DE1695532A1 - Chinoxalinverbindungen sowie Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents
Chinoxalinverbindungen sowie Verfahren zu deren HerstellungInfo
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- A61K31/495—Heterocyclic compounds having nitrogen as a ring hetero atom, e.g. guanethidine or rifamycins having six-membered rings with two or more nitrogen atoms as the only ring heteroatoms, e.g. piperazine or tetrazines
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- C07D241/40—Benzopyrazines
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Description
NBRCK & CO., INC, Ϊ26 East Lincoln Avenue, Rahway, New Jersey 07065, V. St. A.
Ohlnoxalxnverbindungen sowie Verfahren zu deren Herstellung
Die Erfindung betrifft neue Chinoxalinverbindungen sowie
Msbhodan zu deren Herstellung.
K;.? dind bereits bestimmte Chinoxalinverbindungen bekannt,
iiuibsäomlere sol-she Verbindungen,, welche als Farbstoffe,
Fungiaide sowie Bakterioi.de verwendet werden. Es hat sich
h3rausg3i3tel.lt, daß eine ausgewählte Gruppe bisher unbekannter
Chitiözalinverbindungen die einzigartige Eigenschaft beeltzt»
die Magensekretion bei Säugetieren zu inhibieren. Die zur Steuerung der Magenaoidität bisher bevorzuKt
vsx'wendeten Verbindtmgen sind hauptsächlich entweder anticholinergisGhe
oder säurebindende Mittel. Die anticholinergischen
Mittel besitzen den Nachteil, daß sie durch oder über das Nervensystem durch Blockieren der Nervenimpulse «u den Zellen
109819/2U3
de? Magenschleimhaut welche für die Sekretion von Säure verantwort.
lieh ist, wirken. Wegen ihrer Wirkung auf das Nervensystem
sind die anticholinerglschen Mittel nicht-spezifisch, so dass . sie zusätzlich andere Sekretionsmechanismen des Korps rs sowie
andere Körperfunktionen, die ganz oder teilweise von der Stimulierung durch das Nervensystem abhängig sind* beeinflussen.
Die säurebindenden Verbindungen andererseits besitzen eine begrenzte
Wirksamkeit, da sie nur dazu dienen, die Säure zu neutralisieren, nachdem diese in den Magen abgesondert worden
ist. Außerdem besitzen diese Verbindungen eine sehr kurze
Aktivitätsdauer.
Die erfindungsgemäßen Chinoxalinverbindungen wirken über keinen
äer vorstehend genannten Mechanismen und stellen insofern eine
neue Lösung der Säureinhibierung dar, als sie die Säureproduk"·
tion durch Einwirken auf die Zellen der Magenschleimhaut steuern. ■
ThiumaScologisehe Untersuchungen"sseigen* dass.die eiBfin&usigi§g©mIs§@n
Chinoxaline die- Inhlfclerung. auf. der Enzyrasfcufa beeinflussen und zusätzlich
durch Inhibierung der durch Histamin stimuliert2η
I-
Magensekretion wirksam sind. Diese Eigenschaft besitzt keine
der anderen Magensäure-Inhibitorverbindungen.
Die neuen erfindungsgemäßen Verbindungen, welche diese Eigenschaften
in einem erheblichen Ausmaß besitzen, sind 2,3-Diehlor-
-2 - BAD ORIGINAL
109 8197 214$
1895532
chinoxalinverbinduhgen, welche in der 5·= oder 6-Steliung eine
substituierte Carbamoylgruppe enthalten und zusätzliche Substituenten in der 7-Stellung aufweisen, wenn der substituierte
Carbamoylrest sieh in der 6-8tellung befindet. Biese Verbindungen
besitzen die allgemeine Formel
worin χ-Wasserstoff bedeutet, wenn «ich der Carbaraoylrest
In der 5-Stellung befindet» und Wasserstoff, niedrig-Alkyl,
nieärig«ftlkoxy oder Halogen bedeutet, wenn der Carbamoylrest
in der 6-Stellung steht, und worin R Wasserstoff bedeutet
und E, oder H und R, Jeweils folgende Gruppen bedeuten können:
niedrig-Alityl (geradkettig, verzweigt oder cyclisch),
Phenylnyäroxy-niedrig-alkyl, Halogen-niedrig-alkyl, Di-niedrigalliylamino-iaiedrig-alkylj,
Acylamino-niedrig-alkyl, 'Hydroxy~
i Dihydroxy-niedrig-alkyl» niedrig-Älkoxy-niedrig-'
niedrig-alltyl oder niedrig-Allcyl? subatituiert
mit einem 5~ oder 6-gliedrigen fleterozyklus, der eine oder
'jneliveva S&uarstoff-, Schwefel- oder Sticke to ffatome ale
- 3 - ■ IAD
109819/2143'
oder Dihalogenphenyl, Mono- oder Di-niedrig-alkoxyphenyl,
Mono- oder Di-niedrig-alkylphenyl, Hydroxy-niedrig-alkylphenyl,
niedrie-Alfcylhalogenphenyl, niedrig-Alkyl-niedrlg-alkoxyphenyl,
niedrig-Alkoxyhalogenphenyl, Alkenyl, Alkinyl oder einen 5- K
oder 6-gliedrigen Heterocycle, der wenigstens ®in Sauerstoff«,
Schwefel- oder Stickstoffatom als Heteroatom be
sitzt, oder worin R und R^ unter Bildung.'eines heterocyclischen
Restse miteinander wejpbimden sein können, des» ein'-Sauerstoff", Sehwefel- ode-s0 Stickstoffatom als Hetero&tom zwsätglieh
^w &®m Stickstoff atom"enthalten kanra» welches mit der Garbony!gruppe
verknüpft istj wobei der gebildet© Heteroeyclus'mit einer
Hydroxyl- oder niedrig-Alkylgruppe substituiert sein kann.
Steht X für Halogen, dann umfaßt dieser Substituent Chlor, Brom
und Fluor« Bedeutet X niedrig-Alkyl., dann umfaßt dieser Substituent
Methyl, Äthyl, Propyl und Butyl« Bedeutet X niedrig-Alley
1, so umschließt dieser Substituent Me-thoxy, Ä'thoxy, Propoxy
und Butoxy.
Zusätzlich können R und/oder FL eine Phenylgruppe sein, die
mit einem Di^niedrig-alkylaminorest, wie beispie3.3weise Dimathylamino
oder Diäthylamino, substituiert ist. Die Phsny!gruppe
kann ferner mit einem Hydroxy-niedrig-alkylrest, wie beispiels··
vieise Hydroxyäthyl, Hydroxypropyl oder Hydroxy butyl substiuiert
10 9 8 19/2143
9910 C -
B land/oder H1 können für jiiedrig-Älkyl stehen- Beispielsweise
seien Methyl, Äthyl, Propyl, Isobutyl und Eexyl eiwimt. Diese
niedrig-Alky!gruppe kann ferner mit einem Halögenatons,, wie
beispielsweise Chlor oder Brom, einer Bi-niedrig-aXlgrlainijao»
gruppe, beispielsweise Dime thy lamino oder Biätjhyl&n&iws, einer
Acy!aminogruppen welche durch Benzoylaniino und fiiedrig-Alkanoyl·
amino repräsentiert wird, wobei besondere Beispiele für die
letzters Gruppe Äcetylaminot froplonylamino öder Butyrylaraino
sind, eine Alkcxygruppe,, wie beispielsweise Methoxy, ifchoxy
oder Propoxy, oder eine Aeyloxygruppe, wie beispielsweise Benzoyl
oxy, Acetyloxy, Propionyloxy oder Butyryloxj, substituiert
sein. Die Alky!gruppe kann ferner dadurah substituiert sein*
dal3 mit einem der Kohlenstoffatome ein 5- öder o^gliedriger
heterooy«ltsaher Rest, wie beispielsweise Pyridyl, Pyrimidinyl,
Piperldyl, Ihiazolyl, Isothiazolyl, 'Thiadiasolyl
xino, lm:.a?.zolyl, Morphollno, tiiloinorphol
nyl c*4gi,, verknüpft ist-
R una/oüvp H^ könne» ferner für eine niedrig-ÄlkyJLgrwPiPe stehen,
die mit einer oder mit innreren %dröxylgrtfppeß
is tr In öieseai J^lIe können E äund/oder M1
öier
IAD
ISSSSlI
sein=. Zusätzlich können B und/oder »^ für
eine diaübstituierfce niedrig-All^lgruppe, wie beispielsweise
f!henylhydro3^1thyl oder 1>h>nylhydrQ3sypropyl stehen, wobei In
diesem WaMm die Ehenyl- und Hydroxylgruppen an gleichen öfter
verschiedenen Kohlenstoffatomen der Atk^Xkotb» sitzen können.
können B imä/oder B^ eine Phenylgruppe sein, die
mit einem Halogen, wie beispielsweise Chlor oder Brom, einer
niedrlg-Allcoxygruppe, wie beispielsweise Methoxy, Xthoxy oder
Propoxy, oder einer nledrig-Allcylgruppe, wie'beispielsweise
Methyl, Äthyl, fropyl und Butyl, substituiert Ist. Die Phenylgruppe
kann mit zwei beliebigen der vorstehend erwähnten Suhstituenten
dlsubstituisrt sein, wobei diese Substltuenten gleich
oder verschieden sein können.
1 und/oder R1 können ebenfalls aus einer Cyelo-nledrig-allsy 1-gruppe,
wie beispielsweise Cyßlopro|3(yl, oder aus einer unge»
slttlgten aliphatischen Kohlenwaseerstoffgruppe» wie beispielsweise Alkenyl, z.B, 2*Butenyl, 2-Äifcei^rl oder Allyl, einer
Methallylgruppe öder #iiier Alkinylgruppe, beispielsweise Propi-
oder 3«iutlnyl, bestehen.
den £atl, daft R und/oder S1 für einen heterooyoll
sehen Rfeßt stehen, sind Pyridyl und Thiazolyl, Isothiazolyl,
m β m _
Imidazolyl, Pyriroidinyl und Plperidyl.
Beispiele für den Pall, daß R und R, unter Bildung eines Hetero«*
cyclus zusammengeschlossen sind, sind Morpholine, Thiomorpholine),
Fiperidiiio, Piperazino sowie Inridazolyl, Hydroxypl^eridino
und Methylpiperazino-
Wenn aucliR und R-, für gleiche oder verschiedene' Substituenten
stehen können, stellt der Fall eine bevorzugte Ausführungsform
dar, in welchen X Wasserstoff bedeutet und R und R; voneinander
verschiedene Reste sind, welche mit der Carbamoylg :*uppe in der
6-Stellung verloiüpft sind, und insbesondere der Fall, in vjelchom
R und X jeweils für Wasserstoff stehen und R^ ein Substitiient
ist« eier aus ei.ner der vorstehend beschriebenen Grippen oestebt.
Eine besonders geeignete Verbindung der durch die :?οηηβ.1 1
wiedere,e.gebenen Klasse ist 6-(KydiOxy-nie<5rig-alkyJLcarbamüyl)-2,3-öichlorchinoxalin
sowie insbesondere 5-(2-Hydr.:>xySthylcarbamoyl}-2,j5"dichlorchinoxalin.
.
Die neuen erfindungsgemäßen Verbindungen ico^inen in vorteilhafter
Weise durch innige Kontaktierung eines entspreshend substiuierten
Amins mit ö-Chlorearbonyl-^^-öS.chlorchinoxalin cdar 6-Chlorcarbonyl-7-(halog3n-niedrig~nllcj':l-
oder alkoxy)-2,3-dichlprchinoxalin
liei-gestellt werden.
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Aus Einfachheitsgründen wird in der nachfolgenden Beschreibung
auf 6-8ubstituierte Carbamoyl-2«3>-dlQhlorchinoxallne Bezug -genommen, wobei jedoch darauf hinzuweisen ist« daß die Erfindung
in gleicher Weise auf die 5-substituierten Carbamoyl-2#j5- . =:
dichlorchinoxaline anwendbar ist.
Die Umsetzung kann durch folgendes Reaktionsschema wiederge geben werden:
Cl
X bedeutet Wasserstoff, Halogen, niedrig-^lkyl oder niedrig-Alkoxy. Der erhaltene Substituent an der 6-Carbonyl-Stellung,
des 2,3-Dlohlorchinoxalins hängt völlig von dem als Ausgangsverbindung eingesetzten Amin ab* : ^ ^hJ
- 8 109819/2143
Durch das vorstehende Reafctionsscheraa wird insbesondere die
Herstellung von 2,3-DIohlorohlnoxalInen beschrieben, bei welchen
der Carbamoylrest in der 6-Stellung sitzt. Ss ist jedoch darauf
hinzuweisen, daß, falls S-Chlorcarbonyl^j^-dichioroMnoxalin
eingesetzt wird, das gebildete Chinoxalin einen Carbamoylrest
in der 5-3teilung aufweist, wobei in diesem Falle X für Wasserstoff steht.
Wird ein primäres Amin, wie unter V beschrieben, verwendet,
dann wird ein 2,3-tDichlorchinoxalin oder 7-(Halogen-niedrig·
alkyl- oder alkoxy-)-2,3-diehlorohinoxalln gebildet, das einen
mono-substituierten Carbamoylrest in der 6-Stellung aufweist.
Wird ein sekundäres Amin, wie vorstehend unter V beschrieben,
eingesetzt, dann entsteht ein disubstituiertes 2,3-Diohiorchinoxalin oder 7-(Halogen-nledrig-alfcyl- oder alkoxy-)2#3-diohlorohinoxalin, mit dem in der 6-Stellung ein disubstltuierter
Carbamoylrest verknüpft ist, wobei die Substituenten gleich oder verschieden sind, und «war je nach den Substituenten des
Amins. Wird ferner eine heterocyclische Verbindung verwendet,
dl« ein Ringstickstoffatom aufweist« welohea mit ein*« ersetzbaren Wasserstoff verknüpft ist, dann wird «in 2,3-Bichlorehin·
ox al in oder ein 7-(Halogen-niedrig-alkjl- oder alkflix|r-)-Si#5· _'
dlohlorohinoxalln gebildet, das in der 6-Steilung eine Cmrbamoylgruppe aufweist, in welcher das Stickstoffatom, welches mit de«
- 9 -
ORiGlNAL
10SS IS/2 Ut
Kohlenstoffatom der Carbaffloylfunktion verknüpft ist/ einen
integralen Teil eines heterocyclischen Ringes bildet.
Besitzt die Arain-Ausgangsverbindung; zusätzlich einen zweiten
basischen Substifcuenten In dem Molekül, dann ist es klar,
daß die neuen Chinoxaline als freie Base oder als Saureaddifcionssalz,
beispielsweise als Hydrochloride Citrat oder Sulfat,
isoliert werden können.
Aus der vorstehenden Besöhrsibung ist ersichtlich* daß eine
Vielzahl' von 5- oder 6-substituierten Carbarneyl-a^-di chlor»
chinoxälinen oder von 6°substituierten Carbaraoyl-T-(halogen«·
nledrlg«alkyi-' oder älkaxy-J-'Ss^-dlchloröMnoxalinen nach dem
vorstehend beschriebenen Verfahren unter Verwendung bekannter
Amine, die zusStzlich zu wenigstens einerai ersetzbaren Wasserstoff»
atom wechselnde Seitenketten besitzen, hergestellt werden
können. !
Wenn auch die Temperatur kein kritisches öder beschränkendes
Merkmal bei diesem Verfahren ist, so wird dennoch gemäß einer
bevorzugten Äusführungsforra die Umsetzung bei Ziffiraerteniperatur
durohgeführtV obwohl auch höhere oder tiefere Temperaturen eingehalten .* werden" können»
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-«j ' r
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Wenn auch gemäß einer bevorzugten Äusführungsform ein Lösungsmittelmeäium
eingesetzt wird, so ist dennoch die Verwehdung
eines derartigen Mediums nicht .erforderlich* da die Umsetzung
auch in Abwesenheit eines Lösungsmittels abzulaufen vermag. Geeignete LöEungsmittel, die verwendet werden können, sind
beispielsweise Dioxan, Ä*therÄ Benzol, Tetrahydrofuran, Toluol
o.dgl-..
Die neuen erfindungsgemäßen Verbindungen vermögen in wirksamer Weise die Säuresekretion während einer Zeitspanne von
einigen Stunden zu inhibieren«, Aus diesem Grunde sind die erfindungsgemäßen
Chinoxalinverbindungen von besonderem Wert
bsi der Prophylaxe und Behandlung von Geschwüren des Verdauungstraktee.
Obwohl die bevorzugte Dosis eine Funktion der jeweils
verwendeten Verbindung sowie der individuellen Anforderungen ,ist, weröen die erfindungsgemäßen Verbindungen in allgemeinen
in einer Gesamt-Tagesdosis von ungefähr 0,5 bis 5'00mg verabreicht. Wobei die bevorzugte Dosis ungefähr 1 bis 100 mg
beträgt» Bei den empfohlenen Bösen besitzen diese Verbindungen^
ein ■ S3hr gOnstifjes therapeutisches -Verhältnis«."
Falls die .erfindungsgemäßen Varbindungen auf oralem V/ege verabreicht Zierden, können sie zu irgendeine r geeigneten-, oralen
Dosierungsform vermischt werden« beispielsweise lassen sie
VÜ-.
tOS819/2U3
sich zu Tabletten, Kapseln» Suspensionen oder anderen flüssigen
oder festen Formen verarbeiten, welche nach bekannten Methoden hergestellt werden können. Diese neuen Verbindungen können
mit einem geeigneten Verdünnungsmittel* wie beispielsweise
Lactose* vermischt und anschließend eingekapselt.werden. Ferner
können sie mit geeigneten Binde» und Streokmitteln kombiniert
und zu einer Tablettenform verpreßt werden. Zusätzlich kann
ein flüssiges Pharmazeutikunr dadurch erhalten wenden« daß die
orfindungsgemäßen neuen Verbindungen in einem Veaikel mit einem
günstigen Geschmack gelöst oder suspendiert werö:m. Obwohl divj
Verbindungen auch bei parenteral ei* Verabreichung wiriLsiir« sind*
wird dennoch der orale Wag im allgemeinem bevor?r igt *.
Typische Formulierungen sur Herstellung von Trvbl-.'ttQi..^ Kapseln
und Flüssigkeiten.,, welche die neuen Chinoxaline faith&Iten,
v/erden nachfolgend beschrieben» Ea ist jedoch darauf Mnssuwelser.
daß die» Formulierungen nur eine Methode sv.r Her«r ellimg der
g-awUnaehben pharmazeutIschen Präparate dr,xstelle,s. F&ktoren,
wie beispielsweiee die gexiünschte Gröi3e eier Tab:- :?tter* <:<3.er
Kapseln, sind bestimmend hinsichtlich der- Menge -ies ■ erforderlichen
Verdünnungsmittels. Die Art des VerdünnungSiiittels hSiig.-:
on dar Härte der gewünschten Tablette sowie davon ab., ob sie
naoh einer naßen, trockenen oder direkten Komprinierungsmethodc
hergestellt wird» Ferner ist zu berücksichtigen, ob andere
10Τ8Ϊ9/2143- ■»«*■«*■
Wirkstoffe, welche die hypergastrische Aeidität auf eine andere
Art zu bekämpfen vermögen, beispielsweise Barbiturate und
Tranquilizer o.dgl,, in die Formulierung eingemengt werden.
Tabletts, die 25 mg ö-fö-Hydroxyäthylcarbamoyl^/^-dichlorchinoxalin
enthält
Jede Tablette 1000 Tabletten
6-(2»Eydroxyäthylcarbamoyl)-
2j<5"dichlorchinoxalin 25 mg ' 25 £
Stärke 20 mg 20 «
Lactose (Pulver) 20 mg 20 ig
Talk- 5 mg 5 g
Qrari!3lisrungsgev?'?.Ght 70 rag 70 jg
Alle Bestandteile werden vermischt und anschließend zu Klumpen
viii'p-iOßfc. Die Klumpen x^erden anschließend unter Bildung von
Ktizi.siT: vermählen, die durch Siebe mit lichten Maachenweiten
suitahen 1*25 und 1,80 mm (l4 - X6 mesh) hindurchgehen. Die
Körner ?jerden. anschließend erneut unter Verwendung einer geeigneten
Preßform unter Bildung von Tabletten, von denen jede
70 ng wiegt, zu Tabletten verpreöt.
BAD ORIGiNAL - 13 -
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Kapsel, die 50 mg 6-(2«Hydroxyäti3ylcarfoamoyl)-2,3-diohlor«
ehinoxalin enthält
6-(2-Hydroxyäthylcarbamoyl)- ,^
2,3-diehlorehinoxailn 50 rag
Lactose 150 mg
200 rag.
Die Bestandteile werden derart vermischt, daß der Wirkstoff
gründlich in der Lactose verteilt wird· Das erhaltene Pulver
wird in leere Gelatinekapseln (Nr. 2) gefüllt. Jede Kapsel besitzt
ein Nettogewicht von Γ:00 mg.
Suspension* die 5 mg pro 5 com 6-(2-Hydroxyäthylcarbamoyl5·
2,3-diehlorohinoxalin enthält (lOOO ml)
6=>(2=»Hydroxyäthylcarbaraoyl5-
2,3°dichlorchinoxalin „ 1 g
Traganth - 30 g
Amaranth 10 g
Wildkirschensirup (U.S.P.) 600 ml
Destilliertes Wasser q.s* ad 1000 ml
Der Traganth wird mit einer ausreichenden Menge Wasser unter
Bildung einer glatten Paste angeteigt, worauf dieser Paste
6"(2-Hydroxyäthylcarbamoyl)-2*3-clichlorchinoxalin zugesetzt wird.
Darauf schließt sich die Zugabe des Amaranth an« der vorher in
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10981972143
9910
■destilliertem Wasser gelöst worden ist, worauf der Sirup aus
wilden Kirschen zugegeben wird. Die Suspension wird anschlies
isend mittels destilliertem Wasser auf ein Volumen von. 1000 ml
gebracht und zur Suspendierung der zugesetzten Materialien &ut gerührt. Jeweils 5 wX enthalten 5 mg e-te-
-2t 3-diohlorchinöxalin»
Die folgenden. Beispiele erläutern Methoden zur Herstellung
dsr .neuen srfindurigsgeinäßen Chirioxalinverbindungen. Diese BeI-
:?oi.-ie sei..en jedoch die Erfindung nicht beschränken.
6 -^arl-a at ;s .V-2, ""diehlorehinoxalin unö 6-substituierte Carbamoyl-2«""'-clic/i?.c=.schino:<£.line
können nach folgenden Methoden herge-
(2-''Iy iro :;y äthylcarbamoyl) -2, ^-
Kine Lösung, die 0,048 Mol Äthanolamin in 2? ml Dioxan enthält,
wird nacheinander einer gerührten Lösung aus 0,025 Mol 6-Ghlorcarbonyl-So-'dichlorohinoxalin
in 52 ml Dioxan bei Zimmertemperatur zugesetzt. Die Reaktion ist leicht exotherm. Die
Mischung wird solange gerührt, bis sie sich auf ungefähr Zimmer
gAD - 15 -
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temperatur abgekühlt hat, worauf sie Iq Vakuum auf ungefähr
1/3 ihres Volumens eingeengt wird« 100 asl Wasser werden anschließend
zugesetzt. 6-(2-HydroxyMthyloartoaiöoyl)«2,3-diohlorohinogalln
fällt aus und wird durch Filtration gesannelt.
Der Feststoff wird aus Acetonitril umkriatallisiert, wobei
das im wesentlichen reine Material (F. l8l bis 183*C) erhalten
wird.
Beispiel 2
6-(Dläthylcarbamoyl)-2,3-diohlorchinoxalin
6-(Dläthylcarbamoyl)-2,3-diohlorchinoxalin
Durch Wiederholung der in Beispiel 1 beschriebenen Arbeltsweise
bei einer Temperatur von 15°C unter Verwendung von
Dläthylamin als Ausgangsamin und Äther als Lösungsmittel wird
6-(DiäthyloarbaiBoyl)«2,3-dichlorchinoxalin mit einem P. von
73 bis 75eC erhalten.
6-(2-Methoxyäthylcarbamoyl)-2,3"diohlorohinoxalin
Durch Wiederholung der in Beispiel 1 besohrlebenen Arbeitewelse
bei einer Temperatur von 80*C unter Verwendung von Methoxyäthylamin
als Ausgangsmaterial und Benxol als Lösungsmittel
SAD
109819/21 A3
Ϊ695532
wird 6-(2-Methoxyäthylcarbamoy1)-2,3-dichlorehinoxalln
(P. 141 bis l42eC) erhalten.
6-(2-Hydroxyäthylearbarooyl)»2a3i7-triohlorehinoxalin
Stufe A:
Eine Mischung aus 5*23 g 2-Chlor-4,5-diamino-*ben3oeeÄure und
210 ml Diäthyloxalat wird 4 Stunden lang am Rückfluß gehalten
und anschließend auf 279C abkühlen gelassen. Dabei scheidet
sich 2,3-Dihydroxy-7-chlorchinoxalin-6-carbonsäure aus. Biese
Säure wird abfiltriert, wobei,sie in einer Menge von 7,22 g
anfällt. Sie schmilzt oberhalb 300*C.
Stufe B: . .
Eine Mischung aus 5 S 2j3~Dihydroxy-7i-chlorchinoxalin-6--oarbonsSure
und 12,95 g Phosphoroxychlorid wird 45 Minuten lang
am Rückfluß gehalten. Das Phosphoroxychlorid wird anschließend durch Destillation entfernt, worauf der Rüo lest and in Hiewasser
gegossen wird. Dabei wird ein fester Stoff erhalten, der durch Filtration entfernt wird. Nach der Umkristallisation aus Hexan
werden 280 mg 6-Chloroarbonyl-2,3,7-trichlorohinolxalin mit
einem F. von 82 bis 850C erhalten. Das Produkt kann durch Umkristallisation
aus Hexan weiter gereinigt werden und aohmilzt bei 93 bis 95 *C
* 17 -109819/2143
Stufe C:
Eine Lösung aus 0,029 β Äthanolamin in 2 ml.Dioxan wird tropfenweise
und unter Rühren bei 270G einer Lösung aus 0,07 6
6-Chlorcarbonyl-2,3,7-trichlorchinoxalin in 5 ml Dioxan zugesetzt.
Die Lösung wird 15 Minuten lang bei 27°C gerührt, auf
2 ml konzentriert und mit 15 ml Wasser verdünnt. Dabei scheidet
sich ein Feststoff ab, der filtriert und aus n-Butylohlorid/
Acetonitril unter Gewinnung von 0,02 g 6-(2-Hy'droxyäthylcarbamoyl)·
2,3,7-triohiorchinoxalin (P. 20 4 bis 205eC) umkristallisiert
wird.
6-(2-Dimethylaminoäthylcarbamoy1)-2,2-dichlorchinoxalin
Eine Suspension aus 570 mg 6-(2-Dimethylaminoäthyloarbaraoyl)-2,3-dichlorchinoxalin-hydrochlorid
in 50 ml Äthylacetat wird mit 25 ml einer gesättigten Natriumbicarbonatlösung behandelt
und extrahiert. Die Äthylacetatschicht wird abgetrennt t mit
Wasser gewaschen und über Natriumsulfat getrocknet, worauf sie
zur Gewinnung von 440 mg 6-(2-Diraethylaminoäthylcarbamoyl)-2,3-dichlorchinoxalIn
konzentriert wird. Nach der Umkristallisation aus n-Butylohlorld schmilzt die freie Base bei I58 bis 16O#C
- 18 -
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9910 ,
6« (2-MorpholinoäOhylcarloainoyl 5-2^ 3-äichXorchinoxalln
Eine Suspension aus 1 g o^Ca
diGhlorGMiioxaliri~hydrochlorld in 100 ml Äther wird mit- 50 ml einer gesättigten Natriumbi-Gfirboriat lösung behandelt und extrahiert. Die Kthersohicht v/ird abgetrennt * mit Wasser gewasdhen raid über Natriumsulfat getrocknet* worauf sie zur Gewimmng von 450 ;-«ig 6-="(2-Morphülinoäthylcarbaiiioyl)«2,3-dichlor
diGhlorGMiioxaliri~hydrochlorld in 100 ml Äther wird mit- 50 ml einer gesättigten Natriumbi-Gfirboriat lösung behandelt und extrahiert. Die Kthersohicht v/ird abgetrennt * mit Wasser gewasdhen raid über Natriumsulfat getrocknet* worauf sie zur Gewimmng von 450 ;-«ig 6-="(2-Morphülinoäthylcarbaiiioyl)«2,3-dichlor
ko/isentrisrt viird. Nach der Urakristallisation aus
alkohol schmilat die reine freie Base b€;i l6>
bis
Beiopiel 7
-2f
E;lne Lösung eus U56l g (0,0.1 Mol) Kthanoiamin in 5 ml Chloroform
wird einer gerührten Lösung aus l,j50 g (0,001 Mol)
c-^-Dichlor-J-ehlorcarbonyl^^-dichlorchinoxalin in 25 ml
Chloroform %v.gesetzt. Nach dem Vermischen der zwei Lösungen
wird die Reaktionsniischung 1/2 Stunde lang gerUhrt. Die Chloro
formlösung wird anschließend mit 25 ml Wasser gewaschen, über
Natriumsulfat getrocknet und konzentriert, wobei ein kristall!
-19-109819/2143
9910
ner Rückstaxid anfällt. Die Umfcristallisation aus Toluol liefert
reines 5"(2~Hydroxyäthylearbamoy1)-2,5-dichlorchinoxalin
mit einem P. von lf?4,5 bis 156,50C1
6" (2-Dimethylarainoäthy lcarbamoyl )"2S J5~dichlorchir.'oxalin~
hydroehlorid
Eine LOsUHg1. die 0,004 Mol unsymmetrisches. NiN-Dinethyläthylen»
diamin in 5 .n\l Dioxan enthält f wird unter Rühren bei Zimmer tem*·»
peratur zu einer Lösung aus 0,004 Mol 6"Chlorcartany 1-2,3)-dichlorühincxaliri
in 10 ml Dicxan eiegirfben. Dabei /scheidefc sich
ein ö] ab. welches sich vorfestic;t;t Dor Feststoff wirö aus
Isopropanol umkristallisisrt,- v;oiiei 6"{2*--i"'irnethy.l imirrjäfchylcarbanio,7l)-2,'5-dic^.lai^hInoxal:i?:i"Iiydrc)ah.]oriä
(Fc 22Λ bis 236"C)
anfällt.
Spezifische Verbindungen^, welche nach der voräteb andeu» in
Beispiel 1 beschriebenen Methode hergestellt werden kötinen,
sind in der nachfolgenden Tabelle I zus&mraengefaß!;* wobai das
jeweils erhaltene EndproduV:t durch die Symbole R und R. angegeben ist. Die Tabelle zeigt ferner die verwendete Amln-Ausgangsverbindung
sowie den Schmelzpunkt des erhaltenen 6-Carbamoyl-2,3-diohlorchinoxalins.
, 20 -
iAD OFUQiNAL
10 981 9/21U
9910
Tab el 1 β Ι
..Cl
O '
O '
Bsi- Amin- Schmelzpunkt
spiel Ausgangs·=· von I in 0C
Nr, R R1 verbindung
1 '"OH0CH0COCH-, H H-C-C-O-CH-CH-NH,- i6l * ς-161S. β
2 -CH5; H CH.5NHp 213 - 215
;■ -CH GH (CH)0NH .. .138-139
5. -C2H5 C2II5 (C2H5 )2NH 73 - 75
r -en gh cn ■■■■ η . EOGH0Ch0ITH0 . 181 - 183
d. ei
· ei el -ei -
-C1BLCHLOH (HOCH0CH0 )OMH 123 - 125
9 -CH2CH0OH /CH3 IfOCH2CH2NH 128 - I30
.CHCHgOH H1 HOCH2CHNH2 157 - 159
CH,
XH^CH-OH H HOCH-CH2NH2 18Ο - 182
10 9819/2143
9910
| Bei spiel Nr. |
R |
| ι 3 | |
| 12 | -CHgC-OH |
CH,
14 -CHpCHgOCH,
15 -CHpCH2Cl
16 -CHgCH=CH2
H H
Arain-
Äusgangs-
ve'rbindungr-
Ri
H HO-C-CHgNHg
CH,
HO-CHgCHgCHgNHg
CH3OCHgCHgNH2
ClCHgCHgNHg
3chjnelzpurik-t y
von I in 0C*"'y;
185 - 187
- 138
- 142
165 -
166 .-,
17 HOCHgCH2^ \~ H HOCHgC
-CH ■/
«——. —OH
W/ ,
N_.
-0
•NH,
HO-
-NH,
217 ^ 218 ■
149 - 150
186 - I89 208 * 210
166 - 167»!
256,5^2%,?"
0 9 8 19/2143
SAD ORIGfNAL
9910
| Bei spiel Nr. |
O | Sl- | Amin« Ausgangs- « Verbindung |
Schmelzpunkt von I in eC |
- 172 |
| 23 | OH -CH2CH-CH2OH |
112 | - 161,5 | ||
| 24 | H | OH HOCHgCH-CHgNHg |
169 | ||
| 25 t | N ^ | 160 | |||
-NH
- 244
NH,
204 - 205
(I
OH
-NH,
OH C6H5CHCH2NH2
190 (Zero.)
255 - 257 186 - 187,5
(Bemerkung: Die Beispiele 19, 21, 23 und 25 zeigen heterooyollsche
Reste, welche durch die Verbindung von R und R1 gebildet werden.
Das weggelassene Stickstoffatom sitzt an der Carbony!funktion).
1098 19/2U3
9910
In der Tabelle II sind spezifische Verbindungen zusammengefaßt,
die nach der unter Beispiel 8 beschriebenen Methode hergestellt werden können, wobei das jeweils erhaltene Endprodukt
durch die Symbole R und R1 wiedergegeben wird. Die Tabelle
zeigt ferner die Amln-Ausgengsverblndungen sowie die Schmelzpunkte
deo o-Carbamoyl-g^-dichlorchinoxalina.
Beispiel Nr.
4 -CH,
Amin-
Ausgangs?
verbindung
i>2 H
V-/
3 -CHgCHgN(C2H5 )g H (C2H5
2CHgCHgN(CH3 )g H (C H
.HCl
Schmelzpunkt von II in 9C
178 - 179,5 286
- 131,5 228,5-230,5
245 - 252
- 24 -
0 9 8 1 9 / 2 U 3
9910 ' 4$
6- (2-Hydroxyäthylcarbamoy1) -7-methoxy~2>
^-dichlorohlnoxalin
Stufe As ν
Bind Lösung, die 24,2 g (0,1 Mol) Methoxybenzoesäure in 500 ml
Äthanol enthält, wird unter einem Druok von 2,$1 ata (40 pel)
über einem Katalysator, der aus 5% Palladium, welches auf
Kohlenetoff abgeschieden 1st, besteht, hydriert, Naoh dem Verbrauch von 0,6 Mol Wasserstoff wird der Katalysator duroh
Filtration entfernt, worauf die erhaltene Lösung zur Gewinnung von 4,5-Diamino-2-methoxybenzoesäure konzentriert wird·
Stufe B:
4,5-plamino-2-metho3cybenzoesäure wird naoh der In Beispiel 4,
Stufe Λ, beschriebenen Methode in 2,3-Dihydroxy-7-methoxychinöxalin-6-oar bonsäure umgewandelt. ·
Stufe C:
2,3-Dlhydroxy*7->methoxyohinoxalln-6-oarbonsäure wird nach der
in Beispiel 4, Stufe B, beschriebenen Methode in 6-Chlorcarbonyl-T-methoxy-a^-dichlorohinoxalin umgewandelt·
Stufe D:
6-Chloroarbonyl-7-methoxy-2,?-diohlorohinoxalln wird naoh der
in Beispiel 4,Stufe C, beschriebenen Methode in 6-(2-Hydroxyätnylcarbamoyl)-7-raethoxy-2^-diohlorohinoxalin umgewandelt.
- 25 -
, 109819/2143
Claims (1)
- 9910 21. Dezember 1967Pat entanaprUoheVerbindung der Formelworin X Wasserstoff bedeutet, wenn sioh der Carbamoylrest In der 5-Stellung befindet, und worin X Wasserstoff, Halogen, niedrig-Alkyl oder niedrlg-Alkoxy darstellt, wenn der Carbamoylreit in der 6-Stel lung steht» und worin R und R1 bedeuten niedrig- kyl (geradkettig, versweigt oder cyclisch), Halogen-niedrig-alkyl, Phenylhydroxy-niedrig-alkyl, Di-niedrig-alkylamino-niedrigalkyl, Acylaraino-niedrig-alkyl, liydroxy-niedrig-alkyl, Dihydroxyniedrig-alkyl, niedrig-Alkoxy-niedrig-alkyl, Acyloxy-niedrigalkyl, niedrig-Alkyl, substituiert mit einem 5- oder 6-gliedrigen Heterosyelus, der ein oder mehrere Sauerstoff -. Schwefel- oder Stickstoff atome ale Heteroatome enthalt. Dlniedrig-alkylaminophenyl, Mono- oder Dihalogenphenyl, Mono- oder Di-niedrig-alkoxyphenyl, Mono- oder Di-niedrig-alkylphenyl, niedrig-Alkylhalogenphenyl, niedrig-Alkyl-nledrig-alkoxyphenyl,1 0 9 8 1 9 / 2 U 3niedrig-Allcoxyhalogenplienyl, Alkenyl, Alkinyl oder einen 5- oder 6-gliedrigen Heteroeyelusj der wenigstens ein Sauer* stoff-, Schwefel- oder Stickstoffatome ale Heteroatom enthält,, mit der J3©aingung, dass einer der Subetltuenten R und R1 eine andere Bedeutung als Wasserstoff besitst, oder worin R und R1 miteinander unter Bildung eines heterocyclischen Restes verbunden sein können, der ein Sauerstoff-» Schwefel- oder Stickstoff&tom als Heteroatom tsusätslieh su dem Stickstoffatom, welchee mit der Carbonylgruppe verknüpft ist, enthalten kann, wobei der gebildete Heterocyclic mit einer HydroxyI- oder niedrig-Alfcy!gruppe substituiert sein kann, sowie die Säureadditionssalze der voretehend erwähnten Verbindungen, die basische Substituenten in dem Carbamoylrest enthalten.2. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß R und X Wasserstoff bedeuten und R1 für Hydroxy-niedrig-alkyl steht.3. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß R und X Wasserstoff sind und R1 für 2-Hydroxyäthyl steht.4, Verbindung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Carbamoylrest in der 5-Stellung sitzt.-2T-IADORIQtNAi.109819/21435. Verbindlang nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet« daß
der Carbamoylrest in der 6-Stellung sitzt.6. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet» daß Rund X Wasserstoff sind und R1 Dialkyl^mino-niedrig-alkyl bedeutet, sowie die Säureadditionssalze dieser Verbindung.7* Verbindung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß R1 für Dimethylaminoäthyl steht und sich der Carbamoylrest in
der 6-Stellung befindet, sowie das Hydrochlorldsalz dieser Verbindung.8. Verfahren zur Herstellung der Verbindung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verbindung der FormelCl - C=Oworin X Wasserstoff bedeutet, wenn sich die Carbonylfunktion in der 5-Stellung befindet, und worin X Wasserstoff, Halogen, niedrig-Alkyl oder nledrlg-Alkoxy bedeutet, wezm die Carbonylfunktion in der 6-Stellung ateht. ^it einer Verbindungder Formel JTH, worin R und R1 die in Anspruch 1 angegebene R- 28 1Q9819/2U31Θ96532Bedeutung besitzen, kontaktiert wird und, falls R und/oder R, für einen basischen Substltuenten stehen, das gebildete Hydroohlorid3alz mit einer Base behandelt wird. ·9* Verfahren nach Anspruch 8* dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung der Verbindung gemäß Anspruch 5 Äthanolamin mit ö-Chlorcarbonyl-SiJ-dichlorchinosalln kontaktiert wird.10. Präparat, gekennzeichnet durch einen Oehalt an einer Verbindung gemäß Anspruch 1 in Kombination mit einem pharmazeutischen Träger.11. Präparat, gekennzeichnet durch einen Gehalt an einer Verbindung gemäß Anspruch 2 In Kombination mit einem pharmazeutischen Träger.12. Präparat, gekennzeichnet durch einen Gehalt an einer Verbindung gemäß Anspruch 3 in Kombination mit einem pharmazeutischen Träger.13. Präparat, gekennzeichnet durch einen Gehalt an einer Verbindung gemäß Anspruch 5 in Kombination mit einem pharmazeutischen Träger. '"· '109319/21439910 ItO. Präparat, gekennzeichnet durch einen Gehalt an einer Verbindung gemäß Anspruch 7 In Kombination mit einem pharmazeutischen Träger.15· Verfahren zur Herstellung der Säureadditionssalze der Verbindungen gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
freie Base dieser Verbindungen mit einer Säure behandelt wird.- 30 -109 8.19/2U3
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| EP0050790A1 (de) * | 1980-10-23 | 1982-05-05 | Bayer Ag | Herstellung von in alpha-Stellung chlorierten Stickstoff-Heterocyclen |
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| GB1180249A (en) | 1970-02-04 |
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