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DE1695977B1 - Verfahren zur Herstellung von N2-Dichlorphosphoryl-kreatinin - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von N2-Dichlorphosphoryl-kreatinin

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Publication number
DE1695977B1
DE1695977B1 DE19681695977 DE1695977A DE1695977B1 DE 1695977 B1 DE1695977 B1 DE 1695977B1 DE 19681695977 DE19681695977 DE 19681695977 DE 1695977 A DE1695977 A DE 1695977A DE 1695977 B1 DE1695977 B1 DE 1695977B1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
creatinine
parts
dichlorophosphoryl
phosphorus oxychloride
production
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19681695977
Other languages
English (en)
Inventor
Obellianne M Pierre Mar Joseph
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pechiney SA
Original Assignee
Ugine Kuhlmann SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ugine Kuhlmann SA filed Critical Ugine Kuhlmann SA
Priority to FR161964A priority Critical patent/FR95564E/fr
Publication of DE1695977B1 publication Critical patent/DE1695977B1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F9/00Compounds containing elements of Groups 5 or 15 of the Periodic Table
    • C07F9/02Phosphorus compounds
    • C07F9/547Heterocyclic compounds, e.g. containing phosphorus as a ring hetero atom
    • C07F9/645Heterocyclic compounds, e.g. containing phosphorus as a ring hetero atom having two nitrogen atoms as the only ring hetero atoms
    • C07F9/6503Five-membered rings
    • C07F9/6506Five-membered rings having the nitrogen atoms in positions 1 and 3

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)

Description

Bisher ist ein Verfahren zur Herstellung von N2-Dichlorphosphoryl-kreatinin der Formel
CO-NH O Cl
I W/
C=N-P
CH2-N
CH,
Cl
bekannt, wobei man Kreatin mit einem sehr großen Überschuß von Phosphoroxychlorid erhitzt (270 Teile Phosphoroxychlorid für 1 Teil Kreatin) und unter Vakuum überschüssiges Phosphoroxychlorid abdestilliert. Man erhält dann einen öligen Destillationsrückstand, der, mit Diäthyläther behandelt, Kristalle liefert. Die Ausbeute ist gering und übersteigt nicht 15% der Theorie. Man kann N^Dichlorphosphorylkreatinin auch durch Phosphorylierung des Kreatinin mittels Phosphoroxychorid erhalten, aber es wurde bisher kein genaues Verfahren für die Phosphorylierung beschrieben (Hoppe — Seylers, Zeitschrift für physiologische Chemie, Bd. 252, S. 101 bis 114).
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von N2-Dichlorphosphorylkreatinin durch Umsetzung von Kreatinin mit überschüssigem Phosphoroxychlorid in der Siedehitze und übliche Aufarbeitung, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man feinverteiltes Kreatinin mit der 10- bis lOOfachen Gewichtsmenge Phosphoroxychlorid erhitzt.
Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens verwendet man Kreatinin mit einer Korngröße unter 50 Mikron. Zur Isolierung des N2-Dichlorophosphorylkreatinins aus dem Reaktionsgemisch wird das überschüssige Phosphoroxychlorid unter Vakuum verdampft und der Destillationsrückstand aufgearbeitet. Wenn der Destillationsrückstand teilweise kristallisiert ist, erlaubt eine Filtration, gegebenenfalls nach Zugabe eines Lösungsmittels (z. B. Äthyläther, Benzol, Toluol, Xylol oder Chlorbenzol), die Isolierung von rohem N^Dichlorphosphorylkreatinin. Wenn der Destillationsrückstand vollständig flüssig ist, kann man ein Lösungsmittel wie eines der oben aufgezählten zugeben oder den Detillationsrückstand in einem Lösungsmittel, wie 1,2-Dichloräthan, auflösen und N2-Dichlorphosphorylkreatinin durch fraktionierte Ausfällung mittels eines Lösungsmittels, in welchem es unlöslich ist (z. B. Hexan, Heptan und Petroläther), isolieren.
Das erhaltene rohe N2-Dichlorphosphorylkreatinin' kann durch Extraktion mit einem Lösungsmittel, wie Äthyläther, Isopropyläther, Dioxan, 1,2-Dichloräthan, 1,2-Dichlorpropan, oder durch Rekristallisation aus einem Lösungsmittel, wie Benzol oder Toluol, gereinigt werden.
Das nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte N2-Dichlorphosphorylkreatinin ist besonders rein. Es kann unmittelbar zur Herstellung von Natrium-, Kalium-, Magnesium-,.Lithium- oder anderen Metall-Phosphorkreatinaten oder Phosphorkreatinaten organischer Basen, ohne intermediär das Bariumsalz zu durchlaufen, verwendet werden. Diese Salze können auf pharmazeutischem Gebiet als Mittel gegen Ermüdung oder bei tierischer Ernährung zum Stimulieren des Tierwachstums verwendet werden.
In den nachfolgenden Beispielen sind die angegebenen Teile Gewichtsteile, es sei, daß dies anders angegeben wird.
Beispiel 1
In einer mit einem Rührwerk ausgestatteten und gegen Luftfeuchtigkeit geschützten Vorrichtung werden 5 Teile Kreatinin, die über ein Sieb (Modul 18) gegeben wurden, und 200 Teile frisch destilliertes Phosphoroxychlorid 45 Minuten unter Rückfluß erhitzt. Kreatinin wird vollständig gelöst. Man setzt das Erhitzen weitere 15 Minuten fort und kühlt dann ab. Man destilliert unter Vakuum das überschüssige Phosphoroxychlorid ab, wobei man auf 35 bis 400C erwärmt. Der Destillationsrückstand ist ein gelbliches öl (16 Gewichtsteile). Dieses wird mit Äthyläther behandelt. Der Niederschlag wird filtriert, mit Äthyläther gewaschen, dann im Vakuum über Phosphorsäureanhydrid und Natriumhydroxid getrocknet. Das N2-Dichlorphosphorylkreatinin wird aus dem Niederschlag durch wasserfreien Äthyläther während 27 Stunden extrahiert. Es bildet farblose Kristalle, die durch Filtrieren abgetrennt, mit Äthyläther gewaschen, dann getrocknet werden. Man erhält 5,2 Teile N2-Dichlorphosphorylkreatinin, was einer Ausbeute von 51,5% der theoretischen Menge, bezogen auf Kreatinin entspricht. Schmelzpunkt: 132 bis 134°C. Die Substanz ist feuchtigkeitsempfindlich; sie kann unmittelbar in das Dinatriumsalz von Phosphorkreatinin übergeführt werden.
Beispiel 2
In einer Vorrichtung mit absteigendem Kühler erhitzt man 45 Minuten unter lebhaftem Rühren mit leichter Destillation ein Gemisch aus 20 Teilen frisch destilliertem Phosphoroxychlorid und 1 Teil feinzerstoßenem Kreatinin, während man nach und nach 10 Teile Phosphoroxychlorid zur Kompensation des Destillats einführt. Nach Abkühlen destilliert man unter Vakuum bei 30QC das überschüssige Phosphoroxychlorid ab, bis der Rückstand 3,1 Teile wiegt. Man verdünnt diesen mit 10 Teilen Dichloräthan und fällt eine Verunreinigung aus, wobei man 5 Teile Hexan zugibt. Die überstehende, trübe Schicht wird über 15 Volumteile Hexan gegossen. Nach 1 Stunde Abkühlen in Eiswasser filtriert man, wäscht auf Filter mit ein wenig Hexan und trocknet. Man erhält 1,1 Teile N2-Dichlorphosphorylkreatinin mit einer Ausbeute von 54,5%, errechnet bezogen auf das Kreatinin.
Beispiel 3
Man erhitzt am Rückfluß in einer Vorrichtung mit einem Rührwerk ein Gemisch aus 80 Teilen frisch
destilliertem Phosphoroxychlorid und 2 Teilen feinzerstoßenem Kreatinin. Nach 1 Stunde kühlt man die Lösung und destilliert unter Vakuum das überschüssige Phosphoroxychlorid unter Erwärmen auf 20 bis 25° C ab. Der Destillationsrückstand, der teilweise kristallisiert ist, wiegt 6,65 Teile. Er wird in 4 Volumteilen wasserfreiem Toluol aufgenommen. Man filtriert die gut kristallisierte Ausfällung ab, teigt sie auf dem Filter in 4 Volumteilen Toluol an, filtriert und wäscht auf dem Filter nacheinander mit 1 Volumteil Toluol und 2 Volumteilen Hexan. Man trocknet unter Vakuum und erhält 3 Teile N2-Dichlorphosphorylkreatinin, Schmelzpunkt 128° C mit einer Ausbeute von 74,5%, bezogen auf Kreatinin. Dieses N2-Dichlorphosphorylkreatinin ist ausreichend rein, um es unmittelbar weiterzuverarbeiten.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von N^Dichlorphosphorylkreatinin durch Umsetzung von Kreatinin mit überschüssigem Phosphoroxychlorid in der Siedehitze und übliche Aufarbeitung, dadurch gekennzeichnet, daß man fein verteiltes Kreatinin mit der 10- bis lOOfachen Gewichtsmenge Phosphoroxychlorid erhitzt.
DE19681695977 1967-07-06 1968-03-08 Verfahren zur Herstellung von N2-Dichlorphosphoryl-kreatinin Withdrawn DE1695977B1 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
FR161964A FR95564E (fr) 1967-07-06 1968-08-06 Nouveau procédé de préparation de la phosphocréatinine.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR113273A FR1536402A (fr) 1967-07-06 1967-07-06 Nouveau procédé de préparation de la phosphocréatinine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1695977B1 true DE1695977B1 (de) 1972-06-08

Family

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19681695977 Withdrawn DE1695977B1 (de) 1967-07-06 1968-03-08 Verfahren zur Herstellung von N2-Dichlorphosphoryl-kreatinin

Country Status (7)

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US (1) US3632603A (de)
BE (1) BE712020A (de)
CH (1) CH474539A (de)
DE (1) DE1695977B1 (de)
FR (1) FR1536402A (de)
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BE712020A (de) 1968-09-11
GB1196813A (en) 1970-07-01
CH474539A (fr) 1969-06-30
FR1536402A (fr) 1968-08-16
IT1055506B (it) 1982-01-11
US3632603A (en) 1972-01-04

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