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DE2559080A1 - Regenabflussgitter - Google Patents

Regenabflussgitter

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Publication number
DE2559080A1
DE2559080A1 DE19752559080 DE2559080A DE2559080A1 DE 2559080 A1 DE2559080 A1 DE 2559080A1 DE 19752559080 DE19752559080 DE 19752559080 DE 2559080 A DE2559080 A DE 2559080A DE 2559080 A1 DE2559080 A1 DE 2559080A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bars
grid
grille
water
flow
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19752559080
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst P Prof Dipl Ing Nemecek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
STREICHER FA M
Original Assignee
STREICHER FA M
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by STREICHER FA M filed Critical STREICHER FA M
Priority to DE19752559080 priority Critical patent/DE2559080A1/de
Publication of DE2559080A1 publication Critical patent/DE2559080A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03FSEWERS; CESSPOOLS
    • E03F5/00Sewerage structures
    • E03F5/04Gullies inlets, road sinks, floor drains with or without odour seals or sediment traps
    • E03F5/06Gully gratings
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03FSEWERS; CESSPOOLS
    • E03F5/00Sewerage structures
    • E03F5/04Gullies inlets, road sinks, floor drains with or without odour seals or sediment traps
    • E03F5/06Gully gratings
    • E03F2005/068Gully gratings with means for enhancing water flow
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A30/00Adapting or protecting infrastructure or their operation
    • Y02A30/60Planning or developing urban green infrastructure

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Sewage (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)

Description

  • Regenabflußgitter
  • Die Erfindung betrifft ein Regenabflußgitter für Bergstraßen-Entwässerung mit schräg zur Straßenlängsrichtung angeordneten parallelen Gitterstäben. Ein derartiges Entwässerungsgitter, bei dem die Stäbe nebeneinander in einer Ebene angeordnet sind und die Oberseiten der einzelnen Stäbe alle in der gleichen Ebene liegen, ist bekannt, Das bekannte Gitter weist bereits gute Entwässerungseigensehaften bei der Verwendung für die Entwässerung von Bergstraßen, bei denen also eine erhebliche Steigung vorhanden ist und das Regenwasser demzufolge mit hoher Geschwindigkeit fließt, auf. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gitter der eingangs beschriebenen Art weiter zu verbesseren, Die Erfindung besteht darin, daß die Gitterstäbe in an sich bekannter Weise an ihrer Oberseite mindestens um eine in Längsrichtung der Gitterstäbe verlaufende Achse derart konvex gekrümmt sind, daß sich die Oberseite zu dem in Strömungsrichtung liegenden Rand hin absenkt, Die Oberseite senkt sich also nach der Richtung hin ab, die in aller Regel talwärts liegt. Die Absenkung der Oberseite ist hierbei relativ zu der Ebene gesehen, in der bei dem bekannten Gitter die Oberseiten der Stäbe liegen0 Die Tatsache, daß das Gitter in einer Bergstraße üblicherweise mit einer der Neigung der Straße entsprechenden Neigung eingebaut ist, soll dabei also bei der soeben beschriebenen Absenkung außer Betracht bleiben.
  • Der Vorteil der Erfindung liegt darin, daß die Absenkung der Oberseite das über die Gitterstäbe strömende Wasser nach unten ablenkt, so daß es bereits bei den ersten Stäben zu einem wesentlichen Teil in den Zwischenraum zwischen den Stäben nach unten abgelenkt wird und nicht einfach über die Stäbe hinwegschießtO Es sind zwar aus der Zeitschrift "0sterreichische Abwasser-Rundschau', Folge 2, 1967, Seite 15 bis 32, bereits Regenablaufgitter für Bergstraßenentwäs serung bekannt, deren Oberfläche in Ta1richtung abfallend gekrümmt verläuft. Bei den be>nnten Gittern verlaufen jedoch die Gitterstäbe quer zur Straßenlängsrichtung und somit zur Strömungsrichtung des Wassers. Der genannten Literaturstelle ist nicht entnehmbar, daß die an sich bekannte Ausgestaltung der Oberseite der Stäbe bei dem eingangs beschriebenen bekannten Gitter besondere Vorteile bringen könnte0 Wenn die Absenkung der Oberseite des Gitterstabs lediglich zu einem Rand des Gitterstabs hin vorgenommen ist, so ist damit auch eine bestimmte Einbaulage des Gitters vorgegeben. Es kann daher zweckmäßig sein, die Absenkung nach beiden Seiten des Stabs hin vorzunehmen, so daß das Regenabflußgitter unabhängig von der Einbaulage wirksam ist0 Die Gitterstäbe können auf ihrer ganzen höhe einen gleichbleibenden Quersclmitt aufweisen, der durch die erforderliche Belastungsfähigkeit des Gitters vorgegeben ist0 Als Material für derartige Gitter wird häufig Gußeisen verwendet. Bei einer Ausführungsform der Erfindung, bei der mindestens einige Gitterstäbe in ihrem oberen Bereich einen verbreiterten Querschnitt aufweisen, der beispielsweise dazu dient, die Lücken zwischen den Stäben zu verkleinem, um das Befahren des Gitters zu erleichtern, ist gemäß einer Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, daß die Verbreit;errrnf= auf der der Ströraung zugewandten Seite der Gitterstäbe angeordnet ist, und daß die beitenfläche der Stäbe zumindest im Bereich der Verbreiterung konkav gekrümmt verläuft. Die Verbreiterung ragt somit dem strömenden Wasser entgegen und ist bestrebt, aus dem heranfließenden Wasser in Zusammenwirken mit der konkav gekrümmten Seitenfläche des Gitterstabs eine Wasserschicht abzuschälen und weitgehend störungsfrei nach unten zu lenken. Die verbreiterte Oberseite des Gitterstabs bewirkt außerdem, daß das über den Gitterstab hinwegfließende Wasser infolge des längeren Kontakts mit diesem Stab besonders wirksam nach unten und somit in den Zwischenraum zwischen diesen und dem nächsten Stab abgelenkt wird0 Besonders vorteilheft ist es, wenn mindestens einer der Gitterstäbe gegenüber den anderen Gitterstäben an seiner Oberseite verbreitert ist. Die soeben beschriebene Wirkung des Kerausschälens und des Ablenkens des darüberströmenden Wassers nach unten wird dann besonders wirksam erzielt. Der verbreiterte Stab oder die verbreiterten Stäbe liegen vorzugsweise an der der Strömung zugewandten Seite des Gitters, sind also diejenigen Stäbe, die als erste mit dem über das Gitter strömenden Wasser in Berührung kommen.
  • Imine weitere Verbesserung der Wasserabfuhrung durch das Gitter wird gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung dadurch erreicht, daß der der Strömung zugewandte Rahmenteil des Gitters an seiner Oberseite konvex gekrümmt verläuft. Diese Krümmung ist hierbei in ähnlicher Weise wie bei den Gitterstäben vorgenommen, d.h. die Oberseite dieses Rahmenteils fällt in Richtung auf den ersten Gitterstab des Gitters hin ab. hierdurch wird das anströmende Wasser besonders wirksam bereits in den Zwischenraum zwischen den der Strömung zugewandten Rahmenteil und dem jeweils benachbarten Gitterstab nach unten abgelenkt. Da die Gitterstäbe schräg verlaufen, ist es je nach Konstruktion des Gitters mcglich, daß am vorderen Rahmenteil nicht nur ein Gitterstab angreift, sondern auch mehr, beispielsweise zwei oder drei Gitterstäbe.
  • Da die Gitterstäbe schräg zur Straßenlängsrichtung verlaufen, ist es möglich, ein Gitter am Straßenrand in unterschiedlichen Lagen hinsichtlich des Winkels zwischen den Gitterstäben und dem Straßenrand zu verlegen, Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn, wie gemäß einer Ausführungsform der Erfindung vorgesehen ist, das dem Straßenrand abgewandte Ende eines Stabes und somit aller Gitterstäbe der Strömung zugewandt ist. Das dem Straßenrand zugewandte Ende eines Gitterstabs liegt somit weiter bergab als das dem Straßenrand abgewandte Ende. Weist das Regenablaufgitter lediglich an seiner einen Seite die geschilderte gekrümmte Ausbildung der Gitterstäbe auf, so ist es daher erforderlich , für den Einbau an beiden Rändern der Straße zwei unterschiedliche Gitter vorzusehen0 Es kann daher zweckmäßig sein, die Gitterstäbe sowohl an ihrer Ober- als auch an ihrer Unterseite in der oben geschilderten Weise gekrümmt auszubilden, so daß das Gitter an beiden Straßenrändern verwendet werden kann.
  • Die oben geschilderte Verleguiig des Gitters, bei der das dem Straßenrand zugewandte Ende eines Stabs bergab liegt, ist besonders dann von Vorteil, wenn das Gitter in unmittelbarer Nachbarschaft eines Bordsteins verlegt ist, weil bei dieser Ausführungsform das Wasser, soweit es nicht bereits in den Zwischenräumen zwischen den ersten Stäben abfließt, zum Bordstein hin abgelenkt wird und dort sich staut und beim Weiterfließen im weiteren Verlauf des Gitters noch abfließen kann0 Es sind verschiedene Schräglagen der Stäbe relativ zur Straßenlängsrichtung möglich. Als besonders vorteilhaft hat sich eine Ausführungsform der Erfindung erwiesen, bei der die Schrägstellung der Gitterstäbe gegenüber der Straßenlängsrichtung etwa 45° beträgt. Hierbei kann das Gitter in Straßenlängsrichtung gemessenAbesonders kurz ausgebildet werden. Da üblicherweise Regenabflußgitter mit rechteckigem Grundriß hergestellt werden, wobei die Verlegung in der Straße so erfolgt, daß zwei der Seitenkanten des Gitters parallel zur Straßenlängsrichtung verlaufen, ist somit bei diesem soeben beschriebenen erfindungsgemäßen Gitter üblicherweise auch eine Neigung der Gitterstäbe gegenüber den Kanten des Gitters von 45° vorhanden.
  • Auch eine Ausführungsform der Erfindung hat sich gut bewährt, bei der die Schrägstellung der Gitterstäbe relativ zur Straßenlängsrichtung etwa 600 beträgt.
  • Bei dieser Ausführungsform lassen sich besonders große Wassermengen durch das Gitter ableiten, Um die Fähigkeit des Gitters zur Wasserableitung weiter zu erhöhen, ist gemäß einer Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, daß der dem Straßenrand abgewandte Rahmenteil in Verlängerung der Zwischenräume zwischen den Gitterstäben verlaufende Rillen aufweist. Hierbei wirkt in vorteilhafter Weise dieser Rahmenteil ebenfalls als Wasserableitung und bewirkt daher das Abfiihren eines Teils desjenigen Wassers, das sonst am Gitter straßenseitig vorbeifließen wird, Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung anhand der Zeichnung, die erfindungswesentliche Einzelheiten zeigt, und aus den Ansprüchen. Die einzelnen Merkmale können je einzeln für sich oder zu mehreren in beliebiger Kombination bei einer Ausführungsform der Erfindung verwirklicht sein. Es zeigen Fig. 1 eine Aufsicht auf ein erfindungsgemäßes I2egenablaufgitter mit einer Schrägstellung der Gitterstäbe von 450, Fig. 2 einen Querschnitt durch den in Strömungsrichtung ersten Gitterstab entsprechend der Linie II-II in Fig. 1, gegenüber der Fig. 1 vergrößert und Fig. 3 einen Querschnitt durch einen anderen Gitterstab entsprechend der Linie III-III in FiF,. 1 im gleichen Maßstab wie Fig. 2.
  • Das in Fig. 1 gezeigte Regenablaufgitter ist zum Einbau an der bergaufwärts gesehen rechten Straßenseite einer Bergstraße bestimmt. Es weist insgesamt zwölf Gitterstäbe 1 bis 12 auf, die alle parallel zueinander angeordnet sind und in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise zur Straßenlängsrichtung unter einem Winkel von 45° verlaufen. Einige der Stäbe sind kürzer als die anderen, da sie sich im Bereich der in der Fig. 1 rechten oberen bzw. linken unteren Ecke des Gitters befinden. Das gezeigte Gitter weist in der Natur eine Gesamtlänge von 832 mm und eine Gesamtbreite von 436 mm auf. Die Dicke des Gitters, durch die Höhe der einzelnen Stäbe und durch die vier Rahmenteile 13, 14, 15 und 16 bestimmt, beträgt im Ausführungsbeispiel 50 mm.
  • Der erste Stab 1 weist einen Querschnitt auf, der aus Fig. 2 hervorgeht. Die Oberseite 20 liegt an der Seite, die dem anströmenden Wasser entgegengerichtet ist, also bergaufwärts gelegen ist, von einem kleineren Krummungsradius, der die Kante bricht, abgesehen am höchsten.
  • Von dort aus, verläuft die Oberseite bei 27 zunächst waagerecht, fällt dann, in der Fig. 1 in Richtung nach unten, konvex gekrümmt mit einem Krümmungsradius von 30 mm ab, und geht in einen ebenen Abschnitt 21 über, der gegenüber der Waagerechten einen Winkel von 200 einschließt, wie Fig. 2 zeigt. An der tiefsten Kante der Oberseite 20 schließt sich die in Fig. 2 linke Seitenfläche 22 an, die bei waagerecht eingebautem Gitter nahezu senkrecht verläuft und lediglich zur leichteren Herstellung im Gußverfahren etwas abgeschrägt ist. An seinem unteren Ende weist der Stab 2 eine Dicke von 18 mm auf. Die in Fig0 2 rechte, in der Natur also vordere Seitenwand 24 verläuft in ihrem unteren Bereich zunächst ebenfalls nahezu senkrecht, dann schließt sich eine konkave Wölbung mit einem Krümmungsradius von 30 mm an, mit der dieser gewölbte Abschnitt 25 der Seitenwand dann mit einem Krümmungsradius von 3 mm bei 26 in die Oberseite 20 übergeht. Der eben verlaufende Abschnitt 21 der Oberseite 20 reicht von der Seitenwand 22 bis etwa zur Mittelebene des unteren nahezu rechteckigen Teils des Stabs 1. Die Verbreiterung dieses Stabs an seiner Oberseite gegenüber seiner Unterseite beträgt 22 mm,die Oberseite ist demnach 40 mm breit.
  • Die übrigen Stäbe 2 bis 12 weichen lediglich dadurch von dem ersten Stab ab, daß ihre Verbreiterung im Bereich der Oberseite 30 geringer ist, sie beträgt nämlich, wie Fig0 3 zeigt, lediglich 14 mm. Daher ist auch die rechte Seitenwand 31 in ihrem oberen Bereich weniger stark konkav gewölbt, nämlich mit einem Krümmungsradius von 50 mm. Die Oberseite 30 weist die gleiche konvexe Wölbung auf wie der Stab 1, nämlich mit einem Krümmungsradius von 30 mm, und der ebene Abschnitt 21 der Oberseite 30 ist genau so breit wie beim Stab 1. Dagegen ist der der Strömung zugewandte nahezu ebene Abschnitt 27 der Oberseite 20 beim Stab 1 bei den übrigen Stäben wegen der nicht so starken Verbreiterung nicht vorhanden.
  • Die besonders starke Verbreiterung des Stabs 1 dient dazu, von dem im Bereich des Bordsteins 35 strömenden Wasser, wo dieses wegen der StraBenwolbung eine größere Tiefe aufweist als weiter zur Straßeninitte zu, einen besonders großen Anteil nach unten in den Zwischenraum zwischen den stäben 1 und 2 abzulenken, um auf diese Weise sicherzustellen, daß dieses im Bereich des Bordsteins 35 fließende Wasser mit Sicherheit vom Gitter aufgenommen wird.
  • Der bergaufwärts gelegene Rahmenteil 13 weist nach unten gewölbte Bereiche 36 bis 39 auf, die das über den I2ahmenteil 13 strömende Wasser bereits nach unten in die Zwischenräume zwischen dem bordsteinseitigen Rahmenteil 16 und dem Stab 1, den Stäben 1 und 2, den Stäben 2 und 3 und den Stäben 3 und 4 lenken, Der dem Bordstein 35 abgewandte Rahmenteil 15 weist in ähnlicher Weise in Verlängerung der Zwischenräume zwischen den einzelnen Stäben liegende nach unten gerichtete gewölbte Bereiche 40 auf, die nahe bis zur in der Fig. 1 linken Seitenkante des Gitters reichen und eine Ableitung des im Bereich des Gitterteils 15 fließenden Wassers bewirken. Im Bereich des dem Bordstein 35 zugewandten Rahmenteils 16 können, wie in Fig. 1 angedeutet, ebenfalls Vertiefungen 41 vorgesehen sein, die dazu dienen, das im Bereich des Rahmenteils 16 fließende Wasser in die Zwischenraume zwischen den Stäben zu lenken. Der gewölbte Bereich 36 ist besonders breit, um das Wasser in nächster Nähe des Bordsteins besonders wirksam nach unten unter die Verbreiterung des Stabs 1 zu lenken.
  • Durch die in Strömungsrichtung des Wassers nach unten abfallende Oberseite 20 wird mindestens ein Teil des über jeweils einen Stab hinwegströmenden Wassers nach unten abgelenkt und gelangt somit unter die Verbreiterung des nachfolgenden Stabs, wo es durch die konkave Wölbung der Seitenfläche 31 störungsfrei nach unten umgelenkt wird0 Das eingangs beschriebene bekannte Gitter mit schräg angeordneten Gitterstäben weist die gleiche Länge und Breite auf wie das in der Fig. 1 gezeigte Gitter, jedoch ist das erfindungsgemäße Gitter in der Lage, erheblich größere Wassermengen abzuführen, insbesondere dann, wenn die Bergstraße, in die das Gitter zur Entwässerung eingebaut ist, verhältnismäßig steil verläuft, so daß das Wasser mit erheblicher Geschwindigkeit strömt, Wird das in Fig. 1 gezeigte Gitter auf eine Länge von 480 mm verkürzt, so daß der bergabwärts gelegene Rahmenteil an der gestrichelten, mit dem Bezugs zeichen 14' versehenen Stelle endet, so ist dieses verkürzte Gitter, das deswegen auch erheblich weniger Materialaufwand als das bekannte Gitter erfordert, in der Lage, etwa genau so viel Wasser abzuführen wie das bekannte Gitter, Ein Vorteil der in Fig. 1 gezeigten Schrägstellung der Gitterstäbe von 450 liegt noch darin, daß die Schluckfähigkeit des Gitters nicht durch Spritzeffekte beeinträchtigt wird0 Eine andere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Gitters unterscheidet sich von der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform lediglich darin, daß die Gitterstäbe mit der Straßenlängsrichtung einen Winkel von 600 einschließen, Hierdurch wird das anströmende Wasser stärker abgebremst und die Schluckfähigkeit des Gitters dadurch erhöht, so daß di3 Schluckfähigkeit gegenüber dem in Fig. 1 gezeigten Gitter noch weiter erhöht ist.
  • Bei diesem Gitter mit einer Schrägstellung der Stäbe von 60° hat es sich als zweckmäßig erwiesen, keine wesentlich kürzere Länge als die im Ausführungsbeispiel gewählte Länge von 832 mm zu wählen, Ein weiterer Unterschied dieses Gitters besteht darin, daß der erste Gitterstab gegenüber dem Gitterstab 1 des in Fig0 1 gezeigten Gitters an seiner Oberseite stärker verbreitert ist und zwar auf 46 mno

Claims (5)

  1. Patentansprüche Regenabflußgitter für Bergstraßenentwässerung mit schräg zur Straßenlängsrichtung angeordneten parallelen Gitterstäben, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitterstäbe (1 bis 12) in an sich bekannter Weise an ihrer Oberseite (20, 30) mindestens um eine in Längsrichtung der Gitterstäbe verlaufende Achse derart konvex gekrümmt sind, daß sich die Oberseite zu dem in Strömungsrichtung liegenden Rand hin absenkt, 2.
  2. Gitter nach Anspruch 1, bei dem mindestens einige Gitterstäbe in ihrem oberen Bereich einen verbreiterten Querschnitt aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbreiterung auf der der Strömung zugewandten Seite der Gitterstäbe angeordnet ist, und daß die Seitenfläche (24, 31) zumindest im Bereich der Verbreiterung konkav gekrümmt verläuft.
  3. 3o Gitter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der Gitterstäbe (1) gegenüber den anderen Gitterstäben (2 bis 12) an seiner Oberseite verbreitert ist.
  4. 4o Gitter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der der Strömung zugewandte Rahmenteil (13) des Gitters an seiner Oberseite konvex gekrümmt verläuft,
  5. 5. Gitter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das dem Straßenrand (35) abgewandte Ende eines Gitterstabs der Strömung zugewandt ist.
    6o Gitter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrägstellung der Gitterstäbe (1 bis 12) gegenüber der Straßenlängsrichtung etwa 450 beträgt.
    70 Gitter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrägstellung der Gitterstäbe gegenüber der Straßenlängsrichtung etwa 600 beträgt0 8o Gitter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Strnßenrand abgewandte Rahmenteil (15) in Verlängerung der Zwischenräume zwischen den Gitterstäben verlaufende Rillen (40) aufweist.
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