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Vorrichtung fur eine selbsttätige Bewässerung von
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Blumentöpfen Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung
fUr eine selbsttätige Bewässerung von Blumentöpfen, bestehend aus einem Außentopf
und einem im Bodenbereich mit einem Loch versehenen Innentopf, zwischen denen ein
Wasservorratsbehälter gebildet ist, einem Wassereinfüllrohr bzw. -kanal und einem
ton den Boden des Innentopfes in den oberen Teil des Wasservorratsbehälters führenden
Belüftungsrohr bzw. -kanal.
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Von diesen Vorrichtungen gibt es mehrere Ausführungsformen. Es gibt
Ausführungsformen, bei denen der luSentopf mit der Innentopf zu einem Stück verklebt
ist, Co dass der Wasservorratsbehälter durch den Innonraum zwischen Außentopf und
Innentopf gebildet ist. Durch die DT-AS 1 200 604 ist eine Vorrichtung bekannt geworden,
bei der der Wasservorratsbehälter durch einen ringförmigen, im Querschnitt U-förmigen
Topf gebildet ist, der mit nach unten ragenden Schenkeln in den Übertopf eingesetzt
ist und mit seiner Innenwand die Wand des Innentopfes überfasst. Diese dreiteilig
ausgebildete Vorrichtung weist den Vorteil auf, dass ihre Teile leicht zu reinigen
sind, was nicht beim Wasservorratsbehälter der Fall ist, wenn dieser durch einen
mit einem Innentopf verklebten Auéntopf gebildet ist.
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Der Nachteil dieser Vorrichtungen besteht darin, dass sie für eine
einzige Höhe des Wasserspiegels im Innentopf ausgebildet sind und somit nicht an
den Wasserbedarf der Pflanze anpassbar sind oder sich sogar selbst anpassen. Da
in Blumentöpfen, die ständig in einem Fußbad stehen, für die Pflanze nachteilige
Erscheinungen auftreten - die Erde im Blumentopf ist hierdurch zu feucht, sie säuert,
es bilden sich unerwünschte Bodenbakterien, usw.
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- hat die DT-As 1 200 604 dadurch Abhilfe z@@schaffen@gesucht, dass
sie auf den Boden der eelbsttätigen Bewässerungsvorrichtung einen Ständer für den
Blimentopf setzte und aus dem Bodenloch des Blumentopfes einen Docht herausragen
ließ, der in das im Innentopf stehende Wasser hineinragte.
Die Unterbringung
eines Dochtes im Blumentopf ist eine unbequeme Maßnahme, iuß doch nicht nur die
Arbeit des Einziehens des Dochtes in Kauf genommen werden, sondern ist auch das
eintopfen der pfanze erschwert und ist doeh auch das Abstellen eines Topfes mit
Docht lediglich auf hierzu besonders eingerichteten Ständern möglich.
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ein abstellen auf normalen Abstellflächen ist nicht mögloch.
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Die so bekannte Vorrichtung funktioniert folgendenmaßen: Das Wasser
wird durch den Einfüllkanal in den Wasservortarsbehälter eingefüllt, wobei die verdrängte
Luft durch Entlüftungskanäle entweichen kann, Gleichzeitig tritt eine geringe Wassermenge
durch das Loch im Boden des Innentopfes in den Innentopf aus und sammelt sich am
Boden. Da dieses Loch nur einen Durchmesser von 0,5 mm hat, tritt auch nach dem
Füllen des Wasservorratsbehalters loch weiter Wasser durch das Loch aus, bis der
Wasserpegel im Einfüllkanal auf die Höhe des Wasserpegels am Boden abgesunken ist.
Dabei bildet sich gemäß dem Prinzip der Mariotteschen Flasche im Wasservorratsbehälter
ein Unterdruck aus, der ein weiteres Austreten von Wasser durch das Loch 9 verhindert.
Erst wenn durch Verdunstung und durch die Wasseraufnahme der Pflanze soviel Wasser
über den Docht abgesaugt ist. dass der Wasserpegel am Boden unter das untere Ende
des einfüllkanals abgesunken ist, tritt durch diesen Einfüll- und Belüftungskanal
etwas Luft in dem Wasservorratsbehälter ein, so dass wieder Wasser durch das Loch
austreten kann, bis der Flüssigkeitsverschlüsse am unteren Ende des Einfüll und
Belüftungskanals
wieder hergestellt ist. Dieser Vorgang wiederholt
sich ständig. Per Wasserpegel schwankt dabei um einige Millimeter. Er ist aber -
abgesehen ron dieser ständigen Schwankung - nicht auf verschiedene Werte einstellbar.
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Sollen nun verschiedene Pflanzen mit verschiedenem Wasserbedarf in
einer derartigen Vorrichtung für eine selbsttätige Bewässerung hineingestellt werden,
um von ihr bewässert zu vrerden, so ergeben sich Schwierigkeiten dadurch, des im
Innentopf der Bewässerungsvorrichtung nur ein bestimmter Wasserpegel vorhanden ist.
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Es gibt nun Pflanzen mit unterschiedlichstem Wasserbedarf, der auch
entsprechend den Jahreszeiten und den Wachstueszeiten bzw. Lebonszeiten der Pflanze
wechselt. Bs gibt bestimmte Pflanzensorten, die das Bedürfnis haben, dass Zwischenleiten
einer guten Bewässerung Zeiten ohne Bewässerung liegen. Derartige Pflanzen lassen
sich nicht mit Erfolg in der bekannten Bewässerungsvorrichtung ziehen.
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Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung für eine selbsttätige
Bewässerung zu schaffen, in der der Wasserpegel im Innentopf auf verschiedene Werte
einstellbar ist, soGar auf eine sporadische Bewässerung, die zwischen Zeiten der
Bewässerung auch Zeiten eines Trockenstehens und danach viieder ohne äußeres Hinzutun
Zeiten der Bewässerung in ständigem Wechsel aufweist, wobei es sogar möglich ist,
dass die Pflanze selbst die Wasserzufuhr regelt.
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Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, dass das Belüftungsrohr
bzw. -kanal so schmal ist oder einstellbar ist, dass Luftblasen nicht ungehindert
aufsteigen können, und dass das Wassereinfüllrohr bzw. anal mit seiner Unterkante
tiefer als der Boden des Innentopfes liegt oder eine Engstelle aufweist, die so
schmal ist oder einstellbar ist, das Luftblasen nicht ungehindert auf steigen können.
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Durch diese Maßnahmen erreicht die Erfindung eine sporadische Bewässerungsmöglichkeit.
Denn da Luftblasen nicht ungehindert in den für das Nachlaufen des Wassers wichtigen
Rohren bzw. Kanälen aufsteigen kann, muß in diesen Rohren bzw Kanälen erst soviel
Wasser verdunstet sein, dass Luft durch die Rohre bzw. Kanäle durchtreten kann und
den Unterdruck im Wasservorratsbehälter soweit abbauen kann, dass ein Nachfließen
von Wasser aus dem Wasservorratsbehälter in den Innentopf möglich wird.
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Da Wasser eine nicht unerhebliche Oberflächenspannung hat, kann es
in engen Kanälen ein Hindernis für dae Aufsteigen von Lüftblasen in, wenn die Kanäle
nur genügent eng sind. Das macht eich die vorliegende Erfindung m nutze, um ein
sofortiges Nachlaufen ron Wasser in den Innentopt zu verhindern, wenn im Innentopf
der Wasserpegel bis unter den Eingang des Belüftungsrohres bzw. des Belüftungskanales
gesunken ist. Erst nach einer gewissen Zeit, wenn eine bstimmte Wassermenge aus
dem Belüftungskanal bzw. Belüftungsrohr verdunstet ist, kann Luft in den Wasservorratsbehälter
eintreten und dann ein Nachlaufen von Wasser aus dem Vorratsbehälter
in
das Innere des Innentopfes einleiten, Da nun die Luftfeuchtigkeit am Boden des Innentopfes
bestiniend ist fUr die Geschwindigkeit der Verdunstung von Wasser aus dem Belüftungsrohr
bzw. Belüftungskanal, und da die Luftfeuchtigkeit am Boden des Innentopfes durch
die Erdfeuchtigkeit der Erde im Blumentopf bestimmt werden kann, wenn dieser den
QUersChnitt des innentopfes der Bewässerungsvorrichtung ausfüllt, wird das Nachfließen
von wasser in den Innentopt durch die Erdfeuchtigkeit der Topfptlanse und damit
durch die Topfptlanse selbst bestimmt. Aufgrund dieser Technik regelt die Toprptlanse
ihren Wasserbedarf selbst.
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Bei einer Ausfuhrungsform der Vorrichtung flir die selbsttätige Bewässerung,
bei der der Wasservorratsbehälter durch einen ringförmigen, im Querschnitt U-förmigen
Topf gebildet ist, der mit nach unten ragenden Schenkeln in den übertopf eingesetat
ist und mit seiner Innenwand die Wand des Innentopfes überfasst, wird die Vorrichtung
erfindungsgemäse so ausgebildet, dass der Abstand zwischen der Innenwand des Waservorratsgefäßes
und der Wand des Innentopfes so schmal ist oder einstellbar ist4 dass Luftblasen
nicht ungehindert aufsteigen könne, und dass die Unterkante der Außenwand des Wasservorratsgefäßes
tiefer als der Boden des Innentopfes liegt und/oder dass der Zwischenraum zwischen
den Boden bzw. einen Bodenteil des Außentopfes und der Unterkante der Außenwand
des Wasservorratsgefäßes so schmal ist, dass Luftblasen nicht ungehindert aufsteigen
können.
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Bei diessr Ausführungsform ist es zweckmässig, wenn die Höhe des Innentopfes
relativ zum Wasservorratsbehälter oder der Vorratsbehälter gegenüber dem Innentopf
verstellbar ist. Dann kann nämlich in verschiedenen Lebens.
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zeiten des Pflanze der unterschiedliche Wasserbedarf in der Weise
berücksichtigt werden, dass zu den Blütenzeiten der flanze und denjenigen seiten,
in denen sich Früchte bilden und daher ein großer Wasserbedarf herracht, eine ständige
Bewässerung eingestellt wird, während zu anderen eiten, in denen das Pflanzenleben
oder der Pflanzenwachstum ruht, die eporadische Bewässemag eingestellt wird.
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Ui auch von außen ohne herausnehmen des Blumentopfes mit der Topfpflanze
erkennen zu können, welche Bewässerungsform und welche Wasserhbhe eingestellt ist,
ist es zweckmässig, wenn der Wasservorratsbehälter an seinem Scheitel aus durchsichtigem
Material hergestellt ist, 80 dass man sehen kann, ob sich der Rand des Innenbehälters
oben oder unten befindet. Hier kann auch eine Skala angel bracht werden, auf der
Bewährungsart und Höhe des Wasserspiegels ablesbar sein kannen.
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Für diese Ausgestaltung der Bewässerungsvorrichtung ist es zweckmässig,
wenn keilförmige Nocken und/oder Ausnehmungen an der Stehfläche des Wasservorratsgefäßes
und/oder dem Innentopf angeordnet sind und die Nocken oder Ausnehmungen auf Bodenerhebungen
des Außentopfes oder des Innentopfes stehen. Um ein Hochschwimmen des
Innentopfes
zu verhindern, kann man am Innentopf und am Wasservorratsbehälter eine schräglaufende
Führung vorsehen, deren Steigung parallel zur Oberfläche der keilförmigen Nocken
und/oder Ausnehmungen verläuft.
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Zweckmäßigerweise sieht man eine Gewindeverbindung zwischen Innen-
und Außentopf vor, die die Verstellmöglichkeit des Innentopfes und dessen gegen
Hochschwimmen gesicherte Führung übernimmt.
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Das Wesen der vorliegenden Erfindung ist anhand von in der Zeichnung
schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen: Fig.
1 einen Querschnitt durch eine geschlossene Be wässerungsvorrichtung Fig. 2 einen
Querschnitt durch eine auseinandernehmbare Bewässerungsvorrichtung; Fig. 3 einen
Querschnitt durch eine auseinanderbehmbare Bewässerungsvorrichtung mit Anzeigevorrichtung
Fi6* 4 einen Querschnitt durch eine mit Gewinde versehene auseinandernehmbare Bewässerungsvorrichtung,
Fig. 5 einen querschnitt durch eine Bewässerungsvorrichtung, die sich besonders
gut in rechteckiger Ausführungsform herstellen lässt: Fig. 6 einen Querschnitt durch
eine weitere Bewässerungsvorrichtung.
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Die Vorrichtung nach der Fig. 1 besteht aus einem Außentopf 1 und
einem Innentopf 2. Beide sind miteinander an ihrem oberen Rande fest verklebt. Ein
Rohr 3 dient dem Einfüllen von Wasser. Seine Unterkante liegt in gleicher Höhe oder
tiefer als der Boden des Innentopfes 2 oder das Wasserzulaufloch 6. Vom Boden des
Topfes 2 erstreckt sich ein Belüftungsrohr 4 bis zur Oberkante des Wasservorratsbehälters
5, der zwischen dem Außentopf 1 und dem Innentopf 2 gebildet ist. Dieses Belüftungsrohr
4 ist so schmal, dass - wenn es mit Wasser gefüllt ist Luftblasen nicht ungehindert
in ihm aufsteigen können.
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Dicht Uber dem Boden des Innentopfes 2 befindet sich ein Loch 6 in
den Innentopf 2, welches dem Wasserzulauf aus dem Wasservorratsbehälter 5 in den
Innenraum des Innen.
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topfes 2 dient. Wenn dieses Loch vom unteren Bereich des Einfüllkanales
oder Einfüllrohres bis in den Innentopf reicht, fließt beim Befüllen kein Wasser
oder nur wenig in den Innentopf. Außerdem besteht nur während des Be, wässerungsvorganges
der Wasserschluß zwischen den Wasser des Wasservorratsbehälters und dem Wasser des
Innentopfes.
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Schmutz kann daher nicht unmittelbar in den Wasservorratsbehälter
vom Bereich des Innentopfes eindringen.
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Diese Vorrichtung der Fig. 1 funktioniert folgendermäßen: Der Wasservorratsbehälter
3 wird durch Wasser, welches in das Einfüllrohr 3 eingenommen wird, gefüllt. Dabei
wird Lüft aus dem Wasservorratsbehälter 5 durch den Belüftungsrohr 4 verdrängt.
Gleichzeitig fleißt Wasser durch das Loch 6, welches einen Durchmesser von etwa
1 mm hat,
in den Innentopf hinein. Da der Querschnitt des Wassereinfüllrohres
3 groß ist, gegenüber den Querschnitt des Loches 6, ist erst sehr wenig Wasser in
den Innentopf eingetreten, wenn der Wasservorratsbehälter 5 gefüllt ist.
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Daher tritt nach den Füllungsvorgang weiter.s Wasser in den Innentopf
1, wobei Luft durch das Belüftungsrohr 4 in das Innere des Wasservorratsbehälters
5 eintritt so dass aus den Wasservorratsbehälter 5 Wasser durch das Loch 6 in den
Innentopf 2 hineinfließen kann, bis der Wasserspiegel im Innentopf 2 die Unterkante
des Belüftungsrohres 4 erreicht, wodurch dieses verschlossen wird. Trotz dieses
Verschlusses strömt noch etwas Wasser aus dem Loch 6 aus, weil aufgrund der hydrostatischen
Verhältnisse durch das Belüftungsrohr 4 Wasser aus den Innentopf 2 angesaugt wird,
welche bis in die Höhe des Wasserspiegels im Wasservorratsbehälter 5 ansteigt. Der
Wasserspiegel in Innentopf 2 ändert sich hierdurch jedoch nicht sehr wesentlich,
und zwar nur um die Differenzmenge Wasserm die zwischen Einfüllkanal bzw.-Rohr und
dem Belüftungsrohr bzw. -kanal besteht, sowie die Wassermenge, die notwendig ist,
un den entsprechenden, notwendigen Unterdruck im Wasservorratsbehälter zu erzeugen.
Aufgrund dieser Tatsache lässt sich die Zulaufmenge konstant und dosiert bestimmen.
Ein in den Innentopf 2 hineingestellter Blumentopf 7 ist auf diese Weise bewässert.
Die in ihm befindliche Erde saugt nun Wasser aus dem Innentopf 2 an, bis dieses
verbraucht ist. Hierdurch fällt der Wasserpegel im Innenkopf 2, so dass die Unterkante
des Belüftungsrohres 4 wieder in atmosphärischer Luftz liegt. Diese atmospärische
Luft ist nun besteht, in dem Belüftungsrohr 4 aufzusteigen, wird jedoch hieran durch
das in dem Belüftungsrohr 4 befindliche Wasser
gehindert. Denn
das Belüftungsrohr 4 ist so eng ausgeführt, dass Luftblasen nicht ohne Behinderung
aufsteigen können.
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Bevor nun ein erneutes Ausströmen von Wasser aus dem Loch 6 er@@gen
kann, muß das Wasser bzw. ein Großteil des Wassers aus da Belüftungsrohr 4 entfernt
sein. Das ge.
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schieht durch Verdunstung, aber auch durch atmosphärische Luftdruckänderungen
im Laufe einer g@@ssen Zeit. Während dieser Zeit steht der Blumentopf 7 trocken.
Erst dann, wenn wieder Luft drrrrh das Belüftungsrohr 4 aufsteigen kann, tritt eine
erneute Bewässerung des Blumentopfes 7 dadurch auf, dass aus des Loch 6 Wasser in
den Innentopf 2 austreten kann, wodurch sich der Bewässerungsvorgang viederholt.
Hiernach wiederholt sich auch der Vorgang des Wasserberbrauches und des Wasserverdünstens,
bis ein erneuter Bewässerungvorgang stattfindet. Auf diese Weise ist eine sporadische
Bewässerung bewirkt, die den meisten Blumenpflanzen besonders bekömmlich ist.
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In der Ausführungsform der Fig. 2 ist in den Außentopf 1 ein Wasservorratsgefäß
8 hineingesetzt, welches durch einen ringförmigen, im Querschnitt U-förmig ausgebildeten
Topf gebildet ist, dessen Schenkel nach unten ragen.
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Dieses Wasservorratsgefäß 8 überfasst mit seinem ringförmigen Innenschenkel
den Innentopf 2. Der Boden des Außentopfes 1 weist einen ringförmigen Absatz 9 auf,
auf dem die Unterkante des Außenschenkels des Wasservorratsgefäßes 8 steht. Da der
Absatz 9 im Boden des Außentopfes 1 eine ebene Fläche bildet und da die Kante des
Außenschenkels des Wasservorratsgefäßes 8 ebenfalls eben
ist, kann
zwar Wasser, dass in den Zwischenraum zwischen der Oberkante des Außentopfes 1 und-
der Oberkante des Wasservorratsgefäßes 8 eingeschüttet wird, in den Innenraum des
Wasservorratsgefäßes 8 durch die Engstelle zwischen der Unterkante des Außenschenkels
des Wasser.
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vorratsgefäßes 8 und dem Absats 9 hindurchtreten, es können aber nicht
- infolge der Oberflächenspannung des Wasser - Luftblasen ungehindert in das Wasservorratsgefäß
eintreten. Der Innentopf 2 weist an der Unterseite seines Bodens keilförmig gestaltete
Nocken 10 auf, die auf Vorsprungen llruhen, die auf der Innenseite des Bodens des
Außentopfes 1 ausgebildet sind. Durch Drehen des Innentopfes 2 relativ zum Außentopf
1 kann somit die Höhe des Bodens des Innentoptes 2 gegenUber dem Boden des Außentoptes
1 verändert werden.Gleichzeitig wird infolge der Konizität der Wandung des Innentopfes
2 und der Konizität des ringförmigen Innenschenkels des Wasservorratsgefäßes 8 der
Abstand zwischen Innenschenkel des Wasservorratsgefäßes 8 und der Wandung des Innentopfes
2 gewändert. Daß ist fur die Art der Bewässerung von großer Bedeutung, da dieser
Zwischenraum zwischen den Innen.
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schenkel des Wasservorratsgefäßes 1 und der Wandung des Innentopfes
2 als Belüftungskanal diente Ist der Abstand so weit, dass Luftblasen ungehindert
in diesen Belüftungskanal 4 A aufsteigen können, dann ist eine ständige Bewässerung
gewährleistet, wie sie von bestimmten Pflanzen während ihrer Blütezeit benötigt
wird. Ist hingegen der Abstand so eng, dass Luftblasen nicht ungehindert in den
Belüftungskanal 4 A aufsteigen kannen, dann ist die sporadische Bewässerung eingestellt,
deren Funktion anhand der Fig. 1 beschrieben worden ist. Dann nämlich nuß das
Wasser
in da Belüftungskanal 4 A erst soweit verdunsten, dass Luft in das Innere des Wasservorratsgefäßes
8 eindringen kann, um wieder Wasser durch das Loch 6 im Innentopf 2 in diesen hineinlauten
zu lassen. Durch eine einfache Verdrehung des Innentopfes lassen sich beide Bewässerungsformen
einstellen: Ist der Innentopf so gedreht, dass sein Boden hochsteht und der Abstand
eng ist e dann ist die sporadische Bewässerung eingeschaltet, steht der Boden tief
und ist der abstand groß, so ist die kontinuierliche Bewässerung eingestellt.
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Im Ausführungsbeispiel der Fig 3 das Wasservorratsgefäß 8 in seinem
Oberteil durchsichtig ausgebildet, so dass die Oberkante des Innentopfes 2 sichtbar
ist. Es ist hier eine Skala 12 vorgesehen. Befindet sich die Oberkante des Topfes
1 an der oberen Merke, so ist die sporadische Bewässerung eingestellt, befindet
sich die Oberkante des Innentopfes 2 zwischen den unteren Marken, so ist die kontinuierliche
Bewässerungsform eingestellt.
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In Fig. 4 ist eine andere Ausführungsform dargestellt.
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Hier ist der Außenkopf 1 an seinem Unterteil so geformt, dass der
ringsförmige Absatz 9 derart breit ist, dass der zylinderförmige Teil 14 oberhalb
der Aufstellfläche 15 dicht an den Innentopf 2 herabreicht. Nier unten im Bereich
des zylindrischen Teiles 14 befindet sich nun ein Gewinde an der Innenseite des
zylindrischen Teiles 14 und an der Außenseite des Innentopfes 2. Durch dieses Gewinde
16 kann
der Innentopf in seiner Höhe verändert werden. Gleichzeitig
ist eine Sicherungsgegen ein Hochschwimmen des Innentopfes beim Füllen der Vorrichtung
ohne eingesetzten Blumentopf gegeben.
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In den Ausführungsbeispiel der Fig. 5 ist die Bewässerungsvorrichtung
völlig anders aufgebaut. Die lässt sich sowohl im rotationssymmetrischer Form als
auch in rechteckiger Form gestalten, so dass sie anstelle von Blumenkästen verwendet
werden kann. In diese kastenförmige Ausführung können dann Blumentöpfe hineingesetzt
werden.
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Diese Ausführungsform der Fig. 5 besteht aus einer Schale 17, deren
Seitenwände 18 erheblich niedriger als die gesamte Höhe der Vorrichtung sind. In
diese Schale 17 wird ein nach oben geöffnetes Gefäß 19 hineingesetzt, welches unten
eine Auslauföffnung 20 aufweist. Ein weiteres Gefäß 21, dessen Wände vorzugsweise
den gleichen Abstand wie die Wände des Gefäßes 19 haben, wird nun mit seiner einen
Wand in das Gefäß 19 hineingesetzt, mit seiner anderen Seitenwand über die eine
Seitenwand des Gefäßes 19 herübergestülpt, so dass sich ein Wasservorratsraum 22
bildet, Und zwar liegt die eine Wand 21 A des Gefäßes 21, die im Inneren des Gefäßes
19 befindlich ist und an derjenigen Seiteenwand 19 A anliegt, die mit der Bewässerungsöffnung
20 versehen ist. Auf der anderen Seite ist es die Seitenwand 19 B des Gefäßes 19,
die im Inneren des Gegäßes 21 angeordnet ist und die an der Seitenwand
al
B anliegt, Das Gefäß 21 befindet sich sozusagen in einem umgestülpten Zustand gegenüber
dem Gefäß 19.
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Zweckmäßigerweise wird die die Funktion eines Deckels übernehmende
Wandung 21 C des Gefäßes 21 im Querschnitt abgeschrägt gestaltet, so dass hier eine
gute Möglichkeit des Eing@@@ens von Wasser für die Befüllung des Vorratsbehälters
22 an der Stelle 23 gegeben ist.
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In dieser Ausführungsform der Fig. 5 können die Gefäße 19, 21 rotationssymmetrisch
als Kreisringgefäße hergestellt werden. Es ist aber auch möglich, dass sie in form
von Rechteckringen oder Viereckringen hergestellt werden. Schließlich ist aber auch
die Möglichkeit vorhanden, dass sie lediglich als quaderförmige Gefäße hergestellt
werden. Hier ist jedoch dann das Gefäß 21 in seiner Länge etwas kürzer herzustellen,
damit drei Seitenwinde im Inneren des Gefäßes 19 befindlich sind und lediglich eine
Seitenwand außerhalb des Gefäßes 19 befendlich ist. Hier müssen dann die Stirnseitenwände
geschlitzt werden, damit die Wand 19 B durch diese Schlitze hindurchgreifen kann.
Die Schlitze müssen gut abgedichtet werden.
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Verteil dieser Ausführungsform ist es, dass man du Gefäß 21 durchsichtig
ausbilden kann, während man das Gefäß 19 undurchsichtig ausbildet, wodurch erreicht
wird, dass die Füllhöhe des Wasservorratsbehälters ablesabar ist.
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Ein weiterer Vorteil ist, dass man durch Blick in den Napf 18 sofort
die Höhe des Wasserspiegels in dem Napf 18 ablesen kann, also sofort die Bewässerungshöhe
sehen kann.
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Ein weiterer Vorteil besteht darin dass man flir eine Versorgung von
Blumen während der Reisezeit lediglich eine Bewässerungsvorrichtung aus den Teilen
19 und 21 in eine Wanne zu setzen braucht, in der die zu bewässernden Blumen stehen.
Ist bei dieser ausführung der Wasservorratsbehälter 22 nur groß genug ausgeführt,
so ist durch eine aus diesen beiden Teilen bestehende Bewässerungsvorri-chtung eine
ständige Bewässerung der Blumen während der Reise bzw. Urlaubszeit gewährleistet.
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Auch hier wird zweckmäßigerweise dafür Sorge getragen, dass der Wassereinfüllkanal
24 und ebenso der Belüftungskanal 25 so schmal ist oder einstellbar ist, dass Luftblasen
nicht ungehindert aufsteigen können.
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In der Ausführungsform der Fig 6 ist eine Bewässerungsvorrichtung
gezeigt, die aus einen Innentopf 2 und einen den Wasservorratsbehälter 5 umschließenden
Außentopf 26 besteht. Dieser Außentopf ist an seinem oberen Ende abgeschräg, damit
sich eine stelle 27 fir das Einfüllen von Wasser ergibt. Zwischen der Wandung 26
A und dem Innentopf 2 befindet sich somit der Wassereinfüllkanal 28.
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Für die Belastung ist an einen Stutzen 29 in der Oberkante des Gefäßes
26 ein Schlauch 30 angeschlossen, der in den Innentopf bis Uber dessen Boden geführt
ist. Mit einer Klemmvorrichtung 31 ist dieser Schlauch festgeklemmt und damit auch
ia seiner Höhe Uber dem Boden des Innengefäße 2 einstellbar und feststellbar. das
Innengefäß 2 weist ein Wasserdurchtrittsloch 6 auf. Dieses Wasserdurchtrittsloch
kann sich auch im Boden an der Stelle 32 befindet. hier tritt nämlich ein am Boden
des Außentopfes 26 befestigter Haken 33 durch den Innentopf, der an dieser Stelle
ein Langloch bzw. einen Schlitz 32 aufweist. Nach einer Drehung des Innentopfes
ist somit eine Befestigung des Innentopfes 2 mm Außentopf 26 gegeben.