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DE3042492A1 - Wasseradditiv - Google Patents

Wasseradditiv

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Publication number
DE3042492A1
DE3042492A1 DE19803042492 DE3042492A DE3042492A1 DE 3042492 A1 DE3042492 A1 DE 3042492A1 DE 19803042492 DE19803042492 DE 19803042492 DE 3042492 A DE3042492 A DE 3042492A DE 3042492 A1 DE3042492 A1 DE 3042492A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
additive according
sodium
molybdate
ions
water
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19803042492
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Siegfried Waltham Cross Hertfordshire Muetzel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ferno Manufacturing Co Ltd
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19803042492 priority Critical patent/DE3042492A1/de
Publication of DE3042492A1 publication Critical patent/DE3042492A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23FNON-MECHANICAL REMOVAL OF METALLIC MATERIAL FROM SURFACE; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL; MULTI-STEP PROCESSES FOR SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL INVOLVING AT LEAST ONE PROCESS PROVIDED FOR IN CLASS C23 AND AT LEAST ONE PROCESS COVERED BY SUBCLASS C21D OR C22F OR CLASS C25
    • C23F11/00Inhibiting corrosion of metallic material by applying inhibitors to the surface in danger of corrosion or adding them to the corrosive agent
    • C23F11/08Inhibiting corrosion of metallic material by applying inhibitors to the surface in danger of corrosion or adding them to the corrosive agent in other liquids
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/50Treatment of water, waste water, or sewage by addition or application of a germicide or by oligodynamic treatment
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F5/00Softening water; Preventing scale; Adding scale preventatives or scale removers to water, e.g. adding sequestering agents
    • C02F5/08Treatment of water with complexing chemicals or other solubilising agents for softening, scale prevention or scale removal, e.g. adding sequestering agents
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F5/00Softening water; Preventing scale; Adding scale preventatives or scale removers to water, e.g. adding sequestering agents
    • C02F5/08Treatment of water with complexing chemicals or other solubilising agents for softening, scale prevention or scale removal, e.g. adding sequestering agents
    • C02F5/10Treatment of water with complexing chemicals or other solubilising agents for softening, scale prevention or scale removal, e.g. adding sequestering agents using organic substances
    • C02F5/14Treatment of water with complexing chemicals or other solubilising agents for softening, scale prevention or scale removal, e.g. adding sequestering agents using organic substances containing phosphorus
    • C02F5/145Treatment of water with complexing chemicals or other solubilising agents for softening, scale prevention or scale removal, e.g. adding sequestering agents using organic substances containing phosphorus combined with inorganic substances

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  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)
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Description

  • Wasseradditiv
  • Die Erfindung bezieht sich auf Wasseradditive, die in erster Linie für Zentralheizungen zum Beheizen von Häusern bestimmt sind, sich aber auch in anderen Systemen mit Flüssigkeitsumlauf wie Solarheizungsanlagen oder industriellen Heiz- und Kühlsystemen oder in statischen Systemen wie mit Wasser verdünnbaren Farben verwenden lassen.
  • Eine Zentralheizungsanlage umfaßt grundsätzlich einen abgeschlossenen Wasserkreislauf mit einem Heizkessel, eine Anordnung von Rohren unter Einschluß von Wärmetauschern innerhalb eines Tanks zum Erzeugen von warmem Wasser für Haushalts zwecke und eine Anzahl von Radiatoren. Am Anfang ist dieses gesamte System mit Leitungswasser gefüllt.
  • Ein derartiges System erfährt eine Verschlechterung hauptsächlich aus zwei Gründen. Zum ersten wirkt sich eine Abscheidung von im Leitungswasser enthaltenen Härte salzen ungiinstiq aus, und zum anderen kommt es zu Korrosionserscheinungen an den Metallen des Leitungssystems, die sowohl zu einem chemischen Angriff auf die Metalle und zur Entstehung von festen Fremdstoffe:# und Gasen innerhalb des Systems führen.
  • Was zunächst die Härtesalze des Leitungswassers anbelanat, so ist ihre Abscheidung auf drei Gründe zurückzuführen, nämlich zum ersten auf das anfängliche Aufheizen des Systems auf die Betriebstemperatur, zum zweiten auf den zunehmenden Kontakt der umlaufenden Flüssigkeit mit einem Gemischvorwärmer im Heizkessel, dessen Temperatur höher liegt als die normale Betriebstemperatur, und zum dritten auf chemische Reaktionen mit anderen im Wasser enthaltenen Substanzen, wobei insbesondere alkalisch reagierende Stoffe in Betracht zu ziehen sind, die entweder eigens zugesetzt werden oder sich im Verlauf der Zeit entwickeln.
  • Dabei können diese chemischen Härtesalze möglicherweise im umlaufenden Wasser verteilt bleiben, in diesem Falle ergibt sich die Tendenz zu einer Schädigung der im Leitungssystem enthaltenen Pumpen, indem sich die Salze dort ansammeln oder in anderer Weise die Lager beeinträchtigen. Alternativ dazu können sich die Härtesalze nach ihrer Ausscheidung als Überzug auf den Metalloberflächen festsetzen. Die Verteilung dieser Überzüge über das Leitungssystem kann dabei gleichförmig oder nicht gleichförmig sein. Im größeren Teil des Leitungssystems führen diese Überzüge zu ungünstigen Auswirkungen auf die Wärmeübertragung, während anhaftende Überzüge im lleizungskessel und beispielsweise im Gemischvorwärmer im Betrieb ein unerwünschtes Kesselgeräusch zur Folge haben können. Schließlich ist es möglich, daß sich die ausgeschiedenen Salze in loser Form im System ansammeln. Eine derartige Ansammlung erfolgt im allgemeinen an Stellen mit geringerem Strömungsfluß, und es kann dann dort zu Blockierungserscheinungen im System kommen.
  • Die Korrosionserscheinungen innerhalb des Systems unterscheiden sich völlig von der Ausscheidung der Härtesalze und sie zerfallen ihrerseits in zwei Hauptgruppen.
  • Die erste Gruppe wird durch die oxidische Korrosion gebildet, bei der es sich im allgemeinen um ein kurzfristiges Problem handelt, das nur einige wenige Tage nach dem Füllen des Leitungssystems andauert, bis aller anfänglich eingebrachte Sauerstoff aufgebraucht ist. Allerdings können sich besondere Probleme dann ergeben, wenn es infolge von Verschleiß oder Korrosion oder auch durch anlagebedingte Fehler oder durch auf Betätigung durch ungeübte Personen zurückzuführende Fehlbedienungen oder Störungen zu einem erneuten Eindringen von Luft oder Leitungswasser in das Leitungssystem kommt.
  • Die zweite Gruppe von Korrosionserscheinungen umfaßt die elektrolytische oder galvanische Korrosion, und sie stellt während der gesamten Betriebszeit des Systems ein andauerndes Problem dar. Diese Korrosionserscheinungen sind auf die elektrische Spannung zurückzuführen, die sich entweder zwischen zwei verschiedenen Metallen wie beispielsweise Eisen oder Stahl einerseits und Kupfer oder Kupferlegierungen wie Bronze oder Messing anderseits oder zwischen zwei verschiedenen Zuständen des gleichen Metalls wie beispielsweise unterschiedlich beanspruchten Stahlbauteilen mit verschiedener Kristallgröße und elektrischem Potential ergibt. Im ersten Falle kann das andere Metall, üblicherweise Kupfer in der einen oder anderen Form, entweder mehr oder weniger zufällig als Folge von Schweiß- oder Löttechniken vorhanden sein, oder es kann mit Absicht vorgesehen sein und beispielsweise in Form von Kupferleitungen vorliegen. Im anderen Falle ist die Folge die Bildung eines Korrosionsproduktes in Form von schwarzem Fe3O4, das möglicherweise in gewissem Ausmaß an der Wandung der Leitungen haften bleibt, sich gewöhnlich aber wegen seiner spezifischen Schwere in Form eines losen Niederschlags im Leitungssystem absetzt. Auf diese Weise neigen nach einer gewissen Betriebszeit die tieferliegenden Teile des Systems dazu, sich mit einem schwarzen, Eisenoxyd enthaltenden Schlamm zuzusetzen. Umgekehrt können die höheren Teile der Radiatoren mit Wasserstoffgas gefüllt werden, das sich als weitere Folgeerscheinung der elektrolytischen Korrosion entwickelt.
  • Wo die Korrosionsprodukte in gewissem Ausmaß .ulllaSterlc1 im System verbleiben, kann es infolge von Turbulenzen und hohen Geschwindigkeiten im Flüssigkeitsstrom zu lokalen Störungen und durch anschließende weitere Reaktionen zu erheblichen Erosionserscheinungen und gegebenenfalls sogar einer stellenweisen Perforation im Leitungssystem kommen.
  • Ein besonderes Merkmal des Korrosionsproduktes Fe3 94 liegt darin, daß es magnetisch ist. Gegebenenfalls kommt es dadurch selbst dann, wenn nur relativ kleine Mengen dieses Korrosionsproduktes im System mitgeführt werden, zu Blockierungserscheinungen in den Motoren, da dieses Korrosionsprodukt durch das Magnetfeld der Motoren angezogen und daher an deren Stelle angesammelt wird.
  • Ein weiteres kennzeichnendes Merkmal der elektrolytischen Korrosion in einem Leitungssystem besteht darin, daß sie durch die Ionenkonzentration im Wasser, die beispielsweise auf Schweiß- oder Löthilfsmittel wie Zink- oder Ammonimchlorid oder andere zugesetzte Additive zurückzuführen ist, und auch durch höhere JctrcbstemperaLuren gesteigert wird, wobei sich im letzden falle die korrosionsgeschwindigkeit groß gesprochen je 30°C Erhöhung der i>etriebstemperatur verdoppelt.
  • Gelegentlich führt noch ein dritter Grund zu Verschlechterungen im System, und dieser Grund hat seine Ursache in bakterieller Aktivität oder Pilzwachstum. Die Entwicklung derartiger organischer Verunreinigungen wird in Zentralheizungsanlagen und insbesondere in Ausgleichbehältern häufig dadurch gefördert, daß im System während der Abschaltzeiträume keine Bewegung vorhanden ist und die Wassertemperatur in den Ausgleichsbehältern geringfügig höher ist als die Umgebungstemperatur. Auch bestimmte chemische Antikleber, wie sie bei der Herstellung von Bauteilen aus Kunststoff wie beispielsweise den Ausgleichsbehältern verwendet werden, können die Entstehung solcher organischer Verunreinigungen auslösen. Diese Verunreinigungen können bakteriellen Ursprungs sein oder durch Pilzwachstum entstehen, wobei heispielsweise Über züge oder schleimartige Beläge durch den Pilz fusarius aqueductus bereits vielfach in Heizungsanlagen festgestellt und als Ursache für Blockadeerscheinungen erkannt worden sind.
  • Die ältere GB-PS 1 353 748 des Anmelders geht nun von der Erkenntnis aus, daß es anstelle des Aufbaus einer Rezeptur für ein Additiv als Schutzmittel gegen Ausscheidungen in genauer An- passung an die Erfordernisse jedes einzelnen Systems unter Berücksichtigung beispielsweise des verwendeten Wassers und der in der Konstruktion eingesetzten Metalle möglich ist, eine Mehrzweckrezeptur anzugeben, die vollkommen kompatibel ist, die meisten Systeme sowohl hinsichtlich des Wassers und der Konstruktion schützt und eine flexible Rezepturgrundlage bietet, der wahlweise Komponenten zugesetzt werden können, um einen Schutz gegen weniger übliche Schwierigkeiten zu erreichen.
  • Dazu ist in der GB-PS 1 353 748 eine Rezeptur vorgesehen, die zum ersten ein wasserlösliches Tetraborat, das alle Stahloberflächen passiviert, den pH-Wert erhöht und damit etwaige Flußmittelrückstände weniger schädlich macht, also grundsätzlich korrosionsverhindernde Eigenschaften hat, zum zweiten einen Inhibitor gegen eine Auflösung von Kupfer, also ein weiteres Anti.-korrosionsmittel, das in erster Linie ein Inl-isullq.ehell voii Kupferionen verhindern soll, zum dritten ein Heptonat oder orheptonat als Komplexbildner für die Härtesalze und als Geaenmittel für deren Ausscheidung insbesondere infolge des Tetraboratzusatzes und ziinvierten Molybdat/Phosphat- und/oder Nitritverbindungen enthält, die ebenfalls zur Passivierung von Stahl beitragen und in einer bevorzugten Ausführungsform auch ein Ausfällen von Härtesalzen verhindern bzw. jeglichen freien Sauerstoff im System entfernen.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die in der GB-PS 1 353 748 niedergelegte Grundidee weiter zu entwickeln.
  • Die gestellte Aufgabe wird gemäß der ErEindul gelöst durch ein Wasseradditiv, das insbesondere für einen Einsatz in geschlossenen Leitungssystemen bestimmt ist und sich dadurch kennzeichnet, daß es zum ersten ein neutrales, alkalisches oder saures Natriumborphosphat, zum zweiten ein Inhibitor für die Auflösung von Kupfer, zum dritten einen Chelatbildner aus der durch Acetodiphosphonsäure und deren Isliche Reaktionsprodukte mit einem Alkali, Heptonsäure und deren neutrale Alkalisalze, Äthylendiamintetraessigsäure und deren Natrium- und Kaliumsalze, Nitrilotriessigsäure und deren Natrium- und Kaliumsalze, Natriumhexametaphosphat, Kaliumpolyphosphat, Natriumpolyphosphat und Tetrakaliumpyrophosphat gebildeten Gruppe und zum vierten eine wasserlösliche Quelle für Molybdationen und/oder Nitritionen und/ oder eine Mischung von Molybdat- und Phosphationen umfaßt, wobei das Phosphation der allgemeinen Formel PnO3n+2( P 0 (n-2)-n PO geneigt.
  • Das Natriuniborphosphat kann alternativ auch als Natriumphosphorborat bezeichnet werden. Es scheint Stahlbauteile im Leitungssystem zu passivieren, etwaige Flußmittelrückstände unschädlich zu machen und ganz allgemein der Flüssigkeit im System antikorrosive Eigenschaften zu verleihen.
  • Als Inhibitor gegen eine Auflösung von Kupfer können eine oder mehrere Verbindungen der durch Benzotriazol, Mercaptobenzothiazol oder Tolyltriazol gebildeten Gruppe gewählt werden. Die Funktion dieses Zusatzes besteht wie bereits erwähnt in erster Linie darin, die Auflösung von Kupferionen in der Lösung so weitgehend wie möglich zu inhibieren.
  • Als Chelatbildner wird vorzugsweise Acetodiphosphonsäure verwendet. Diese kann jedoch teilweise und bis zu 50% ihres Gewichts durch Natriumheptonat oder Natriumborheptonat ersetzt werden. Die Acetodiphosphonsäure weist gegenüber diesen beiden letztgenannten Materialien Vorteile auf, und sie wird daher bei der üblichen praktischen Ausführung der Erfindung in einem höheren Gewichtsanteil in der Mischung verwendet. Diese Vorteile liegen allem Anschein nach im wesentlichen darin, daß Acetodiphosphonsäure nicht nur als Komplexbildner für die im Wasser enthaltenen Härtesalze wie Kalzium-und Magnesiumsalze wirkt, sondern auch eine Komplexbildung für die Kupferionen und die verschiedenen Eisenionen bewirkt, die im Wasser vorhanden sind.
  • Als Quelle für Nitritionen wird in der erfindungsgemäßen Rezeptur vorzugsweise Natriumnitrit verwendet. Wenn in der erfin- dungsgemäßen Rezeptur sowohl Nitrit als auch Borphosphat vorhanden sind, dann kann ihr relatives Gewichtsverhältnis in einem Bereich von 10 : 90 bis 90 : 10 variieren.
  • Wenn eine Mischung von Molybdat- und Phosphationen vorliegt, dann ist ein Atomverhältnis für Mo : P von etwa 12 : 1 bevorzugt.
  • Wie oben bereits erläutert, besteht eine Langzeitfolge der Korrosion in der Entstehung von Perforationen im Leitungssystem.
  • Um die schädlichen Auswirkungen dieser Erscheinung so klein wie möglich zu halten, wird der erfindungsgemäßen Rezeptur vorzugsweise ein Leckdichtungsmittel zugesetzt. So enthält die Rezeptur vorzugsweise zusätzlich ein wasserlösliches Silikatsalz und/oder eine Quelle für Hetasilikationen. nevo rzuqt werden Silikat und Metasilikat gemeinsam verwendet.
  • Wie oben erwähnt ist es außerdem möglich, daß irl-Leitunessystem eine bakterielle oder durch Pilze bedingte Verseuchung vorliegt. Demgemäß ist für die erfindun(Tsgemäße Rezeptur ein Zusatz eines Biozids bevorzugt, wobei dieses Biozid gewöhnlich sowohl bakterizide als auch fungizide Eigenschaften aufweist. Typische Beispiele für ein solches Agens sind Dichlordihydroxydiphenylmethan und/oder Formaldehyd.
  • Von besonderem Vorteil für clas Leitunqssys¼m ist es weiter, wenn die Rezeptur auch ein wasserlösliches Schmiermittel für Pumpen enthält. Als solches Schmiermittel können Äthylenglykol, Polyäthylenglykol, iithylzellulose, Methylzellulose oder iiydroxyäthylzellulose gewählt werden, als besonders vorteilhaft hat sich jedoch die Verwendung von Monopropylenglykol zusammen mit oder alternativ zu Polypropylenglokyl erwiesen, da diese letztgenannten Stoffe weniger toxisch sind.
  • Die erfindungsgemäße Rezeptur kann in fester und vorzugssfeise in Teilchenform erstellt werden, also beispielsweise als freifließendes Pulver, sie kann aber auch in Form von Kristallen oder einzelnen Stücken hergestellt werden. Weiter ist es möglich, sie in Form einer starken wässerigen Lösung auszuführen, in der beisr#ielsweise Feststoffe in einem Gewichtsanteil von 15 bis 35% aufgelöst sind. Am bequemsten ist es jedoch, die relativen Anteile der Materialien im festen Zustand durch die Konzentration festzulegen, die insgesamt erreichbar ist, wenn die einzelnen Bestandteile im gesamten Leistungssystem aufgelöst sind. So wird die Grundrezeptur vorzugsweise so bemessen, daß sie bei ihrer Auflösung im Leitungssystem eine Lösung ergibt, die 0,01 bis 2,5% Borphosphat, 0,02 bis 0,5% an Inhibitor gegen Kupferauflösung, 0,01 bis 0,5% an Chelatbildner und 0,02 bis 0,8% an Molybdationen und/oder Molybdat/phosphat- yi#dlt/Phosj#hat-Tonenmischung und/oder otn2 bis O,5% an t-Jit:rit: enthält. Außerdem kann die Rezeptur Natriumsilikat und Metasilikat in solchen Mengen enthalten, daß die fertige Lösung 0,005 bis 0,9% bzw. 0,002 bis 0,25% davon enthält. Außerdem können Dichlordihydroxydiphenylmethan und Formaldehyd vorhanden sein, wobei die Mengen so bemessen sind, daß die Lösung 0,002 bis 0,1% an Dichlordihydroxydiphenylmethan und 0,02 bis 1,4% 40-%igen Formaldehyd enthält. Alle vorstehend angegebenen Prozentsätze sind Gewichtsprozente.
  • Als weniger wichtiger und kleinerer wahlweiser Zusatz ist die Einbeziehung eines Netzmittels möglich, wobei als solches Netzmittel insbesondere äthoxylierte Phosphorsäureester in Betracht kommen .
  • Ein derartiges Netzmittel erfüllt eine doppelte Funktion, indem es zum einen für einen vollständigen Kontakt zwischen der antikorrosiv wirkenden Verbindung und der zu behandelnden und zu schützenden Metalloberfläche sorgt und zum anderen dem umlaufenden Wasser schaumbildende Eigenschaften verleiht, was dem speziellen Zweck dient, eine Anzahl typischer Fehler anzuzeigen, die gelegentlich in Zentralheizungs- und Solarheizungs- oder Kühlystemen auftreten.
  • Schaumbildende Eigenschaften sind in einem Zirkulationssystem in Abwesenheit von Luft zulässig. Ein Einfluß von I.uft zeic;t einen Fehler an wie beispielsweise ein Oberpumpen über das offene Belüftungsrohr in den Ausgleichs- oder Ausdehnungsbehälter hinein. Ein Einströmen von Wasser in diesen Behälter führt zur Ausbildung einer Schaumschicht. Wenn diese das Überlaufrohr erreicht, wird der Fehler durch ein geringfügiges Ausfließen von Wasser an dieser Stelle bemerkbar. Ein anderer gelegentlich auftretender Fehler ist das Vorhandensein eines kleinen Lecks in dem Teil des Systems, der unter negativen Druckwerten steht, wenn das umlaufende Wasser gepumpt wird. An einer solchen Stelle kann selbst dann, wenn die Porosität zu gering ist, als daß Wasser austreten und den Fehler so anzeigen könnte, Luft in das System gesaugt werden. Die von solchen Stellen ausgehende Entwicklung von Schaum in dem umlaufenden Flüssigkeitsstrom ermöglicht es einem erfahrenen Wartungsmann oder Installateur den Fehler aufzuspüren und ihm abzuhelfen. Ein weiterer gele<wntlich auftretender Fehler ist ein Leck in dem den Tank r:l#r die indirekte Warmwasserbereitung durchziehenden Kreislauf, und dieser Fehler kann dazu führen, daß das umlaufende Wasser mit dem für haushaltszwecke oder industrielle Verwendung bereiteten Warmwasser vermischt wird. Diese Art von Fehler hat den Nachteil, daß zum ersten das verwendete Additiv zu stark verdünnt wird, daß zum zweiten lufthaltiges Wasser und zusätzliche Härtesalze in das Umlaufsystem eintreten und dort zu rascherer Korrosion und verstärktem Ausfall von Härtesalzen führen können und daß zum dritten das bereitete Warmwasser für Haushalts- oder industrielle Zwecke mit Bakterien oder Pilzen verseucht werden kann, die in dem unbehandelten Umlaufwasser vorhanden sein können. Das Vorhandensein eines Schaumbildners in dem primär umlaufenden Wasser führt in diesem Falle zu Schaumentwicklung auch in dem verseuchten Brauchwasser, so daß es zu einer Anzeige des Fehlers kommt.
  • Noch ein weiterer wahlweiser Zusatz besteht in einem Veraällungsmittel mit färbenden Eigenschaften. Für diesen Zweck eignet sich insbesondere 2,4-Dinitrophenylhydrazin, wobei die zugesetzte Menge vorzugsweise so bemessen wird, daß das ii#iilaii#end Wasser wenigstens lOg Vergällungsmittel je 100 lenthält. Auch bei größerer Verdünnung wie im Falle einer ungewollten Vermischung mit Warmwasser für Haushalts zwecke oder industriellem Brauchwasser erhält dann das verseuchte Wasser zum einen einen durchdringenden üblen Geschmack und Geruch und zum anderen eine gelbe Farbe mit relativ geringfügiger Fleckwirkung.
  • Da unbehandeltes Zentralheizungswasser und in Solarheizungsanlagen umlaufendes Wasser ebenso wie das Wasser in industriellen Kühlanlagen eine Reihe von Bakterien und Pilzen enthalten können, erscheint der Zusatz von wenigstens dieser Art von Vergällungs-und Färbungsmittel in hohem Maße wünschenswert, da ohne einen solchen Zusatz ein einen etwa vergifteten Patienten behandelnder Arzt nicht in der Lage ist, die Krankheitsursache als Folge einer Aufnahme von mit derartigen organischen Verunreinigungen verfeuchtem Wasser zu diaqnostizieren und den Patienten entsprechend zu behiindeln.
  • Als weiterer wahlweiser Zusatz ist die Einbeziehung von Natriummetavanadat zu nennen, das zu einem Korrosionsschutz für Aluminium führt, so daß sich ein solcher Zusatz für Systeme empfiehlt, die entweder Aluminium allein oder Bauteile aus verschiedenen Metallen unter Einschluß von Aluminium enthalten.
  • Als noch ein weiterer wahlweiser Zusatz zu der erfindungsgemäßen Rezeptur kommt schließlich Hexamethylentetramin in Betracht, das auch unter dem Namen Hexamin bekannt ist. Dieser Zusatz ist insbesondere dann von Wert, wenn das zu schützende System ein Antiaefriermittel wie Äthylen-oder Propylenglykol enthält, wie dies beispielsweise bei Kühlmittelmischungen für Kraftfahrzeugmotoren der Fall ist. Derartige Antigefriermittel auf Glykolbasis erfahren nämlich mit der Zeit eine Verschlechterung und lassen dabei Abfallprodukte entstehen, die in Berührung mit Aluminium oder Magnesium oder deren Legierungen zur Entbindung explosiver Gasmischungen führen können. Ein Zusatz von Hexamethylentetramin scheint die Entwicklung derartiger Abfallprodukte des Glykols zu verhindern oder zumindest unschädlich zu maci en.
  • Patentansprüche

Claims (25)

  1. Patentanspruche 1. Wasseradditiv, insbesondere für einen Einsatz in geschlossenen Leitungssystemen, d a d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t , daß es zum ersten ein neutrales, alkalisc#ies oder saures Natriumborphosphat, zum zweiten einen Inhibitor für die Auflösung von Kupfer, zunl drittel einen Chelatbildner jus d#r durch Acetodiphosphonsäure und deren lösliche Reaktionsprodukte mit einem Alkali, Heptonsäure und deren neutrale Alkalisalze, thylendiamintetraessisäure und deren Natrium- und Kaliumsalze, Nitrilotriessigsäure und deren Natrium- und Kaliumsalze, Natriumhexametaphosphat, Kaliumpolyphosphat, Natriumpolyphosphat und Tetrakaliumpyrophosphat gebildeten Gruppe und zum vierten eine wasserlösliche Quelle für Molybdationen und/oder Litritionen und/oder eine Mischung von iolybdat- und Phorsphationen umfaßt, wobei das Phosphation der allgemeinen Formel P (n-2)-n 3n+2 genügt.
  2. 2 . Additiv nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß der I(' r rilhibitor für die Auflösung von Kupfer benzotriazol und/oder Mercaptobenzothiazol und/oder Tolyltriazol ist.
  3. 3. Additiv nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Chelatbildner eine Mischung aus Acetodiphosphonsäure und Natriumheptonat oder Natriumborheptonat in einer Menge von bis zu 50% des Gewichts der Acetodiphosphonsäure ist.
  4. 4. Additiv nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Quelle für Nitritionen Natriumnitrit ist.
  5. 5. Additiv nach einem der Ansprüche 1 bis 4 , dadurch gekennzeich- net, daß es sowohl Nitrit und Borphosphat und zwar in einem relativen Gewichtsverhältnis zwischen 10 : 90 und 90 : 10 enthält.
  6. 6. Additiv nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß es sowohl Molybdat- als auch Phosphationen und zwar in einem Atomverhältnis Mo : P von etwa 12 : 1 enthält.
  7. 7. Additiv nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß es ein I,eckdichtungsmittel enthält, das aus einem oder mehreren Silikaten und/oder Metasilikaten besteht.
  8. 8. Additiv nach Anspruch 7, dadurch gekenzeichnet, daß das Leckdichtungsmittel eine Silikat/Metasilikat-Mischung ist.
  9. 9. Additiv nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß es zusätzlich ein Biozid enthält.
  10. 10. Additiv nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Biozid sowohl bakterizide als auch fungizide Eigenschaften aufweist.
  11. 11. Rdeiitiv nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß da 5 Biozid Dichlordihydroxydiphenylmethan und/oder Formaldehyd ist.
  12. 12. Additiv nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß es ein wasserlösliches Schmiermittel für Pumpen enthält.
  13. 13. Additiv nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Schmiermittel Monopropylenglykol, ein Polypropylenglykol, Äthylenglykol, ein Polyäthylenglykol, Äthylzellulose, Methylzellulese oder Ilydroxyäthylzellulose ist.
  14. 14. Additiv nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß es in fester Teilchenform als frei fließendes Pulver, als Kristalle oder in Stücken vorliegt.
  15. 15. Additiv nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß es die Form einer konzentrierten wässeriqen Lösung mit einem Feststoffgehalt von 15 bis 35 Cewichts-'. aufweist.
  16. 16. Additiv nach einem der Ansprüche 1 bis 15, gekennzeichnet durch eine solche Zusammensetzung, daß sich bei seiner Auf lösunq im Leitungssystem eine Lösung ergibt, die 0,01 bis 2, ,orphosphat, 0,02 bis 0,5% an Inhibitor gegen Kupferauflösung, 0,01 bis 0,5% an Chelatbildner und 0,02 bis 0,t,° an Molybdationen und/oder Momlydat/Phosphat-Ionenmischung uncl/oder 0,2 bis 0,5t Nitrit enthält.
  17. 17. Additiv nach einem der Ansprüche 7 bis 1 C, dadurch gekennzeichnet, daß es bei seiner Auflösung im Leitungssystem eine Lösung ergibt, die 0,005 bis 0,9% Natriuirsilikat und/oder 0,002 bis 0,25% Natriummetasilikat enthält.
  18. 18. Additiv nach einem der Ansprüche 9 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß es bei seiner Auflösung im Leitungssystem eine Lösung ergibt, die 0,002 bis 0,1% an Dichlordihydroxydiphenylmethan oder 0,02 bis 1,4% 40-%igen Formaldehyd enthält.
  19. 19. Additiv nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß es zusätzlich Schaumbildner und Netzmittel enthält.
  20. 20. Additiv nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaumbildner ein äthoxylierter Phosphorsäureester ist.
  21. 21. Additiv nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß es ein Vergällungsmittel mit färbenden Eigenschaften enthält.
  22. 22. Additiv nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Vergällungsmittel 2,4-Dinitrophenylhydrazin ist.
  23. 23. Additiv nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekenn- net, daß es sowohl Nitrit und Borphosphat und zwar in einem relativen Gewichtsverhältnis zwischen 10 :90 und 90 : 10 enthält.
    6. Additiv nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß es sowohl Molybdat- als auch Phosphationen und zwar in einem Atomverhältnis Mo : P von etwa 12 : 1 enthält.
    7. Additiv nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß es ein Ile ckdi chtungsmittel enthält, das aus einem oder mehreren Silikaten und/oder Metasilikaten besteht.
    8. Additiv nach Anspruch 7, dadurch gekenzeichnet, daß das Leckdichtungsmittel eine Silikat/Metasilikat-Mischung ist.
    9. Additiv nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß es zusätzlich ein Biozid enthält.
    10. Additiv nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Biozid sowohl bakterizide als auch fungizide Eigenschaften aufweist.
    11. A<l<iitiv nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Biozid Dichlordihydroxydiphenylmethan und/oder Formaldehyd ist.
    12. Additiv nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß es ein wasserlösliches Schmiermittel für Pumpen enthält.
    13. Additiv nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Schmiermittel Honopropylenglykol, ein Polypropylenglykol, Athylenglykol, ein Polyäthylenglykol, Äthylzellulose, Methylzellulose oder Ilydroxyäthylzellulose ist.
    14. Additiv nach einem der Ansprüche 1 bis 13j dadurch gekennzeichnet, daß es in fester Teilchenform als frei fließendes Pulver, als Kristalle oder in Stücken vorliegt.
    15. Additiv nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß es die Form einer konzentrierten wässerigen Lösung mit einem Feststoffgehalt von 15 bis 35 Cewichts- aufWeist 16. Additiv nach einem der Ansprüche 1 bis 15, gekennzeichnet durch eine solche Zusammensetzung, daß sich bei seiner Auf lösung im Leitungssystem eine Lösung ergibt, die 0,01 bis 2,5% Borphosphat, 0,02 bis 0,5% an Inhibitor gegen Supferauflosung, 0,01 bis 0,5% an Chelatbildner und 0,02 bis 0,S,° an lfolybdationen und/oder IIolybdat/Phosphat-Ionenmischung und/oder 0,2 bis 0,5% Nitrit enthä#t.
    17. Additiv nach einem der Ansprüche 7 bis 1 C, dadurch gekennzeichnet, daß es bei seiner Auflösung im Leitungssystem eine Lösung ergibt, die 0,005 bis 0,9% Natriiirrsilikat und/oder 0,002 bis 0,25% Natriummetasilikat enthält.
    18. Additiv nach einem der Ansprüche 9 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß es bei seiner Auflösung im Leitungssystem eine Lösung ergibt, die 0,002 bis 0,1% an Dichlordihydroxydiphenylwethan oder 0,02 bis 1,4% 40-Aiven Formaldehyd enthält.
    19. Additiv nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß es zusätzlich Schaumbildner und Netzmittel enthält.
    20. Additiv nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaumbildner ein äthoxylierter Phosphorsäureester ist.
    21. Additiv nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß es ein Vergällungsmittel mit färbenden Eigenschaften enthält.
    22. Additiv nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Vergällungsmittel 2,4-Dinitrophenylhydrazin ist.
    23. Additiv nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekenn- zeichnet, daß es zusätzlich Natriummetavanadat als Schutzmittel für Aluminium enthält.
  24. 24. Additiv nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß es zusätzlich Hexamethylentetramin enthält.
  25. 25. Additiv nach einem der Ansprüche 1 bis 2t, gekennzeichnet durch seine Verwendung in einem Warmwassersystem für häusliche oder industrielle Zwecke oder in einer Solarheizungsanlage.
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