DE732239C - Verfahren zur Herstellung der Alkalisalze der Tocopherolphosphorestersaeuren - Google Patents
Verfahren zur Herstellung der Alkalisalze der TocopherolphosphorestersaeurenInfo
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- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07F—ACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
- C07F9/00—Compounds containing elements of Groups 5 or 15 of the Periodic Table
- C07F9/02—Phosphorus compounds
- C07F9/547—Heterocyclic compounds, e.g. containing phosphorus as a ring hetero atom
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- C07F9/65522—Heterocyclic compounds, e.g. containing phosphorus as a ring hetero atom having oxygen atoms, with or without sulfur, selenium, or tellurium atoms, as the only ring hetero atoms the oxygen atom being part of a six-membered ring condensed with carbocyclic rings or carbocyclic ring systems
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Description
- Verfahren zur Herstellung der Alkalisalze der Tocopherolphosphorestersäuren Die Tocopherole sind in Wasser unlösliche Öle. Es wurde nun gefunden, daß man diese Verbindungen in wasserlösliche Form überführen kann, wenn man die phenolische Hyd1-oxylgrup pe durch Phosphorsäure verestert und .die Ester in ihre Alkalisalze überführt. Die Einführung des Phospliursäureeste:rs geschieht zweckmäßig durch Einwirkung von Phospho.roxychlorid und iiachherige Umsetzung der Reaktionsprodukte mit Wasser. Die entstehenden ToeopherolphosphorsäuTe:-ester sind unlöslich in Wasser. Sie lösen sich aber in äqiiivafenten Mengen Alkali. Die ,erhaltenen Lösungen. sind an der Luft stabil. Die Alkalisalze der Tocopherodphosphirsäureester besitzen die volle Wirksamkeit der entsprechenden Tocopherole - und sind bei parenteraler Zufuhr sogar wirksamer.
- Die Alkalisalze der Tocopherolphosphor= sä-Lireester sollen als Arzneimittel verwendet werden. Beispiel i 5 Teile dl-a-Toco.pherolwerden in io Teilen wasserfreiem Pyridin gelöst und 5 Teile Phosphoroxychlorid unter Eiskühlung hinzugesetzt und .das Gemisch 2 Stunden in einer Kohlensäureatmosphäre in einem auf i3o° erhitzten Ölbad -geheizt. -Danach destilliert man das Überschüssige Phosphoroxychlorid und das Pyridin im Vakuum ab, extrahiert den Rückstand mit Äther und dampft die Lösung ein. Das dl-a-To,colpherolphosphoroxychlowid läßt sich im Hochvakuum bei 22o° und o, 15 mm als dickes, hellbraunes Öl destillieren. Durch mehrstündiges Stehen mit Wasser wird die Tocopherolestersäuroe gebildet, die mit Äther extrahiert wird. Die Lösung wird mehrmals mit Wasser gewaschen und mit Natriumsulfat getrocknet. Durch Eindampfen der Lösung im Vakuum erhält man die To,c.opherolestersäure als feste, wachsartige Masse, die bei ioo° sintert. Sie löst sich leicht in 2 Äquivalenten Natronlauge. Die Lösung schäumt stark und scheidet mit konzentrierter Lauge das Salz in Flocken. :ab. Die Aus.heu@te beträgt 3,5 Teile. Beispiel 2 2,65 Teile 5, T-Dimethyltocol werden in 2o Teilen trockenem Pyridin gelöst, i,9 Teile Phospho@roxychlorid zugesetzt und das Gemisch q. Tage m einem ,geschlossenen Kolben stehengelassen. Darauf wird mit Wasser verdünnt, mit Äther extrahiert und die- ätherische Lösung wiederum viermal mit normaler Salzsäure extrahiert. Nach dem Waschen mit Wasser wird 'die mit Natriumsulfat getrocknete Ätherlösung im Vakuum eingedampft. Das zurückbleibende Harz wird in 5oTeile o,2normaler Natronlauge aufgenommen und etwa vorhandenes Tocol mit Äther extrahiert. Die alkalische Schicht wird .angesäuert, mit Äther extrahiert und die: Ätherschicht nachmals mit n-Salzsäure extra.hlert. Der Rücksta.ad von Äther (i,6Teile) wird in 5 ccm absolutem Alkohol gelöst und mit io Vol:umteilen o,6 n metliylalkoho,l.isch,er Natronlauge versetzt. Das Dina.tri.umsalz fällt zum Teil als halbfeste Masse aus, die nach dem Trocknen im Vakuum fest wird. Die alkoholische Mutterlauge hi#nterlä.ßt nach dem Eindampfen im Exs!ikkator im Vakuum einen weiteren Teil des Salzes als kristallinischen Rückstand. Durch Aufkochen mit 5 Teilen absolutem Alkohol wird das Salz fast farblos. Nach dein Erkalten wird .a.bgenutscht und im Vakuum getrocknet. Die wäß.rige Lösung des 5, 7-Dimethyltocolphosphorestersä.uredinatriumsalzes schäumt seifenartig. Die Ausbeute beträgt 1,3 Teile. Beispiel 3 5 Teile dl-a-Tocoplier o1 werden in 2o Volumteilen Toluol gelöst, 3 Teile Phosphorpentoxyd zugesetzt und das Gemisch am Rücküußkühler S Stunden in einer Kohlensäureatmosphäre gekocht. Die abgekühlte Toluollösung wird vom unumgesetzten Phosphorpentoxyd abgegossen und das Lösungsmittel im Vakuum abgetrennt. Der Rückstand wird mixt Wasser verrührt, über Nacht stehengelassen und der dl-ct-Tocoplierolpliospliorsäureester in Äther aufgenommen. Die ätherische Lösung wird mit Natriumsulfat getrocknet, eingedampft und der Rückstand in :1 Volumteifen absolutem Alkohol gelöst. Diese Lösung wird tropfenweise zu 16 Volumteileri absolutem Alkohol hinzugegeben, wobei unter schnellem Rühren eine Lösung der äquivalenten Menge Natritrmäthylat in .4 Voluniteil@en absolutem Alkohol gleichzeitig im gleichen Maße zugesetzt wird. Das ausgefalWn,c Dinatriumsalz der dl-ct-Tocopherolpliospligrsäure wird durch Extraktion mit n-armcni absolutem Alkohol gereinigt. Die Aasheute beträgt 2 Teile. Beispiel ,l Zu einer Lösung von 5 Teilen ; , S-Dimethyltocol in 2o Teilen Dimethylanilin setzt man tropfenweise q. Teil.e Pho,splioroxyclilorid ohne Kühlung zu und erhitzt darauf -2 Stunden auf l io'. Das Lösungsmittel wird im Vakuum bei ioo' entfernt, der Rückstand mit Eis und Äther in Lösung gebracht und mehrmals nit normaler Salzsäure und dadrauf mit Wasser gewaschen. lach dein Verdampfen des Äthrrs wird der Rückstand, in Alkohol- aufgenommen und unter Rühren mit -2 Äquivalenten o,6o.öiger methylalkoholischer Natronlauge gemischt. Nach einiger Zeit erstarrt das zuerst schmierig ausfallende Natriumsalz. Die Ausbeute beträgt 2,5 Teile.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung der Alkalisalze der Tocophe:rolphosphorestersätrrcn, dadurch gekennzeichnet, .daß man auf die Tocopherole zur Einführung des Phosphorsäurerestes geeignete Verbindungen einwirken läß.t und die erhaltenen Tocopherolpliosphorestersäuren in ihre :1lka@isalze überführt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH732239X | 1940-04-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE732239C true DE732239C (de) | 1943-02-25 |
Family
ID=4532452
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH164970D Expired DE732239C (de) | 1940-04-30 | 1941-03-22 | Verfahren zur Herstellung der Alkalisalze der Tocopherolphosphorestersaeuren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE732239C (de) |
-
1941
- 1941-03-22 DE DEH164970D patent/DE732239C/de not_active Expired
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