DE1695508A1 - Korrosionsschutzmittel fuer Heizoellagerbehaelter - Google Patents
Korrosionsschutzmittel fuer HeizoellagerbehaelterInfo
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- C10L1/1985—Macromolecular compounds obtained otherwise than by reactions involving only carbon-to-carbon unsaturated bonds homo- or copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, each having only one carbon to carbon double bond, and at least one being terminated by an acyloxy radical of a saturated carboxylic acid, of carbonic acid polyethers, e.g. di- polygylcols and derivatives; ethers - esters
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Description
- Korrosionssehutzmittel für HeizbUagerbehälter An den Innenflächen und dem Boden von Heizöllagerbehältern entsteht oft eine Korrosion, die durch Wasser verursacht wird, Das Wasser kann entweder in geringen Mengen bereits im-Heiz-Öl enthalten sein,oder es entsteht an den Innenwänden,der Behälter durch Kondensation aus feuchter Luft, die durch die Entlüftun#-srohre eindringt. Das Wasser sinkt dann infolge C) seines spezifischen Gewichtes durch die Ölschicht und sammelt sich am Boden der Behälter, so daß dort die häufigsten Korrosionsschäden auftreten. Es kommt hinzu, daß die bekannten Lagerbehälter häufig 'keine ebene Bodenfläche haben, so daß sich das Bodenwasser an verschiedenen getrennten Stellen in Form von Lachen oder Pfützen bzw. beckenartigen Vertiefungen absetzen kann.
- Man hat bisher die Korrosion durch technische EinrichtunRen, wie Schutzanstriche, Anodenschutz und ähnliches oder durch Zusatz von korrosionshemmenden chemischen 'Mitteln zum Behälterinhalt bekämpft. Als solche korrosionshemmende Mittel werden beispielsweise insbesondere organische Aminverbindungen zum Heizöl öder zum Behälterinhalt zugegeben.. Die meisten dieser bekannten Korrösionsschutzmittel sind öl- löslich und müssen daher aus wirtschaftlichen und verbrennungstechnischen GrÜnden in so geringen Mengen zugegeben werden, daß ihre Wirksamkeit nur gering ist.und insbeson-.dere nicht die gewünschte Wirkung auf das am Behälterboden befindliche WasserErreicht wird.
- Bekannt ist auch die Verwendung von wasserlÖslichen Korrobionsschutzmitteln, die jedoch dazu neigen, störende Wasserin-Öl-Emulsionen zu bilden und darüberhinaus, keine Wirkung auf das im Behälter vorliegende und dessen Seitenwand benetzende Öl haben. Dies gIlt auch für korrosionsverhindernde anorganische Salze oder deren Lösungen.
- Ganz allgemein kann gesagt werden, daß bei den bekannten chemischen Zusätzmitteln mit korrosionsverhindernder Wirkung keine Sicherheit dafür besteht, daß am Behälterboden getrennt voneinander vorliegende Wasserlachen von den Zusatzmitteln erreicht werden. Das gilt auch für die Verwendung von Alkylphosphaten, die häufig als Rostschutzmittel in Lagerbehälter gegeben werden. Die Alkylphosphate sind nur in geringem Maße wasserlöslich; sie lösen sich jedoch leicht in MineralÖlen.
- Die Erfindung bezieht sich auf die Verwendung von hoch wirksamen Korrosioneschutzmitteln, die sowohl in Heizöl als auch in Wasser löslich oder mindestens teilweise löslich sind und sich gleichzeitig in hygroskopischen Flüssigkeiten lösen, die schwerer' als Wasser sind und beim Vermischen mit Wasser einen Teil der Korroslonssehutzmittel wieder ausscheiden. Die ausgeschiedenen Korrosionsschutzmittel setzen sich dabei denn -als ein schützender Film auf den Behälterwänden ab. Gegenstand der Erfindung ist ein alkylphosphathaltiges-, öl-und wasserlÖslIches Korrosionsschutzmittel-für HeizÖllagerbehälter, bestehend aus einer LÖsung von Alkylphosphaten in Äthylenglykolen mit einem Phosphorgehalt: von mindestens 1 Gemäß der Erfindung scheiden sich aus den erfindungsgemäßen Lösungen von Alkylphosphaten in Glykolen Teile der Alkylphosphate bei der Berührung mit 01 und bei Berührung mit Wasser aus und setzen sich-an den BehälterwäA&eg fe-s-t. Darüberhinaus werden die im Öl vorliegenden Alkylphosphate teilweise durch Wasser ausgelaugt, so daß sämtliche Teile von Bodenwasser auch bei getrennten Wasserlachen mit Anteilen des Korrosionsschutzmittels versetzt werden.
- Als geeignetes Lösungsmittel für die Alkylphosphate haben. sich die Äthylenglykole herausgestellt, insbesondere das Diäthylenglykol, weil dieses besonders stark hygroskopisch ist. Es scheidet in dem Maße, wie es Wasser aus der Mineralölschicht und Bodenwasser an sich zieht, die darin gelösten Alkylphosphate aus und gibt sie an die Umgebung ab. Der:Phosphorgehalt der erfindungsgemäß verwendeten Mischungen aus Alkylphosphat und Äthylenglykol soll nicht unter 1 % liegen. Diese Mischung ist auch in vierfacher Verdännung mit Wasser bzw. salzhaltigem Wasser noch wirksam, um eine Zorrosion an Behälterwänden zu verhindern. Bei höherer Verdännung, d. h. wenn das System Alkylphosphat-Diäthylenglykol-Wasser bei Zimmertemperatur weniger als 0,25 % Phosphor enthält, ist die gewünschte Korrosionsschutzwirkung nicht mehr sicher. Beispiel: Das Aminsalzgemisch der Alkylphosphate mit-einem Phosphorgehalt von etwa 5 % wurde imVerhältnis von-20 % zu Diäthylenglykol gdmischt.-Die Mischung wurde mit der gleichen Menge Heizöl oder einem anderen Mineralöl über.schichtet und die
den, wobei etwa 2o % der vorhandenen Menge Alkylphosphat vom Öl aufgenommen worden waren.. Umgekehrt wurde das im Öl -enthaltene Alkylphosphat durch Vermischung mit Wasser zum Teil durch das Wasser ausgelaugt.gleiche Menge Wasser hinzugegeben. Nach kurzer Zeit konnte ls sowohl im Öl/aauch im Wasser Alkylphosphat, nachgewiesen wer-
Claims (1)
- P a t e n t a n s p r ü c h e Alelphosphathaltiges, Öl- und wasserlösliches Korrosionssehutzmittel fÜr Heizöllagerbehälter, bestehend aus einer LÖsung von Alkylphosphaten in Äthylenglykolen mit einem rhosphorgehalt von mindestens 1 2. korrosionssehutzmittel.nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnete daß es als Äthylenglykol Monoäthylenglykol, Triäthylenglykol und insbesondere Diäthylenglykol enthält.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC0041166 | 1967-01-10 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1695508A1 true DE1695508A1 (de) | 1971-04-01 |
| DE1695508B2 DE1695508B2 (de) | 1975-01-09 |
| DE1695508C3 DE1695508C3 (de) | 1975-08-14 |
Family
ID=7024451
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19671695508 Expired DE1695508C3 (de) | 1967-01-10 | 1967-01-10 | Korrosionsschutzmittel für Heizöllagerbehälter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1695508C3 (de) |
-
1967
- 1967-01-10 DE DE19671695508 patent/DE1695508C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1695508B2 (de) | 1975-01-09 |
| DE1695508C3 (de) | 1975-08-14 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |