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DE2115427A1 - Korrosionsinhibitoren und Verfahren zur Verhinderung der Korrosion von Metallen - Google Patents

Korrosionsinhibitoren und Verfahren zur Verhinderung der Korrosion von Metallen

Info

Publication number
DE2115427A1
DE2115427A1 DE19712115427 DE2115427A DE2115427A1 DE 2115427 A1 DE2115427 A1 DE 2115427A1 DE 19712115427 DE19712115427 DE 19712115427 DE 2115427 A DE2115427 A DE 2115427A DE 2115427 A1 DE2115427 A1 DE 2115427A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
corrosion
percent
weight
per million
parts per
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712115427
Other languages
English (en)
Inventor
Charles William Brierley Hill Staffordshire; Smart Graham Michael Haiesowen Worcestershire; Dräne (Großbritannien). M C23g 1-24
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Solvay Solutions UK Ltd
Original Assignee
Albright and Wilson Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Albright and Wilson Ltd filed Critical Albright and Wilson Ltd
Publication of DE2115427A1 publication Critical patent/DE2115427A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23FNON-MECHANICAL REMOVAL OF METALLIC MATERIAL FROM SURFACE; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL; MULTI-STEP PROCESSES FOR SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL INVOLVING AT LEAST ONE PROCESS PROVIDED FOR IN CLASS C23 AND AT LEAST ONE PROCESS COVERED BY SUBCLASS C21D OR C22F OR CLASS C25
    • C23F11/00Inhibiting corrosion of metallic material by applying inhibitors to the surface in danger of corrosion or adding them to the corrosive agent
    • C23F11/08Inhibiting corrosion of metallic material by applying inhibitors to the surface in danger of corrosion or adding them to the corrosive agent in other liquids

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Preventing Corrosion Or Incrustation Of Metals (AREA)

Description

DR. ic. P(.1SCHFNRIEDFP. Oaae P,446
i.t-L. ;ii:i- Strafe 38
Albright & Wilson Limited, Oldbury bei Birmingham, Warwickshire, Großbritannien
Korrosionsinhibitoren und Verfahren zur Verhinderung der Korrosion von Metallen
Die vorliegende Erfindung betrifft korrosionsverhindernde Mittel jenes Typs, der in geringen Konzentrationen (z.B. solchen von 1 bis 100 Teilen pro Million Teile) wäßrigen Systemen zugesetzt werden kann, um die Korrosion von Metallen, die dem Angriff durch Wasser ausgesetzt sind, zu verhindern. Derartige Inhibitoren finden z.B. zur Behandlung von industriellen Kühlwassersystemen technische Anwendung.
Zu den Substanzen, die bisher für diesen Zweck verwendet worden sind, gehören bestimmte Chromate. Die Chromate weisen jedoch einen schwerwiegenden Nachteil auf: ihre Toxizität. Als Folge hiervon können Chromate nur in begrenztem Umfang Anwendung finden. Ein Gegenstand der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, ein Mittel zu entwickeln, das als Korrosionsinhibitor wirksam
4/ ! Vy4
Ist* zugleich jedoch von Chromaten frei und beträchtlich weniger toxisch als chromathaltige Inhibitoren ist,
Es wurde nun gefunden, daß aus den zahlreichen Verbindüngen* die bisher als Korrosionsinhibitoren in Vorschlag gebracht und als verhältnismäßig wenig wirksam befunden worden sind* zwei Verbindungen herausragen, die miteinander zu einejn Mittel vermischt werden können, das eine überraschend synergistische Wirkung als Korrosionsinhibitor aufweist. Wie festgestellt wurde, können Aeetodiphosphonsäure und Zinksulfat gemeinschaft-' lieh verwendet werden, um eine synergistische Inhibierung der Korrosion zu bewirken. Die Gemische entfalten ihre technisch befriedigende Verhinderung der Korrosion in Abwesenheit von Chromaten und sind verhältnismäßig ungiftig.
Demgemäß betrifft die vorliegende Erfindung ein korrosionsverhinderndes Mittel, das im wesentlichen chromatfrei ist und aus Acetodiphosphonsäure oder einem Alkali- oder Ammoniumsalz derselben und aus Zinksulfat besteht.
Die vorliegende Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur Verhinderung der korrosion von Metallen, die dem Angriff durch korrosive wäßrige Systeme ausgesetzt sind, und diese Methode besteht darin, dem Wasser eine zur Verhinderung der Korrosion ausreichende Menge des erfindungsgemäßen Mittels zuzusetzen.
Der Aeetodiphosphonsäure, die im folgenden kurz als "ADPA1* bezeichnet wird, wird für gewöhnlich die Formel CH-»C.0H(P0,Ho)o zugeschrieben. Sie kann durch Umsetzung von Phosphortri chlorid mit über schlissiger Essigsäure
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und nachfolgende Wasserdampfdestillation des Reaktionsproduktes hergestellt werden oder auch durch die Einwirkung von Acetylchlorid und bzw. oder Essigsäureanhydrid auf phosphorige Säure. Die ADPA kann nach der Lehre der vorliegenden Erfindung als freie Säure oder als wasserlösliches Salz, z.B. als ein Tri- oder Tetranatrium-, -kalium- oder -ammoniumsalz, verwendet werden.
Das synergistische Zusammenwirken 1st innerhalb eines weiten Bereiches von Mischungsverhältnissen festzustellen. Im allgemeinen können die erfindungsgemäßen Mittel 5 bis 75 Gewichtsprozent, vorzugsweise 10 bis 60 Gewichtsprozent und beispielsweise 20 bis 50 Gewichtsprozent ADPA oder ein Salz derselben enthalten und 20 bis 95 Gewichtsprozent, vorzugsweise J>0 bis 85 Gewichtsprozent und beispielsweise 40 bis 80 Gewichtsprozent Zinksulfat, und der Rest, sofern ein solcher vorhanden ist, kann im wesentlichen aus wasserlöslichen, im wesentlichen nicht toxischen, chromatfreien Korrosionsinhibitoren, Schlamm-Dispergatoren oder anderen konventionellen Bestandteilen von korrosionsverhindernden Mitteln bestehen. Wie gefunden wurde, kann man durch Zugabe einer geringen Menge, z.B. von 2 bis 20 Gewichtsprozent eines Kupferkorrosionsinhibitors, wie Natrium-Mercaptobenztriazol, Benzimidazol oder Benztriazol, besonders wirksame Mittel erhalten.
Darüber hinaus kann zusätzlich ein Schlamm-Dispergator, wie Tannin, oder ein Polyelektrolyt, wie Polyäthylenimin, und bzw. oder ein Ligninsulfonat, z.B. Calcium-Ligninsulfonat, anwesend sein. Vorzugsweise sind die ADPA und das Zinksulfat in im wesentlichen gleichen Mengen vorhanden.
1 0 9 8 A A / i 7 9 A
Die Mittel der vorliegenden Erfindung können den wäßrigen Systemen in Konzentrationen von 2 bis 100 Teilen pro Million Teile, vorzugsweise von 5 bis 50 Teilen pro Million Teile, am besten von 10 bis JO Teilen pro Million Teile, z.B. von 20 bis 27 Teilen pro Million Teile, zugesetzt werden. Die ADPA ist vorzugsweise in einer Konzentration von 2 bis 30 Teilen pro Million Teile, noch besser von 5 bis 25 Teilen pro Million Teile, z.B. von 10 bis 20 Teilen pro Million Teile, vorhanden. Das Zinksulfat ist vorzugsweise in einer Konzentration von 5 bis 40 Teilen pro Million Teile, am besten von 7 bis 30 Teilen pro Million Teile, z.B. von 10 bis 25 Teilen pro Million Teile, vorhanden. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist Natrium-Mercaptobenztriazol, das im folgenden kurz als NaMBT bezeichnet wird, gleichfalls vorhanden, und zwar in einer Menge von 1 bis 5 Teilen pro Million Teile.
Die vorliegende Erfindung soll nun durch die nachstehenden Beispiele erläutert werden. Wasser, das ein p„ von 7j5 aufweist, wird bei 25°C 96 Stunden lang über Flußstahlrohrproben in Gegenwart von Angußstücken (coupons) aus Aluminium, Gußeisen und Kupfer zirkulieren gelassen. Es wurde der Gesamtgewichtsverlust der Flußstahlproben bestimmt. Unter der Annahme, daß das Metall gleichmäßig über die gesamte exponierte Oberfläche der Probe verteilt entfernt worden war, wurde die Eindringtiefe (Penetration) in mm/Jahr errechnet. Die Ergebnisse sind in der nachstehenden Tabelle zusammengestellt.
9844/17
Beispiel Zusatzstoff ADPA Konzentration
(Teile pro
Million Teile)
Penetration
in
mm/Jahr
Vergleichs
versuch
ADPA 46,7
ti ADPA/ZnSO. 25 12,2
tt ADPA/ZnSO^ 5 42,9
1. ADPA/ZnSO^/NaMBT
ADPA/ZnSO^/NaMBT
25/25 8,4
2. 5/20 8,5
3.
4.
5/20/2
10/10/2
7,7
4,6
Bei den gebrauchten Abkürzungen bedeutet ADPA die Acetodiphosphonsaure und NaMBT das Natrium-Mercaptobenztriazol.
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Claims (2)

  1. Patentansprüche
    W Chromatfreies, korrosionsverhinderndes Mittel, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einer Kombination von Acetodiphosphonsäure oder einem Salz derselben in einer Menge von vorzugsweise 5 bis 75 Gewichtsprozent, z.B. 10 bis 60 Gewichtsprozent, mit Zinksulfat in einer Menge von vorzugsweise 20 bis 95 Gewichtsprozent, z.B. 30 bis 85 Gewichtsprozent, und gegebenenfalls einem Korrosionsinhibitor für Kupfer, wie Natrium-Mercaptobenztriazol in einer Menge von vorzugsweise 2 bis 20 Gewichtsprozent besteht, wobei der Rest, sofern ein solcher vorhanden ist, aus im wesentlichen nicht-toxischen, chromatfreien Korrosionsinhibitoren, Schlamm-Dispergatoren oder anderen konventionellen Bestandteilen von korrosionsverhindernden Mitteln besteht.
  2. 2. Verfahren zur Verhinderung der Korrosion von Metallen, die der Einwirkung von korrosiven wäßrigen Systemen ausgesetzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß dem korrosiven wäßrigen System 2 bis 30 Teile pro Million Teile Acetodiphosphonsäure oder eines Salzes derselben, 5 bis 40 Teile pro Million Teile Zinksulfat und gegebenenfalls 1 bis 5 Teile pro Million Teile eines Kupferkorrosionsinhibitors, wie Natrium-Mercaptobenztriazol, zugesetzt werden.
    109844/1794
DE19712115427 1970-03-31 1971-03-30 Korrosionsinhibitoren und Verfahren zur Verhinderung der Korrosion von Metallen Pending DE2115427A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1519070 1970-03-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2115427A1 true DE2115427A1 (de) 1971-10-28

Family

ID=10054610

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19712115427 Pending DE2115427A1 (de) 1970-03-31 1971-03-30 Korrosionsinhibitoren und Verfahren zur Verhinderung der Korrosion von Metallen

Country Status (4)

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BE (1) BE765091A (de)
DE (1) DE2115427A1 (de)
FR (1) FR2083690A1 (de)
NL (1) NL7104228A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2240736A1 (de) * 1972-01-17 1973-07-26 Sherwin Williams Co Stoffzusammensetzung zur inhibierung der metallkorrosion und verfahren zu ihrer herstellung
US4052160A (en) * 1975-07-23 1977-10-04 Ciba-Geigy Corporation Corrosion inhibitors

Families Citing this family (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US9485001B2 (en) 2014-10-31 2016-11-01 Skyworks Solutions, Inc. Diversity receiver front end system with switching network

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Also Published As

Publication number Publication date
NL7104228A (de) 1971-10-04
BE765091A (fr) 1971-08-16
FR2083690A1 (en) 1971-12-17

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