DE1609144A1 - Aufsatz fuer Strassenablaeufe - Google Patents
Aufsatz fuer StrassenablaeufeInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03F—SEWERS; CESSPOOLS
- E03F5/00—Sewerage structures
- E03F5/04—Gullies inlets, road sinks, floor drains with or without odour seals or sediment traps
- E03F5/06—Gully gratings
-
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- E03F5/04—Gullies inlets, road sinks, floor drains with or without odour seals or sediment traps
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- E03F2005/068—Gully gratings with means for enhancing water flow
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Road Signs Or Road Markings (AREA)
Description
Wie eingehende Untersuchungen und die Erfahrung gezeigt haben, ist das Sehluekveriaögen von Sträßenabläufen nur dann
auch bei stärkstem Regen ausreichend, wenn einerseits eine gewisse Größenentfernung der einzelnen Einlaufe eingehalten
wird, anderseits die Straßen kein stärkeres Gefälle auf v/ei sen. Bei Straßen mit starkem Gefälle können die mit hoher Geschwindigkeit
ankommenden Wassernassen von den Einlaufgittern nicht aufgenommen und daher nur zu einem geringen Seil ordnungsgemäß
abgeführt werden. Dadurch kommt es zwangsläufig zu einer
Überlastung der auf diesen Straßen tiefer liegenden Einlaufgitter.
Besonders bei nur teilbefestigten Straßen ist daher die Gefahr von Wasserschäden gegeben·
Diese Haehteile treten sowohl bei Einlaufgittern mit
querliegenden Gitterstäben als auch bei solchen mit längsliegenden
Stäben auf, wobei die letzteren einfach deshalb für Steilstraßen nicht geeignet sind, weil das Wasser zufolge
BAD ORIGINAL .
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seiner hohen Gerchwindigkeit ::ter die Längsstäbe strömt
oia.e ceitlich abzufließen. Bei Gittern ait iaindeatens teilweise
quer, also auch schräg zur Abflußrichtung stehenden Gitterstuben ist, wie eingehende Studien gezeigt haben, das
Schluckvermögen deshalb nicht ausreichend, weil die annähernd vertikalen Flächen der Gitterstäbe einen Schwall verursachen,
der ein ordnungsgeinässes Abströmen des Wassers zwischen den Stäben verhindert.
Das Problem der Ableitung von rasch fließenden Oberflächenwässern
ist daher nicht so sehr ein Problem der ausreichenden Querschnittsbemessung der freien Einlauffläche als vielmehr
ein strömungstechnisches Problem. Es vmrde daher auch schon
vorgeschlagen, die zur Abflußrichtung quer stehenden Gitterstübe
eines Aufsatzes für Straßenablaufe in Form eines gekrUrmten
Balkens auszubilden, wobei durch die Krümmung der
Gitterstäbe eine Ableitung des Wassers nach unten erzvrangen
werden soll. Derart ausgebildete Gittc-rstäbe verbessern zvrar
sicher die Schluckfähigice it des Einlauf gittere, jedoch erscheint
die Möglichkeit der praktischen Anwendung eines derartigen Aufsatzes zufolge seiner ungünstiger- statischen Gestaltung
und auch aus Herstellungsgründen nicht möglich.
Die Erfindung hat e3 sich zur Aiifgabe gesetzt, einen Auf—
iratsi für Straßenabläufe zu schaffen, dessen Schluckfähigkeit
gegenüber den bisher gebräuchlichen Aufsätzen wesentlich, gesteigert
ist und dessen Konstruktion auch allen statischen
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Erfordernissen entspricht. Erreicht v.lrd dieses Ziel erfindungsgemäß
im wesentlichen dadurch, daß die der Straße zu gelegenen Flächen der Balken der als T-Profil ausgebildeten
Gitterstäbe, in ihrem, in Fließrichtung gesehen, rückwärtigen
Bereich nach unten geneigt sind. Bei einer besonders zweckmüssigen
Ausführungsform der Erfindung sind die der Straße zu gelegenen Flächen der T-Balken kurvenförmig, vorzugsweise
kreisbogenförmig, nach unten gekrümmt. Eine Erhöhung der
Schluckfähigkeit eines erfindungsgemässen Einlaufgitters
ist nach einem weiteren Kerlanal der Erfindung erreichbar, wenn an die in Fließrichtung vordere Fläche des lotrechten
T-Balkens nach oben eine konkav gekrümmte Fläche anschließt,
die ihrerseits möglichst spitz in die der Straße zu gelegene' Fläche übergeht.
Nachstellend ist anhand von zwei in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen der Erfindung diese näher
erläutert. Dabei zeigt Fig. 1 einen Aufsatz in Querschnitt (Schnitt I - I in Fig.2) und Fig. 2 denselben Aufsatz in
Draufsicht; Fig. 3 stellt einen Schnitt r.:„ch Linie III-III
in Fig. 2 dar; Pig. 4 schließlich zeigt einen Gitterstab
mit gegenüber den Fig. 1 bis 3 veränderten Querschnitt.
Das Einlaufgitter gemäß den Fig. 1 bis 3 besitzt zwei
längsstege I und 2, zwischen denen sich die Gitterstäbe 3
erstrecken. Die Stäbe 3 steten dabei quer zur, in Fig. 3. durch
der. Pfeil A angedeuteten Abflußrichtung des abzuführenden
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Wassers. Die Lanosstege 1 und 2 des Gitters sind in ihrer
ilitte ausgenommen, sodaß zwischen dem (nicht gezeichneten)
festen Rahmen des Aufsatzes und dem Gitter "beidseitig je ein parallel zur Abflußrichtung verlaufender Schiita 4 bzw. 5
entsteht, durch den das Schluckvermögen des Aufsatzes weiter
verbescert wird. Wie insbesondere aus Pig. 3 ersichtlich ist,
besitzen die Gitterstäbe 3 einen T-förmigen Querschnitt! wobei
die der Straße zu gelegenen Flächen 6 kreisbogenförmig nach
unten gekrümmt sind. Durch diese Ausbildung wird das aus der
Richtung A ankommende \7asser zwangsläufig nach unten geführt. Zur Verhinderung einer das Schluckvermögen "beeinträchtigenden
Schwallbildung sind außerdem die an die in Fließrichtung vorderen Flächen 7 der lotrechten T-Balken nach oben anschließenden
Flächen 8 konkav gekrümmt und gehen, unter Berücksichtigung der erforderlichen Gußradien, möglichst spitz in die Flächen
über. Zur Erzielung einer gleichmässigen Beanspruchung der Gitterstäbe 3 sind deren lotrechte Balken, wie in Fig. 1 dargestellt,
in ihrer längserStreckung etwa nach einer Parabel 9
gekrümmt.
Zum Einsetzen des gezeigten Gitters in einen festen Rahmen sind Auflager 1o, 11 sowie auf der nicht gezeichneten
Hälfte weitere zwei Auflager vorgesehen. Zweckmässig sind dabei die Auflager einer Seite, z.B. 1o, 11, horizontal, die Auflager
der gegenüberliegenden Seite geneigt ausgebildet.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 ist die der Straße zu gelegene Fläche 12 nur in ihrem, in Fließrichtung A gesehen,
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rückwärtigem Bereich 15 nach unten gekrümmt. An die Vorderseite
14 des lotrechten T-Balkens schließt wieder eine konkav gekrümmte
Fläche 15 an, die über eine ebene Fläche 16 spita in die
Flüche 12 übergeht.
Selbstverständlich sind im Rahmen der Erfindung noch zahlreiche Abänderungen möglich. Wesentlich ist in erster
linie die nach unten geneigte Ausbildung der der Straße zu
gelegenen Fläche des !-Balkens und in zweiter linie die strömungsgünstige Ausbildung der dem ankommenden Wasser zugewendeten
Flächen des lotrechten T-Balkens.
Claims (3)
1. Aufsatz für Straßenabläufe, insbesondere für Steilstraßen, dessen Einlaufgitter mindestens teilweise quer zur
Abflußrichtung stehende Gitterstäbe aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die der Straße zu gelegenen Flächen der Balken
der als !-Profil auegebildeten öitterstäbe in ihrem, in Fließ-Richtung
gesehen, rückwärtigen Bereich nach unten geneigt sind.
2· Aufsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die der Straße zu gelegenen Flächen der T-Balken kurvenförmig,
vorzugsweise kreisbogenförmigf nach unten verlaufen.
•
3. Aufsatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß an die in Fließrichturig vordere Fläche des lotrechten
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I-Balkens nach, oben eine konkav ^ekrunnite Fläche anschließt,
die ihrerseits möglichst spitz in die der Straße zu gelegene
Fläche übergeht.
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT857864A AT260813B (de) | 1964-10-08 | 1964-10-08 | Gitter für in eine geneigte Straßendecke einzubauende Straßenabläufe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1609144A1 true DE1609144A1 (de) | 1970-03-19 |
Family
ID=3606742
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19651609144 Pending DE1609144A1 (de) | 1964-10-08 | 1965-10-06 | Aufsatz fuer Strassenablaeufe |
| DE19656605149 Expired DE6605149U (de) | 1964-10-08 | 1965-10-06 | Aufsatz fuer strassenablaeufe |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19656605149 Expired DE6605149U (de) | 1964-10-08 | 1965-10-06 | Aufsatz fuer strassenablaeufe |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT260813B (de) |
| DE (2) | DE1609144A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2811691A1 (de) * | 1977-03-23 | 1978-09-28 | Selflevel Covers Ag | Gitterrost fuer strassenoberflaechen |
| EP0524833A1 (de) * | 1991-07-25 | 1993-01-27 | GLYNWED CONSUMER & BUILDING PRODUCTS LIMITED | Rost |
-
1964
- 1964-10-08 AT AT857864A patent/AT260813B/de active
-
1965
- 1965-10-06 DE DE19651609144 patent/DE1609144A1/de active Pending
- 1965-10-06 DE DE19656605149 patent/DE6605149U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2811691A1 (de) * | 1977-03-23 | 1978-09-28 | Selflevel Covers Ag | Gitterrost fuer strassenoberflaechen |
| EP0524833A1 (de) * | 1991-07-25 | 1993-01-27 | GLYNWED CONSUMER & BUILDING PRODUCTS LIMITED | Rost |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT260813B (de) | 1968-03-25 |
| DE6605149U (de) | 1970-04-09 |
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