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DE1695508C3 - Korrosionsschutzmittel für Heizöllagerbehälter - Google Patents

Korrosionsschutzmittel für Heizöllagerbehälter

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Publication number
DE1695508C3
DE1695508C3 DE19671695508 DE1695508A DE1695508C3 DE 1695508 C3 DE1695508 C3 DE 1695508C3 DE 19671695508 DE19671695508 DE 19671695508 DE 1695508 A DE1695508 A DE 1695508A DE 1695508 C3 DE1695508 C3 DE 1695508C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
oil
corrosion
soluble
agents
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19671695508
Other languages
English (en)
Other versions
DE1695508B2 (de
DE1695508A1 (de
Inventor
Herbert 6236 Eschborn Costenoble
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
H COSTENOBLE KG 6236 ESCHBORN
Original Assignee
H COSTENOBLE KG 6236 ESCHBORN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by H COSTENOBLE KG 6236 ESCHBORN filed Critical H COSTENOBLE KG 6236 ESCHBORN
Publication of DE1695508A1 publication Critical patent/DE1695508A1/de
Publication of DE1695508B2 publication Critical patent/DE1695508B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1695508C3 publication Critical patent/DE1695508C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L1/00Liquid carbonaceous fuels
    • C10L1/10Liquid carbonaceous fuels containing additives
    • C10L1/14Organic compounds
    • C10L1/143Organic compounds mixtures of organic macromolecular compounds with organic non-macromolecular compounds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L1/00Liquid carbonaceous fuels
    • C10L1/10Liquid carbonaceous fuels containing additives
    • C10L1/14Organic compounds
    • C10L1/18Organic compounds containing oxygen
    • C10L1/192Macromolecular compounds
    • C10L1/198Macromolecular compounds obtained otherwise than by reactions involving only carbon-to-carbon unsaturated bonds homo- or copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, each having only one carbon to carbon double bond, and at least one being terminated by an acyloxy radical of a saturated carboxylic acid, of carbonic acid
    • C10L1/1985Macromolecular compounds obtained otherwise than by reactions involving only carbon-to-carbon unsaturated bonds homo- or copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, each having only one carbon to carbon double bond, and at least one being terminated by an acyloxy radical of a saturated carboxylic acid, of carbonic acid polyethers, e.g. di- polygylcols and derivatives; ethers - esters
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L1/00Liquid carbonaceous fuels
    • C10L1/10Liquid carbonaceous fuels containing additives
    • C10L1/14Organic compounds
    • C10L1/26Organic compounds containing phosphorus
    • C10L1/2633Organic compounds containing phosphorus phosphorus bond to oxygen (no P. C. bond)
    • C10L1/2641Organic compounds containing phosphorus phosphorus bond to oxygen (no P. C. bond) oxygen bonds only

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Lubricants (AREA)
  • Preventing Corrosion Or Incrustation Of Metals (AREA)

Description

Beispiel
Das Aminsalzgemisch der Alkylphosphate mit einem Phosphorgehalt von etwa 5 % wurde im Verhältnis von 20% zu Diäthylenglykol gemischt. Die Mischung wurde mit der gleichen Menge Heizöl oder einem anderen Mineralöl überschichtet und die gleiche Menge Wasser
hinzugegeben. Nach kurzer Zeit konnte sowohl im öl als auch im Wasser Alkylphosphat nachgewiesen werden, wobei etwa 20% der vorhandenen Menge Alkylphosphat vom öl aufgenommen worden waren. Umgekehrt wurde das im öl enthaltene Alkylphosphat durch Vermischung mit Wasser zum Teil durch das Wasser ausgelaugt.

Claims (2)

aminen mit 8 bis 18 Kohlenstoffatomen pro Molekül Patentansprüche: und einem sauren Dialkylorthophosphat, dessen Alkyl- reste verzweigt sind und jeweils 5 bis 12 Kohlenstoff-
1. Alkylphosphathaltiges ö> und wasserlösliches atome enthalten, darstellen. Diese vorbekannten Korrosionsschutzmittel für Heizöllagerbehälter, 5 Aminsalz-Korrosionsschutzmittel lösen sich jedoch bestehend aus einer Lösung von Alkylphosphaten im Kraftstoff auf und sind praktisch in Wasser unlösin Athylenglykolen mit einem Phosphorgehalt von lieh. Dies bedeutet, daß sie jeder frischen ölfüllung ermindestens 1 %. neut zugesetzt werden müssen und daß die zugesetzte
2. Korrosionsschutzmittel nach Anspruch 1, da- Menge aus wirtschaftlichen und verbrennungstechnidurch gekennzeichnet, daß es als Äthylenglykol io sehen Gründen begrenzt ist. Dasselbe gilt für die aus Monoäthylenglykol, Triäthylenglykol und insbe- der US-PS 3 228 758 bekannten Aminsalz-Korrosior.ssondere Diäthylenglykol enthält. Schutzmittel, welche Aminsalze von verzweigtkettigen,
primären, sauren Alkylestern von Orthophosphorsäure sind. Diese Aminsalze sind ebenfalls überwiegend in Öl
i5 löslich und werden durch das Öl bzw. dem Kohlenwasserstoff aus Wasser, in welchem sie sich gegebenenfalls gelöst haben, extrahiert. Zwar ist es bekannt, diese Aminsalz-Korrosionsschutzmittel auch in Ver-
An den Innenflächen und dem Boden von Heizöl- bindung mit Isopropylalkohol einzusetzen, der Iso-
lagerbehältern entsteht oft eine Korrosion, die durch 20 propylalkohol dient jedoch lediglich dazu, die an sich
Wasser verursacht wird. Das Wasser kann entweder als hochviskose Flüssigkeiten vorliegenden Aminsalze
in geringen Mengen bereits im Heizöl enthalten sein, in geeignete Form, die leicht abmeßbar und handhab-
oder es entsteht an den Innenwänden der Behälter bar ist, zu überführen.
durch Kondensation aus feuchter Luft, die durch die Für diese Aminsalz-Korrosionsschutzmittel gilt da-
Entlüftungsrohre eindringt. Das Wasser sinkt dann 25 her das bereits das zuvor Gesagte, nämlich, daß sie bei
infolge seines spezifischen Gewichtes durch die öl- jeder neuen Ölfüllung erneut zugesetzt werden müssen,
schicht und sammelt sich am Boden der Behälter, so da sie zusammen mit dem Öl verbraucht werden,
daß dort die häufigsten Korrosionsschäden auftreten. Die Erfindung bezieht sich auf die Verwendung von
Es kommt hinzu, daß die bekannten Lagerbehälter hochwirksamen Korrosionsschutzmitteln, die sowohl
häufig keine ebene Bodenfläche haben, so daß sich 30 in Heizöl als auch in Wasser löslich oder mindestens
das Bodenwasser ati verschiedenen getrennten Stellen teilweise löslich sind und sich gleichzeitig in hygrosko-
in Form von Lachen oder Pfützen bzw. beckenartigen pischen Flüssigkeiten lösen, die schwerer als Wasser
Vertiefungen absetzen kann. sind und beim Vermischen mit Wasser einen Teil der
Man hat bisher die Korrosion durch technische Ein- Korrosionsschutzmittel wieder ausscheiden. Die aus-
richtungen, wie Schutzanstriche, Anodenschutz und 35 geschiedenen Korrosionsschutzmittel setzen sich dabei
ähnliches oder durch Zusatz von korrosionshemmen- dann als ein schützender Film auf den Behälterwänden
den chemischen Mitteln zum Behälterinhalt bekämpft. ab.
Als solche korrosionshemmende Mittel werden bei- Gegenstand der Erfindung ist ein alkylphosphathalspielsweise insbesondere organische Aminverbindun- tiges öl- und wasserlösliches Korrosionsschutzmittel gen zum Heizöl oder zum Behälterinhalt zugegeben. 40 für Heizöllagerbehälter, bestehend aus einer Lösung Die meisten dieser bekannten Korrosionsschutzmittel von Alkylphosphaten in Athylenglykolen mit einem sind öllöslich und müssen daher aus wirtschaftlichen Phosphorgehalt von mindestens 1 °„.
und verbrennungstechnischen Gründen in so geringen Gemäß der Erfindung scheiden sich aus den erfin-Mengen zugegeben werden, daß ihre Wirksamkeit nur dungsgemäßen Lösungen von Alkylphosphaten in gering ist und insbesondere nicht die gewünschte Wir- 45 Glykolen Teile der Alkylphosphate bei der Berührung kung auf das am Behälterboden befindliche Wasser er- mit Öl und bei Berührung mit Wasser aus und setzen reicht wird. sich an den Behälterwänden fest. Darüber hinaus wer-Bekannt ist auch die Verwendung von wasserlösli- den die im öl vorliegenden Alkylphosphate teilweise chen Korrosionsschutzmitteln, die jedoch dazu neigen, durch Wasser ausgelaugt, so daß sämtliche Teile von störende Wasser-in-Öl-Emulsionen zu bilden und 50 Bodenwasser auch bei getrennten Wasserlachen mit darüber hinaus keine Wirkung auf das im Behälter Anteilen des Korrosionsschutzmittels versetzt werden, vorliegende und dessen Seitenwand benetzende Öl Als geeignetes Lösungsmittel für die Alkylphosphate haben. Dies gilt auch für korrosionsverhindernde an- haben sich die Äthylenglykole herausgestellt, insbeorganische Salze oder deren Lösungen. sondere das Diäthylenglykol, weil dieses besonders Ganz allgemein kann gesagt werden, daß bei den 55 stark hygroskopisch ist. Es scheidet in dem Maße, wie bekannten chemischen Zusatzmitteln mit korrosions- es Wasser aus der Mineralölschicht und Bodenwasser verhindernder Wirkung keine Sicherheit dafür besteht, an sich ziehi, die darin gelösten Alkylphosphate aus daß am Behälterboden getrennt voneinander vorlie- und gibt sie an die Umgebung ab.
gende Wasserlachen von den Zusatzmitteln erreicht Der Phosphorgehalt der erfindungsgemäß yerwenwerden. Das gilt auch für die Verwendung von Alkyl- 60 deten Mischungen aus Alkylphosphat und Äthylenphosphaten, die häufig als Rostschutzmittel in Lager- glykol soll nicht unter 1 °„ liegen. Diese Mischung ist behälter gegeben werden. Die Alkylphosphate sind nur auch in vierfacher Verdünnung mit Wasser bzw. salzin geringem Maße wasserlöslich; sie lösen sich jedoch haltigem Wasser noch wirksam, um eine Korrosion leicht in Mineralölen. an Behälterwänden zu verhindern. Bei höherer Ver-Aus der US-PS 2 841 126 und der ihr entsprechenden 65 dünnung, d.h. wenn das System Alkylphosphat-Di-GB-PS 789 779 ist die Verwendung von Aminsalzen als äthylenglykol-Wasser bei Zimmertemperatur weniger Korrosionsschutzmittel in Dieselkraftstoff bekannt, als 0,25% Phosphor enthält, ist die gewünschte Korrowobei diese Salze Neutralsalze von primären n-AIkyl- sionsschutzwirkung nicht mehr sicher.
DE19671695508 1967-01-10 1967-01-10 Korrosionsschutzmittel für Heizöllagerbehälter Expired DE1695508C3 (de)

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DEC0041166 1967-01-10

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Publication Number Publication Date
DE1695508A1 DE1695508A1 (de) 1971-04-01
DE1695508B2 DE1695508B2 (de) 1975-01-09
DE1695508C3 true DE1695508C3 (de) 1975-08-14

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DE19671695508 Expired DE1695508C3 (de) 1967-01-10 1967-01-10 Korrosionsschutzmittel für Heizöllagerbehälter

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DE1695508B2 (de) 1975-01-09
DE1695508A1 (de) 1971-04-01

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Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
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