder Wasservorratsbehälter und/oder Innentopf.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der asservorratsbehälter (8) an seinem Scheitel aus durchsichtigem Material hergestellt ist.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sovohi der Innentopf (19) als auch der Außentopf (20) einen U-förmigen Querschnitt aufweisen, daß Innentopf (19) und Außentopf (20) wie einander entgegengerichteten Schenkeln (19A, 19B sowie 21A, 21B) zu einem Wasservorratsbehälter zusammengesetzt sind und daß sie in eine Schale (17) hlneingezetst sind, in der die zu bewässernde, vorzugsweise eingetopfte Pflanse steht.
DE19762634037 1976-07-29 1976-07-29 Vorrichtung für eine selbsttätige Bewässerung von Blumentöpfen Expired DE2634037C2 (de)

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